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Donnerstag, 19. Juni MI

Eichener Anzeiger

Oer deutsch-türkische Freundschastsvertrag

«X Zirpftichtung zu freundschastticher Fühlungnahme in Fragen von gemeinsamem Interesse

!«.6W

5 zur

ifung und dem türkischen Außenminister S a -

t Ad g l u namens der türkischen Regierung ein Ee der ' »eindschaftsvertrag zwischen Deutschland 'Hier Türkei unterzeichnet. Der Vertrag hat fol-

Dortlaut:

He Deutsche Reich und die Türkische Republik,

n.

Zweck haben zu ihren Bevollmächtigten

er-

Sa-

beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen tritt,

Kauft

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die

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dem

in einem

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15. Juni

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30. Mai

2. Juni

13. Juni

Annahme von Anzeige» für die Mittagsnummer

it Blumen, Straßenbü

Oie deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen

IVettbtiöl

5. Juli 18| « Anmelv l

ben bctiB inisse!

Werö fl

E r,

deutsche Reichskanzler

jo Botschafter Fran; von Papen Präsident der türkischen Republik

Minister des Aeuheren Suekrue bc o g l u,

schwer beschädigt, ein Leichter Kreuzer versenkt, ein Schwerer. Kreuzer schwer beschädiat.

HW

Mgeführt in doppelter Urschrift,, in deutscher irkischer Sprache, in Ankara, am 18. Juni.

li^ chzeitig mit der Unterzeichnung des deutsch- MÜstzen Freundschafisoertrages fand nachstehender Voi »wechsel zwischen der Reichsregierung Mler türkischen Regierung über die Wirt- sGi! lsbe Ziehungen zwischen beiden Can-

jSJ «ii,

MM teil teW

ltzgebietes zu respektieren und keinerlei Mah­ir n zu ergreifen, die sich direkt oder indirekt ti den anderen Vertragspartner richten.

Artikel 2.

lolschland und die Türkei verpflichten sich, künf- ii ollen ihre gemeinsamen Interessen berüh-

zu veckv. LiebiB

ges nur zeitweise auf wenige Prozent erhöhen. England war eben nicht imstande, in der türkischen Außenhandelswirtschaft das Deutsche Reich als Lie? seranten und Abnehmer zu ersetzen. Die Folge war ein außerordentlicher Warenmangel auf allen Ge­bieten des türkischen Wirtschaftslebens. Wenn Eng­land eine zeitlang einen Teil der türkischen Lan­desprodukte aufkaufte, so gsschah dies, weil Zin­sen und Amortisationsbeträge für die der Türkei gewährten englischen Anleihen vertragsgemäß durch Warenankäufe abgegolten werden sollten. Aber Eng­land konnte aus Mangel an Schiffsraum diese auf­gekauften Waren nicht mehr abbefördern, so daß sich in der Türkei die Lagerhäuser füllten.

Rach dem Kriegseintritt Italiens brach der tür­kisch-britische Handelsverkehr völlig zusammen, da es England nicht mehr möglich war, Waren durch das Mittelmeer nach der Türkei zu bringen und Warensendungen, die um das Kap und durch den Suezkanal gingen, durch die erhöhten Frachten und Persicherungsspesen für die türkischen Käufer uner­schwinglich wurden. So rückte Ende 1940 Deutsch­land als Handelspartner der Türkei ganz von selbst wieder an die erste Stelle und es entspricht nur der wirtschaftlichen Vernunft und der Einsicht in die tatsächliche Lage, daß neben dem politischen Freund­schaftspakt nun auch ein weitgehender Ausbau der

,l Mrgang llr.^5 eint tägliÄ,. auher i^tags und Feiertags

Diese Ausfälle an wertvollen Kriegsschiffen, hie für die englische Flotte nach den Verlusten bei Kreta besonders schwerwiegend sind, zeigen, daß 's für die britische Flotte nach dem Verlust Kretas irrt östlichen Mittelmeer keinen Raum mehr gibt, bctf außerhalb der Gefahrenzone der deutschen Luft« idaffe liegt.

Oer Wehrmachtbericht

Berlin, 18. 3unL (DRB.) Das Oberkommando der Mehrmacht gibt bekannt:

Der unter stärkstem Einsatz von Panzerkräften unternommene versuch des Feindes, unsere Front an der ägyptischen Grenze zu durch­brechen und dadurch die Einschließung von T o - b r u k zu sprengen, ist unter außerordentlich schwe­ren britischen Verlusten, besonders an Panzerkampf­wagen, gescheitert. Der Gegenangriff des deutschen Afrikakorps, verstärkt durch italienische Truppen, endete mit einem vollen Sieg der verbündeten Waffen. Der Feind ist geworfen und geht zurück. Führung und Truppe haben sich in diesen dreitägigen schweren Kämpfen in der Wüste her­vorragend bewährt und Ungeheures geleistet. Die deutsche und italienische Luftwaffe trugen wesentlich zum Erfolg bei. Im Laufe des 17. Juni wurden 14 britische Flugzeuge abgeschossen, und der Feind durch rollende Angriffe von Kampf­und Sturzkampfverbänden an mehreren Stellen zum Weichen gezwungen.

Unterseeboote versenkten im Korb- und rMttelatlantik fünf feindliche Handels­schiffe mit zusammen 31 933 BRT.

Deutsche Jäger errangen auch am gestrigen Tage bei Luftkämpfen an der Kanalküste einen überzeugenden Sieg über die britische Luftwaffe. Bei dem Versuch des Feindes, mit Kampfflugzeugen unter starkem Jagdschutz in die besetzten Gebiete ein­zufliegen, wurden 21 britische Jagdflug- zeuge abgeschossen, und zwar 15 vom Muster hur- ricane, fünf vom Muster Spitfire und eins vom Muster Brewster.

Die Luftwaffe bombardierte Flugplätze, Flak­stellungen und Hafenanlagen im O st e n und S ü ö- osten der britischen Insel. Ostwärts Sun­derland wurde ein großes Tankschiff in Brand ge­worfen. .

Der Feind warf in der letzten Rächt mit schwa­chen Kräften in Westdeutschland Spreng- und Brandbomben, durch die mehrere Zivilpersonen ge­tötet oder verletzt wurden. Sachschäden entstanden lediglich in Wohnvierteln. Rachtjäger und Flakartil­lerie schossen zwei der angreifenden Flugzeuge ob.

Damit verlor der Feind am gestrigen Tage und in der l e h t e n R a ch t zusammen 3 7 Flug­zeuge. Drei eigene Flugzeuge gingen verloren.

Oer Sieg bei Sollum.

ziehen. Sie werden von italienisch-deutschen Erd- truppen verfolgt und unterliegen dem vernich­tenden Angriff der Luftwaffe der Verbündeten.

In O st a f r i k a nicht Neues.

Oie deutschen Erfolge im östlichen Miitelmeer.

Die englische Flotte nirgends mehr sicher.

Berlin, 18. Juni. (DNB.) Die Größe der Er­folge, die die deutsche Luftwaffe nach der Besetzung Kretas im östlichen Mittelmeer erzielt-, kennzeichnet die strategische Bedeutung, die dieser neu gewonnene Stützpunkt für die Operationen auf diesem Kriegsschauplatz hat.

Der Angriff deutscher Kampffliegeroerbände rich­tete sich mit gleicher Kraft gegen britische Flot­tenstützpunkte wie Flottenverbände, sobald sie sich auf hoher See zeigten. Sieben Vor­stöße wurden allein in den letzten zwei Wochen mit hervorragender Wirkung gegen die Stützpfeiler der englischen Ostmittelmeer-Stellung, Alexandria, Haifa und Zypern, durchgeführt, während 'M Seegebiet zwischen Kreta, Aegypten und Syrien britische Flottenoerbände seit Ende Mai viermal auf hoher See gestellt und angegriffen wurden. Bei

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«alt: ,

itr Hinweis auf den glücklichen Abschluß des t-türkischen Vertrages vom heutigen Tage be- drt I) mich Ew. Exzellenz zur Kenntnis zu brin­g'a meine Regierung bereit ist, soweit wie ir^ möglich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Maland und der Türkei zu fördern unter Be­tätigung der in der wirtschoflsftruktur der bei- NtCinber gegebenen Möglichkeiten und unter Zu-

ib lcgung der zum Ruhen der beiden Lander riuanbet im Kriege gemachten Erfahrungen. Die hi Regierungen werden atsbald in verhandlun- entrelen. um sobald als möglich die vertrag- Grundlagen für die Durchführung dieser Ver-

Schlacht bei Sollum siegreich beendet.

Oer Feind durch Gegenangriff zum Rückzug gezwungen. Oer neue große Erfolg derU-Bootwaffe. - 37 feindliche Flugzeuge abgeschoffen.

Anzeigen-Preife: Anzeigenteil 7 Rvf« ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zellenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung)25 /»mehr

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diesen Kämpfen wurden am ' zwei Zerstörer versenkt, ein Zerstörer versenkt, ein Schwerer Kreuzer durch Volltreffer

JjirHn, 18. Juni. (DRV.) Am Mittwoch um .r $Qien j for wurde in Ankara von dem deutschen - Master von papen im Aufträge der Reichs-

Ihr« Scv I

Die Schlacht bei Sollum ist zu einem vollen Sieg der verbündeten deutschen und italienischen Waffen geworden. Mit vielen hundert Panzern waren die Engländer mehrere Tage lang gegen das Deutsche Afrikakorps bei Sollum angerannt und zurückaeworfen worden, woraus das Deutsche Afrikakorps mit italienischer Verstärkung in einem schneidigen Gegenangriff die englische FroM zum Wanken brachte und das Schicksal der Schlacht ent­schied Die Engländer mußten sich nicht nur mit schweren Verlusten und nach Einbuße einer unge­wöhnlich großen Anzahl von Panzern zuruckziehen. Führung und Truppe haben sich, wie bas Ober­kommando der Wehrmacht feststellt, m diesen drei­tägigen schweren Kämpfen tn der Wüste hervor­ragend bewährt und Ungeheueres geleistet.

Daß die Engländer gerade bei sollum mit einem großen Erfolge rechneten, ergibt sich aus verschie­denen Umständen. Sie hatten die Schlacht in wochenlanger Kleinarbeit gründlich vorbereitet. Um dem Gegner nicht unterlegen zu sein hatten sie den arößten Teil des amerikanischen Kriegsmaterials durch den Suezkanal an die Front von Sollum qefchaftt. Ihre Absicht war es, bei Sollum d,e deut jchen Linien zu durchstoßen, den Gegner von Hin-

cs Grund der ihnen erteilten Vollmachten fol- Beftimmungen vereinbart haben:

Artikel 1.

vekschland und die Türkei verpflichten sich, eilig die Integrität und UnvertehNchkeit ihres

Naimliche 3nfereffengemeinf6afl.

Zu dem Abschluß des deutsch-türkischen Freundschaftsvertrages schreibt die deutsche diplomatisch-politische Information:

Der Abschluß eines deutsch-türkischen Freund- schaftspaktes bestätigt eine Erfahrung, die einsich­tigen Beobachtern nicht neu fein wird: daß es nämlich Staaten und Völker gibt, deren wechsel- fettige Beziehungen auf einer Grundlage ruhen, die sie ungeachtet von Einwirkungen dritter Seite immer wieder zu dem Schwerpunkt einer natür­lichen Interessengemeinschaft und damit starken Freundschaft zurückkehren läßt. Genau dies ist die Lage, die auf das deutsch-türkische Verhältnis zutrifft. Seine Geschichte reicht zu­rück in die Tage, als das wiederer stände ns Deutsche Reich begann, eine aktive Orientpoli­tik zu treiben, während die alte Türkei etwa gleich­zeitig sich weiter aus Europa zurückzog. Schon da­mals war Deutschland die einzige der europä­ischen Großmächte, die an der Liquidierung der türkischen Position auf dem Balkan nicht interes­siert war.

Der deutschen Politik ermöglichte dies früh eine uneigennützige Haltung einzunehmen und der Tür­kei mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Es war Deutschland, das als einzige der europäischen Mächte gegen die von Engländern, Franzosen, Oesterreichern uhb Russen aufgebrachte Theorie vom kranken Mann am Bosporus" Front machte und durch die Entsendung von Militärmissionen, In­genieuren und Wirtschaftsfachleuten der von (üLm verlassenen alten Türkei Freundschaftsbeweise gab. Diese beschränkten sich durchaus nicht auf die Re­gierung des Sultans, sondern erstreckten sich mit gleicher Herzlichkeit auf das Jungtürkentum, von dessen Führern nicht wenige ihre Ausbildung in Deutschland genossen hatten.

Die deutsch-türkische Bundesgenossenschaft wäh­rend des Weltkrieges wurde in Deutschland als natürliche Fortsetzung dieses Verhältnisses und damit als Herzenssache empfunden. Die Schlachten, in denen Deutsche und Türken gemeinsam die Dar­danellen verteidigten, stehen als unvergängliche Taten deutsch-türkischer Waffenbrüderschaft in den Annalen der Kriegsgeschichte beider Länder ver­zeichnet. Ebenso unvergessen ist die ruhmvolle Rolle, die die unter türkischen Oberbefehl und türkische Flagge gestellte Mittelmeerdivision der alten deut­schen Kriegsmarine im Verein mit türkischen See­leuten bei der Verteidigung der türkischen Gewässer spielte. Die großen militärischen Führer aus jener Zeit, allen voran der deutsche und türkische Feld- marschall Frh r.. v. d. G o l tz P a s ch a , der Ge­neral Liman von Sanders und der Admiral S o u ch o n sind mit diesen kriegerischen Ereignissen in der Türkei ebenso verbunden, wie man in Deutschland das Gedenken an türkische Heerführer wie den späteren Kemal Atatürk, den heu­tigen Staatspräsidenten JsmetJnönü ober ben General Enver Pascha bewahrt.

Wenn die osmanische Türkei sich nach deutschem Vorbild in einen modernen Staat um,zuformen ver­suchte, so wurde anderseits die Erhebung, mit der Kemal Atatürk sein Volk zum Widerstand gegen die Sieger des Weltkrieges emporriß, mit zum Fanal für ähnliche Kräfte, die sich in Deutschland regten. In Ermangelung eines eigenen Führers, der den Traum der nationalen Wiedergeburt hätte, ver­wirklichen können, sah das deut|che Volk damals auf feinen alten Bundesgenossen, verfolgte es mit hei­ßem Herzen den unvergleichlichen Siegeszug, mit dem Kemal Pascha die Feinde der Türkei zu Paaren trieb, um mitten im Kampfgetöse den Grundstein zu einem wahrhaft modernen Staat zu legen. Das Aufbauwerk dieses als Staatsmann wie als Heerführer gleichermaßen hervorragenden Man­nes übte auf die deutsche Oeffentlichkeit stärksten Eindruck aus.

Mit der Machtergreifung des Nationalsozialis-

jL icm Wunsche beseelt, die Beziehungen der bei- 'ander auf eine Grundlage gegen- 'EWl gen vertrauens und aufrichtiger Uften ndschaft zu stellen, find unter Vorbehalt gegenwärtigen Verpflichtungen beider Länder «gekommen, einen vertrag abzuschliehen. Zu

.tllr: Fragen freundschaftlich miteinander Füh- 1 8|iu nehmen, um über die Behandlung solcher M tyn eine Verständigung herbeizuführen.

Artikel 3.

|| i Hei vorstehende Vertrag wird ratifiziert und die ^»stationsurkunden sollen alsbald in Berlin aus- IWucht werden. Der Vertrag tritt am Tage der 'lek ddjnung in Kraft und gilt von da ab für 'M Dauer von 10 Jahren. Die vertragsschliehen- 'G teile werden sich zu gegebener Zeit über die einer Verlängerung des Vertrages verftän-

Deutschlands (unter Einbeziehung des damaligen Oesterreichs, Böhmens und Mährens) an der tür­kischen Einfuhr nur auf 17 v. H. und an der Aus­fuhr auf 13,8 v. H. belief, waren diese Ziffern im Jahre 1936 bereits auf 47,9 v. H. und 52,2 v. H. gestiegen. Der großdeutsche Markt nahm also damals mehr als die Häufte der türkischen Ausfuhr auf.

Diese für beide Handelspartner vorteilhafte Ent­wicklung wurde im Sommer 1939 durch den politi- chen Kurswechsel in Ankara unterbrochen. Nach Unterzeichnung ihres Bündnispaktes mit Eng­land verzichtete die Türkei auf eine Erneuerung ihres Verrechnungsabkommens mit Deutschland, um auch wirtschaftlich dem neuen Bundesgenossen eine Chance zu geben. Aber obwohl man in Ankara alles tat, um den Handelsverkehr mit England zu erweitern, zeigte es sich bald, daß England gar nicht willens war, die türkischen Erzeugnisse auf­zunehmen, da es s^nen Bedarf an den gleichen Waren vorwiegend im Empire selbst decken mußte, und nach Ausbruch des Krieges war es sehr bald nicht mehr in der Lage, einen Abtransport der wenigen in der Türkei gekauften Produkte sicher­zustellen.

Der britische Anteil am türkischen Außenhandel, der sich im Jahre 1936 auf nur 6,6 v. H. der Ein­fuhr und nur 5,4 v. H. der Ausfuhr belief, konnte ich bezeichnenderweise im ersten Jahre des Krie-

sS' oerkEM

Ölungen zu schassen.

3her wurde im Anschluß an ben Unterzeich- -- "7^lW»kt folgende gemeinsame Erklärung üb er W dlis resse und den Rundfunk beider Can- mi,««.gegeben: Unter Hinweis aus den glücklichen des Vertrages geben die beiderseitige Be- £y'Ä«f|liglen dem Wunsche Ausdruck, dah die Preisf «fc beider Cänber ebenso wie der beiderseitige UdMM-ink in ihren Veröffentlichungen und Sen- stets dem Geiste der Freund- 1'lMi und des gegenseitigen Ver-

General-Anzeiger für Oberhessen $d| «ietzen^chulftrah-7-,

iftsführotBB rhältlich. !

ließen tl.

D^sOflWens Rechnung tragen werden, der Y di u i türkischen Beziehungen charakterisiert.

1 einem besonderen Notenwechsel, der M-türkischen Freundschaftspakt beigefug wurde. Ifcv das außerordentliche Interesse zum Ausdruck, Ub-ide vertragschließende Länder an der^wen- B Ausgestaltung ihrer gegenseitigen ^irtschafts Uhingen haben Die Türkei hat den außerord nt- U Üufschwunq ihres Wirtschaftslebens miden letz- ren vor dem Kriege m beträchtlichem Mieder n ehnunq ihres Handelsverkehrs Wem nation alsozialistischen D rutsch- 8d zu verdanken, wo sie stir ihre wichtigsten Wuirgüter vor allem Erze, Baumwolle, Tabak, Wi. Haselnüsse und Sultaninen einen ssrohen «scheren Absatzmarkt gefunden .^"6, wahrend Wanigekehrt ihren Einfuhrbedarf °n Maschinen WirLustriellen Anlagen, Chemikalien Eisen- und Ättaren sowie Textilien m bester Qualität 4|?! tfd)lanb decken konnte. So war es kein Aun- jrJb ß bei dieser natürlichen Ergänzung der Ra- ,M!<t'MIirtschasten weiter die Handelsbeziehungen Wb; Deutschland und der Türkei 'N den letzten WV#' einen außerordentlich schnellen. Aufstieg .zu ® ö^Ljnen hatten. Während 1929 der Anteil

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Bellagen: . x-, enerFamilienblätter

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ten anzugreifen, die in Tobruk eingeschlossene bri­tische Besatzung zu befreien und gleichzeitig die ganze deutsch-italienische Front aufzurollen, um von dieser Basis aus die Cyrenaika erneut zu be­setzen. Dieses Vorhaben ist aber gründlich miß­glückt, das Deutsche Afrikakorps hat nicht nur die Stellungen restlos gehalten und dabei vor allem eine große Zahl feindlicher Panzer vernichtet, son­dern ist auch zum Gegenangriff übergegan­gen, der die Offensive in eine vollständige Nieder­lage des Feindes verwandelte.

Zu diesem Erfolge hat natürlich auch die deut­sche und die italienische Luftwaffe, die bei­spielsweise am 17. Juni 14 britische Flugzeuge ab-- schoß und den Feind durch rollende Angriffe an mehreren Stellen zum Weichen brachte, kräftig bei­getragen. So wurde die Schlacht bei Sollum zu einem Beweise der Überlegenheit der deutschen und italienischen Truppen. England aber, das glaubte, mit einem Prestigeerfolg bei Sollum rech­nen zu können, hat einen erneuten Prestigeverlust erlitten, der umso größer ist und umso peinlicher wirkt, als es ja der Welt kein Geheimnis geblie­ben ist, daß England für diesen Schlaa besondere Vorbereitungen getroffen hatte und sich insbeson­dere durch eine außergewöhnlich starke Ausrüstung mit technischen Waffen die Ueberlegenheit zu sichern bemüht war.

Sollum.

Sollum war ursprünglich ein winziges Dörfchen von schmutzigen Beduinenhütten. Sein- Name be­deutet in wörtlicher UebersetzungTreppe", weil es auf dem Ausläufer eines der Höhenzüge liegt, die von der inneren Sahara her bis ans Meer streichen. Wie nun ein italienischer PK.-Mann schil­dert, kamen zwischen 1900 und 1910 griechische Schwammfi scher nach Sollum, die ur|prüng- lich hier ihrem sehr harten Gewerbe nachgingen. Einer von ihnen gehörte aber zu den bei den Grie­chen nicht seltenen, ausgesprochen kaufmännischen Begabungen. Als Italien 1911 sich in Libyen fest­fetzte, warf sich dieser Grieche er hieß Gandu - glos auf den Waffen schmuggel und ver­brämte dieses etwas anrüchige und gefährliche Un­ternehmen mit einem friedlichen Tauschhandel von Zucker, Tee Oel und Salz gegen die Schafwolle der Beduinen. Sein -Beispiel sand Nachahmung, andere Griechen kamen ins Land und so entwickelte sich Sollum zu einem griechisch-arabischen Dorf, das schließlich wohl 300 bis 400 Einwohner zählte. Ganduglos selbst hat sich rechtzeitig zurückgezogen und lebt in Kairo als wohlhabender Mann seine guten Tage. Die Engländer isaben bei ihrem letz­ten Rückzug die bescheidenen Häuser von Sollum und die ursprünglich von ihnen selbst errichteten Baracken zerstört.

Oer italienische Bericht.

Rom, 18. Juni. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:

In der Nacht zum 18. Juni haben italienische Flugzeuge die Luftstützpunkte von Malta bom­bardiert.

In N o r d a f r i k a ist die Schlacht von s o l- l u m nach drei Tagen heftiger Kämpfe zwischen in Massen eingesetzten englischen Panzerstreitträften, die von dem besten Teil der Luftwaffe des Nahen Ostens unterstützt wurden, und den italienisch-deut­schen Erdtruppen sowie den Luftwaffen der Ver­bündeten mit einem vollen Erfolg zu unseren Gun­sten zu Ende gegangen.

Nach Abweisung des feindlichen Angriffes gingen die italienisch-deutschen Streitkräfte mit hinreißen­dem Schwung zum sofortigen Gegenschlag über und bedrohen Flanken und Rücken des Angreifers.

Die Engländer haben starke Verluste er­litten, besonders an Panzerstreitkräften. 14 bri - , tische Flugzeuge wurden abgeschossen. Alle . unsere Flugzeuge sind an ihre Stützpunkte zurück- gekehrt, D;c Reste der feindlichen Streitkräfte ver- ; suchen, sich auf ihre Ausga»gsstellungen zurückzu-