Beleuchtung und einen besonderen Spiegel haben; auch der Teppich und die Portiere seien notwendig, weil der Patient sich im Zimmer des Arztes btt Untersuchungen vollständig entkleiden müsse. Die Portiöre verLecke die Thüre zwischen Warte- und Sprechzimmer des Arztes und verbüte, daß die Gespräche des Arztes im Wartezimmer gehört würden.
♦* Neujahrsbriese. Zur Sicherung einer schnellen Beförderung und Bestellung der Postsendungen muß der Bestimmungsort auf den Postsendungen deutlich! unten rechts in der Ecke mit großen Buchstaben und darunter die Wohnung des Enchfängers angegeben werden. Insbesondere darf in der Neujahrstzeit eine genaue Angabe der Wohnung (nach Straße, Hausnummer und Lage — ob eine oder Kwei Treppen usw. —) nicht fehlen, auch wenn es sich um Personen handelt, deren Wohnung sonst zur Genüge bekannt ist. Bei Sendungen nach weniger bekannten Orten versäume mau nicht, die Lage des BestimmunaorteS durch Zusätze (wie „am Rhein", „im Odenwald", „in Oberhessen", „in Thüringen", „in Schlesien" usw.) näher zu bezeichnen. Bei Postsendungen nach. Ortschaften ohne Postanstalt muß außer dem eigentliche Bestimmungsorte noch die Bestell- Postcmstalt angegeben werden. Bei Briefen nach. Berlin ist, außer der Wohnung des Adressaten, der Postbezirk (N., NO. usw.), in dem die Wohnung such befindet, und möglichst auch die Nummer der Bestell-Postanstalt (C. 22, W. 9, NW. 52) auf der Abreise hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" deutlich und zutreffend zu vermerken. Eine große Zähl von Neujahrsbriessendungen, besonders Postkarten, fällt all- jahäich der Vernichtung anheim, well der Empfänger nicht genannt ist. Es empfiehlt sich daher, die Adresse des Absenders auf der Außenseite der Sendungen oder bei Briesen wenigstens auf dem Briefbogen anAUgeben. Den Absendern von Neujahvsbriefen wiro ferner empfohlen, die erforderlichen Freimarken möglichst frühzeitig anzukaufen. Denn erfahrungsgemäß ist der Andrang an den Postschaltern am 31. Dezember so stark, daß an diesem Tage leicht Stockungen in Dier Abfertigung ein treten. Empfehlenswert ist e-s auch, Neujahrsbriefe nad), außerhalb schon einige Tage vor Neujahr zur Post zu liefern.
- Ablauf der Frist für den Umtausch der alten Postwertzeichen. Die im Reichßpostgebiet und in Württemberg bis Ende März gültig gewesenen Postwertzeichen werden gegen solche mit der Inschrift „Deutsches Reich" nur noch bis Ende Dezember d. I. umgelauscht. Vom 1. Januar 1903 ab werden Anträge auf Umtausch alter Postwertzeichen nicht mehr berücksichtigt. ES ist daher anzuraten, den Umtausch der etwa noch vorhandenen alten Postwertzeichen baldigst zu bewirken. Dies kann bei den Postschaltern und den Landbriesträgern geschehen. 'Die Postanstalten werden die Frankierung von Sendungen mit alten Postwertzeichen bis zum Ablauf der Umtauschfrist nicht beanstanden. Dagegen werden die nach Ablauf der Frist etwa vorkommenden alten Postwertzeichen als ungültig behandelt werden.
-d- Burkhards, 24. Dezember. Heute abend fand in der hiesigen Kirche wie alljährlich, eine stark besuchte Weihnachtsvesper statt. Auf dem Altar stand ein prächtig geschmückter Christbaum. Nach einem Gemeindegesang hielt der Geistliche eine dem Feste angemessene Ansprache, worauf Gesänge des hiesigen Kirchengesangvereins (darunter der 150. Psalm von Cesar Franck) Gesänge der Schulkinder beider Kirchspielsgemeinden und Deklamationen folgten.
-t- Hungen, 25. Dezbr. Eine hiesige, angesehene BürgerSfiau verließ ihren Mann, um mit einem anderen unverheirateten Manne durchzugehen. Von dem Liebespärchen fehlt bis jetzt noch jede Spur.
fc. Darmstadt, 26. Dez. Von unserm Korrespondenten wird uns geschrieben: Wie ich soeben im städtischen Krankenhause erfahre, hat sich das Befinden des Prinzen Dieter zu Psenburg-Büdingen so weit gebessert, daß man begründete Hoffnung auf Erhaltung seines Lebens hat. Allerdings konnte die Kugel bis jetzt noch nicht entfernt werden. Prinz Dieter ist der Sohn des in Büdingen lebenden Prinzen Alfred zu Psenburg und Büdingen.
Mainz, 24. Dez. Gegen den verantwortlichen Redakteur der „Mainzer Volkszeitung", Bernhard Abelung, ist wegen einer an der letzten Kaiserred e geübten Kritik, durch Veröffentlichung eines Artikels, ein Strafverfahren wegen Majestätsbeleidigung eingeleitet worden.
() Wiesbaden, 26. Dez. Vor Jahr ünd Tag vev- -schwand spurlos die Tochter eines hiesigen Großgärtners, die sich bei Perwcmdten im Rheingäu aufhielt. Man vermutete ein Verbrechen. Später neigte man zu der Annahme peS Selbstmordes, nachdem man an einer Rheinklippe ein Strumpfband, ba*. angeblich der Verschollenen gehört häbdn sollte, gefunden hatte. Beide Vermutungen waren nicht zutreffend. Vie Mmlich jetzt mitgeteilt wird, war das Maschen einfach mit einem Obergärtner ihres Paters durch gegangen und hat mehrere Monate nichts von sich) hören lassen. Die Eltern wissen seit längerer Zell schon, wo ihre Tochter wellt.
() Frankfurt a. M., 26. Dez. Am Helligen Abend drang ein 47 Jabre alter Schuhmacher, der von seiner Frau getrennt leot, in deren Wohnung in einem Hinterhause der Rotlintstraße ein und feuerte auf die unglückliche Frau, die mit ihren fttben Kindern zu stiller Feier- vereint war, einen DHutz au-> einem Flobertgewehr ab. Tie Kugel drang in den Nacken. Außerdem brachte der verkommene Trunkenbold der Frau auch noch schwere Hiebwunden an der Stirn bei. Ein Schutzmann nahm ihn fest.
() Vom Main, 26. Dez. Unter den 77 Gemeinden des untersränkischen Amtsbezirks Gerolzhofen sind 31, die keine Umlagen erheben.
fo. HerSfeld, 26. Dez. UnS wird geschrieben: Die Konservativen unseres Wahlkreises wollen von einer Kandidatur des Frciherrn von Eckhardt st ein mchtS wissen. Wenn die von den Nationalliberalen aufgestellte Kandidatur desselben nicht zurückgezogen wird, wird laut einstimmigen Beschlußes deS Zentralkomitees der konservativen Partei die Partei im Verein mit dem Sunde der Landwirte einen besonderen Kandidaten aufstellen. — In MengShausen erhielt der Gastwirt Eichmann von einem jungen Pferde einen derartigen Tritt gegen den Unterleib, daß er nach einigen Stunden starb.
g. Kassel, 26. Dez. Die Konservativen und Nationalsozialen pnsercS Nec ch St ag Swa hlkreiseS unterhandeln wegen Mfstellung einer gemeinsamen Kandidatur.
Vermischtes.
• Ein Berliner Original. Profeffor „Gänseklein" ist plötzlich gestorben. Der 46 Jahre alte frühere Bäckergeselle Peterhoff handelte seit 15 Jahren mit gebrauchten Spielkarten, die er in den feineren Gastwirtschaften aufkaufte und in den kleineren wieder absetzte. Durch diesen Handel war er besonders im Nordosten der Stadt sehr bekannt geworden. Allgemein hieß der Mann „Professor Gänseklein". Wie er zu diesem Spitznamen gekommen, wußte er wohl selbst nicht.
"Essen. 24. Dez. Die „Rhein.-Westf. Ztg." meldet aus Hamm L W.: Gegen 4 Uhr heute früh fuhr ein von Elberfeld kommender Eilgüterzug auf dem hiesigen Bahnhofe einem von Soest kommenden Güterzug in die Flanke. 15 Wagen wurden zertrümmert. Der Sachschaden ist bedeutend. Ursache: dichter Nebel.
* Lüttich, 24. Dez. Infolge dichten Nebels stießen bei AnS, Provinz Lüttich, zwei Züge zusammen. Eine Anzahl Reisende wurden verletzt. Der Sachschaden ist beträchtlich.
* Lüttich, 24. Dezbr. Die Wollkämmerei Demoulin wurde heute früh durch eine Feuersbrunst vollständig zerstört. Der Schaden beläuft sich auf über 200 000 Frcs.
* P a r i s, 26. Dez. Der Direktor Cremer vom Blatte „Evennement" sowie der Kunstkritiker desselben Blattes, Seeond, sind nach einer Mahlzeit in einem hiesigen Restaurant unter Vergiftungs-Erscheinungen schwer erkrankt.
* Konstantinopel, 24. Dez. Seit gestern wütet ein heftiger Schneesturm hier und in der Umgebung. Auf offenem Meere haben sich zahlreiche Unfälle ereignet. Von allen Seiten laufen Meldungen über Verkehrsstörungen ein.
• Blüten amerikanischen Humors bringen die „Münch. N. N. Hier sind einige! „Was fehlte denn eigentlich den Demokraten zum Erfolge?" »Mehr Demokraten". — „John", sagte der Millionär zu seinem Kutscher, mir scheint, die Pferde gehen durch." „Ja Herr." „Dann fahren Sie wenigstens in etwas Billiges hinein." — Jung- Amerika. „Wo ist Dein Bruder Tommy?" „Krank; er hat sich verletzt." „Wie kam denn das?" „Wir spielten, wer sich am weitesten zum Fenster hinauslehnen könne, und er hat gewonnen." — Eine Jüngerin der Glaubensheilkunde sagte zu ihrem Töchterchen: „Wenn Du den richtigen Glauben hättest, würdest Du kein Zahnweh haben." Das Kind erwiderte: „Mutter, wenn Du mein Zahnweh hättest, Du würdest überhaupt keinen Glauben haben." — Lehrerin: „Ich habe Euch also erklärt, daß Hitze die Körper ausdehnt und Kälte sie zusammenzieht. Tom gieb mir mal ein Beispiel dafür." „Im Sommer haben wir die längsten, im Winter die kürzesten Tage." — „Du mußt jetzt zu Bette gehen, Lemuel. Die Küchelchen gehen auch mit Sonnenuntergang schlafen." „Ja, aber die alte Henne geht nicht ins Theater, sondern geht mit den Küchlein schlafen."
Gerichtssaal.
E. Gießen, 18. Dez. Strafkammer. Den Vorsitz führte Landgerichtsdirektor Dr. Güngerich. Als Vertreter der Staatsanwaltschaft fungierte Staatsanwalt Hoos. — Die 28 jährige Prostituierte Anna L. aus Frankenberg hat gegen daS Urteil deS Schöffengerichts Gießen vom 9. ds. Mts., das sie wegen Übertretung der sittenpolizeilichen Vorschriften in eine Haftstrafe von 4 Wochen verurteilte und ihre Ueberweisung an die Landespolizei- behorde aussprach, Berufung verfolgt mit dein Antrag, die Ueber- weisung aufzuheben. Obwohl die Angeklagte bereits dreimal, darunter zweimal im November d. Js. wegen der gleichen lieber» tretung bestraft worden ist, hat das Gericht ihrer Berufung statt- gegeben und die Ueberweisung an die Landespolizeibehörde aufgehoben, da der Fall nicht danach angethan war, um diese Maßregel zu rechtfertigen, da ferner die Angeklagte in der letzten Zeit eine Dienststelle angenommen hatte und glaubhaft versicherte, zu ihrem Vater zurückkehren zu wollen. Ter Angeklagten wurde eine weitere Woche der erlittenen Untersuchungshaft aufgerechnet, nachdem bereits durch das Urteil des Schöffengerichts eine Woche angerechnet war. — Ter 24 jährige, mehrfach vorbestrafte Schreiner Friedrich W. in Gießen, ist durch Urteil des Schöffengerichts Gießen vom 4. November l. Js. wegen Körperverletzung, begangen an dem Martin W. in Gießen, in eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hat der Verurteilte sowie die Staatsanwaltschaft Berufung verfolgt. Der Verurteilte beantragte die Vernehmung seines Vaters und Bruders und versuchte mit ihnen die Glaubwürdigkeit des Verletzten in Frage zu stellen, der vor dem Berufungsgericht dieselben bestimmten Angaben über den Vorfall macht wie in der ersten Instanz. Danach nimmt das Gericht für erwiesen an, daß der Angeklagte dem Verletzten in der Nacht vom 29. auf 30. September l. Js. ohne jede Veranlaffuna und ohne irgendwie von jenem gereizt worden, mit dem Horngriff eines Stockes so heftig auf den Kopf schlug, daß eine nicht unbedeutende blutende Wunde entstand. DieBerusung des Angeklagten wurde deshalb verworfen, diejenige der Staatsanwaltschaft dagegen stattgegeben und die Strafe auf 3 Monate Gefängnis erhöht. — Der Maurer Georg R. von Wenings hat gegen das Urteil des Schöffengerichts Ortenberg, das ihn wegen Mißhandlung seines Vaters zu 1 Monat Gefängnis verurteilte, Berufung eingelegt. Ter Bater machte am 18. Juni d. Js. unmittelbar nach dem Vorfall dem Gendarm in Wettings die Anzeige, daß ihn fein Sohn mit einem geschlossenen Messer, einem Laib Brot und einem Brettstück heftig geschlagen habe. Der Kreisassistenzarzt Tr. L. in Gedern, der den Verletzten behandelte, stellte eine bedeutende Verletzung am Auge und Ohr des Verletzten sest. Da der Verletzte nach Einleitung des Verfahrens von dem Rechte der Zeugnisverweigerung Gebrauch machte, ist ein direkter Beweis für die Mißhandlung nicht zu erbringen, da Augenzeugen bei dem Vorfall nicht zugegen waren. Tas Gericht erachtete jedoch den Beweis indirekt für vollständig geführt, billigte jedoch ebenfo wie das Schöffengericht dem Angeklagten mildernde Umstände zu, da er offenbar durch das Verhalten seines dem Trunk ergebenen Katers gereizt war, noch nicht bestraft ist und ihm von dem Bürgermeister das Zeugnis eines braven, ordentlichen '2Dianne§ ausgestellt wurde. Die Beruiling wurde uerivorfen. — Tie 68jährige Ehefrau des Georg K. II von Vorbach ist durch Urteil deS Schöffengerichts Büdingen wegen Beleidigung des Kreisstraßenwärlers Ä. zu Vorbach mit 15 Mark Geld)träfe bestraft worden, da sie am 4. August I. IS. in Gegenwart anderer Personen geäußert hatte, ihr Mann hätte dem B. tm vorigen Jahre Futter mähen Helsen und die Kreiskasse hätte eS bezahlen müssen. Die Angeklagte hak Berufung eingelegtun& behauptet, daß sie durch beleidigende Bemerkungen deS B. gereizt ivorden fet, daß sie ihn nicht habe beleidigen ivollen und daß sie überdies m der Lage sei, den Wahrheitsbeweis für ihre Behauptung zu erbringen. Nach umfangreicher Beweisaufnahme wurde das UrtcU verkündet, wonach die Angeklagte für ft r a f f r e i erklärt wird, aber die Kosten des Verfahrens zu tragen hat, mit Ausnahme der Kosten der Nebenklage, die dem Nebenkläger B. aufertegt sind. Das Gericht erachtete den Wahrheitsbeweis nicht für so strikte geführt, daß daraufhin Freisprechung erfolgen könnte. Dagegen hat die Beweisaufnahme ergeben, daß der Nebenkläger B., wenn auch kurze Zeit später, die Angeklagte schwer beleidigt Hal, weshalb das Gericht wechselseitige Beleidigungen für vorliegend erachtete, die auf der
Stelle erwidert wurden, und demgemäß die Angeklagte nach? 1« Stfür straffrei erklärte. — Ter 21jährige Dienstknechi Friedr. E. aus Ober-Greißlau ist mehrerer Diebstähle beschuldigt und erhält eine Gesamtstrafe von einem Jahr efangnil außerdem vier Wochen Hast wegen Uebertretung. — Die 15jährige Kunigunde Barbara H. aus Bamberg, die trotz tbret jugendlichen Alters schon öfter, auch wiederholt wegen Diebstahl« vorbestraft ist, hat sich wegen einer Reihe im letzten Sommer hi Nidda, Büdingen, Friedberg und an anderen Crteu begangener Diebstähle und Betrügereien^zu verantworten. Sie wird unter Einbeziehung einer von der Strafkammer Frankfun gegen sie aus. gesprochenen Gefängnisstrafe in eine ©cfamtgefängniB. strafe von 1 Jahr 7 Monaten 3 Wochen und 3 £agen verurteilt und außerdem wegen 2er Uebertrelungen mit zwei Wochen Haft und 6 M a r f ® e I b ft r a f e. Wegen einer ihr zur Last gelegten Urkundenfälschung wird sie freigcjprochen. L« Angeklagte war im wesentlichen geständig.
Arbeiterbewegung. .
Paris, 26. Tez. In Limoges haben die ausständigen Handschuhmacher beschlossen, den Streik sortzusetzen, bis ihre Forderungen bewilligt sind. Die Ausständigen durchziehen, teilweise mit Knütteln bewaffnet, unter dem Gesang der Jniemano- nale die Straßen. Gestern gelang es ihnen trotz eines stark«, Aufgebots von Geiidarmen in das Rathaus einzudringem Ein Offizier und zwei Gendarmen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt, mehrere Stteikende verhaltet.
Rostow a. Ton, 25. Tez. Die Gährung unter den Arbeiter« in den Werkstätten der Wladikawkas-Eisenbahn dauert an, es wird jedoch weiter gearbeitet. Polizei und Militär beobachten die Arbeiter. In den letzten Tagen begannen jugendliche Arbeiter, die bei den Werkstätten Wache stehenden Kosaken zu belästigen. Sie warfen mit Eisenstücken nach ihnen und verwundeten einen Kosaken.
Spott.
cc. Leipzig, 26. Dez. Die Meisterschaften des Deutschen Eislaufverbandes werden in diesem Winter in Leipzig am 10. und II. Januar zum Austrag kommen. Die Schnelllauf-Meisterschaft geht über die Strecken 500, 1500 und 5000 Meter. Für die ftumtlauf- Meisterschaft sind 12 Pflichtübungen und ein Kürlaufen vorgeschne- ben. Die Ausschreibung für die Laufen veröffentlicht der vom Verbände herausgegebene Deutsche Wintersport (Berlin S. W. 47).
Krieskasten der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
W. W. Wir haben Ihre Anftage nach der GeschästSstÄe des deutschen Schulschiffvereins bereits beantwortet.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
In der Stadtkirche.
Sonntag, den 28. Dezember.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheunemann.
Sylvester, den 31. Dezember.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Scheunemann.
Neujahr, den 1. Januar 1908.
Vormittags ÖVe Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheunemann.
In der JohanneSttrche.
Sonntag nach Weihnachten, den 2 8. Dezember.
Vormittags 9*/g Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Sylvester, den 81. Dezember.
Abends 8 Uhr: Pfarrer Euler.
Neujahr, den 1. Januar 1908.
Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Nach allen Gottesdiensten besondere «Sammlung für bti Armen.
Etablissement allerersten Ranges.
758
Hof-Möbelfabrik und Kunstsohreinerei von Ludwig Alter in Darmstadt.
Grossh. Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant
Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtungen
Auf Wunsch kostenlose Unterbreitung meiner Haupt-Kollektion.
Wöchentliche Werficht dn Todesfälle in der Stadt Gießer.
51. Woche. Dom 14. Dezember bis 20. Dezember 1902. (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (inkl. 1600 Mann Militari
Sterblichkeitsziffer: 28,10, nach Abzug von 9 Ortsfremden: 10,04°/oo.
Kinder
Anin.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie ri£ der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts naq Gießen gebrachte Kranke fommen. _
Katholische Gemeinde.
Sonntag, den 28. Dezember:
Sonntag nach Weihnachten.
Vormittags von 6>/, Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste hell. Messe, vor und in derselben Austeillmg der hell. Kommunion.
Vormittags um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. Militärgottesdienst mit Predigt.
„ 9*/b Uhr: Hochamt.
Nachmittags um 21/, Uhr: Andacht.
Hochfeine, stilvolle
Einrichtungen |
DrW.Knecht’s Magenbitter '.SähtiS erstkiar^igp^ Hilfsmittel bei mangelhaftem Stoffwechsel,arztliih anerkannt tiriff empfohltm
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Überall erhältlich.
Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
tm
vom
1. Lebensjahr:
2.-15. Iahe
Masern
1
—
1
—
Scharlach
Tuberkulose der
Kl)
—
—
1(1)
Lungen
1
1
—
—*
Allgem. Tuberkulose
1
—
—
1
Krebs
2 (2)
2 (2)
——
•**
Blutvergiftung
1
1
—
Taringeschwüren
1 (1)
1 (1)
——
—
Brustfellentzündung
1
1
—
Lebensschwäche
1 (1)
—
1 (1)
—
im Wochenbett
Kl)
1 (1)
Verbrennung
Kl)
—
1(1)
Uebcrfahrenwerden
KD
1 (1)
——
—
Nierenentzündung
1(1)
1 (1)
—
—
Summa:
14 (9)
8 (6)
3 (1)
8 (2) ,


