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daran zweifle ich nicht schon Mittel und Wege finden, trotz des lästigen Bahndammes meine Be­ziehungen zu Gießen immer lebendiger und enger zu gestalten, zu erweitern und zu vertiefen. Außer­dem wird der neue, hochgeschätzte Straßenomnibus seinen Weg auch zu mir herüber bald finden, in seiner schnellen Fahrt.

Kaum habe ich die Wieseck mit dem Klingelbach ausgenommen, als sich mir Klein-Linden, ein Aus­läufer des Taunus, breitspurig in den Weg stellt. Sieh' mal einer an; mit kühler Gelassenheit nehme ich jedoch diese wenig vornehme Haltung zur Kennt­nis und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen, denn das wäre mir ein rechtschaffener deutscher Fluß, der deswegen gleich seine gute Laune ver­liert! Kann ich doch ein Liedlein davon singen, wie man mich auf meinem ganzen Lauf immer wieder gegen einen Damm, gegen eine Mauer oder eine Felswand so bedenkenlos anrennen läßt, daß wir der Schädel brummt! Nein, ganz dankbar bin ich eigentlich, bin ich doch ja jetzt gezwungen, auf einem kürzeren Weg als ursprünglich vorgesehen war, den Rhein zu erreichen, das Ziel meiner Sehn­sucht. Ich kehre also kurz entschlossen dem Darm- städtischen den Rücken, pfeife mir ein lustiges Lied­chen und setze meinen Wanderstab wieder auf das Nassauische, dem ich^nun unwandelbar treu bleibe.

(Fortsetzung folgt.)

Butterschmalz

von der 31. Zuteilungsperiode ab.

Von der 31. Zuteilungsperiode ab erhalten die Normalverbraucher und die Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren sowie die entsprechenden Verbraucker- gruppen der Selbstversorger mit Butter (Reichsfett­karten SV 1 und SV 5) bis auf weiteres 50 Gramm Butterschmalz gegen entsprechende Herabsetzung der Ration an Schweineschlachtfetten. Um die rechtzei­tige Belieferung der Kleinverteiler mit Butter­schmalz für die 31. Zuteilungsperiode sicherzustellen, ist ejne Vorbestellung auf die Reichsfettkarten 30 erforderlich. Aus diesem Grunde haben die Normal­verbraucher und die Jugendlichen von 14 bis 18 Jahres den mitF" bezeichneten freien Abschnitt der Reichsfettkarten 30 zusammen mit dem Bestell­schein 30 für Margarine bei dem Kleinverteiler ab- zugeben, bei welchem sie Margarine zu beziehen wünschen. Die Inhaber der Reichsfettkarten SV 1 und SV 5 geben den AbschnittF" zusammen mit dem Bestellschein 30 über Butter oder Margarine den Abschnitt ab. Der AbschnittF" gilt also nur als Be­stellschein zur, Voranmeldung für den Bezug in der 31. Zuteilungsperiode. Die Abgabe von Butterschmalz erfolgt später auf einen besonderen Bezugsabschnitt der Reichsfettkarten 31. Die Reichsfettkarten 31 für Kinder bis zu 14 Jahren sowie die Reichfettkarten SV 2, SV 3, SV 4, SV 6 und SV 7 werden einen Bezugsabschnitt für Butterschmalz nicht erhalten. Deshalb ist eine Vorbestellung auf dieF"-Ab- schnitte dieser für die 30. Zuteilungsperiode gelten­den Karten völlig zwecklos. Den Kleinverteilern ist es verboten, derartige Abschnitte entgegenzu­nehmen.

Bei der Entgegennahme von Vorbestellungen auf Butterschmalz versieht der Kleinverteiler den Stammabschnitt der Reichsfettkarten 30 mit feinem , Firmenstempel und dem ZusatzButterschmalz" oder abgekürztBS". Die Verbraucher müssen den so gekennzeichneten Stammabschnitt der Reichsfett­karten 30 bis auf weiteres aufbewahren, weil der spätere Bezug von Butterschmalz nur gegen Vor­lage dieses Stammabschnittes erfolgt.

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!

Puddingpulver

Reese-Gesellschaft, Hameln

b^n verlange beim Einkauf

Kaninchenausstellung in Gießen

SJl.-'fpOTt

Der-

zu erwarten.

Kreisklasse.

eigener Zucht; Otto Dörr (Gießen) ein Ehren- diplom auf blaue Wiener aus eigener Zucht und Karl Melius (Gießen) den Kroisfachgruppen- zufatzpreis auf weiße Wiener.

Die weitere Preisverteilung hatte folgendes (Er­gebnis: (Es bedeuten: E. = Ehrenpreis; 1., 2., 3. --- 1., 2., 3. Preis; b. brauchbar als Jungtier- bewertung.) Angora: Ludwig Kreiling (Gießen): zweimal 2.; Karl Diehmann (Heuchelheim): zweimal E., 1., 2., viermal 3.; Karl Hoff (Wieseck): viermal 3.; Kurt Benner (Gießen): 2., zweimal 3.; Otto

Fußball-Meisterschaftsspiele.

Ehringshausen Naunheim

Watzenborn-Steinberg Burgsolms. Während diesmal sämtliche drei Gießener

** 82 Jahre alt. Am heutigen Samstag, 8.November, feiert Frau Elise Kraft, Ludwig- straße 50, in körperlicher und geistiger Frische ihren 82. Geburtstag. Der Jubilarin bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend dar.

** Fünfzigjähriges Geschäftsjubi­läum. Herr Heinrich Schmidt, Wetzsteingasse 24, kann am heutigen Samstag, 8. November, fein 50jähriges Geschäftsjubiläum als Brezeloerkäufer

Luftwaffe II Grüningen.

Die Soldaten zeigten im letzten Spiel eine we­sentliche Formverbesserung. Wollen die Gäste in oie weitere Entscheidung noch eingreifen, so bedarf es großer Anstrengung, um auf Gießener Boden zu Punkten zu kommen.

begehen DerBrezel-Heinrich" mit seinem Korbe auf der Schulter ist von jeher eine bekannte Er­scheinung in den Gaststätten und in den Straßen unserer Stadt. Durch sein originelles und humor­volles Wesen hat er sich allgemeine Beliebtheit er­worben und im Lause der Jahre ungezählte Gäste mit seinen Späßen unterhalten. Der Jubilar, der bereits im 64. Lebensjahre steht, erfreut sich noch voller Rüstigkeit und ist noch wie seit einem hal­ben Jahrhundert mit seinem Korbe unterwegs.

Um weiteste Kreise unserer Einwohnerschaft auf die Bedeutung der Kaninchenzucht und auf eine planmäßige Rassezucht aufmerksam zu machen, hatte der Kaninchenzuchtverein Gießen imBurghof" eine Ausstellung veranstaltet. Was die Leistungen in der Rasse der Angorakaninchen betrifft, so hat sie, trotz­dem viele Züchter im Felde stehen, die früheren Ausstellungen noch übertroffen. Die Ausstellung zeigte bis auf eine Ausnahme nur Tiere der aner­kannten Wirtschaftsrassen. Das ist um so höher zu werten, als gerade die Besucher angeregt werden sollen, in Zukunft nur die vom Reich anerkannten Wirtschaftsrafsen zu halten.

Mit der Ausstellung war eine Lehfschau verbun- den; sie brachte anschauliche Tadeln mit Aufklärun- gen über die lo-hnende Angorahaltung mit ihrem besonderen Nutzen an Wolle, über die Volkswirt- schaftliche Bedeutung her Kaninchenhaltung, über Stallbaufragen, Haltung und Pflege der Tiere und Felloerwertung. Auch Erzeugnisse der Kaninchen­zucht, wie Wollkleider, Felle und Kaninchenfleisch warben für den Gedanken einer planmäßigen Ka- ninchenzucht.

Ausstellungsleiter Otto Dörr eröffnete in Gegen­wart zahlreicher Besucher vor allem des Ver­treters des Oberbürgermeisters, Vermessungsrat Carlö, und der beiden Vertreter des Tierschutzver­eins Gießen, Professor Dr. Keller und Tierschutz- infpektor Haas die reich beschickte Ausstellung. Er ward in warmen überzeugenden Worten für die Kaninchenhaltung und gab einen Rückblick über den Aufschwung der Kaninchenzucht gerade in den letz- ten Jahren. Er ermahnte aber, nur bestes Tienna- terial zur Zucht einzustellen: ferner sprach er über die Beschlagnahme der Kaninchenfelle und über die Fellbehandlung vor der Abnahme durch die Sam­melstellen und Händler. Für die unterstützende Ar- beit des hiesigen Tierschutzvereins sprach er beson­ders herzliche Worte des Dankes.

Professor Dr. Keller überreichte im Auftrag des Tierschuhvereins einen Ehrenpreis. Er warb namentlich für die Haltung der wolleerzeugenden Angorakaninchen. Vermessungsrat CarlS wünschte im Auftrag des Oberbürgermeisters der Veranstal- hing besten Verlaus und teilte mit, daß die Stadt­verwaltung auch weiterhin bemüht sein werde, die Kleintierzucht zu fördern. Ein anschließender Rund- gang durch die Ausstellung unter sachgemäßer Füh- rung ließ erkennen, wie sehr die Dereinsmitgilieder bemüht sind, nur die besten Tiere zu züchten.

Die Prämiierung der Tiere hatte in Händen des Preisrichters Schuh (Frankfurt am Main) gelegen, der mit Hilfspreisrichter Lang (Gießen-Kl.-Linden) die Tiere bewertet hatte. Es standen zur Schau 108 Nummern, in der Hauptsache die beiden Der- einsrassen Angora und weiße Wiener, ferner in größerer Zahl noch blaue Wiener und Chinchilla. Den höchsten Preis der Ausstellung errang Züchter Karl Burger (Gießen), nämlich den Reichsfach, gruppenzusatzpreis mit Diplom auf ein Tier der Rasse Angora. Ferner erzielten noch besondere Aus- Zeichnungen: der Dereinsführer, Züchter Ludwig Kreiling, den Landesfachgruppenzusatzpreis auf Klein-Chinchilla, ferner derselbe den Zuschlagspreis des Tierschutzvereins: Reinhard Lang (Gießen-Kl.- Linden) ein Ehrendiplom auf Klein-Chinchilla aus

eine spielfrei find, kommen nur zwei Begegnungen zum Austrag.

In Ehringshausen dürfte es zu einem spannenden Kampfe kommen. Bei dem Können der Naunheimer muß dieses Treffen als vollkommen offen betrachtet werden, denn gerade die Gastgeber haben schon für manche Ueberraschung in dieser Runde gesorgt.

Burgsolms wird versuchen, in Watzenoorn-Stein- berg zum ersten Sieg zu kommen. Man mutz aller­dings sagen, dah die Mannschaft bei den seither ausgetragenen Spielen mit viel Pech gekämpft hat. Auf Grund der gezeigten Leistungen gegen 1900 sollte Burgsolms in der Lage sein, wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

Am kommenden Sonntag führt die 1. Jugend­mannschaft der Spieloereinigung 1926 Leihgestern nach Gießen, um gegen die Stadtjuaendelf das fällige Derbandsspiel auszutragen. Die Stadtmann­schaft, die wohl die stärkste Elf in dieser Gruppe ist, wird sich auf eigenem Platze so leicht nicht schlagen lassen, zumal sie bis jetzt noch kein Spiel verloren hat. Für Leihgestern gilt es aber, das Spiel unter allen Umständen zu gewinnen, wenn sie die Aus­sichten auf die Bannmeisterschaft 1941/42 nicht ganz begraben will. Da beide Mannschaften als gleich spielstark anzusprechen sind, ist der Ausgang voll­kommen offen.

Handball-Vorschau.

Gauklasse.

Offenbach Luftwaffe Gießen.

Nach der nicht erwarteten Niederlage am ver­gangenen Sonntag geht es diesmal nach Offenbach. Hat man aus dem Punktverluft die Lehre gezogen und zeigt eine taktisch bessere Einstellung, fo ist ein gutes Resultat unseres Vertreters von dort

Holzheim Heuchelheim.

Holzheim ist auf eigenem Gelände schwer zu schlagen. Obwohl die Gäste im letzten Spiel ein hohes Resultat erzielten, werden sie um eine Nie­derlage nicht herumkommen.

f)3.-Spiele im Bann 116.

Lang-Göns Watzenborn-Steinberg.

Ein spannendes Treffen wird es in Lang-Göns geben. Die Platzmannschaft hat nur einen Spiel- verlust zu verzeichnen, während die Gäste noch kein Spckl verloren haben. Eine Vorhersage ist da­durch schwer, man muß das Trefsen als offen be­zeichnen.

M tv. Gießen Holzheim.

Die Gießener führen ohne Punktverluft die Ta­belle an. Holzheim zeigte in den bisherigen Spielen unterschiedliche Leistungen. Guten Halbzeitresultaten folgten noch knappe Niederlagen. Durch den Platz­vorteil erwartet man einen Sieg der Gießener.

Mto. Gießen Schüler Grüningen Schüler.

Die Kleinen der Gießener finden hier einen Geg­ner, der noch nicht bezwungen worden ist. Sollen die Punkte in Gießen bleiben, so müssen schon bessere Leistungen als bisher gezeigt werden.

,kreisklaffe.

Holzheim ßuftmaffe Gießen II 8:6.

Trotz der Niederlage konnten die Gießener Sol­daten gut gefallen. Holzheim konnte im ersten Spiel- abschnitt eine kleine Führung erzielen, mußte aber nach der Pause sehr kämpfen, um Sieg und Punkte sicherzustellen.

Heuchelheim Krofdorf 14:2 (8:1).

Heuchelheim hatte zu diesem Spiel einige ältere Spieler zur Stelle. Die Gäste traten demgegenüber nur mit 9 Spielern an, so daß die hohe Niederlage verständlich ist.

Mtv. Gießen l.Jgd. Grüningen Jgd.

8:5 (4:3).

Stey (Gießen): zweimal t., 2., 3.; Karl Burger (Gießen): zweimal E., 3.; Reinhard Lang (Gießen- Kl.-Linden): 3., b.; Helmut Müller (Gießen): 1. Deutsche Widder, grau: Christian Hütten- berger (Gießen): 1., zweimal 3. Helle Groß- silber: Kurt Benner (Gießen): zweimal 3. Groß-Chinchilla: August Stieber (Gießen): E., zweimal 3. Wiener, weiß: Johannes Nicolai (Gießen): zweimal 3.; Karl Melius (Gie­ßen): E., 1., zweimal 3.; Emil Kern (Gießen): E., 3.: Georg Schellhaas (Gießen): E., 1., siebenmal 3.; Albert Wißner (Gießen): E.; Julius Dolz (Heu­chelheim): zweimal 3.; Adolf Stey (Gießen): 2., 3.; Otto Stey (Gießen): 1., 2., 3.; Rudolf Zinßer (Wie- feck): 1. Wiener, blau: Georg Schellhaas (Gießen): 1., 3.; Albert Wißner (Gießen): E., 3.; Walter Abermann (Gießen): 1., 2.; Otto Dörr (Gie­ßen): E., zweimal 1., 2., 3. Klein-Chin­chilla: Reinhard Lang (Gießen-Kl.-Linden): t., 2., b.; Willi Weller (Gießen-Kl.-Linden): dreimal 3.; Ludwig Kreiling (Gießen): dreimal E., 1., 2., dreimal 3.; Hugo Jung (Gießen-Kl.-Linden): 3., b.; Heinz May (Gießen-Kl.-Linden): 3.; Rudolf Zinßer (Wieseck): 2. Havanna: Adolf Stieber (Gie­ßen): 1.

Kann man am Gewitter Geld verdienen?

Wenn man alles Regenwasser sammeln und damit Wäsche waschen würde, könnte man viel Geld verdienen. Denn Regenwasser läht die Seife im Waschpulver ganz anders schäumen als Leitungswasser. Wenn die Lauge aber gut schäumt, dann wird auch die Waschkraft richtig auvgenuht! Man spart Waschpulver! Ver­stehen Sie jetzt, wie man mit Regenwasser Waschpulver sparen und Geld verdienen könnte?

Wie. kommt es aber, daß die Waschlauge aus Leitungswasser so viel schlechter schäumt? Das Wasser nimmt auf feinem Weg durch die Erde verschiedene Mineralien, unter anberm auch Kalk, auf, ehe es als Quell- oder Leitungswasser wieder zutage tritt. Diese Mineralien geben dem Wasser oft einen feinen und eigenartigen Geschmack. Sie kräftigen die Gesundheit, ja fit heilen fogar bei gewissen Krankheiten.

Zum Waschen eignet sich dieses Wasser aber weniger. Der Kalkgehalt macht das Wasser hart. Sobald dann Seife oder seifenhaltiges Waschpulver mit diesem hatten Wasser in Be­rührung kommt, bildet sich Kalkseife. Kalk­seife aber schäumt nicht und hat auch keine Rei­nigungskraft mehr. Man mutz also noch mehr Waschpulver nehmen, um die Wäsche einiger­matzen sauber zu bekommen. Sehr oft braucht man doppelt soviel!

All diese Seife bzw. das Waschpulver kann man sparen, wenn man das Wasser vor dem Waschen weich macht. Man mutz nur kurze Zeit vor Bereitung der Waschlauge einige Handvoll eines guten Enthärtungsmittels im Kessel verrühren. Diele Hausfrauen staunen, mit wieviel weniger Waschpulver sie dann auskommen! Die Waschlauge schäumt viel besser als früher und reinigt viel gründlicher. 0m Haushalt gibt es überhaupt manche Ge­legenheiten, durch überlegtes Wirtschaften Seife und Waschpulver zu sparen. Einmal durch Einsparen von Wäsche: Mundtücher zum Beispiel lassen sich durch Papierservietten

ersetzen. Statt der Tischdecken nimmt man wenigstens am Alltag und im kinderreichen Haushalt am besten Wachstuch. Kleine ein, fache Holzbrettchen als Untersetzer für Kaffee­kannen, Kompottschüsseln usw. verhindern ein schnelles Fleckigwerden der'Tischwäsche usw. Jede findige Hausfrau entdeckt sicherlich noch weitere solche Möglichkeiten^

Die beste Sparmöglichkeit bietet aber dav Waschen selbst. Diele Hausfrauen welchen nur kurz und ungenügend ein. Sie müssen dann den Schmutz unter Verwendung von viel Waschpulver erst mühsam herauswaschen. Richtiges Einweichen über Nacht mit Dleich- soda, Soda oder einem anderen Einweichmittel löst dagegen schon den grötzten Teil des Schmut­zes. Wer gründlich und vor allem lange genug eimveicht, schont die Wäsche, spart Wasch­pulver und Arbeit.

Denken auch Sie künftig beimWaschen an diese kleinen Minke! Sie leisten damit nicht nur sich selbst und Ihrem Haushalt, sondern auch der deutschen Volkswirtschaft wertvolle Dienste!

Bekanntmachung.

Ausgabe dec Lebensmittelkarten für den 30. Verforgungsabschnitt.

L Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt: 1. Ausgabetag: Montag, 10. November 1941. 2. Ausgabetag: Dienstag, 11. November 1941. 3. Ausgabetag: Mittwoch, 12. November 1941. 4. Ausgabetag: Donnerstag, 13. November 1941. 5. Ausgabetag: Freitag, 14. November 1941. Ausgabezeiten: von 8 bis 13 Ahr und von 15 bis 18 Uhr.

Welcher Ausgabetag für die Bezugsberech­tigten in Frage kommt, ist aus dem Vermerk auf dem Personalausweis ersichtlich. Die Kar­ten werden nur an Erwachsene ausaehändigt.

Die Reste der Karten des 28. Versorgungs­abschnittes müssen bei der Kartenausgabestelle vorgelegt und zurückgeliefert werden. Die Ver­braucher müssen den Stammabschnitt der Nähr­mittelkarten 29 zum Zwecke des späteren Be­zuges von Bohnenkaffee sorgfältig aufbe­wahren.

II. Sofort bei Entgegennahme sind alle Karten hinsichtlich der Zahl und der Richtigkeit der Altersstufen nachzuprüfen; spätere Beanstan­dungen sind zwecklos.

III. Bei nicht terminmäßiger Abholung der Karten wird eine Ordnungsgebühr von 1, RM. er­hoben.

IV. Die Verbraucher müssen die Bestellscheine der Eier-, Jett- und Marmeladekarten bis späte­

stens Samstag, 15. November 19 41, bei den Warenverteilern abgegeben haben. Bei verspäteter Einreichung tritt eine Kürzung der auf den Bestellschein zu liefernden Waren­menge ein.

V. Ls wird wiederholt darauf hingewlesen, daß Lebensmittelkarten ohne Namenseintragung ungültig sind. Die Abgabe und der Bezug von waren auf Lebensmittelkarten, die nicht mit Name und Wohnung des Inhabers versehen sind, sind unzulässig.

VI. Die Warenverteiler werden darauf hingewiesen, daß bei den Reichseierkarten jeweils nur ein Bestellschein, nämlich der für den nächsten Der- sorqungsabschnitt gültige, abgetrennt werden darf. 46000

VII. während der Ausgabetage werden Bezugschein­anträge nicht entgegengenommen.

Gießen, den 8. November 1941.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsomt B und Wirtschaftsamt.

AnchGeneral Winter wird den Sowjets nicht mehr helfen! Dn hilfst mit, ihn zu schlagen durch Deine Spende zur Reichssammlung: Flaschen für unsere Wehrmacht! am 8. November 1941,

Ca.

50

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und Dltnbittt auf btt

17. Milchvieh - Versteigerung ifl Borken i.W.y Viehverateigerungs - Haie Freitag, den 14. Novbr. 1941, 12 Uhr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft.

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