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griffenheit der Hilfe, Zusammenarbeit unb Treue Ihres Volkes. Ein besonderes Gedenken widme ich den für unseren Kreuzzug Gefallenen. Meine Wünsche gelten dem persönlichen Wohlergehen Eurer Exzellenz und dem der edlen deutschen Nation. Francisco Franco, Generalissimus und Staatschef."
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dazu bringen, einzusehen, daß ein Unterschied zwischen technischen Verletzungen des Völkerrechtes, wie z. B. der Drei-Meilen-Grenze, die von England verletzt worden sei oder noch verletzt werden könne, und „Piratenstücken, wie sie Deutschland jederzeit zu begehen bereit ist" bestünde.
Englische Einfuhrverbote für norwegische Fischkonserven.
Oslo, 4. April. (Europapreß.) Die neuen englischen Verbote der Einfuhr von Fischkonserven und gefrorenem Fisch haben dazu geführt, daß die Ausfuhr norwegischer Fischkonserven nach England zur Zeit völlig zum Still st and gekommen ist. Der Krisen-
Die Vertreter der Presse sahen eine ganze Reihe von Schriftstücken und bekamen die daraus befindlichen Unterschriften, Paraphen und Verteilungsvermerke erklärt. Unter ihnen befanden sich Exemplare mit den Namenszügen des ehemaligen Staatssekretärs S z e m b e k und des Chefs des Minister- kabinetts L u b i e n s k i, dann Berichte zahlreicher Botschafter, darunter auch solche aus der Feder des früheren Botschafters in Deutschland Herrn L i p - s k i. Wir glauben, daß Herr seinerzeit alles
Ausländer bestätigen die Echtheit der Dokumente.
In holländischen, dänischen und in amerikanischen Zeitungen berichten die Vertreter der Auslandspresse eingehend über die Einsichtnahme in die polnischen Akten, die ihnen in den Gewölben des deutschen Auswärtigen Amtes vorgelegt wurden. Die Berichterstatter geben dabei die Schilderung des Botschafters von M o l t k e über den Weg dieser Akten wieder und heben besonders hervor, daß sie sich durch eigenen Augenschein von der Echtheit der Dokumente überzeugt haben,
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General Franco an den Führer.
Berlin, 4.April. (DNB.) Der Führer, dem spanischen Staatschef zum ersten Jahrestag Beendigung des spanischen Freiheitskampfes Glückwunschtelegramm übermittelt hatte, hat General Franco folgendes Danktelegramm halten:
„Am Jahrestag des Sieges gedenke ich mit
Blockade über 250 Millionen Menschen
Englands Wirtschaftskrieg trifft Frankreich und die Neutralen.
Von unserem I.L.-Mitarbeiier.
Enttäuschung in Australien.
England kommt seinen Verpflichtungen nicht nach.
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geglaubt hätte, nur nicht. d<^ Ende im deutschen Auswärtige - den. Akten haben eben auch ihr können sogar Geschichte machen!
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Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bisZ'/rUhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm Höbe bei Anzeigen von 22 mm Breite? Ps.,Tertanzeigen von 70 mm Breite 50 Pf. Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffelö Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25 °/o mehr Ermäßigte Grundpreise Bädcranzeigen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Pf.
130 Kisten mit polnischen Akten.
Aus dem Chaos des Palais Brühl in das deutsche Auswärtige Amt
rat der Konserven-Jndustrie ist daher in Stavanger zusammengetreten, um die Lage zu beraten, die durch diese Schädigung des für Norwegen so wichtigen Industriezweiges entstanden ist. Große Mengen von Fischkonserven, die in den Häfen zur Verschiffung bereitlagen, mußten auf Grund der neuen englischen Vorschriften zurückgehalten werden.
^ Amsterdam, 4.2IpriL (DNB.) Lord Crewe dutete im Oberhause an, daß England bereit | s'i. die Hoheitsgrenze der skandinavr- sfchen Gewässer zu verletzen, wenn die l in Durchführung der Blockademaßnahmen gegen die '5 $10' Jj o utschen Erzimporte aus Norwegen das erfordere.
I kr sagte u. a., man müsse die neutralen Staaten
M Jahrgang Nr. 79
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Berlin, 3. April. (DNB.) Vertreter der deutschen und der ausländischen Presse hatten am Mittwoch Gelegenheit, die in den Kellern des Auswärtigen Amtes lagernden polnischen Dokumente zu besichtigen. Botschafter von M o l t k e schilderte hierbei den fast schicksalhaften Weg, der die Akten aus dem Palais Brühl nach Berlin geführt hat.
Danach war der polnische Außenminister Beck bereits aus Warschau geflohen, am 10. September 1939 auf einen Tag in seine ehemalige Residenz zurückgekehrt und hat bei dieser Gelegenheit wohl noch seine persönlichen Akten in Sicherheit gebracht. Das ist der Grund, warum unter den heute in deutschen Händen befindlichen Dokumenten kaum eines mit Becks persönlicher Unterschrift ist. Das Gros der Akten des polnischen Außenministeriums aber hatte man bereits am 25. August in vorbereitete Kisten zu packen begonnen, um sie in Sicherheit zu bringen. Ein Vorgang übrigens, der beweist, wie die polnischen Kriegshetzer ihr Volk bewußt betrogen haben. Denn zu jener Zeit, als Herr Beck schon packte, führte er und seinesgleichen noch ihrem Volk und der Welt gegenüber die berüchtigten Reden vom „Marsch nach Berlin" im Munde. Selbst glaubten sie aber offenbar nicht daran. Denn weshalb rollten sonst vom 25. August an die Kisten mit dem Archiv des polnischen Außenministeriums zur Bahn. Tag für Tag wurden im Keller des Palais Brühl die Dokumente herausgenommen und zum Ostbahnhof geschafft. Trotz der ausgezeichneten Vorrichtungen, die für die Flucht vorbereitet waren, kamen die Deutschen schneller nach Warschau hinein als die Akten heraus.
Die einmarschierenden Truppen fanden das Palais Brühl leer und in einem trostlosen Zustand vor. Unter Trümmern, in den Kellern, Geschäftszimmern, am Boden, auf Gängen und Treppen, selbst in ab- gestellten Möbeln, fand man die zurückgebliebenen Akten Herrn Becks vor.
Im Oktober begann eine Kommission mit der Sichtung und Sicherung der Akten. Einschließlich 35 noch von den Polen selbst zur Bahn gebrachten, aber lieqenqebliebenen Kisten kamen schließlich 130 K l st e n m i t A k t e n zusammen. Die Bergung war eine schwere Arbeit. Erst im Dezember konnten die letzten Dokumente unter den Trümmern des Seitenflügels hervorgeholt werden. Per Bahn und in vier Autokolonnen wurden sie ab November in die Gewölbe nach Berlin gebracht. In vier Kellern wurden sie lose geordnet und decken heute in manch hohen Bergen und Stapeln den ganzen Boden.
Frankreich ist ein Land, das sich in normalen Zeiten mit Lebensmitteln aus eigener Erzeugung versorgen kann. Lediglich bei Weizen ist ein Zuschuß von 2 Millionen Tonnen pro Jahr notwendig, wenn die Ernte nicht gut genug ausfällt. Da Frankreich aber einen unermeßlichen Kolonialbesitz fyat, war es vor dem Kriege, jederzeit in der Lage, die fehlenden Lebensmittel zu billigen Preisen dorther zu beziehen.
Der Krieg hat aber auch hier einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn die deutschen Abwehrmaßnahmen dehnen sich selbstverständlich nicht nur auf England, sondern auch aus .Frankreich aus. Folglich ist die Ernährung Frankreichs bereits entsprechend beeinträchtigt. Das geht schon daraus hervor, daß R e y n a u d vor kurzer Zeit über alle französischen Sender die Ein- ührung von Lebensmittelkarten bekanntgab. Das für den Franzosen unentbehrliche Weißbrot soll durch Beimischung von Bohnenmehl zum Brotmehl entsprechend gestreckt werden. Der Alkoholoerbrauch wird eingeschränkt, da er seit dem Krieg stark Ausgenommen hat. Die landwirtschaftliche Produktion soll gesteigert werden, und alle landwirtschaftlich ^oorgebildeten Kräfte werden aus anderen Berufen herausgeholt und der Landwirtschaft wieder zugeführt. Diese Maßnahmen, ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn einsetzend, kommen reichlich spät und werden die Schwierigkeiten der Nahrungsmittel- Versorgung in Frankreich so leicht und so schnell nicht mildern können. Die Lyoner Zeitung „Le Nouvelliste" schreibt deshalb, daß vor allem in den nördlichen Departements die Lage geradezu „kata- Istrophal" sei, weil nur etwa 10 v. H. der Felder bestellt werden könnten. Besonders schwierig sei die Lage des Hackfruchtanbaues, weil sich hier der Arbeitermangel noch furchtbarer auswirke. Nach dem „Nouvelliste" könne die Lage der französischen Landwirtschaft nur durch außergewöhnliche Maßnahmen gerettet werden. Das Blatt glaubt jedoch nicht, daß die Kriegslage solche Maßnahmen zuläßt und kündigt daher einen starken Ernteausfall für den Herbst an.
) Bei einer Tagung der französischen Landwirt- chaftskammern sind allein 50 Interpellationen legen den Landwirtschaftsminister eingebracht wor- >en, ein Zeichen dafür, daß die Ernährungslage Frankreichs doch nicht sehr rosig zu sein scheickt. Der „Figaro" erläutert unter dem Titel „Sechs Mo- nate lang belogen" die Maßnahmen zur Rationierung 9er Lebensrnittel in Frankreich und weist dar- sauf hin, daß die Verpflegungslage so schwierig geworden sei, daß diese Maßnahmen, die viel zu spät tämen, längst fällig gewesen wären und kein Mensch begreife, warum diese Maßnahmen so spät getros- ien wurden. Nach der Zeitung „Le petit Dauphi- aois" wisse bereits jeder, daß dieser Krieg für die 'Lestmächte viel schwerer und kostspieliger sei als der Weltkrieg.
Aber nicht nur auf Frankreich wirken sich die Lriegsmaßnahmen aus, sondern auch die neutralen Staaten haben stark unter dem englischen Wirtschaftskrieg zu leiden. Tatsache ist, daß mnb 250 Millionen Menschen in allen bieten Staa- len einschließlich ber kriegführenben in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit burch Englanbs Blockade- naßnahmen beeinträchtigt finb. In er» ’rer Linie wirkt sich bies in einer Erhöhung ber Rohstoffpreise aus. So finb bie Preise für Rohstoffe leit Kriegsbeginn gestiegen in Dänemark um 55 v. H., in Holland um 42 v. H., in Norwegen um 54 v. H., in Schweben um 33 v. H. und in den Vereinigten Staaten, bie fern allen kriegerischen Geschehens liegen, ebenfalls schon um 10 v. H. Die ■ Exportwirtschast ber skandinavischen Staaten, bie stark von Englanb abhängig war, leibet naturgemäß unter ben englischen Blockademaßnah- nen. Englanb hat bekanntlich einen großen Teil Viner Veredelungserzeugnisse, wie Butter, Eier unb Schweinefleisch, aus biefen Staaten einschlieh- lch Hollanb bezogen, muß aber aus begreiflichen > Orünben trotz ber Versenkungsgefahr burch deutsche
-Boote mehr unb mehr von feinen Kolonien u n b Dominien abnehmen, weil biese Länber fonft keine Lust mehr haben, für Englanb in ben 5rieg zu ziehen. Aus biefem Grunde werden bie bisherigen Lieferanten, soweit sie kleine neutrale - Staaten finb, bewußt vernachlässigt. Daß man dem Sübosten Europas auf wirtschaftlichem Gebiet immer nur leere Versprechungen machte, hat sch in ber Zwischenzeit herumgesprochen, sodaß der natürliche Abnehmer in den letzten Jahren mehr uni) mehr Deutschland geworden ist. In diesen Sanbern wirken sich zwar die Sabotageversuche ber englischen Plutokratie noch vereinzelt aus. Sie werden aber durch bie Gegenmaßnahmen ber Organe siner Staaten entsprechend abgewehrt.
So versucht England, wie im Weltkrieg, alle "ander in das Kriegsgeschehen einzubeziehen, um selbst ;" öglichst wenig bluten zu müssen, ein Versuch, ber durch bie deutschen Gegenmaßnahmen vereitelt wird. England wirb auf bem Ernährungsgebiet mit zu- nehmenber Kriegsbauer mehr unb mehr diese Ein- uirfungen zu verspüren bekommen. Deutschlands Lrnährungslage aber ist durch die jahrelangen Vor- tereitungsarbeiten des Reichsnährstandes so gesichert, daß auch vereinzelte Rückschläge sie niajt erschüttern können. Wir haben aus dem Weltkrieg Erlernt. England hat nichts gelernt und muß dafür Lehrgeld bezahlen.
Lord Crewe: Notfalls mit Gewalt!
unvermeidlich geworden, da England feinen übernommenen Verpflichtungen nicht nachkommen Fann, ja im Gegenteil dem fernen Dominion neue Opfer auferlegt.
Die Entschließung der Labourparty in Neu-Süd- Wales, die sofortigen Friedensschluß verlangt und die britischen Staatsmänner der Kriegstreiberei beschuldigt, beweist nicht nur, daß der anfängliche Enthusiasmus einer großen Enttäuschung Platz gemacht hat, sondern sie beweist auch, daß den Australiern die Augen aufzugehen beginnen.
Kohlenarbeiterstreik in Australien.
Amsterdam, 4. April. (DNB.) Wie aus Sydney gemeldet wird, ist in Neu-Südwales ein Kohlenarbeiter st reik ausgebrochen. Der Eisenbahn-, Straßenbahn- und Schiffsverkehr mußte bereits eingeschränkt werden. Mehr als 20 Frachtschiffe wurden bisher aufgehalten. Auch in ben Broken-Hills-Stahlwerken in Newcastle wirb gestreikt. Nach plutokratifcher Methobe würben am Mittwoch von insgesamt 6500 Arbeitern 4500 entlassen.
Neuer Fllegeranqriff _ auf Scapa Flow
Der gestrige Wehrmachtsbericht.
Berlin, 3.April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An ber TB e ft f r o n t stellenweise regere Späh- tiupplätigfeit.
Am 2.4. wurde die Luftaufklärung über ber gesamten Jlorbfee, ber englischen Ostküste bis zu ben Shetlanbinseln unb über Ostfrankreich fortgesetzt. Ein beutsches Aufklärungsflugzeug muhte nach einem Luftkampf mit brei britischen Jägern aus See notlanben. Die Besatzung würbe von einem anbern beutschen Aufklärungsflugzeug ausgenommen.
In ben Abenbstunben würben erneut britische Seestreitkräfte in Scapa Flow angegriffen. Obwohl bie Wetterlage ungünstig unb bie Abwehr sehr stark war, gelang es, mehrere Schiffe durch Bombentreffer bzw. Bombeneinschläge in nächster Nähe zu beschädigen.
3m Westen kam es an verschiedenen Stellen zu Lustkämpfen. Dabei wurden drei feindliche Jagdflugzeuge abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.
Zwei Linienschiffe beschädigt.
Washington, 4. April. (DNB.) Die hiesigen Zeitungen „Washington Post" und „Times Herold" bringen auf der ersten Seite Meldungen über den neuen deutschen Luftangriff auf Scapa Flow und berichten über die schwere Beschädigung zweier Linienschiffe. Wie üblich, wird daneben eine bagatellisierende englische Schilderung abgedruckt.
an Tonnage, um die bestellten Waren verladen zu können. Die Lager und Kühlhäuser waren überfüllt, der Handel stockte, die Wolle blieb unverkäuflich, da es ganz unmöglich war, den notwendigen Schiffsraum zum Abtransport zu beschaffen. Die Mißstimmung wuchs und machte bald unverhohlenem Aerger Platz, als man in Sydney und Melbourne erfuhr, daß England einen wesentlichen Teil seines Gefrierfleischbedarfs für die Truppen durch Ankäufe in Südamerika deckte, von wo der Transportweg kürzer und ungefährlicher war. So machten sich denn bald auch Devisennöte in Australien bemerkbar. Die Banken nahmen eine scharfe Restriktion aller Devisenanforderungen vor, eine Einfuhrlizenz-Kontrolle erscheint notwendig. Ferner muß Australien einen beträchtlichen Teil seiner Devisenbestände für die ihm von London aufgezwungene Rüstungsverstärkung verwenden. Auch die Ausbildung australischer Flieger in Kanada und das Expeditionskorps verschlingen mehr Geld, als es die Wirtschaftslage Australiens erlaubt.
Deshalb geht Australien einer Zukunft entgegen, die durch die erzwungene Subventionierung des englischen Krieges, durch die Unfähigkeit Londons, die notwendige Tonnage zu beschaffen, um die bestellten Waren abzuholen, und durch die wachsende Unzufriedenheit weiter Kreise stark verdüstert wird. Man darf nicht übersehen, daß der fünfte Weltteil nur knapp sieben Millionen Einwohner zählt und daß die eigene Industrie des Landes nur wenig entwickelt ist. Der australische Arbeiter hat einen sehr hohen Lebensstandard, alle Stockungen im Wirtschaftsleben treffen ihn deshalb sehr hart. Diese Stockungen unter der Kriegskonjunktur aber sind
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Aus Neuyork wurde gemeldet, daß die australische Labourparty auf ihrer Öfter» tagung in Neu-Süd-Wales mit 195 gegen 88 Stimmen den sofortigen bedingungslosen Friedensschluß gefordert habe, wobei besonders hervorgehoben wurde, daß es die englischen Imperialisten seien, die als Urheber des Krieges betrachtet werden mühten. Die (Ent» schließuna spricht sich ferner gegen eine Ausdehnung des Konfliktes auf Sowjetrußland aus. Die Presse der Vereinigten Staaten und Kanadas mißt diesem Vorgang größere Bedeutung bei, da sich auch m Kanada die Protest st immung gegen die Teilnahme am britischen Kriege ausbreitet und bereits zahlreiche Verhaftungen von sogenannten Defaitisten vorgenommen worden find. In Australien drang Polizei und Militär in den Verfammlungs- saal der Labourparty ein, um nach den Urhebern der Antikriegs-Entschließung zu fahnden.
Als Australien im September 1939 den Beschluß zum Kriegsbeitritt faßte, hatte es sich die Belastungen, die sich aus diesem Schritt ergaben, scheinbar nicht genau überlegt, oder es fürchtete vielleicht, daß ihm eine Neutralitätserklärung bei feiner wirt» s cha f tliche n Abhängigkeit von England noch teurer zu stehen kommen würde. Zwar brachte der Kriegsbeitritt Australien sofort als Belohnung große englische Aufträge auf Fleisch, Butter, Eier, auf 64 Millionen bushel Weizen und die gesamte Wollschur, und Farmer und Geschäftsleute rechneten mit einer goldenen Periode nach den vielen mageren Jahren. Jedoch zeigte sich bald, daß alle Aufträge zum größten Teil auf dem Papier stehen blieben, denn es fehlte bald
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Die Auslandspresse besichtigle die beschlagnahmlen Warschauer Geheimaklen.
Die in Berlin tätigen ausländischen Pressevertreter hatten jetzt Gelegenheit, die riesigen Aktenstöße des einstigen polnischen Außenministeriums zu besichtigen, die nach der Besetzung in Warschau gefunden und nach Berlin gebracht worden waren. Der ehemalige deutsche Botschafter in Warschau, v. Moltke, zeigt hier aus dem gewaltigen Material einzelne Dokumente, von deren unbezweifelbarer Echtheit sich die ausländischen Journalisten durch eigenen Augenschein überzeugen konnten. (Scherl-Bilderdienst-M.)
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