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«»glich aufeet Sonntags.
Jfctm HteHener Anzeiger nxtben im Wechiel mit dem keMschen Landwirt die Siegener Kamtltew blätter viermal in der Woche beigelegt.
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Erstes Blatt. 153. Jahrgar.» Tamstag 27. Dezember 19®®
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GietzenerAnzeig
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Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
Bekanntmachung,
NmtStage m Grün berg und Hungen betreffend.
Samstag bat 3. Januar k IS, vornttttagS 9«/4 Uhr, findet tm Rathause zu Grüuberg, und
Mittwoch ben 7. Januar k. IS., vormittags 91/, Uhr, im Rathause zu Hmrgen ein Amtstag der unterzeichneten Behörde statt.
Anliegen der Kreiseingesessenen auS den AmtsgerichtS- beztrken Grünberg, Homberg und Laubach können am AmtS- tage in Grünberg, Anliegen der Kreiseingeseffenen auS den Amtsgerichtsbezirken Hungen, Lich und Nidda am Amtstag in Hungen vorgebracht werden.
Die Großh. Bürgermeistereien der in den vorgenannten Amtsgerichtsbezirken gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen werden beauftragt, das Vorstehende in ihren Gemeinden wiederholt ortsüblich bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 28. Dezember 1902.
Großh erzogltches Kreisamt Gießen-
I. V.: Dr. Wagner.
Bekanntmachung.
B etr.: Die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb des Großherzogtums.
Der Verein „Ranaria* zu Gießen beabsichtigt, mit einer am 28. bis 25. Januar k. IS. stattfindenden Ausstellung eine Verlosung von Kanarienvögeln und Gebrauchsgegenständen zu deren Zucht zu verbinden.
Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß nicht mehr als 2000 Lose, zu 50 Pfg. daS Stück, ausgegeben werden dürfen, und mindestens 60 Prozent deS BruttoerlöseS aus dein Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind.
Zugleich ist der Vertrieb der Lose iu der Provinz Ober- heffen gestattet worden.
Gießen, den 22. Dezember 1902.
Großherzogliche-^ Kreisamt Gießen-
I. V.: Dr. Wagner.
Mas den Iranzoseu fehlt!
Tie Fran^ssen haben viel Geldkapital im Auslände angelegt, trotzdem aber glauben sie nach dem Eingeständnis ihrer eigenen Nattonalöronomen Vinter den wirtschaftlichen Erfolgen der Angelsachsen zurückzubleiben. Eifrig wird jenseits der Vogesen die Frage erörtert, worin die Ursache der Ueberlegenheit der angelsächsischen Rasse über die Franzosen zu suchien sei? Ern Schriftsteller, der besonderes Ansehen genießt und die Sache bei einer Reform der Er- zieyung angefaßt hat, erklärt die Ursache alles Uebels liege rm Mangel an privater Initiative. Tas französische Individuum habe verlernt, auf sich selbst gestellt LU sein und Befriedigung an großen Erfolgen im gewerb- lichen oder landwirtschaftlich en Dasein zu finden. Alles will in Staatsstellung unterkommen, jeder erwartet sein Heil von der Gunst einflußreicher Beamten und Politiker, selbst der Mann, der mit Handel oder Gewerbe ein Vermögen gemacht hat, beeilt sich alsbald, das Geschäft an den Nagel zu hängen, rmd statt den Sohn zur Fortführung des Geschäfts zu erziehen, muß er suchen, eine Staatsstellung zu erlangen.
Frankreick) ist ein durch und durch zentralisierter Beamten st aat; die unbedeutendsten Geschehnisse in dein kleinsten Gemeinden lassen sich von Paris aus beeinflussen, und das allgemeine Sttmmrecht wird durch unerhörten Mißbrauch der Amtsgewalt zu Gunsten der regierenden Parteien gefälscht- Während Frankreich das Land ist, wo die öHentlidjiC Gewalt den größten Umfang hat, die private Initiative aber am meisten erstickt ist, hat in England und Amerika das umgekehrte Verhältnis statt, und deshalb ist die Entwicklung der privaten Initiative das moderne Schlagwort der Franzosen, oder vielmehr einiger ihrer führenden Geister geworden. Bureaukrattsche Beschränktheit wird aber nicht nur den staatlichen, sondern auch den leitenden Skamten privater Institute in einer für uns interessanten Weise vorgeworfen. In Frankreichs sind beispielsweise die Hauptbahnen Privatbesitz. NUN haben die Bahnen ein Interesse an der Entwicklung von Ackerbau und Industrie, folglich auch an der Kanalisierung der Flüsse. Gleichwohl haben die leitenden Beamten der Eisenbahn- aefellschaften sich mtt aller Macht gegen die Kanalisierung der Loire und Garonne gestemmt. Sie Haden auch nicht Legriffen daß jede Entwicklung der Verkehrsmittel auch! den Umsatz der Güter vermehrt, daß Kanalbauten auch den Eisenbahnen zu gute kommen. .Von solchjen privaten Bureaukraten ist also, meint unser französischer Schriftsteller, keine Förderung der privaten Initiative zu er-
Wie sieht es mtt den großen Banken aus? Ist hier Verständnis für das, was dem Lande not thut? Nern, auch nicht. In Teutschland, England und 9ttrdamerika sind die Banken die Triebfedern der Unternehmungen von Handel, Industrie und Kolonisation. Tie ftanzösischen Banken vermitteln nur ben Getdverlehr, sie suchen chr Geschäft bei Missionen, einerlei ob iittändischer oder ausländischer An- leiben Dadurch, bewirken sie, daß bic französischen Kapitalisten ihr Geld nicht zu landwirtschaftlichen, industriellen und kommerziellen Unternehmungen verwenden. Es fehlt hier gründlich an Unternehmungsgeist und privctter Jni- ttative. Auch die Handelskammern haben keine Abhilfe geschasst. Tie Lyoner Handelslammer hat zwar ver-
staht, Absatzgebiete in China zu erschließen, aber die Unterstützung der Regierung deshalb nicht gefunden, weil diese genug mtt sich selbst zu thun hat, um am Ruder zu bleiben. Ein drastisches Beispiel für den Mangel an prakttschem Blick giedt die Pariser Omnibusgesellschaft, die sich als völlig unfähig erwies, den Bedürfnissen des Verkehrs auch nur Halbwegs gerecht zu werden. Sv fühlen einsichtige Franzosen, daß ihnen das Geschick zur Organisatton abhanden gekommen ist. Sie geben zu, daß gerade diejenigen noch am meisten davon besitzen, die man am längsten von öffentlichen Aemtern und Stellungen ausgeschlossen hat, nämlich Protestanten und Israeliten. Diese waren gezwungen, sich ohne den Staat fortzuhklfen, haben dadurch gelernt, Schwierigkeiten zu überwinden, und spielen deshalb seit dem Augenblick, da sie ebenfalls zu Aemtern und öffentlichen Steilungen zugelasfen mürben, eine hervorragenbe Rolle,. Um nun die Masse bes französischen Volkes im Kampf ums Tasein zu stärken, ertönt jetzt ber Ruf: Entwicklung der privaten Initiative, Selbsthilfe, Selbstregierung nach angelsächsischem Muster.
Der KoufllLL mit Venezuela.
Heber die Lage in Venezuela wird aus La Guayra gemeldet : Die Nachricht, daß die Revolution Fortschritte mache, wird von allen Seiten bestätigt, jedoch ist die Bewegung uneinig und führerlos. 'Die Blockade wird sie stärken, es erscheint aber kaum möglich, durch dieses Mittel Hunger und Notstand im Lande herbeizuführen. Daher dürften Monate vergehen, ehe die Unzufriedenheit soweit gestiegen ist, dag Castro abgesetzt wird. Drastischere Maßregeln würden diese.: Erfolg bald erreichen. Castto allein ist es, ber sich ber Bezahlung ber Schulden an die Ausländer entgegenstemmt. Die Blockade schädigt meistens die fremden Geschäftsleute, die Venezolaner reden kaum davon. Ter Minister des Aeußeren verlockt sie und hält Abwehrmaßregeln gegen sie sür überflüssig. LandungS- korps dagegen, fügt er hinzu, würden äußersten Widerstand finden. Anwerbungen durch die Regierung erfolgen meist zwangsweise und sind für ben Kampf gegen die Revolution bestimmt. Hier wurden gestern alle Zugttere, and) die ber deutschen Einwohner requiriert, man braucht sie zum Transport von Munition und Lebensmitteln. Ter amerikanische Postbampser „Caracas" wurde bei seinem Eintreffen im hiesigen Hafen von englischen und italienischen Offizieren betreten und entgegen dem Fahrplan angewiesen, abends wieder abzufayren, einerlei, ob seine Ladung inzwischen gelöscht sei über nicht.
Tie Exchange Telegr.-Company melbet aus Newyork unter bent 22. Dezember: „Präsident Roosevelt wird mit Frau Roosevelt und Familie am Samstag zrach Rapidau in Virginia abreisen, wo er bis zum nächsten Montag bleiben wird, um bann nach Washington zurückzukehren, und zwar hauptsächlich wegen der Venezuelafrage. In einer Konferenz mit dem Staatssekretär Hay wurde entschieden, daß Staatssekretär Hay den Mächten mitteilen solle, der Präsident fei immer noch ber Ansicht, daß die beste Art des Schiedsgerichts die sein würde, dem Schiedsgericht im Haag die Entscheidung zu überlassen, daß er aber nicht vor der Entscheidung zurückschrecken werde, wenn die Mächte sie ihm aufzuerlegen entschlossen seien. Im Staatsdepartement erkennt man darin eine Annahme der Aufforderung der Mächte, das Schieds- rrchteramt zu übernehmen. Man sagt, daß er nicht selbst die Sache leiten werde, sondern ben Staatssekretär Hill beauftragen würde, die langwierigen und verwickelten Fragen zu untersuchen. Wenn nun auch die Verhandlungen lange Zeit in Anspruch nehmen dürften, so nimmt man doch in Washington an, daß sie schneller verlaufen merben, als wenn man bic Sache dem Haager Schiebsgericht Überweist. Ist bie Einrichtung des Schiedsgerichts erst offiziell bekannt gegeben, so wird, wie man in Washington und in Caracas annimmt, bie Blockade aufgehoben werden."
Aus Curacao, 24. Tez., wird berichtet: Eine Depesche aus Caracas meldet: Ter Waffenstillstand zwischen ber Regierung und ben Aufständi - scheu ist morgen beendet. Die Regierung erhielt die Mitteilung, daß drei Armeen in Stärke von 6200 Mann auf den Straßen von Alagracias und Guatire auf Caracas heranmarschieren. Tie Lage sei äußerst kritisch. Venezuela habe der Regierung kein Geld mehr vorzustrecken. Castro sehe ben Ernst der Lage ein und gehe morgen nach La Viktoria, um zu versuchen, bie Voryut ber Aufständischen unter Rolando aufzuhalten. — Dem amerikanischen Dampfer „Caracas" war bie Einfahrt in ben Hafen von La Guayra gestattet. 10 Stunben, nachdem bas Schiff einen Teil ber Labung gelöscht hatte, wurde eö genötigt, nach Curacao in See zu gehen, wo es ben Rest ber Ladung an Land schaffen sollte. ie Eigentümer erhoben bei ber Gesandtschaft ber Vereinigten Staaten Einspruch. Es wird dem Dampfer aud) nicht bie Einfahrt in den Hafen von Puerto Cabello gestattet werben. Tie Schiffsagenten in Caracas würben verstänbigt, daß nach dem 30. Dezember keinem Dampfer mehr bie Einfahrt in einen venezolanischen Hasen erlaubt werden wirb. Tie Schiffe könnten aber die Blockadeschiffe cmrusen, unb die Post und neutrale Passagiere könnten durch Boote des Blockadegeschwaders unter Parlamentärflagge an Land gebracht werden. Ein Schooncr, der gestern abend in ben Hafen einfahren wollte, wurde genommen.
Ein Kabelleiegramm aus Newyork meldet heute: Ter Kabinettsrat erklärte, baß es unthunlich für Roosevelt sei, Schiedsrichter zu fein, und deswegen sollte das Haager Tribunal angerufen werden. Gutem Vernehmen nad; sind Teutschland und England damtt einverstanden.
Dolitische Tagesschau.
Keine Weihnachtsgabe für den Reichstag.
Tie jungst durch die Blätter gelaufene Meldung, daß man an maßgebender Stelle in Berlin nicht mehr abgeneigt fei, ben Reichstagsabaeordneten Anwesenheitsgelder zu bewilligen, entbehrt nach offiziösen Mitteilungen jeder Grundlage. Tie Frage ist so alt wie ber Reichstag selbst und ibirb niemals von ber Tagesorbnung verschwindens ja, sie ist sogar noch bringenber geworben durch bie Verhältnisse, bic sich bei ben letzten Vorgängen im Reichstage yerausgestellt haben. WaS inbessen bie Stellung der Regierung anlangt, so ist leider fein Anlaß, zu ber Annahme vorhanden, daß diese iu letzter Zeit Beschlüsse gefaßt habe, die ben Wünschen der Reichstagsmehrheit weiter entgegenkommen, als bisher. Man lann vielmehr mit Bedauern, aber auch mit Bestimmtheit versickern, daß sich bie Lage in biefer Beziehung nicht geäußert hat. Immerhin ist nicht zu übersehen, daß der Grund gegen die Entschädigung, der daraus abgeleitet wurde, baß man den Sozialdemokraten die Wahl zum Reichstage erschweren wollte, nicht mehr stichhaltig ist, da diese es verstanden haben, fick) auf andere Weife zu helfen. Man könnte im Gegenteil sogar sagen, baß, so wie die Sachen beute liegen, die Sozialdemokratie ben bürgerlichen Parteien gegenüber sich in einer günstigeren Lage befindet. Ob diese Erwägung später einmal auf bie Entschlüsse der Regierung von Einfurß fein wird, möge dahingestellt bleiben. Sicher ist, daß zur Zeit Beschlüsse über Gewährung von Anwesenheitsgeldern nicht vorliegen und daß auch nicht die Absicht besteht, der Frage in nächster Zeit näherzutreten.
Aus Stadt und Zand.
Gießen, den 27. Dezember 1902.
'* Gedenktage. In Stuttgart starb am 27. Dezember 1832 als Geheimer Hoftat der klassische Buchhändler Johann Friedrich Freiherr von Cotta. Zum Theologen bestimmt, studierte er aber Rechtswiffenschaft und übernahm dann auf Veranlassung feines VaterS das BuchhandlungS- geschäft. Mlt Schiller tarn Cotta eines Tages zufammen und der Verlag der r$oren" wurde ihm von dem Dichter übertragen. Auch Goethe gewann Zutrauen zu Cotta und bald zählte der Verlag Cotta sämtliche geistigen Größen Deutschlands zu feinen Autoren. Auch politisch war Cotta thätlg als Abgeordneter und Vizepräsident der Kammer. Cotta war am 27. April 1764 in Stuttgart geboren.
Pierre Bayle, ein ftanzösischer Freidenker, starb am 28. Dezember 1706. Von seinem Vater, einem reformirten Freidenker, erhielt er den ersten Unterricht und ftubierte Philosophie bei den Jesuiten. Infolge seiner freisinnigen Ansichten wurde Bayle namentlich von Theologen heftig angegriffen und 1693 als Professor in Rotterdam, wo er seit 1681 lehrte, seines Amtes entsetzt und ihm selbst die Erteilung jeglichen Privatunterrichts verboten.
•* Personalien. Die Prüfung als Landgerichts», regiftrator bestand Friedrich Reitz aus Lich, Vizefeldwebel der 10. Kompagnie des Infanterie-Regiments Nr. 116.
g. Selbstmord aus ßiebeSgram verübte dieser Tage hier ein Dienstmädchen von etwa 19 Jahren. Ein Schutzmann lündete am Dienstag Abend aus der Lahn eine weibliche Leiche. Die Herrschaft, von der sich das Mädchen vor vier Tagen entfernt hatte, erkannte in der Leiche ihr Dienstmädchen wieder. Dasselbe stammt aus TreiS-Horloff bei Hungen. Durch die herbeigerufenen Angehörigen wurde ebenfalls die Persönlichkeit festgestellt. Das Mädchen unterhielt ein Verhältnis mit einem jungen Schlosser, der ihr in den letzten Tagen untreu geworden sein soll.
** Metereologtsckeö Jahrbuch für 1901. Wtt unS mitgeteilt wirb, ist in ben letzten Tagen ber von dem Großh. Hybrographrscheu Bureau herausgegebene erste Jahresband des „Deutsche« Meteorologischen Jahrbuchs für 1901, Großherzogtum Hessen"> erschienen. Derselbe enthält bie in genanntem Jahr in dem Grohherzogtum augestellten meteorologischen Beobachtungen nach ben internationalen Vereinbarungen bearbeitet unb in übersicktlicken Tabellen zusammengestellt. Die Beobachtungen der Staioneu 2. Ordnung Darmstadt unb Gießen sind in ausführlicher Weise zum Ausdruck gekommen, als typisch für den südlichen resp. nördlichen Landes- teil; außerdem sind bie Ergebnisse von noch weiteren meteorologischen Stationen aufgenommen, bie in zweckmäßiger Weise über bas ganze Land öerteilt sind. Der Textteil enthält u. a. erläuternde Bemerkungen zu den Tabellen, die OrtLbeschreibungeu der Stationen 2. uni> 3. Orbnung unb eine kurzgefaßte Witterungsübersicht für das Jahr 1901. Beigelegt ist eine Karte, auf der bie Verteilung ber Niederschläge im Jahr 1901 im Bereich deÄ Großherzogtums in Farbendruck bargestellt ist. Um das Heft weiteren Jnteressenteukreisen zugänglich zu macken, wird dasselbe zu dem Preis von 2 Mark inkl. Nieber- schlagskarte bireft von Dem Großh. Hydrographischen Bureau in Tarmstabt auf Ansuchen abgegeben.
** Der Gerichtsvollzieher beim Ärzte. Tas Landgericht hat durch Beschluß auf die Beschwerde eines Arztes hin bte Pfänoung eines Kronleuchters, eines Tru- mcau, einer Portiere und eines Teppichs für unzulässig erklärt, weil diese Gegenstände zur Ausstattung des Sprechzimmers und Wartezimmers unentbehrlich seien. Ter Schuldner besitze zwar noch einen Spiegel unb eine Lampe, es müßte jedoch jedes Zimmer seine eigene


