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eeischen Gewässern erzielten anderweitigen Erfolge

sind ebenfalls diesem Hilfskreuzer zuzuschreiben, ren durchgefuhrt würden.

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Kapitän z. S. Rogge und seine tüchtige Besatzung

Oe Gaulle als Erpresser

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Tleuyork. 10. Dez. (DNV. Funkspruch) Der kanadische ZerstörerSaguenay" ist durch ein Tor­pedo im östlichen Atlantik beschädigt wor- den. 21 Matrosen würden vermitzt, und 18 Ver­wundete befänden sich im Hospital. Der Zerstörer habe den Hafen erreicht, wo die nötigen Reparatu-

Berlin, 9. Dezember. (DNB.) Der Führer Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Kapitän zur See Rogge, Kommandant eines Hilfskreu­zers. Kapitän z. S. Rogge hat während einer nur wenige Monate dauernden hilfstreuzerunterneh- mung 94 OOO BRT. feindlichen und dem Feinde nutzbaren Handelsschiffsraum versenkt. Aus die- em Erfolg konnten mehrere Prisen elnge- rracht werden. Eine große Anzahl der in über»

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Das Seegefecht im Güdatlantik

^Carnarvon Eastle^ schwer mitgenommen.

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öaupudmftieüer Dr. Stteond) WUdelm Lauge Stellvertreter oh Haupt>chrittteilers- Trust Blumschein. «eraniroortH» rflt Pollti. und Bilder- Dr. Fr. W. Lange: für bai Feutlletou: Dr. Han« Dhhriot; für Stabt Gießen, Proviw, Wttticha,i u. Sport: Srull Biumiche n.

Druck unv Verlag BrühUche Uniberitäieoni(feiet R. Lauge R. S. Beiioaeiettet: Dr.-3ng. (itid) Hamann Bnieiflenieitet Haue Beck. LaavmviM M bra&i fri ttwteni; tttrtK Mm WJteJ.

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Berlin, 9. Dezember. (DRB.) Am 7.Dezem- ber starb in Berlin-Lichterfelde im 72. Lebensjahr der langjährige Vorstand des Marine-Archivs, Vizeadmiral a. D. Dr. h. c. Eberhard von Man- t e y. Er war ein Sohn des späteren Generals der Infanterie Mantey. Er wandte sich frühzeitig den Seekriegswissenschaften zu und erwarb sich schon vor dem Weltkriege als Lehrer an der Marine- Akademie große Verdienste um die kriegswissen- schaftliche Ausbildung des Seeoffizierskorps. Wäh­rend des Weltkrieges war er Kommandant des LinienschiffesWittelsbach" und dann Abteilungs­chef im Admiralstab der Marine. Rach dem Kriege übernahm er die Leitung des von ihm aufgebau­ten Marine-Archivs, dem die Bearbeitung des amtlichen Seekriegswerkes über den Weltkrieg zu­fiel. Darüber hinaus erwarb er sich hohes An­sehen als Verfasser zahlreicher Schriften über See» kriegswesen. In Anerkennung seiner Leistungen

-tößen kommen".

hinsichtlich der japanisch- russischen Bezwhun- «n stellte Matsuoka fest, daß Verhandlungen im Sange seien, doch Einzelheiten nicht angegeben «erden könnten. Riederländisch-Indien ze-genüber verfolge Japan nur wirtschaftliche Losichten. Im Zusammenhang mit der Frage des Status quo im Fernen Osten meinte Matsuoka, daß Ach in der Welt polittsche Konstellationen im Laufe ber Zeit veränderten. Japan habe keine territorialen Ambitionen gegenüber andere« Ländern des Fernen Asiens.

Englands Tonnagebedarf.

Die USA-Werften

für die eigene Flotte stark beansprucht.

Berlin, 9. Dez. (DNB.) Di- Schwäche Groß- Britanniens zur See, das bereits etwa 600 lieber- leeföiffe britischer Flagg- verloren hat, geht aus einer neuen Propagandaaktton des englischen Jlad)3 richtenbüros hervor. Reuter meldet jetzt aus Wa- Ihington, daß in Amerika ein großes Schiffsbau- Programm für England sofort in Angriff genommen werden soll.A ll e 12 Ta a e w ir d ein 6ch'sf oom Stapel laufen. Es werden Maßnahmen getroffen werden, um die britischen Bestellungen schneller als bis jetzt zu liefern."

In amerikanischen Fachkreisen verweist man dar- auf, daß aus den amerikanischen Werften m den ersten zehn Monaten des Jahres ^40 nur 39 Handelsschiffe mit zusammen 338 000 BRT. ttrtiggestellt werden könnten. Außerdem sei im Zu- ^mmenhana mit der Verstärkung und Erneuerung ber amerikanischen Handelsflotte, die für den Ernstfall einen Tonnagebedarf an h i l s s 1 ch N - fen für die Kriegsmarine von 6 Millionen BRT. habe, der Auftragseingang auf den dortigen Werften feit Kriegsausbruch stark angefchw o l l e n. Bereits jetzt liegen dort Bestellungen auf 302 Schiffe mit insgesamt 1,527 Mll. BRT. vor Es ist klar, daß die amerikanischen Interessen den ^britischen vorgehen. Außerdem besteht die technische Unmöglichkeit, bereits besetzte Helttnge für den Dau anderer Schiffe sofort frei zu machen.

Ein neuer Oberst House?

Dort soll Rovsevett Unterredungen mit den nord- amerikanischen Beobachtern des Kriegs- und Ma- rineminrsteriums auf Martinique gehabt haben. Am vorhergehenden Tage hatte Roosevelt die bri- ttsche Insel Santa Lucia besucht, wo die Ver­einigten Staaten einen Flotten st utzpunkt er­richteten. In Begleitung des englischen Gouver­neurs besichtigte der Präsident den Hafen.

Für hervorragende Leistungen im Kreuzerkriea.

Ein Hilfskreuzer-Kommandant mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

Meine politische Nachrichten.

Zum neuen Präsidenten der italienischen Waffensti11standskommission für Frank­reich wurde der Kommandierende General Cam'llo Groß ernannt an Stelle des bei einem Flugzeug­unglück ums Leben gekommenen General Pinter.

Der Duce hat durch Dekret dem im Luftkampf über Tobruk am 28. Juni 1940 gefallenen Luft­marschall Italo BalbodieGoldeneTapfer- fe itsmedaille verliehen. In dem Dekret wer­den seine Treue vor der Machtübernahme, während des Kampfes und Sieges, feine unübertrefflichen Leistungen als Flieger über Kontinente und Ozeane, als Kolonisator und Administrator imperialer Ge­biete sowie sein letzter und höchster heroischer Ein­satz in diesem Kriege hervorgehoben.

berankommen und muhte nach Erhalt der schweren Beschädigungen vorzeittg das Gefecht abbrechen.

Die englische Regierung ist osfensichllich in einer überaus peinlichen Verlegenheit. Deutsche lieber- ee-Streitkräfte sind schon vor längerer Zeit in den Gewässern von Südafrika und Australien bis nach Neuseeland, in letzter Zeit im Südatlantik, im In- bischen Ozean und an der Westküste Kanadas höchst unliebsam ausgefallen. Zu ihrer Bekämpfuna sind eweils mehrere Kreuzer mit Torpedoboot-Zerstö- rem als Begleitschiffen notwendig. Daran hapert es aber schon in den heimischen Gewässern und beim Schutz der Geleitzüge. Darum werden die großen Fahrgastdampfer, von denen jeder ein gewalttges Vermögen darftellt, als Hilfskreuzer ausgerüstet. Wie groß der Mangel an solchen Schiffen ist, geht schlagend daraus hervor, daß auch dieCarnar­von Castle" in einen Hilfskreuzer verwandelt wurde, obwohl sie über die so wichtigen und jetzt besonders kostbaren Anlagen für Kühlräume zum Transport von wärmeemvfindlichen Lebensmit­teln verfügt. In Hongkong ist einer der wenigen für den Ostasienverkehr noch verfügbaren englischen Großdampfer, dieEmpreß o[ Russia" zur Jagd auf deutsche Handelsstörer in Den weiten Räumen des Stillen Ozeans ausgerüstet worden, der beste Beweis, wie unangenehm den Briten der schneidige deutsche Kreuzerkrieg auf den Weltmeeren ist.

Frei erfunden!

Berlin, 9. Dez. (DNB.) Nach einer von Neu- york verbreiteten Nachricht soll der deutsche Hilfs- kreuzer, der am 5. 12. den britischen Hilfskreuzer Carnarvon Castle" im Gefecht schwer be- chädigt hat, von einem englischen Kreu­zer 9 e ft e I Li sein und sich mit ihm im Kampf befinden, hierzu wird amtlich mitgeteilt, daß irgendwelche Meldungen über ein derartiges Ge­fecht nicht vorliegen, die aus Neunork ver­breitete Nachricht vielmehr als frei erfunden betrachtet wird.

haben mit diesen hervorragenden Taten ber Ge- schichte des Kreuzerkrieges ein weiteres Ruhmes­blatt beigefügt. *

Kapitän z. S. Rogge wurde 1899 zu Schleswig geboren und trat 1915 als Kriegsfreiwilliger m die Kriegsmarine ein. Die letzten Jahre des Welt­krieges machte er an Bord verschiedener kleiner Kreuzer mit. Nach dem.Weltkrieg wurde er Wach- offizier auf einem Torpedoboot. 1930/31 nahm Roqge als Ausbildungsoffizier auf dem Kreuzer Emden" und 1936 als Erster Offizier auf dem Kreuzer .Karlsruhe" an Auslandsausbildungsrei­sen teil. Kurz darauf wurde er Kommandant des SeaelschulschiffesGorch Fock" und anschließend Kommandant des SegelschulschiffesAlbert Leo Schlageter".

Kanadischer Zerstörer im östlichen Atlantik torpediert.

Oer ungarische Ministerbesuch in Belgrad.

18 ei grab, 9. Dez. (Europapreß.) Die Belgraber Presse unterstreicht den guten Widerhall, den Die Nachrichten vom Besuch des ungarischen Außenmi­nisters Graf C s a k y in Belgrad in der Presse der Achsenmächte gefunden habe. Insbesondere wird daraus verwiesen, daß in der deutschen und Hohe« nischen Presse die letzte Rede des jugoslawlschen Ministerpräsidenten Z w e t k o w i t s ch richtig auf- gefaßt wurde, in der unterstrichen worden war, daß Jugoslawien bereit fei, am Ausbau ber neuen Ordnung in Europa mit jun» ir fen. Aus allen diesen Tatsachen zieht die jugoslawische Oes- fentlichkeit den Schluß, daß die Lage m Sudost- europa sich jetzt derart gestalte, daß man bereits von einer friedlichen Konsolidierung dieses Gebietes sprechen könne.

Der bulgarische Historiker Genoff schreibt im Utto", daß eine Annäherung zwischen Budapest und Belgrad gleichzeitig eine Annäherung zwischen Jugoslawien und den Achsenmächten bedeu­ten würde. Es bestünden keinerlei besondere Hin­dernisse für eine solche Annäherung. In Jugoslawien lebten zwar 400 000 bis 500 000 Ungarn, doch habe Ungarn niemals diese Frage In einem kate­gorischen Ton aufgeworfen und seine Revi­sionsansprüche auf d i e Tschecho-Slo­wakei und Rumänien beschränkt. Das nationale Problem bilde daher weder für Jugo­slawien noch für Ungarn ein unüberbrückbares Hin­dernis. Jugoslawien habe auch keine englische Garantie angenommen wie Griechenland und das frühere Rumänien, deshalb könne von irgend­welchen Bündnisverpflichtungen Jugoslawiens gegen­über England feine Rede sein. In der Vergangen­heit habe Jugoslawien eher engere Beziehungen zu Frankreich als zu England gehabt. Da Frankreich keine politische Rolle mehr spiele, zwinge die geo­politische Lage Jugoslawien zu einem engen Zu­sammenarbeiten mit Mitteleuropa und den Achsenmächten. Eine Annäherung zwischen Jugoslawien und Ungarn wäre von größter Be­deutung für den Frieden im Südosten.

Berlin, 10. Dez. (Eigenbericht.) Der crmerika- . ni-che Oberst William I. D o n o v a n ist nach : Lissabon abgeflogen und soll, wie eine Freunde vermuten lassen, Spanien Afrika und Griechenland besuchen Um diesen Oberst Donovan, der im Zivilberuf Rechtsanwalt ist- webt Vie amerikanische Sensationspresse ein Legendeng fpinft unb dichtet ihm eine ähnliche Roll- an rote Ke Qb-rst Jjoufe, ber Vertraute bcs uniehflen Präsidenten Wilson, gespielt hat. Richtig scheint zu sein, daß Dononan gel-g-ntl,che R°gl-rung-^f- -e ourführt, von benen offiziellniemanb। nidjtä weiß- So bat er 1935 über bte Lage in Abessinien unb vor etwa einem halben Jahr über ftanistraft Englands an feine Regierung benotet Die englischen Anleihewünsche in USA.

R - u y o r t, 9. D-z. sEuropapr-ß.) D-r Washing­toner Korrespondent ber "New tzork T.me- schre bt zu den Unterredungen des britischen Unterstaats läretärs Philipps mit den Lettern der nord- mnerikanischen Banken, diese drehten ftch haup ' sachlich um den Versuch Englands eme nordameri Ionische Anleihe zu erhalten. England benottgeJur idie Fortführung des Krieges 2% Milliarden Dollsr.

Präsident I^oos^velt in den karibischen Gewässern.

R - u y o r k, 9. D-z. Huropapr-ß.) Praslb-nt Roosevelt ist in den Gewässern von Part°r"O «inaetroffen, xöo er L a n d u n gs m a n o v er n d-iwohnte. Der Schwere KreuzerTuscaloosa , auf Dem Roosevelt seine BesMgung-reise unt-rnnnmt hat auch im Hasen von tz ° r td - Fra e -i btt französischen Insel Tiarttmqut angdegt.

südwestlich von Alow Rabia in die Iluchi -schlagen. AeindNche Verbände griffen den Flug- « lafen von Tripolis und die Orte Gargarefc- ( Manjur und Tarhuna an, wobei es einen loten, [inf Verwundete und einigen Sachschaden gab. An- 1 jete feindliche Flugzeuge griffen den Flughafen von Lengas» an, wobei ein Flugzeug und ein Flug- srugfchuppen beschädigt wurden, sowie erfolglos Ain Kazala. Drei feindliche Flugzeuge wurden von un­fern Jägern abgeschossen, ein viertes von der Ma- ftaeftaf.

InOstafrika gab es feindliche Luftangriffe auf lab ad und Gheritle (Somali-Land), die gliche Tote und einige Verwundete zur Folge hal- tn. Andere Angriffe auf INojale und IHega laben weder Opfer noch Schaden verursacht.

Fertigstellung der Verbindungsstraße mit Sidi el Barani.

Mailand, 9. Dezember. (Europapreß.) Die rertigfteöung der asphaltierten Straße, die die Der- jnbung der libyschen st en st raße mit den

September von den italienischen Truppen er- betten Stellungen von Sidi el Barani her- eltt, meldetGazetta del Popvlo". Diese neue Straße durch die Wüste werde, so schreibt das Blatt, ^en umfassenden Nachschub für die große l<ilienifche Kolonialarmee in Aegypten sicherstellen rjtf) ferner das Dorrücken der motorisierten Abtei- ingen erleichtern. Bisher habe es nur Karawa- ftnwege in diesem Gebiet gegeben.

Japan und LIGA.

Politik auf der Grundlage des Dreimächtepaktes.

Tokio, 9. Dez. (DNB.) Der japanische Außen- nimfter Matsuokaaab einen Empfang für Der- reter der Auslandspresse. Auf die Frage eines ^^.-Korrespondenten, ob der neue Botschafter Nomura besondere Richtlinien zur Regelung der apanisch-amerikanischen Beziehungen echalten habe, Oles Matsuoka darauf hin, daß Japans Außenpoli- Lk gegenüber den Vereinigten Staaten völlig i (ar sei, denn sie baue sich auf den Drei- nächtepakt auf. Diese Politik werde nicht nur em japanischen Volke klarzumachen versucht, fon- i ^ern auch dem Ausland. Falls Amerika i n S i n a° io re Schiffe stationieren würde,müsse :ies zu ernften Ueberlcgungcn Japans I iihren". Mehr könne er augenblicklich hierzu nicht iagen. Nach seiner Ansicht über die mögliche Ent­wicklung der japanisch-amettkanischen Beziehungen gefragt, meinte Matsuoka,mir mögen Differenzen tiit Amerika haben, aber wenn sick beide Staaten im ihre eigenen Angelegenheiten 'ümmern, kann es zu keinen ernsten Zusammen-

Montevideo, 9.Dez. (Europapreß.) Der rm Gefecht mit einem deutschen Hilfskreuzer stark te- chadigie englische HilfskreuzerCarnarvon Castle t doch noch weit schwerer getroffen worden, als es zunächst schien. Aus dem Bericht der uniguaq- l chen technischen Untersuchungs-Kommission, die das Schiff zur Feststellung der Seetüchttgkeit besichtigte, ergibt sich, daß die Küche völlig und die Maschlnen- räume teiltrpfe zerstött sind. Ein Volltreffer schlug auf der Kommandobrücke ein und verletzte den weiten Kommandanten. Man glaubt angesichts die- er Feststellungen, daß der englische Gesandte eine weitere Verlängerung der bereits auf 72 Stunden angesetzten Aufenchaltsfnit im Hafen von Montevideo beantragen muß, weit die Seetüchtig­keit kaum so rasch wiederhergestellt werden konnte. Gegenwärttg wird mit Hochdruck an der notdürfti­gen Beseitigung der Schaden gearbeitet, damit des Zchisf nach d-n M-lvin-n <Falklands-Inseln) fahren kann, wo es im Hafen der britischen Be- itzung einer umfassenden Reparatur unterzogen werden soll.

Der englische HilfskreuzerCarnarvon Eastte" ist sicher nicht zum Pttvatvergnügen seines Kapitäns n die Docks von Montevideo, oer Hauptstadt Uru­guays, gegangen. Als während des seinerzeittaen Seetreffens an der La-Plata-Mündung der englische KreuzerExeter" kreuzlahm geschossen war, per- chmahte er die Hilfe der Docks von Montevideo und suchte feine wunden Stellen in den englischen Hafenanlagen der Falklands-Jnseln zu reparieren. Ein zusammenaeschossenes Schiff erhöht TÜd)t ge­rade das Prestige, es sei denn, daß es sich gegen eine starke Uebermacht gewehrt hat.

Davon ist aber im Fall derCarnarvon Eastte" gar keine Rede. Das Schiff ist meh? als 20 000 tzRT. groß, 201 Meter lang, 22,4 Meter brett, konnte 660 Fahrgäste und 13 000 Tonnen Fracht, zürn Teil in Kühlräumen, transportieren und 18 Seemeilen in der Stunde laufen. Es mar ein Cujus« dumpfer und dadurch bekannt, daß es bie Strecke

von Southampton nach Kapstadt in einer besonders schnellen Zeit durchfuhr. Die englische Mnnralttat ammert, daß der deutsche Hilfskreuzer, der die Carnarvon Castle" so arg mitgenommen hat, aber noch schneller und stark bestückt mar. 2" einer an­deren Mitteilung sagt die britische Admiralität. Der feindliche Handelsstörer, der ein Schiff mit bedeutender Geschmindigkeit mar, konnte keine Ak- Hon auf nähere Entfernung annehmen . Dann heißt es meiter, daß sich das deutsche Schiffnach den letzten Benchten mit großer Schnelligkeit von der Gefechtsstelle entfernt" habe, nachdem dieCar- narvon Castle" einegroße Menge Mumtton ver- braucht" habe. Es ist nicht die Aufgabe emep deitt- schen Handelsstörers nach den Bestimmungen irgend^ einer Duellordnung einen Kampfbis jum letzten auszupauken. Unserefliegenden Hollander sind flüchtige Gäste der Weltmeere. Sie haben der feind­lichen Schiffahrt möglichst viel Schaden zuzufugen. Wenn sie ein Schiff vom Range derCarnarvon Castle" arg mitnehmen, so haben sie chre Pflicht ^'Die' Reuter-Meldung, monach der deutsche ftilfskreuzer befdjahigt mürbe, trifft nicht zu. Obwohl das britische Schiff an Größe, Bewaffnung und Geschwindigheit ganz erheblich gegenüber dem deutschen im Vorteil war, mar es dem ausgezelch- neten Schießen des deutschen Schiffes zu verdanken, daß es unbeschädigt blieb. Wenn von britischer Sette her Mißerfolg gegenüber dem deutschen Schiff dar­auf zurückaesührt mird, daß es sich bei dem deitt- scken Schiff gar nicht um einen Hilfskreuzer, fon- hem um ein Westentaschenschlachtschiff derDeutsch- Iand"-Klasse handelt, fo rft bies ?bsolut unzu- treffen b. Das deutsche Schiff ist em Han- delsschiff, das zum Hilfskreuzer um- gebaut wurde. Infolge des gutgezielten Feuers des deutschen Hilfskreuzers konnte die

Castle" trotz ihres Geschwindigkeitsuberfchusses nicht auf Rahsefechterttlernung au das deutjchs SchiU

taffe. Dieser Note sind noch einige häßliche Drohun­gen bei gefügt

Der Erpresserakt de Gaulles hat in Vichy helle Empörung hervorgerufen. Durch die Agentur Havas wirb die Frage an England gerichtet, vb die Londoner Regierung auch diese ehrlosen Handlungen des Exgenerals g u t h e i ß e und sich mit ihr iden­tifiziere? Es habe fast den Anschein, da ein bri- tischer Beamter die Erpressernote de Gaulles übermittelt habe. An die Geiseln in Libreville aber hat die französische Regierung einen Radioaufruf erlassen, in dem ihnen ber Dank Frankreichs für chre Haltung ausgesprochen wird. Sollten sie sterben müssen, so würde das Vaterland sie nie veraessen. Eine Entscheidung über das Schicksal ber Gesanae- nen in Libreville ist noch nicht gefallen. Man be­fürchtet jedoch, daß de Gaulle den vielen Der- brechen, bie er an feinem Vaterland begangen hat, unter dem Schutze Englands eine neue Schandtat hinzufügen unb seine früheren Kameraden faltblütig erschießen lassen wird.

Da sich die Preisdisziplin vielfach stark gelockert hat, hat der Reichskommissar für die Preisbildung die Preisbehörden angewiesen, diesen Erscheinungen mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln ent- gegenjutreten. Bei der Einführung neuer Preise uno bei ber Erteilung von Ausnahmebewilligungen sollen besonders ftrenge Maßstäbe angelegt werden. Es wird nicht der Nachweis einer Kvstenerhöhung genügen, um einen Preiserhöhungsantrag zu recht- ferHgen. Die Wirtschaft kann auch nicht die Erhal­tung eines Gewinnes in jedem Falle fordern, der unter normalen wirtschaftlichen Verhältnissen als gerechtfertigt anzusehen ist. In der Kriegswittschaft muß vielmehr auch vom Produzenten verlangt werden, daß er vorübergehend auf den üblichen Gewinn verzichtet und im Notfälle sogar bie Reser­ven angreift und in den Dienst der allgemeinen Sache stellt. Ein Gewinn, der jemandem in dieser Höhe nur als Folge des Krieges zufalle, fei in jedem Falle ungerechtfertigt und unzulässig. In solchen Fällen müßten die Preise gesenkt werden, auch wenn sie nach den sonstigen Preisvorschttsten zu­lässig sein sollten. In einem weiteren Erlaß wird die Preisstopverordnung bei kalkulierten Preisen behandelt. Es werden Richtlinien für die Fälle ge­geben, in denen kein bestimmter Stoppreis zu er­mitteln ist und der zulässige Preis nur auf Grund der Kalkulation errechnet werden kann. Der Preis ist in solchen Fällen mit den gleichen Kalkulattons- werten zu errechnen, mit denen er am Stichtag der Preisstopverordnung im Jahre 1936 errechnet wor­den wäre. Sind vergleichbare Preiskalkulationen vorhanden, so sind die Preise danach zu errechnen.

auf kriegswisfenfchaftlichem Gebiet ernannte ihn die Universität Kiel 1923 zum Dr. phil. h. c. 1933 trat er in den Ruhestand. Er war verheiratet mit der Tochter des ersten Großadmirals der kaiser­lichen Marine, des um die Ausbildung der deut­schen Flotte hochverdienten Großadmirals von Koester.

Gesundheitliche Betreuung der Wehrmacht.

In der militärärztlich en Akademie Berlin fand in Anwesenheit des Chefs der Heeres- rüftung und Befehlshabers der Erfatzheeres, Gene­raloberst Fromm, eine Sitzung des roiffen- schaftlich en Senats für das Heeres- Sanitätswefen statt. Hierbei wurde von Oberstabsarzt d. Res. Professor Dr. Gins, Stabs­arzt Professor Dr. S a r t o r i u 5 .Oberstabsarzt d. R. Professor Professor Dr. Schloßberger und Oberstabsarzt z. V. Professor Dr. Wild eg ans zur Frage der Schutzimpfungen Stellung genom­men und über die Erfahrungen beim deutschen Heere wie bei fremden Heeren berichtet. Nach einem Vorttaa von Dberregierunasrat Dr. Zie­ge l m a y e r fand bann eine Prüfung neuzeitlicher beim Heere eingefürter Lebensrnittel statt. Arn 28. Oktober war bereits bie Vorbeugung und Behanblung des Gasbrandes auf Grund der bisherigen Erfahrungen besprochen worden. Unter den Berichterstattern war auch Stabsarzt d. Res. Professor D o m a g t, der Begründer neuzeitlicher Chemotherapie, dem der Heeres-Sanitätsinspektor, Generaloberstabsarzt Professor Dr. Waldmann besondere Anerkennung für die auch im Kriege sehr segensreiche Auswirkung feiner Forschungen aus­sprach.

Keine Lockerung der Preisdisziplin.

Oer Gauleiter beschenkt verwundete Soldaten.

NSG. Gauletter und Reichsstatthalter Spren­ger übergab den im Gau Hessen-Nassau befind­lichen verwundeten Soldaten eine Spende von 3000 Büchern und mehrere Kisten Wein. Die Spende wird in diesen Tagen über die Hoheitsträger der Partei den Lazaretten zuge- fühtt. z .

Aus der Wunschkonzertspende des NS.- Reichskriegerbundes wurden bis Anfang November dieses Jahres im Bereich des Gaukrie- gernerbanbes Fulda-Werra folgende Soldaten- kinderspenden vetteill: 33 Einzelkinderspenden, 76 Zwillingsspenden. Die Spenden bestehen in Spar- kassenbuchern zu je 50 RM.

Vizeadmiral von Mantey gestorben.

Berlin, 10. Dez. (Eigenbericht.) Der franzo- stsche Exgeneral de Gaulle, der sich nicht gescheut yat, unterstützt von ber britischen Flotte, lieber fälle auf Dakar und auf Gabon zu organisieren, bei denen viele seiner Landsleute ihr Leben verloren haben, betätigt sich jetzt auch als Erpresser an ber Regierung des Marschalls P 4 t a i n. Bei dem An« griff auf Libreville finb de Gaulle mehrere tapfere französische Offiziere, unter ihnen der General Tetu, zwei Obersten, ein Major und einige Hauptleute, sowie der Bischof der Kolonie, Hardy, in die Hände geraten und gefangen genommen worden. Die Offi­ziere hoben sich entschieoen gemeigert, sich de Gaulle zu unterwerfen, und wurden deshalb in ein Ge­fängnis abgefühtt. Durch Vermittlung des britischen Gouverneurs von Nigeria hat sich be Gaulle an die Regierung in Vichy gewandt und erklärt, daß er bleie Offiziere und den Bischof als Geiseln be­trachte und sie füsilieren lassen werde, falls ber Marschall nicht sofort seine Anhänger in Frankreich, bie vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollen, frei