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Werbe-Drucksachen liefert Brühl, Gießen
Gießen-Klein-Linden, den 19. April 1941.
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3hret Krankenkasse
Muß mandieWäsche erstumständlich einreiben,unnütz Seife, Holz und Kohle verbrauchen? Muß man die Wäsche auf dem Reibbrett mit der Bürste miß- handeln? Nein, man soll vielmehr die Grundregel beachten, die Wäsche durch Einweichen mit Henko schonend zu behandeln! Abends mit Henko einge- rveichteWäsche ist biszumandernMorgenvon selbst
halb gewaschen,wrikHenko überNacht den gröbste» Schmutz herauszieht. Gründliches Einweichen erleichtett dem „Waschpulver* die Arbeit sehr.
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fiauefrnu, begreife: nimm Kendo, spar' Seife!
Gießen, An der Johanneskirche 2, April 1941 mrv.
Wetzlar, im April 1941
(z. Z. Gießen, Bahnhofstraße 11)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden, unvergeßlichen Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager
Ludwig Faber VI., Rangiermeister i. R.
im Alter von 74 Jahren zu sich zu nehmen.
In tiefer Trauer:
Maria Faber, geb. Wagner Familie Ludwig Faber XII. Familie Wilh. Heinr. Müller.
Großen-Linden, Lang-Göns, den 18. April 1941.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 20. April, nachmittags 3 Uhr statt.
verdunkelunaszell
19. April von 20.26 bis 6.17 Uhr.
20. April von 20.28 bis 6.15 Uhr.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sprechen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Katharine Germer, geb. jung.
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Ihre Vermählung geben bekannt
Dr. med. Herbert Volz
Hildegard Volz, geb. Kohlhaas
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VERSICHERUNGEN
VATERIÄNDISCHE
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Montag, 21. April, im Stadttheater 13 Veranstaltung im 16er*Rin? Das Land des Lädielos Operette von Franz Lehär
Anfang 19 Uhr
Oie zweite Oivhiherie-Gckmhimpf'mg.
Gegenwärtig wird in Gießen die zweite Diphtherie-Schutzimpfung bei allen den Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren durchgeführt, die vor einigen Monaten die erste Schutzimpfung gegen Diphtherie erhalten hatten. Zu den bisherigen zweiten Impftermin kamen zahlreiche Mutter mit ihren Kleinen, um durch die Vornahme der zweiten Impfung den unbedingt notwendigen Ab- fchluß der Vorbeugung gegen Diphtherie herber- führen zu lassen. Manche Mütter, deren Kleinkm- der die erste Schutzimpfung erhielten, haben jedoch die Termine der zweiten Schutzimpfung nicht wahrgenommen, vermutlich wegen dringlicher Arbeiten im Hause oder aus anderen Gründen. Diese Mütter seien darauf aufmerksam gemacht, daß die Vornahme der zweiten Diphtherie-Schutzimpfung der 'Kinder unbedingt erforderlich ist, weil nur diese zweite Impfung die ganze Schutzmaßnahme erst vollendet und damit die vorbeugende Behütung der Kleinen vor der Diphtherie erreicht wird. Wenn diese zweite Impfung der Kinder nicht erfolgt, verliert auch die erste Schutzimpfung vollkommen ihren Wert, da sie allein nicht ausreicht, um die Kleinkinder gegen die Diphtherie immun zu machen. Sicherlich wird jede der Mütter den größten Wert darauf legen, daß ihr kleiner Liebling nun auch die zweite Diphtherie-Schutzimpfung erhält und damit vollkommenen Schutz vor dieser schlimmen Krankheit erfährt. Deshalb darf wohl auch damit gerechnet werden, daß die Termine der zweiten Schutzimpfung von sämtlichen Müttern mit ihren erstgeimpften Kleinen besucht werden. Die Aerzte und die Schwestern sowohl, als auch ihre ehrenamtlichen Helferinnen von der NS.-Frauen- schäft und dem Deutschen Roten Kreuz haben mit dieser Impfung eine ungeheure Arbeitsleistung zu vollbringen, der sie sich im Interesse der Kindpr und der Dolksgemeinschiaft gerne unterziehen, die aber auch von den Müttern gewürdigt werden muß dadurch, daß sie mit ihren Kleinen zu dem zweiten (Abschluß-) Impftermin erscheinen.
Oie Kriegsberichte der neuen Wochenschau.
Die neue Deutsche Wochenschau, die heute, Samstag, anläuft, bringt umfassende Berichte vom Feld- zuge in Afrika und auf dem Balkan. Man erlebt die Kämpfe des Deutschen Aftika-Korps unter General Rommel um Aghaila, den Vormarsch durch die Wüste und die Einnahme von Benghasi. An der Südostfront wird man Zeuge des deutschen Einmarsches in die alte deutsche Stadt Marburg, der schweren Kämpfe um Risch und Uesküb, des Vormarsches auf Belgrad, und man steht unmittelbar vor der Metaxas-Linie, die von Stukas und Artillerie zerhämmert wird. Rach Ueberwindung der schweren Bergbefestigungen geht es hinab zum Aegäischen Meer nach Saloniki. Alle diese Bilder zeigen, daß unsere Truppen nicht nur zähe serbische und griechische Soldaten, sondern auch wildzerklüftetes Bergland zum Gegner hatten. Jeder Schritt mußte umkämpft werden, und nur der restlosen Einsatzbereitschaft, dem Angriffsschwung und Mut der deutschen Truppen ist es zu verdanken, wenn in so kurzer Zeit der Gegner überall vernichtend geschlagen werden konnte. Besonderes Interesse werden die Bildberichte vom Vorstoß der Waffen-^ auf Belgrad und von der Gefangennahme eines ganzen serbischen Regiments finden, desgleichen die Riederkämpfung der schweren Bergbefestigungen
brennendem Interesse lauschte, wie es beim Geschwader aussieht, und dann, wie es beim Einsatz zugeht, etwa bei einem Großangriff auf London. Zuerst die Besprechungen und Vorbereitungen für die Reise „Eins zwoter Klasse London und zurück", wie der Kommodore das nennt. Die Hörer erfuhren, was dazu erforderlich ist, sie lernten an äußerst anschaulichen Zahlenangaben, was z. B. eine He. 111 an Treibstoff, Bewaffnung und Bombenlast braucht, bis sie vom ersten Wart startklar ge- meldet und von der fünfköpfogen Besatzung bestiegen werden kann.
Oberleutnant Speck, der persönlich eine ganze Reihe großer Feindeinsätze geflogen hat, erzählte nun außerordentlich packend aus seiner „Praxis , von den Erlebnissen beim Nachtflug, von pikanten Sonderaufträgen, von den Begegnungen mit englischer Flak und Fesselballons, von schneidigen Tiefangriffen gegen Flugplätze, gegen einen Ge- leitzug, gegen Bahnanlagen, gegen ein Motorenwerk bei Bristol, zuletzt von einem Großangriff gegen London im Geschwaderverband und der Begegnung mit Spiifires. — Der Redner charakterisierte dann kurz die englische Rückzugstechnik, die Propagandarnethoden Churchills, die bedrohlick)<e Ernährungslage und die ungeheuren Verkehrs- und Versorgungsschwierigkeiten in England. Er schloß mit den Worten: Solange noch ein Engländer Krieg mit uns haben will, solange fliegen wir gegen England. — Stürmischer Beifall.
Obersturmf. Deschauer dankte dem Staffelkapitän, der wie ein Mann gesprochen habe, vor dem man Hochachtung haben müsse, und forderte die Versammlung auf, für den fliegerischen Gedanken zu werben. — Mit dem Gruß an den Führer und den Liedern der Nation wurde die Versammlung geschlossen.
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Tageskalender für Samstag.
Deranstaltungsring der HI.: 19 Uhr im Stadttheater „Schwarzer Peter". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Hauptsache — glücklich!" — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Julika".
Tageskalender für Sonntag.
Veranstaltungen zum Geburtstag des Führers: 10 Uhr in der Aula der Universität Morgenfeier der Gießener Ortsgruppen mit Ansprache des Kreisleiters Backhaus; 11.45 Uhr in der Curtmann- straße Kundgebung mit Aufmarsch der Gliederungen und Organisationen mit Ansprache des Kreisleiters Backhaus und des SA.-Brigadeführers Schwartz; 12.30 Uhr in der unteren Kaiserallee Vorbeimarsch. — Stadttheater: 15.15 bis 17.45 Uhr „Götter auf Urlaub"; 19 bis 22 Uhr zugunsten des Kriegs- WHW. 1940/41 „Schwarzer Peter". — Gloria- Palast, Seltersweg: „Hauptsache — glücklich!" — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Julika".
Der Sonntag im Stadttheater Gießen.
Am morgigen Sonntag, 20. April, wird als Nachmittags-Fremdenvorstellung das erfolgreiche Lustspiel „Götter auf Urlaub" von Paul Helwig wieder- holt. Spielleitung: Hans Albert Schewe. Bühnen- bild: Karl Löffler. Außer Miete! — Am Abend wird zu Gunsten des Kriegs-Winterhilfswerkes 1940/41 die reizende Märchenoper von Norbert Schultze „Schwarzer Peter" noch einmal wiederholt. Musikalische Leitung: Otto Göllner. Spiel- leitung: Max Schwarze vom Deutschen Theater Wiesbaden a. G. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Der gesamte Reinerlös aus dieser Vorstellung wird an das Kriegs-WHW. 1940/41 ab geführt. Außer Miete!
Regieiungsrat 0r. Fuhr nach Alsfeld verseht.
Regierungsrat Dr. Fuhr vom Landratsamt in Gießen ist mit sofortiger Wirkung mit der Wahrnehmung der Dienstgeschäfte des Landrats in Alsfeld beauftragt worden. Regierungsrat Dr. F u h r kam im Juni 1937 vom Landratsamt in Groß- Gerau an das Landratsamt Gießen, wo er bis jetzt ununterbrochen wirkte. Er bearbeitete hier die Dezernate für den Verkehr, die Feuerwehr, die Preisüberwachung, die Gewerbepolizei und den Luftschutz im Kreise Gießen. Ferner gehörte er dem Stab der Motor-Standarte 147 Oberhessen in Gießen an, wo er die Funktionen des Verkehrsdezernenten erfüllte. In seiner fast vierjährigen Tätig- teil am Landratsamt Gießen hat sich Regierungsrat Dr. Fuhr in eifriger Weise für die ihm anvertrauten Aufgaben bei der Gießener Kreisverwaltung eingesetzt und sich dabei durch seine ausgezeichnete Pflege der Beziehungen zwischen seinem Amt und allen Volksgenossen im Kreise, sowie durch die stets hilfsbereite und liebenswürdige Art des persönlichen Umganges weithin grüße Wert- fchätzuna erworben.
Als sein Nachfolger ist Regierungsrat Wenz vom Landratsamt in Mainz an das Landratsamt Gießen versetzt worden, der seinen Dienst in Gießen am kommenden Montag antreten wird.
Landrat Dr. Schön hals in Alsfeld, ein geborener Gießener, ist vom Reichsminister des Inneren zur Verwendung im Generalgouvernement dem Generalgouverneur in Krakau zugewiesen worden. ___
Gerhard
Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen in dankbarer Freude an
Erwin Bep ler
Frau Klara, geb. Amend
in sllberne Weiten" betrat, von lebhaftem Beifall begrüßt, Staffelkapitän Oberleutnant der Luftwaffe Speck das Podium zu seinem Vortrage „D o m Pimpf zum Fliege r". Er schilderte leben- dig, frisch und mit soldatischem Humor, wie er selber zur Fliegerei gekommen sei. Zu seiner Zeit habe es noch gar keine Pimpfen gegeben, aber schon im NS.-Schülerbund sei die Begeisterung sur die Fliegerei lebendig gewesen. Oberleutnant Speck ist 1935 auf dem Umwege über die Infanterie zur Luftwaffe gekommen; jetzt steht er als Staffelkapitän beim hier wohlbekannten Greifengefchwa- der in Frankreich; es fei ihm, so bemerkte der Redner, eine besondere Freude, gerade in Gießen als der Patenstadt seines Geschwaders sprechen zu dürfen. Ein Staffelkapitän müsse alles können, auch einen Vortrag halten, aber ehe er den Befehl dazu ausgeführt habe, fei er noch eben schnell den Einsatz gegen Belfast mitgeflogen.
Oberleutnant Speck schilderte bann, wahrend die große, meist jugendliche Hörergemeinde mit
Heute entschlief sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Karoline Hedrich
geb. Schmidt
im 54. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Wilhelm Hedrich
Otto Winkler und Frau Lisa, geb. Hedrich Edith und Christel Hedrich Familie Karoline Schmidt Witwe.
Trohe, Berlin, Sellin (Pommern), den 18. April 1941.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 22. April, nachm 2 Uhr, vom Trauerhause, Trohe, Hauptstraße 15, aus statt
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der Metaxas-Linie durch unsere ArMerk tm| Stukas. — So steht diese neue Deutsche Wochen, schau nach den Monaten der Kampfruhe nun mit, der ganz im Zeichen der Front und des Siegeszuges der deutschen Waffen.
Gießener Dochenmarktpreise.
Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware. Für B-Ware oder abfallende War, fumte für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.
* Gießen, 19. April. Auf dem heutigen Wochen, markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RA, Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10, Rotkraut 13, gelb« Rüben 12, rote Rüben 11, Spinat 20 bis 25, Unten kohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 8, Zwiebeln 14, Meen rettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 24, Feldsalat, */u 10, Aepsel, Vi kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21, Salat 35 bis 40, Radieschen, das Bündel 15 Rpf.
Tschammer-Pokaisprele im Bezirk <8 eßen.
Luftwaffe — Naunheim Steindorf — FC. Wetzlar
Luftwaffe — Naunheim in Gießen.
Die Spielvereinigung 1900 und VfB.-R. Gieße» haben am morgigen Sonntag Spielpause. Die Lufb waffe sieht Naunheim als Spielgegner auf de« Waldfportplatz bei sich, um damit die erste Rund, um den Tschammer-Pokal fortzuführen. Nach bei Entwicklung der Spiele in den letzten Wochen bar wohl auch für morgen mit einem Erfolg der Luft wafse gerechnet werden.
Gportgemeinde Gteinbach.
Steinbach Jugend — 1900 Gießen 1. Jugend.
Die Jugendmannschaft von Steinbach empfang nm kommenden Sonntag die gleiche von 1900 Gis ßen zum Freundschaftsspiel. Die Gäste haben eiiu starke Elf zur Stelle. Es ist mit einem spannend« Kampf zu rechnen, desien Ausgang offen ist.
Sleinbach SDG. — VfV.-R. Gießen SDG.
Vorher treffen sich beide Sportdienstgruppen ta Vorspiel um die Jungbannmeisterschaft. Die Eil» heimischen konnten im letzten Spiel gut gefallen un) werden olles daran setzen, um einen Sieg und damit die besten Aussichten für die Meisterschaft zu e» ringen.
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Zum Endspiel um die Bannmeisterschast trW die 1. Jugend auf die gleiche von Fauerbach. Dw Spiel sindet in Butzbach statt. Die Blauweißn . M, werden mit der stärksten Elf antreten. Die Man» . atj schäft mit Brück, Otto; Velten, (Emil; Martini, . Ewald; Häußer, Karl; Dem, Richard; Jung, W. ! chard; Luh, Willi; Seel, Ewald; Haßler, W Krick, Helmut und Dietz, Otto wir- mit guten Hofsj. nungen nach Butzbach fahren. Da beide Manin« schäften noch nie gegeneinander spielten, wird « ein schönes und flottes Spiel geben.
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Johanna Müller, Gießen, Annerdder
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