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Auf dem Wege zur neuen Ordnung

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Diese Nachricht kennzeichnet die tiefe Verwürze- p.OrW jng der Stellung der Sowjetunion aur Neuen J üuch Ordnung in Europa uni) insbesondre seines 23er- 1 tiltnisses zu Deutschland als der führenden Macht

.-vtrj, euroväischen Umbruchs. Der Satz, mit dem der A N rutsche Reichsaußenminister von Ribbentrop 6te bii |ae Verhältnis der beiden Reiche und Völker zu- M uni (inanber bezeichnete, daß es nämlich Deutschland > Füh« jnö Rußland früher immer schlecht gegangen ist, ^nunj penn sie Feinde waren, aber nie, wenn sie Freunde ,hir«u, l paren, dieser Satz ift. tief in das Bewußtsein des

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Führer!

f). Himmler,

Frau Helene Weber, Wwe

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Kauf ihn bei

6125 D,

Gießen, den 31. Dezember 1940.

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1941

von 15 bis 18 Uhr.

jeweils von 8 bis 13 und

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1941

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1941

Im Herren der Stadt

Nach langem schwerem Leiden verschied gestern Im Alter von 56 Jahren meine innigstgellehre Mutter und treusorßende Schwiegermutter

Hirse fall 'Jnjiln

Zur Trauerfeler am 2. Januar 1941. um 14 Uhr. in der Kapelle des Neuen Friedhofes erwarten wir zahlreiche Beteiligung.

(Heben, den 31. Dezember 1940.

Gnauthstr. 84

Wegen Inventurarbeiten am 2. Januar 1941 geschlossen!

KräuterausJung, Gießen

in der Mftuaburg. |8i8Sd

r Sieg und der Frieden errungen sind. Der Stellv. Kommandierende General und Befehlshaber im Wehrkreis IX.

(Zimmer 7), und die Straßen: Gutfleifchstraße, Hitlerwall, Senckenbergstraße und Wiesenstraße der Geschäftsstelle Ost (Zimmer 12) zugeteilt.

Die Bewohner vorgenannter Straßen erhalten ab 1. Januar 1941 Lebensmittelkarten und Bezugscheine von den Geschäftsstellen Mitte bzw. Ost.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B.

Joh.10, 27-29

Heute gegen 4 Uhr nachmittags entschlief sanft im Herrn nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, un­sere gute Mutter, Großmutter, Tochter, Tante und Schwägerin

Karoline Menken, geb. Henrich

im 68. Lebensjahre. '

Die Trauerfeier findet Freitag, den 3. Januar 1941, um 14 30 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen.

Unser Geschäft bleibt wegen Inventur am 2. und 3. Januar geschlossen

Schniewindt, General der Infanterie.

Nauru.

Sotschuwstw'ljuMi."

Don unserem N.-Äenchterstatter.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Moskau, im Dezember 1940.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Hans Weber nebst Frau.

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am 28. Dezember 1940 durch den Tod entrissen. Wir werden dem Jederzeit einsatzbereiten Freund und Förderer unseres Rudersportes ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Gießener Rudergesellschaft 1877 e.V.

Bekanntmachung.

Bett.: Ausgabe von Lebensmittelkarten.

I. Bei nicht terminmäßiger Abholung der Karten wird eine Gebühr von RM. 1, je Personal­ausweis erhoben.

II. Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt:

Ihre Geschäftsdrucksachen »teilen die Verbindung her zu Ihren Erzeugnissen Man stellt sich die 8e-

! ecneffennelt Ihrer Waren so vor. wie man Briefbogen. Briefumschläge. Postkarten Rechnungen.Qeschäftskarten ihres Hause» beurteilt Legen Sie deshalb Wert auf ge­pflegte Drucksachen I Wir bieten sie Ihnen Brühleche Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251

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(»rnst Köhler, Bettenhanseu über Licb. Televbo» 383.

Jäh und unerwartet wurde uns unser Ruderkamerad und lang­jähriges Vorstandsmitglied

Louis Scharmann

Reichsführer ff und Chef der Deutschen Pottzri. Berlin, 1. Januar 1941.

Oer Stellv. Kommandierende General und Befehlshaber im Wehrkreis IX zum Jahreswechsel.

NSG. Zum neuen Jahre spreche ich allen An­gehörigen des Wehrkreises Ix meine Glückwünsche

Or. Ley an die politischen Leiter der RGOAJ).

Berlin, 30. Dez. (DNB.) Reichsorganisations. (eiter Dr. Ley richtete folgenden Aufruf an die Polittschen Leiter der NSDAP.:

Zum Jahreswechsel 1940/41 sende ich euch allen die herzlichsten Grüße und danke euch für den un­ermüdlichen Einsatz und für die aufopfernde Arbeit. Es ist jetzt nicht die Zeit, viel Worte zu machen. Wir binden den Helm fester und marschieren in unwandelbarem Gehorsam und eiserner Disziplin nach dem Willen und den Befehlen unseres Herr- lichen Führers. Wir sind dem Schicksal dankbar, uns in diese Zeit hineingesetzt zu haben, damit wir als Soldaten unseres Glaubens und unserer heili- gen Idee für Deutschlands Größe und Freiheit kämpfen dürfen. Wir gehorchen, wir kämpfen, wir glauben und wir siegen! Das alte glorreiche und schicksalhafte Jahr 1940 geht zu Ende. Wir fordern das neue Jahr 1941 in die Schranken und wir bit­ten das Schicksal: Gib uns Kraft und Gesundheit, das übrige werden wir schon tun. Politische Sol- baten des Führers! Marschiert in eine große und ruhmreiche Zukunft! Es lebe unser Volk, es lebe Deutschland, es lebe unser Führer!

Reichsminister Oarr6 an das Landvolk

Berlin, 30. Dez. (DNB.) Der Reichsmimster für Ernährung und Landwirtschaft R. Walther

4 sagt in einem Aufruf zum Jahreswechsel as Landvolk: Der Plan des Feindes,

Rudolf Karstadt A.-G.

KARZENTRA

Gießen, Seltersweg 28 -__LLL

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Ls ist nur eine kleine unscheinbare Nachricht, die tot kurzem in Moskau bekannt wurde und die relleichi deshalb nicht die ihr gebührende Aufmerk- lmkeit auch im westlichen Ausland fand, weil sie -tebt von Regierungsseite, sondern nur vom jowjet- Mischen Staatsverlag herrührte. Dennoch sollte sie nichtig genug sein, um auch von jenen verzeichnet 1 werden, die noch heute auf die deutsch-russische jfrrsucht oder den deutsch-rufsischen Gegensatz spe- meren. Sie besagt nämlich, daß die erste Auflage, »rGedanken und Erinnerungen" Bis- 1 a r ck s, die erft im Herbst im Russischen erschie- en waren, in bemerkenswert kurzer Zeit aus- erkauft war. Der Staatsoerla-y roin) nun, um as politische Interesse an der seit über Jahres- dft eingetretenen 9leu Orientierung der sowjetrussi- hen Außenpolitik befriedigen zu können, binnen arzem weitere Auflagen folgen lassen.

aüS. Sch verbinde txrmft meinen Dank fflr bd FK 16 Kriegsmonaten Geleistete. Es verbärgt mir, daß wir auch künftig unsere ganze Kraft einsetzen den, bis der Sieg und der Frieden errungen

uns wie im Weltkriege auszuhunaern, ist durch un­sere vorausschauen'de Arbeit und oen unermüdlichen Einsatz unseres Landvolks zuschanden geworden. Die deutsche Kriegsernährungswirtschaft hat ihre Bewährungsprobe bisher glänzend bestanden. Die kommende Zeit wird an das deutsche Landvolk und an uns noch weiter hohe Anforderungen stellen. Ich weiß, daß alle kommenden Aufgaben gemeistert werden. Zum Jahreswechsel spreche ich dem deut­schen Lcuckwolk und allen meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen meinen Dank für die geleistete Arbeit aus und verbinde damit die herzlichsten Wünsche für das neue Jahr.

An die Woffen-11 und Polizei.

Berlin, 1. Januar. (DNB.) Der Reichsführer fj und Chef der Deutschen Polizei Himmler hat folgenden Aufruf zum neuen Jahr erlassen:

Männer der Waffen-^ und Polizei! Im großen Jahre 1941 beherrschen uns: der Gedanke an das Reich, der Wille zum Sieg, der Glaube an den

Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten in Frage kommt, ergibt sich aus der Aufstempelung auf dem Personalausweis.

Beim Empfang der neuen Karten sind die Reste der Karten des 17. Dersorgungsabschnittes zurückzu­geben.

An Kinder werden Lebensmittelkarten nicht aus­gehändigt.

Während der Ausgabetage werden Bezugschein­anträge nicht entgegengenommen.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1941 treten hinsicht­lich der Geschäftsstellenabgrenzung folgende Siche­rungen ein:

Die Straßen: Auf der Bach, Diezstraße, 'handlet- berg, Kaplaneigasse, Kirchenplatz, Kirchstraße, Lin­denplatz, Marktlaubenstraße, Neuen Säue, Schloß- geffe, Schulstraße, Sonnenstraße, Wetzsteingasse und Wetzsteinstraße werden der Geschäftsstelle Mitte

1. Ausgabetag: Donnerstag, 2. Januar 1941

2. Freitag.

3. Montag.

4. Dienstag,

5. Mittwoch.

Altersverelnigung 1882 1032

x Wir bedauern tief den Heimgang unseres lieben und guten Alterskameraden

Louis Scharmann

DieTrauerfeier findet am Donnerstag,dem 2. Januar 1941, nachmittags 2 Uhr in der Kapelle des Neuen Faedhofes statt Um vollzählige Teilnahme bittet

der Vorstand.

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Aussen eingebrun^en Er bedeutet für ihn die ein- bche Anerkennung, daß Deutschland zu d«n Grund­igen der Bismarchschen Politik zurückgekehrt ist, inb er begrüßt darin das deutsche Eingeständnis, to die Zeit des prinzipienlosen Liebäugelns mit jem Westen, das vom Zwischenreich betrieben puvde, für immer vorbei ist. Denn damit trifft Deutschland auf verständnisvolle Regungen der politischen Volksseele Rußlands, das durch die Döl- hrbundspolitik Litwinows nur Enttäuschungen, kdißerfolge und Niederlagen eingeheimst hat.

Läßt man dagegen die Ereignisse im letzten htscheidenden Abschnitt des europäischen Geschehens, tl-besondere auch im abgelaufenen Jahr 1940, Re- lut passieren, so hat auch Rußland eine derart be­merkenswerte Reihe von großen außenpo- st tischen Erfolgen au verzeichnen, daß alle s^wjetrussischen Beurteiler sich über ihre höchste Be- pertung für die Stellung des russischen Reiches md seine Zukunft im klaren sind. Man muß in kr russischen Geschichte schon sehr weit zurück- Uättern, wenn man auf ähnliche hervorstechende Ereignisse stoßen will. Da sind die erfolgreichen Auseinandersetzungen mit Dolen und Finn­land, die zu einer Befriedung der Sowjetgrenze fn Nordwesten und Westen des russischen Reiches mb zu einer Befestigung seiner Stellung geführt oben, die Rückgewinnung Bessarabiens nb der baltischen Provinzen, die erreicht mrbe, ohne einen Schwertstreich zu führen, die sttschreitende Normalisierung des Verhältnisses zu I a p a n und der Ausbau der Beziehungen zu talien, vor allem aber die Herstellung einer Glichen fteundschaftlichen,Zusammenarbeit zwischen Rußland und Deutschland, deren Wert für «den Russen so evident ist, daß darüber fein Wort

schäft ffrtb Ne ständig wachsende Zusammenardeft schon eine Selbstverständlichkeit geworden. Und dies allen Illusionen der englischen Gegenseite zum Trotz auf der Grundlage der neuen kontinentalen Machtstellung, die Großdeutschland erworben hat und durch die Rußland sich, wie dies Molotow aus­drücklich hervorgehoben hat, nicht hn geringsten be­droht fühlt!

. .Franz

Vogt&G.

Giessen Goelheifr. 32 Seifersweg 44 Ruf: 2464

mehr verloren wird. Auch das neue Rußland hat und zwar dank Deutschland erst heute Der- sailles überwunden und damit die schmerz­lichen Folaen des furchbaren Zusarmnenbruchs nach dem Weltkriege beseitigt!

Die Erkenntnis der Tatsache, daß die» im Zu­sammenwirken mit dem Deutschen Reich ermöglicht wurde, ist grundsätzlich bestimm mend für die freundschaftliche Stellung Sowjetruß­lands zu den Mächten der europäischen Neuord­nung. Im Russischen gibt es einen aus dem Ge­triebe der innenpolittschen Auseinandersetzungen heraus entstandenen Ausdruck, der heute Üm Voka­bularium des politisch interesiierteu Russen einen festen Platz einnimmt und die Stellung jenes be­zeichnet, der zwar nicht aktiv an den Kämpfen be­teiligt ist, diese aber mit positivem Interesse ver- folgt und im Innern mit den Zielsetzungen des Kämpfers sympathisiert. Er heißtSotschuwst- w u j u st s ch i", gleich mitempfindend, die Ansichten teilend. Will man die Stellung Rußlands zu den Mächten der neben Ordnung in Europa kennzeich­nen, so kan-n man es nicht besser tun, als daß man auf sie diesen russischen Begriff anwendet. Deutsch land führt den Krieg gegen England Rußland steht neben Deutschland! Deutschland und Rußland sind wieder Nachbarn geworden und haben Freund­schaft geschlossen. Deutschland und Italien haben ein Bündnis mit Japan Rußland trachtet danach, seine Beziehungen zu Japan, das ebenfalls sein Nachbar Ist, in Ordnung zu bringen.

Rußland ist formell neutral aber wie ist fein Verhältnis zu den Kriegfichrenden? Es hat sich gegenüber der englischn Seite dahin geäußert, daß im verflossenen Jahr mehr als einmal deren böser Wille festgenagelt wurde. Man hat London von höchster Regierungsstelle in Moskau bescheinigt, daß England sich feindlicher Umtriebe schuldig gemacht und sich auch sonst innper von neuem politischer Methoden bedient habe, "die gegen die Interessen der Sowjetunion gerichtet waren. Stalin selbst hat davor gewarnt, auf die Tricks Englands hinein­zufallen, das nur einen Dummen sucht, der ihm die Kastanien aus dem Feuer holen könnte. Englands Botschafter in Moskau wird von den wichtigsten Beschlüssen der russischen Regierung, nicht in Kennt­nis gesetzt, seine Anwesenheit wird einfach igno­riert, seine Proteste werden zurückgewiesen und sein Land wird in der Presse mit Hohn und Spott überhäuft.

Zu gleicher Zeit wird aber das Verhältnis au dem anderen Partner im englischen Krieg immer freund­schaftlicher gestaltet. Nach dem Abschluß der deutsch- russischen Verträge vom August und September 1939 wurde auch im neuen Jahr die Politik der Konsul­tation, der freundschaftlichen gegenseitigen Bera­tungen und der Zusammenarbeit zum beiderseitigen Wohl fortgesetzt. Im gegenseitigen Einvernehmen wurde eine Neuordnung der Dinge im baltischen Raum und auf dem Balkan durchgeführt. Der Ab­schluß des Dreimächtepaktes wurde in Mos­kau gutgeheißen. Der Handelsverkehr wurde zum Vorteil beider Reiche weiter ausgebaut. Schließlich fartb die Tatsache, daß die deutschen und die russi­schen Interessen nirgends gegeneinanderstehen, in dem Molotow-Besuch in Berlin, den Abreden mit dem russischen Außenkommissar und dem nachfolgenden Botschafterwechsel sichtbaren Aus­druck. Während die Beziehungen zu England den ©efrierpunft erreicht, ja praktisch aufgehört hahen, ist für Rußland und Deutschland die gute Nachbar­

in stiller Trauert

Paul Menken Berta Menken, geb. Drebes

Paul Menken fr. Albert Gernandt

Wilhelm Menken Karl Ochs

Adelheid Ochs, geb. Menken Liselotte Menken, geb. Sayn Erika Gernandt, geb. Menken Hedwig Menken, geb. Klimpel und 8 Enkelkinder.

Kinzenbach. Camberg, Völklingen, Hanau a. M., Burkhardsfelden, Schwelm i. W., den 30. Dezember 1940.

Die Beerdigung findet am Neujahrstage, nachm .3.15 Uhr vom Trauer- 'lause aus statt.'Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen.

Das Bombardement von Nauru, der 21 qkm großen Südseeinsel im Stillen Ozean, lenkt die Auf­merksamkeit auf die weitausholende Störungstätig­keit der deutschen Hilfskreuzerauf allen sieben Weltmeeren". Nauru, von rund 3000 Menschen, dar­unter etwa 1000 Chinesen und 200 Weißen bewohnt, war von 1888 bis 1914 deutsches Kolonialge­biet; es war wichtig durch seine wertvollen Guano- Phosphatlager. Heute ist beachtlicher, daß die Eng­länder gegenüber den deutschen Hilfskreuzern das hilflose Nachgucken haben. Eben hat der General­postmeister in London erklärt, daß die ganze eng­lische Post der zweiten Oktoberhälfte nach der Süd­fee durch deutsche Einwirkung verloren ge­gangen ist. Die plötzliche Ausrüstung derEm- preß of Russin" zur Abwehrjagd auf das deutsche Geisterschiff war fruchtlos.

Aus aller Welt.

Augunfall auf der Strecke verlinHannover.

Am 30. Dezember fuhr gegen 3 Uhr morgens auf der Strecke BerlinHannover, auf her eine Block st örung eingetreten war, ein aus Richtung Berlin kommender Güterzua zwischen den Bahnhöfen Nennhausen und Rathenow auf einen Urlauber-Schnellzug, der durch Ziehen der Notbremse zum Halten gekommen war, auf. Durch den Anprall wurden die beiden letzten Wagen des Urlauberzuaes beschädigt. Unter den Reisepden dieser Wagen sind fünf Tote, sieben Schwer­verletzte und eine Anzahl Leichtverletzter zu be­klagen. Aerzliche Hilfe war sofort zur Stelle. Die Untersuchung über den Unfall wurde an Ort und Stelle von dem Kommissar des Reichsverkehrsmini- sters, Ministerialrat Dr.-Jng. Gottschalk, noch in den Morgenstunden persönlich aufgenommen.

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