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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhelsen

Schristleitung und Geschäftsstelle:

Sietzen, Zchulstrahe 7-9

Der Conducator

Kampf der Deutschen um die Freiheit ihrer Entwick-

DeuWands Währungs-md WirWastspoM

heute vor der Freiheit seiner

Reichsminister Walter Funk sprach in Wien.

schlössen.

Der Angriff am 6. April

i-unft hinein zu sichern, federn Widerstande zum

Gebäude der feindlichen Hauptstadt zerstört.

herzustellen.

tat umgesetzt hätte, so

3n konzentrischem Zusammenwirken mit der Gruppe Kleist sollte eine in Kärnten, Steiermark und Westungarn aufmarschierende Armee unter Generaloberst Freiherr von W e i ch s am 12. April in den Nordwestteil Jugoslawiens einbrechen und

Bewährung er sei der Ritterschlag für d-as end­lich seiner bewußt gewordene, mündige Volk!

Druck und Verlag: vrühlscheUniverfitS1sdruckerer8.Lange

Durchbruch auf Saloniki und nach Albanien.

auf einer Breite von 250 Kilometern die Grenze, bemächtigten sich in raschem Zugriff der Karawan. kenpässe sowie der grenznahen Uebergänge über Mur und Drau und besetzten, nachdem sie starke feindliche Verbände zersprenat hatten, am 9. April Marburg. Die Hauptkräfte der Armee traten noch vor beendetem Aufmarsch am 10. April auf Agram an. Am Abend dieses Tages erreichte eine von ungarischem Boden nach Westen vor- stoßende deutsche Panzerdivision trotz Schneefalls und starker Bereisung der Straßen die Stadt, in der sie Tags daraus unter dem Jubel der troati*

Lvoy Der oamuiige "bl"' . /g -

Halifax. Zwei Monate später hat er i tp hereititehenoen löeroanue uei .uuiiurunc m nivy-- - - tV"u"« s c c,, r « « ; p;

inne gehandelt! Denn wenn er, wenn sem Volk but lege jugoslawischen Fliegerhorste und hier nach Süden einschwenkend auf Saloniki

jene <W Mm fielen Wechsel der Dinge m d^ ^^stung Belgrads Zahlreiche seindliche vor, das in der Frühe de. 9.April erreicht wurde, tat umgesetzt hätte, so durste sich Engicmo hioh

8reitag.t3.IuniMl

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Berlin, 12. Juni. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Zweiter Teil des Berichts.

Während dieser Kämpfe im Mittelmeer und in Nordafrika, die im ersten Teil des zusammenfafsen- den Berichtes geschildert sind, hatte die Lage aus dem Balkan eine Entwicklung angenommen, öte das Eingreifen der deutschen Wehrmacht auch in diesem Raum notwendig zu machen schien.

Anfang März marschierten daher unter Zustim­mung der bulgarischen Regierung deutsche Heeres- verdände unter dem Oberbeschi des Generalseld- marschalls List in Bulgarien ein. Gleichzeitig wurden starke Fliegeroerbände unter General der Flieger v. Richthofen dorthin überführt, wäh­rend deutsche Flaktruppen gemeinsam mit der bul­garischen Fliegerabwehr den Schutz der beuffchen Kräfte und des bulgarischen Hoheitsgebietes gegen Angriffe aus der Luft übernahmen. Zum Schutz der rumänischen und bulgarischen Küste des Schwarzen Meeres wurde deutsche Marineartillerie eingesetzt.

In der zweiten Hälfte des März vollzog sich der

lung entgegenstellen.

Daß es dies tut, das hat das ganze deutsche Volk erkannt. Auf welchem Gebiet auch immer, möge es die Regierungsform der Deutschen betreffen oder ihr Ringen um eine religiöse und kulturelle Erneue­rung, ihre wirtschaftliche Betätigung oder ihre so­zialen Maßnahmen, ihren Willen, alle beutschspre- chenden Menschen innerhalb der Grenzen des Rei­ches zu einen oder ihre Forderung, durch die Rück­gabe des kolonialen Besitzes an den Gütern dieser Erde teilzunehmen überall stellt England sich dem Zuk'unftswillen unseres Volkes in den Weg. Täte es dies, weil auch mir uns der Freiheit sei­ner Entwicklung entgegen hemmten, weil auch mir gegen die Erkenntnis handelten, daßdie Welt nicht im Ruhezustand verbleiben kann", so stünde vor der Geschichte Recht gegen Recht. Aber nie­mand kann dies jemals behaupten oder auch nur mit Scheingründen beweisen. Wir haben den Eng­ländern ihren Besitz nicht geneidet, wir haben den Herrschcrftsanspruch innerhalb ihres Weltreiches nicht angefochten und haben sie nicht ununterbrochen be­krittelt oder mit Haß verfolgt. Niemals haben wir uns den Formen, unter denen das englische Volk leben will, entgegengestellt, niemals haben mir ge­fragt, ob sie freier oder unfreier seien als die un-

seren unbniÄ ST ÄÄ W meWtafl des Schi-sal.schmi-d-s in der ber ben Krieg auf uns zu nehmen. Wir wissen aus einer 1 ----------- ***« bas etrb=

höheren Ebene der Erkenntnis um die ständig wir­kende und sich entwickelnde unlösbare Wechselbe-

wie dem nationalsozialistischen Großdeuffchand, könne es keinen international bestimmten Geldwert, sondern nur einen national und sozialbestimmten Geldwert geben. ..... » c.f n

Die Reichsmark sei stabil und bleibe stabil, st» sei bereits heute in Europa die dominierende Valuta, und werde nach Friedensschluß auch ihren inter­nationalen Standard erhalten. Das internationale Währungsproblem werde nach dem Kriege viel leichter gelöst werden, als es heute vielen erscheine. Unsere Handelspolitik gehe ganz systematisch darauf aus, den Waren- und Zahlungsverkehr wieder frei­zügiger zu gestalten und die Zwangswirtschaft mit ihren den Handelsverkehr hemmenden Reglemen­tierungen allmählich zu lockern. Eine Staatsaufsicht im Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Aus­lande werde auch nach dem Kriege nicht entbehrt werden, wie es denn überhaupt in der Welt heute keine Länder gebe, die nicht eine staatliche Rege­lung des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland haben.

Das Verlangen nach freiem Zutritt zu den Absatz­märkten aller Länder dürfe nicht bedeuten, daß auf diese Weife alle anderen Wirtschaften niederkon- kurriert werden können, und dieFreiheit der Meere" dürfe nicht in der Freiheit bestehen, den Konkurrenten nach Belieben ausschalten zu können. Wenn dies der letzte Sinn des Kampfes sei, der gegen die Wirtschaftspolitik der Völker geführt werde, die, von ihren eigenen nationalwirtschaft- lichen Notwendigkeiten geleitet eine auf einen be­stimmten Raum ausgerichtete Wirtschafts- und Han­delspolitik betreiben, so müßten wir uns begreif­licherweise gegen solche Intentionen zur Wehr setzen. Unser Clearingsystem schließe weder heute noch m Zukunft die Zusammenarbeit mit anderen Systemen

Wir lehnten die internationalen Spielregeln des Goldautomatismus ab, weil uns dieses System unfrei macht, aber mir hätten garnichts gegen die wahre Goldmährung! Unsere Währung allerdings werde durch die Arbeitskraft des Vol­kes und die Staatsautorität, durch eine autoritäre Preis- und Lohnpolitik und durch die staatliche Lenkung der Wirtschaft, insbesondere auch des Geld- und Kreditverkehrs gesichert. Der Wert der Währung dürfe nicht bestimmt werben durch internationale Kräfte und Einflüsse, die wir selbst l nicht mitgestalten könnten. In einem Sozialstaat,

Damit war am vierten Angriffstage die ostwärts des Vardar kämpfende griechische Armee in der Starke von 4Vz Divisionen von ihren rückwärtigen Verbindungen abgeschnitten; sie streckte deshalb nach tapferem Widerstande in Erkenntnis ihrer hoffnungslosen Sage die Waffen.

Die Nordgruppe der Armee bahnte sich in harten Kämpfen durch schwierigstes Bergland den Weg nach Skoplje und De les, schlug die lugosla- wische 3. Armee vernichtend und nahm durch moto­risierte Abteilungen, die bis an die albanisch« Grenze vorstießen, die Verbindung mit der nun in Albanien vorgehenden italienischen Heeresgruppe auf. So mar nach menigen Tagen die Trennung der jugoslawischen vo» den griechisch-britischen Streitkräften vollzogen.

Marsch auf Belgrad.

Unterdessen mar am 8. April eine dritte Kräfte- gruppe der Armee unter Generaloberst von Kleist aus der Gegend nordwestlich Sofia zum Angriff auf N i s ch angetreten. Auch sie durchbrach rasch die feindlichen Grenzstellungen und erreichte in der Verfolgung des Gegners trotz zahlreicher Sperren und Strahenzerstörungen bei ungünstigster Witterung bereits am 9. April die alte serbische Hauptstadt. Mehrere feindliche Divisionen, die sich dem weiteren Vordringen dieser Gruppe auf Belgrad entgegenstellten, wurden zersprengt.

3n Marburg und Agram.

Gebirgs- und Infanteriedivisionen der Südgruppe auf Belgrad und Sarajevo vorgehen Tellkrafte der Armee List durchbrachen, durch Sturz- überschritten in ungestümen Angriffsdrang schon Kampfflieger hervorragend unterstützt, in dreitägi- am 6. April zusammen mit Grenzwachtverbanden 1 'n1: 9 %. v ____1 »ro t« nnn 9.S0 Kilometern die Grenze.

An der Spitze autoritärer Staaten stehen Man­ner, die als die Regierungs-Chefs ihrer Länder eine weit überragende Bedeutung und Verantwor­tung tragen. Was für Deutschland derFührer, in Italien derDuce" und in Spanien derCau­dillo" bedeutet, ist schon heute in die Geschichte ein- gegangen. In Rumänien wird der Staatsches als Conducator" bezeichnet, in Kroatien als der Poglavnik". Der Besuch des Generals Antonescu in München mag Veranlassung sein, auf die Der- hienfte eines Mannes um sein Land hinzuweizen, der als eine echt soldatische Erscheinung durch Mut und Tatkraft den rumänischen Staat vor dem Der- fall und der Korruption bewahrt hat. Der Condu­cator hat die nicht leichte Aufgabe erfüllen müssen, alte und eingewurzelte Methoden der rumänischen Innenpolitik zu liquidieren und außenpolitisch das Steuer Herumzureißen. Er führte sein Land in eine enge Zusammenarbeit mit den Achsenmächten, be­sonders zu Deutschland, das von jeher durch rege wirtschaftliche Beziehungen und Interessen mit den Ländern an der unteren Donau eng verbunden war. Der Beitritt Rumäniens zum Dreimächtepakt sicherte dem Staate den Frieden und den verdienten Platz bei der künftigen Neugestaltung Europas. Damit wurden alle Intrigen der westlichen pluto- kratisch-jüdischen Demokratie aus einem Gebiet ausgeschaltet, das in erster Linie Bauernland ist und schon aus diesem Grund dem mitteleuropä­ischen Lebensraum am nächsten steht. Daß sich der rumänische Aufbau in besonderer Weise den wirt­schaftlichen Problemen zuwenden muß, Hot der Conducator von Anfang an erkannt. In enger Zusammenarbeit mit Deutschland werden diese Auf­gaben der Lösung zugeführt. Im Vorjahr ist das Abkommen geschlossen worden, das Deutschlands Mitwirkung an einem 10-Jahres-Plan zum wirt­schaftlichen Ausbau zusichert. Vor einigen Wochen hat der Gesandte Clodius in Bukarest geweilt, um Einzelheiten zur Durchführung dieses Planes zu vereinbaren, der feit einem halben Jahr in Gang ift B- R-

Wien, 12. Juni. (DNB.) Auf Einladung des Präsidenten der Südofteuropa-Gesellfchaft, Reichs­leiter v. Schi rach, sprach der Reichswirtschafts­minister und Präsident der Deutschen Reichsbank, Funk, der Schirm^rr der Gesellschaft, über die deutsche Wirtschaftspolitik. Er teilte mit, daß in der Einfuhr sowohl wie in der Ausfuhr für den deut­schen Außenhandel im Jahre 1940 wertmäßig an- nähernd wieder die Vorkriegsergeb pisse erzielt wurden. Der europäische Großwirtschafts- raum sei im Entstehen. Das von Deutschland ver­tretene Ordnungsprinizip Ichn-e die zur zwangsläu­figen Verarmung einer jeden Volkswirtschaft füh­rende extreme Autarkie genau so ab wie eine überspitzte internationale Arbeitsteilung, die den politischen und wirtschaftlichen Belangen der Völker nicht genügend Rechnung trägt. Es solle weder der wirtschaftlich Schwächere vergewaltigt, noch die Weltherrschaft erstrebt werden. Wir wollten der Welt keineswegs unsere Methoden aufzwingen, ob­wohl sie den Erfolg für sich halben und obwohl wir der Meinung sind, daß sie auch eine gute Grund­lage für ein neues Wirtschaftssystem bilden konnten. Aber wir müssen uns gegen die Behauptung wen­den, daß unsere Methoden eine wirtschaftliche Ver­ständigung und Zusammenarbeit mit nach anderen Mechoden arbeitenden Wirtschaftsräumen aus-

Oer siegreiche Balkanseldzug.

Oer Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht über die ersten Monate des Jahres 1941 Die vernichtenden deutschen Schläge gegenEng1andinLugos1awien,GnechenlandundKreta

zichung zwischen dem einzelnen und seinem Volk und wir wissen, daß die Freiheit des einzelnen nichts ist ohne die Frecheit des ganzen Volkes. Und das ist unsere Freiheit! Sie ist die größere, die schicksalhaftere Freiheit, und weil sie es ist, deshalb stehen in diesem Krieg nicht gleichberechtigt Recht gegen Recht, sondern das höhere Recht, das Recht der Geschichte und das Recht dieser Lebens­stunde nicht nur unseres Volkes, sondern auch Euro­pas ist auf der Seite der Deutschen!

Bei ihnen ist ein unbändiger Erneuerungswille durchgebrochen und hat bereits Gestalt angenommen in Handlungen, Grundsätzen und Idealen von ein­zigartiger ähöpferkraft. England aber will in dem Zustand beharren, der seit mehr als drei Jahrhun­derten ihm Vorteile, anderen Völkern, auch dem deutschen, ungezählte Nachteile brachte, dochdie Welt verbleibt nicht im Ruhezustand!" Tote Macht und starrer Besitz haben noch niemals dem Ansturm lebendiger Kraft und eines beweglichen Geistes standgehalten beide aber sind in diesem Kriege auf der Seite der Deutschen! Dieser Krieg bricht das entscheidende Tor auf, das unschöpferische Gegen­kräfte uns auf dem Marsch in die Zukunft verram­melt halten wollen. Dieser Krieg ist die unausweich­liche und in einem letzten Sinn notwendige Probe auf unsere Volkwerdung, er ist der formende Ham-

Oie deutsche Freiheit.

Von Hauptmann Dr. Wilhelm Chmer.

Der Verfasser ist bei der Berliner Olym­piade mit der Silbernen Olympia-Medaille für fein bekanntes Bergsteigerbuch ausge­zeichnet worden. Auch fein Buch aus diesem Kriege, das sich mit den moralischen Kräften in dem Volke befaßt, findet starke Beachtung. Im folgenden behandelt er den eigentlichen Sinn unseres Krieges.

Aufmarsch der Armee List an der bulgarisch- griechischen Grenze, um, wenn notwendig, rechtzeitig gegen die in Bildung begriffene britische Ope- rationsgruppe in Nordgriechenland einzugreifen.

Der Versuch Englands, sich auf dem Balkan ein­zunisten, stützte sich unter anderem auf.x die Hoff­nung, Jugoslawien für sich gewinnen zu kön­nen. Die langjährigen Bemühungen der deutschen Politik, freundschaftliche Beziehungen zu Jugosla­wien herzustellen, führten zwar endlich am 25. Marz den Beitritt der jugoslawischen Regierung zum Drei­mächtepakt herbei. Der Putsch gewissenloser ser­bischer Verschwörer in der Nacht zum 27. Marz machte diesen Erfolg der deutschen Politik jedoch zunichte und zwang zu sofortigen militärischen Maßnahmen. Noch am 27. März gab der Füh­rer den Befehl, nunmehr die Vorbereitungen zur Niederwerfung Jugoslawiens und zum Angriff gegen das englische Expedittonskorps in Griechen­land gleichzeitig zu treffen. Heer und Luftwaffe wurden damit völlig überraschend vor eine neue und gewaltige Ausgabe gestellt.

|9b Jahrgang Nr. >38

Erscheint täglich, außer Wonntags und feiertags

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, Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScholle

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Das Wertvollste, was ein Mensch besitzt, ist die Sreiheit feiner Entwicklungsmöglichkeiten. Er muß ja s Gesetz seines Wesens erfüllen können, iis Gesetz,nach dem er angetreten", wie es Goethe «usgedrückt hat. Daß er dabei der Lenkung und der lelostzucht bedarf, daß jene Freiheit keine Anar- rie und Willkür bedeutet, ist längst erkannt wor- |in. Die Freiheit der Entwicklung ist kein Freibrief, j.i tun und zu lassen, was man mag, sondern was ti a n muß.

Dies gilt ebenso und dazu noch besonders ein- tuchtend für ein Volk. Auch ihm ist die Freiheit iiner Entwicklung mit allen sich hieraus sinnvoll ^gebenden Möglichkeiten fein wertvollster Besitz, «ach ihm ist dabei, feinem Wesensgesetz gemäß, ein Inhalt gegeben, dem es auf feinem Entwicklungs­wege zuftreben muh. Stellen sich ihm auf diesem Hege Widerstände entgegen, so muß es versuchen, ft zu überwinden, um dem ihm ausgegebenen Ziel tnb Inhalt seines Strebens getreu zu bleiben.

Aufs neue steht das deutsche Volk heute vor der rschichtlichsn Notwendigkeit, sich die Freiheit seiner ntwickluna zu sichern und um ihren Inhalt zu impfen. Welches aber war für die Deutschen in ilen Jahrhunderten dieser Inhalt und ist es heute lieherum?. Die Einigung. Don Armin über m großen Karl, die Ottonen und Salier bis zu ?n Hohenstaufen ist von den Deutschen um diesen Inhalt gerungen worden, sei es in gewaltsamen versuchen, die Stämme zu einen, sei es in dem Streben der Herrscher, die Wahlmonarchie in eine .'sicherte Erbfolge umzuwandeln. Unverstanden oft >ar der Kampf, er brachte tragische Konflikte mit ch und blieb nicht unbelastet von Verirrungen, urch die manchmal sogar die Existenz des werden- en deutschen Volkes bedroht wurde, dennoch kamen ie Deutschen ihrer Einigung trotz aller Unvoll- -»mmenheiten in drei Jahrhunderten des Mittel- tlters verglichen mit dem, was vorher gewesen war, kreits sehr nahe.

Jenes Streben kennzeichnet auch, nach dem tiefen Dellental des 14. Jahrhunderts, das reformatorische Ringen Luthers und seiner sowie der ihm nach- jolgenden Zeit. Frei wollte sich die deutsche Seele - , ilitw'.ckeln können, ihrem eigenenGese tz g e1 jr e u, und in diesem Geiste sollten die Deutschen jinig sein. Hier aber erlebte unser Volk dann jene I Sragöbie, die in einem Kriege gipfelte, der in jjo Jahren die deutsche Einigkeit in Fetzen riß und |||em, was übrig blieb, die Freiheit der Entwick- x Ungsmöglichkeiten nahm. Wenn unser Volk nicht f. cefunb und zukunftsträchtig gewesen wäre, niemals II mehr hätte es sich von jenem fürchterlichen Aderlaß f,. ter Jahre 1618 bis 1648 erholen, niemals aus dem ij sicheren Wellental des 17. Jahrhunderts sich auf raffen formen. So aber wurde jene Zeit zur gro- |h|crt Prüfung und Läuterung, zur großten^Be- nährung. Denn bald schon regten sich die schopfe- üschen Gegenkräfte, und dies vor allem in Preu- -en. Gestützt auf die Arbeit der Kurfürsten und ter ersten preußischen Könige sicherte der große Friedrich in drei Kriegen seinem Volke die Frei­heit seiner Entwicklüngsmöglichkett und legte das -che Fundament für die Einigung aller Deutschen, lad) dem Rückschlag von 1806 fand diese ihren ersten Gewaltigen Ausdruck in der Volkserhebung von 1813, in jenem Krieg, der wörtlich in die Geschichte angegangen ist als der Freiheitskrieg der teuffchen Nation. In ihm setzte sich unser Volk zur Nchr gegen die Unterdrückung seiner Freiheit durch iine volkssremde Gewalt, in ihm fampfte es als ein :esundes Volk wahrhaft für feine Erneuerung und für die Freiheit feiner Zukunft.

Von nun an haben alle Kriege des deutschen Vol- ; les unter diesem leuchtenden Leitstern gestanden.

W den Freiheitskrieg 1813/15 folgte, nachdem mit hm eine erste Voraussetzung deutschen Gemem- A chaftsgefühles geschaffen worden war, der Krieg ter deutschen Einigung von 1870/71 her Wille | ntr Zukunst aber mußte dann tm großen Krieg .914/18 gegen eine Welt verteidigt werben Ein ; l rittes Mal erwies sich nun, wie nach 1648 und r.adh 1806, die kraftvolle Gesundheit unseres Volkes, tin drittes Mal die beinahe elementare Erneue- 1 mngsgemalt der Deutschen nach einer Spanne Der 1 Qrüfunq und der Läuterung! Denn letzt vollzog sich I <ift im vollem Umfang die Einigung unseres Volkes - und heute gilt es nun, die Freiheit seiner mel­ieren Entwicklung zu verteidigen und in die Zu-

H?er liegt der Sinn dieses unseres Krieges. Er tebeubet weit mehr als bieWiebergutmachung von Versailles" Sollten mir nurmiebergutmachen , yas man uns 1918/19 antat. mir müßten ogischer- ?i<e auf ber Entw'cklungsstufe von 1914 /tehen- sieihen. Dies aber ist. selbst wenn es irgenb jemanb T-intlte unmöglich Denn bas seitdem ^raanome h WrHiahrbunbprt hat bie Welt m neue V-rba.t- | » sie hineingetrieben, über jene Entwickstinns ttise j hinaus, bie. wie jebe ßebens-nhate, unm-berholbar inb unw'ed erb rin glich bleibt Das ist nicht nur un- ire Erkenntnis als bie eines betenbers bnnamv i chen, eines vor allen anderen Volkern tau ti ch tre- -enden Volkes, es ist auch bie Erkenntnis e*res inferer heutigen Gegner -Wir siäd uns ^llstaMg lar darüber, bah die Welt nicht 'M Ruhezustand lerbleibt. Die Entwicklung des menW^en Lebens

Trotz großer Gelände- und Versorgungsschwierig-1 Flugzeuge wurden abgeschosien oder am Boden «Plana es aber diese in so kurzer Zeit zu be- zerstört, bie militari ch wichtigsten Anlagen und 'wäLn daß ber Mhrer ben Beginn des A n - griffe'auf ben 6. April festsetzen konnte.

Am Morgen bieses Tages begannen Teile ber Arm°e List bie griechische Derteibigungsfront an ber bulgari'chen Grenze anzugreifen mit bem ersten Siel, bis Saloniki und zur ä g ä i sch e n Küste oorrustoßsn. . . . ..

^Äm1SofiJTuf Stoffe sch°^n Ringen di- dem G-bi'rg-g-lSnd- »or- kn um Iu g° u °mi - n °° n s r i - ch- n la nd ?uglich .ng-pnßl-n in St°ckm°rk°n llb-r-in°nder 3U trennen und auf schnellstem Wege di- D-r- angelegten und in F°ls gchau-n-n B-f-itigun- ii h(>n ifniienildien Kräften in Alban en gen ber sogenanntenM e t a r a s - L i n i e . Wrie- T chische (Elitetruppen oerteibigten sie überaus helden-

-enoiewl. vie u,iuwluluiuH ---------- , ... gleichen Morgen griffen starke Karnpfver- mütig. Es kam zu so heftigen Kämpfen, wie

ierufit auf dem Wechsel der Dinge. Was l-ch nicht Am der flli-ger oan Richt- sie bisher noch au keinem anderen Kriegsschauplatz

indert ist tot, dies sagte tm 3um bJiafires i . 0 mie aud) der im Raume um und südlich st-ttgesunden hatten. Panzerkraste der Gruppe

1939 der damalig- englisch- Auhenmmtfi«^, Lori> d lw t m ^es Eeneralobersten L ö h r durchbrachen mzwnchen die serbische V-rteidtgung " ----------m ®«9en- MM, der Luftwaffe in mehr- m-stlich P-ttich unb.[heß.n über JlromK» _nnb,

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