Freitag, 26. Juli 1940
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Ur. (75 Zweites Blatt
Aus der Stadt Gießen
Sonnenblumen blühen .
n Himmel Spende der Landbevölkerung.
m
i
geschieht, ist im Augen- welche Jahrgänge zur
scheinen.
die hilflos in einem Gewirr von Stofs und Lernen
(Nachdruck verboten.)
10. Fortsetzung.
,Da, Fräulein." ,Und Sie?"
Es hat sich inzwischen herumgesprochen daß eine Soldaten, insbesondere Soldaten der
und es hatte bei vielen den Anschein, als wäre ihnen die Verwundung, die sie erlitten hatten, gar
ihren Weg durch die Wagen des Zuges antraten, gab es auf den Gesichtern der verwundeten Soldaten viel ehrliche Freude über diese angenehme Ueberrafchung, die ihnen hier bereitet wurde, zu lesen. Genießerisch wurde der heiße Kaffee geschlürft und die Helferinnen hatten gar nicht Hände genug, um allen Wünschen gerecht zu werden. Da aber der Zug einigen
Aufenthalt hatte, war es doch möglich, alle Verwundeten und auch die begleitenden Soldaten mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Soweit es die Zeit erlaubte, gab es auch manche kurze Unterhaltung mit den Helferinnen, denn die Soldaten erzählten von sich aus gerne und aufgeräumt von ihren Erlebnissen,
sagt er. „Und außerdem habe ich ich denke, wir haben jetzt genug
Den Soldaten schmeckts ... (Aufnahmen [21: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Die schöne Melusine
Vornan bon
Soldaten, die wieder Zivilisten werden
Was es dabei alles zu beachten gibt.
Während die sommerliche Sonne vom , hernieoerstrahlt, beginnen in allen Gärten kleinere Sonnen ihr nachzuleuchten, Sonnen, die uns ihren Schein nur vom J^li bis in den Oktober hinein schenken: die Sonnenblumen entfalten ihre Kelche. Große herzförmige behaarte Blätter umschließen den oft armdicken Stengel, der bis zu einen, zwei, drei Meter Höhe und darüber ansteigt.. An seiner hmh- sten Spitze aber entfaltet sich das wundersame Gebilde einer kleinen strahlenden Sonne: über dem Rand des dachziegelartig gebauten Kelches hangen große, flammend-gelbe Bänder herab, die leuchtenden Zungen der Randblüten, die als Lockzeichen anfliegendem Getier den Weg weisen sollen zu den Blütenstaub und Honig tragenden Scheibenbluten auf dem tellerförmigen Fruchtboden. Nicht eine einzelne Blume also (wie es doch den Anschein haben möchte) leuchtet uns aus den Gärten entgegen, son- dern ein ganzer Blütenstand. Bis über 40 cm kann der Durchmesser betragen — ein wahrhaft stattlicher Umfang'. Und so lockt er denn auch die Bienen und' Hummeln zu Hunderten herbei. Für alle aber ist der Tisch reich gedeckt. Als Zierpflanze mit vieler- .lei Spielarten kam die Sonnenblume in unsere Gärten. Mancherorts wird sie angepflanzt und gedeiht und reift als wichtige Nutzpflanze, die aus chren fast vierkantigen Früchten em wertvolles Del
Schritte.
Mit Mühe streift Tilde das nasse Zeug vom Körper findet jetzt natürlich die Taschenlampe, hangt L Sachen notdürftig auf und schlupft tn ben an. deren Anzug. Er ist ziemlich groß, aber das macht nichts. Eifitaunlicher ist schon, daß er wann^lst, jo, als habe er eben noch an einem menschlichen Kor per gesessen.
Qum Robinsonspielen gehört immer em guter Freitag, denkt Tilde und kuschelt sich m ihren Schlag- sack, versucht sich den Besitzer des warmen Trm- ninasanzuges vorzuftellen, kommt zu teurem Resultat und bringt im Einschlafen alles durcheinander: den Germanenfürsten, den nächtlichen Reiter, irgendeinen Mann, der wahrscheinlich em Boot besitzt und der halb zum Robinson und halb zu Achill wird.
Falls Robinson oder Achill einen Trainingsanzug ^Darüb"/grübelnd schläft fie nun wirklich eim
(Fortsetzung folgt.)
Mit Kuchenspenden am Lazareitzug.
_ ®ne Aufgabe de» Raten Kreuze«. - Sauware Satt»»,-»
ten. Es gab noch stets ftöhliche Gesichter, wenn m den Lazaretten die Kuchen verteilt wurden und so mancher Verwundete ließ es nicht nur bei einem Stückchen Kuchen bewenden. Es gab mcht nur den chönen leuchtend eigelben Form- oder.Radonkuchen, ondern auch manchen Obstkuchen mit Erdbeeren, Stachelbeeren, Kirschen usw. Und wo es an frischen Früchten und Beeren gefehlt haben sollte, da grng es an die Gläser mit dem „Eingemachten .
Die Kuchen wurden aber nicht nur an me Lazarette verteilt, vielmehr blieb em Teil der Kuchen immer auch in der Wehrmachlsunlerkunst im „Sjotel Lenz" am Bahnhof zurück, denn die fielfermn n wollen auch den Verwundeten, die den Bahnhof Giehen in Lazarettzügen passieren,, eine tfreuse
So geschah es auch dieser Tage, als um die iDiittags. stunde ein Zug einlief. Sorgfältig waren alle Vorbereitungen getroffen worden. Die Kuchen waren in gleichmäßige Stucke geschnitten (nicht etwa nur in dünne Scheiben), säuberlich tn Korbe gepackt und
"Sm^matfit Tilde, denn das Zeug ist scharf und beißt in der Kehle.
Nur nicht zimperlich — erstens ist das guter alter Korn und zweitens ist es Medien. Hab mir gleich gedacht, daß es mit dem Zelt nicht gut geht.
„Waren Sie schon auf der Insel?
Leider nicht, sonst säßen Sie nicht hier, wenigstens nicht aus diesem Platz. Das ist nämlich meinem
JmlmS sa'nicht wissen. Ich war h-ut-! spät dran. Ich will Ihnen ganz offen Jagen: begeistert . war ich nicht, als ich Ihr Zelt sah. ,
In Tilde erwachte die Weiblichkeit. „Und jetzt.
„Jetzt auch nicht. Nachts schlafe ich.nämlich» gern.' Bitte", sagte sie spitz. „Ich will Sie nicht stören.
"Kommt auch nicht in Frage." Seine Hand tastet wieder nach ihr. „Sie, in dem nassen Zeug können Sie nicht schlafen."
„Ich habe noch meinen Bademantel."
",Der ist bestimmt nicht trocken. Warten Sie, viel- leichte finde id) noch etwas."
Er tappt wieder davon, und als er das zweitemal zurückkommt, wirft er ihr einen Traimngsanzug hm.
".Scheint so", sagt es spöttisch. .3« ganze Ausbau spricht dafür." „
,Seien Sie doch nicht so grob. „
' Ich kann ja wieder gehen, wenn ich störe. ^lto"i»annet- mÄ'Sie mal, zuerst wollen " ©ie ma" aus den Trümmern Karthagos heraus-
Und ich habe sie so fest eingeklopft."
„Was ein Mädel schon fest nennt! Haben Sie einen Holzhammer? Geben Sie her. Jetzt krachen Sie mal rein in den Bau und richten die Zeltstange wieder auf: v
Es ist ein Kunststück, das Zelt bei dem Sturm wieder aufzurichten, aber es gelingt. Es geling viel besser, als Tilde geglaubt hat.
„Naß?? Wie?" fragt die Stimme.
„Bißchen schon."
„Kommt davon. Haben Sie Schnaps da.
von seiner Truppe entlassen worden ist, der seinen Wehrpaß in der Tasche und den Entlassungsschein im Wehrpaß stecken hat, gibt es aber dabeidoch Verschiedenes zu beachten. Der Uebergang fordert doch eine Anzahl von Formalitäten, die erfüllt werden müssen In einem Staat der Ordnung und der Sorgfalt kann dies nicht anders sein.
Sehr wichtig ist es schon, daß der entlassene Sol. bat sich sofort beim Wehrmeldeamt seines Wohnsitzes meldet. Dies muß, nne wir auf Anfrage bei zuständiger Stelle hören, bereits 48 Stunden nad) ber Entlassung geschehen. Er unterliegt selbstverständlich weiter der Wehruberwachung. Das Wehrmeldeamt muß wissen, wer wieder da ist! Wichtig ist auch, daß der entlassene SoU>at die Zer tung liest, oder die Plakatsaulen beachtet, denn es könnte sehr wohl möglich sein, daß chn das Wehrmeldeamt erneut aufruft. u
Und wenn der Heimkehrer nun s-ipn unterwegs ist, und wenn er, als m sinferer Stadt beheimotetz sich beim Wehrmeldeamt IN der Dahnhofstraße im ehemaligen Hotel „Viktoria" gemeldet hat, dann ' kann er gleich auch einige Schritte weiter tn den
Wir beabsichtigen, in der Zeit uotn ■ -
M luli bis Montag, 12. August, mit allabendlicher Uebiing'sdoppelstunde einen Jiu-jilfu-ßurfus IN der Turnhalle des Gymnasiums, H-ndenburgwall 6
Interessenten wollen sich sofort m unserer Kartenverkaufsstelle, Seltersweg 60, melden, wo alles Nähere erfahren werden kann. 3371U
Hitler-Jugend Dann 116.
„Ich hab zwei, palaroert. Kriechen Sie rein, und machen Sie dicht.
Tilde gehorcht und wundert sich über, ihre eigene Sanftmütigkeit. Als sie drin ist, hört sie noch, wie der Mann draußen um das Zelt herumgeh. und die Schnüre einzeln prüft. Dann entfernen sich ferne
--KUMWZ
Pferd^ durch'die Nacht und pflegt dabei ziemlichen. „Bleiben oie uuty
ket^eittr,^nn'ist^noch"einmal"gu7 gegangen,|damit ich weiß, wovorn^u^ mn* . aber wenn er absteigt und fragt
HJ.-Standortbefehl.
qu dem Wettkampf am Sonntag treten alle Lei-
SÄ ’S
vorschriftsmäßiges HJ.-Sportzeug gä^nlrin'finb dafür ^antwort-
oder Kampfrichter selbstverständlich auch zu er-
untergeht.
„Hilfe!" schreit sie. ,Mfe!" Mag es nun Sinn haben oder nicht.
^nnn märtet sie tastet herum, merkt, daß sie em- aeklemmt ist und daß sie kaum aus dem Zelt her- l Auskommen kann. Schöne Geschichten wenn man m solch einer Lage warten muß, bis es hellMrd.
I-ilde schreit auf, denn etwas, das bisher nicht da war f)at sie von außen berührt. Vielleicht sind Tiereauf der Insel, Wildschweine oder ein Bock, der nun Unfug mit ihr treiben will.
„Huh!" schreit sie, denn es ist das einzige, was Eine ^Stimme^ draußen läßt sie ä^D^nnung I * Bleiben Sie doch zuerst einmal ruhig,
Saldate^aber, der nun zur Entlassung kommen kann, gilt es, sich wieder umzuftellen, plötzlich wieder Zivilist zu werden, sich wieder seines Arbetts^ vlaües und seines Berufes zu erinnern, sich aus der Disziplin und Kameradschaft des feldmnuen Tuches wieder in den Bereich der beruflichen Pflicht, meist auch der Eigenverantwortlichkeit h'nuberzuftn- den und sich wieder einzuordnen tn jene Fmrn der Volksgemeinschaft, die die Grundlage unseres völkischen Lebens geworden ist. Zwar der Soldat i ebenfalls auf das Innigste dieser Volksgememschaft verbunden und diese ihm, aber das Dasem des Soldaten spielt sich doch m anderem Rahmen, m einer
L7SL ^Xl,»bau> gchem
„Nein, ich —" . _, .
Saaen Sie jetzt nicht, daß Sie keinen Schnc - trinkem Sie trinken Schnaps, sogar einenordentlichen Trinkbecher voll, und ich auch. Sonst haben Si^ morgen einen Schnupfen und eine rote Nase. Mädels mit roten Nasen kann ich nicht ausst h .
Wer sagt Ihnen denn, daß ich Ihnen, gefalllen will?" bockt Tilde, die nun langsam ^erlich wird. Man spielt doch nicht Robmson, um sich schlecht behandeln zu lassen. <
Sie sind hier auf der Insel, und ich bm auch hier? da kommen wir kaum umeinander herum , agt die Stimme. „So, warten Sie.
Er verschwindet im Dunkel, und als er fort ift bekommt Tilde wieder Angst. Sie weiß eigentlich nicht wovor, davor, daß sie jetzt allein ist, oder daß sie nicht allein ist. Sie hätte die Insel am Abend nachsehen sollen.
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Mch, „lenntn. ob« ’ie.
sein. Irgend etwas gluckert.
। rote alte Germanenfürsten pflegen Zeltwand^rer
X sollst du wZch-m W-id-n fällst dul^meid-m l°ut^^ ^Ech da drin herum, eins
Waren es nun eigentlich Buchen Er
Ä Lfern'u^ Wrken? Kieferrn st-h-n ->i°r „Eins, -in Mädchen/- Überall, Kiefern mit Blitzschädenh°ip- n°ch gesehen. Aber Kiefern wurzeln flach, werben unrei | waschen, können stürzen. „
Am liebsten würde Tilde das Boot ««J ma^(nt und hinüber nach der Wa dmuhl^^faven t aber Zelt sein l°sl-n und D°srock° Barrat nicht. Aus dem Wasser 'st man owleyer ----------
als auf dem Lande, die WallmmY" benn bas?
jetzt rn der Nacht und bei dem aufg j^n." kommen
ein Knall, noch einer. Der 9<lnze Bau s ^Ibe, ben gehalten, nur die Heringe \ Kartenhaus in sich zusammen und begraor
i
Helferinnen des Roten Kreuzes mit vollen Kuchen^ tabletten in Erwartung des Lazarettzuges.
liefert.
Dornotizen. I Sa5 $ei1pie( 6er Gemeinde Eb erftadt di« vor ;
Tageskalender für Freitag. «niaen Wochen aus eigener Initiative und um den ;
Stadttheater: 20 Uhr Gastftnel des Wiener Burg- verwundeten eine Freude zu bereiten, 200 Kuchen theaters „Blaufuchs". — ^^o?^Äkaus^Bahn'- der verschiedensten Art an das Deutsche Rote Kreuz weg: „Der Weg zu Isabel . -- Llchtspielhaus^ Bahn-1 Verteilung an verwundete Soldaten
Hofstraße: „G'fchichten aus dem Wrenerwald . gegeben hatte, wie auch die Anregung des Land- „Der Blaufuchs." rats Lotz, es dem Beispiel von Eberstadt gleichzu-
Am heutigen Freitagabend ftndet im lvtadtthea- hat in den Gemeinden des Kreises Gießen em ter ein^einmaliges Gastspiel von Mitgliedern des lebhaftes Echo gefunden. Die Bürgermeister oUe Wiener Burgtheaters mit der Konwdie "Blaufuchs Drte ^fren sich für chre Gemeinden bereiterklart, nnn \ranx Herczeg statt. Die Spielgememschaft, r Kuchenspende für die Verwundeten auch m bestehend aus Kammerschauipielerin Hilde Wage- j^m Dorfe möglich zu machen und danut über ne r und den Burgschauspielem Sylma D e v e z, andere Spende und manches sonstige Ops
Hellmuth Krauß, Reinhold Siege r t Alexander ein äußeres Zeichen des Lankes an unsere
Trojan und Erik Frey von den Hilpertbuhnen! Soldaten erkennen zu lassen
Berlin-Wien wird von Gießen aus E Gastspiel- Inzwischen sind schon verschiedene solcher Kuchen ^ise in die besetzten ftanzösischen Gebiete Orofetransporte nach Gießen durchgefuhrt worden,
nehmen um auch dort mit dem Repertoire-Stuck > ^?n Eberstadt haben inzwischen Heuchelheim, des Burgtheaters „Blaufuchs" die Kunst des re- Annerod, Haufen, Allendorf (Lahn und' Lumdl ), präsentativen deutschen Theaters zu vertreten. An- ^bach, Steinbach, Holzheim und Lang Gons ihre ü 201».«.
W X . . avvetitlich wie nur möglich nach Gietzen zu orui-
•im Monat August bieten wir siebentägigen Je- vv ^^si^ ber Kuchen wurden sorgfältig oer= tieMufS jeweils von Samstag zu Samstag in gen. ^ y ^ig unbeschadet nach Gießen den Kreisen Büdingen und Schotten. 33440 (Qmen upt) dann den Lazaretten zugeleitet werden
Teilnehmerpreis 22;— NM. (ohne Fahrt). I konnten. , w. r ehtrfvn«
unserer Verkaufsstelle, Seltersweg gerade in de/ Gegenwart vermieden
Am Sonntag, ^m 28. Juli, ^ ^^OttnUt^ etroas edn großes Kuchenbacken am melmchr Soldaten, msveionoere öuivu«»
findet im Botanischen ©arten unter Leitung wurde jeweils die Aufforderung des Landrats uno ^eiye Entlassung kommen können.
Inspektor Nessel eine Führung statt. Oberfeldführers des Deutschen^Notev^Kreuzes Dr^ ^^^m Ausmaß dies geschieht, ist im. Augen-
Treffpunkt Brandplatz. Lob dazu abgewartet. Die Gemeinden traten uno I überleben, und welche Jahrgange zur
znomag, kr°tkn -If'oauch in Zukunft mttih--r Kuchen p«nd° Unck nicht zUoUb-rfeh-^^ b-Lstichen Gründen —- w «S —* k-r 4.?-N-nMch^.°uch^5
daß Berge von Kuchen heranwachsen die dann vielleicht nicht schnell genug ihrer Verwendung entgegen- 0C©?r konnten uns verschiedentlich acn daß unsere Bäuerinnen m den Dörfern des Kreises nicht knauserten, als es hieß: ''Kuchenbacken für die Verwundeten!" Da wurde manches Ei mehr bt die Rührschüssel geschlagen ^nmaa"^5u£nrtf^ pfund Butter hinzugetan, das man «m Kuchen für den Hausgebrauch fehlen ließ, und, wenn man Z lammenredinen wollte, was m dem einen oder an deren Dorf an Eiern zu dem Kuchen für di^Ve^ munbeten gebraucht wurde, dann käme sicherlich eine Zahl mit mehreren Rullen zustande. Die Sol- r daten, die bisher mit den Kuchenspenden bedacht - wurden haben es zweifellos auch gemerkt, daß es
Ibie oberhessischen Bäuerinnen gut mit ihnen meim
Dunne wcyelven-, iuuu m x hpr,fifh „nd anhaltend treuen uno aucy
auf große Tablette verstaut. Auch guter Kaffee Mir herzlich und aWi ^hlen werden, welche gekocht, den das Rote Kreuz eigens für d e Der- Gießen durch die Spende
SÄ? .oXX'Ännen L L°ndb°0°lk°run« bereitet worden ist. N.
^Mi^Koft-e und Kuchen wurden ober gleichzeitig Zigaretten, Zigarren und — Zeitungen in bie 2Ba- qen gereicht von den Soldaten ebenfalls dankbar entgegengenommen, denn sie tarnen von der und hatten lange nichts zu lesen 'N den Händen
Als der Zug zur Weiterfahrt rüsten mußte, und als er aus der Bahnhofshalle fuhr, wurde- den Helfe- rinnen des Roten Kreuzes aus den Wagen heraus lebhaft und dankbar zugewinkt. Mit leeren Korben und Tabletten kehrten die Helferinnen zurück, aber in ihnen allen war wieder einmal die Freude lebendig die sie immer wieder erfüllt, wenn sie zur Freude der Soldaten etwas beitraaen können.
Die Landbevölkerung unseres Kreises aber die mit ihren Kuchenspenden, mit ifren ©penhen an Obstsäften usw., der Verwundeten gedenkt, darf das Bewußtsein in sich tragen, daß sich.^ Soldaten über diese Zeichen der Verbundenheit mit ihnen herzlich und anhaltend freuen und auch 'h^n An- oinff davon erzählen werden, welche
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