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Je härter und kalkhaltiger das Wasser ist. um so schlechter schäumt Seife oder Waschpulver. Sobald das seifenhaltige Waschpulver mit Hartern Wasser in Berührung kommt, bildet sich Kalkseife. die nicht schäumt und auch nicht reinigt. Schon bei nur 15 Grad Härte gehen beim Waschen 240 Gramm Seife verloren. Der Kalk vernichtet also in dem besonders harten Würzburger Wasser rund 1 Kilogramm Seife!
Beim Waschen in hartem Wasser würden in den deutschen Haushaltungen jährlich 100 Millionen Kilogramm Seife verlorengeben! Heute, im Kriege, geht es aber darum, alles Volksgut und so auch Seife, vor Verlusten zu bewahren. Deshalb: Immer nur in weich gemachtem Wasser waschen! Hartes Wasser kann man durch Zugabe einiger Handvoll eines guten Enthärtungsmittels in kurzer Zeit regenweich machen. Dieses Weichmachen des Wassers hilft viele tausend Pakete Waschpulver sparen!
Städte mit besonders hartem Wasser sind außer Würzburg: Dernburg mit 43 Grad, Eis-
Würzburger Leitungswasser unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von dem Leitungswasser anderer Städte.
Bekanntlich enthält jedes Wasser mehr oder weniger Kalk, den es im Erdboden ausgenommen hat. Wasser mit hohem Kalkgehalt bezeichnet man als hart, Wasser mit geringem Kaikgehalt als weich. Während nun die Durchschnittshärte des Wassers in Deutschland etwa 15 Grad beträgt, hat das Würzburger Wasser nicht weniger als 60 Grad Härte 1 Das Würzburger Leitungswasser enthält also besonders viel Kalk.
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In den Gemeinden, in denen em Bedarfsnach- weis für Speisekartoffeln eingeführt ist, dürfen Speisekartoffeln vom Einzelhandel nach dem 20.11.41 nur auf den roten Einkaufsausweis abgegeben und bezogen werden. Verbraucher, die im Besitz des weißen Einkaufsausweises sind, können, falls sie nicht bis zum 20.11. 41 Speise- kartoffeln auf den Bestellschein zur Einkellerung
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im Spiel gegen VfB---------- -- v
Punkten kommen, und damit weiter ungeschlagen
>7. November, kann Frau Christine Henn, geb. Capeller, Buddestraße 8 wohnhaft, in geistiger und körperlicher Frische ihren 70. Geburtstag begehen. Der Jubilarin bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar.
Frankfurt a. M., den 12. November 194L Der Leiter des Landesernährungsamtes. J.D.: gez. Weintz.
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Speisekartoffeln nur bei dem Verteiler beziehen, in dessen Kundenliste er eingetragen ift Großverbraucher beziehen Speisekartoffeln vom Verteiler nur nach Maßgabe der ihnen vom Kartoffelwirtschaftsverband zuzuweisenden Menge. Verstöße gegen diese Anordnung werden nach den geltenden Bestimmungen bestraft. 4725V 7. Diese Anordnung tritt am 15.11.1941 in Kraft.
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DER SIEG UNSERER WAFFEN LEBT IN ALLEN DEUTSCHEN HERZEN. HILF DU IHN ERRINGEN DURCH DEINEN EIN" SATZ UNQ DEIN OPFER!
KRIEG S WINTERHILFSWERK
1941 42__
Gr druckte sich dieFleWmorken selbst.
5 Jahre Zuchthaus für einen Volksschädling.
Lpd. Bad Homburg, 14.November. Der in einer hiesigen Druckerei beschäftigte, aus Schwanheim gebürtige 52jährige Schriftsetzer Willi Lohr- mann begann im November v. I. Lebensmittelkarten zu drucken, und zwar fertigte er Fleisch, karten in kleinen Blocks von je vier Stück zu 50 Gramm an. Als Ende August d. I. seine Verhaftung erfolgte, hatte er in den zehn Monaten Karten für ungefähr fünf Zentner Fleisch angefertigt. Er kaufte damit Fleisch und Wurstwaren in Frankfurt ein, die er für sich, fern* drei Geschwister und einen Arbeitskameraden verwandte. Diese vier Personen sind wegen des unberechtigten Fleischbezugs kürzlich vom Amtsgericht Frankfurt mit Gefängnis bestraft worden. Lohrmann hatte sie nicht wissen lassen, wie er zu dem Fleischreichtum gelangte. Er beschränkte seine Fälschertätigkeit aber nicht auf Fleischkarten allein, sondern druckte auch zwei Fettkarten zu je 100 Gramm und fünf bis sechs Brotkarten zu je 500 Gramm Nun mußte er sich am Freitag vor dem Sondergericht Frankfurt verantworten. Er war in vollem Umfange geständig. Die Veranlassung zur Anfertigung der Falsi- fikate, so behauptete er, sei der Zustand seiner herz- fronten Frau gewesen. Aber es ließ sich nach den eigenen Angaben des Angeklagten nachweisen, daß er auch noch nach dem Tode seiner Frau die Mar- kenfälschungen fortgesetzt hatte.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten als Volksschädling wegen Verbrechens gegen § 1 der Kriegs, wirtschaftsverordnung in Tateinheit mit schwerer Urkundenfälschung zu der vom Staatsanwalt beantragten Zuchthaus st rafe von 5 Jahren und 5 Jähren Ehrverlust unter Anrechnung der Untersuchungshaft. Der Angeklagte sei ganz raffiniert zu Werke gegangen. Die Kartenabschnitte seien als öffentliche Urkunden anzusehen. Der Angeklagte sei ein Dolksschädling schlimmster Sorte und habe aus dem Motiv heraus gehandelt, besser als die anderen Volksgenossen leben zu können. Er habe jede Woche pfundweise mehr bezogen als ihm zustand.
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Montag, Mittwoch und Samstag.
Die Vorschriften der Ziffer 1. gelten auch für die Abgabe von Kartoffeln bei der Verabfolgung von Gerichten in Werkküchen, Gemeinschafts- lagern, Anstalten, Heimen und ähnlichen Einrichtungen an die Gefolgschaftsmitglieder und Insassen. 4726V
3. Verstöße gegen diese Anordnuna werden nach den geltenden Bestimmungen bestraft.
4. Die Anordnung tritt am 17. Noo. 1941 in Kraft
Konrad Lehr, Wilhelmstraße 51, kann morgen Sonntag, 16. November, feinen 80. Geburtstag begehen. Der alte Herr, durch feine langjährige Tätig- teit bei der alten Gießener Stadtpost allseits bekannt, erfreut sich noch bester körperlicher und geisti- fflofimhhoit Tlem Shihitnr ntJfpn unfprp her*.
ger Gesundheit. Dem Jubilar gelten unsere herzlichen Wünsche zu seinem Geburtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend.
** 7 0 Jahre alt. Am kommenden Montag,
ißetr.: Die Zustellung der Gewerbefteuerbescheide für das Rj. 1941.
Bekanntmachung
Nachdem die Zustellung der Gewerbesteuerbescheide für das Rechnungsjahr 1941, die auch gleichzeitig die Anforderung auf die Gewerbesteuervorausmhlungen für Rechnungsjahr 1942 enthalten, an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden i)at, wird als Dag, an dem diese Bescheide als zu- ßcftellt zu gelten haben, hiermit der 15. November 11941 festgesetzt. ..
Diejenigen Pflichtigen, die bisher einen Bescheid nicht erhalten haben, werden aufgefordert, dies als- bald beim Städtischen Rechnungs- und cteueramt im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr.13, anzuzergen.
Gießen, den 15. November 1941. 4696C
Der Oberbürgermeister: Ritter.__
Bekanntmachung.
Die Wochenmärkte finden vom 15.11-1941'ib bis onuf weiteres nur noch zweimal wöchentlich, uno zwar mittwochs und samstags statt. 4o9A-
Gießen, den 15. November 1941.
Der Oberbürgermeister, I. D.: Nicolaus.
die Tabelle anführen.
In Burgsolms hat Sportfreunde Wetzlar keine Gewinnchance. Auf Grund bes eigenen Platzvorteils erwartet man Burgsolms als sicheren Sieger.
Wesentlich schwerer dürfte es Ehringshausen mit Watzenborn-Steinberg haben. Einen Sieg von Ehringshausen halten wir für möglich, wenn nicht eine Punkteteilung eintreten sollte.
1900 — Luftwaffe.
Die seitherigen Spiele der beiden Mannschaften verliefen bis jetzt immer zugunsten der Luftwaffe. 3:0 und 5:2 waren die Ergebnisse. Die Schwierig, (eiten, die 1900 gerade bei diesen Spielen Hinsicht- lich der Mannschaftsaufstellung hatte, sind bekannt. Diesmal ist eine weit günstigere Lage bet den Platz- befitzern vorhanden, denn neben dem wieder zur Verfügung stehenden Kraushaar (Rot-Weiß Ffm.) sind es Haderer (Germania Bieber) und zwei wei- tere Gastspieler, die die Reihen der Blau-Weißen verstärken. Die Luftwaffe trifft diesmal auf einen weit besser vorbereiteten Gegner als im vergangenen Jahre. Da bei ihr durch Abgang von Spie- fern Lücken entstanden sind, die noch nicht befriedigend ausaesüllt wurden, ift über das morgige Spiel Ungewißheit gebreitet.
VfB.'Reichsbahn in Naunheim.
Die DfBer fahren am Sonntag nach Naunheim und treffen damit auf eine Mannschaft, die nach den seitherigen Ergebnissen die größte Aussicht hat, in diesem Jahr Meister der Staffel Gießen-Wetzlar zu werden. Man braucht sich nur an die 10^-Niederlage der Luftwaffe zu erinnern, um zu wissen,
•* Die WochenmSrkte finden von fetzt ab nur noch am Mittwoch und am Samstaa statt.
** Die Abgabe von Butterschmalz betrifft eine Bekanntmachung des Ernährungsamtes in unserem heutigen Blatte, bte unsere Hausfrauen sorgfältig beachten mögen. •
Die Kleinoerteiler haben die Bezugscheine über Butterschmalz unverzüglich ihrem Margarine-Groh- verteiler vorzulegen, der seinerseits die Bezugscheine über Butterschmalz in einen Großbezugschem über Butterschmalz umzutauschen und für rechtzeitige Belieferung der Kleinoerteiler vor Beginn der 31. Zuteilungsperiode Sorge zu tragen hat.
Bei der Entgegennahme der ^-Abschnitte haben die Kleinverteiler daraus zu achten, daß diese nur von den für die Vorbestellung von Butterschmalz vorgesehenen Reichsfettkarten für Normalverbraucher unb für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren sowie den Reichsfettkarten SV 1 und SV 5 abgetrennt wer- den Die Entgegennahme von „F -Abschnitten anderer Felttarlen (Reichsfetttarten aller Kinder bte i w 14 Jahren, Reichsfetttarten SV 2, SV 3, SV 4, SV 6, SV 7) zur Vorbestellung von Vutterschmatz ist daher nicht nur verboten, sondern auch völlig zwecklos.
Gießen, den 14. November 1941.
Der Oberbürgermeister der Stadt Dießem Ernährungsamt Abt. v,
sind die quälenden Zeugen einer tzesLwäck>1en, ni,empsindstAe»,^ oHmoU entiünbiltf) veränderlen Atmung«,»leimkaul; dader ifirc^ Aortnädiqfeli. tritt man ihnen aber mit.Gilvho-lalln entgegen, so zeigt man da« richtige Verständnis für da«, wa« hier notlut, nämlich: nicht «nein der jeweiligen ^»werden Serr I» werden, fonbem vor allem auch aus da« anfällige Echieirndau'- Hewebe In wirklich heilträftige« Siyw dajwplrtm. M iß der 1 Vorzug der
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| die feli langen Zehren viesteltige «nerftrnrang Mmden Mnu — I ' Achtm eie beim «Unfeuf auf den Jemen ,SU^»«celln , d„ grüne Packung und den errnä-iatm prei« een ^^*2.06 für 80 ZdbleHen. arbälllich la allen tiwolbthe, wo nickst, dann
. Tiosen^lpoihefe, ZTlündjen, liosenstraße 0. — Verlangen , 1 von der Firma Carl Bühler. Konstant.kolenloan. «W-
bmdhth die intet eisante. Illustriert« Auf Härrmgssdtrtft 5/ww
Um eine gleichmäßige Speisekartoffelversorgung derjenigen Verbraucher, die eine Einkellerung nicht vornehmen können, sicherzustellen, wird auf Grund der Verordnung über die öffentliche Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen vom 27. 8. 1939 (RGBl. 1, S. 1521) angeordnet:
1. Im gesamten Gebiet des üandesernährungs- amtes Hessen ist mit Wirkung vom 21.11.41 d.e unmittelbare Abgabe von (vpeisekartofseln an Verbraucher durch Erzeuger und der unmittelbare Bezug von Spei|etartoffeln vom Erzeuger durch Verbraucher verboten.
Mit sofortiger Wirkung ist verboten
a) ber gemeinschaftliche Bezug von Speisekartoffeln für Verbraucher durch Dritte, die nicht als Verteiler zugetanen sind (z. B. Sanimelvezug durch Betriebe für ihre Gefolgschastsmitglie- der), unmittelbar vorn Erzeuger und die Belieferung von Sammelbestellungen durch Erzeuger,
b) die unmittelbare Belieferung von Großver- brauchern (Wehrmacht, Polizei, Reichsarbeits- dienst, Gaststätten, Werkküchen, Gemeinschafts- lagern, Anstalten u. a. Einrichtungen) durch Erzeuger.
Als unmittelbare Belieferung gilt auch die Sie- ferung mit der Bahn.
2. Die an die Verbraucher von den Ernährungsämtern in einzelnen Gemeinden ausgegebenen Bestellscheine für Speisekartoffeln sowie an die Großverbraucher vom Kartosfelwirtschastsver- band ausgegebenen Bezugsausweise für Speisekartoffeln verlieren mit dem 15.11.41 ihre Gut-
rannahmeunierfuchungen
für die Waffen-!).
^Ifck^VrciWin^
Ableistung der verkürzten Arbeitsdrenstpfttcht).
Freiwillige mit DienstzeitvervMchtung vom vollendeten 17. bis zum 45. Lebensjahr.
Verner werden eingestellt: ..
Freiwillige der Geburtsiabrgange 1SVS-—1S24 für die ^-Polizei-Division und Anwärter tur den Dienst in der Deutschen Polizei.
Der Dienst in der Waffen-^ und nt der 7,-Polrzei- Division gilt alö Wehrdienst.
Körpergröße mindest. 170 em (bis 20Aabre 168em). 'Nähere Ausführungen im redaktionellen Teil dieser Zeitung, ferner im Merkblatt und durch die Untersuchungs-Kommission. , ... , rk _
Von der Wehrmacht Gemusterte können sich melden, dürfen aber noch nicht ausgehoben fein.
Die Annabmeuntersuchunn findet statt am 20.11.41, 14 Uhr, in Grünberg, Rathaus: am 21.11. 41, '9 Uhr, inH ungen, Volksschnle: am 25.11.41,141lbr, in Lich, ehem.Nathauo,Bürgenneister-Naume; am 36.11.41, 9 Uhr, in Gießen, Nett. Burg bo r, Burg - mraben 9. Arbeitsbuch und Wehrpaß und mitzu- ormgen. „ <688D
Ergänzungsamt der Waffen---
Erg.«Etette Julda-Werra (IX), Kaffel-Wilh. ^öwenburgstr. 10, Tel. 36683 und 34441.
tigkeit.
Aus die den Erzeugern und Verteilern vor Dem 15. 11. 41 zugegangenen Bestellscheine dürfen Speisekartoffeln an Verbraucher noch bis zum 20.11.41 geliefert werden. Die Lieferung von Speisekartoffeln auf Bezugsausweise der Großverbraucher ist mit dem 15.11.41 einzustellen. Die Erzeuger und Verteiler haben die bis zum 22.11. 2~ " ch nicht voll belieferten Bestellscheine an den Besteller zurückzugeben.
Die Bezugsausweife der Großverbraucher find dis zum 20.11.41 unmittelbar an den Kartoffel- wirtjchaftsverdand einzusenden.
4. Verbraucher, die keine Speifekartosfeln eingekel- lert haben, können bis auf weiteres Speisekar- toffeln vom Einzelhandel im Kleineinkauf be
reich zu fein.
Naunheim, der derzeitige Tabellenführer, sollte im Spiel gegen VfB.-Reichsbahn zu zwei weiteren
&. A.-Epori.
Kuhball-Meisterschaftsspiele.
1900 — Luftwaffe.
Naunheim — VfB.-Reichsbahn.
Burgsolms — Sportfreunde Wetzlar.
Ehringshausen — Watzenborn-Steinberg.
Auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe empfängt die Spieloereinigung 1900 die Luftwaffe. Im letzten Spiel gegen DfB.-R. konnte die Luftwaffe trotz ihres Sieges nicht restlos überzeugen, und es bedarf schon einer besseren Leistung, um gegen die mit einigen Gastspielern antretenden 1900er erfolg-
-em anwesenden Amtsgerichtsrat Gros als dem Vertreter der Familie Hoffmann. Kreisjägermeister fticolaus fand mahnende Worte der Verpflichtung zu Jägerehre und jagdlichem Brauch und Sitte, tnit einem Wort aus dem genannten Weihefviel schließend: „Gelobt, daß echte Treue zu halten Ihr aewillt, dem Geist der machtvoll brausend das neue gleich erfüllt." Zu Ehren des verstorbenen, allezeit pon echtem Weidmannsgeist erfüllten Oekonomie- fats Hoffmann erhob sich die Versammlung von den Sitzen, und das Lied vom guten Kameraden ber Musik ertönte und unterstrich die Wei'heminute.
Amtsgerichtsrat Gros dankte im Namen der Familie Hoffmann für die Ehrung. Im Laufe des weiteren Zusammenseins erzählte er noch aus dem jagdlichen Erleben früherer Gießener und oberhes- sischer Weidmänner. Der Rest des Abends verlief in angeregter Unterhaltung und im Austausch von Iagderlebnissen und Erfahrungen.
(Biegen»r Wochenn-arflpreife.
♦ Gießen, 15. Nov. Auf dem heutigen Wochen- Markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, ß bis 10, Weißkraut 5 dis 8, Rotkraut 8 bis 12, gelbe Rüden 7 bis 9, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Grünkohl 15, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, x/io 10, Endivien, das Stück 10 bis 15, Rettich 6 bis 10 Rpf.
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♦* 8 0. Geburtstag. Oberpostfchaffner !. R.
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Frankfurt am IHain, den 14. November 1941.
Der Leiter des Landesernahrungsamte« Hessen.
___________I. D.: gez. Weintz.
Anordnung de« Landesernährungsamtes Hessen.
Vetr.: vellkartoffeltage in Gaststätten, Betrieben mit Verkküchen, Gemeinschaftslagern. Anstalten, Heimen und ähnlichen Einrichtungen.
Auf Grund ber Verordnung über die öffentlich« Bewirtschaftung von landwirtsthaftlichen Erzeugnis» fen vom 27.8.39 (RGBl. I, 6. 1521) wird ungeordnet:
1. Die Gaststätten- unb Beherbergungsbetriebs müssen an mindestens drei Tagen in jeder Woche bei der Verabfolgung von Gerichten Kartoffeln nur als Pellkartoffeln abgeben, unb zwar am
was ßte Naunheimer können. Dte I:0*9ttAeitage Wtt Wetzlar 05 im WHW.-Spiel gegen Naunheim liegt auf der gleichen Linie. Insgesamt gesehen, bestehen für die Reichsbahner keine Siegesaussichten. Es kommt für sie lediglich darauf an, die Niederlage so niedrig als nur möglich zu gestalten. Hierfür ift erforderlich, daß die Spieler sich mit all ihren Krä • ten einsetzen und vor allen Dingen die Mannschaft die notwendige Deckungsarbeit leistet. Die Gießener fahren mit der zur Zeit ftärkstmöglichen Aufstellung.
Handball-Dorschau.
Gauklasse.
To. Mombach — Luftwaffe Gießen.
Nach dem 9:8-Siege über Offenbach muß die Cuff* waffe nach Mombach. Diese schlugen am letzten Sonntag Friedberg 20:5. Da die Leistung der Gießener in Offenbach als gut bezeichnet wurde, geht man nicht ohne Siegesausfichten nach Mombach. Voraussetzung ist jedoch, daß dieselbe Aufstellung und der gleiche Kampfeswille gebracht werden.
kreisklasie.
Grüningen — Heuchelheim.
Beide Mannschaften mußten am letzten Sonntack auswärts Niederlagen hinnehmen. Grüningen ist auf eignem Gelände ein schwer zu schlagender Gegner. Obwohl Heuchelheim jetzt eine stärkere Einheit als früher besitzt, werden sie einen knappen Sieg ber Platzmannschaft überlasten müssen.
HJ.-Spiele im Bann 116.
Watzenborn — Grüningen.
Nach langer Spielpause empfängt Watzenborn Grüningen. Trotz einiger Niederlagen konnten diese immer gut gefallen. Bis zu dem Schlußpfiff jedes Spieles zeichneten sie sich durch großen Eifer aus.
Mtv. Gießen-Lang-Göns.
Ein spannendes Treffen wird es in Gießen geben. Die Platzmannschaft führt bis jetzt ungeschlagen Mt Tabelle an, während die Gäste eine knappe Nieder- läge zu verzeichnen haben.
Bekanntmachung
Abgabe von Butterschmalz.
, . Befr.: Verforauna mit Winterkartoffeln.
Dorn 15. XII. 1941 ab erhalten die Norrnalver- 9 9
brauchet und die Jugendlichen von 14 bis 18 fahren sowie die entsprechenden Lerbrauchergruppen der Selbstversorger mit Butter (Reichsfettkarten SV 1 und SV 5) bis auf weiteres 50 g Butterschmalz gegen Herabsetzung der Ratton an Schweineschlachtsetten auf die Hälfte. Eine Aenderung der (defamtfett- ration tritt hierdurch nicht ein. Die auf die Fettzusatzkarten der Schwer- und Schwerstarbeiter zu beziehenden Mengen an Schweineschlachtfetten bleiben von dieser Regelung unberührt.
Zur rechtzeitigen Belieferung der Kleinverteiler ist eine Vorbestellung auf die Reichsfettkarten erforderlich. 4715D
Die Normalverbraucher und Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren haben den mit .,F“ bezeichneten freien Abschnitt der Reichsfettkarten 30 mit dem Bestellschein über Margarine bis zum 17. Kooember 1941 bei dem Verteiler abzugeben, bei welchem sie Margarine zu beziehen wünschen. Das gleiche gilt für die Inhaber der Reichsfettkarten SV 1 und SV 5, die jedoch den Abschnitt „Fw zusammen mit dem Bestellschein über Butter ober Margarine abzugeben haben. Der Verteiler hat den Stammabschnitt der Reichsfettkarten 30 durch Firmenaufdruck oder .aufschrift und den Zusatz „Butterschmalz bp. „BS" zu kennzeichnen. Die Verbraucher Haven den in dieser Weife gekennzeichneten Stammabschnitt der Reichsfettkarte 30 bis auf weiteres aufzubewahren, da der spätere Bezug von Butterschmalz nur gegen Vorlage dieses Stammabschnittes erfolgt.
Die Kleinverteiler haben die Abschnitte „F 30" in gleicher Weise wie die Bestellscheine bei den Ernährungsämtern zur Ausstellung von Bezugscheinen über Butterschmalz einzureichen. Diese sind zusammen mit den übrigen Bezugscheinen für die 30. Zuteilungsperiode spätestens jedoch vis zum 22. November 1941 einzureichen.
leben mit 42, Halle mit 30, Leipzig mit 30, Altenburg mit 29, Mühlhaufen mit 28, Ludwigshafen mit 25, Trier mit 25, Köln mit 22 Grad. In solchen Städten ist das Weich» machen des Wassers natürlich besonderwichtig.
Cs kommt aber nicht nur auf die Seifen- bzro.
Waschpulverersparnis allein an. Macht man das Wasser nicht weich, dann seht sich die Kalkseife im Gewebe ab. Die Wäsche wird grau und unansehnlich und bekommt einen stumpfen Griff. Sie wird spröde und hart und geht viel schneller entzwei als Wäsche, die immer in weichem Wasser gewaschen wird.
Dergessen Sie deshalb nie, am Abend vor dem Waschtag einige Handvoll Dleichsoda, Soda ober eines anderen Enthärtungsmittels in dem mit Wasser gefüllten Waschkessel zu verrühren. Erst dadurch wird das Wasser richtig weich. Sie werden sich freuen, wie gut am nächsten Morgen die Waschlauge schäumt und wieviel besser sie wäscht!
ausgabefteUe in einen roten Einkaufsausweis umtauschen. Nähere Vorschriften über den Um» tausch erlassen die Ernährungsämter. In den Ge» meinden, in denen der Einkaufsausweis an dis Eintragung in eine Kundenliste gebunden ift, kann der Verbraucher auf den Einkaufsausweis


