(90. Jahrgang Nr. 260
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. Ä a §am§tag,2. IZomtag, 3. November (940
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen -«-SSÜ?-
Raffenpolttik im Kriege
ngriffe gegen
land) aus füllte.
Englische Munitionsschuppen in die Lust geflogen
rere Munitionsschuppen in die Lust. Lin Lisenbahnzug wurde zum Entgleisen gebracht. Bei weiteren Angriffen gegen britische Flugplätze konnten Bolltreffer in hallen. Schuppen und Unterkünften festgestellt werden. Line Anzahl am Boden stehender Flugzeuge wurde im Tiefangriff mit MG.-Feuer belegt und beschädigt.
In den Gewässern westlich von Irland wurde ein britisches Transportschiff von etwa 6000 BRT. durch Bombentreffer versenkt. An der Südost-Lüste Englands zersprengten Lampfflieger einen Geteitzug. Sie erzielten mehrere Volltreffer und trafen ein Schiff so. dah es mit Schlagseite liegen blieb.
Vor der norwegischen Westküste wurde ein feindliches Flugzeug vom Wüster Lockhead- hudson im Luftkampf, ein weiteres durch ein Minensuchboot abgeschossen. Eigene Flugzeugver- lüste sind nicht entstanden.
Washington, 1. Nov. (Europapreß.) Die erbitterte Wahlkampagne nähert sich ihrem Gipfelpunkt. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Wendell W i l l k i e , der aus den Weststaaten wieder auf dem Wege nach Neunork ist, richtete Donnerstag erneut heftige Angriffe gegen Roosevelt. Roosevelt gönnte sich am Donnerstag eine kurze Pause, die er mit einer sogenannten unpolitischen Rede anläßlich der Eröffnung des medizinischen Instituts in Bethesda (Staat Mary-
Berlin. 2. Nov. (DBB. Funkspruch.) Nachdem die Engländer in den letzten Tagen unter Ausnutzung des unsichtigen Wetters es wiederum ver- fucht hatten, die bedrängte Versorgungslage ihrer Hauptstadt durch unmittelbare Zufuhren zu ver- bessern, haben sie am 1. November von der deulschen Luftwaffe wiederum einen kräftigen Denk- zettel erhalten. Im Laufe des Tages wurden aus drei Geleitzügen 13 Schiffe mit insge- amt 47 000 BRT. versenkt und 9 weitere Schiffe mit einer Gesamttonnage von etwa 36 000 BRT. schwerbeschädigt. Die Angriffe anden sämtlich vorderbritischen Südost- küste statt, kurz bevor die Briten ihre wertvolle Ladung in den Hafen einbringen konnten. Sturzkamp f v e r b ä n d e griffen vor der Themse- Mündung sowie bei Bover zwei durch Kriegsschiffe und Flugzeuge stark gesicherte G e l e i t z ü g e an und rieben sie durch zahlreiche Volltreffer fast vollständig auf. Darüber hinaus vollbrachte die Besatzung einer heinkel 111 noch eine besondere Leistung. Sie versenkte aus einem dritten von über 20 Kreuzern. Zerstörern und U-Booten gesicherten Geteitzug heraus im Seegebiet vor Great Yarmouth einen Kreuzer und drei Frachtschiffe.
Deutsche Angriffe auf London ohne LlMerbrechiM.
auf die Dauer Bestand hat, hinter der ein gesundes Volk steht, das alle Ausgaben seines vielseiti- gen geschichtlichen Lebens mit eigenen Menschen und eigener Kraft erfüllt.
In diesem Sinne ist die Bevölkerungspolitik durch den Krieg noch wichtiger und aktueller geworden, als sie es von . jeher war. Zum Sieg der Waffen muß der Sieg der Wiegen treten — das ist die große Forderung unserer Zeit an die gesunden deutschen Familien. Bon chrer Erfüllung hängt die Zukunft der kommenden Jahrtausende ab.
Hans-Adolf Blau.
FastroMillionen Reichsmark erbrachte die zweite Reichsstrabensammlung.
Berlin, 1.Nov. (DNB.) Nach den bisher vorliegenden Meldungen erbrachte die am 19. und 20. Oktober 1940 durchgeführte Reichsstrahenfamm- lung das Ergebnis von 19 931 432,69 RM. — Das Ergebnis hat sich gegenüber der gleichen Reichs- strahenfammlnng des Vorjahres um 4 489 144,15 R2IL, das sind rund 29 v. h. erhöht. Damit stei- gerte sich der Durchschnitt von 19 Rpf. auf 25 Rps. je Kopf der Bevölkerung. Jeder Volksgenosse weiß, daß die Mittel des Kriegswinterhilfswerkes den Schuh der deutschen Familie sicherstellen. Ieder Opfersonntag. jede Reichsstraßensammlung sind ein Gradmesser des Widerstandswillens des deutschen Volkes.
W ttkie und Roosevelt im Wahlkampf.
Aus drei Geleitzügen 13 Schiffe mit 47000BRT. durch Luftangriffe versenkt. Neun weitere Schiffe mit 36 000 BRT. schwer beschädigt. - Sine Heinkel 111 vernichtete einen Kreuzer und drei Frachtschiffe.
Der Wehrmachlbericht vom Sreitag.
Berlin, 1. Nov. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Besonders ungünstiges Wetter veranlaßte die Engländer, ihre Kampftätigkeit in der Luft gestern völlig ein5uffe11en. Die deutsche Luftwaffe hingegen fehle ihre Angriffe gegen London und andere kriegswichtige Ziele in Süd-, Mittel- und West-England fort Im Südwestteil von London waren als Folge von Bombenangriffen auf eine Bahnanlage und ein größeres Fabrikgebäude Brände zu beobachten. Bei Birmingham und am Südrand von Bristol find wichtige Rüstungswerke erfolgreich mit Bomben belegt worden. Beim Angriff auf ein Munitionslager westlich von London flogen meh-
Präsidentenwahlen in WA.
Eines der nach Bevölkerungszahl wie Fläche größten, nach Wirtschaftskraft und politischer Macht bedeutendsten Gemeinwesen der Welt, die Bereinigten Staaten von Nordamerika^ wählen am kommenden Dienstag ihr Staatsoberhaupt. Die Bundesverfassung vom 17. September 1787 bestimmt hierfür jeweils den Dienstag nach dem ersten Montag im November eines jeden Schaltjahres. Damit wird also die Amtszeit des Präsidenten der Bereinigten Staaten auf vier Jahre festgelegt Aber diese für einen tatendurstl- gen und ideenreichen Staatsmann ohnehin red)t kurz bemessene Regierungsperiode wird noch durch den verzwickten Modus der Präsidentenwahl wie durch die in diese Periode fallenden Ergänzungswahlen zum Senat, dem Oberhaus des amerikanischen Kongresses, erheblich eingeschränkt Es tft daher begreiflia), daß besonders rührige Präsidenten den Drang verspürten, ihre Amtszeit durch Wiederwahl zu verlängern Das ist in der Geschichte der Vereinigten Staaten mehrfach der Fall gewesen, seit George Washington sich 1793 hat rote* derwählen lassen. Grade eine Reihe von Presidenten, deren Namen mit wichtigen politischen Ereignissen verbunden bleiben, ist durch Wiederwahl acht Jahre an der Regierung geblieben, z.B. Thomas I e f f e r s 0 n 1801—09 und seine beiden Nach-, olger James Madison und James Monroe^ der Demokrat Andrew Jackson 1829—37 und nach dem Bürgerkrieg der Republikaner Ulysses Grant, der Republikaner Theodore Roosevelt und der Demokrat Woodrow Wilson. Aber ein Novum im Verfassungsleben der Vereinigten Staaten stellt die dritte Kandidatur des Präsidenten Franklin Delano Roosevelt dar, den 1933 die Demokratische Partei zum überwältigenden Siege über den amtierenden republikanischen Präsidenten Hoover geführt hatte, und dem bei seiner Wiederwahl 1937 eine noch größere Mehrheit zugefallen war. Zwar verbietet keine Bestimmung der amerikanischen Der. fassung eine dritte Amtsperiode des Präsidenten,
sich dabei um Farmer oder Angehörige der kolonialen Verwaltung handelt.
Fremdenpolitik.
Der Arbeitermangel hat uns in den letzten Jahren zur Hereinnahme fremder Wanderarbeiter in das Deutsche Reich gezwungen. Die Einbeziehung Böhmens und Mährens und des ehemaligen Polen in den großdeutschen Lebensraum hat diese Entwicklung verstärkt. Heute ist die Zahl der einzeln oder in Gruppen innerhalb unseres Volkes tätigen Angehörigen fremder Dolkstümer sehr groß. Es erhebt sich die Frage, wie wir uns rasienpolitisch zur Möglichkeit der Vermischung mit diesen Fremdvolkgruppen zu stellen haben.
Die Antwort wird von zwei Gesichtspunkten be-
Stockholm, 1. Nov. (Europapreß.) In den Morgenstunden des Freitags nahm die deutsche Luftwaffe die Angriffe gegen London wieder auf, welche sie bereits die ganze Nacht hindurch durchgeführt hatte. In London mußte Luftalarm gegeben werden, der etwas über eine Stunde dauerte. Zur gleichen Zeit überflogen deutsche Geschwader die Südküste, um Städte in Mittelengland zu bombardieren. Einer der bekanntesten Plätze Londons, der L e i c e st e r Square, ist
Am Sonntag, dem 3.11.1940, um 20 Uhr, spricht der Leiter des Rassenpolitischen Amtes .der NSDAP., Reichsleitung Berlin, Ober- dienslleiter Professor Dr. Walter Groß, in der Großen Aula der Universität zur feierlichen Einweihung des Umbaues des Universitätsgebäudes über das Thema „Rasse und W e l t b i l d". Aus diesem Anlaß bringen wir nachstehend einen Beitrag über die wichtigsten Aufgaben des R a s s e n p 0 l i t i - s ch e n Amtes während der Kriegszeit
Ein Rückblick über die Geschichte politischer Lehren zeigt, wie neben wenigen ewigen Forderungen und Gesetzen allen politischen Ledens der Wechsel solcher Lehren entsprechend den wechselnden Situationen und Fährnissen der Geschichte einhergeht. Jedesmal
stimmt: einmal von der biologischen Wertigkeit jener Gruppen, d. h. davon, ob Das Einströmen ihrer Erbanlagen in unser eigenes Volk als Gewinn oder als Belastung angesehen werden muß, zum anderen von Gesichtspunkten völkischer und nationaler Würde und Selbstachtung. Ein Verkehr mit den Angehörigen des tschechischen oder des polnischen Volkes, deren gehässige Feindschaft gegen das Deutschtum zu europäischen Katastrophen und zu unendlich viel Leid unserer Volksgenossen geführt hat, erscheint würdelos und muß aus diesem Grunde abgelehnt bzw. durch geeignete Maßnahmen verhindert und bestraft werden. Aber auch biologisch drohen hier Gefahren. Zwar sind die fremden Völker, mit deren Angehörigen wir es in diesem Zusammenhang zu tun haben, sogenannte „Artverwandte", d. h. sie setzen sich im ganzen aus rassischen Bestandteilen zusammen, die auch in unserem eigenen Volke als Bausteine vorkommen. , Jedoch ist der Antell dieser rassischen Bestandtelle I in den einzelnen Völkern verschieden, und eine unkontrollierte Hereinnahme von Menschen dieser Fremdvölker in unsere eigene Blutsgemeinschaft würde eine unerwünschte und gefährliche Verschiebung der rassischen Zusammensetzung unseres eigenen Volkes 6ebeilten. Dazu kommt, daß in jenen Völkern, die noch nicht über eine eigene Erb- und Rassenpflege verfügen, zahlreiche Anlagen unerwünschter Art sowohl zu Erbkrankheiten wie zu Charakterdefekten bis zum Asozialen hin vorhanden sind, deren Aufnahme in unser eigenes Volk verhindert werden muß. Wenn wir im eigenen Volk mit vielerlei Maßnahmen verhindern, daß Erbkrankheiten ober Anlagen zu asozialem Verhal- , I ten noch weiter vererbt werden, dann können wir . Oberdienstleiter Professor Dr. Walter Groß, Leiter nicht der doppelt großen Gefahr, die aus diesem
u diese Gewichtspunkte zwingen also zu einer stren- ;
, ,.,.r, n aen und absoluten biologischen Abschließung von
wird die beherrschende politische Lehre von den Aus- 9^ fremdvölkischen Arbeitskräften. Ob und in wel- gaben bestimmt, die für das betreffende ißolf! un , m fQr wertvolle einzelne oder ausge-
die betreffende Zeit aus einer bestimmten aefchlcht- wertvolle Schichten verwandter fremder Volks- lichen Situation als beherrschend sich ^eben unb tümer eine biologische Aufnahme in das deutsche deren Erfüllung notwendig tft, um^^I^^en5bebro^enöe ^gelassen werden kann, wird die Staate
Gefahren abzuwenden. Im Lichte bieser Entwicklung u bener $cü entscheiden,
stellt sich die Forderung nach einer bewußten Rassen- 1 ’ a 0 a y , , und Bevölkerungspolitik als die bedeutsamste und Slfo^lOlCnprOb kttl.
geschichtlich notwendigste Forderung im politischen ^en ersten Kriegsmonaten wollte man gegeben unserer Zeit heraus. Denn zum erstenmal m bei unverantwortlichen Stellen die Mei-
ber Geschichte der Menschheit ist die Sorge um den » hören, man müsse in dieser Zeit mit Maß- „Rohstosf-Mensch" bedrohlich geworden, weil zum ^n^ii vorsichtig sein, die die Stimmung von Tei- erstenmal als Folge der verflossenen zivilisatorischen ^es Volkes ungünstig beeinflussest könnten. Entwicklung der Menschheit die- Vermehrung, die ^lche Auffassungen sind oberflächlich. Die Auserbliche Tüchtigkeit und rassische Reinheit der Bolter r(f)aItunQ ^er Erbkrankheiten und die Maßnahmen sich nicht mehr von selbst versteht, sondern nur noch Eindämmung der Erbkrankheiten und die Maß- durch bewußte politische Steuerung wiedergewonnen na^men $ur Eindämmung der Asozialen sind staats- und gesichert werden kann. politisch erforderlich, sie sollen die Leistungsfähigkeit
Deshalb muß die Politik von heute zu den ande- unb damit die innere Stärke unseres Volkes sichern ren weiterhin gültigen politischen Aufgaben wie helfen. Wenn her Krieg uns Zehntausenbe von Verteidigung des Landes, Sicherung der Ernährung, jungen Männern nimmt urtb damit wertvolle Erb- Verwaltung von Volk und Staat, Sicherung von anlagen verlorengehen, bann ist bie Ausmerzung Ordnung unb Recht usw. diese Sorge für Volk und untauglicher und belastender Anlagen doppelt wich- Blut im rassenpolitischen Sinne neu übernehmen tig, damit nicht bas Unerwünschte in unserem Volke und meistern wenn sie ben geschichtlichen Aufgaben die Oberhand gewinnt. Gerade weil Krieg tft mus- unserer Tage' gerecht werden und sich gegenüber der fen die Maßnahmen der ausmerzei^en Rassen- nun einmal gegebenen Lage unserer Nation bewah- Hygiene in unserem Volk m aller Besonnenheit, „n will. aber auch in aller Zielstrebigkeit weiterhin durch-
Ä1< , K ft,......geführt werden. Alles andere würde rassenbiolo-
Abwehr der Fremdraffen. M Defaitismus sein.
Die deutsche Judenpolitik hat in den Jahren seit BevölkerUNa^politik.
der Machtübernahme verschiedene Städten durch- _ , Hnon , , ,, . ( .. ~
laufen und ist heute im großen gesehen, zum Ab- Das Jahr 1939 hat zum e^tenmal so hohe Ge- schluß gekommen. Die im Reichsgebiet vorhandenen burtenzahlen aufgewiesen, daß sie eben den Ab- 3uben 9ftnb ohne Einfluß, ihr weiteres Verbleiben gang durch Sterbefalle ersetzen. Wahrend mir bis wurde keine Gefahr für Deutschland mehr bedeuten, dahin alljährlich noch ein Geburtendefizit hatten, Darüber hinaus hat uns die politische Entwicklung ist 1939 unftre Geburtenbi anz zum erstenmal aus- bie Möglichkeit gegeben, zu einem gegebenen Zeit- geglichen, ^uf btesen Erfolg bur eu wir f ' punkt bie Aussiedlung dieser Juden aus dem Reichs- besonders im Hinblick auf die biologische Schwache gebiet vorzunehmen und damit das ideale Ziel der unserer Feinde in ben Demokratien gernei uui^u ) -»„b-nnnsilik hie nölliae Aus- Es barf aber nicht verkannt werben, baß trotz- wstMch'zu er- dem die be°°-k°run°-p°,i.stch°n Pr°bl°me weiter- reichen lieber ben Termin ber Verwirklichung biefes hin ernst sinb. Es ist bie Frage, ob mir die 1939 w« ssr-sre
KoloMalpolMk. Geburten gerechnet werden. Aber auch die wieder
Die Bedeutung einer kompromißlosen Erziehung stärker anzieheickie $eruf5tätigteit ^ ^^11^6 in diesen Fragen wird deutlich, wenn wir bedenken, Wohnungsnot, das Eintreten schwach besetzten
A°mi^r^stsch°n ™ung, ■
Kolonien unter gefe^lit^e unb Atherische Gesichts- Sieg un mirt|(j.(1|tIi(j)en Aufgaben für die kom- punkte zu stellen die den Rassenstolz des eigenen sche Jahrzehnte ins unabsehbare an. Wir wer- Volkes und ber Forberung absoluter Verhinderung I menben unb die geschichtlichen Früchte
von Rassenbastarden Genüge tun. ^".ber Praris den s .. Kampfes von heute ernten können, führt eine solche rasienpolitisch ausgenchtete Kolo- des stegrelcyen Ma p ,af)Ireidje6 starkes Volk »UpvMik au einer Reihe «rund,ätz,icher Frvgen wenn w,r in 3utun^ al « ««
. und pirhwlpi.il«, ÄTÄÄÜ” Niemals kann ein völkisches
Rahmen des zukünftigen deutschen Kolonialrechts zu Mern vemi..g ^errenschicht über fremden
sowohl an die Wendigkeit unfern Verwaltung wie Deusichland ai^^ _ @runI>a
vor allen Dingen art das raffische Selbstbewußtsein Frona ^^^o^gstazialismus und wider alle Lehren unserer Volksgenosien m: den Kolonien erhebliche satze । ■ Aus dem Zusammenbruch des
Anforderungen stellt Als Grundsatz musien wir dabei der Geschickte feln^^ mobe^en Britischen Jm- Dcrtreten. baß nur Verheiratete ihrer Familie alten Römisch^ nur die Macht
m die Kolonien entsandt werden, gleichgültig, ob es1 pertums lernen
vor einigen Tagen durch deutsche Bombeneimvir- kung fast vollständig vernichtet worden. Er liegt im Herzen der Stadt und nicht weit von Whitehall und Trafalgar Square An beiden liegen wichtige Regierungsgebälibe, wie das Auswärtige Amt, das Kriegsministerium und die Wmiralität. In ben letzten Tagen bes August 1939 waren auf dem Leicester-Square Flakstellungen errichtet worben. Der Platz liegt im Londoner Ver- anügungszentrum. Das am Leicester-Square gelegene Leicester-Kino, wohl bas mobernste Lichtspielhaus in Lonbon, liegt in Schutt unb Asche.
Wieder Bomben auf Berliner Wohnvieriel.
Neuer Anschlag
auf das Birchow-Krankenhaus.
Berlin, 2. Nov. (DNB. Funkfpruch.) In Berlin wurde in der vergangenen Rachl Flieger- alarm gegeben. Britische Flugzeuge hatten sich der Reichshauptstadt genähert. Ein Teil von ihnen wurde durch Flakartillerie am Weiterflug gehindert. Einige wenige Flugzeuge fließen bis über die Reichshauptstadt durch und warfen aus großer höhe Spreng- und Brandbomben ab. Ein Fußggngertun- n e l wurde getroffen. Mehrere Personen, die hier Schuh suchten, wurden getütet. Sonst entstanden vereinzelt Dachstuhlbrande in Wohnhäusern, die keinen größeren Umfang annahmen. Lediglich an einer Stelle entstand ein Brand größeren Umfangs, als Brandbomben eine Sagemühle trafen, wo sich das Feuer leicht entwickeln konnte, aber bald eingedämmt wurde. Das B i r - chow-krankenhaus war wieder das Ziel eines ruchlofen Angriffes: Brandbomben fielen auf das Dach, ohne daß nennenswerter Schaden ver- urfachl wurde.


