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Große Wäsche bei unseren Landsern in Frankreich

Bec QptikcramBohnhof

Mit dem Heinkel-Bomber über England

Oie Nebentätigkeit der Lehrer.

nen Privatunterricht erteilen. Für den Privatunter­richt in der Musik bleibt eine besondere Regelung |

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Vorbehalten. Das Halten von Pensionären durch

Das Präsidium des Obersten Sowjets der Sow­jetunion hat den Handelsvertrag zwischen der Sow­jetunion und der Finnischen Republik, der am 28. Juni 1940 in Moskau unterzeichnet wurde, rati­fiziert. ,

Meldungen aus Ankara zufolge beschloß der Mi­nisterrat das Verbot der ZeitungIstanbul". Dieses deutschfeindliche Hetzblatt ist das Organ der franzö­sischen Botschaft in der Türkei. Gründe zum Verbot wurden nicht angegeben.

Im Neuyorker Stadtteil Bronx wurde eine Frau mit ihren sechs Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren gasvergiftet aufgefunden. Der Mann der Toten war feit drei Jahren arbeitslos. Die Fa­milientragödie illustriert in tragischer Weise die un­verändert anhaltende Arbeitslosennot in den Ver­einigten Staaten.

Alleinhersteller:R3os.Möb

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Aus aller Wett.

Die Goelhemedaille für Professor em. kohleschüller.

Der Führer hat dem Ordentlichen Professor em. Wirkt. Admiralitätsrat Dr. Ernst Kohle schür- ter in Berlin-Babelsberg aus Anlaß der Voll­endung seines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste um die Organisation der geodätischen und geophysikalischen Wissenschaften die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Das Deutsche irationaltheater Weimar in Frankreich.

In den nächsten Tagen beginnt das Deutsche Na­tionaltheater in Weimar eine Gastspielserie in meh- reren größeren Städten Nord- und Mittelfrankreichs.

Deutscher Unterricht in tschechischen Volksschulen.

Wie die Zeitschrift der tschechischen Erzieherschast meldet, wird im kommenden Schuljahr der Unter­richt der deutschen Sprache an den tschechischen Volksschulen bereits im 3. Schuljahr beginnen. Bis jetzt war die Voraussetzung für den deutschen Un­terricht, daß sich wenigstens 20 Schüler meldeten. Nunmehr wurde diese Zahl auf 12 herabgesetzt.

Gewaltverbrecher hingerichtet.

Am 11. Juli 1940 ist der am 29. Dezember 1911 in Hannover geborene Bruno Voigt hingerichtet worden, den das Sondergericht in Hannover am 20. Mai 1940 als Gewaltverbrecher zum Tode ver­urteilt hat. Der wegen Sittlichkeitsverbrechens vor­bestrafte Voigt hat in der Eilenriede in Hannover zahlreiche Sittlichkeitsverbrechen an Frauen verübt.

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WlwarMeiß Bleich-Soda zieht über Nacht den Schm utz aus der Wäsche

Lehrer ist genehmigungspflichtig. Bei der Aufnahme von Schülern der eigenen Schule in den Haushalt ist größte Zurückhaltung geboten.

Wieder deutsches Theater in Meh und Kalmar.

Saarbrücken, 10. Sufi. (DNB.) Während das Landestheater Saarbrücken in diesen Tagen erst­malig im Stadttheater Metz gastierte fand am ver­gangenen Montag das erste Gastspiel ^esi Stadt- th-aters Freiburg in Kalmar statt. Zur Ausftchrung gelangte MozartsEntführung aus dem toerau . In Metz wie in Kalmar wird im Einvernehmen mit den zuständigen Wehrmachtsdienststellen die Se­rie dieser Gastspiele fortgesetzt.

SdiwnrriDriß

Bei der italienischen Luftwaffe wurden Fallschirmjäger-Formationen gebildet..Uns«-Bild zeigt italienische Fallschirmjäger bei einem Einsatzappell. (Scherl-Bllderdienst-M.)

Kleine politische Nachrichten.

Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister R u d o l f H e ß , empfing den Leiter der Auslands- Organisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, zum Bericht über eine längere, Dienstreise, die der Gau­leiter kürzlich durch die besetzten Gebiete der Nie­derlande, Belgiens, Luxemburgs und Frankreichs unternommen hat, um sich über das Schicksal der Reichsdeutschen in diesen Ländern an Ort und Stella zu unterrichten.

Die in einigen Zeitschriften angekündigte Spinn- stoffsammlung findet nicht statt.

Reichsprotektor Reichsminister Freiherr von Neurath besuchte den Präsidenten Dr. Hacha aus seinem Landsitz in Lana, um ihm seine per-

nahm, außer Gefecht zu setzen.

Feldwebel B r a ch a t hat sich beim Uebergang über die Aisne als hervorragender tapferer Kämp­fer und entschlossener Führer erwiesen. Seine Kom­panie stieß beim Vorgehen auf einen besonders stark ausgebauten feindlichen Stützpunkt, in dessen kon­zentrischem Feuer der Kompaniechef, ein Kompanie­offizier, 14"Unteroffiziere und Mannschaften sielen und noch mehr verwundet wurden. Feldwebel Brachat übernahm die Führung der Kompanie und riß sie erneut gegen den den Uebergang sper­renden Stützpunkt vor. Mit dem Rest seiner Mann­schaft kämpfte er das Hindernis derart nieder, daß es den nachfolgenden Verstärkungen des Bataillons gelang, den Uebergang in raschem Angriff zu ge­winnen. Trotz seiner Verwundung behielt Feldwebel Brachat die Führung der Kompanie fest in der Hand.

Feldwebel Lang erhielt den Befehl, mit mer Mann als Stoßttupp die zur Sprengung vorbe­reitete, noch unversehrt in Feindeshand befindliche Betonbrücke über den Aisne-Känal acht Kilometer südösttich Pontavert sicherzustellen. Die Brücke be­fand sich am äußersten Linken Flügel des Divi­sionsabschnittes in völlig offenem Gelände. Feld­webel Lang, von dessen Stoßttupp in stärkstem feindlichen Feuer sofort zwei Mann durch Ver­wundung aussielen, erreichte in tollkühnern Vor­wärtsstürmen mit einem letzten Begleiter die Brücke, zerschnitt nach längerem Gefecht im feindlichen Gra­natwerferbeschuß das Drahthindernis und zerstörte eigenhändig die an der Brücke befindlichen Spreng- . Ladungen.

Wahllose Bombenwürfe.

B e r l i n, 12. Juli. (DNB.) Wie soeben bekannt wird, haben englische Flieger in der Nacht zum 9. Juli trotz ihrer täglichen Versicherungen, ihre An­griffe lediglich auf rein militärische Ziele zu richten, einen norddeutschen Badeort angegrif­fen. Dabei wurde das Kurhaus mit zwei Spreng- und 14 Brandbomben belegt, durch die Dach, Saal und Keller des Kurhauses vernichtet wurden. Zwei weitere Sprengbomben fielen in em -kleines Gewässer. Bei einem Angriff auf einen rheinischen Kurort wurden durch fünf Bom­ben mehrere Wohnhäuser und Gebäude stark be­schädigt und die Inneneinrichtung teilweise zerstört. Weitere nächtliche Bombenangriffe ber RAF. rich­teten sich auf kleinere Ortschaften, bet denen im wesentlichen Flurschaden angerichtet wurde.

Die Meldungen bestätigen erneut, daß es den eng lischen Fliegern bei ihren nächtlichen Angriffen au -deutsches Heimatgebiet nicht gelingt, m111 = tärische Ziele zu treffen. Sie werfen vielmehr ihre Bomben völlig wahllos über irgend­welchen Ortschaften ab. Sie liefern damit den Be­weis dafür, daß es mit der Ausbildung der eng­lischen Fliegertruppe sehr schlecht bestellt sein muß, wenn mangelhaftes Navigationsvermogen und schlechte Orientierung die Gründe dafür sind, daß die Royal Air Force friedliche deutsche Badeorte, Bauerngehöfte und Städte an Stelle militärischer Ziele bombardiert. Oder sollte Herr Churchill den Befehl hierzu bewußt gegeben haben? Zuzu­trauen wäre ihm das sicherlich.

Hau vtlckriftl eiter: Dr. Friedrich WühelmLmge. Etellvern^r d« HauptichriMeiter«: Heinrich Ludwig Neuner-^erauttvoMch für Poltt^ Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange:für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein beurlaubt); L B.: Heinrich Ludwig Neuner: für Sport-Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag- Brühlsche UniveriitütSdruckerei R. Lange ß. ®. Berlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeiaenlettn: Han» Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Ameigen: Theodor Kümmel PI.N^.8.

fortgesetzt ausländische Sender abhorte. Auf die Warnung seiner Familienangehörigen erklärte er, in seiner Wohnung sei er noch Herr im Hause.

Die Lügen des Feindes sind zur Genüge be­kannt; er hofft, so in das deutsche Volk einen Keil hineintteiben zu können, Mißtrauen zu säen, die Einheit von Volk und Führung zu zerschlagen. Vor dieser Gefahr wurde das deutsche Volk durch das Verbot des Abhörens ausländischer Sender bewahrt. Der Krieg geht weiter. Es ist eine Selbstverständ­lichkeit, daß, so lange er dauert, auch dieses Gesetz seine Gülttgkeit behalten muß.

Drei Zahre Zuchthaus für eine Ehrvergessene.

Am 10. Juli 1940 wurde vom Schleswig-Holsteini­schen Sondergericht die Frau Emma Rehder aus Meldorf zu drei Jahren Zuchthaus und zu drei. Jah­ren Ehrverlust verurteilt. Die Angeklagte hat sich in ehrvergessener Weise mit einem polnischen K r i e g s g e f angenen eingelassen.

Zuchthaus für Ruubfuukverbrecher.

Abhören ausländischer Sender wird nach wie vor mit aller Strenge geahndet.

B e r l in, 12. Juli. (DNB.) Es ist weithin die Meinung verbreitet, daß das Verbot des Abhörens ausländischer Sender nach dem Siege über Frank­reich nicht mehr ernst zu nehmen und durch die na­türliche Entwicklung von selbst aufgehoben sei. Das ist, wie einige Urteile aus verschiedenen Tellen des Reiches beweisen, ein verhängnisvoller Irrtum! . .

So verurteilte das Sondergericht Klagenfurt Lothar Burger zu drei Jahren Zuchthaus, feine Frau zu 15 Monaten Zuchthaus, ferner den Doktor Reinfried Uchann zu zwei Jahren Zuchthaus und den Bruno Böhm-Raffey ebenfalls zu zwei Jahren Zuchthaus; sie hatten miteinander gesellige Abende veranstaltet, um ausländische Sender abzuhoren. Dabei haben sie neben Tanzmusik auch deutschspra­chige Nachrichten, vor allem des Londoner Senders, gehört Das Sondergericht Dortmund verurteilte den Wilhelm Brockmann zu drei Jahren Zuchthaus, weil er regelmäßig Nachrichten ausländischer Sen­der abgehört und diese weiter verbreitet bat Das Sondergericht Essen verurteilte den Kurt Hottger zu drei Jahren Zuchthaus, weil er den im Ledigen­heim der Stinneswerke in Gladbeck, im gemein­schaftlichen Speisesaal aufgestellten Rundfunkappa­rat mehrfach auf ausländische Nachrichten in deut­scher Sprache eingestellt und einige der gehörten Lügenmeldungen weitergegeben hat.

Der August Packulat wurde zu drei Jahren Zucht­haus verurteilt, weil er, um ausländische Sender hören zu können, sich einen besonders starken Sie- ben-Röhren-Apparat gebaut hatte und mit diesem

Dünkirchen trug Major Chrobek wesentlich zur Ka­pitulation des Gegners bei.

Oberleutnant Klotz drang am 22. Juni mit zwei Offizieren und 20 Mann feiner Kompanie in ein Waldgelände südwestlich Nancy ein. Dabei stellte er fest, daß in dem Walde drei französische Regi­menter Infanterie, darunter Neger, und zwei Ar- tillerie-Regimenter bereitgestellt waren. Unter hef­tigstem Widerstand der Franzosen leitete Oberleut­nant Klotz mit der Pistole in der Hand die Ent­waffnung der Gegner, wodurch Oberleutnant Klotz ausschlaggebend zum raschen Zusammenbruch der französischen Mosel-Armee beitrug.

Leutnant Stötten hat sich besonders im Ge­fecht bei Chalons hervorgetan. 900 ausweichende Gegner wurden durch die Kompanie Stötten gefan­gen, zahlreiche MGs. und frei in Stellung befind­liche Pak wurden erbeutet. Am gleichen Tage ge­lang es Leutnant Stötten durch rücksichtsloses Drauf­losfahren einen 32-To.-Panzer, ber ihn unter Feuer

Durch einen Erlaß des Reichserziehungsmimsters ist die Nebentättgkeit der Lehrer geregelt worden. Auch die Erteilung von Privatunterricht durch be­amtete Lehrer an öffentlichen Schulen ist geneh­migungspflichtig. Soweit die Genehmigung allgemein als erteilt gilt, wie bei NebenbeMftt- gungen geringen Umfanges, ist die Nebenbeschäfti­gung und die Höhe der Vergütung dem Dienstvor­gesetzten zu melden. Der Dienstvorgesetzte hat zu prüfen, ob der Genehmigung unterrichtliche Grunde entgegenstehen. Ein angemessenes Höchstmaß der Stundenzahl soll nicht überschritten werden. Nicht festangestellteLehrkräfte kommen für die Erteilung von Privatunterricht in erster Lime in Betracht. Die Erteilung durch festangestellte Lehr­kräfte soll die Ausnahme sein. An Schüler einer Klasse, in der der Lehrer unterrichtet, darf er fei»

sönttchen Glückwünsche zum 68. Geburtstag zu über­mitteln. Nach einstündigem Aufenthalt in Lana be­gab sich der Reichsprotektor nach Prag gurüct.

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Professor Friedrich Stahl, Mitglied der Preußi- schen Akademie der Künste, der seit nahezu 30 Jahren in Italien lebt und vor wenigen Wochen vom Führer mit ber Goethe-Mebaille ausgezeichnet wurde, ist i n Rom verschieden. *

Die Partei der mexikanischen Revolution teilt als Ergebnis der Präsidentschaftswahlenam vorigen Sonntag mit, daß ihr eigener Kandidat, Generäl Manuel Avila Camacho, 2 265199 Stimmen erhielt, während auf den Oppositions- kcmdidaten, General Juan Andre Almazan, nur 128 574 Stimmen entfielen.

PK. Die schwere Bombenmaschine, eine schnittige Heinkel, ist in voller Fahrt. Tief unten eine milchige Atmosphäre, Wolken, nichts als Wolken. Nicht ein Loch darin, das Ausblick zum Boden ge­geben hätte. Bis zur Kanalküste hin. Dann kommt klarere Sicht. Die Wolkengrenze liegt über England bald auf 2000 Meter und steigt ständig. Wunschge­mäß für einen Bomber.

Wir steuern geradewegs London an. Eifrig halten die Augen Ausschau, wenn der bleigraue Vogel für einen Augenblick aus den Wolken ge­stoßen ist. Nichts rührt sich. Die gegnerische Flak schweif. Kein feindlicher Jäger am Himmel, so sehr man auch späht. Eine unheimliche Ruhe. Dor dem großen Häusermeer an der Themse vor Lon­don suchen und finden wir unsere Ziele: Bahn­höfe, Flugplätze, Fabrikanlagen.

Wieder ist das Flugzeug aus den Wolken ge­stoßen. Lang streckt sich da unten ein Bahnhof hin. Breit denen sich die Gleisanlagen. Nicht zu verfehlen. Drei Bomben mittlerer Größe sausen hinab, bohren sich tief in die Anlagen. Schienen zerbersten, Waggons splittern wie Streichholzschach­teln zur Seite. Ein unter Dampf stehender Zug er­hält einen heftigen Stoß. Ein zweiter Bomben-

Arn Ufer eines Bergsees in ber Nähe von A i x - l e s - B a i n s (Savoyen) haben Soldatenber deutschen Besatzunqsttuppen nach einer großen Wäsche einen Gleiskörper in einenTrockenboden verwandelt. (PK.-Koch Atlantiks)

Auch Italien hat Fallschirmjäger

fegen fällt mitten hinein in große Lager­häuser. . .

Weiter^steuert die Maschine an der Peripherie der britischen Hauptstadt vorüber, die im Hintergrund deutlich sichtbar ist. Unentwegt sucht der Beobachter lohnende Ziele. Kilometer vorwärts ist e i n F l u g - platz zu sehen. Muß A... sein! Ein Blick auf die Karte bestätigt es. Und wirklich, da unten stehen Maschinen, einmotorige - Flugzeuge, fein säuberlich aufgestellt. 10, 15, 20. Der Flugzeugführer halt darauf los, der Beobachter hält seine Hand an der Bombenausläsung. Nun gilt's! Vier Bomben schwebenhinab, abgeftuft in einer Kette. Alle Vorsicht ist in der Maschine für einen Moment ver­gessen. Fünf Augenpaare schautzn den stählernen Grüßen nach. Da die erste Detonationswolke mitten im Ziel, die anderen Bomben am Rande des Zielfeldes nicht ohne Wirkung. Mehrere Maschinen müssen zersetzt sein. Der Rest der La­dung wird noch, aus ein großes, weit ausgedehntes Barackenlager gelegt. Dann aber heim! Mit gleichmäßig donnernden Motoren. Wackelnd braust die Maschine über den Liegeplatz des Geschwaders und landet nach erfolgreichem Englandflug.

Anton Dietz.

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