Mittwoch,Y.AprNMI
Gietzener Anzeiger
Oslo, An-f-ana April 1941. jeder einmal hallen hier im Norden die Bor
unb
Iil
'ilhiÜ! I m rnd mir Deutsche, die n M V »11:11 so überrascht, wie un hr« ; ich gerade diesen Eindruck
Iaitfen, denn die «roße Zeit, TkirM Üt'hren vielgestaltigen milit legin: Ikmmissen manches bald a'
NU so überrascht, wie unsere Umwelt. Es lohnt
»hren vielgestaltigen militärischen und politischen
Li
im
mer ausgespielt.
Führr.' (1
Frachtschiffe von etwa 8000 BRT.
ver-
>iten M
int C®
des
en.
Bulgariens außenpolitische Linie
)»rr
Unabhängig davon hat schon in
ins Gedächtnis zurück- in der wir leben, läßt
es
hing Toi".
Ith lis Wv
ese y
1 trtiJ
lat W teil
iq, dn W bei | enIeiiüW er 1
Erfolgreiche Angriffe im Güdosten
Trotz großer Geländeschwicrigkeiten und gegen zähen Widerstand
■ 1 Zusammengehen mit England, ein leichtes ( zu haben. Die Umtriebe der Engländer wur- hier im Lande immer deutlicher. In Oslo ielte man die Gesandten Englands und Fränking durch „aktivere" Personen aus. Längs der ^1:egischen Küste traten mit Einwilligung der pegischcn Regierung englische Marineoffiziere Konsuln auf. Der Secret Service, das System Mfichwarzen Handelsliste, und wie die mannigfal- versteckt und offen arbeitenden englischen Minittel alle hießen, machten sich mehr und bemerkbar. Während des Finnlandkonflikts
Personen wurden verletzt. Die ungarische Flak hat beide Flugzeuge abgeschossen. Ein jugoslawisches Bombenflugzeug, das die Stadt S i k l 0 s angegriffen hatte, stürzte ab. Die Besatzung kam ums Leben.
__. fssen manches bald als allzu selbstverftänd- ItJ jni) gewohnt erscheinen. Wenn heute unter den
Oer Wehrmachibericht
Berlin, 8. April. (BJIB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Troh zahlreicher Geländeschwierigkeiten und Strahenstörungen wurde der Angriff der deutschen Truppen an der serbischen und griechischen Front gegen zähen feindlichen Widerstand mit Erfolg fortgeführt. Die Luftwaffe griff auch am gestrigen Tage trotz ungünstiger Wetterlage in rollenden Angriffen militärische Fiete der F e st u n g Belgrad mit Spreng- und Brandbomben an. 3n hallen und Anlagen des Hauptbahnhofes entstanden neue Grotz- feuer. Angriffe von Sturzkampf- und Zersiörer- verbänden richteten fich gegen feindliche Flugplätze in Serbien, hierbei wurden 3 2 Flugzeuge am Boden zerstört und zwei weitere Flugzeuge schwer beschädigt. 3m Save-Gebiet vernichteten Kampfflugzeuge Lisenbahnbrücken, Bahnhöfe und Gleisanlagen und erzielten Volltreffer auf Transport- und Betrlebsstoffzügen.
3m Raum um liest üb bekämpften Verbände der Luftwaffe 3nfanterie- und Kraftfahrkolonnen durch Abwurf von Sprengbomben und mit Bordwaffen. 3agdflugzeuge schossen am gestrigen Tage im Südostraum 20 feindliche Flugzeuge ab. Ein Kampfflugzeug vom Muster Bri- stol-Blenheim konnte in der Oslsteiermark zur Landung gezwungen werden.
Die Luftwaffe führte am 7. April gegen Großbritannien und die britische Schiffahrt den Kampf mit starken Kräften weiter. 3m Seegebiet um die britischen 3nfe(n wurden gestern bei Tage zwei
Budapest, 8. April. (DNB.) Ein jugoslawisches Bombengeschwader hat am Montag die Stadt
ung R Inders^ stlerW
haben bedeutende Kräfte neuerdings unsere Grenzposten angegriffen. Ganz Bulgarien verfolgt mit großer Anteilnahme die Kriegsereignisse i n Mazedonien. Es bereiten sich Geschehnisse vor, die für das gesamte bulgarische Volk von ungeheurer Bedeutung sein werden. Die bulgarische Regierung ist bereit, wenn es nötig wird, die Ehre, das Recht und die Interessen des bulgarischen Dol. kes mit allen Mitteln zu verteidigen.
*
Der bulgarische Kriegsminister, General Das- kaloff, besuchte gemeinsam mit dem Minister für Verkehrswesen und öffentliche Bauten die non fremden Flugzeugen bombardierten Stadt- teile von Sofia. Das Unterrichtsministerium hat den vorzeitigen Beginn der Osterferien in Sofia und Küstendil verfügt. Sämtliche Sportveranstaltungen wurden verschoben. Auch die Oper und das Schauspielhaus haben am Montag ihre Vorstellungen abgesagt.
Flucht der jugoslawischen Regierung aus Belgrad.
Madrid, 8. April. (DNB.) Reuter meldet, daß die jugoslawische Begierung Belgrad mit unbekanntem Ziel verlassen hat, auch der britische Gesandte in Jugoslawien, Campbell, mit dem gesamten Personal der Gesandtschaft sei aus der Hauptstadt abgereist und befinde sich „irgendwo in Jugoslw wien" in Sicherheit.
Neun jugoslawische Flugzeuge über ungarischen Städten abgeschoffen
& se iwffl
Annahme von Aruemea für die Mittaasnummer vis 8'/, Uhr des Vormittags
Anzelgen-Breile:
Anzeigenteil 7 Rvf. le mm bei 22 mm Zeilenbreite, Terttetl 50 Stvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette
Nakbläste:
Wtederbolung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Plabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/0 mehr
Dank der würdigen Haltung der Bevölkerung der Rücksichtnahme der deutschen Wehrmacht auf dänische Gefühle und Stimmungen ist es geglückt, sowohl auf politischem wie auf wirtschaftlichem Ge-
Hand genommen und halten sie fest in der lieber- zeugung, daß die Haltung Deutschlands gegenüber Norwegen ehrliche und freundschaftliche Beweggründe hat. Keine Macht der Wett — vor allem aber nicht England und sein Helfer Amerika — werden imstande sein, gegen die ungeheure Kraft unseres deutschen Brudervolkes etwas auszurichten. Es sind nur Stümper und politische Glücksjäger, die unserem Volk vorspiegeln wollen, daß die alte Zeit mit ihrem alten Regime und ihrer England-Orientierung noch einmal zurückkehren könnte. Die internationale Kamarilla, die in Norwegen herrschte, verstand wohl, daß, wenn Deutschland siegte, ihr Regime sich nicht länger in Norwegen halten könnte. Daher wünschte sie von ganzem Herzen Deutschlands Niederlage. Ebenso gut öerstand sie, daß sie fertig sein würde, wenn Norwegen auf die Seite Deutschlands käme. Deshalb mußte Norwegen auf die Seite Englands manövriert werden, wenn die Proforma-Neutralität aufgegeben werden mußte." Der frühere norwegische Außenminister K 0 h t habe das norwegische Volk erwiesenermaßen bewußt hin- ters Licht geführt, als er am 6. April vor dem Parlament die ihm am Vorabend überreichten englischen und französischen Noten verschwieg. Erst nachdem das englische Expeditionskorps am 6. Avril eingeschifft und der Feldzug Englands gegen Norwegen am 7. Avril begonnen habe, habe Koht die Noten der Oeffentlichkeit übergeben.
Nachdem die Nasjonal Sämling zur staats- führenden Partei geworden sei, stehe Norwegen heute schon sechs Monate in einer Periode
wl
'M
1 kJ ' W
Ä
M
M
kiiii 1
biet durch das vergangene Jahr unter günstl- g e r e n Bedingungen durchzukommen, als wir zu Beginn zu errechnen wagten. Die bisherige Entwicklung berechtigt uns, zu hoffen, daß Dänemark auch künftig durch die schwierigen Zeiten besser hindurchkommen wird als viele andere Länder, die ebenso wie unser Land von der großen Ausein- andersetzung berührt werden.
Vidkun Quisling zum Jahrestag des deutschen Einmarsches.
Oslo, 8. April . (DNB.) Am Vorabend des Jahrestages des deutschen Einmarsches in Norwegen hielt Vidkun Quisling, der Führer von Nasjonal Sämling, auf einer Massenversammlung in Oslo eine Rede, in der er betonte, es werde an Norwegen selbst liegen, welche endgültige Form das Verhältnis Deutschlands zu Norwegen annehmen werde. Deutscherseits sei man gewillt, jedem ehrlichen Norweger die Hand zu reichen. „Wir Mitglieder der Nasjonal Sämling Haven die gebotene
•4
fiinfl y ßfiJC
iö
so.
einer „stets vorwärtsschreitenden nationalen Revo lution", das alte System habe seine Rolle für
uni 1 iliiiU] !riO
ielt! Ji ,w1
Sofia, 9. April (Euröpapreß.) Ministerpräsident Prof. Filoff erklärte im bulgarischen So- branje zur neuen Lage auf dem Balkan: „Seit dem 6. April sind Deutschland und Jugoslawien .n einen Krieg verwickelt worden, in den auch Italien eingetreten ist. Die diplomatischen Dokumente haben die Anstrengungen dieser beiden Staaten aufgezeigt, eine Ausweitung des Krieges zu verhindern und mit Jugoslawien eine Zusammenarbeit auf der Grundlage des Dreierpaktes zu erzielen. Die bulgarische Regierung hatte den Beitritt Jugoslawiens zum Dreierpakt mit Freude begrüßt, weil er auch neue wertvolle Verbindungen zwischen Bulgarien und Jugoslawien geschaffen hätte, zwischen welchen Staaten ein ewiger Freundschaftsvertrag besteht. Wir haben immer geglaubt, daß er die Lösung der noch strittigen Fragen zwischen beiden Nachbarn erleichtern werde. Heute bedauern wir es, daß das schöne Werk zerschlagen wurde.
Die Grundlage unserer Außenpolitik war es immer, den Frieden zu erhalten. Auch heute beteiligt sich an dem Krieg zwischen Deutschland und Jugoslawien kein einziger bulgarischer Soldat. Und wir hatten das Recht, anzunehmen, daß unsere Haltung auch in Belgrad günstig gewertet wird. Indessen sind wir Zeugen eines Brudermordes geworden. Die jugoslawische Luftwaffe hat einige Male Bomben auf unser Landgebiet geworfen, und zwar nicht gegen militärische Objekte, son- dem auf offene Städte und auf die friedliche Bevölkerung im Zentrum von Küstendil und in Sofia, wo die Toten und Verwundeten ausschließlich bub
latenten englischen Aktion gegen Norwegen, wofür t • nnische Krieg eine günstige Vorlage zu bieten
. Als der Friedensschluß in Finnland dieser enheit einer Einmischung ein Ende machte, Wuierte die französische Presse einen neuen und erklärte, die Westmächte seien ent- Men, die norwegische Neutralität nicht mehr zu
1 und die Rolle des Polizisten selbst zu über-
Kroatische Freiheitskundgebung in Wien.
Wien, 9. Avril. (DNB. Funkspruch.) Heber 500 Kroaten, die serbischer Terror aus ihrer Heimat vertrieben hat, veranstalteten in Wien eine Demonstration, die vor der Reichsstatthalterei am Ball- hausplatz endete. Eine Abownung der Demonstranten begab sich zum Reichsstatthalter 0. Schirach. Der Sprecher schilderte in bewegten Worten die Leiden des kroatischen Volkes unter der serbischen Gewaltherrschaft und übergab eine Adresse, die er dem Führer zu übermitteln bat. In dieser wird ein erschütterndes Bild von der politischen Knech- hing und wirtschaftlichen Ausbeutung Kroatiens durch die Serben, von den Wortbrüchen der Belgrader Politiker und den Verfolgungen kroatischer Nationalisten entworfen. An den Führer wird die Bitte um Hilfe bei der Errichtung eines selbständigen, freien Kroatiens unter der Führung Dr. Ante P a v e l i c s gerichtet. Reichsleiter von Schirach versprach die Denkschrift an den Führer weiterzuleiten und forderte die Abordnung auf, in Ruhe und Zuversicht die kommenden Ereignisse abzuwarten. Er trat dann auf beit Balkon der Reichsstatthalterei und rourtve von den kroatischen Flüchtlingen mit herzlichem Beifall begrüßt.
Die llSA.-Hilfe für Jugoslawien.
Neuy 0 rk, 8. April. (Europavreß.) Nach Mitteilungen der nordamerikanischen Presse vom Dienstagmorgen sotten in USA.*S)äfen etwa 20 jugoslawische Frachtdampfer mit einem Ton- nageqehalt von 80 000 bis 100 000 Tonnen (etwa die Hälfte der jugoslawischen Handelsflotte) bereit- stehen, um Kriegsmaterial nach dem Bal- f a n zu befördern. „New Port Herald Tribüne" meldet aus Washington, das Weiße Haus scheue nach wie vor davor zurück, seine Flotte für den Schutz von Geleitzügen einzusetzen. Eine positive Entscheidung in diesem Sinne würde erst getroffen werden, wenn die öffentliche Meinung in den USA. für diese Regierungsmaßnahmen reif gemacht worden sei.
Allgemeiner Kurssturz an der Aeuyorker Börse.
N e u y 0 r k, 9. April. (DNB. Funkspruch.) Die Neuyorker Effektenbörse eröffnete am Dienstag mit niedrigen Kursen. Die Meldungen von Erfolgen der Achsenmächte auf dem Balkan lösten eine beträchtliche Abgabeneigung aus. Zahlreiche Papiere waren rückläufig. Die Börse schloß mit den niedrigsten Tageskursen und in ausgesprochen schwacher Tendenz. „New ?)orf Journal American" spricht von einem allgemeinen, Kurssturz der Neuyorker Börje.
Wie norwegische „Staatsmänner" ihr Vaterland verrieten.
Von unserem St.-Berichterstatter.
Vor einem Fahr.
Arn 9. April jährt sich zum erstenmal der Tag, an dem die militärischen Operationen in Norwegen und Dänemark ihren Anfang nahmen und der „kühnste Feldzug der Weltgeschichte", wie der Führer in seiner großen Reichstagsrede das Unternehmen kennzeichnete, begann.
Es gibt kaum etwas Dramatischeres als den zusammenfassenden Bericht, den das Oberkommando der Wehrmacht über den Verlauf dieses Feldzuges erstattet hat. Teile des Heeres und der Luftwaffe sowie die gesamte Flotte waren zur Vorbereitung einer einheitlichen Aktion unter persönlicher Leitung des Führers zusammengefaßt worden. Die Sicherung Dänemarks ließ sich infolge der oerftänd- hi du orten Haltung des Königs und feiner Regierung nach kürzeren Gefechten an der Grenze reibungslos durchführen. In Norwegen landeten am 9. April, und zwar sowohl durch Schiffe als auch in Flugzeugen — zum Teil an den englischen Seestreitkräften in nächster Nähe vorbei stoß end — deutsche Truppen. Narvik, Drontheim, Bergen, Stavanger, Egersund, Christi an sand, Arendal und Oslo wurden besetzt. In Narvik mußte der Widerstand norwegischer Seestreitkräfte, in Drontheim, Christi ansand und vor allem in Oslo die Küstenvertei- bigung durch die Kriegsmarine, die Luftwaffe und gelandete Stoßtrupps des Heeres niedergekämpft werden. Am 21. April waren die gewonnenen Stützpunkte ausgebaut, gesichert und nach allen Seiten hin erweitert, der Raum um Oslo befriedet, die befeftigte Zone Fredrickstadt-Askim in deutscher Hand, Kongswinger genommen und die Landverbindung von Oslo über Christiansand nach Sta- oanger hergesteltt. Weiter nördlich befand sich die Bahn von Drontheim bis zur schwedischen Grenze und ostwärts Narvik der größte Teil der Erzbahn in deutscher Gewalt.
Noch waren die Kämpfe mit Teilen verschiedener norwegischer Divisionen im Gange, als die Alliierten zum Gegenschlag ausholten. Unter stärkstem Einsatz von Seestreitkräften und Handelsschiffen warfen sie in Andalsnes, Namsos und Harstad Truppen an Land.
Ihre Absicht war, den erlahmenden norwegischen Widerstand neu zu beleben, Drontheim wieder zu nehmen, die schwache deutsche Kampsgruppe im Raum von Narvik zu vernichten und bei günstiger Gelegenheit gegen das schwedische Erzgebiet von Gättoare vorzustoßen. Dieser Versuch fand überall ein klägliches Ende. Am 30. April reichten sich die in Oslo und Drontheim gelandeten deutschen Truppen bei Stoeren, 50 Kilometer südlich Drontheim, die Hand. Fluchtartig zogen sich die Engländer zurück. Am 6. Mai wurden Grong, Namsos und Mosjoen von unseren Truppen genommen. Bodö, über 500 Kilometer von Drontheim entfernt, wurde am 1. Juni erreicht. Am 8. Juni gab der Feind Narvik, das am 28. Mai hatte geräumt werden müssen, und damtt das letzte Stück norwegischen Bodens auf.
jfotn des Frühlings ihren Einzug. Ein Jahr ist es air her, seitdem deutsche Soldaten den Raum von )-! bis Narvik besetzten und das kühnste Lan- ,,M'Sunternehmen der Kriegsgeschichte Wirklichkeit orten ließen. Die Welt hielt damals den Atem m xnd wir Deutsche, die wir hier lebten, waren
DtM hi««!x an Sy jooIIof -hehl
der Inschutznahme.
.l»3<nf>aRen, 8. ülprit. (DNB.) Die b ä n t • Jtfci Staatsreqierung gab über den dam We Rundfunk eine Erklärung ab, in der es he'tzt.
vrühlsche Untetr(ltäls6nidtrd B. tauge General-Anzeiger für Oberhessen S*,i«ief|en,9S*HlRrä*e7-»
Jahrgang Nr.8§ rx-fdjetm täglich, außer SlimtagS und Feiertags tr lagen: Die Illustrierte >>kener Familienblätter Keniat unBild DieSckolle i^nats-Bezngsvreis: äih 4 Beilagen RM.1.95 tfae Illustrierte • 1.80 xiiettgebühr. „ -.25 •ip.) bei Nichterscheinen einzelnen Swmmern blge höherer Gewalt schlutz 2251 lschrift:„Anzeiger" ck 11686 Irrankf^M.
n Strahlen der wieder erstarkenden Sonne II in Norwegen deutsche Uniformen das längst he Bild des Tages bestimmen, so gehen die Ge- n zurück zum Vorfrühling des vergangenen es. Damals war es einmaliges Erlebnis, als )en Anflug der deutschen Luftwaffe chteten und den ersten deutschen Sol- ^iÄen vor der Deutschen Gesandtschaft sahen. [Ile Schlagzeilen der Extrablätter berichteten, die MLcheFlotte sei ausgelaufen. Das war alles, was Ernt am Nachmittag des 8. April wußten. Kein »M'ch dachte an ein deutsches Unternehmen in
Mwmenbruch des alten Systems schlechthin. Mit Wi em, die zuerst an ihre Bezüge denken, lieh M > r notwendig gewordene Neuaufbau des nor- W'Dm Gemeinschaftswesens nicht vollziehen Die Wir an erster Stelle erforderliche weltanschau- ivJfyt I mgestaltung konnte nur von derN asjonal i n g ihren Aus gang nehmen. Die Bewegung to -iqg trat in letzter Stunde an, nachdem \xa) IM ehe Parteienwelt selbst unmöglich gemacht hatte.
Dänemark am ersten Jahrestag
■mbinaüien. So etwas erschien den Norwegem M MM vornherein als unmöglich, von einer Besetzung - Mjchiks im hohen Norden jenseits des Polarkreises । in zu schweigen. Getragen von dieser Stimmung, Kvten die früheren norwegischen Machthaber bei
senkt, drei weitere große $d)iffe schwer beschädigt. Mehrere Hundertkampfflugzeuge führten in der letzten Aacht wuchtige Angriffe gegen zahlreiche kriegswichtige Ziele in Großbritanicn. An der Llyde-Mündung bei Glasgow wurden zwei Hafenstädte mit ausgedehnten werft- anlagen und Ladeeinrichtungen wirkungsvoll mit Spreng- und Brandbomben belegt. Weitere Angriffsziele waren die Häfen von Bristol, Liverpool, 3pswich und Harwich. 3n kühnem Anflug griff ein Linzelflugzeug ein wichtiges Werk der britischen Flugzeugrüstungsindustrie in Mittelengland mit Spreng- und Brandbomben an. 3n den Montagehallen waren beim Abflug starke Brände zu beobachten.
Der Feind beschränkte sich bei Tage aus einzelne küstenanflüge im besetzten Gebiet. 3n der letzten Nacht warfen feindliche Flugzeuge im norddeutschen Küstengebiet an einigen Orten Spreng- und Brandbomben. Sie trafen in einer norddeutschen Stadt Wohnviertel. Entstehende Brände konnten rasch gelöscht werden. 3n einem anderen Küstenort wurden durch Sprengbomben ebenfalls Wohnhäuser beschädigt. Unter der Zivilbevölkerung entstanden Verluste an Token und Verletzten. Bei diesen Angriffen verlor der Gegner acht Flugzeuge, von denen fünf durch Nachtjäger, eins durch Flakartillerie und zwei durch Marineartillerie abgeschossen wurden. Die Gesa mtverluste des Gegners am gestrigen Tage betragen 63 Flugzeuge. Vier eigene Flugzeuge werden vermißt.
garische Bürger, vor allem Frauen und Kinder waren. Die bulgarische Regierung protestierte energisch durch ihren Gesandten in Belgrad wie auch bei dem jugoslawischen Vertreter in Sofia qeqen diese Handlungsweise der jugoslawischen Szegedin angegriffen. In dem über der Stadt Armee die bulgarisches Blut unnötig vergassen hat. entstandenen Luftkampf schossen ungarische Jager Unabhängig davon hat schon in der Nacht zum sechs jugoslawische Bomber ab. Zwei jugoslawische 3. April jugoslawisches Militär unsere Grenz. Bombenflugzeuge griffen am gleichen Tage Fünf. pofteu beschofzeu und i» der letzten Nacht kirchen an und warfen sechs Bomben ab. Einige
ik)5 war in den letzten Tagen des März. In jagte eine Sitzung des Stortings die andere, uni mit schönen Worten und leeren Gesten sparte d e nglandhörige Regierung nicht. Langatmige tztttt, te Hsalimentsreden dienten als dürftige Fafsade eines ? Mtbriebenen Doppelspiels. Die inzwischen ver- ertlärt! < Liffutichea Dokumente haben die wahren Hinter- Djit R flrtMe längst enthüllt.
In Abend des 5. April erhält Herr Koht von t 'n He sandten Englands und Frankreichs eine ,n « ^legend wichtige Note, die nicht mehr und nicht ' (j[g«r tr»Titer besagte, als daß die Weftmachte die nor- -min DkWche Souveränität nicht mehr zu beachten ge- jjii Am 6. April hält Koht um 10 Uhr vor- , M1 MMs,s vor dem Parlament eine „wichtige äußern f Mche Rede", in der er die Note bewußt ver- W^vegt. Man stelle sich vor, was das nach nor- nKiti# Ffr1'1 Begriffen bedeutet: Es geht um die Hoheit , 'V tt'5 Staates. Der Außenminister schweigt, führt das ’ toment an der Nase herum, fährt ins Wochen- um erst zwei Tage später — wohlgemerkt zu . Zeit, als die englischen Kriegsschiffe bereits nMA b'M Norwegen unterwegs waren! — auf die Note *W®Fdlufommen. Der Stortingpräsident Ha mbro, i1 L.j ttiüa; Hamburger, leistet diesem an Deutlichkeit :n Ms zu wünschen übrig lassenden Treiben Dor- und beantragt im Parlament, die Aussprache te auszusetzen, bis Kohts Rede gedruckt (!) vor- , Feine Demokraten! Man kann sich gut vor- ... wie enttäuscht diese Herren waren, als statt erwarteten englischen Schiffe die d e u t s ch e c g s m a r i n e in die norwegischen Hafen em- j A Du- die Kenntnis dieser Geschehnisse aus der .'d?r & 8:iticr einem Jahr ist das neue Norwegen tfifliA :u verstehen. Der Flucht der ohnehin genugenv mb te'", bMten früheren Machthaber folgte ein innerlicher __<____k s - - Snfhmifi frhf<»rfvf'hin. Tiit
war in der Zeit der hiesigen Hochspannung, e jrj nach dem Ueberfall auf d i e „Alt- is begann. Während noch alle Wett über die-
I!klaren Rechtsbruch des englischen Zerstörers ack" und über das unmenschliche Auftreten der ^Wchen Piraten entrüstet war, erklärte Churchill, müde, über die Rechte der Neutralen nach- ken. Seine Rede war damals der Auftakt der
Ujfah man in den Straßen Oslos Khaki- Unifor* mit englischen Stahlhelmen. Damals fiel auch er Regierungssitzung das inzwischen bekannt- ne Wort des früheren norwegischen Außen- Bitter5 Koht, Norwegen müsse sich so einstellen, nicht „auf falscher Seite" in den Krieg komme.
cs


