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Oie Trauerfeier für Reichsjustizminister Dr. Güriner

Der Staatsakt im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Schwere Unruhen in Johannesburg.

Südafrikanische Republikaner demonstrieren gegen den englischen Krieg

prach im Namen der Beamten, Angestellten und Arbeiter der Reichsjustizverwaltung. Sie nehmen, wie Dr. Schlegelberger hervorhob, Abschied von ihrem Minister, den sie nicht nur verehrt sondern von (------ r------ " ' ~

untergebrachte neue Lichtspielhaus dr, Wehrmacht wurde mitDer alte und der jungt

König" eröffnet. Das Heim der Wehrmacht liegt in Prags neuestem Stadtviertel Dejwitz auf dem Platz der Wehrmacht.

Das Kampfabzeichen für die Flak.

englrsche Methode.

Verstärkung der englischen Güdatlantikflotte.

Montevideo, 1. Febr. (Europapreß.)

beträchtliche Verstärkung der englischen Südatlantik- Flotte wird in Montevideo festgestellt. Gegenwärtig patroullieren zumindest die drei englischen Kreuzer Enterprise",N e w c a st l e" undCum­berland" in den Gewässern des Südatlantik. Die in Schiffahrtsfragen gewöhnlich gut unterrichtete ZeitungTribuno Populär" schreibt, daßbie be­deutende Verstärkung der englischen Kriegsmarine in Südamerika erfolgte, um der wachsenden Bedrohung der Südatlantik-Route durch Deutsche Hilfskreuzer zu begegnen.

Spendet zum Bau von Soldatenheimen in Norwegen.

Ein Aufruf von Neichsminister Dr. Goebbels.

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Das Waffenstillstandsabkommen zwischen Thailand und Indochina.

Tokio, 1. Febr. (Europapreß.) Amtlich wurde der Inhalt des Waffenftillftandsaokommens bekannt- gegeben, das mit japanischer Vermittlung zwischen Thailand und Französisch-Jndochina abgeschlossen worden ist. In 10 Artikeln ist die beiderseitige Z u rückziehungder Truppen auf eine Entfer- nung von 10 Kilometer von der Linie vorgesehen, die die beiden Heere am 28. Januar einnahmen. In­nerhalb der entmilitarisierten Zone wird eine Polizeiverwaltung eingesetzt. In der Bucht von Thailand ist eine Demarkationslinie fest­gesetzt worden, die von keinem Schiff der beiden Staaten überfahren werden darf. Ferner sind Ab- machungen über die Neutralisierung des Luftraumes im Grenzgebiet getroffen worden. Die in Aussicht genommenen Friedensver- handlungen werden wahrscheinlich im japa­nischen Außenministerium stattfinden. Die beiden Delegationen treffen in den nächsten Tagen i n Tokio ein.

sten Siamesen einige Monate ihres Lebens im Klo- fter zubringen müssen, läßt sich der Einfluß, den der Buddhismus auf jeden einzelnen ausübt, kaum überschätzen. Die Könige führten den TitelBe­schützer des buddhistischen Glaubens", und als Pra- jadhipok offfziell verkünden ließ, daß er sich dieses Titels neben dem königlichen in allen amtlichen Ver- lautbarungen zu bedienen gedenke, war dies für die ganze buddhistische Welt ein Ereignis von ein- schneidender Bedeutung. In der Tat haben sich die politischen Auswirkungen dieses geschickten kultur­propagandistischen Schachzuges in ganz Hinterindien bemerkbar gemacht.

Thailand ist ein Agrarland. Der Reisbau tft die Grundlage fast der gesamten Volkswirtschaft. Wenn auch Mißernten und Absatzkrisen zuweilen die gesamte Wirtschaft des Landes ungünstig beein­flussen, so wird die Lage der Bauernschaft dadurch nicht entfernt so stark in Mitleidenschaft gezogen, wie dies In ähnlichen Fällen bei anderen Ländern der Fall ist, denn der überfruchtbare Boden gibt den genügsamen Siamesen stets leicht die Möglich­keit, das Existenzminimum au gewinnen, und das tropische Klima reduziert an sich schon die Ausgaben für Wohnung und Kleidung auf das kleinstmögliche Maß. Hingegen beansprucht ein anderes Problem die Aufmerksamkeit der Siamesen: die Chinesen- frage. In Thailand liegt fast der gesamte Handel und fast das gesamte Handwerk in den Händen von Chinesen. Die chinesische und halbchinesische Bevöl­kerung Thailands wird auf zwei Millionen Seelen, - d. h. 20 o. H. der Gesamtbevölkerung, geschätzt. F. B.

Gluck der Angehörigen der Rechtsjustizverwaltung sei sein Gluck gewesen. Seine Gefolgsä>aft sei seine weitere Familie gewesen. Ein schönes Dichterwort sage:Gerecht sein gegen sich und andere, das ist das Schwerste auf der weiten Erde." Gärtner habe dieses Schwerste geleistet. Bei aller seiner Güte habe ihm nicht die innere Härte gefehlt, wenn es den Schutz' der Wohlfahrt des deutschen Volkes ge- gölten habe gegen Menschen, denen chr eigenes Wohl höher als der Gemeinschaft gestanden habe.

Während nun die Staatskapelle das'Lied nom guten Kameraden" intonierte, senkten sich die Fatz' nen. Der Führer trat an den Sarg und legte einen Kranz aus weißen Tulpen und Calla nieder. Mit zum Gruß erhobener Rechten erwies er dann seinem toten treuen Mitarbeiter die letzte Ehre. Darauf verabschiedete er sich von den Hinterbliebe­nen und verließ den Mosaiksaal. Acht Justizwackt- meister hoben darauf den Sarg auf und trugen ihn in den Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei. Eine Ehrenwache der höheren Beamten des Justizmini­steriums begleitete den Sarg, dem die Angehörigen des Verstorbenen mit Reichsinnenminister Dr. Frick und Staatssekretär Schlegelberger folgten. Der Sarg wurde nun zum Anhalter Bahnhof'gefahren un-

aller Kulturen der Menschheit vornehmlich nach dem Recht beurteilt werde, das sie sich schufen. Aus dieser Erkenntnis heraus sei sein Kampf für ein arteigenes deutsches Recht erwachsen. Die Schaffung einer einheillichen nationalsozialisttschen Rechts- pslege sowie zahlreiche im Geiste des Nationalsozia­lismus gestalteter Gesetze als erstes Fundament einer nationalsozialisttschen Rechtsordnung gäben Zeugnis von der unermüdlichen Arbeit des Ver­storbenen. Dr. Frick erwähnte die Ausrichtung der Reichtswahrer auf den neuen Geist, die Schaffung einer einheitlichen Reichsjustiz durch die weitgediehe- nen Erneuerungsarbeiten auf dem Gebiete des Strafrechts, des Strafvollzugs und die Maßnah. men auf wirtschaftsrechtlichem Gebiet. Auch habe Dr. Gurtner *bei den großen Gesetzen anderer Mi. ni st en en mitgewirkt. Dem Führer sei er ein treuer Gefolgsmann, dem deutschen Volk ein vorbildlicher Wahrer des Rechtes gewesen.

Staatssekretär Or. Gchlegelberger

au verhelfen und zum Bau von Soldatenheimen durch Spenden beizutragen Die Helden von Rar. vik und alle die Kämpfer, die bis zum Eismeer ad wehr- und einsatzbereit gegen den Feind auf Wachs für Deutschland stehen, werden ihren Dank duiH weitere treue Pflichterfüllung bis zum Endsieg bg. , künden. Die Spenden können aus das Konto der Arbeitsgemeinschaft für Soldaten, Heime bei der Bank der Deutschen Arbeit in Bec. lin, Nr. 79 500, unter dem MottoSpende für Sol- datenheime" eingezahlt werden.

Eröffnung

eines Wehrmachtheimes in Prag.

Prag, 3. Febr. (DNA. Funkspruch.) Mit der am ; Sonntag erfolgten Eröffnung desWehrmacht- Heimes" hat die Wehrmacht nun auch in Prag ein Heim erhalten, in dessen Geselligkeit die in Proz weilenden Soldaten das finden sollen, was sie in der Ferne am meisten entbehren: Haus und Heimat Der Kommandant von Prag schilderte in seiner Er- öffnungsansprache, wie das Heim für Soldaten de- * schaffen ist. Zwei große Räume sind als Gastwirt­schaft und Caf6 eingerichtet, Lesezimmer, Spielzim­mer und Billard stehen zur Verfügung. Kegelbahn und Schießhalle werden bald eingerichtet sein. Im

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Soldatenheim zu ersetzen, in dem bei Film­vorführungen, Kameradschaftsveranstaltungen oder bei gemeinsamem Spiel die soldatische Gemeinschaft gepflegt werden kann.

Deshalb hat die Deutsche Arbeitsfront NS.-Ge- meinschaft ,Ä r a f t durch Freude" auf Grund einer Vereinbarung mit der Wehrmacht seit Jahren im ganzen Reich und besonders in letzter Zeit in den besetzten Gebieten unter Mitwirkung der Ar­beitsgemeinschaft für Soldatenheime derartige Heime errichtet. Die besonderen klimatischen und verkehrs­technischen Verhältnisse in Norwegen bedingen einen besonderen Bautyp, von dem bereits meh­rere von der NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" im Einvernehmen mit den drei Wehr­machtteilen fertiggestellt wurden und eine weitere Anzahl im Bau begriffen ist. Diese Maßnahme wird vom Reichskommissar für Norwegen, Josef Terboven, in weitestgehendem Maße unterstützt und gefördert. Der Führer selbst bekundet die Wich­tigkeit der Aktion, indem er für den Bau von Sol- datenheimen in Norwegen den Betrag von einer Million Reichsmark 3 u r Ver­fügung ft eilte.

An zahlreichen Orten Norwegens, überall dort, wo deutsche Soldaten Wache halten werden diese Heime kameradschaftlicher Gemeinschaft gebaut. Da­her ergeht an das gesamte deutsche Volk der Appell, dem Beilpiel des Führers zu folgen, dieser herrllchen Aufgabe zur Erfüllung

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Durch Verfügung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe wurde jetzt dieses Kampfabzeichen für die Flakartillerie aus- gegeben. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag.

Berlin, 1. Febr. (DRV.) Das Oberto mmands der Wehrmacht gibt bekannt:

Am gestrigen Tage griffen Kampfverbände eine größere Anzahl kriegswichtiger Ziele in London und Ostengland an. hierbei erhielt

einer nationalen antibrittfchen Vereinigung ausge­brochen sein. Es fei zunächst zu Schlägereien zwi­schen Veranstaltungstellnehmern und auf UrL-L 2.

sindlichen Soldaten gekommen. Militär aus der Umgebung hätte zur Niederwerfung der Unruhen eingesetzt werden müssen, die Polizei sei genötigt gewesen, Tränengasbomben anzuwenden

und mit dem Gummiknüppel auf die Manifestanten einzuschlagen. Soldaten, die gegen die Organisation demonstrierten und versuchten, gegen die Büros die­ser Organisation und deren ZeitungTransvaler" vorzugehen, seien von der Polizei zurückgehalten worden. Vorher hatten die Soldaten jedoch bereits Fensterscheiben im Gebäude der Zeitung sowie im Zeitungsgebäude des Hertzog-BlattesVaderland" eingeschlagen.

Wachsende Ausfuhrschwierig- keilen Südafrikas.

Vigo, 2. Febr. (DNB.) Die Ueberschwemmung des südafrikanischen Marktes mit Früchten hat ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Die Früchte müssen, da die Lagerhallen nicht ausreichen, zum Teil offen gelagert werden. Daß hierbei ein großer Teil dem Verderb anheimfällt, ist unaus­bleiblich. Die Preise für Früchte sind auf G e - stehungskosten gesunken. Auch an Kartof­feln und Zwiebeln besteht in Kapstadt em Ueberangebot. Die Preise sind um 5 0 v. H. ge­fallen. England, das bei Kriegsausbruch die Ab­nahme der südafrikanischen Wolle in Aussicht stellte, kann bereits seit einiger Zeit in Anbetracyt seines Mangels an Schiffsraum den eingegangenen Verpflichtungen nicktmehr nachkommen. Die auf Export angewiesenen Farmer Südafrikas stehen daher vor wachsenden Schwierigkeiten. In East London allein lagern zur Zeit 130000 Ballen ohne Lagerraum, in Durban 135 000 Ballen. Die britische Wolleinkausskommission sah sich daher genötigt, den Bau von Lagerhäusern in Angriff zu nehmen.

Mordanschlag auf neutralen Diplomaten in Kairo.

Beirut, 1. Febr. (DNB.) Auf den diploma- tischen Vertreter einer neutralen Macht in Kairo wurde vom britischen Intelligence Ser­vice ein Mordanschlag verübt, der mißlang. Durch einen Koch, der sich am ersten Tag im Dienste des Diplomaten befand, wurde ihm vergiftetes Fleisch auf die Abendtafel gesetzt. Der Diplomat bemerkte bereits beim zweiten Bissen einen sonder­baren Geschmack und fühlte bereits ein Würgen im Halse. Abends lag er mit 40 Grad Fieber im Bett und ließ sich von einem neutralen Arzt behandeln, der schwere Vergiftungserscheinungen feststellte. Die Bitte um Laboratoriumsuntersuchung des Fleisches stellte der neutrale Arzt als aus­sichtslos hin, da alle Laboratorien in Kairo un­ter englischer Leitung stünden.

England kaust Soldaten.

Rom, 2. Febr. (Europapreß.) Der Emir A b - dullah Ibn Hussein von Transjordanien hat, wie Popolo di Roma" aus Beirut meldet, einen Ge­heimvertrag mit England abgeschlossen. Es verlautet, daß der Emir 5 0 0 0 0 Söldner aus Iransjorbanien den Engländern zur Ver­fügung stellen soll. Dafür soll er 500 000 Pfund Sterling und außerdem zehn Pfund Sterling für jeden in englische Dienste übernommenen Söldner erhalten. Bis Ende Dezember soll der Emir bereits 5000 Söldner gestellt und dafür 50 000 Pfund Ster- fing empfangen haben. Geld für Blut, die alte

Berlin, 1. Febr. In Anwesenheit des Führers fand im Mosaiksaal der Reichskanzlei der Staats­akt für den verstorbenen Reichsjustizmini- ter D r. h. c. Franz (Büttner statt. Die Wir- kung des Raumes mit feinen gedämpften Färb- tönen in Braun, Gold und Grau erhielt ihre be­sondere Note durch die Blumenausschmückung, die sich mit den am Sarge niedergelegten Kränzen zu einem Blütenmeer in Weiß, Rosa und Grün ver- einigten. Eine goldumrandete Hakenkreuzfahne zierte die Stirnwand des Saales. Acht Beamte der Justiz­verwaltung in Uniform hielten die Ehrenwache am Sarg. Auf acht ttauerflorgeschmückten Podesten brannten Kerzen. An den Längswänden des Saales standen die Fachschaftsfahnen der Justizverwaltung. Zu beiden Seiten des Mittelspaliers von unisor- mierten Justizbeamten versammelten sich hervor- ragende Vertreter aus Staat, Partei und Wehr­macht, an ihrer Spitze der Stellvertreter des Führers, die Reichsminister Frick, von Ribben­trop, Dr. Goebbels, Darr£, Seldte, Graf Schwerin von Krosigk, Kerrl und Reichsprotektor Freiherr von Neurath. Als Vertreter des Reichsmarschalls Göring war Generaloberst Weiß erschienen. Ferner waren Generalfeldmarschall von Brauchitsch, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, Generalfeldmarschall Keitel, die Reichsleiter Dr. Ley, Dr. Dietrich, Rosenberg, Rit­ter von Epp, Hühnlein sowie zahlreiche Staats­sekretäre und (Bauleiter anwesend, ebenso das Di- vlomatische Korps unter Führung seines Doyens, des päpstlichen Nuntius, der erkrankte Generalgou­verneur Reichsminister Dr. Frank hatte eine Ab­ordnung entsandt, die, von seinem Staatssekretär Dr. Bühler geführt, aus Vertretern des Reichs­rechtsamtes der NSDAP., des Nationalsozialistischen Rechtswahrerbundes, der Akademie für Deutsches Recht und der Abteilung Justiz in der Regierung des Generlagouverneurs bestand. Nachdem die An. ehörigen des verstorbenen Reichsministers ihre Nlätze eingenommen hatten, betrat der Führer den Saal. Er schritt durch das Spalier der uni- ornperten Justizbeamten zu seinem Platz und be- grüßte die Hinterbliebenen. Sodann erfüllten die weihevollen Klänge des Parsival - Vorspiels von Richard Wagner, vorgetragen von der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Professor Heger den Raum.

HeichSminister Or. Irick

hielt die Gedenkrede. Es sei ein tragisches Geschick, 0 führte er aus. daß mitten in einem so schweren, 0 weitgreifenden, so siegheischenden Rechtskampf Dr. Gärtner von uns gehen mußte Sein Name sei ur alle Zeiten mit dem Aufbau des Großdeuffchen Reiches verknüpft. Er fei durchdrungen gewesen von dem Bewußtsein, daß der Wert und der Unwert

Stockholm, 3. Febr. (Europapreß.) Seit dem vergangenen Freitag wird, wie der britische Nach­richtendienst mitteilt, das öffentliche Leben in Jo­hannesburg durch schwere Unruhen erschüt­tert. Am Freitag kam es erstmalig im Zentrum der Stadt zwischen Angehörigen der R e p u b 1 i k a - nischen Gesellschaft (Republican Society) und Polizei sowie Militär zu schweren Zusam­menstößen. Zivilisten, die nicht der genannten Ge­sellschaft angehörten, stellten sich teilweise auf die Seite der Gesellschaftsmitglieder und gingen mit ihnen gegen die Polizei und Militär vor, als diese mit Gummiknüppeln und Tränengas der Lage Herr zu werden versuchten, lieber die Hintergründe der Unruhen ist von dem südafrikanischen Zensor bisher noch nichts freigegeben worden, jedoch unterstreicht man in London, daß es sich bei der Republikanischen Gesellschaft um eine ausgesprochen antibritische Organisation handelt, die nach der englischen Kriegserklärung verlangte, daß die Südafrikanische Union strikte Neutralität wahren solle.

Arn Samstag kam es zu neuen Zusammenstößen. Wiederum benutzten Polizei und Militär Gummi­knüppel und Bajonette, um die Demonstranten zu zerstreuen. Nach englischen Meldungen mußten bis Sonntag über hundert Teilnehmer der Demonstra­tion in Krankenhäuser eingeliefert werden. Es han­delt sich um die schwersten Unruhen, die Johannes­burg seit Ausbruch des Krieges erlebte. Die Strei­tigkeiten sollen im Anschluß an die Veranstaltung

Japans Budgetvorlage vom Unterhaus einmütig angenommen.

Tokio, 2. Febr. (Ostasiendienst des DNB.) Die allgemeine Budgetvorlage über 6 860 Millionen Den für das Finanzjahr 1941/42 wurde in der Plenar- sitzung des Unterhauses einmütig angenommen. Gleichzeitig wurden der Sonderbetrag und die er­gänzenden Budgetvorlagen für 1940/41 einmütig ge­billigt. Finanzminister Kawada stellte fest, daß eine einstimmige Billigung des ordentlichen Haushalts bisher noch nie vorgekommen fei. Sie be­weise, daß der Reichstag sich des Ernstes der Lage bewußt fei.

Starkes Anwachsen der mandschurischen Industrieproduktion.

Tokio, 1. Febr. (DNB.)'Kriegsminister Tojo legte dem Unterhaus Zahlen vor, die ein starkes Anwachsen der mandschurischen Roheisen-, Kohlen- und Stahlproduktion in den letzten drei Jahren zeigen. Die mandschurische Eisen­produktton hatte 1940 eine Zunahme um 46 v. H. gegenüber 1937 zu verzeichnen, während die Roh­eisenlieferungen nach Japan in derselben Zeit um 78 v. H angestiegen sind. Tojo machte auf oie Be­deutung dieser Zahlen im Hinblick auf das ameri­kanische Ausfuhrverbot für Roheisen für Japan auf­merksam. Weiter ist die mandschurische Strom­erzeugung während der letzten drei Jahre um 80 v. H angestiegen, und auch die Erzeugung von Düngemitteln, Aluminium, Blei, Zink und synthettschen Deien ist entwickelt wor­den.

Berlin, 2. Febr. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels erläßt zur Stiftung von Soldatenheimen folgenden Aufruf:

Zahllos sind die Beweise inniger Verbundenheit, die die in der Feme auf Wacht für Deutschland stehenden Soldaten von der Heimat erfahren haben und täglich aufs neue empfinden. Auch die Wunsch­konzerte für die Wehrmacht sind ja ein solches Zeichen des fielen Zusammengehörigkeitsgefühls, das Front und Heimat unerschütterlich verbindet. Be­sonders die deutschen Soldaten, die im Norden bis hinauf zum Nordkap, im arktischen Winter auf wichtigen Posten einsatzfreudig und wachsam ihren harten Dienst erfüllen, haben in den vergangenen Monaten neben vielen anderen Bei­spielen des Gedenkens der Heimat- eine Betreuung erfahren, die ihnen vor allem hinsichtlich der Gestaltung der Freizeit manche Erleichterung und viele Freude, Unterhaltung und Erbauung vermit­telt.

Und doch bleibt für die Betreuung der deutschen Soldaten in Norwegen noch eine Aufgabe zu lösen, deren Erfüllung gerade in diesem Land der gewal­tigen Entfernungen und des harten Winters freu­dige Begeisterung finden würde. Nicht überall ge­tanen es die örtlichen räumlichen Verhältnisse in Jen einzelnen Standorten, außerhalb des Dienstes zu kameradschaftlichem Beisammensein zusammenzu- kommen und die Freizeit gemeinschaftlich zu gestal­ten. Die beste Unterkunftsbaracke vermag nicht e i n

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Sommer wird sich ein Teil des Lebens im Wehr­en achthe im auf einer schönen Terrasse abfpieleti Auch Nebenräume für geschlossene Versammlungen j ^er Kameradschaftsabende, Vorträge und Tagungen Mnbogi werden nicht fehlen. Auch das im gleichen Gebäude I Di ,yfll