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Montag, 25 November MV

fyy. Jahrgang Nr. 279

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Crfcbemi caglicb. auher Sonntag? und feiertags Beilagen: Die,Illustrierte Siebener ftamilienblätter HeiniarnnVild Tte<2>cboflf Mvnats-VeAugsvreis:

Mit 4 Beilagen RM 1.95 Ohne JUuitnerte . 1.80 Buitellgebübi. .25

aucb bei Wicbterf ehernen von einzelnen Wummern infolge boberer bemalt liemfuretbanfdjhin 2251 | Drabtanscbrift:AnAelger^ $0itfdierf11ftM^Tanff. M

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Gietzener Anzeiger

,sss: General-Anzeiger für Oberhessen *rt^ieft«n.SS<il«raS» 7-9

eigene

1939 auf feinen Berliner Posten gekommen.

Frechheit und Reklametüchti-gkiet den damaligen frankfurter Bauexperimenten eine traurige Be­

rühmtheit verschafft hatten. In unseren Bor-

Rumänien und die Slowakei dem Dreimächtepakt beigelreten

Berlin, 23. Nov. (DNB.) Irn Botschaftersaal

lichen Akt der Neuorientierung des

in das Außenkommissariat berufen, Vers die Fragen des Nahen Ostens kans behandelte. Der jetzt abberufene fchafter Schkwarzew war nach deutsch-russischen Nichtangriffspaktes

und des Bal- Berliner Bot- Abschluß des am 3. Sept.

starken Verbänden erneut die Anlagen der britischen Rüstungsindustrie in Birmingham an. Mehrere hundert Flugzeuge warfen hier In rollendem An­griff über 300000 kg Bomben. 3m Schein der Leuchtbomben und Feuersbrünste war deutlich zu beobachten, daß zahlreiche wichtige Fabrikan­lagen zerstört sind. Bei einem in den frühen Mor­genstunden des 23. Rovember durchgeführten Luft­angriff auf die Maffenwerke in Grant- Ham entstanden mehrere Brände. Weiter richteten sich Bombenangriffe gegen Portland, Southampton, Portsmouth und andere kriegswichtige Ziele in Südenglaud. Das Terminen britischer t)fi­ten wurde in verstärktem Umfange fortgesetzt. 3m Laufe des 23. November warfen Flugzeuge im Zuge der bewaffneten Aufklärung Bomben auf London.

Die Mehrzahl der in der leisten Nacht in das Reichsgebiet eingeflogenen britischen Flugzeuge konnte infolge der starken Flakabwehr ihr Ziel nicht erreichen und warf daher die Bomben in freies Ge­lände ab. 3n einem kleinen Ort trafen sie Wohn­häuser und verletzten mehrere Zivilpersonen. Das italienische Fliegerkorps schoß im Luftkampf sechs ! britische 3äger ab und verlor zwei eigene Flug- s zeuge. Vier weitere britische Kampfflugzeuge rour-

ch, 4^-Oberarup- rumänischen Staates und um einen auf- ekretär des Aus- richtigen und tatsächlichen B e i tj^a g des r u m ä = , die Staats!ekre» n i f ch

i deutschen Ge-1Eurc

Berliner Missionen der Signatarmächte des Drei­mächtepaktes, den rumänischen Gesandten in Ber­lin. G r e c i a n u mit Angehörigen der national legionären Bewegung und Vertreter der Presse. Zu­sammen mit dem Reichsaußenminister v R ib b e n-- t r o p betraten der rumänische Staatsführer Gene­ral A n t o n e s c u , der als Beauftragter der ita- liemschsn Regierung zur Unterzeichnung nach Ber­lin gekommene Botschafter in Berlin, K u r u f u, der ungarische Gesandte in Berlin S Z t o j a y , und der rumänische Außenminister Prinz Sturdza

für das aus den Opfern des heutigen Krieges her- vorgegangene Europa von geschichtlicher Bedeutung ist. Es handelt sich um einen grundsätz-

waltungsstellen, sowie der im rhein-rnaimschen Sied­lungswerk zusammenbeschlossenen Organisationen, bedienen. Die Vorbereitungsarbeiten sind so zu oe- chleunkgen, daß bei Abschluß des Krieges die So- ortaufnahme der Bauarbeiten für ein umfassen­des Wohnungs- und Siedlungsprogramm erfolgen kann.

den durch deutsche 3figer, eines durch Flakartillerie abgef(hoffen, fo daß die Gefamtverluste des Geg­ners sich gestern auf elf Flugzeuge belaufen. Sieben

ten Welt ist aber eine Notwendigkeit. Diese Orga­nisierung kann sich nur auf weltanschauliche, poli­tische, ethnische, wirtschaftliche und geographische Grundlagen stutzen, welche die friedliche Entwick­lung und das Zusammenleben der Völker in den ihren Interessen entsprechenden Lebensräumen sichern und die Schaffung oon Großräu­men gemeinsamen und harmonischen Lebens ermöglichen. Diese Neuordnung Euro­pas und der Welt muß' alle Fiktionen zerstören und alle okkulten Kräfte vernichten, auf welche sich die Konstruktionen oon gestern gründeten und welche den heutigen Krieg entfesselt haben. Don dem Wunsche beseelt, seine eigenen Lebensformen voll­kommen zu gestalten, ist Rumänien der reiten Ueberzeugung, daß sein Beitritt zum großen Werk des Wiederaufbaues der Welt lediglich die Folge feiges eigenen Erneuerungswillens ist, welcher die legionäre Bewegung organisch und unlösbar mit dem Nationalsozialismus und dem Faschismus ver­

einten Staaten gesichert wird.

Die Bestrebungen der letzten zwei Jahrzehnte, einen dauerhaften Frieden zu sichern, blieben fruchtlos, well sie sich auf die leere Rethorik von Konferenzen und Äeologien stützten, welche den verwerflichen Interessen zerstörender Kräfte unter­worfen waren und den politischen und geographi­schen Tatsachen, welche nicht ohne Folgen mißachtet werden können, keine Rechnung trugen. Die Orga» nifierung der vom Sklaoenjoch dieser Kräfte .befrei-

Berlin, 24. Koo. (DNB.) Nach beim Ober­kommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen haben zahlreiche deutsche fiampf ge- chwader in pausenlosen Angriffen während der Nacht vom 23. zum 24. November Southamp­ton mit Bomben aller Kaliber ausgiebig belegt

Zahlreiche wichtige Fabrikanlagen zerstört.

B e r l i n, 24. Nov. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein Unterseeboot versenkte sechs bewaff­nete feindNche Handelsschiffe mit insgesamt 29 100 BRT.

3n der Nacht vom 22. zum 23. November setzte die Luftwaffe ihre Vergeltungsflüge gegen London mit großem Erfolg fort und griff mit

Flugzeuge werden vermißt

Der Wehrmachibencht vom Samstag.

B e r l i n, 23. Nov. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3n der Nacht vom 21. zum 22. 11. setzte die Luft, roaffe ihre Vergeltungsangriffe gegen London fort und griff wieder Birmingham und Loventry sowie Bristol und South­ampton an. Am Tage nahmen die Angriffe auf London, Brighton und andere kriegswichtige Ziele Ihren Fortgang. 3n Mittelenglavd bombardierten Kampfflugzeuge mehrere Flugplätze und setzten hallen und Unterkünfte in Brand. An der Südostküste Englands sowie bei Lincoln wurden Verkehrsanlagen umfangreich mit Bomben belegt Bei Angriffen auf Geleitzüge erhielten zwei Frachter schwere Beschädigungen durch Bom­bentreffer.

3n der Nacht vom 22 zum 23. 11. griffen britische Flugzeuge in West frankreich und 2D e ft deutschland vor allem wieder Wohnviertel an. Ent­stehende Dachstuhlbrfinde konnten durch das Ein­greifen des Sicherheits- und Hilfsdienstes rasch ge­löscht werden. Sieben Zivilpersonen sind getötet, etwa 20 verletzt worden. Lin feindliches Flugzeug wurde durch Flakartillerie abgeschosien, ein eigenes Flugzeug wird vermißt

Frei erfunden.

B e r l i n , 24. Nov. (DNB.) Der Londoner Rund­funk gibt in einer Sendung am Sonntagnachmittag in englischer Sprache die Darstellung eines Luft- angrifss der britischen Luftwaffe in der Nacht vom 23. zum 24. November auf Berlin, die nach jeder Richtung frei erfunden ist. Es rotri) be­hauptet, daß auf den Güterbahnhof Put- litz-Straße und Lehrter Bahnhof große Feuer entfacht wurden. Auf dem Eisenbahngelände zwischen dem Potsdamer und Anhal­ter Bahnhof seien über 1000 (!) Brandbomben abgeworfen worden, und beim Abwerfen von Sprengbomben anschließend an die Brandbomben sei ein direkter Volltreffer auf den Pots­damer Bahnhof erzielt worden. Demgegenüber wird amtlich festgestellt, daß in der Nacht vom 23. zum 24. November kein einziges englisches Flugzeug Berlin erreicht hat, und daß demgegenüber auch keine einzige Bombe auf Berliner Gebiet geworfen wurde. Die Flugzeuge, die sich in Richtung Berlin beweg- ten, haben sämtlich auf das wirkungsvolle Abwehr­feuer der Flakartillerie hin a b g e d r e h t, bevor sie die Stadtgrenze der Reichshauptstadt erreichten.

den Saal.

Reichsaußenminister v Ribbentrop eröffnete den feierlichen Staatsakt mit Worten der Begrüßung an den rumänischen Staatsführer Es wurde dann fol­gendes Protokoll unterzeichnet

Die Regierungen von Deutschland, 3tafien und 3apan einerseits und die Regierung von Rumänien anderseits stellen durch ihre unter­zeichneten Bevollmächtigten folgendes fest:

ArNkel 1.

Rumänien tritt dem am 27. September 1940 in Berlin unterzeichneten Dreimächtepakt zwi­schen Deutschland. 3tallen und 3apan bet

Artikel 2.

Sofern die in Artikel 4 des Dreimächtepaktes vorgesehenen gemeinsamen technischen Kommis­sionen Fragen behandeln, die die 3nteresseu Rumäniens berühren, werden zu den Beratun­gen der Kommissionen auch Vertreter Rumä­niens hinzugezogen werden.

Artikel 3.

Der Wortlaut des Dreimächtepaktes ist diesem Protokoll als Anlage beigefügt

Das vorNeaende Protokoll ist in deutscher, ita- liensicher, japanischer und rumänischer Sprache abgefaßt wobei jeder Text als Urschrift gilt Es tritt am Tage der Unterzeichnung in Kraft." Nach der Unterzeichnung erklärte der rumänische Staatsführer General A n t o n e s c u : Ich bin mir der Tatsache bewußt daß wir heute einen Staats- aff vollziehen, der nicht nur für das Leben und dre Entwicklung des rumänischen Volkes, sondern auch

Neuer russischer Botschafter in Berlin.

Moskau, 24. Nov. (Europapreß.) Der Volks­kommissar für auswärtige Angelegenheiten hat den Botschafter der UdSSR m Berlin Schkwarzew abberufen und den bisherigen stellvertretenden Volkskommissar des Aeußeren Dekanosow zum Botschafter in Berlin ernannt

Der Wechsel auf dem Posten der Berliner russi- chen Botschaft wird in diplomatischen Kreisen Mos- kaus als bedeutungsvoll angesehen. Dekanosow gilt

Der Führer tm Gespräch mit General A n t o n e s c u , rechts Außenmninister Prinz Sturdza. (Presse-Hossmann-M.)

beiter des iegigen Jnnenkommissars Berija kam er Ende 1938 nach Moskau. Im April 1939 wurde er ' wo er beson-

pausenlose Angriffe aus Southampton

Ungeheure Brände in Hafen- und Industrieanlagen.

lungsroerte, in denen besonders starke plofionen entstanden.

300000 kg Bomben auf Dirmnabam.

3n Hafen- und 3ndustrieaulagen brachen unge­heuere Brände aus, die bis nach Frankreich hinein sichtbar waren. Die Angriffe konzentrierten ich vor allem auf die sehr wichtigen Hafen- und Werftanlagen sowie einige bedeutende- ......Ex-

Das Wohnungsbauprogramm des Führers

Don Gauleiter und Reichsstatchalter Jakob Sprenger, Deichskommissar für oen Wohnungsbau im Gau Aesiel-Nasiau.

als besonderer Vertrauter Stalins, des- sen engerer Landsmann er ist, und als eine der maßgeblichsten Persönlichkeiten des russischen aus» roärhgen Dienstes. Das Amt eines stellvertretenden russischen Außenkommissars bekleidete er seitdem Molotow im April 1939 Außenkommissar wurde. Der große Einfluß, den Dekasonow besitzt, wird außerdem durch die Tatsache unterstrichen, daß er Mitglied des Obersten Sowjets der UdSSR, ist Wie erinnerlich, begleitete Dekanosow den russischen Regierungschef Molotow auf seiner kürzlichen Reise nach Berlin. Der neue russische Botschafter in Ber­lin ist 42 Jahre alt und wie Stalin, der Nationali­tät nach Georgier Er wurde in Baku geboren, be­suchte oas Gymnasium in Tiflis und verschiedene Unioerfitäten. Seine Laufbahn begann zunächst im inneren Verwaltungsdienst der Sowjetrepublik Georgien, wo er lange Jahre hohe Aemter bis zum Volkskommisiar und Stellvertreter des Regierungs- chefs innehatte. Als Freund und engster Mitar-

ber Neuen Reichskanzlei fand die Unterzeichnung des Protokolls über den Beitritt Rumäniens zum Dreimächtepakt statt Man sah unter den Anwesen» den Reichspressechef Dr. Dietrich " ~u------

penführer Lorenz, den Staatssekretär des- , ----------------- - - « -----6 -

märtigen Amtes v Weizfäcker, die Staatsiekre- Nischen Volkes zum Wiederaufbau täre Bohle und Keppler den deutschen Ge-1 Europas und der Welt sowie zur V e r t e i - sandten in Bukarest, F a b r i c i u s , Vertreter ber j b i g u n g der heutigen Zivilisation, Berliner Missionen der Signatarmächte des^ Drei- welche durch den Sieg der im Dreimächtepakt ver-

[irten stehen noch die steinernen Zeugen der system- i zeitlichen Sozialpolitik, bei deren Anblick uns serien- tDeife die damals gängigen Schlagworte einsollen: g Kleinstwohnuna, Flachdach, Plattenbauweise, die Wohnung für das Existenzminimum-, in einer Aus­stellung in Stuttgart wurde ein Betonschreibtisch als ' letzte technische Errungenschaft gezeigt

heute sind diese Begriffe bestenfalls noch Karne- oalsscherz, damals jedoch waren sie eine ständige Erprobung kämpserischer Bewährung gegen einen Gegner, her genau wußte, daß er feine ganze Existenz zu verteidigen hatte Langsam konnten wir lien nationalsozialistischen Grundsätzen Ansehen und Durchschlagskraft verschaffen und wenn uns heute bie Forderungen nach landschaftsgebundenen Be° oc.uungsplänen. nach Förderung des Eigenheims und der Kleinsiedlung, nach Anwendung gesunder und bewährter Konstruktionsformen und nach Wie- Serbelebung heimatlicher Stadt- und Dorfbaukunst 'ast als Selbstverständlichkeiten erscheinen, so darf rftan nicht vergessen, daß die Grundlagen für eine Gesundung der Auffassung damals im Kleinkrieg der Kampfjahre gelegt worden sind

Mit der Machtübernahme konnte der Gau hefsen- Haffau ohne besondere Schwierigkeiten die in der Kampfzeit ideell vorbereitete Umfteflung der Wohnungspolitik prakttlch vollziehen und chuf sich in der Organisation des rhein-mainischen Siedlungswerks das Zentralorgan für die Lenkung der Maßnahmen und den Einsatz der beteiligten Organisationen. Von Anfang an habe ich im Woh­nungs- und Siedlungsbau eine politische Aufgabe gesehen und habe deshalb für die politische Instanz den Führungsanspruch erhoben. Ich bin daher auch allen Versuchen entgegengetreten das Problem rein wirtschaftlich oder oerwaltungsmäßig lösen zu wol­len. Nur der schöpferische Impuls der Partei konnte die verbindende und Kräfte sammelnde^ Wirkung ausüben zum gemeinsamen Einsatz aller für die Be­teiligung am Wohnungs- und Siedlungsbau geeig­neten Stellen.

Das seit sechs Jahren bestehende G a u h e i m - ltättenamt ist der Mittelpunkt des rheinmami- schen Siedlungswerks, dem sämtliche im Wohnungs- and Siedlungsbau tätigen Organisationen ange- lchlosien sind Hierzu gehören vor allem die ge­meinnützigen Wohnungsunternehmen. : Als ich vor etwa drei Jahren den Verband fud- westdeutscher Wohnungsunternehmen und die pro» j! oinzielle Heimstätte in Personalunion an das rhem- li mainische Siedlungswerk anschloß, bin ich vielerlei Zweifeln begegnet, jedoch bei der Durchführung der " zahllofen Wohnungs- und Siedlungsprojekte der letz­ten Jahre hat sich diese Vereinheitlichung in günstig­ster Weife für unseren Gau auswirkt. Nunmehr stellt der Führererlaß den gesamten neuen Woh­nungsbau unter die Leitung von Gaukommissaren und hat die Durchführung und Verwaltung der neuen Wohnungen vorwiegend den O^rinnutzigen Wohnungsunternehmen zugewiesen. Die Gauarbeit ' der vergangenen Jahre hat hiermit eine ehrende

Bestätigung erfahren, die uns zu weiteren Leistun­

gen verpflichtet

Als R ° i ch - k o m m i 11 a r lur d-n Wohnungs bau des Gaues Hessen-Nassau habe ichden Gau- imtsleiter für das rheln-mainische Siedlungswerk, Dauamtsleiter Avieny, mit der Errichtung und Leitung des Gaukommissariats beauftragt Das Dauwohnungskommissariat wird sich unter Ver­meidung arbeitshemmender und bürokratischer Ice- -hoben für die Durchführung seiner Aufgaben der sorhondenen Einrichtungen, insbesondere der ur Den Gau zuständigen hessischen und preußischen Ver-

NSG. Der Führer hat mit seinem Erlaß vom 15. November 1940 das Grundgesetz für den neuen Deutschen Wohnungsbau aufgestellt und damit emes der bedeutunasvollsten innerpolitischen. Probleme aus dem Stadium der Teillösungen an die prob -ische Verwirklichung für das ganze Reichsgebiet derangeiührt Mitten im Krieg, mitten in der diplo­matisch-militärischen Vorbereitung des letzten Schla­ges gegen den Briten befaßt sich der Führer des ^ationalsozialisttschen Deutschlands mit der Auswer» lung des siegreichen Friedens.

Wer sich lange und eingehend mit den sozialen Problemen und mit dem praktischen Wohnungs- jtnb Siedlungsbau befaßt hat. wird die volle Trag­weite des Führererlasses ,^ur Vorbereitung des Rutschen Wohnungsbaues nach dem ftnege" ermcf» en können, der mit einem ganzen System Dermal» mngsrechtlicher und bauwirtschaftlicher Reglemen- uerunaen und Tradittonen kurzerhand bncht, um an dessen Stelle zu setzen den knappen, wohldurch- s»achten Wortlaut eines Gesetzes im Stil eines mili­wrischen Tagesbefehls. Aus dem unentwirrbar cheinenden Knäuel von Befttmmungen. Maßn-ah- men. Verfahrensvorschriften des bisherigen Woh- mngs» und Baurechts greift der Führererlah bün­delweise die Kernprobleme heraus, befreit sie von inwesentlichem Beiwerk und bringt sie in eine neue Drbnung zueinander. Ein radikaler Umsturz der Zu- tänbigteiten stellt den gesamten künftigen Woy- tungsbau unter b i e verantwortliche Le i- :ung ber Partei. Eine zwanzigjährige Ent­wicklung ist damit endgülttg zum Abschluß gekom­men. An den Kämpfen zur Erreichung dieses Zieles ist der Gau Hessen-Nassau in hervorragen­dem Ausmaße beteiligt gewesen.

Ich entsinne mich mit Stolz der zahllosen, er­bitterten Fehden, welche die Neine nationalsozia- Ilfstische Fraktion im Frankfurter Stadt- Parlament in ber Kampfzeit jahrelang zu be­gehen hatte. Die Protokolle des Hauses Limpurg ms den Jahren 1925 bis zur Machtübernahme $eben in seitenlangen, stenographischen Sitzungsbe­richten ein teils erschütterndes, teils erheiterndes Bild der damaligen Kämpfe. Hier faß das jüdische Stadtoberhaupt mit seinen Trabanten, die mit