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Zreitag, 27. Dezember 1940

90. Jahrgang Nr. 305

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Deiwrftitrtradtrei V tatft General-Anzeiger für Oberhessen ^TitfltiuSOjlltTaec IS

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iges Werk vollbrachten. Diesen Männern gilt heute gruppensührer Sepp Dietrich den festlich geschmück- -r Dank des Führers. Neben einer derfchwersten ' ten Saal, betritt, da braust chrn aus tausend Kehlen

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England zwischen -en fahren

Ministerium Mbc lick I-diqlich baSu" in der Snqe Minister sür die innere Sicherheit. Morrison, am

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Zum Let w i ß h e i t.

2r Führer ÖQcfjt hält.

gesehen, gewisse Zuckermenaen zum Zwecke der Bonbonherstellung für die Kinder freizugeben Da­bei werde die Beoölkeruna in Aufrufen der Be­hörden aufgefordert, denWeihnachtsgeist" aufrecht­

em donnernder Heilruf entgegen. Im Rahmen eines mit großer Liebe ausgestalteten Julsestes, in dem schneidige Märsche mit Kamrsgedichten und Liedern ^WMseln, die aus dem Erleben des Krieges selbst H^Mtn sind, geben die Männer der Leibstandarte M^Bestes, um den Führer zu erfreuen. Dann spricht der Führer zu den Männern, die mit Stolz als Standarte seinen Namen tragen. Mit unbe­schreiblichem Jubel nehmen sie seine Worte auf: Was euer Schicksal ist, meine Männer der Leib­standarte, das weiß ich nicht. Aber das eine weiß

fchen Einkaufskommission in USA., Pur 6 is , ent- aegenhält, die Produktion von Rüstungsmaterial schon in den nächsten 60 bis 90 Tagen zu be­schleunigen, weil das für England wichtig sei. Diese überstürzte Eile läßt gewiß ihre Rückschlüsse zu auf die Zerstörungen, die deutsche Fliegerbom­ben in der englischen Kriegsindustrie angerichtet haben. Noch am 23. Dezember hat dieTimes" geflissentlich betont, daß es auf eilige Beförderung der bestellten Waffen ankomm« und daß sich allecher Dringlichkeit der Lage" bewußt seien.

Nach der Lektüre solcher Leitartikel wird es auch den Engländern schwer fallen, zu glauben, daß der 'Sieg im kommenden Jahr gewiß" sei, wie ihnen der König erklärt hatte. Jede Stunde kann sie in die harte Wirklichkeit zurückrufen. Diese wird vor allem charakterisiert durch einen Aufruf, den der

Der 2. Weihnachtsfeiertag des Führers ist den Soldaten des Heeres gewidmet. Sein erster Besuch an diesem Tage gilt seiner ßeibftan« barte, in deren Mitte er eine Stunde froher Kameradschaft verbringt. Als der Führer mit Ober-

die nicht zum Kriegsdienst- einberufen sind, aufge- fordert werden, sich bei der Hilfsfeuerwehr zu stellen. Nimmt man hinzu, daß der Sonderkom­missar für Aufräumungsarbeiten in London 5000 weitere Arbeiter angefordert hat, die zu den bereits beschäftigten 23 000 hinzukommen, bann kann man sich ein Bilb machen, wie umfangreich die Zer­störungen in der englischen fjnuntftabt und in den vielen Rüstungszentr"n sind, die die deutsche Ner- geltung zu (puren bekommen haben. Sewst der

Donnerstag durch den Rundfunk ergehen ließ und in dem alle über 30 Jahre alten Männer,

ernfampbatterien steht ein Zelt. Er äste tragen ein Dach aus Zeitplan

König warsehr stark angegriffen" durch den Be­richt, den ihm der Oberbürgermeister von Shef­field zugeleitet hatte und hat seinen baldigen Be­such in Aussicht gestellt. Manche st er hat man sogar für alle Nichteingesessenen gesperrt, da durch Fahrten zur Besichtigung derSchäden" die Auf- räumungsarbeiten behindert würden.

Die Plutokratenschicht aber, um deren drohnen- haste Weiterexistenz das englische Volk diesen Krieg führen muß, läßt sich durch alle Not wenig be­irren. Der amerikanische Journalist Ralph Inger­soll unternahm einen Runbgang durch die Londoner Luftschutzkeller, wo ihm die sozialen Mißstände und die völlig unzureichende Betreuung der Zivilbevöl­kerung in die Augen gefallen sind, und stellt diesen Elendsdildern die ganz andere Welt in den Schutzräumen der Luxushotels gegen­über, die sich wie eine Fata Morgana auftue.. Blütenweiße Betten mit rosa- und blau1)eibenen Daunendecken, Tischchen mit raffinierten Toiletten- gegenständen, bas alles fei für bie zahlungskräfti­gen Hotelgäste vorbereitet. Zu ihrer größten lieber- raschung hat ber Amerikaner an einer bieser Luxus- schlafstätten ein Schildchen entdeckt,reserviert füt? Lord Halifax". t

Huchloser Angriff der RAF. am zweiten Weihnachtsfeiertag.

Berlin, 27. Dez. (DNB. Funkspruch.) Während die b e u k f ch e Luftwaffe in den weihnachls- fcierfagen die britischen Inseln unberührt ließ, warfen britische Flugzeuge am Tage und in der Nacht des zweiten Weihnachtsfeieriages Bomben auf Flugplätze und Städte im besetzten Frankreich. Unter der französischen Bevölkerung entstanden einige Berlufte. Der Sach- schaden ist gering. Militärische Anlagen wurden nicht getroffen. Ein britisches Flugzeug wurde durch Flakartillerie abgeschofsen.

Von London nach Stockholm über Kapstadt, Kairo, Moskau.

Stockholm, 23 Dez. (Europapreß.) Die eng­lische Regierung hat den ehemaligen Pressechef ber englischen Gesanbtschaft in Kopenhagen, Ronald Turnbull, zum stellvertretenden Presseattache in Stockholm ernannt. Di§ Reise, bie ber neue stell- vertretenbe Attache zurücklegen muß, um von Eng­land nach Schweden zu gelangen, ist charakte­ristisch für die Schwierigkeiten, bis England heute bei ber Aufrechterhaltung fei ner Beziehungen zum Ausland hat. Turnbull wird über Kapstadt nach Durban reifen und sich von hier im Flugzeug über Kairo nach Moskau begeben und schließlich von Moskau nach Stockholm fliegen. Die Reise EnglandSchweden, die in normalen Zeiten faum zwölf Stunden in Anspruch nimmt, bauecl heute etwa 5 bis 6 Wochen.

sucht der Führer ein Infanterieregiment des deutschen Heeres, das bisher die meisten Ein­satztage und die größte Zahl von Auszeichnungen aufzuweisen hat. Seit September 1939 hat es un­unterbrochen bis zum Tage des Waffenstillstandes im Kampf gestanden. Ein besonderer Ruhmestag des Regiments ist der 14 Juni, an dem es b e i Saarbrücken den Durchbruch durch die Maainotlinie erzwang In feiner Ansprache an das Regiment weift der Führer auf diese Tat­sache. besonders hin als ein Beweis dafür, daß es für den deutschen Soldaten überhaupt kein Hinder­nis gibt.Sie müssen es verstehen", so schließt ber Führer seine Redebaß mein Herz zu Ihnen schlägt und daß ich glücklich bin, die Weihnatstage unter den Soldaten zu verbringen "

Damit hat bie Weihnachssahrt des Führers zu den Truppen im Westen ihr Enbe gefunben. Die glänzenbe Haltung, mit ber ber Führer bie Trup­pen überall auf dieser Reise angetroffen hat war für alle, die an ihr teilnehmen konnten, ein stolzes und beglückendes Erlebnis. Der Geist, der unsere Soldaten braußen heute beseelt, ist durch wenige Worte zu kennzeichnen: Einsatzbereit bis

Genewlseldmarschail von VraiiMch m Weihnachtsabend bei unteren Soldaten

Sei ZEiaern und KamvsaelKwodern

putschen Wehrmacht im Westen und Osten jtirtenes bis zur Biskaya.

Bei den Arbeitssoldaten der OroamfaVon Todt.

Sei der 3nfantmc.

Als Abschluß feiner Fahrt zu den Soldaten

Der Londoner Korrespondent ber spanischen Zei­tungABC" meint, bie nervöse Spannung ber Engländer sei nur genährt worben burch ben ab­surdenAppell" Churchills an bas italienische Volk unb eine seltsameWeihnachtsbotschaft" bes Königs der ,die Volksgemeinschaft auf Zeit" proklamierte Diese Reden hätten die Gedanken an die Schwere

kds Führers, die ihnen die Bedeutung ihres eige- n-n Einsatzes unb täglichen Kampfes zum Bewutzt- (dn bringt. , n .

Weiter geht bie Fahrt durch bie winterlich? Land- ftjaft. In einem abseits gelegenen kleinen Schlotz heffen wir ein zweites Geschwaber unserer Füger, Men Kommodore zu dem Kreis der großen Luft- h Iben bieses Krieges gehört. Ieber Staffelfuhrer ist iher Träger des Ritterkreuzes. Stimmungsvoll siid die Räume mit Tannengrün, Misteln unb Ker- Vm geschmückt. Auf ben Tischen ist eine weihnacht­liche Kaffeetafel gedeckt. Mancher bie er jungen ^fiziere hat bereits über 100 Englandfluge hwter sich. Mit vielen von ihnen unterhalt sich ber Fuy- nr. Er fragt sie nach ihren Erfahrungen, erkundigt sich nach ihren Wünschen. Dann nimmt er das i-ort. Es ist keine Weihnachtsrede. Diese Manner Nissen, baß vor einer frieblichen Weihnacht der Mische Sieg stehen muß. Und von der Sicherheit u-b Gewißheit dieses Sieges spricht ihnen Der | 2lm späten Nachmittag des 24. Dezember passie- r<i mir Abbeville, jene Stadt, bie Das ^tei kühnsten Durchstoßes in ber gewaltigsten Um- Hfungsoperation aller Zeiten war. D?Y Aben ^bringt der Führer im engeren KMje (einer MU-

ich, baß ihr bei jebem Einsatz in erster Linie be­teiligt sein werdet! Solange ich die Ehre habe, an ber Spitze bes Reiches ben Kaiypf zu leiten, ist es auch für euch, bie ihr meinen Namen tragt, eine Ehre, an ber Spitze bieses Kampfes zu stehen! Mit bem Rufe:Heil Leibftandarte! verabfchiebet sich der Führer."

Weiter geht bie Fahrt, bie Küste entlang. Der sichrer besucht Batterie um Batterie. Er cht von Geschütz zu Geschütz, betritt bie Unter- iinft, bie Stellungen unb Kampfunterstände, auch ie, bie sich ber Fla'kschutz gegraben hat, begrüßt Dffi ere unb Mannschaften, unb bei ihnen allen bleiben jr jeden sorgsam bereitete Weihnachtspäckchen zu- ück. Ueber bie Geschütze hinweg geht ber Blick auf ie weite Wasserfläche bes Kanals, bie von zahl- ?ichen beutschen Dorpostenbooten belebt ist, unb ber der bie zahlreichen Lanb- unb Seeflugzeuge uf unb ab patrouillieren. Am Nachmittag passiert Boulogne, wo bie Kriegsmarine

Zurück zu Eden.

Der britische Außenminister 'ßorb Halifax, gegen den sich ständig bie Angriffe ber mißver- gnügten britischen Gazetten richteten, ist ausge­bootet und mit dem Botschafterposten in den USA. belohnt worden. Sein Nachfolger ist ber bisherige Kriegsminister Anthony Eben, ber bislang auf allen Posten ein derartiger Versager unb Blinb-- gänger gewesen ist, bah er die neueWürbe" wohl oerbient. Der verstorbene Botschafter bes King in Washington, ßorb ßothian, hatte in seinem Schwanengesang offen ausgesprochen, bie Finanz- unb Rüstungskraft Englanbs fei am Enbe ange­langt unb bie USA. »müßten selbstlos ben Briten mit Flugzeugen, Schiffen, Munition und Geld hel­fen. ßorb Halifax soll wohl seine bewährte biblische Berebsamkeit anroenben, um bie Yankees für Eng-- ianbs Ziele einzuspannen. Wenn er bamit biefelben Erfolge wie als. Außenminister hat, können wie uns dazu beglückwünschen. Eden aber, der jetzt wie­der in die Downingstreet einzieht, ist außenpoli- tisch vielleicht noch stärker abgestempelt, es ist nue recht unb billig, baß er bie Konkursmasse, bas poli­tische, wirtschaftliche unb militärische Trümmerfeld der plutokratischen Illusionen, auch liquidiert, 5un mal er selbst alles getan hat, um es anzurichten< Wir erblicken darin fast ein Waltet ber weltgeg schichtlichen Gerechtigkeit, bie keinen aus ihrem Griff läßt, ber sich ihr gegenüber in ber schnöbe- ften Weise vergangen hatte. Und dazu zählt in erster ßinie Eben. Die Proben, bie er als Außen­minister ablegte, haben zu dem Unglück Englands geführt, und es jft wohl nur in England mögliche daß ein Notorisch Abgewirtschafteter bie ÄreppS hinauffällt, weil er bie intimste Hilfe ber Verschwö­rer um Churchill und Duff Cooper genießt......

Als ber Jube Höre Bett sh a infolge ber militäri­schen Nieberlagen ber Briten bas Kriegsministerium verlassen mußte, wurde Eden von Churchill aus der Verbannung hervorgezogen, in die ihn seine Miß­erfolge als Außenminister gebracht hatten. Eden war damals als Versager in ber britischen Deffenb lichkeit mißliebig geworden. Er hatte entgegen ben Wünschen seines Außenministers Sir Samuel Hoare ben Santtionsfrieg gegen Italien be- . gönnen und im Verlause bieses Kampfes gegen bas faschistische Italien zwar Sir Samuel Hoare ent­thront, um bann selber zum Außenminister aufzu-- rücken, aber bas italienische Imperium hatte ttotz- dem diesen Sanktionskrieg der Genfer Dölkerver- einler sieghaft bestanden. Edens Traum, den Fa­schismus gewissermaßen auf unblutige Art durch einen Wirtschaftskrieg zu strangulieren und auszu- rstten, war erfolglos geblieben. Sein zweiter Ver­such, Spaniens nationale Erhebung abzudrof- fein unb die Geschäfte ber anonymen Mächte ber Internationale dort zu förbern, scheiterte an ber Tapferkeit ber Truppen bes Generals Franco und der selbstlosen Hilfe, bie Deutschland unb Italien dem nationalen Spanien gewährten. Der Versuch, den Faschismus zu vernichten, war also ebenso' miß­lungen wie ber, aus Spanien einen Wetterwinkel

Gleich am ersten Tage des Führerbesuches bei en Truppen erhalten mir einen eindrucksvollen inblick in die Stärke der deutschen Heeres- nd Marineartillerie, die heute England egenüber Stellung bezogen hat. Größtes ßob aben sich bei ihrem Einbau die Männer der Organisation Todt verdient, bie in un» verbrochenem Einsatz in kürzester Zeit ein gewal-

Wie im Vorjahre, so verbrachte auch biesmal ber Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfelbrnarfchall von B r a u ch i t f ch, ben Heiligen Abend unter feinen Soldaten. In einem kleinen Dorf an ber Kanalküfte wohnte er ber Weihnachtsfeier ber Männer einer Fernkampfbatterie bei und roanbte sich von hier aus in einer über alle deutschen Sender übertragenen Ansprache an bie Kame­raden im feldgrauen Rock. Unser Bild zeigt GenUkUfeldmarschall von Prauchitsch inmitten ber So- 1 8 baten währenb ber WeihnachtsanspRche. - (Scherl-Bilbey^st-M.)

arbeiten Der barauffolgenbe 1. Weihnachtsfeiertag ist für eines ber erfolgreichsten beutschen Kampf- geschwaber vorgesehen. In ber Großen Aula eines früheren ßyzeums sitzen bie Männer bes Geschwa- bers an vier langen Tischen. Eine dicke Erbsensuppe dampft in den Schüsseln. Tannengrün ist zwischen den Tellern ausgelegt. Ein großer Weihnachtsbaum strahlt funkelnd, das leuchtende Rot der Reichskriegs­flagge vereinigt sich mit bem tiefen Grün des Tan­nenschmuckes. Zu Hunderten stehen die Männer des Bodenpersonals und von .den Nachrichtenabteilun­gen in den schmalen Gängen zwischen den Tischen. Der Führer bringt in Worten tiefster Kameradschaft zum Ausdruck, daß das ganze deutsche Volk Tag für Tag den Kamps der tapfren deutschen ßuft« waffe gegen England mit heißem Herzen verfolgt.

Sei der LMandarle.

alten sind mit Tannengrün i

itirnfeite hängt das Bild des yül^H enbaum, von weither geholt, stehl 'mWDHDM reckten Raum, in bem dicht bei dicht rasch geMW lerte Tische aufgeschlagen sind. In diesem Zett aben sich bie Männer der OT. zu ihrer Weih- achtsfeier versammelt, als für alle unerwartet der Ührer eintritt, begleitet von Reichsminister Dr.

. o b t unb bem zustänbigen Militärbefehlshaber.

Ein gemeinsames Mittagefsen aus der Feldküche ereint nun auf kurze Zeit die Frontarbeiter mit em Führer. Dann erklingen ßieber hart und 'Idatisch, Kampflieder, wie sie die Truppe singt, nd dann spricht der Führer in mitreißen- en, immer wieder von Beifallsstürmen unterbroche- en Ausführungen zu feinen Arbeitskameraden über en uns aufgezwungenen Schicksalskampf, um Sein >er Nichtsein unseres Volkes, über die gewaltigen ülitärischen Erfolge dieses Jkrhres und von seiner nbedingten Siegesgewißheit. Er würdigt die in irer Art einmaligen ßeiftupgen ber Frontarbeiter nd gibt ihnen die Parole für bas neue Jahr: Vor uns steht bie Freiheit unb bamit bie Zukunft nferes Volkes, hinter uns liegen bitterste Erfah- imgen, unb in uns lebt ber unverrückbare Ent- hluß, daß aus biesern Kriege ein besseres und höneres Deutsches Reich erwachsen soll."

Sei der Külenarhlleric.

I m Westen, '26. Dez. (DNB) Ebenso wie im Sorjahre verbrachte ber Führer auch in diesem ahre roieber bie Weihnachtstage inmitten fei­ner Soldaten und Frontarbeiter im Vesten. In erster ßinie weilte er diesmal bei den­jenigen Einheiten der drei Wehrmachtsteile, die in Liesen Monaten in ununterbrochenem E i n- (atz gegen England standen Sein Besuch bei ihnen galt aber damit zugleich allen Soldaten der

Der 24. Dezember gehört bann den tapferen deut- |f)en Jagdfliegern. Das Heldentum ihres Ein- jitzes erhellt schon die Tatsache, daß fast alle, in irren Kreis der Führer hier weilt, mit Auszeich- rungen geschmückt sind Allein bei einem einzigen Logdgeschwader treffen wir sieben Träger des Rit­ti rkreuzes an. Die große Halle einer früheren Fabrik hat sich eines der Geschwader als Wech- tachtsfestsaal eingerichtet. Sogar eine kleine Bühne llt da, die heute von zwei großen kerzengeschmück- jliit Weihnachtsbäumen flankiert wird. Große ^chwarz-Weiß-Zeichnungen aus dem Fliegerleben rin Angehörigen ber Truppe selbst ausgeführt, hän- 8'm an ben Wänbem Tannengrün ziert bie Stahl- hager ber Fabrikhalle. Riesengroß ist bie Freude, als br Führer auch hier unverhofft eintrifft. Mit fnap-

dunklen Ecke zwei betrunkene Gaftentroeiber tanzten unb ^inen Gassenhauer aröhlfen Das Fehlen aller äußeren Anzeichen bes Weihnachtsfestes in London wird von dem LondonerNew York Times"-Kor- respondent als bemerkenswert gekennzeichnet. Weih­nachtsfeiern würden lediglich für Kinder auf dem stachen Lande veranstaltet. Innenminister Morrison habe in einem Auttu' an bie Polizei die traditio­nelle Weihnachtsfeier alsunzweckmäßig" be­zeichnet, weil die Bevölkerung in die Kriegsfront eingereiht sei. Er habe auch Anträge auf Ausdeh­nung der Polizeistunde abgelehnt. Das Ernährungs-

Stockholm 27 Dez (DNB. Funkspruch.) Eine ber Zukunft nicht aus ben Gemütern bannen kon- unnatürliche Stimmung lag während der Weih, nen. England habe seine ganze Hoffnuiw auf die nadttstage über England, vielleicht gerade, weil sie Hilfe aus USA. gesetzt. Wie unglaubhaft wirken von Kampfhandlungen frei waren. ,Tanz auf dem all die englischen Stäriebrieuerunaen wenn man Vulverfaß" mit diesen Worten saßt der Londoner ! ihnen die flehentlichen Bitten des Leiters der britt-