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Gietzener Anzeiger

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Erfolgreiche Angriffe im Güdosten

Trotz großer Geländeschwicrigkeiten und gegen zähen Widerstand

1 Zusammengehen mit England, ein leichtes ( zu haben. Die Umtriebe der Engländer wur- hier im Lande immer deutlicher. In Oslo ielte man die Gesandten Englands und Fränk­ing durchaktivere" Personen aus. Längs der ^1:egischen Küste traten mit Einwilligung der pegischcn Regierung englische Marineoffiziere Konsuln auf. Der Secret Service, das System Mfichwarzen Handelsliste, und wie die mannigfal- versteckt und offen arbeitenden englischen Minittel alle hießen, machten sich mehr und bemerkbar. Während des Finnlandkonflikts

Personen wurden verletzt. Die ungarische Flak hat beide Flugzeuge abgeschossen. Ein jugoslawisches Bombenflugzeug, das die Stadt S i k l 0 s angegrif­fen hatte, stürzte ab. Die Besatzung kam ums Leben.

__. fssen manches bald als allzu selbstverftänd- ItJ jni) gewohnt erscheinen. Wenn heute unter den

Oer Wehrmachibericht

Berlin, 8. April. (BJIB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Troh zahlreicher Geländeschwierigkeiten und Strahenstörungen wurde der Angriff der deut­schen Truppen an der serbischen und griechischen Front gegen zähen feindlichen Widerstand mit Erfolg fortgeführt. Die Luftwaffe griff auch am gestrigen Tage trotz ungünstiger Wetterlage in rollenden Angriffen mili­tärische Fiete der F e st u n g Belgrad mit Spreng- und Brandbomben an. 3n hallen und An­lagen des Hauptbahnhofes entstanden neue Grotz- feuer. Angriffe von Sturzkampf- und Zersiörer- verbänden richteten fich gegen feindliche Flug­plätze in Serbien, hierbei wurden 3 2 Flug­zeuge am Boden zerstört und zwei weitere Flugzeuge schwer beschädigt. 3m Save-Gebiet ver­nichteten Kampfflugzeuge Lisenbahnbrücken, Bahn­höfe und Gleisanlagen und erzielten Volltreffer auf Transport- und Betrlebsstoffzügen.

3m Raum um liest üb bekämpften Ver­bände der Luftwaffe 3nfanterie- und Kraftfahr­kolonnen durch Abwurf von Sprengbomben und mit Bordwaffen. 3agdflugzeuge schossen am gestri­gen Tage im Südostraum 20 feindliche Flug­zeuge ab. Ein Kampfflugzeug vom Muster Bri- stol-Blenheim konnte in der Oslsteiermark zur Lan­dung gezwungen werden.

Die Luftwaffe führte am 7. April gegen Groß­britannien und die britische Schiffahrt den Kampf mit starken Kräften weiter. 3m Seegebiet um die britischen 3nfe(n wurden gestern bei Tage zwei

Budapest, 8. April. (DNB.) Ein jugoslawi­sches Bombengeschwader hat am Montag die Stadt

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haben bedeutende Kräfte neuerdings unsere Grenzposten angegriffen. Ganz Bulgarien verfolgt mit großer Anteilnahme die Kriegsereignisse i n Mazedonien. Es bereiten sich Geschehnisse vor, die für das gesamte bulgarische Volk von unge­heurer Bedeutung sein werden. Die bulgarische Re­gierung ist bereit, wenn es nötig wird, die Ehre, das Recht und die Interessen des bulgarischen Dol. kes mit allen Mitteln zu verteidigen.

*

Der bulgarische Kriegsminister, General Das- kaloff, besuchte gemeinsam mit dem Minister für Verkehrswesen und öffentliche Bauten die non fremden Flugzeugen bombardierten Stadt- teile von Sofia. Das Unterrichtsministerium hat den vorzeitigen Beginn der Osterferien in Sofia und Küstendil verfügt. Sämtliche Sportveranstal­tungen wurden verschoben. Auch die Oper und das Schauspielhaus haben am Montag ihre Vorstellun­gen abgesagt.

Flucht der jugoslawischen Regierung aus Belgrad.

Madrid, 8. April. (DNB.) Reuter meldet, daß die jugoslawische Begierung Belgrad mit unbekann­tem Ziel verlassen hat, auch der britische Gesandte in Jugoslawien, Campbell, mit dem gesamten Personal der Gesandtschaft sei aus der Hauptstadt abgereist und befinde sichirgendwo in Jugoslw wien" in Sicherheit.

Neun jugoslawische Flugzeuge über ungarischen Städten abgeschoffen

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Annahme von Aruemea für die Mittaasnummer vis 8'/, Uhr des Vormittags

Anzelgen-Breile:

Anzeigenteil 7 Rvf. le mm bei 22 mm Zeilenbreite, Terttetl 50 Stvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nakbläste:

Wtederbolung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Plabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/0 mehr

Dank der würdigen Haltung der Bevölkerung der Rücksichtnahme der deutschen Wehrmacht auf dänische Gefühle und Stimmungen ist es geglückt, sowohl auf politischem wie auf wirtschaftlichem Ge-

Hand genommen und halten sie fest in der lieber- zeugung, daß die Haltung Deutschlands gegenüber Norwegen ehrliche und freundschaftliche Beweg­gründe hat. Keine Macht der Wett vor allem aber nicht England und sein Helfer Amerika werden imstande sein, gegen die ungeheure Kraft unseres deutschen Brudervolkes etwas auszurichten. Es sind nur Stümper und politische Glücksjäger, die unserem Volk vorspiegeln wollen, daß die alte Zeit mit ihrem alten Regime und ihrer England-Orien­tierung noch einmal zurückkehren könnte. Die inter­nationale Kamarilla, die in Norwegen herrschte, ver­stand wohl, daß, wenn Deutschland siegte, ihr Re­gime sich nicht länger in Norwegen halten könnte. Daher wünschte sie von ganzem Herzen Deutsch­lands Niederlage. Ebenso gut öerstand sie, daß sie fertig sein würde, wenn Norwegen auf die Seite Deutschlands käme. Deshalb mußte Norwegen auf die Seite Englands manövriert werden, wenn die Proforma-Neutralität aufgegeben werden mußte." Der frühere norwegische Außenminister K 0 h t habe das norwegische Volk erwiesenermaßen bewußt hin- ters Licht geführt, als er am 6. April vor dem Par­lament die ihm am Vorabend überreichten eng­lischen und französischen Noten verschwieg. Erst nachdem das englische Expeditionskorps am 6. Avril eingeschifft und der Feldzug Englands gegen Nor­wegen am 7. Avril begonnen habe, habe Koht die Noten der Oeffentlichkeit übergeben.

Nachdem die Nasjonal Sämling zur staats- führenden Partei geworden sei, stehe Nor­wegen heute schon sechs Monate in einer Periode

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biet durch das vergangene Jahr unter günstl- g e r e n Bedingungen durchzukommen, als wir zu Beginn zu errechnen wagten. Die bisherige Ent­wicklung berechtigt uns, zu hoffen, daß Dänemark auch künftig durch die schwierigen Zeiten besser hin­durchkommen wird als viele andere Länder, die ebenso wie unser Land von der großen Ausein- andersetzung berührt werden.

Vidkun Quisling zum Jahres­tag des deutschen Einmarsches.

Oslo, 8. April . (DNB.) Am Vorabend des Jahrestages des deutschen Einmarsches in Nor­wegen hielt Vidkun Quisling, der Führer von Nasjonal Sämling, auf einer Massenversammlung in Oslo eine Rede, in der er betonte, es werde an Norwegen selbst liegen, welche endgültige Form das Verhältnis Deutschlands zu Norwegen annehmen werde. Deutscherseits sei man gewillt, jedem ehr­lichen Norweger die Hand zu reichen.Wir Mit­glieder der Nasjonal Sämling Haven die gebotene

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einerstets vorwärtsschreitenden nationalen Revo lution", das alte System habe seine Rolle für

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Sofia, 9. April (Euröpapreß.) Ministerpräsi­dent Prof. Filoff erklärte im bulgarischen So- branje zur neuen Lage auf dem Balkan:Seit dem 6. April sind Deutschland und Jugoslawien .n einen Krieg verwickelt worden, in den auch Italien eingetreten ist. Die diplomatischen Dokumente haben die Anstrengungen dieser beiden Staaten aufgezeigt, eine Ausweitung des Krieges zu verhindern und mit Jugoslawien eine Zusammenarbeit auf der Grundlage des Dreierpaktes zu erzielen. Die bul­garische Regierung hatte den Beitritt Jugoslawiens zum Dreierpakt mit Freude begrüßt, weil er auch neue wertvolle Verbindungen zwischen Bulgarien und Jugoslawien geschaffen hätte, zwischen welchen Staaten ein ewiger Freundschaftsvertrag besteht. Wir haben immer geglaubt, daß er die Lösung der noch strittigen Fragen zwischen beiden Nachbarn erleichtern werde. Heute bedauern wir es, daß das schöne Werk zerschlagen wurde.

Die Grundlage unserer Außenpolitik war es im­mer, den Frieden zu erhalten. Auch heute beteiligt sich an dem Krieg zwischen Deutschland und Jugo­slawien kein einziger bulgarischer Soldat. Und wir hatten das Recht, anzunehmen, daß unsere Haltung auch in Belgrad günstig gewertet wird. Indessen sind wir Zeugen eines Brudermordes geworden. Die jugoslawische Luftwaffe hat einige Male Bomben auf unser Landgebiet gewor­fen, und zwar nicht gegen militärische Objekte, son- dem auf offene Städte und auf die friedliche Be­völkerung im Zentrum von Küstendil und in Sofia, wo die Toten und Verwundeten ausschließlich bub

latenten englischen Aktion gegen Norwegen, wofür t nnische Krieg eine günstige Vorlage zu bieten

. Als der Friedensschluß in Finnland dieser enheit einer Einmischung ein Ende machte, Wuierte die französische Presse einen neuen und erklärte, die Westmächte seien ent- Men, die norwegische Neutralität nicht mehr zu

1 und die Rolle des Polizisten selbst zu über-

Kroatische Freiheitskundgebung in Wien.

Wien, 9. Avril. (DNB. Funkspruch.) Heber 500 Kroaten, die serbischer Terror aus ihrer Heimat vertrieben hat, veranstalteten in Wien eine Demon­stration, die vor der Reichsstatthalterei am Ball- hausplatz endete. Eine Abownung der Demonstran­ten begab sich zum Reichsstatthalter 0. Schirach. Der Sprecher schilderte in bewegten Worten die Leiden des kroatischen Volkes unter der serbischen Gewaltherrschaft und übergab eine Adresse, die er dem Führer zu übermitteln bat. In dieser wird ein erschütterndes Bild von der politischen Knech- hing und wirtschaftlichen Ausbeutung Kroatiens durch die Serben, von den Wortbrüchen der Bel­grader Politiker und den Verfolgungen kroatischer Nationalisten entworfen. An den Führer wird die Bitte um Hilfe bei der Errichtung eines selbständigen, freien Kroatiens unter der Führung Dr. Ante P a v e l i c s gerichtet. Reichsleiter von Schirach versprach die Denkschrift an den Führer weiterzuleiten und forderte die Ab­ordnung auf, in Ruhe und Zuversicht die kommen­den Ereignisse abzuwarten. Er trat dann auf beit Balkon der Reichsstatthalterei und rourtve von den kroatischen Flüchtlingen mit herzlichem Beifall be­grüßt.

Die llSA.-Hilfe für Jugoslawien.

Neuy 0 rk, 8. April. (Europavreß.) Nach Mit­teilungen der nordamerikanischen Presse vom Diens­tagmorgen sotten in USA.*S)äfen etwa 20 jugo­slawische Frachtdampfer mit einem Ton- nageqehalt von 80 000 bis 100 000 Tonnen (etwa die Hälfte der jugoslawischen Handelsflotte) bereit- stehen, um Kriegsmaterial nach dem Bal- f a n zu befördern.New Port Herald Tribüne" meldet aus Washington, das Weiße Haus scheue nach wie vor davor zurück, seine Flotte für den Schutz von Geleitzügen einzusetzen. Eine positive Entscheidung in diesem Sinne würde erst getroffen werden, wenn die öffentliche Mei­nung in den USA. für diese Regierungsmaß­nahmen reif gemacht worden sei.

Allgemeiner Kurssturz an der Aeuyorker Börse.

N e u y 0 r k, 9. April. (DNB. Funkspruch.) Die Neuyorker Effektenbörse eröffnete am Dienstag mit niedrigen Kursen. Die Meldungen von Erfolgen der Achsenmächte auf dem Balkan lösten eine beträchtliche Abgabeneigung aus. Zahl­reiche Papiere waren rückläufig. Die Börse schloß mit den niedrigsten Tageskursen und in ausge­sprochen schwacher Tendenz.New ?)orf Journal American" spricht von einem allgemeinen, Kurssturz der Neuyorker Börje.

Wie norwegischeStaatsmänner" ihr Vaterland verrieten.

Von unserem St.-Berichterstatter.

Vor einem Fahr.

Arn 9. April jährt sich zum erstenmal der Tag, an dem die militärischen Operationen in Nor­wegen und Dänemark ihren Anfang nahmen und derkühnste Feldzug der Weltgeschichte", wie der Führer in seiner großen Reichstagsrede das Unternehmen kennzeichnete, begann.

Es gibt kaum etwas Dramatischeres als den zu­sammenfassenden Bericht, den das Oberkommando der Wehrmacht über den Verlauf dieses Feldzuges erstattet hat. Teile des Heeres und der Luftwaffe sowie die gesamte Flotte waren zur Vorbereitung einer einheitlichen Aktion unter persönlicher Leitung des Führers zusammengefaßt worden. Die Siche­rung Dänemarks ließ sich infolge der oerftänd- hi du orten Haltung des Königs und feiner Regierung nach kürzeren Gefechten an der Grenze reibungs­los durchführen. In Norwegen landeten am 9. April, und zwar sowohl durch Schiffe als auch in Flugzeugen zum Teil an den englischen See­streitkräften in nächster Nähe vorbei stoß end deutsche Truppen. Narvik, Drontheim, Bergen, Sta­vanger, Egersund, Christi an sand, Arendal und Oslo wurden besetzt. In Narvik mußte der Widerstand norwegischer Seestreitkräfte, in Drontheim, Chri­sti ansand und vor allem in Oslo die Küstenvertei- bigung durch die Kriegsmarine, die Luftwaffe und gelandete Stoßtrupps des Heeres niedergekämpft werden. Am 21. April waren die gewonnenen Stütz­punkte ausgebaut, gesichert und nach allen Seiten hin erweitert, der Raum um Oslo befriedet, die befeftigte Zone Fredrickstadt-Askim in deutscher Hand, Kongswinger genommen und die Landver­bindung von Oslo über Christiansand nach Sta- oanger hergesteltt. Weiter nördlich befand sich die Bahn von Drontheim bis zur schwedischen Grenze und ostwärts Narvik der größte Teil der Erzbahn in deutscher Gewalt.

Noch waren die Kämpfe mit Teilen verschiedener norwegischer Divisionen im Gange, als die Alliier­ten zum Gegenschlag ausholten. Unter stärkstem Einsatz von Seestreitkräften und Handelsschiffen warfen sie in Andalsnes, Namsos und Harstad Truppen an Land.

Ihre Absicht war, den erlahmenden norwegischen Widerstand neu zu beleben, Drontheim wieder zu nehmen, die schwache deutsche Kampsgruppe im Raum von Narvik zu vernichten und bei günstiger Gelegenheit gegen das schwedische Erzgebiet von Gättoare vorzustoßen. Dieser Versuch fand überall ein klägliches Ende. Am 30. April reichten sich die in Oslo und Drontheim gelandeten deutschen Truppen bei Stoeren, 50 Kilometer südlich Drontheim, die Hand. Fluchtartig zogen sich die Engländer zurück. Am 6. Mai wurden Grong, Namsos und Mosjoen von unseren Truppen genommen. Bodö, über 500 Kilometer von Drontheim entfernt, wurde am 1. Juni erreicht. Am 8. Juni gab der Feind Narvik, das am 28. Mai hatte geräumt werden müssen, und damtt das letzte Stück norwegischen Bodens auf.

jfotn des Frühlings ihren Einzug. Ein Jahr ist es air her, seitdem deutsche Soldaten den Raum von )-! bis Narvik besetzten und das kühnste Lan- ,,M'Sunternehmen der Kriegsgeschichte Wirklichkeit orten ließen. Die Welt hielt damals den Atem m xnd wir Deutsche, die wir hier lebten, waren

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der Inschutznahme.

.l»3<nf>aRen, 8. ülprit. (DNB.) Die b ä n t Jtfci Staatsreqierung gab über den dam We Rundfunk eine Erklärung ab, in der es he'tzt.

vrühlsche Untetr(ltäls6nidtrd B. tauge General-Anzeiger für Oberhessen S*,i«ief|en,9S*HlRrä*e7-»

Jahrgang Nr.8§ rx-fdjetm täglich, außer SlimtagS und Feiertags tr lagen: Die Illustrierte >>kener Familienblätter Keniat unBild DieSckolle i^nats-Bezngsvreis: äih 4 Beilagen RM.1.95 tfae Illustrierte 1.80 xiiettgebühr. -.25 ip.) bei Nichterscheinen einzelnen Swmmern blge höherer Gewalt schlutz 2251 lschrift:Anzeiger" ck 11686 Irrankf^M.

n Strahlen der wieder erstarkenden Sonne II in Norwegen deutsche Uniformen das längst he Bild des Tages bestimmen, so gehen die Ge- n zurück zum Vorfrühling des vergangenen es. Damals war es einmaliges Erlebnis, als )en Anflug der deutschen Luftwaffe chteten und den ersten deutschen Sol- ^iÄen vor der Deutschen Gesandtschaft sahen. [Ile Schlagzeilen der Extrablätter berichteten, die MLcheFlotte sei ausgelaufen. Das war alles, was Ernt am Nachmittag des 8. April wußten. Kein »M'ch dachte an ein deutsches Unternehmen in

Mwmenbruch des alten Systems schlechthin. Mit Wi em, die zuerst an ihre Bezüge denken, lieh M > r notwendig gewordene Neuaufbau des nor- W'Dm Gemeinschaftswesens nicht vollziehen Die Wir an erster Stelle erforderliche weltanschau- ivJfyt I mgestaltung konnte nur von derN asjonal i n g ihren Aus gang nehmen. Die Bewegung to -iqg trat in letzter Stunde an, nachdem \xa) IM ehe Parteienwelt selbst unmöglich gemacht hatte.

Dänemark am ersten Jahrestag

mbinaüien. So etwas erschien den Norwegem M MM vornherein als unmöglich, von einer Besetzung - Mjchiks im hohen Norden jenseits des Polarkreises in zu schweigen. Getragen von dieser Stimmung, Kvten die früheren norwegischen Machthaber bei

senkt, drei weitere große $d)iffe schwer beschä­digt. Mehrere Hundertkampfflugzeuge führten in der letzten Aacht wuchtige Angriffe gegen zahlreiche kriegswichtige Ziele in Großbritanicn. An der Llyde-Mündung bei Glasgow wurden zwei Hafenstädte mit ausgedehnten werft- anlagen und Ladeeinrichtungen wirkungsvoll mit Spreng- und Brandbomben belegt. Weitere An­griffsziele waren die Häfen von Bristol, Liver­pool, 3pswich und Harwich. 3n kühnem Anflug griff ein Linzelflugzeug ein wichtiges Werk der britischen Flugzeugrüstungsindustrie in Mittel­england mit Spreng- und Brandbomben an. 3n den Montagehallen waren beim Abflug starke Brände zu beobachten.

Der Feind beschränkte sich bei Tage aus ein­zelne küstenanflüge im besetzten Gebiet. 3n der letzten Nacht warfen feindliche Flugzeuge im norddeutschen Küstengebiet an einigen Orten Spreng- und Brandbomben. Sie trafen in einer norddeutschen Stadt Wohnviertel. Entstehende Brände konnten rasch gelöscht werden. 3n einem anderen Küstenort wurden durch Sprengbomben ebenfalls Wohnhäuser beschädigt. Unter der Zivil­bevölkerung entstanden Verluste an Token und Ver­letzten. Bei diesen Angriffen verlor der Geg­ner acht Flugzeuge, von denen fünf durch Nachtjäger, eins durch Flakartillerie und zwei durch Marineartillerie abgeschossen wurden. Die Ge­sa mtverluste des Gegners am gestrigen Tage betragen 63 Flugzeuge. Vier eigene Flugzeuge werden vermißt.

garische Bürger, vor allem Frauen und Kinder waren. Die bulgarische Regierung protestierte energisch durch ihren Gesandten in Belgrad wie auch bei dem jugoslawischen Vertreter in Sofia qeqen diese Handlungsweise der jugoslawischen Szegedin angegriffen. In dem über der Stadt Armee die bulgarisches Blut unnötig vergassen hat. entstandenen Luftkampf schossen ungarische Jager Unabhängig davon hat schon in der Nacht zum sechs jugoslawische Bomber ab. Zwei jugoslawische 3. April jugoslawisches Militär unsere Grenz. Bombenflugzeuge griffen am gleichen Tage Fünf. pofteu beschofzeu und i» der letzten Nacht kirchen an und warfen sechs Bomben ab. Einige

ik)5 war in den letzten Tagen des März. In jagte eine Sitzung des Stortings die andere, uni mit schönen Worten und leeren Gesten sparte d e nglandhörige Regierung nicht. Langatmige tztttt, te Hsalimentsreden dienten als dürftige Fafsade eines ? Mtbriebenen Doppelspiels. Die inzwischen ver- ertlärt! < Liffutichea Dokumente haben die wahren Hinter- Djit R flrtMe längst enthüllt.

In Abend des 5. April erhält Herr Koht von t 'n He sandten Englands und Frankreichs eine ,n « ^legend wichtige Note, die nicht mehr und nicht ' (j[g«r tr»Titer besagte, als daß die Weftmachte die nor- -min DkWche Souveränität nicht mehr zu beachten ge- jjii Am 6. April hält Koht um 10 Uhr vor- , M1 MMs,s vor dem Parlament einewichtige äußern f Mche Rede", in der er die Note bewußt ver- W^vegt. Man stelle sich vor, was das nach nor- nKiti# Ffr1'1 Begriffen bedeutet: Es geht um die Hoheit , 'V tt'5 Staates. Der Außenminister schweigt, führt das toment an der Nase herum, fährt ins Wochen- um erst zwei Tage später wohlgemerkt zu . Zeit, als die englischen Kriegsschiffe bereits nMA b'M Norwegen unterwegs waren! auf die Note *W®Fdlufommen. Der Stortingpräsident Ha mbro, i1 L.j ttiüa; Hamburger, leistet diesem an Deutlichkeit :n Ms zu wünschen übrig lassenden Treiben Dor- und beantragt im Parlament, die Aussprache te auszusetzen, bis Kohts Rede gedruckt (!) vor- , Feine Demokraten! Man kann sich gut vor- ... wie enttäuscht diese Herren waren, als statt erwarteten englischen Schiffe die d e u t s ch e c g s m a r i n e in die norwegischen Hafen em- j A Du- die Kenntnis dieser Geschehnisse aus der .'d?r & 8:iticr einem Jahr ist das neue Norwegen tfifliA :u verstehen. Der Flucht der ohnehin genugenv mb te'", bMten früheren Machthaber folgte ein innerlicher __<____k s - - Snfhmifi frhf<»rfvf'hin. Tiit

war in der Zeit der hiesigen Hochspannung, e jrj nach dem Ueberfall auf d i eAlt- is begann. Während noch alle Wett über die-

I!klaren Rechtsbruch des englischen Zerstörers ack" und über das unmenschliche Auftreten der ^Wchen Piraten entrüstet war, erklärte Churchill, müde, über die Rechte der Neutralen nach- ken. Seine Rede war damals der Auftakt der

Ujfah man in den Straßen Oslos Khaki- Unifor* mit englischen Stahlhelmen. Damals fiel auch er Regierungssitzung das inzwischen bekannt- ne Wort des früheren norwegischen Außen- Bitter5 Koht, Norwegen müsse sich so einstellen, nichtauf falscher Seite" in den Krieg komme.

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