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Freude" hielt zwei wohlgelungene Abendunterhal­tungen mit fröhlichen Darbietungen ab. Das Anwesen (seitherige Wirtschaft) des Karl Repp auf der Platte ging durch Kauf auf Kaufmann Bergen über, der darin ein Konfektionsgeschäft betreiben wird. Das Geschäftshaus des verstorbenen Kauf­manns Ludwig Straub wurde von Gärtner Komp käuflich erworben. Der Zweigverein Schotten des VHC. hielt imFelsenkeller" einen sehr gut besuchten Familienabend ab, in dessen Mittelpunkt ein interessanter Vortrag des Vorsitzenden, Apothe­ker Scriba, über die frühere Befestigungsanlage der Stadt Schotten stand. Um das Schloß und die Alteburg zogen früher Wassergräben, daneben schloß die Stadtmauer mit den beiden Toren, der Ober­pforte und Unterpforte das Innere der Stadt ein. Die Kirche war die Zitadelle der Stadt, zu der die Bevölkerung in Notzeiten flüchtete. Dekan Wid­mann ergänzte die Ausführungen, ebenso brachte noch Bürgermeister M e n g e l aus alten Urkunden interessante Berichte zur Kenntnis. Der VHC. wid­mete im Lauf des Winters mehrere Abende der Ver­tiefung und Verbreitung der Heimatgeschichte.

Volksschädling und Gewaltverbrecher hingerichtet.

Lpd. Frankfurt a. M., 9. März. Die Justiz­pressestelle Frankfurt a. M. teilt mit: Am 9. März 1940 ist der am 2. November 1910 in Remscheid ge­borene Helmut Wagner hingerichtet worden, den das Sondergericht Frankfurt a. M. am 19. Januar 1940 als Volksschädling und Gewaltverbrecher zum Tode und dauernden Ehrverlust verurteilt hat. Wag­ner, ein schwer vorbestrafter Gewohnheitsverbre­cher, entwich als Sträfling, verübte am 22. Novem­

ber 1939 in Frankfurt a. M.-Nied unter Ausnutzung der Verdunkelung einen Einbruch in einen Gasthof und wurde gegen seine Verfolger gewalttätig.

Um die Gewährung der Auswärtszulage.

LPD. Bei einer Firma war ein Handwerker als Malergehilfe tätig. Durch vorliegende Aufträge wurde der Gehilfe nach einer andern Stadt ent­sandt, um dort die Arbeiten auszuführen. Er er­hielt außer seinem tariflichen Lohn die ihm zu- stehende tägliche Auswärtszulage. Hier lernte er eine Frau kennen, heiratete und nahm dort Woh­nung. Die Firma glaubte nun, daß die Voraus­setzungen für die Gewährung einer Auswärtszu- lage wegfallen und zahlte die fälligen Beträge vom Tage der Eheschließung an nicht mehr aus. Der Malergehilfe klagte nun vor dem zuständigen Ar­beitsgericht auf Nachzahlung der täglichen Aus­wärtsgelder. Die beklagte Firma wurde daraufhin antragsgemäß zur Zahlung verurteilt mit der Be­gründung, daß der Anspruch auf die tarifliche Aus­lösung für einen Beschäftigten, der an eiter' Ar­beitsstelle außerhalb seines Wohnortes entsandt wird, nicht entfällt, wenn er sich am Ort der aus­wärtigen Arbeitsstelle verheiratet, die Eheleute aber infolge Wohnungsmangels noch nicht die Möglich­keit zur Gründung eines eigenen Haushalts haben, sondern der Beschäftigte seinen früheren Wohnsitz aufrecht erhält. Die hiergegen eingelegte Berufung der beklagten Firma vor dem Landesarbeitsgericht war erfolglos, da es sich den Ausführungen der Vorinstanz anschloß.

VfB.-Heickiübahn Gießen.

WehrmachtVfV.Reichsbahn Auswahlelf 3:2 (2:2).

Die Grünweißen, die auf dem Sportplatz in Alten-Bufeck einer Mannschaft der Wehrmacht gegenüberstanden, lieferten ein spannendes Spiel gegen die körperlich weit stärkeren Platzherren. Die jungen Spieler, bei denen Funk nicht mitwirkte, zeigten sich von der besten Seite. Die Gegner be­gannen mit Angriffen, die in ihrer Stärke nichts zu wünschen übrig ließen. Doch bald hatten sich die Grünweißen gefunden, und schon nach einer Viertel­stunde gelang es Nikolai mit wuchtigem Schuß zum Führungstor einzuschießen. Bei einem Angriff der Platzherren* griff Rahn zu spät ein, und schon war der Ausgleich fällig. Wenig später spielte sich Ni­kolai schön durch und dessen scharfer Schuß brachte wiederum den Führungstreffer. Die Soldaten blie­ben nicht müßig und ein Schuß von rechts ergab den Gleichstand. Nach der Pause waren es zunächst die Grünweißen, die schön kombinierten, doch Schuß­pech ließ keinen Erfolg zu. Dann kamen die Sol­daten zum Wort, Angriff auf Angriff rollte vor das Tor der Grünweißen, die sich aber tapfer wehr­ten. Doch aus einem Gedränge heraus fiel das Siegestor der Soldaten, welche verdient gewannen.

Düchertisch.

Theo Findahl: Traumland Holly­wood im Tageslicht. Eindrücke. Verlag F. Bruckmann, München. In Leinen gebunden 4,80 RM. Der Originaltitel des Buches, dessen Ver­fasser ein norwegischer Journalist ist, lautet,, Dal- farten til Stjerneland". Der Uebersetzer H. von Born-Pilsach hat mit dem deutschen Titel schon an­

gedeutet, daß hier kritische Augen sahen und diS Welt des schönen Scheins, der tausend Wunder, die alle Dinge ins Maßlose übersteigert und verzerrt, das Traumland der Jugend gründlich entzaubert wird. Hollywood, eine nördliche Gartenvorstadt von Los Angeles und Zentrum der nordamerikanischen Filmindustrie, wo die Kunst des Schminkens den Weltrekord hält, entpuppt sich in den 24 Kapiteln des im fesselnden Plauderton geschriebenen amü­santen Buches als der größte Gauklerbasar dec

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Erde. Bis in das Privatleben der Stars hinein, die nicht scheinen dürfen, was sie wirklich sind, son­dern den aus den gesehenen Rollen gewonnenen Vorstellungen des Massenpublikums zu entsprechen haben, herrscht Fassadenzauber, triumphiert die künstliche Aufmachung. Außer dieser amerikanischen Seite werden alle Probleme des Films, die gelösten wie die ungelösten, kritisch beleuchtet und diskutiert. Das Buch ist für alle Filmfreunde eine wahre Fund­grube von wissenswerten Ueberraschungen.

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Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 14. März, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Ludwig Issley Familie Ludwig Kunz Familie Heinrich Issley Familie Alois Müller. Familie Paul Drömert

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Die Stadtverwaltung hat in sämtlichen Stadt­teilen Kleingärten bis zu einer Größe von 300 qm auf eine kürzere und längere Dauer zu verpachten. Alle diejenigen Einwohner, die einen solchen Gar­ten zu bebauen wünschen, wollen sich bis zum 14. Vlärz 1940, vormittags 12 Ahr, im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 3, melden, wo ihnen auch jede Auskunft bereitwilligst erteilt wird.

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