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Pflug und Schwert

die beiden anderen Wehrmachtsteile Heer und Luft­waffe kein anderes Ziel, als den Feind zu schlagen und zu vernichten. In diesem Geiste wird fte alle Operationen durchführen.

Kranzniederlegung am Skagerrak-Ehrenmal in Gießen.

Aus Anlah des Tages der Seeschlacht vom Ska­gerrak legte heute der Führer der Marine-Kame- radschaft Gießen, Kamerad Lich, im Auftrag der hiesigen drei Marineformationen, Marine-SA., Marine-HI. und Marine-Kameradschaft, am Ehren- mal in den Eichgärten einen Kranz nieder.

an den Feind bestimmten Einheiten ihre Ehre ge­rettet hatte nur wenige, zum größten Teil ver- altete Schiffe geblieben. Doch Jahr um Jahr wurde planmäßig und zielbewußt der Grundstein zu einer neuen Flotte gelegt, wobei im Kampf mit dem Reichstag oft die größten Schwierigkeiten über­wunden werden mußten. Ein Markstein in der Entwicklung bildete das Jahr 1928, in dem der jetzige Großadmiral Dr. h. c. Raeder die Führung der Kriegsmariye übernahm. Mit dem Tag der Machtübernahme wurde der Ausbau planmäßig vorangetrieben. Die Arbeit dieser langen Jahre trägt letzt ihre Früchte, wie jeder Tag von neuem zeigt, Die deutsche Kriegsmarine kennt ebenso wie

auch der deutschen Zukunft". Und gleicherweise sprach Generalfeldmarschall Göring am 23. März 1937 den Satz aus:Es gibt in Deutschland keine dringende Arbeit als die, für das tägliche Brot des Volkes zu sorgen". Diesen Inhaltvollen Worten sind die Taten gefolgt, wie ihnen Taten voraus- gingen.

Am 1. Juni jährt sich der Tag, an dem vor 10 Jahren der Führer den damals in der Oes- fentlichkeit völlig unbekannten Diplomlandwirt R. Walther Darr 6 in die Reichsleitung der NSDAP, berief mit dem Auftrag, das deutsche Bauerntum nationalsozialistisch zu organisieren. In erstaunlich kurzer Zeit konnte dieser Auftrag er­füllt werden. Der zweite Auftrag des Führers hieß mit der Uebertragung des Amtes des Reichsbauern, führers und Reichsernährungsministers: Wieder- aufrichtung der Landwirtschaft.

Darrs prägte das Gesetz von Blut und Boden, der ewigen Verbindung von Mensch und Erde,

NSG. Pflug und Schwert sind die Tatsachen, die auf den Gegebenheiten von Menschen und Land, von Blut und Boden als stärkste Geschichtsbildende Faktoren von jeher gewirkt haben. In der Gegen­wart, im großen Kriege um Deutschlands Welt- tellung, Lebensraum und Nahrungsfreiheit, tritt >ies besonders klar zu Tage, denn die Sicher- tellung der Ernährung ist ein notwendi- ger Akt der Landesverteidigung und eine wichtige Grundlage für jegliche Art der Kriegführung Es ist die alte Wahrheit, daß Soldat und Bauer Seite an Seite marschieren müssen.

Daß das Bauerntum das wichtigste Fundament des Staates ist, ist die Erkenntnis jedes großen und weitschauenden Staatsmannes. In diesem Sinne äußerte sich der Führer zur Bauern- abordnung in Berlin am ersten großen deutschen Erntefest 1933, indem er sagte:Der deutsche Bauer ist für uns nicht nur ein Stand, sondern der Re- präsentnant der deutschen Lebenskraft und damit

Preissystem, Erzeuaungsschlacht, Landeskultur, Neu» bildung deutschen Bauerntums usw. alles, was heute L im Innern wie nach außen so erfolgreich in Er- cheinung tritt, geht auf diese zehnjährige tn der Idee von Blut und Boden wurzelnde, weitplanende Arbeit zurück.

Der Reichsbauernführer mußte von dem Mann auf dem Acker und der Frau aus dem Hof oft unsägliche Opfer fordern, die vielfach die Grenze des 'Menschenmöglichen zu überschreiten schienen. An der Spitze steht hier der Einsatz, den feit 1934 die Erzeugungsschlacht, sich fast Jahr für Jahr überbietend, erforderte. Die Hindernisse toie. nen sich haushoch zu türmen. Und dennoch wurden diese'Aufgaben bewältigt. Dennoch übertraf ein Er- folg der Ernte den andern. Freilich nur, weil hinter allem ein Sinn stand, ein großes Ziel, das diesen Einsatz lohnte. Vielleicht wird niemals das Landvolk diese Forderungen Darrss und feinen eigenen Einsatz so ganz verstanden haben wie in diesen Tagen, da auf der Weltkugel die letzten Entscheidungen heranreifen. Denn nur aus dem Zusammenspiel aller Kräfte einer Nation, Wirt­schaft und Handel, Kultur und Politik, Wehrmacht und Bauerntum kann ein solcher Erfolg, der in der Tat Völkerschicksale und Epochen unter der Einwirkung von Pflug und Schwert formt, her- anreifen.

.Vaupt|rf)rlftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauptschriftleiters: Ernst Blumschctn. verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Ziesten, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag: Brühlsche UniversitätSdruckerei R. Lange «. ®. Berlagslelluk: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeiaenletter: HcmsBeck. Berantworllich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.S.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12 30 Uhr, 16 f)is 17 Uhr Samstagnach» mittags geschlossen.

ohne die menschliche Kultur und jeder materielle Fortsrchitt zugrunde gehen müssen. Mit dem Zer- fall des Bauerntums, das sich von dieser Gesetz­mäßigkeit löst, ist nicht nur der Zusammenbruch der Landwirtschaft als Berufsstand, vielmehr der

Untergang eines Volkes überhaupt besiegelt. Diese Erkenntnisse sind der Ausgangspunkt zu dem, was heute Landvolk und Ernährungswirtschaft reprä- sentieren. Und alles, was in diesen zehn Jahren organisatorisch und fachlich geschaffen wurde, Reichs- erbhofgesetz, Reichsnährstand, Marktordnung, Fest-

Plötzlich und unerwartet ist unser Arbeitskamerad

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ihm stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.

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Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. Juni, um 15 Uhr, statt

Am 27. Mai 1940 ist mein lieber Mann, mein treuer Lebenskamerad, unser guter Vater, Großvater, Schwager und Onkel

aus einem arbeitsreichen Leben Im 69. Lebensjahre für Immer von uns gegangen.

In tiefer Trauer:

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Uffz. Karl Volk, z. Z. im Felde, und Frau nebst allen Angehörigen

gastiert ab 1. Juni 1940 der bekannte Meisterpianist Hermann Kluck mit seinen Solisten

' Die trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Volz, Justizinspektor a. D.

Ludwig Volz, Oberrechnungsrevisor Hanni Volz, geb. Peters.

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