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Dienstag, 25.Juni 19^0 Annahme von Anzeigen für bie Mittagsnummer bis8'/?UhrdesBormittags Grundvreise für 1mm Höhe bei Anzeigen von 22 mm Breite? Pf.,Textanzeigen von 70 mm Brette 50 vf. Wiederholung Malstaffel l Abschlüsse Mengenstaffelö Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25 "/o mehr Ermäßigte Grundvreise

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Gießener Anzeiger

vrShlsch«UnioerMätrdn,<I«reiS.rmigr General-Anzeiger für Oberhessen Sd,ri6ie6en?S<Snlftra6t Z-9

Führerhaupiquariier, 24. Juni lDTlB). Der Führer Hai folgenden Aufruf erlassen:

Adolf Hiller.

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Aufgabe der Waffenslillsiandskommlsiion

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Waffenstiiistandskommisfion triff in Wiesbaden zusammen

Berlin, 25. Juni. (DRV. - Funkspruch.) Auf Grund des deulfch-franzöfifchen Daffenstillstands- verlrages tritt eine Waffen still st andskom- Mission zusammen, die ihren Sih in Wiesba­den haben wird. Zum Vorsitzenden der Waffenstill- tandskommission hat der Führer den General der Infanterie von 5 lülpnagel ernannt

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Rudolf Hetz au den Führer.

Berlin, 25. Iuni. (MB.) Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf hetz, hat an den Führer folgendes Telegramm gerichtet:

An den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, Führerhauptquartier.

Den Kampf des jungen nationalsozialistischen Bolksheeres gegen Frankreich haben Sie, mein Füh­rer, mit dem glorreichsten Siege der Geschichte ge­krönt. Zugleich haben Sie damit dem opferoollen, jahrelangen Ringen der deutschen Frontsoldaten des

Führerhauptquartier, 25. Juni. (DRV.) Der Führer hat folgenden Aufruf erlassen:

Im September 1939 entstand durch die englisch- französische Kriegserklärung die Rotwendigkeit. Teile der an die Westfront angrenzenden Gebiete von der deutschen Zivilbevölkerung zu räumen, hunderttausende von Volksgenossen wur­den von dieser Maßnahme betroffen. Die Räumung selbst geschah nach einem genau vorberei­teten Plan. Trotzdem mutzte sie viele Här­ten mit sich bringen. Alle Betroffenen haben aber in vorbildlicher weise der Anforderung des Krieges genügt

Nun ist die Stunde der Rückkehr in die heimatlichen Städte und Dörfer gekommen. Die Anweisungen für ihren reibungslofen Verlauf wer­den unmittelbar gegeben. Die Durchführung des

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und ihre Wiederherstellung unverzüglich ver- anlaht werden, was dem einzelnen während seiner Abwesenheit an Schaden zugesügt worden ist, wird erseht. Partei- und Staatsbehörden sind verantwortlich, dafür zu sorgen, datz den Rück- gekehrten in kürzester Zeit die Hilfe zuteil wird, die zu beanspruchen sie berechtigt sind.

Führerhauptquartier, den 25. Juni 1940.

gez.: Adolf Hitler.

OerDank des deutschen Volkes

Der glorreichste Sieg aller Zeiten

Ein Ausruf des Führers an das deutfche Volk.

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die Durchführung des Waffen siill- standsvertrages zu regeln und zu überwachen. Die französische Regierung ist auf­gefordert worden, ihrerseits Vertreter zu der Waf­fenstillstandskommission zu entsenden.

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Ur verlustig erklärter Franzose, De «auue, Churchills Wendung von der Nichtanerkennung der Regierung Petain noch unterstrichen. Anschließend -ob dann der Londoner Rundfunksprecher ost,z,ell iekannt, daßdie Regierung Seiner Maiestat d e Regierung von Bordeaux letzt nicht mehr Regierung eines unabhängigen Landes betrachten tonn". Damit ist also die bisherige englisch-st-rnzo

MdemMlerttelmusgezeichliet

Berlin, 25. Juni. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen: Kapitänleutnant Birn­bach e r, Chef einer Schnellbootflottille.

Kapitänleutnant Heinz Birnbacher hat sich in Nor­wegen und im Kampf vor der englischen Küste aus­gezeichnet. Sein Beispiel und sein Draufgängertum rissen seine Kommandanten und Besatzungen mit. Während des Norwegen-Unternehmens führte er feinen Verband bei der Einnahme von Bergen und bei Gefechten in den Fjorden, versenkte ein nor­wegisches Torpedoboot und sicherte Geleitzüge von Dampfern und Truppentransportern. Auf sechs von sieben gefühtten Vorstößen gegen die englische Küste wurden vier feindliche Zerstörer unter schwersten Verhältnissen von seiner Flottille versentt, davon einer von seinem Führerboot. Birnbacher wurde als

Rückkehr der Bevölkerung in die geräumten deutschen Gebiete

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Durch solche Erklärungen aber wurde die Regie­rung in Bordeaux mobil gemacht. In einer Rund­funkrede hatte Marschall Petain bereits nachge­wiesen, daß Enaland seine Alli-anzpslichten bewußt vernachlässigte. Am Sonntagabend nahm die fran­zösische Regierung noch schärfer gegen England Stellung, und um 9.30 Uhr hielt Marschall Peta-in es für nötig, in einer kurzen Rundfunkansprache klar zu sagen, was ist. Mit schmerzlicher Verblüf­fung hätten die Franzosen von Churchills Worten Kenntnis genommen. Frankreich und da traf der Marschall ins Schwarze verstehe Angst, die sie diktierte", denn Churchill fürchte jetztfür sein Land di-e Leiden, die das unsere seit einem Monat

Der Waffenstillstand in Kraft.

Waffenruhe in Frankreich seit heute früh 1.35 tthr.

DNB. Führerhaupiquartier, 24. Juni. Heute, am 24. Juni, fand um 19.45 Uhr bei Rom die Unterzeichnung des italienisch- französischen Waffenstillstandsvertrages statt. Um 49.35 Uhr erfolgte die offizielle Mitteilung darüber an die deutsche Retchsregterung. Vas Oberkommando -er Wehrmacht hat die Einstellung der Feindseligkeiten gegen Frankreich angeordnet. Am 25. Zum, 4.35 Uhr teutfcher Sommerzeit, tritt auf beiden Seiten die Waffenruhe ein. Oer Krieg im Westen ist damit beendet.

Deutsches Volk! _ , , ,

Deine Soldaten haben in knappen sechs Wochen nach einem heldenmütigen Kampf den Krieg im Westen gegen einen tapferen Gegner eendet. Ihre Taten werden in die Geschichte eingehen als der glorreichste Sieg aller Zeiten. In Demut danken wir dem Herrgott für einen Segen. Ich befehle die Beflaggung des Reiches für zehn, das Läuten der Glocken für sieben Tage

überhäufen". In Ehre, Unabhängigkeit und Würde aber habe das unterlegene Frankreich seine Nieder­lage eingestanden, es habe niemals weder sein Blut noch seine Mühen geschont, und es lehne vergebliche Pläne und illusorische Projekte ab. Diese wahrheits­gemäße Ansprache hat die englische Gemeinheit vollends enthüllt.

Die britischen Verbrecher wollen aus Furcht, sich selbst gegenüber den deutschen Waffen verantworten zu müssen, ihre bisherigen Mitverbündeten bis zum letzten Mann opfern und, tun diese Nationen es nicht oder können sie es nicht, die Revolte gegen deren gesetzmäßige Regierungen fördern. Diese Gangstermanieren haben gerade in Frankreich sehr ernüchternd gewirkt. Die gewaltigen Festlands­schlachten sind beendet, jetzt aber steht die Abrech­nung mit England, mit seiner perfiden, verkomme­nen Moral und seiner unerträglichen Aufgeblasen­heit bevor. Die siegreichen deutschen Waffen werden die Punier der Nordsee so treffen, wie es ihre jahr­hundertelangen Verbrechen gegen andere Nationen, gegen deren Ehre, Würde und Unabhängigkeit ver­dienen.

Weltkrieges seinen Sinn gegeben. Ihr Glaube und Ihr Wut haben Deutschland zu neuer Grötze geführt. In unsagbarem Stolz und voll tiefer Dankbarkeit ist das deutsche Volk um Sie und Ihre Wehrmacht vereint.

In der Rächt der Waffenruhe mit Frankreich gez.: Rudolf hetz." Das Ganze halt."

Berlin, 25. Juni. (DNB. Funkspruch.) In die- er Nacht haben sich die Berliner erst zur Ruhe be- geben, als schon der Morgen heraufzudämmern be­gann. Als die Meldung bekanntgegeben wurde, daß der historische Vorgang des Beginns der Waffen­ruhe an der Front durch den Rundfunk übertragen werde, da gab es wohl niemanden, der nicht Zeuge dieser geschichtlichen Stunde sein wollte. 1.34 Uhr. Trommelwirbel und die Frankreichfanfaren. 1.35 Uhr.Das Ganze halt!", es erschallte das allen Soldaten wohlbekannte Signal. An der West­front war in diesem Augenblick die Waffenruhe ein­getreten, der Krieg mit Frankreich war damit zu Ende! Noch einmal ertönt das Signal aus weiter Ferne, und dann hätten wir aus dem Lautsprecher Gedanken, die uns alle beseelten, in Worte zusam­mengefügt. Wir neigten uns in Ehrfurcht vor den toten Helden dieses Feldzuges. Unsere von Dank er- füllten Gedanken gingen zu unseren tapferen Sol­daten an der Front, die diesen glänzenden Sieg evsttttten haben, und voll heißer Dankbarkeit schlu­gen unsere Herzen dem Führer entgegen, der uns aus Zerrissenheit und Schande wieder emporgeführt hat bis zu dem Gipfel dieser Stunde.Lang lebe der Führer!" Die Stimme in dem Lautsprecher war verstummt. Mit ihren letzten Worten begann d i e deutsche Glocke am Rhein zu klingen.Wir treten zum Beten vor Gott den Gerechten" stteg feierlich empor und dann die Lieder der Nation.

Glockenläufen vom LS.Juni bis^. Juli.

Berlin, 24. Juni. (DNB.) Aus Anlaß der siegreichen Beendigung des Krieges mit Frankreich hat der Führer für die Dauer von sieben Tagen das Läuten der Glocken angeordnet. Der Reichs- minister für die kirchlichen Angelegenheiten gibt hierzu bekannt, daß das Läuten der Glocken vom 25. Juni bis einschließlich 1. Juli 1940 einheit- li ch im ganzen Reichsgebiet in der Zeit von 1 2.0 0 bis 1 2.1 5 Uhr stattzufinden hat mit Ausnahme derjenigen Gemeinden, für die eine örtliche Sonderregelung getroffen worden ist. In der Zeit von 12.00 bis 12.15 Uhr soll aus an­derem Anlaß nicht geläutet werden.

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S' SfcÄn b« SR»* aud; zwischen typisch englisthe Heuchelei und Brutalität war es - 1....... die gleichzeitig im Rundfunk den emigrierten bel­

gischen Exminister Jaspar gegen Belgien und sei­nen König, den ehemaligen Sprecher des norwegi­schen Parlaments, den Juden H ambro, gegen Norwegen geifern ließ, weil diese Völker nicht bis zum allerletzten Blutstropfen für England gefochten

Rücktransportes übernehmen die gleichen Instanzen, die die Räumung im September und Oktober des vergangenen Jahres geleitet haben. Soweit die Orte und Wohnstätten an der Front durch das Feuer der Artillerie oder durch andere Einwirkungen des I Krieges leiden muhten, wird ihr Wiederaufbaus

Wiiie Unterzeichnung bes italienisch - französischen fische Allianz begraben Der diplomatische Krieg von Kasfenstillstandsoertrages schuf die Voraussetzung England gegen Frankreich erklärt wordem Diese für bas Inkrafttreten ber Waffenruhe auch zwischen ""d Brutalität war es.

den deutschen und französischen Armeen. Den glor- i reichsten Sieg aller Zeiten, so stellt der Führer m (linem Aufruf an das deutsche Volk fest, haben die

i deutschen Soldaten in einem heldenmütigen Kampf gegen einen tapferen Gegner nach knapp sechs Wochen an ihre Fahnen heften können. In Ehr­furcht neigen wir in dieser denkwürdigen Stunde inser Haupt vor den Helden, die aus den Schlacht- kldern Belgiens und Frankreichs diesen Sieg mit isr Hingabe ihres Lebens erftritten, in tiefer Dank- arkeit gehen unsere Gedanken zu unseren Sal­aten, die nach schwerem Ringen und unerhörten itrapazen tief im Westen und Süden Frankreichs ehen, und in unsagbarem Stolz, in grenzenloser !iebe und hingebendem Vertrauen richten mir un­tre Blicke auf den Führer, dessen kühne Entschlos- mheit und geniale Leitung der Operationen diesen ieldzug siegreich beendeten. Mit dem gleichen Ver­trauen zum Führer und zu unserer Wehrmacht eht das deutsche Volk nun in die nächste Phase ieses ihm aufgezwungenen Krieges. Sie wird in artem Waffengang die Auseinandersetzung mit ingland bringen, oeffen endgültige Ausschaltung us den kontinentalen Angelegenheiten erst den uropäischen Völkern endgültig den Frieden und eine glückverheißende Zukunft sichern wird.

Selbst in Frankreich dämmert schon die Erkennt- nis, welch verruchtes Spiel die Briten mit ihre" hntinentalen Verbündeten getrieben Haven Die Luseinandersetzung zwischen C h u r ch i l l und d<.m greifen Marschall Pätain geben dafür bezeich­nende Hinweise. Am Samstagnachmittag war im Walde von Compiegne der Waffenstillstand zwischen Deutschland und Frankreich abgeschlossen worden. Die französische Regierung sowie alle ihre Organe betonten, keine bei von Deutschland gestellten Be­dingungen sei schmachoöll gewesen, keine habe un- chrenhaftes von Frankreich verlangt und in vol­le r F r e i h e i t, ohne Druck des deutschen Gegners, jd die Annahme der Waffenstillstandsbedlngungen cusgefprocben worden. Kaum war diese für England Niederschmetternde Nachricht bekannt geworden, als khurchill sich in einer Tonart gegen die Regierung ton Bordeaux wandte, die in der Geschichte bei- stiellos bleibt. Churchill hat wie Shylock aus dem Schein bestanden, den die Regierung Daladier au Geheiß Chamberlains einst unterzeichnete. Er yai kipp und klar gesagt, daß er den Vorkämpfer Groß­britanniens auf dem Festlande niemals aus bem Vertrage" entlassen würbe, wonach die Franzosen rtit ben Englänbern gemeinsam bie Waffen gegen Deutfchlanb erheben unb sie nicht ohne gewemsame Lerstänbigung nieberlegen mürben. Churchill kann 3 natürlich nicht verstehen, daß Frankreichs R^ie- mg trotzdem zu diesem Schritt gezwungen war Md zieht daraus bie Konsequenz, Englaub werbe sichtrotz bes Aktes ber Regierung von Borbeaux ter Sache bes französischen Volkes annehmen

Churchill ruft also Frankreich zur Fortsetzung des Kampfes bis zum Weißbluten auf. er erkennt b e Gültigkeit der Regierung $etam nufjt an bie ibrigens vom Präsidenten Lebrun vollkommen bgal gebildet wurde, er will die Revolte ber Fran­zosen gegen ihre eigene Regierung schüren, unb em Id) ßonbnn emigrierter unb seines Generalranges Ur verlustig erklärter Franzose, be Gaulle, hat Churchills ÄZendung von ber Nichtanerkennung ber