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Mittwoch, 30. Ottobermo

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)

Nr.257 Zweiter Blatt

Die Rückkehr in den alten Betrieb

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Eltern her gesellte sich eine reiche praktischeBÜHnew

Eltern her gesellte sich eine reiche pr««i« »»»»-»- Ochste Anforderungen an seine Sänger, nicht nur ersahrung schon mm Knabmalter an,^ls 14Mhrig«r ^^in^for^rnn9eauf Ne Stimmern, °n sich, ubt er sich bereits m der OrchesterlelMng un 1 - ionb(/rn a(s Mittel des Ausdrucks im Lichte der noch früher in kleinen Rollen auf de Buhne.Z ^ch zuspitzenden Situation. Das erscheint aber, nur traten eine gtdi°g«ne En « ? die ihn zur Wir- möglid bei absolut gelöster Leichtigkeit, bei einem bezeugtes gesangliches Können die M z |u0°tanen Einspringen von Darstellung und ge-

einem

EÄlw dir Der. Stukas in Mittelengland.

Brunn

rechnen. r, , ,.

3u den Rechten, die wieder aufleben, gehört vor allem auch der Anspruch auf Erholungsurlaub. Allerdings kann Erholungsurlaub von dem Ent­lassenen erst frühestens drei Monate nach Wieder­aufnahme der Arbeit verlangt werden. Zur Ab­geltung des Urlaubs ist das Einverständnis des Gefolgschaftsmitgliedes erforderlich. Rach Wieder­aufnahme der Arbeit gelten auch wieder die all­gemeinen Kündigungsschutzvorschriften und Kundi- gunqsbeschränkungen. Einen besonderen Kündi­gungsschutz für die Heimkehrer zu schaffen, erschien bei der günstigen Arbeitseinsatzlage nicht erforder­lich. In aller Regel wird allerdings eine Kündi­gung von entlassenen Soldaten bald nach ihrer Rückkehr in den alten Betrieb als unbillig hart an- 'zusehen sein.

Ende setzt. Diese Eigenschaft der Lebensversichermng als Hinterbliebenenversorgung wird gerade m heu­tiger Zeit besonders deutlich, weil die Versicherungs­summe auch im Kriegssterbefall sofort in voller Höhe an die Angehörigen ausbezahlt wird.

Die Milliardenbeträge, die bei den Sparkassen, Banken und Lebensversicherungsgesellschaften von Millionen deutscher Volksgenossen angesammelt worden sind, zeigen mit aller Deutlichkeit, mit welch stolzem Vertrauen wir Brücken der Sicherheit m Die Zukunft bauen.

spontanen Einspringen von Darstellung und ge­sanglicher Leistung in gegenseitigem s^> fordern­den Einsatz. Und diese Basis hatte die Spielleitung geschaffen; jeder gab das Letzte, das Beste und über­traf alles nach dem Bisherigen zu Erwartende und man konnte mit vollem Recht über die mit unserem Ensemble erreichbaren Möglichkeiten erstaunt sein.

Liefe! Schröter-Beckers gab der Rosine die ihr zukommenden Züge schwärmerischer Senti­mentalität und bewies gewandte Anpassung für ein schlagfertiges Erfassen der Situationen. Sie ließ das Zielbewußte im Handeln dieser Gestalt als instinktmäßige Frauenlist erscheinen und wußte den Reiz ihrer schönen, leicht ansprechenden und doch modulationsfähigen stimmlichen Mittel im fein ge­gliederten Ziergesang, bis zur allerhöchsten Lage hin ausgeglichen, mit kultiviertem musikalischen Ge­schmack zu verbinden. Mit der Einlage (Variationen von Adam) bestätigte sie nochmals ihr hohes

Unantastbarkeit des Ersparten zugunsten der uickie- dinqten Erreichung eines festen Sparzieles an. ^yr hervorstechendes Merkmal ist die Gewißheit, daß zu dem vorbestimmten Zeitpunkt im Todesfall aber sofort die Dersicherungsumme voll zur Ver­fügung steht. Charakteristisch für die Lebensver­sicherung ist, daß sie den Sparerfolg von der Le­bensdauer unabhängig macht, das heißt, d-i? ganze Summe ist vom ersten Tage der Lebensversicherung an bereits in voller Höhe auch für den Fall ge­sichert, daß der Tod der Spartätigkeit vorzeitig em

Kalendertagen verlangen kann. Da es sich hierbei nicht um Erholungsurlaub handelt, besteht für diese Zeit kein Anspruch auf Zahlung des Urlaubsenh

vember, und am Sonntag, 3. November, durchge­führt wird, sieht hübsche Abzeichen aus Weißzink vor, die die verschiedenen Geschosse der Wehrmacht darstellen. Die Marine ist mit einem Marine­artilleriegeschoß, einem Torpedo und einer See­mine vertreten, die Infanterie mit der Gewehr­kugel und einer Handgranate, die Artillerie mit einer Pakgranate und einer Wurfgranate, die Flug­waffe mit einer Fliegerbombe. Mit diesen Geschos­sen hat unsere tapfere Wehrmacht ihre großen Siege errungen. Die Bevölkerung im Gau Hessen-Nasfau wird nun unseren. Soldaten beweisen, daß sie den Sieg der Heimat auch mit Geschossen erringen wird, die sie für das Kriegswinterhilfswerk erwirbt. Mit dem Opfer zur dritten Reichsstraßensammlung wird die Kette der erfolgreichen Sammlungen fortgesetzt werden.

Beschäftigungtzverhältnis nicht gelöst. Bei der^Ent- lassung aus der Wehrmacht hat das Gefolgjchafts- mitglied Anspruch darauf, auf seinen alten Arbeits-

Acht Abzeichen für die 3. Reichsstraßensammlung. Die dritte Reichsstraßensammlung für das Kriegs­winterhilfswerk 1940/41, die am Samstag, 2.No>

Die dritte Reichsstraßensammlung für das zweite Kriegswinterhilfswerk 1940/41 findet am 2. und 3. November statt. Sie wird von SA., NsKK. und NSFK. durchgeführt. Auch bei dieser Samm­lung werden Sammler und Spender ihre Pflicht tun und die heimatliche Front durch ihr Op'er türken. .

Daß immer nur an den festgesetzten Tagen, also am Samstag, 2., und Sonntag, 3. November ge­sammelt werden darf, wird nochmals in Erinne­rung gebracht. v .

Im Kreise Wetterau werden insgesamt 120 000 Abzeichen zum Verkauf kommen. Davon entfallen auf den Verkauf in der S t a d t G i e ß e n rund 42 000 Stück.

zelnen Zünfte haben wir bereits erste Vorläufer ( unserer heutigen modernen Aussteuerversicherung. ,

Einem Deutschen, dem Nürnberger Kaufmann Holzschuher, der Ende des 16. Jahrhunderts starb, gebührt der Ruhm, diese Form des Sparens ange­regt zu haben. Mit dem allgemeinen Wirtschafts­verfall im 30jährigen Krieg, mit dem Zerfall der Zünfte in jener Zeit, gingen auch diese Einrichtun­gen vorsorglicher Spartätigkeit unter. Aber der Ge­danke dieser sinnvollen Gestaltung der Vorsorge war im Volke haften geblieben. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts finden wir zahlreiche Sterbe- kaffen, die allerdings zum großen Teil durch die unsichere Geldanlage bald wieder zusammenbrachen. Gerade diese Mißerfolge waren es, die die Wirt­schaftler jener Tage auf neue gesündere, besser fun­dierte Einrichtungen des Sparens sinnen hießen. So entstanden die ersten Sparkassen. Und auch hier waren es Deutsche, die zuerst Ordnung in das Spar- . wesen brachten durch die Gründung der ersten Sparkassen der Welt um die Mitte des 18. Jahr­hunderts.

Nach den Freiheitskriegen, d. h. zu Anfang des 19 Jahrhunderts, wurden die ersten Lebensversiche­rungsgesellschaften in Deutschland errichtet, die im Verlaufe eines Jahrhunderts ebenso wie die Spar­kassen eine rasche und große Entwicklung erfuhren. Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden als weitere Spareinrichtung neben Sparkassen und Lebensver­sicherungsgesellschaften die Genossenschaften, drei Institutionen, die den Ruhm für sich in Anspruch nehmen dürfen, das deutsche Sparwesen begründet und zu hoher Blüte gebracht zu haben.

Heute genau so wie zu Beginn ihrer Tätigkeit hat jede dieser drei Einrichtungen ihre ganz beson­deren, eigenen Aufgaben im Dienste des Sparge­dankens zu erfüllen, so daß eine Ueberschneidung der einzelnen Institute völlig ausgeschlossen ist. Wann entscheidet man sich bei der Anlage des Spargeldes für die Sparkasse und wann für die

Lichtspielhaus:

Oer Barbier von Sevilla."

Der Zufall ließ am gleichen Tage, an dem- das Stadttheater denBarbier von Sevilla heraus- brachte, im Lichtspielhaus einen spanischen Film nach Motiven von Rossinis kornischer Oper star­ten. Es erweist sich bald, daß die Hersteller (Hispano- Film) die Akzente vom Musikalischen auf die tust- spielhaft-komischen Elemente der Comedia dell arte verlegt haben. Die bewegte Handlung wird übrigens mit dem beliebten Menuett von Boccherini eröffnet, während als musikalische Mitarbeiter neben R o s - f ini nur die Herren Mortazzo und S l e b er cenannt werden. Im Gesamteindruck tritt die Musik im Vergleich zur Oper zurück' sie wirkt nur als stimmunggebende, ausmalende, rhythmisierende Arabeske der improvisatorisch-galanten Ereignisse, die fast ganz in einen spielerisch geführten ver­wirrenden Reigen der Liebesabenteuer aufgelost finb mit Gesang und Tanz, mit Versichrung, Vertauschung, Verkleidung, mit kornischem Zwei­kampf und komischen Barbierszenen und mit den obligaten glücklichen Paaren zum Schluß. Der Spiel­leiter Benito P e r o j o entfesselt in einer reich aus­gestatteten spanischen Szenerie alle Elemente eines lockeren, mit theatralisch dankbaren Pointen ge­schmückten Intrigenspiels. Roberto R e y ist auch ohne Arie, ein unbekümmert beflissener, kupple­risch geschäftiger Figaro. Fernando G r a n a d a gibt den Grafen Älmaviva als eleganten, geschmeidigen Grandseigneur und Don Juan. Raquel Rodrigo svielt die zierlich und perlend singende, verliebte Ro­sina, Estrellita Castro eine rassige Zigeunerin, Tina G a s c o die verführerische Susanne. (Deut­sche Fassung: Lüdtke und Dr. Rohnstein.)

Die -ritte Reichsstraßensammlung

für das zweite Kriegswinterhilfswerk.

Parlando.

Der Dr Bartolo wurde durch Bernhard Schmitz mit einer gewissen Selbstbespiegelung mnd lieber« ,euqtheit von den eigenen Vorzügen ebenso betont wie in seiner Berechnung zur Schaffung eines späten Glückes, als eine Mischung von lelbstbewuy- ter Standesperson mit einem Einschlag von Eigen­sucht Was die Gebärde darbot, oestatigte die Stimme mit musikalischer Pointiertheit und aus­drucksstarker Klangfähigkeit.

Dem käuflichen Intriganten verlieh ®uftaD

Außerdem läuft die neue Wochenschau. Man sieht hier u. a. Bilder vom Empfang der deutschen Bauernabordnung beim Führer, von der großen Deutschen Kunstausstellung in München, vorn Staats­begräbnis für Admiral von Trotha, von der Be­treuung unserer Verwundeten, vom italienischen Vormarsch in Afrika und von Angriffen unserer ' ----- ' \ Hans Thynot

haben. , .. _, ,

Rach der Entlassung aus dem Wehrdienst muß

das Gefolgschaftsmitglied Verbindung mit dem alten Betriebsführer aufnehmen und ihm die Wiederauf­nahme der Arbeit ankündigen. In der Regel hat das Gefolgschaftsmitglied den Wunsch, zunächst et­was Freizeit zu erhalten, um Besorgungen zu machen. Der entlassene Soldat wird auch das Ve- dürfnis haben, im Kreise seiner Familie und seiner Freunde das große Erleben des Krieges an sich vorüberziehen zu lassen. Deshalb wurde bestimmt,

Auf Einladung der KameradschaftAdmiral Scheer" der Gruppe Universität Gießen des JlöB.« Studentenbundes versammelten sich nahezu_ 1OU Personen am Samstag zu einer «Studentischen Feierstunde". In einer kurzen Begrüßungsansprache wies Kameradschaftsführer Transchel auf den Zweck des Abends hin, in dessen Verlauf gezeigt werden sollte, wie im Verlauf der Jahre seit den Befreiungskriegen in Kriegszelten die ötuDenten- schäft immer wieder im restlosen Einsatz zur Fahne gestanden^h^n^e murbe durch den musikalischen Vortrag vonVater ich rufe dich!" eingeleitet. Da­nach verlas Kamerad Kern das Bekenntnis des Generals Carl von Clausewitz. Kameradschaftsfuhrer Transchel gab dann in längeren Ausführungen einen Ueberblick über die Entwicklung des deutschen Studententums. Besonders eingehend behandelte er die Urburschenschaft, deren Geist dem des R^DStB. so nahe steht, die ja letztlich aus dem gleichen irr- lebnis erstand. Dann zeigte er weiter die Entwick- lung bis zur Uebernahme der studentischen Erzie. hung durch die Kameradschaften des Nationalsozia- listischen Studentenbundes. Im ganzen geigte ft so, daß die heutige Form ebenso einen Abschluß wie eine völlige Neuformung ist.

Hierauf verlas Kamerad Grill Stellen aus den Werken und Briefen Heinrich von Kleists, Theodor Körners, Ernst Moritz Arndts. Dann folgte eine kurze Lesung über die Urburschenschaft Weiter- gehend bis zur Zeit von 1866 bis 1871 folgten je eine Lesung aus Detlev von Liliencrons ,/AdfUtanten. ritten" und aus dem Zarathustra Friedrich Nietzsches

Können. . f .

Ihr gegenüber stellte sich Christoph Neuland als ein brillanter Älmaviva dar, ausgeprägt leben- big in dem Wechsel der Verkleidungen, stets Mit Feinaemhl Maß haltend, nie übertreibend, oeme ffÄge Stimme ließ die reichen Koloraturen äußerst klar in sauberster Ar ikulatwn und in nach­giebigem Klang zu einer besonderen Leistung wer­den.

Der Titelheld trägt den Geist der Ausführung. Gustav Blei) war darum ,-lbstb-wutzt si-g-s. aewih die Faden der Handlung leitend, das Ge­sehen in kluger Voraussicht und mit Mutterwitz führend, behende und beweglich, bei stimmlicher Ge­wandtheit und Schönheit des Klanges gab er ich von besonderen Ak.zent in der Cavalme der trefflichsten Charakteristik seines Ichs, mit Zahlender hohe und einem bis zum äußersten plchtisch durchgebildeten

Versicherung?

Soll ein Sparguthaben laufenden Anschaffungen dienen ober ein Notgroschen für gelegentliche Be- darfsfälle sein, so ist die Sparkasse oder eine Bank 3U wählen, weil bei ihr das Geld stets greifbar jur Verfügung steht. Hier kann man für alle möglichen Zwecke die Mittel vorsorgend zusammentragen, für chnen Krankheitsfall, für die Sommerr-ise, für Weihnachten, für das erträumte Eigenheim. Ebenso empfiehlt es sich, vorübergehend freies Gelb bei einer Sparkasse ober einer Bank anzulegen, schon deshalb/weil es unklug und gefährlich ist, großer- Gelbbeträge im Hanse zu behalten.

Beim genossenschaftlichen Sparen liegen die Ver­hältnisse ähnlich, nur daß die Gelber dort innerhalb der Genossenschaftsbank die besondere Aufgabe haben die Mitglieder durch Gewährung von lau­fenden Krediten zu unterstützen. Auch t)\er tonnen die Spargelder in kleinen und kleinsten Betragen zusammengetragen werden und stehen mte bei der Sparkaffe oder Bank wieder zur Abhebung zur ®St59i>ei der Lebensversicherung. Sie strebt di-

b Rossinis äußerst geistvoll charakterisierende und von gebärdenhafter Zeichnung betonte Musik bleibt nicht in dem Schildernden stecken, sondern fuhrt bas Malende immer der höheren musikalifchen Einheit USap5eameifter Otto Solln-r bemühte sich um das Leichte, Prickelnde, Schäumende der Rossinlschen Melodik und gab ihr je nach der Situation das ihr zustehende Gepräge, einschmeichelnd und schmieg- am grazil und graziös, scharmant und kantabel, dann ^auch wieder derber, robust gebunden an Szene und Einzelfigur. Das Malerische der G wittermusik erhielt seine besondere Farbe^ ein­zelnen Instrumenten gruppen wetteiferten in oe Durchführung ihrer Soli in der Ouvertüre s h wie auch in dem Dezenten anschmiegsam noch mehr zu beschwingendem abgetönten Mitgehen nut der ^B°e'weÄn"sich auch die Personen der Oper meist im Rahmen der überlieferten Typen, so bleibt doch dem Darsteller je nach dem Grade feiner Gestal-

kUEgewiÜÄ und zum sicheren Erfolg führen

Für die Aufführung desBarbier" ist die füh­rende Hand der Spielleitung vielleicht. mchr en - scheidend als bei manchem anderen Werk Wir wif- sen, daß unglückliche Zufälligkeiten der Inszenierung diese Oper bei der Uraufführung mit zu Fall brach­ten. Dr. Paul Beckers als Gast ließ die enge Derknüpftheit zwischen dem Musikalischen und Sze­nischen das Grundelement der Aufführung werden, in bedingender Wechselbeziehung stellte er Situatio­nen und handelnde Gruppen heraus und setzte das Zeichnerische der Musik plastisch in Bewegung um. Beschwingter Impuls durchzog den sprunghaften Wechsel der Situationen, und die erweckte geiltDolle lebensfrohe Sphäre des Werkes strahlte auf die Darsteller über, so daß diese nicht nur tm Verfolg der Handlung als Lustigmacher erschienen, Indern vom Werk selbst angeregt, beflügelt aus .seinem Geiste heraus sich entfalteten, die echte ^oje bes Humors ausstrahlend und auf das Haus als zün­dender Funk» überspringend und explosiv mitreißend. Besonders die Belebtheit der Ensemble^enens erhov sich mit dem Akzent neu eintretender Personen zu mmer stärkerem Wellenschlag. Dabei war das Szenenbild (Karl Löffler) ein wichtiges Moment zur Verdeutlichung der Handlung in ihren vielen Cinzelzügen unter geschickter Ausnutzung der Dreh-

Gießener Giadttheaier.

Goachino Rossini:

Der Barbier von Sevilla."

Nabe am End- ihrer Entwicklung-lime brachte bie Operä buffa eine reife Frucht hervor dw noch einmal alle ihre Vorzüge und Eigenheüen^m

rieten komischen?per- Solang es g) allem Häuser M,. wird m°n £ barbier!" gab

shm^e/'Tsian^l- Geleit beim Abschied auf den

Reichsarbeitsministeriums in einer Erläuterung der sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten im Reichsarbeitsblatt ausführt, ist dieser Anspruch grundsätzlich für alle entlassenen Soldaten gege­ben, die jetzt oder später wieder in den Zwilbe ruf zurückkehren. Es wird dabei kein Unterschied gemacht, ob es sich um die Erfüllung der zwei­jährigen aktiven Dienstpflicht gehandelt hat, oder ob das Gefolgschaftsmitglied als Reservist einbe- rufen mar. Der Anspruch auf den alten Arbeits­platz besteht auch dann, wenn inzwischen ein Er­satzmann eingestellt worden ist und dieser vielleicht ebenfalls einberufen wurde, fo daß ein drittes Ge- olgschaftsmitglied an dem Arbeitsplatz steht. ^Aber auch von dieser Regel gibt es einige Vst^vahmen. Eine ausnahmsweise Kündigung des Gefolgschafts­mitgliedes kann nur mit Zustimmung des Neichs- treuhänders erfolgen. Eine Rückkehr in einen ftill- qelegten Betrieb ist ebenfalls nickt möglich. Schließ­lich kann auch schon vor der Einberufung eine Kün­digung ausgesprochen sein, oder es kann sich um ein befristetes Beschäftigungsverhältnls gehandelt

des damaligen vp-rnbet -S, M wurde,

baren Zeit °°n dreizehn "gen ° ber £r,

Und dabei welch Le-ichki«k°it im S 8 ,

findung, welch -m° ^uL^stch^h°tt fertigfeit treffenben 2£i

Wie erschwerend mußte es bearbeiten

Rossini sein, Wer burd)

zu müssen, der l^n einiges b bie Bühne m Paisiello vertont morb Wenn auch bas

dieser Fassung beherrscht hatt bem $ram

Beaumarchais s^ U^ild n wurde, so

zösischen überttagen und m V^rs Rossinis

kam es sehr auf 005 P 1° überliefert wird, SSA'St damals, fahrenden deuff^Mu^^^ fd)ßn m ganz besonders Mozart. hatte (wie wir aus

jungen Iahr-n gründ'chst studi-r-^^ $ in dem G-fprach Rofstma m^ cki u-berge-

Poris (1860) fahren), 'd^^ck-fabigk-it erheb- wicht gegeben und f-m- Au^^^ rourb[, R° sim m sich g-st°'g«i, ^cht °hn^ Mn Bolognail tede- L°" (7D« klein- Deutsche») genannt.

aber Familienunterhalt, W-Hrfold, Verpflegungs- qeld ufw. weitergewährt.

Nach ber Entlassung aus dem Wehrbienst leben qeue= die Rechte und Pflichten aus dem Befchaftigungs-- Zivilhe- Verhältnis im vollen Umfang wieder auf. So hat " das Gefolgfchaftsniitglied nach der Arbeitsaufnahme wieder grundsätzlich Anspruch auf das Arbeitsent­gelt, das es vor feiner Einberufung für die ausge­übte Tätigkeit erhalten hat. Wünschen auf Er­höhung des Arbeitsentgelts steht in der Regel der Lohnstop entgegen. Durch den Lohnstop wird je­doch nicht das Aufrücken in eine höher entlohnte Altersstufe, Berufs- ober Tätigkeitsgruppe ausge- chloffen. Ist dieses Aufrücken von einer gewißen Dauer der Berufs- ober Betriebszugehörigkeit ab­hängig, so ist bie Zeit des Wehrdienstes mitzu-

Aus der Gtadi Gießen.

Wohin mit dem Geld?

In der Geschichte der Spartätigkeit haben wir Deutschen seit jeher einen führenden Platz innege­habt. Die ersten Spareinrichtungen, von denen wir wissen, sind zur Zeit Karls des Großen (in der Mitte des 8. Jahrhunderts) von den Nordgermanen aebildete Gilden, deren Mitglieder sich zur gegen­seitigen wirtschaftlichen Unterstützung verpflichteten. Im deuffchen Mittelalter erfuhr der Gedanke des Sparens und Vorsorgens in den Handwerkergilden und Zünften mit ihren vielseitigen Spareinrichtun­gen neue kräftige Impulse. Durch die Zunftkassen kamen zahlreiche Wirwen- und Sterbekassen auf, und in den sogenanntenAussteuerlaben" ber ein»

leumbungsarie gestaltete er mit unmittelbarer Pla­stik in ausgeprägter, stilvoller Charakterisierung.

Der Kreis des Ensembles rundete sich mit He na Henzky als Marzelline und Max Schneider- O e ft als Fiorillo.

Das sprühend Durchpulste des Geschehens rüttelte zündend das Haus auf und erweckte unermüdliche Beifallsbezeugungen. -

Dr. Hermann Hering.

ist heute nicht, ob uns ein guter Freund in einem neuen oder in einem ölten Anzug besucht, die Hauptsache ist, daß es der gute Freund wie bisher ist So ist es auch mit Erdal. Es kann nicht immer in seiner schmucken Blechdose kom­men. Teilweise hat es ein beschei­deneres Kleid an: die Nochrüli«1 packung, ober es ist immer

^altbewährte Erdal

Dornotizei«.

Tagcskolcnder für Mittwoch.

Stadttheater: 18.30 bis 21 Uhr Pagamni-'. - Gloria-Palast, Seltersweg:Em Leben lang . Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Barbier von Sevilla , ziadtlhealer Gießen.

Arn heutigen Mittwoch wird der große Operetten, erfolgPaganini" von Franz Lehär wiederholt. Mu­sikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Bühnenbild: Karl Löffler, ^vzleitung. Irmgard Trömel. Chöre: Arthur Apelt. 7. Mittwoch- Miete. .

Gießener Vorlr-gsring.

Aus Anlaß derWoche' des deutfck)en Buches 1940" werden im Rahmen des Gießener Dortrags- ringes der Goethe-Bund, die Kulturelle Vereinigung Gießen und die Dolksbildungsstätte Gießen zufmn- men mit dem Oberbürgermeister der Stadt Gießen und der Arbeitsgemeinschaft des Gleßener Buchhan­dels am morgigen Donnerstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr in ber Neuen Aula ber Universität eine Kund­gebung veranstalten, in der Bruno Brehm aus eigenen Werken lesen wird.

Ortszeit für den 31. Oktober.

Sonnenaufgang 8.20 Uhr, Sonnenuntergang 17.57 Uhr. Mondaufgang 8.45 Uhr, Monduntergang 18.27 Uhr.

Studentische Feierstunde der Kameradschaft ^Admiral Scheer".