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GiehenerAnzeiger

Dienstag. 4 Februar 1941

Von ---Kriegsberichter Robert Krötz.

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gebunden. Zum Teil waren sie Marxisten, Teil vertraten sie die westlerisch-kapitalistische

im

Die Derpflichlung norwegischer Freiwilliger

en Volkes.

gendorganisation noch dem größten Versammlungs-

rische Versammlungsteilnehmer durch seine Horden Nun hat zwar die burische Bewegung gewisse provozieren lassen und sie dann mit Gummiknüppel Vorteile errungen, so wurde ihre Sprache, das

germanischen Völker Europas umrissen wurden.

tagvormittag wurde in Oslo eine große Hitler

Aufgaben und Erfolge der nationalsozialistischen

ntr^JI pul streikt Neubau in großem Stile 1 die Forderung des Tages Bald werden 'il# k'eitermangel haben. Und wir denken c Mfl <. nn« rmtffiAHAn fDnrmonorn in

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von den zwei Millionen Norwegern in 02-^.

Hertzog überließ schließlich das Kampffeld den atti- die Smutsgardiften ausgenommen haben.

der burische Renegat General S m u t s , hat in Jo­hannesburg, wie wir bereits gemeldet haben, bu-

Bulgarisches Bekenntnis zum neuen Europa.

Reichsjugendführer Axmann schloß mit einer Ein­ladung an die Norwegische Nationale Jugendorga­nisation nach Garmisch-Partenkirchen Am Sonn-

Oslo, 3. Febr (DNB.) Reichsführer ff Himm- l e r verließ Freitagabend mit dem Reichskommissar Terbooen im Sonderzug Oslo. Nach einer nacht-

nung von England fordern und damit unzweifelhaft einem Gebot der Geschichte und der Gegenwart ent­sprechen.

Besuchern die Möglichkeit, ihre Eindrücke durch das Erleben deutscher Filme über die HI zu vertiefen. Bereits am ersten Tage hatte die Ausstellung 1500 Besucher.

Oer Reichsführer ff in Drontheim.

Norwegens Zukunft an der Seite Deutschlands.

Sesprächmitdem Führer dernorwegischenAasjonalSamling"Vidkun Quisling.

Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler nahm wie wir schon ge­meldet haben in Oslo die Verpflichtung von norwegischen Freiwilligen der StandarteNord­land" der Waffen--- vor. Unsere Ausnabme von der Feierstunde zeigt (von links) den Führer der Nazjonal-Samling Quisling, Reichsführer ff Himmler, Reichskommissar Ter- boven und den Generalobersten von Falkenhorst. (---PK.-Möbius-Scherl-M.)

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-st Ähre Arbeit", sage ich.Und Ihr Pro-

st a t t aufgebaut Die Ausstellung, die neben einem großen Leseraum mit deutschem Jugendschrifttum auch einen Vorführraum beherbergt, bietet allen

Afrikaansch, anerkannt, und sie ist auch sonst im Vordringen, so daß von 150 Abgeordneten nur 4 (!) sich als Briten bezeichnen, aber dieser Krieg hat die Opposition gegen Smuts zu einer Lawine an­wachsen lassen, der sich der Britenknüppel wider­setzt. So hat Smuts zu dem Mittel gegriffen, die infolge der Kriegsfolgen unter der wirtschaftlichen Notlage leidenden Südafrikaner mit Gewalt in

Hänger des Selbstbestimmungsrechts glänzend doku­mentiert und der Welt gezeigt, wie England durch leine Schergen in Wirklichkeit zu handeln versteht. Die Buren hatten nichts anderes verlangt als die Interessen Südafrikas nicht nach englischen Gewalt­wünschen orientiert zu sehen. Sie hatten erklärt, daß Südafrika nicht die heißen Kastanien für England aus dem Kriegsfeuer zu holen hätte. Dafür haben sie^jetzt wieder eine echt britische Antwort erhalten.

Seitdem General Hertzog infolge einer parla­mentarischen Schiebung gehen und die Gewalt Smuts überlassen mußte, sind die Gegensätze zwi­schen Südafrikanern und Engländern erst recht un­überbrückbar geworden. Hertzog hatte resigniert, weil es ihm nicht gelungen war, Südafrika neutral zu halten. Seine Koalition mit M a l a n , dem Führer der Unabhängigkeitsbewegung, konnte auch die Spannungen im burischen Lager nicht überbrücken.

und Panzerwagenbehandelt". Er hat damit die Interessen Englands als ,Kulturnation" und An-

Deutsch als dritte Sprache in Belgien

Brüssel, 4. Febr. (Europapreß.) Nach einer Anweisung des belgischen Unterrichtsministeriums wird von jetzt ab Deutsch als dritte Sprache neben Französisch und Flämisch in allen Schulen einge­führt. Damit wird der Zustand hergestellt, der auch vor dem Weltkrieg in Belgien bestanden hat.

ichtung. Eine marxistische Regierung hat mit bür» irlicher Unterstützung im Lauie von fünf Jahren de nationale Regung unterdrückt und die späteren reiqnisse vorbereitet. Die Verantwortlichen an der ntwicklung in der jüngsten Zeit tragen mit dem ckönig gemeinsam eine ungeheure geschichtliche ichuld. Sie haben die Idee Norwegens erraten und unser Volk an den Abgrund ge- lhrt.

Ihre ganze Kraft stemmte sichgegendieTen- enzen der Neuordnung, die von Kon- t-^entaleuropa aus herüber wirkten nach Skandi- inoien. Ausschließlich wirtschaftliche Interessen und jt?ologische und verwandtschaftliche Bindungen be- ftmmten den Willen dieser Kreise unter feinen Um- künden an der Seite Deutschlands in den Kampf

fr ein neues Europa einzutreten. Felsenfest glaub» hn die Leute an den Sieg Englands. Die verblen- bite Einstellung auf die britischen Belange, die in Wahrheit seit 700 Jahren eine selbständige norwe- lliche Politik verhinderten, hat alle guten Möglich- laten Norwegens in diesem Kkiege zerstört. Der "' * Behauptung ist in

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von Deutschland a us g e h e n Norwegen wird seine geschichtlichen Pflichten in diesem Zu­sammenhang voll wahrnehmen."

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Reichsjugendführer Axmann in Oslo.

Eröffnung einer HI.-Ausstellung.

Oslo, 3. Febr. (Europapreß.) Der 1. und 2. Februar standen in Oslo im Zeichen der Zu­sammenarbeit der deutschen und der norwegischen Jugend. Die Veranstaltungen wurden durch einen großen Fackelzug eingeleitet, in dem Tausende von Mitgliedern der Nationalen Norwegischen Ju-

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Rasse Von Dombaas ging die Reise weiter über Doorefjell, wo die Eisenbahnlinie einer alten Hoch­straße folgt. In Drontheim besichtigte der Reichs­führer ff bas Polizeibataillon. Ein Besuch Droncheimer Domes beschloß den Tag.

Oer (Sinn dieses Krieges.

Auf ein Dutzend Reden und andere Kundgebun­gen aus dem Raume zwischen dem englischen Unter­hause und dem Kamin im Weißen Hause von Washington hat der Führer am historischen 30. Januar eine Antwort gegeben, die in den angel­sächsischen Zentralen sicher ganze Gebäude von Illu­sionen zertrümmert hat. Es kommt nicht von unge­fähr und auch nicht aus dem Datum des 30. Ja­nuar allein, wenn gerade in diesem Zeitpunkt, d. h. am Vorabend des Frühjahres 1941, aus dem be­rufensten Munde eine so eindrucksvolle Gegenüber­stellung der Raubgeschichte des Britenreiches und der Entstehung des Nationalsozialismus und seiner umwälzenden Gedankenwelt gegeben wurde: hier in dieser mitreißenden Führerrede wurden zwei Welten aufgezeigt, von denen die eine unaufhaltsam her­aufkommt und die andere ihre Zeit im tiefsten In­neren beendet fühlt.

Mit anderen Worten: den Völkern wurde hier in einem Zeitpunkt schicksalsvollster Bedeutung der Hintergrund des bevorstehenden großen Kampfes und sein eigentliches Wesen aufgezeigt. Es handelt sich nicht um irgendeinen der fast 180 Kriege in Englands Geschichte, sondern um den Kampf zwischen zwei Weltanschauungen. Und von diesen beiden Anschauungen wird, wie der Füh­rer erklärte,b i e Welt des Sozialismus die erfolgreiche sein" und nicht die Welt der ..Koalition aus Kapitalismus, jüdischem Haß und Emigranteninstinkten".

Der Mann, der das angesichts des kommenden Entscheidungskampfes sagt, ist nicht nur einer, der etwas besser gemacht hat", sondern er ist auch vor allem der einzige unter den lebenden Staatsmän­nern, der noch niemals in Prophezeiungen wider­legt worden ist! Diese Tatsache, die sich aus der ganzen Geschichte seines Lebenswerkes an unzähli- gen praktischen Beispielen immer wieder erweist, sollte zusammen mit den überaus ernsten Ankün­digungen am Schluß seiner Rede über die Durch­führung des bevorstehenden Kampfes nicht nur für den unmittelbaren Kriegsgegner, sondern auch für i et) e n dringlichste Warnung sein, der heute noch nicht weiß, ob er nur mit Kriegslieferungen usw. oder auch mit Kampfhandlungen sich am englischen Kriege auf britischer Seite beteiligen soll. Niemand auf gegnerischer Seite hat an die Vernichtung der polnischen Wehrmacht in 18 Tagen geglaubt, der

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bas Heer pressen zu wollen und ihnen für den Fall der Weigerung jede Arbeitslosenunterstützung ent­zogen, er hat sich ferner eine Leibgarde, die Freunde der Wahrheit", geschaffen, die die Be­völkerung unglaublich terrorisieren. Aber er hat nicht vermocht, der nationalen Bewegung Herr zu werden. Sein neuer Versuch, unter dem Beifalls­geschrei der Juden die Bewegung niederzuknüppeln, wird ihr neue Anhänger zuführen. Denn selbst der englische Nachrichtendienst meldet, daß als Folge dieser Angriffe auch solche Bürger, die nicht den burischen Nationalisten angehören, den Kampf gegen - .. .. ,

Der Britenknüppel in Johannesburg.

Von unserer Berliner Lchristleitung.

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gramm?"Sehr einfach", sagt Didkun Quisling.

..Innenpolitisch sind mir die norwegische _ , ______

Spielart der revolutionären Welt-! lichen Fahrt durch das südliche Gudbrandsdal wurde a nsch au ung, die in Deutschland bas Leben' die Reise nach Drontheim in Otto unterbrochen, prägt. Und außenpolitisch kämpfen wir seit zehn Don hier aus fuhren Kraftwagen den Reichsführer Jahren für eine gemeinsame Arbeit der ff nach Dombaas hinunter. In der Nähe von nordisch-germanischen Völker Wir Dovre besichtigte der Reichsführer ff einen großen haben auch England zu den Beteiligten gezählt. Bergbauernhof, der typisch ist für die mit- Ader die herrschende Klasse in England hat anders telnorwegische Stammlandschaft der germanischen entschieden So wird denn die Neuordnung der ger» m '

manischen und europäischen Welt vom Kontinent,

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durch die Pariser Vorortdiktate entrech­teten und geknebelten Völker zu befreien. Die Rückgliederung der Dobrudscha sei ein Beweis dafür, baß Bulgariens Stellungnahme rich­tig fei. Das bulgarische Volk müsse alles tun, um sich als künftiger Bestandteil der Völkergemeinschaft im neuen Europa würdig zu erweisen. Die erste Bedingung sei, einen ftarfen nationalen Staat aufzubauen, in dem die schöpferischen Kräfte des Volkes sich entwickeln könnten, ungehin­dert von denen, die noch immer den neuen Geist, der heute die Welt zu beherrschen beginne, nicht verstanden hätten.

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|9|. Jahrgang Nr. 29

Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Die Illustrierte GiestenerFamilienblätter Heimat imVild DieScholle Mvnats-Bezugsvreis: Mit 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte 1.80

Zunellgebülir. -.25

auck bei Nichterscheinen von einzelnen 'Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluk 2251 Dralitanschrist:Anzeiger" Ponscheck 1168«Tranks. M

einer integralen ©ermanität zu sein Symbol der Gemeinschaft, in deren Zeichen die neue Zeit stehen wird Für uns Norweger sind die hf» Soldaten norwegischen Blutes Ausdruck unseres Kampfes auf Leben und Tod für ein ehrenvolles Dafein unseres Volkes"

Die Entwicklung in Südafrika nimmt ihren ge- Deren und jüngeren Buren, die eine radikale Dren- schicht!ich bedingten Verlauf. Englands Statthalter,

S 0 fia , 3. Febr. (DNB.) Das Wochenblatt.Bul- ....... U.VK tun., viurtveqen ...... von Morgen" erklärt, die Hoffnungen Bul- ehre wieder Herstellen Das ---Regiment Nordland, ^en oerstandllcherwelse auf Der Seite

in dem Norweger bienen, ist berufen, Stoßtrupp den Waffen gegriffen batten, um die

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arwegischen Machthaber waren i n t e r n a t i 0 al r ' - v 0..... -----r!' '<mirA

hstorische Hintergrund meiner

i'utschland bekannt Seit 1300 lebte in Norwegen Ir Agonie Der Krankheitserreger heißt England."

Quisling hält inne. Jede Reserve ist aus seiner Eimme gewichen. Hier wird eine Anklage verlesen. ti6 Wort hat der berufene Anwalt des norroegi*

Nehmen Sie als praktisches Beispiel bas R e - giment N 0 rdlan d", fährt Quisling nach kurzer Pause fort.Freiwillig und aus eigenem Entschluß habe ich mich dafür eingesetzt, Norweger in den Kampf für Europa zu entsenden. Nur auf diese Weise kann Norwegen seine Waffen-

ian? Wie äußert sich praktisch der Sozialismus Hitler-Jugend, der aus Deutschland gekommen war, - ' ?" sagt erntete mit seiner norwegischen und deutschen Musik

wir Wlll _______ ... unserem begeisterten Beifall. Der Führer der Nationalen

fonbe Der systematische Kapitalismus hatte uns Sammlungsbewegung. Vidkun Quisling, und ,ll> seine Nebenerscheinungen in reichem Maße ge- Reichsjugendführer Axmann hielten Ansprachen, Ih nkt: Klasienhaß Parteienstreit und chronische in denen die gemeinsamen Aufgaben der norroegi- Hneit«lofigfeit Lieber Fürsorgegelber zahlen, als scheu und der deutschen Jugend zum Besten der toroenbige Arbeiten ausführen lassen, sagten die ---------

Mieren Und danach wurde gehandelt .. Hier Itt; a f f e n roir Wandel Die marristtsche Pa- dl-, die diese Leute in die Macht gebracht hat.

tote: Arbeit für bas ganze Volk! Wir. - - ...

Ll-en dieses Schlagwort zur Tat werden lassen IJugend-Ausste lung durch Reichssugend» tir haben den sozialen Frieden in der Gesinnung fuhrer Axmann eröffnet Die Ausstellung gibt der h> im Gesetz verankert und gleichzeitig die Mit- norwegischen Bevölkerung einen Einblick m die fc! des Staates da eingesetzt wo das private Ka-, Aufgaben und Ersolge der nationalsozialistischen ........ - , das ; Jugenderziehung Im Rahmen dieser HJ.-Ausstel- i oie ^or&eruna Des iaacs »aio werden roir lung war in Gemeinschaft mit dem Jugendamt der ttSTwte d-nken daran, ®eutfd>en «rbeifsfront eine ft« r (e 6 r n> = r t.

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Pause. Durch das Fenster sieht man, wie die Nebel über dem Hafen sich heben Große Möwen schweben bewegungslos über den Mastspitzen der Schiffe. Und von der Straße herauf bringt ge­dämpft der Lärm der Stadt, die dem Mittag zu­steuert.Und Ihre kulturellen Absichte n?" frage ich weiter.Wir wollen die fremden Ideo­logien abtragen", antwortete Quisling. Wir brau­chen ein wenig Zeit, dann wird es schon gelingen, die alte, norwegische Art freizulegen. Auf unsere Grundlagen wollen wir uns besinnen Sie sind gleichzeitig Grundstock der germanischen Frühge­schichte. Das flache Land ist gesund geblieben. In den Städten werden wir mit einer aktiven Kulturpolitik nachhelfen ..."

Wir sehen schon die ersten Früchte unserer 21r» beit Nasjonal Sämling ist heute schon die stärkste Partei, die je in Norwegen gewirkt hat Meine Männer sitzen in den Gemeinden und geben dem Leben eine neue Richtung. Die Richtung in die Zu­kunft, von der wir wieder Selbständigkeit und Größe erhoffen für unser Volk, dessen Weg an ber Seite Deutschlands verläuft. Wie Adolf Hitler dafür gesorgt fyat, daß der Kern Europas verjüngt und gesund geworden ist, so wollen wir hier in Nor­wegen die Voraussetzungen schaffen für eine starke Freundschaft der germanischen Völker. Aus den le­bendigen Elementen unserer Geschichte schöpfen roir die guten Inhalte für die artgemäßen Formen un­seres nationalen Lebens. Norwegen will wie Deutschland ein Staat fein, diszipliniert und kampf­erprobt wie die Mannschaft eines Wikingerschiffes in der Glanzzeit unserer Geschichte. Die Eintracht mit Deutschland, die rassisch und ideologisch alle Voraussetzungen besitzt, empfinden wir gleich­zeitig als ein Gebot der Realpolitik. Un­sere Ansicht stützt sich auf die schlechten Erfahrungen des Weltkrieges und auf die positive Entwicklung dieser Tage. Deutschland und Norwegen, bas ist in jedem Falle mehr als beide Völker für sich allein. Sagen Sie in Deutschland, daß das polttische Nor­wegen dieser Meinung ist."

Ein fester Händedruck. Ich gehe vorüber an der niederen Konsole mit den geschmiedeten Kerzenhal­tern und öffne die Tsir ms Vorzimmer. Dort stehen drei Hirdführer in ihrer dunkelblauen Uniform, das leuchtende Sonnenkreuz auf dem Aermel. Sie grü­ßen mit erhobener Hand. Leute wie roi-, denke ich. Warum sollte es nicht gut gehen mit Deutschland und Norwegen? Wie zur Bestätigung meiner Ge­danken ruft der Hirdmann an der Pforte: Heil und Sieg! Aus den Wolken über dem Hasen ist die Mit- tagssonne hochgestiegen an den blaßblauen Himmel.

Mas ist nun seit dem 9. April geschehen?" frage -Wie haben Sie und Ihre Partei die Situation ^res Landes zu bessern versucht?" Quisling spielt litt den Briesen, die gestapelt vor chm liegen, tinn sieht er mich voll an und sagt:Den Ilm» fkiwung hat der 9 April gebracht; die eigentliche Äitaftropbe aber brach sechs Tage später über uns herein. Am 15 April scheiterte b i e Bildung einer nationalen Regierung. Norwegen bar selbst in tiefster Not uneinig und außerstande, | lein Schicksal zu gestalten Bis zum 25. September ~ I tol*te ein idjroerer innerer Kampf zwischen den Par» utfj !»i-n und den Kräften des Wiederaufbaues. W t r ; sind Sieger geblieben. Und dann hat die p rsibeil begonnen. Die wirtschaftliche Erholung lag am Herzen. Aber roir vergaßen darüber die Wüsche Rüstuna nicht. Unsere Bewegung ging zum Ürgriff überNasjonal Sämling" wurde ein Pro­pa mm: das P*r ogramm des neuen Nor­dgens. Im großen vollzog sich die Umstellung w; eine kontinentale Handelspolitik. Norwegen zog in jeder Beziehung die Lehren aus den Ereignissen it: Krieges." ycituuiyunquuun Iiuu; uciu hiuüich oeiiuiiuiuung»3

..Und die soziale Frage?" sage ich.Was1 gebäude Norwegens, dem Colosseum, mar» ton Sie zur Lösung des Arbeitslofenproblems schierten, das überfüllt ^war. Ein Musikzug der

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Oslo, im Januar 1941.

Wenn man vom Osloer Hafen heraufkommt und Unter dem Westbahnhof die Radhusgate erreicht, Jann sieht man linker Hand ein modernes, hochge­sautes Bürohaus, dessen gelbe Fronten von langen fjenfterbänöern durchzogen sind Ich ging durch die föfjlerue Flügeltür dieses sachlichen Gebäudes, nahm len Fahrstuhl bis zum achten Stockwerk und sagte ju dem jungen Hirdmann an der Pforte:Melden Sie mich Herrn Quisling."

Ein halbe Minute später stehe ich vor dem gerum eten Eichenschreibtisch des Führers derN a s- o n a l Sämling" Vidkun Quisling ist 53 Jahre lt Er trägt das blonde Haar aescheitelt, und feine roßen blauen Augen beleben Das beherrschte, fast ^bewegliche Gesicht.

Wir grüßen einander. Ich setze mich auf den nie­deren grünen Stuhl und werfe einen schnellen Blick h den hellen Raum^und durch die breiten Fenster sinaus auf die südwestliche Stadt mit den mächtigen f üben des Backstein-Rathauses und den dampfen- ten Wassern des Hafens Quisling sitzt sehr aufrecht h feinem Bürofesfel und wartet. Das Kühle, Ab­partende ist ein Element im Wesen dieses Mannes, hr dem norwegischen Volke ein impulsives Pro- ramm gegeben hat. Spärliche Gesten; kein über» füffiges Wort; und in jeder Zustimmung ein fra» pnber Nachklang, der den Ausweg offen läßt.

Ich bin schon einmal bei Vidkun Quisling gerne» in Heute hole ich mir außer ein paar Antworten e Bestätigung seines germanischen Temperaments, is in dem Bauern Niedersachsens sich genau so aßert rote in den Norwegern, die sich mit Stolz tester nordischer Traditionen rühmen.- Ich frage, ie es zum 9. April gekommen sei; ob ton von einer objektiven Schuld der früheren nor- egischen Regierung an den kriegerischen Ereignis- n auf skandinavischem Boden sprechen könne?

Quisling überlegt einen Augenblick, sieht hinüber 'i den stählernen Kerzenhaltern mit dem rotgol» men Sonnenkreuz und antwortet dann:Die

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tor Bewegung?"Die soziale Frage?"

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