Montag. 23. Dezember MO
gibt dagegen andere, die jede internationale Zusammenarbeit ablehnen und sich völlig auf die Al
bes Kabinetts die
öffentlichen Mei- Churchill bis vor
wie in der
gierenden Parteien angehören und man
japanische Mitanmssion für Berlin und Rom
sich um ein Bündnis, das nicht beabstchtlge. Der Welt seine Gesetze aufzudrängen zu dem einzigen
!tzt. „Wenn die Verluste der englischen Schiffe in em gleichen Tempo weitergehen", so sagte Croh, ^hne daß entsprechende Neubauten erfolgen, können wr nicht in dem gleichen Umfang wie bisher unsere jiiegsanstrengungen fortsetzen. Das Jahr 1941 vird sicherlich die s ch w e r st e Zeit für uns wer- ten. Wir können natürlich einen Teil der Fahrzeuge
Mber bauen, aber wir hoffen, daß die Vereinigten Staaten eine Lösung finden und uns im kommen-
Die Welt müsse in rationeller Weise reorganisiert werden, habe sich Matsuoka geäußert, so bemerkt „Tribuna", und hinzugefügt, es handele
Riesenbrände und zahlreiche Explosionen in Liverpool.
sind. f
Es ist unseren Behörden in Paris außerdem gelungen, festzustellen. Daß ein im vr,tischen Naa)r.ch. tendienst stehender englischer Staatsangehöriger monatelang durch den Legationssekretar Croß im Gebäude der amerikanischen Botschaft in Paris versteckt wurde, bis der Secret-Service-Mann außerhalb der amerikanischen Botschaft verhaftet werden konnte. Während des Aufenthaltes im Gebäude der amerikanischen Botschaft hat der Eng.an- der," wie er eingestanden hat, seine Spionagetätigkeit- gegen Deutschland fortgesetzt.
Die Reichsregierung hat dem State-Departement in Washington diese Vorfälle mitgeteilt unh um Abberufung der betreffenden Botschaftsmitg lieber e r s u ch t. Die amen- konische Regierung hat daraufhin die Abberufung angeordnet und mitgeteilt, daß jie ihrerseits eine Untersuchung der Angelegenheit eingeleitet habe.
Britische Bomben auf Zürich.
Eine Reihe von Bränden und zahlreiche Verletzte.
Zürich, 23.Dez. (Luropapreß.) Nachdem eng- lifche Militärflieger bereits in der oergangeuen Woche die Schweizer Neutralität mehrfach verletzt und die Stadt Basel mit Vcmbrn belegt hatten, ist nunmehr eine neue Bombardierung einer schweizerischen Stadt erfolgt. Britische Flieger erschienen am Sonntag um 20.49 Uhr über Zürlch und warfen Brand- und B risan zbomb eu ab. Der Angriff wurde in zwei Dellen durchgeführt. Beim ersten Angriff erfolgte der Anflug 20.49 Uhr über W eiach, der zweite Anflug etwa 20 BNnu-- ten später von Basel aus, wo die Flieger längere Zeil gekreuzt hatten. Mehrere Häuser und Fa- 'rikanlagen wurden getroffen. Es entstand eine Reihe von Bränden, besonders in einigen Industriewerken. (Eine große Anzahl von Personen lff verletzt worden. Die genaue Ziffer sieht noch nicht fest.
• Britische Bomben auf eine juyoslaw sche Grenzstadt.
Berlin, 22.Dez. (DNB.) Liverpool wurde in der vergangenen Nacht von starken deutschen Kampfverbänden angegriffen. Die Wirkung dieses erneuten Großangriffs gegen den wichtigsten britischen Hafen war besonders heftig. Rie- scnbrände entstanden in den Dockanlagen und Großspelchern sowie in den Tankanlagen von Birkenhead. Zahlreiche Explosionen mit hohen Stichflammen wurden von unseren Besatzungen beobachtet. Der Lichtschein des brennenden Liverpool konnte noch bis auf eine Entfernung von mehr als 200 Kilometer wahrgenommen werden.
Auch London und andere Städte wieder dombardiert.
Berlin, 22. Dez. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3n der Nacht zum 21. Dezember griffen, w e bereits gemeldet, starke Sampffllegerverbände Liver- pool mit großem Erfolg an. Außerdem belegte die Luftwaffe kriegswichtige Ziele in London, Bristol und Southampton fowie eine Anzahl F l u g P l ä h e mit Bomben. Das Verminen britischer Häfen wurde fortgesetzt. Am Tage beschränkte sich die Tätigkeit in der Lust auf be- waffncte Aufklärung, wobei wiederum London das Ziel von Bombenwürfen war. Fernkampf- b a l t e r i e n des Heeres und der Kriegsmarine be- schossen aestern abend erfolgreich einen dicht unter der englischen Küste fahrenden feindlichen Geleit- zug und den Hafen von Dover. In der Nacht zum 22. Dezember wurde nochmals Liverpool von starken Kräften schwerer Kampfflugzeuge angegriffen. Ausgedehnte Brände im Zielgebiet, vor allem in den Dockanlagen, konnten beobachtet werden. Kampfflieger des italienischen Fliegerkorps griffen die Hafenanlagen von Harwich mit gutem Erfolg an.
3n der gleichen Nacht warf der Gegner im Reichsgebiet an mehreren Stellen Sprengung Brandbomben. 3n zwei Städten Westdeutsch-
osür kämpst England?
Srößte Verworrenheit über die Kriegsziele in Oeffentlichkeit und Regierung. Wachsende Tonnagesorgen. — Oie USA. sollen helfen und können nicht.
Lon unterer Berliner 6d)nftleiiung.
Der Wehrmachtbericht vom Samstas.
Berlin, 21.Dez. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3n der Nacht zum 20.12. griffen Kampffliegerverbände kriegswichtige Ziele in London mit guter Wirkung an. Auch am Tage warfen Kampfflieger Bomben auf London. Ferner wurde eine Rüslungsfabrik in Chelmsford schwer getroffen. Die Luftaufklärung erstreckte sich über die ganze 3nsel bis zu den Shetlands. 3n der Nacht zum 21. Dezember griffen starke Kampfsliegerverbände außer sonstigen kriegswichtigen Zielen in Süd- und Mittelengland Hafen- und 3nduflrieanlagen von Liverpool mit Tausenden von Spreng- und Brandbomben an. Zahlreiche Großseuer, viele kleinere Brände und gewaltige Explosionen wurden von den Besatzungen beobachtet und bestätigen so die Wirkung des Angriffes.
Der Gegner griff in der vergangenen Nacht mit Schwerpunkt die Reichshauptstadt an. Der Angriff richtete sich ausschließlich gegen nlchtmilitärische Ziele. Eine Anzahl Häuser sowie der Berliner Dom wurden bescha- digt, sechs Zivilversonen getötet, 17 verletzt, die sich 3um Teil außerhalb der Lustschutzräume befanden. Flakartillerie schoß zwei feindliche Flugzeuge ab.
Pach Churchills Alarmrede und seiner Feststes erhalten sie zehn verschiedene Antworten. Es gibt Ung, England schwebe in tödlicher Gefahr, haben Parteigänger eines neuen Völkerbundes, und es die Churchillianer ihren Senf zu dem unverdau- “ " " * “ -------' °"
Tokio, 22. Dez. (Luropapreß.) Wie vorn Sriegsrninisterium amtlich mitgeleitt w rd, hat die japanische Armee beschlossen, auf Einladung Deutschlands und 3taliens eine Militar- miffion unter Führung des Generalleutnants vamajhito. des Generalinspekteurs der Luftfahrt nach den Achscnländem zu entsenden. Diese Mission hat den Auftrag, an Ort und Stelle die Erfahrungen des gegenwärtigen Kriege s zu studieren. Die Mission reift mit dem 5ibi- rien-Expreß zuerst nach Deutschland.
Die praktische Handhabung des Dreimächtepakts.
9t o m , 21. Dez. (Europapreß.) Zu der Einsetzung der im Dreimächtevertrag vorgesehenen t e ch n t • schen Ausschüsse wird in Rom von Mtan- di^er Stelle erklärt, das erste von dem Dreimacht-, vertrag verfolgte Ziel sei die Begrenzung des gegen.Bärtigen Konfliktes, das zwe.te di, "politische und wirtschaftliche Neuordnung der Welt und damit die Dorberettung der La- sung der großen Ausgaben, die in der zweiten Male an die Mächte herantreten werden wenn der Friede m der Welt wieder emgekehrt sei. In dem in Rom zur Einsetzung gelangen^n p o I. t.. °Aen Ausschuß, der aus dem Italienischen Außen, knister und den Botschaftern Deutschlands und Javans bestehen wird, wird Außenminister Graf Ciano den Vorsitz führen. Den mili tarif ch e n Ausschuß werden ein höherer italienischer Difi-
Annahme von «metae« füi öle Mutaasnummer btoX'Z.llbr he^OtormittnaS
«liuei« «Kürette i
«nAemettteil 7 Rvi le inm bei "22 nun 3eitenbreite» Wertteil 50 »tot. te mm bei 70 mm Seilenbreite
Rackrlaste:
Wiederholung Malstattell Abikblülle Tienpenitanel B Plavoorickrift (oorbenat itercmbarunp >25’-mebt
England kämpst nm Dividenden.
Wenn man mit einem Schlage verstehen will, marum die England beherrschende Clique die,en Krieg herbeigefuhrt hat, und wofür Großbritannien in Wirklichkeit kämpft, genügt es, einmal einen Blick in eine britische Wirtschastssachzeitung, wie etwa die „Financial N e w 5" zu werjen. 3ehe Zeile in diesem Blatt erhärtet die Worte, mit denen derFührer in seiner großen Rede vor den beut- chen Rüstungsarbeitern die Welt der raffgierigen Profitjäger in der sog. Musterdemokratie geißelte und ihr die nationalsozialistische Wirtscha,tsaUssas- ung gegenüberstellte. In einer der letzten Aus» jaden dieses Blattes wird in aller Seelenruhe ausgerechnet, daß im nächsten Jahr den Aktionär r e n der britischen E i s e n b a h nge s e lisch a f t e n eine Einnahme von 445 Millionen Mark zugestanden wird. Um diese Tatsache r-cht zu roürbigen, muß man wissen, was die „Finan« cial News" natürlich nicht erwähnt, daß nicht weni» ger als 18 der sehr ehrenwerten Abgeord» n e t e n des britischen Unterhauses über zusammen 31 Verwaltungsratsposten mit den dazugehörigen Aktienpaketen bei eben diesen Eisenbahngesellschaften verfügen. Diese Unterhausabgs- ordneten schlucken auf diese Weise, von der Regier» rung garantiert, 6 v. H. mehr Einnahmen als im ersten Jahr des Krieges. Natürlich werden diese Plutokraten alles tun, um diese Konjunktur recht lange zu erhalten, auch wenn Tausende und Zehntausende von Engländern die Opfer dieses Krieges werden! w
Soweit die linke Seite der „Financial News , Die rechte ziert die fettgedruckte Ueberschrift: „Eine wichtige Neuigkeit: Die Gewinne von W. M. Neill wurden verdoppelt. Dieser Firma, die chemische und schwerindustrielle Produkte herstellt und daher die glänzende Konjunktur in vollen Zügen genießt, hat, rote die „Financial Neros" weiter aus führt, mit über sieben Millionen Mark den Höch st en Gewinn seit ihrem Bestehen als öffentliche Gesellschaft erzielt. Er liegt um bas Doppelte über dem Dorfahrsbetrag. Man zahlt daher die „bescheidene" Vergütung von 2 0 v. 5). Dividende an die Aktionäre, die sich nur etwas unbehaglich bei dem Gedanken daran fühlen dürften, daß im laufenden Finanzjahr dis
darüber hinaus auch noch die Meinung der vier Dominions hören muß. Unter diesen Umständen ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und den ,Alliierten« besonders schwierig."
Zeigt dieser Bericht die ganze schamlose Verantwortungslosigkeit der piutokratischen Kriegs- wacher, die zwar die Welt in einen neuen Knea zu stürzen wußten, aber nach einem Jahr ihr noch nicht zu sagen vermögen, wofür sie überhaupt kämpfen, so liegt auf der Gegenseite alles klar zutage. Eben erst ist der Dreimächtepakte zwischen den jungen Völkern Deutschlands, Italiens und Japans jetzt durch die vorgesehene Er- richtung gemischter Kommissionen ein sehr lebendiges, aktives Element der Politik geworden. Die Gegner dieses Paktes, der nichts gemein hat mit demokratischen Vereinbarungen, sondern das Instrument einer großzügigen Neuordnung Europas und Ostosiens auf völlia neuer Grundlage ist, haben dünkelhaft gemeint, er fei nur ein belangloses Stück Papier. Jetzt wird das eigentliche Wirkungsstadium dieses Paktes politisch, wirtschaftlich und militärisch beginnen. Er wird in die Praxis übertragen, und die letzte Rede des japanischen Außenministers Matsuoka wird nicht nur in England, sondern vor allem auch in Washington sehr aufmerksam studiert werden. Denn darüber besteht kein Zweifel: die drei Mächte sind gewillt, jede Einmischung in ihre Lebensräume in Europa und Ost- asien durch eine bisher abseitsstehende Macht mit den Waffen zu brechen.
MerWungenMcherSpionase durch LM.-Dmomaten.
Berlin, 21. Dez (DNB.) Die amerikanische Staatsangehörige und Angestellte der amerikanischen Botschaft in Paris, Mrs. Elizabeth Deegan hat einem aus deutscher Kriegsgefangenschaft ent- rotchenen englischen Offizier Unter- stützung angedeihen lassen und versucht, ihm B e t • Hilfe zur Flucht zu leisten. Die angestcllten Ermittlungen haben ferner ergeben, daß nicht nur Mrs. Deegan, sondern auch die Botschaftssekretäre Croß und Hunt in die Angelegenheit verwickelt
zier und die Militär-Attaches der deutschen und japanischen Botschaft, den W i rt s ch a f t s a u s - schuß unter dem Vorsitz eines italienischen Funktio- närs Beamte der interessierten italienischen Ministerien sowie die Handelsattaches Deutschlands und Japans bllden.
Die von dem Dreimächtevertrag ausgesprochenen Grundsätze, so schreibt „Giornale d'Jtalia", gelangen nun zur praktischen Handhabung. Diese Feststellung erlange ihre Bedeutung, wenn sie in Beziehung gebracht werde zu den hier und dort austretenden Tendenzen, das gegenwärtige kriegerische und politische Bild zu entstellen. Der Dreimächtevertrag, der vornehmlich Werke des Friedens im Auge habe, sei heute vor allem ein Instrument des Bündnisses, bereit sofort in Aktion zu treten, falls neue Beteiligunaen am Kriege einsetzen soll- ten. In diesem Sinne habe unter Bezugnahme auf die unverantwortliche Wühlarbeit der englischen Regierung zur Werbung neuer Verbündeter auch der japanische Außenminister Matsuoka seine jüngsten Erklärungen abgegeben.
ten Jahre helfen".
Croß wies dann darauf hin, daß England schon ; -tzt in den USA. verschiedene alte Schiffe gekauft j :at, daß jedoch keine weiteren Fahrzeuge dieses j ft)ps zur Verfügung stehen. „Es ve,inben sich in ten Häfen der Vereinigten Staaten doch eine An- ( ahl beschlagnahmter feindlicher Fahr- jeuge. Auch diese Fahrzeuge sind von uns s e h r be- 1 c?hrt", meinte der britische Blockabemimster mit ter harmlosen Miene eines Biedermannes, ohne iarüber zu stolpern, daß er damit den Amerikanern ten Raub fremden Eigentums insinuiert. Croß sagte tonn weiter: „Der Krieg wird zur See ent- ichieden werden: denn Deutschland macht uner= iorte Anstrengungen, um uns von unseren Derbin- tungen abzuschneiden, ebenso wie wir versuchen, die irindlichen Häfen zu blockieren. Die britischen lonnagoerlufte sind seit Juni d. I. t) er • ! reisacht worden. Nur mit Hilfe von mehr Zerstörern und durch den Ersatz d e r v e r - lorene nFahrzeuge können wir die Unter» i;ebootsgefahr beseitigen. Ich kann m diesem Zu- immenhang mitteilen, daß wir nach wie vor Velars an einer größeren Anzahl von Zerstörern Hoben. Es ist meine Hoffnung, daß die Vereinigten Staaten von Nordamerika ebenso wie im cergangc»
■ ren Kriege ein gigantisches Schi ffs bau- | ; r o gr a m nr einleiten." Croh meinte, daß das ; irfte Halbjahr 1942 entscheidend werden wurde, vor- iiisgesetzt, daß der Krieg dann noch nicht beendet sei.
Der britische Generalionsul in Neuyork erklärte, England könne in der Produktion von Rustungs- I material Deutschland nicht erreichen, die gelamte malische Existenz sei daher von den USA. unö Deren Hilfe abhängig. Ohne Amerikahilfe gebe es feinen ! nglischen Widerstand mehr. Also: England kann liefen Krieg nicht mehr a l le in fuhren.-Die ! ieutschen Schläge haben es zermürbt. Es hofft aus ji iie USA. als einzigen Notanker. Drüben aber ftrei» . Ist man sich um die Form, in der man England 8 f>ilfe. angedeihen lassen könnte, ohne selbst das I hiegsrififo auf sich zu nehmen. Allerdings hat ein | Dissender, der frühere Botschafter m London, 11 e nn e b g , öffentlich die USA. gewarnt, und em 1 Ritglied des Kongresses hat gerade jetzt aus dem | Usher geheim gehaltenen Bericht Kennedys an Idoosevelt einen Abschnitt zitiert, der drüben gerade- I M sensationell wirkt. Kennedy sagte danach: „fcs Irt ein Selbstmord für die Vereinigten Staa- f vn, wenn sie jetzt, bei dem derzeitig unvorbereite- 'm Zustand, in den Krieg eintreten wurden. Die | Kerteidigungsmittelproduktion der USA. gen_ g | hum, um den eigenen Schutz zu fö?;
: Toch weniger könne die USA. England Hufe t I'isten." Diese Aeußerung des amerikanischen Bot- ! Hafters ist in London natürlich sehr bitter »er- i mertt worden, aber sie wird unterstrichen durch eine A »eitere Meldung aus Neuyork, nach der amerira- W'jische Wirtschaftskreise die Lieferung der kürzlich I ton England bestellten 60 Handelsschisfe erst für I Enbt Des Jahres 1942 ankundigen. Man I >ißt in Neuyork, wie selbst Reuter andeutet, durch- ! Dicken, daß noch niemals derartig große Anfor i ierungen an die amerikanischen Werften gestellt I »orden sind. Die Kiellegung der 60 Handelsschiffe I !»ll erfolgen, sobald der englisch-amerikanische Kon- I traft unterzeichnet worden ist. Auch hat man noch j 'ächt das notwendige Material zur Sernigung, F 's wird mehrere Wochen dauern, ehe es für ote ’ Werften geliefert werden fann.
Neben diese Unfähigfeit Eng ands, den Kneg au -igener Kraft fortzusetzem geschwe.ae denn emen ^tischen Sieg über die Machte der Achse S" errm :>en, tritt die innere Unsicherheü in Volk und Re^ Gerung, die namentlich in dem Suchen uach _ I ür bie eigene Oeffentlichkeit und dre freunde m
JSA. plausiblen Kriegszie 1 zum Ausö ' ’ommt Eine aufschlußreiche Schilderung über d e
Benroorrenbeit der Meinungen hierüber Swt der Londoner Korrespondent des bekannten IP
; Blattes „Ya". Er schreibt: "Wahrend Hitler vor er Welt seine Gedanken über den Wi^ L
i| Europas auf Grund der deutschen W sf n einer außerordentlich klaren und ube^ugenoen
I w dargkst-m ^'ft^enäu®=9 ÜM.n I ntgegengesetztesten /i u 11 .
I über dieses Problem. Wenn SieW ° | über chrs Idee eines runftigen Europa befr g
lchen Happen gegeben; so Bevin, der wie sammenaroeit ablehnen und sich völlig auf die Al- ksquith und Llvyo George einst im Weltkriege von • lianz England-Nordamerika versteifen, mit der sie t m Riesenkampf Englands für — die Menschheit einen neuen Frieden machen wollen. Die Regie- fradj; so der Erste Lord der Admiralität A l e x a n- rung ihrerseits bewahrt eine absolut rätselhafte le r, der die Zerstörung der Industrieanlagen in Haltung, es gibt innerhalb des Kabinetts die kheffield etwas euphemistisch als furchtbar und die gleichen Gegensätze rote in der öffentlichen Mei- putschen Angriffe auf diese Stadt als die heftigsten nung. Allerdings versicherte Herr Churchill bis vor Üs Krieges bezeichnete, trotzdem aber die Fata ' etwa einer Woche, daß man diesem Problem klarer Jtorgana einer „Neuorganisierung" der Sheffielder | gegenüberstände. Die Abgeordnetenbänke des Un» ? üftungsinbuftrie aufsteigen ließ; so M o r r i s o n terhauses und die Diplomatenloge waren infolge» tis Innenminister, der versicherte, England werde besten während der letzten Sitzung voll,besetzt. Aber vch härteren und ernsteren Zeiten entgegengehen.; n i e m a n b konnte irgend eine konkrete Erklärung Ille diese Notrufe enthalten einige harte Körnchen des britischen Premiers feststellen. Es wurde lebig» Sahrheit, aber wesentlicher waren die Ausführun-1 lich beobachtet, baß Churchill seine Rede nicht nur pn des britischen Schiffahrtsministers Croß vor i mit weniger Temperament hielt, sonbern sie in Vertretern ber USA.-Presse, der den „dringenden einem gewisten Status von Erschöpftheit und Sedarf an Tonnage" erneut unterstrich und wieder- Apathie trocken verlas. Die englische Regierung ist int die ^Hoffnung aussprach, die England auf die nicht in der Lage, eine grundsätzliche, klare Lime teistungsfähigkeit der amerikanischen Schiffswerften einzuhalten, weil ihre Mitglieder vier diver- ffionn hi» ^»rfiift» h»r »nnfiirh»n P-rhiff» in Vortkien anachören unb man
lands entstand geringer Gebäudefchaden. kriegswichtige Ziele wurden nicht getroffen. Die Verluste an Zivilpersonen belaufen sich auf einen Toten und elf Verletzte. Zwei feindliche Kampfflugzeuge wurden gestern durch 3agdflieger abgcfchosfen. ein eigenes Flugzeug wird vermißt.
Wie noch nachträglich gemeldet wird, wurden am 20.12. drei feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 15 000 BRT. an der englischen Ostküste aus der Lust angegriffen. Es gelang hiervon zwei im Geleit fahrende Schiffe zu veöfen- k e n. Mit dem Verlust des dritten Schiffes ist ebenfalls zu rechnen.
yo. Jahrgang Nk.zyz G ▲ w* G Uron
Sb Gießener Anzeiger WZZ »»SXX.W General-Anzeiger für Oberhessen “sä“
Belgrad, 22. Dez. (DNB.) In der Nacht zum
_____»in , uiiu 5onntag wurde bie jugoslawische @ren labt um ein Bündnis, das nicht beabsichtige, der r 2 k an ber Adria von e n gli f che n Fl U g-
______ -z\‘r r zeugen bombardiert, die gleickzettig An- Zwecke, die Welt mit dem Gewicht gewisser Inter- gr,ffe auf die benachbarte italienische Stadt essen zu belasten, sondern darum, bie Rückkehr zu Lume unternahmen. Zwei Bomben wurden auf einem Gleichgewicht der Kräfte nach ihrem wahren 6ie Stadtmitte von Suschak abgeroorfen und rich° Werte zu erzielen, damit die für den Frieden und fetcn Gebäudeschaden an. Es gab acht Verletzte, das Gedeihen der Völker unumgänglich notwendige ^an Dermutet, baß die Bomben der jugoslawilch- neue Ordnung erreicht werde. I italienischen Eiienbahnbrücke über den FttH
I Rijets gegolten haben,


