Deutsche Kampfflugzeuge über Birmingham
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Die BDM.-Neichsreferentin Dr. Jutta Rüdiger traf in Oslo ein. Sie wurde von einer Abordnung der weiblichen Hirds in der norwegischen Hauptstadt willkommen geheißen. Die BDM.-Re.ichs- referentin wird das erste deutsch-norwegische Made - Lager in Lillehammer besuchen und an einer Kulturveranstaltung des Osloer Colosseum teilnehmen.
Das V8^.-Marineministerium gab bekannt, baß 1)8^.-Kapitän Leutnant G r o v e, der der britischen Luftwaffe i m I r a k als Beobachter zugeteilt war, im letzten Monat durch Flugzeugabsturz getötet ^er-1 wurde Der H8ä..-Gesandte in Bagdad hat mitge- d-ie teilt, daß die Flugzeugtrümmer in der Jrakwüste
mußte er die Kosten der Reparatur tragen.
von einer Lokomotive erfaßt und getötet.
Aus der Eisenbahnstrecke zwischen Rüdes- heim und Geisenheim trat eine Gruppe Rottenarbeiter, als durch Signal das Herannahen eines Güterzuges aus Richtung Geisenheim gemeldet wurde, auf das Nebengleis, ohne zu merken, daß auf diesem zu gleicher Zeit eine Lokomotive aus ent- gegengesetzter Richtung herannahte. Im letzten Augenblick gelang es zwar den meisten Arbeitern noch, zur Seite zu springen, doch wurden zwei Rot- tenarbeiter von der Lokomotive erfaßt und auf der Stelle getötet.
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Die neue deutsch-italienische Grenze.
Berlin, 9. Juli. (DNB.) Am 8. Juli wurde im ilmwärtigen Amt ein Vertrag zwischen Deutschland un| Italien abgeschlossen, durch den die neue geneinsame Grenze, wie sie sich aus dem Zerfall )es jugoslawischen Staates ergeben hat, Melegt wird. Sie verläuft von der ehemaligen )«iländerecke: Deutsches Reich—Italien—Jugosta- uitn entlang der ehemaligen italienisch-jugoslawi- chen Grenze bis südlich Sairach (Ziri) und von da in Micher Richtung zur Dreiländerecke: Deutsches
regten auch die Spezialtruppen, wie die neugeschaffene Luftabwehr mit Horchgeräten und Scheinwerferabteilungen. Den Abschluß der Nationalfeier bildete die Galavorstellung im Teatro Colon.
Der Grenzstreit zwischen Peru und Ecuador.
Lissabon, 9. Juli. (Europapreß.) Die Kämpfe an der Grenze zwischen Ecuador und jßeru dauern fort. Jede der beiden Parteien beschuldigt die andere, durch Grenzverletzungen zu dem Konflikt Veranlassung gegeben zu haben. In Guayaquil, dem Hafen Ecuadorsz wird behauptet, daß die peruanische Artillerie und Luftwaffe weiterhin die an der Grenze gelegenen Ortschaften von Ecuador beschießen, wodurch Opfer unter der Zivilbevölkerung und beträchtliche Sachschäden verursacht würden. Die ! Grenztruppen von Ecuador leisteten den angreifen- den peruanischen Truppen erfolgreichen Widerstand. Dagegen wird in Meldungen aus Lima, der Hauptstadt Perus, versichert, daß die Truppen von Ecuador versucht hätten, die Grenze zu überschreiten, aber von der Garnison von La Palma zurück- geschlagen. worden seien.
Laut Nachrichten aus Buenos Aires hat sich die chilenische Regierung bereiterklart, die Vermittlung zwischen Peru und Ecuador zu übernehmen. Unabhängig von diesem chilenischen Angebot sollen diplomatsche Fühlungnahmen zwi- schen den USA., Brasilien und Argentinien zwecks Erneuerung ihrer bereits gemachten Vermittlungs- Vorschläge vor sich gehen. Peru hatte sich bekanntlich im Mai dieses Jahres nur unter der Voraussetzung der Schaffung einer besseren Atmosphäre zu Verhandlungen über einen Nichtangriffspakt bereiterklärt, während es die Vermittlung in der Frage der Zugehörigkeit der Provinzen Tumbez, Jaf und Mayna ablehnte.
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3u den schweren Zerstörungen, die das britische Schlachtschiff „R o d n e y" im Kampf mit der „Bismarck" erlitten hat, wird noch ergänzend gemeldet, daß die zwei vorderen schweren Türme zerstört worden sind. Außerdem steht jetzt die Zahl von 208 Toten und 300 Verwundeten fest.
Berlin, L Juli. (DNB.) Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der Nacht zum 9. Juli das Zentrum der britischen TNetallindustrie B i r m 1 n g - ham mit guter Wirkung an. Zahlreiche Brände brachen in den kriegswichtigen Anlagen dieser an Alugzeug-Zellenwerken, Flugzeugmotoren-Fabriken und anderen Metallindustrien reichsten Stadt Großbritanniens aus. Die deutschen Luftangriffe haben bereits bei früheren Bombardements auf Birmingham große Zerstörungen verursacht. Hochofen. Walzwerke und vor allem Jndustriewerke. die zur Herstellung von Panzerwagen und Kampfstoffen bienen, machen Birmingham zum Mittelpunkt der Rüstungsindustrie Großbritanniens, deren Beschädigungen empfindliche Schläge für die britische Rüftungs- fabrikation darstellen.
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Die älteste Geschichte Birminghams ist in Dunkel gehüllt; wahrscheinlich steht es auf der Stelle einer I kleinen römischen Station an der Jcknield Straße, einer alten Römerstraße. Der Name, der im Do- mesday Book als Berningham vorkommt, ist vielleicht von einem sächsischen Stamme „Berm" oder „Beorm" abgeleitet. Im Mittelalter stand es unter dem Schutze der De Bernimghams, die aber nach 1545 nicht mehr genannt werden. Im Jahre 1538 I beschreibt es Leland als eine blühende Marktstadt mit vielen Messer- und Nagelschmieden. Birmingham wurde 1653 vom Prinzen Rupert von der Pfalz im Krieg der Stuarts mit Cromwell genommen und zum Teil niedergebrannt, hob sich aber rasch unter Karl II. durch Fabrikation von Feuerwaffen.
ich Torpedoflugzeuge, warfen Bomben und schossen !iui) mit Maschinengewehren auf das Schiff, bis ^schließlich sank. Von den 280 Personen an Bord les Schiffes (neben 16 Mann Besatzung, 25 Offiziere, 34 Unteroffiziere und 205 Soldaten) konnten >60 gerettet werden. Fünf starben jedoch nachträg- M an ihren Verletzungen. • > .
Die türkische Regierung hat wegen dieses Zwi- chnfalls in den türkischen Hoheitsgewässern bei der Mischen Regierung Protest erhoben. Von der "Mischen Presse wurde die Versenkung in großer Abmachung bekanntgegeben. Die französische Bot- chft in Ankara erhob Vorstellungen beim türki- chn Außenministerium und entsandte ihren Mili- iorAttachs zu weiteren Ermittlungen nach Adalia.
Seit 36 Stunden brennen die Oeltanks von Haifa.
L l e p p o, 9. Juli. (Europapreß.) Seit 36 Stunden brennen die Oeltanks von Haifa, wie amen-1 laiche Stellen am Dienstag aus Haifa berichten. Wtische Pioniere wurden bei den Löscharbeiten mge setzt, ohne daß es gelungen wäre, den Brand Mi löschen. Die ganze Stadt und der Berg Karmel fan von dichten Rauchwolken umhüllt. Wahrend btt Nacht sei die Stadt vom Feuerschein erhellt Mesen. Die Verwüstungen in der Raffinerie sol- l«i durch die jüngsten oeutschen Bombardements sck stark sein. Die Mole sei durch zwei versenkte Aiisfe blockiert, wodurch der Hafenoerkehr stark ktindert sei. Aus der Straße Haifa—Damaskus Mrde ein britischer Munittons- und Versorgungs- zic durch unbekannte Täter in die Luft g e- brennt. Die Straße war während der Nacht ueerminiert worden. Seit diesem Zwischenfall sind die britischen Militärbehörden zu der wahrend des ^'ästina-Ayfstandes im Jahre 1938 angewandten Heixis zurückgekehrt, vor jedem Zug eine Draisine nü arabischen Geiseln fahren zu lassen.
3250n0 Flüchtlinge.
Seine Bedeutung verdankt es hauvtsächlich den Verbesserungen der Dampfmaschinen, Die von Watt und Boulion ausgeführt wurden, und der dadurch erleichterten Ausbeutung der nahen Kohlen- und Eisenerzlager. Im Jahre 1700 hatte es nur 17 000 Einwohner, heute über eine Million. Gegen 100 000 Arbeiter sind mit der Fabrikation von Gewehren und Büchsen beschäftigt. Ueber 4 Millionen Kriegsgewehre wurden hier von 1855 bis 1864 (einschließlich des Krimkrieges) geprüft und 770 000 Gewehre wurden von Birmingham während des amerikanischen Bürgerkrieges nach den Vereinigten Staaten gesandt. Andere wichtige Industriezweige von Birmingham sind das Rollen und Stempeln von Eisen und anderen Metallen, die Fabrikation von eisernen Dächern und Balken, Dampf- und anderen Maschi-! nen, Werkzeugen, Bolzen, Schrauben, Klammern,; Draht, Stiften und kleinen Stahlwaren aller Art, Goldschmiedearbeiten und Chemikalien. In Heatons Mint und Metalworks wird ein großer Teil des Bronze- und Kupfergeldes Englands und verschiedener anderer Länder geprägt.
Das einzige öffentliche Gebäude aus älterer Zeit ist die St. Martins-Kirche, ein imposanter Bau im gotischen Stil am Bull Ring aus dem 13. Jahrhundert. Die Town Hall ist ein mächtiges Gebäude im korinthischen Stil, 1832 bis 1850 nach dem Vorbilds des Tempels des Jupiter Stator in Rom erbaut und an die Pariser Madelaine erinnernd. Der große 44 Meter lange Saal enthält eine Orgel mit 4000 Pfeifen und vier Klaviaturen. Gegenüber der Town-Hall liegt das Postgebäude mit einem Standbild Sir Rowland Hills, des Reformators des englischen Postwesens, der einen Teil seiner Jugend in Birmingham verlebte.
Oer Brand von Riga.
Im Rundfunk erwähnte Oberst Bade bei einer Schilderung der Operationen im kurländisch-livlän- bischen Raum, daß die Bolschewiki Riga in Brand zu st ecken versucht und das Löschgerät beseitigt haben. Die teuflische Absicht ist in ihrer ganzen Wirkung nicht ausgeführt worden, aber das Schwarzhäupterhaus, die St.-Petri- Kirch e und das R a t h a u s fielen doch den Flammen zum Opfer. Insbesondere das Schwarzhäupterhaus und die St.-Petri-Kirche sind sowohl in der Baugeschichte wie als Zeugnisse der ostdeutschen Kolonisation Berühmtheiten gewesen. Das Schwarz» Häupterhaus stammt aus der Frühzeit des im Jahr 1201 von Bremen aus gegründeten Riga. Es wurde bereits 1330 errichtet, ist aber nicht in der Ursprung» lichen Gestalt erhalten; feine1 gotischen Giebel wurden 1620 im Renaissancestil überarbeitet unb tra» gen die Wappen von Riga, Hamburg, Lübeck und i Bremen. In den letzten Jahrzehnten wurde das Schwarzhäupterhaus teilweise als Museum benutzt. Es führt feinen Namen von der Gilde dec „Schwarzhäupter", ein Klub der auswärtigen un» verheirateten Kaufherren, der sowohl in wirtschaftlicher wie in politischer Beziehung einen starken Einfluß ausübte. Die Schwarzhäuptergilde wurde 1413 in Riga gegründet. In ihr gab der Kaufmann den Ton an, während die „Schwarzhäupter" in den kleinen livländischen Städten und auf den Ordens» bürgen Kriegergenossenschaften des von dem bremi« schen Bischof Albert gegründeten Schwertbrüderordens waren, der sich aber bald mit dem Deutschen Orden in Preußen vereinigte. Der Name kommt wohl daher, daß diese Gilden neben dem hl. Georg auch den hl. Mauritius, der der Legende nach ein Mohr aus dem Lande Mauretanien war, als
hm, 10.Juli. (DNB. Funtspruch.) Mehr als 325000 Flüchtlinge haben das Gefahrenge-- bi at Alerandrien-Suezkanal verlassen. Tcnsport und Verpflegung dieser Massen bereiten ial'z Andere Schwierigkeiten. In der Nähe bes bntt=
Wn Flottenstützpunktes Alexandrien seien Fluch t- lirgslager errichtet worden. Das Wlrtfchasts- Itb n sei fast gänzlich gelähmt. Das bei einem
Kleine politische Nachrichten.
arteitern noch nicht wiederhergestellt
ist deshalb ein Urteil des Amtsgerichts Fredeburg zu begrüßen, nach dem ein Knecht zu einer Gefängnisstrafe von zwei Monaten verurteilt wurde, weil er eine Ruhebank, die dem öffentlichen Nutzen diente, sinnlos zerstört hatte. Außerdem
Wie die türkische Eisenbahnverwaltung bekannt- gibt, wird di e Linie Istanbul — Basra, die durch die Kriegsereignisse im Irak längere Zeit unterbrochen war, in den nächsten Tagen für den Güter- und Personenverkehr wieder freigegeben.
Unser Getreidekaffee hat sich im Lause der Eine Warnung.
Kriegszett eines ständig steigenden Zuspruchs er- Es gibt immer noch Rohlinge, bie an Wegezeichen, freut. Die auf Karten ausgegebenen Kaffee-Ersatz- Ruhebänken und anderen den Wanderern und Berechtigungen sind in wachsendem Maße ausge- Ausflügler» dienenden Einrichtungen sinnlose Zer» nutzt worden. Die Folge ist, daß gegenwärtig im -- anrichten. Mit besonderer Genugtuung Jahresdurchschnitt rund 500 000 Tonnen Getreide, > ■ - < - . —
und zwar rd. 350 000 Tonnen Gerste und 150 000 Tonnen Roggen für die Kaffee-Ersatz-Herstellung verwendet werden müssen. Dies bedeutet gegenüber normalen Friedenszeiten eine Verbrauchsauswel- tung um weit über 100 v.H. Für die Herstellung der Ersatzkaffeemittel werden also Getreidemengen m einem Umfange verbraucht, der die Brotversorgung Berlins für 10 bis 11 Monate sicherstellte. Das Hauptblatt des Reichsnährstandes, die „NS.-Land- post", erklärt, es werde natürlich kein vernünftiger Mensch verlangen, daß es nun keinen Getreidekaffee mehr geben solle. Die dem Verbraucher zugedachten Mengen könnten allemal gedeckt werden. Eine andere Frage aber sei, ob nicht der Verbraucher andere Getränke bevorzugen solle, etwa heimische Teearten. Wenn man z. B. nur 100 000 Tonnen Getreide auf diese Art einsparen würde, dann konnten damit etwa 200 000 Schweine mit einem Durch-
chs Flugzeug abgeschossen. Ein weiteres Flugzeug 1 ymde von d-er Luftabwehr ab geschossen.
Britische Luftangriffe auf Bengali und Tri - iolis.
3n Ostafrika nichts Neues.
Oer ungarische Heeresbericht.
Budapest, 10.Juli. (Europapreß.) Der unga- isihe Heeresbericht beschränkt sich auf die Fest- ; ieiumg, daß die ungarischen Schnellen Truppen entlang des Flusses Zbrucz im Kampf um den febergang über diesen Fluß stehen. Besonders wer- dabei die Leistungen der Radfahrabteilungen igr Honved hervoraehoben. Die Kämpfe dauern -och an. lieber die strategischen Auswirkungen der [ irMen Erfolge der ungarischen Honved vrlautet tus amtlicher Quelle ergänzend: Die Sowjettrupven mkrnahmen seit dem Fall Lembergs große An- ;rnngungen, um zur Deckung Podoliens bzw. eines , |er wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte des sowjett- chsn Eisenbahnnetzes, Srnerinka, an der Zlota BUl oder an der Stripa den Vormarsch der von ßemberg vordringenden Streitkräfte aufzuhal - lei. Die Tatsache aber, daß es den Honveds gelingen sei/ in voller Breite der vordringenden fr^nt das südwestliche Ufer des Dnjestr in Besitz u nehmen, und daß sie mit einzelnen Truppen- leijn bereits am anderen Ufer den Kampf fort« ,tzm, fei bezeichnend für die Entwicklung.
Patron verehrten. _ . ,
Die nach dem Muster der Rostocker Marienkirche erbaute S t.-P e t r i - K i rch e war mit ihrem 123 Meter hohen Turm, um den drei Galerien im „Helm", (d.h. in der höchsten Turmverjüngung) liefen, ein Wahrzeichen Rigas, das die nahenden Schiffer schon von weit her sahen. Das Rathaus ist viel jünger als die beiden anderen Gebäude. Es wurde vor 200 Jahren gebaut und enthielt eine überaus wertvolle Bibliothek mit Erstdrucken aus den Rigaer Klöstern und Briefen Luthers und Her. Ibers. Es ist möglich, daß von diesen Bücher-Kost- Sorfi(f)f mit barfeiten etwas gerettet wurde, weil diese ur«
sttArittt R «Xi.fi iNNB z Auf Grund der Straf- sprüngliche Bibliothek teilweise infolge der politt» nnHrtU n \tn sXe bi ^ebrE^ des deut- chen Veränderungen im Baltikum wahrend der
Wen 25 Jahre aufgeteilt worden ist.
richt den Hetzer H.G. zu sechs, den Lagerarbei- —E
ter K. K. zu vier Jahren Zuchthaus und Ver-1 schmttsaewicht von zwei Zentner gemästet werden, ust der bürgerlichen Ehrenrechte. Beide waren Ge- 4Q00Q Ionnen Schweinefleisch und -fett mür- olgschaftsmitalieder eines großen Werkes in West- aber ^reichen, um beispielsweise den Fleisch» deutschland. Allen war bekanntgegeben worden, b b f $erIins |ür ganze vier Monate voll zu decken, daß sie sich jeden anderen als des durch die Arbeit 1 ' * _______
notwendig bedingten Umgangs mit den gleichfalls im Werk arbeitenden Megsgef-angenen zu ent-
halten haben. Trotz dieses Verbotes war G. m -WTO ml*» AXJvii.
persönliche, anfangs harmlose Beziehungen zu Ausbau der Soldalenfriedhöfe.'
alüdten Fluchtver uch K ließ sich durch dem Volksbund Deutle Ärieg5graberfurfDrge mit, in küe Sacke dineinzieben Damit bat^n daß die vom Volksbund begonnenen Arbeiten fort- fc&r?uXJ" Lefefet unb die Kriegsgräber des Weltkriegs her» npi-räteriicker Be aü nlti au na des Fein- gerichtet und betreut werden. Professor Kreis hat bes in Tateinheit mit verbotenem Umgang die Absicht, auch bei der?™$tung non ^nmalen mit Kriegsgefangenen verwirkt. Der Dor- für die Gefallenen des fetzigen Krieges den Volks» gang ist ein neuer Beweis für die Berechtigung I bund zu beteiligen.
bes Verbotes jeden nicht arbeitsmäßig bedingten Die Goethe-Medaille für Professor Arih van Ealker.
Argentinien
England verletzt I feiert den Llnabhängigkeitstag
« Buen 0 s Aires, 9. Juli. (DNB.) Als Auftakt
IUI IIJU^ 125jährigen Unabhängigkeitstages Argentiniens
in fand in Buenos Aires ein Kameradschaftstreffen
ftanzostsches Schiss m turrntyem. ^asen U 5 unb ber Marine statt, an dem über 2000 durch Brrtenflugzeuge versenkt. Offiziere aller Waffengattungen teilnahmen. Ihre tnfara 9 Juli. (Europapreß.) Die Agence besondere Note erhielt die Veranstaltung durch die me'lbet, daß das Schiff „Saint Di- Anw°f-nh°it der M il i t a rd e l e g a t to n e n non das unter französische? Flagge fuhr, am Bolivien Paraguay, Peru.Uruguay und der letianaenen Samstag durch zw ei Torpedos Der amtierende Vizepräsident Castilla erklärte, d e? f e9n f t wurde, die von britischen Torpedoflug- aus der argentinischen ^^^^gkeit seien Ideale eigen abgeschossen wurden, und zwar in dem gebaren worden, die aufrechterhaltenwerdenmuß- 1 lenblitf8 als bas Schiss im türkischen Hasen len: die tradltwnelle Politik des gebens und der Uta 1 i a ankam, nachdem es non denselben Flug- Harmonie mit allen Volkern der Wel . Wenn auch ,e,zen innerhalb der türkischen Hoheitsgewässer der Zusammenstoß non Nationen außerhalb des einmal angegriffen worden war. Die Hafen- Kontinents ine Wirtschaft Argentiniens fühlbar stungen haben durch di- Explosion der Tor- störe, fo erachte die Regierung als korrekt nur eine ?Ms gewisse Schaden erlitten. Man meldet aber Politik, welche dafür Sorge tragt, daß in Zufam- 4e türkischen Opfer. menarbeit mit den amerikanischen Nationen der
Hon französischer Seite wird ergänzend mitge- Friede' und die Ordnung in diesem Erdteil weiter- eil baß ber Dampfer kurz vor ber Hafeneinfahrt bestehe. ..... .
lufch ein britisches Torpedoflugzeug bombardiert Am Mittwochnachmittag nahm Vizepräsident Mibe aber nicht sank, sondern langsam weiter- Dr. Castillo in Begleitung der Regierung, des Sren konnte Nachdem das Schiff im Hafen Diplomatischen Korps sowie der sieben amenka- Ui ter gemorfTn hatte, erschienen vier brili- Nischen Militärdelegationen die Parade der argem “---- ■ " f ......-v — I Wehrmacht ab. Eine unübersehbare
Menschenmenge umsäumte bie Parabestraße, burch biß Abordnungen aller Waffengattungen — insgesamt 14 000 Mann — an den Tribünen vorbeizogen. Der Vorbeimarsch würbe eingeleitet mit dem Flug von 140 Maschinen. Dann zogen Marinekadetten vorbei, es folgten sechs Infanterie-Regimenter, unter ihnen die drei Traditiosregimenter ber Unabhängigkeitskriege, je drei Regimenter Artillerie unb Kavallerie. Besonderes Aufsehen er»
Verkehrs mit Kriegsgefangenen. Der Führer hat Lern ordentlichen Professor em.,
hör Geheimen Justizrat Dr. jur. Fritz van Kalter
9lU0bOU ÖCr L,n München aus Anlaß seines 50jährigen Dozenim»
Berlin, 8. Juli. (DNB.) Um den großen Auf- jubiläums in Anerkennung seiner Derbienste um *e gaben der Zukunft gerecht zu werden, hat der Prä- deutsche Rechtswissenschaft bie Goethe-Me» sibent der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr.'jdaille für Kunst unb Wissenschaft verliehen. Goebbels, einen Ausbau ber Reichskulturkam- *
mer veranlaßt. Innerhalb ber Hauptgeschäftsfüh- Dan Calker, am 24. Oktober 1864 in Wesel ge- rung wurden fünf Abteilungen gebildet. Mit der Horen, wurde 1891 Privatbozent in Halle, 1895 Leitung ber Abteilung Organisation wurde Extraordinarius baselbst und ging ein Jahr später der bisherige Geschäftsführer der Reichsfilmkammer, als 0. Professor für Strafrecht an bie Universität Hein Tackmann, mit ber Abteilung Berufs- Straßburg. Professor van Calker, ber auch seit stänbige Betreuung der ^-Standartenführer 1902 ber Kommission für bie Revision des Straf- Walter Owens, mit ber Leitung der Abteilung rechts angehörte, hat eine große Zahl von Arbeiten Propaganda der Referent Erich Kocha- ,ail6 feinem Fachgebiet veröffentlicht; wir nennen n 0 w s k i, mit ber Leitung ber Abteilung Kultur- u,g. „Strafrecht und Ethik", „Delikte gegen das Personalien der Obersturmbannführer Helmuth Urheberrecht", „Hochverrat, Landesverrat und Maje- v. L ö b e l l unb mit der Leitung ber Abteilung stätsbeleibigung", „Frauenheilkunde und Straf» Sonderausgaben der NSKK.-Stand arten- recht"; sein Grundriß bes Straf rechts jst ebenso wie führer Reg.-Rat Dr. Sch rode bestellt. Sie behal- bie „Grunbzüge bes Deutschen Staatsrechtes" in ten ihre Referate in ber Abteilung „Reichskultur- mehreren Auflagen erschienen.
kammer" bes Reichsministeriums für Volksaufklä- Clnc Dernharb-hauff-Ausstellung in Stuttgart rung unb Propaganda. Den Leiter dieser Abteilung, ~ mprnhnrh om
Ministerialdirigent Hans Hinkel, bestellte Reichs- Zu.Ehrenvon Dr - Bernyar^.Haust der m
Minister Dr. Goebbels zum ^auPtge^d)ä^^sfü^rer feinen 75
der R°ichskulturk°mm°r mit der Di-nstbezeichnung tang Stuttgart ^ino Aus?
Generalsekretär. fteiung, bie im August eröffnet werden soll. Dis
Schau wirb ein umfassendes Bild von dem Lebens» werk des Jubilars geben unb vor allem auch für OIC rittoerretcpe (jatnlllC. Haufffche Originalpräparate aus Holzmadener „ nh «...ha. ^nmtlie bat Schiefer enthalten, jene einzigartigen Versteinerun» MBMMU-WWW ausschuß für. Volksgesundheitsdienst beauftragt Hans Slosch-Sarrafam geftorben.
wurde, wird die lebensgesetzlichen und soziologischen Don einem schweren Schicksal4schlag ist bas welt» Vorau'ssetzungen für das Werden und Gedeihen ber betannte Zirkus-Unternehmen Sarrasani, bas jetzt kinderreichen deutschen Familie erforschen. Sie wird gerade zu einem Gastspiel nach ber Reichshauptalle Fragen bearbeiten, von der Hausgehilfinnen- stabt gekommen ist, betroffen worden. Sein Befrage unb bem Wohnungsprogramm bis zu den triebsführer Hans Stofch-Sarrafani erlitt Fragen der rechten Gattenwahl unb ber aufartenben Mittwoch abend kurz nach feiner Ankunft in Ber- Familienpflege. Hin plötzlich einen Schwächeanfall. Ein sofort her»
___, .k e" beigerufener Arzt konnte nur noch den Tob infolge 500000 t Getreide für Kaffee-Ersatz. Herzschlages eststellen.
Frankreichs neue Verfassung.^ X - J 8 ichy , 9. Juli. (Europapreß.) lieber die ®runb» mit fife? der neuen französischen Verfassung sagte der keck k harzösrsche Staatschef Marschall Petain vor dem bet 18 ^'fassungs-Sonderausschuß des ftanzosifchen Ra- tig-alrates: „Die Lösung muß auf den Rechten Ilies Bürgers aufgebaut fein. Sie muß die Familie, y, \N Beruf, bie Gemeinde, die Provinz und die L. j niKonale Einheit in jeder Weise als wichtigite Zel- iaen lrn betrachten. Nur mit einem solchen Aufbau kann i 11 ke neue Verfassung in autoritärer Weise die wahre LÄt | Nsiheit garantieren und gleichzeitig damit die O|j, i Allsionen verhindern, die in der Vergangenheit Llt polittschen Freiheiten bestanden unb die sich ! ktztei Enbes gegen bas Allgemeininteresse unb die 1 d Unabhängigkeit der Nation richten/ Marschall
,Hain führte weiter aus, daß sich die neue t>er-’ wiiraxeuuituiiiiuci. m uvi
All-Snlastey waren tot.
»vMchkeit" verglich, unterscheiden müsse. 1


