Ausgabe 
27.3.1902 Drittes Blatt
 
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Donnerstag 27. März 1903

152. Jahrgang

Drittes Blatt.

1482

Königs von Serbien, des Mannes der Draga Maschin, ist cS besonders wenig auffallend.

Spart* worden.

** Eine Schwmdelfirma m Stockholm sucht deutsche Finnen zu schädigen. Die Firma Jean V. Norlin, Buchverlag in Malmö und Stockholm, hat durch einen Reisenden Geschäfts­leute besuchen lassen, um Inserate für eine sogenannte Firmen- Matrikel für Handel, Industrie und Export aufzunehmen, wobei verlangt wurde, daß die Hälfte der vereinbarten Jn- seratenspesen dem Reisenden, der sich Askelcmd nannte, zu zahlen waren. U. A. sind, rote rote auL der .Offenbacher Zeitung ersehen, dadurch sine Anzahl von Firmen Offen­bachs zu Schaden gekommen. Nach amtlich erteilter Aus­kunft, sind die Firmen einem Schwindler m dis Hände ge-

Well' Leute glauben,

sei vorteilhaft, eine billige Sorte Kaffee zu kaufen. DaS ist aber ein großer Irrtum! Man nehme lieber einen guten Kaffee und fetze VB biö 1, Kathreiners Malzkaffee hinzu. Das gicbt ciu vorzügliches, wohlschmeckendes und sehr bekömmliches Getränk zu mäßige«» Preise.

Nr. 73

»»scheint täglich

außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfffchen Landwirt die Siebener tfamUiett- Nätier viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'scheu Umivers.-Buch- u.Stein- druchrei (Pietsch Erbend Redaktion, Expedition und Druckerei:

«chulstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

FernsprechanschlnH 9h:. 51.

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23/9

GietzenerAnzeiger

w General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen

Vermischtes.

Dortmund, 26. März. Die Annahme des Titels .Justizrat" hat der RechtSawalt Kohn abqelehnt. Da er nicht Notar ist, wurde ihn der Titel 300 Mark Stempelgebühren gekostet haben, während ein Notar als Beamter nur 1,60 Mark als Stempelgebühren 311 zahlen hat. Die finanziellen Bedenken sind jedoch nicht ausschlaggebend gewesen. Kohn war 1887 demokratischer Reichstagskandidat in Mannheim.

Nordhausen, 26. März. Königin Wilhel- mina von Holland wird sich in diesem Jahre einer längeren Kur in dem Soolbad Frankenhausen unterziehen. Die Königin wird während der Kur in dem fürstlich Rudol- städtischen Jagdschloß Ratsfeld (Kyffhäuser) wohnen.

* Feuer. Wie aus Kiel gemeldet wird, ist die be­deutende Wagenfabrik von Kreuhfeldt in Plön niedergc- brannt. Sämtliche Maschinen wurden vernichtet.

* Lepra. In Triest ist ein Leprafall vorgekommen. Der Erkrankte ist ein Arbeiter aus Italien, der längere Zeit in Dalmatien gewesen ist. Es ist der erste Krankheitsfall dieser Art in Triest.

Selbm ord. Wie aus Halberstadt gemeldet wird, hat sich der dortige Bankier Mooshaake, mit dem der verhaftete Direktor Dürfeldt von der Deutschen Kreditanstalt in Berlin in Geschäftsverbindung gestanden hatte, und gegen den eine Anzeige wegen Wuchers erstattet war, erhängt.

Der Vetter seiner serbischen .Majestät". Im Anzeigenteil des Pariser .Journal" findet sich unter den bescheidenen Inseraten der jungen blonden und brünetten Damen, die eine ernsthafte Bekanntschaft suchen, und der distinguierten älteren Herren, die mit vorurteilslosen Fräu­leins in Beziehung zu treten wünschen, folgende Einschaltung: Fremder Prinz, 26 Jahre, ehemaliger Kavallerie­offizier, Kousin Sr. Majestät des Königs von Serbien, wünscht sehr reiche Heirat. Sehr ernst gemeint. Zu schreiben unter A. B. 2. Journal." Das Her- oorheben des betonten VerwandtschastsvcrhältniffeS scheint, wie uns bedünken will, einen merkwürdigen Optimismus des Freier« zu verraten. Einesehr reiche Heirat" ja, zu dieser modernenfinanziellen Transaktion" greife« heutzutage __ non ölet auch die Herrn Vettern von Majestäten. Bella gtrant alii . . . Und bei einem Vetter deS Herrn

Kandwirtschaft.

Zentralstelle für Pferdezucht und Fabrkunde. Unter diesem Namen ist in Berlin eine Genossenschaft gegründet, zn derem Generaldirektor Ritbneister a. D. v. Plötz gewählt rourde.

Landwirtschaftliches Gewerbcgcricht. Das ,/Giornale d'Jtalia" berichtet, daß der italienische Ackerbauminister m Hebe» einstimmuna mit seinen Kollegen von der Justiz sich entschlossen hat, ein Gesetz über Einführung von landwirtschaftlichen Gewerbe­gerichten der Kammer vorzulegen; den Kabinettsnutgliedern soll daS Gesetz, daS 14 Artikel zählt, bereits vorliegen.

allen, der seine Manipulationen bereits vor mehreren Jahren nit gutem Erfolge betrieben hat. Hoffentlich wird dem Be- reffenden durch das Bekanntwerden der Warnung nun end­lich das Handwerk gelegt.

§ Schotten, 23. März. Lehrer Trinkaus, Rechner deS Vereins .Lehrerheim Vogelsberg", der eine Reihe von Jahren an der hiesigen Schule wirkte, erhielt vor einigen Tagen ein Versetzungsdekret nach Darmstadt.

-h- Sichenhausen, 23. März. Die hiesige Gemeindever­waltung ist nun auch dem Beispiele anderer gefolgt und läßt z. Zt. auf einer ca. 8 Normalmorgen großen Fläche Hut-! Weidenverbesserungen vornehmen. Der Staat leistet einen Zuschuß von 460 Mark.

Frankfurt o. M., 24. März. Der Ausschuß für Volks-

Ans Ktadt und Land.

Gießen, 27. März 1902.

- DaS Regierungsblatt 9k. 4 enthält u. a.: Bekannt­machung, die Erhebung der allgemeinen Kirchensteuer betr. Im Rechnungsjahr sollen 1902 bis 1903 zur Bestreitung der Bedürfniffe: a) der Gesamtheit der evangelischen Kirche des Großherzogtums zwölf Prozent; b) der Gesamtheit der kath. Kirche des GroßhcrzogtumS sechs Prozent Zuschlag zu den direkten Staatssteuern ausgeschlagen und erhoben worden. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: 1. eine eo. Lehrer­stelle an der Volksschule zu Alzey, 2. die ev. Lehrerstelle zu Fleschenbach, 3. eine eo. Lehrerstelle zu Freiensteinau, 4. die ev. Lehrerstelle zu Ibersheim, 5. die ev. 2. Lehrerstelle zu Neustadt i. O., 6. die eo. Lehrstelle zu Unter-Ostern, 7. zwei katholl Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Viernheim, 8. eine kathol. Lehrerinnenstelle an der Volksschule zu Mainz, sämtlich mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich be- meffenden Gehalt.

» Carlschulz Abend. Am 2. und am 3. Osterferertage, abends 8J/a Uhr veranstaltet Hofopernsänger F. Carlschulz, Vorttagsmeister für Gesang und Deklamationen, Mitglied des Bildungsvereins für Rheinland-Westfalen, zwei fein-humo­ristische Abende im HotelEinhorn", unter Mitwirkung der vorzüglichen Pianistin Fedora Pettowska. DerBerliner Börsen-Courier" schreibt über die Leistungen des Künstlers u. a.:Im Architekten haus hatte für gestern Abend Herr Carlschulz einen humoristischen Abend veranstaltet und wußte mit einem vorttefflichen Programm seine Zuhörer zu unter­halten. Unterstützt wurde er dabei von der Pianistin Fedora Petrowska, welche mehrere Konzertstücke in so schöner Aus­führung, mit soviel Klarheit und Ausdruck vortrug, daß sie den lebhaftesten Beifall erntete. Herr Carlschulz ist nicht nur ein amüsanter Plauderer, er ist auch ein vortrefflicher Dar­steller, ein stimmbegabter Sänger und tüchtiger Interpret. Seine Humoresken wurden zu wahren Kabinettstückchen."

Eine schwer zu erfüllende Anforderung stellen die neuen Reichspostpack et ad ressen an die Benutzer. Auf der Rückseite der Adressen ist nämllch folgende Gebrauchsanweisung zu lesen:In den Postpacketadreffen ift hinter dem Wort Anbei" die Art der Sendung (ob Packet in Papier u. s. w.) au vermerken." In dem Vordruck auf der Vorderseite der Formulare fehlt nun aber das WörtchenAnbei", das bei den alten Formularen unter dem Aufdruck .Postpacketadreffe" sich befand. Hier ist augenscheinlich an unrechter Stellege-

Universitäts-Nachrichten.

Der Durchführung der Greichverechtiguug der ncun- klassigcn höheren Lehranstalten sollen anscheinend schwierig, feiten üi den Weg gelegt werden. DaS geschieht dadurch, dag man an die grundlegende Bestimmung :Die juristische tfqtul- tüt ist den Realschülern geöffnet", eine Klausel anhängt mit besonderen AuSfi'lhrungsbestimmunaen. Ihr Realschulabikuri- enten ictb zugelassen, wenn ihr euch bemüht, auch die erforder­lichen KenMnisfe in der antiken Kullur und namentlich im Äiatei« inschen nachträglich zu erwerben. Man verstcht die Bestimmung ak. gewöhnlicher Sterblicher natürlich so, daß die Realfcbull nbitunenten schon jetzt ungehindert bet den juristischen Fakultäten in Preußen sich immatrikulieren lassen können und nun die Auf­gabe haben, in den ersten Semestern neben den juristischen Bor- lesungeir Lateinisch zii treiben. ES scheint aber zwischen dem preußischen Justlzininisterium und dem Kultusministerium eine Einigung über die AuSführunqsbestimmunaen noch liicht zusstmde gekommen zu sein. scheint setzt eine Nachprüfung im Lateinischen vor der Jrnntartrikitlation gefordert zu werden. Die juristische Fakultät der Uniocrfität in Göttingen hat bereits aus eine An- rage erklärt, daß R e a l g i) rn n a s i a l a b i t u r i e n t e n zur Zeit nicht b ei ihr immatrikuliert werden können.

Sport.

Frankfurt a. M., 24. März. Der Verein zur Züchtung reiner Hunderassen ueranftaUet am 24. und 26. Mar eine große Ausstellung, die sich infolge der Vorführung von Kriege Hunden auS den preußischen Schützen- und Jägerregimentern, sehr iiiteressont gestallen durste. Kriegs- und Sanitätshunde werden bei dieser Gelege,chell zum erstemnate in Deutschland ausgestellt.

Politische Tagesschau.

Die Studeuteulluruheu in Moskau.

Ter russischeRegieruugsbote" veröffentlicht einen Bericht über die Stttdenteuunrühen in Moskau. Das Blatt stellt fest, daß sett Ende 1901 unter den Hörern der Hoch­schulen eine regierungsfeindliche Bewegung cmsgebrochen ist. Die Leiter der Bewegung beschränkten sich nicht mehr wie früher darauf, verschiedene Reformen im Hochschulwesen zu verlangen, sondern sie bemühten sich in Reden auf verbotenen Versammlungen, in geheimen Aufrufen und Proklamationen, die studierende Jugend in die politische Bewegung hineinzuziehen, indem sie offen erklärten, daß die Form der jetzigen Regierung geändert werden müsse. Zugleich machten die Leiter der Bewegung in der Gesellschaft und unter den Ar­beitern in den großen Städten für dieselbe Propaganda. Um diese Bestrebungen kundzugcben, veranstalteten die Agttatoren in verschiedenen Städten Straßen - Demon­strationen. In Moskau fanden am 22. Februar und am 2. März Kundgebungen statt. Vor und während der Kund- gebungen wurden im ganzen 682 Personen verhaf­tet, welche die Kundgebungen vorbereitet, an ihnen teil» genommen haben, oder ihrer politischen Gesinnmig wegen strafbar sind. Es war anfangs beabsichtigt, alle in entfernte Gegenden des Reiches zu verschicken, wo sie längere Zeit unter Polizeiaufsicht leben sollten. Der Kaiser befahl jedoch, nur die Hauptschuldi­gen ins General-Gouvernement Irkutsk zu verbannen, die übrigen Teilnehmer aber mit 36 Mo­naten Gefängnis zu bestrafen. Ins General-Gou­vernement Irkutsk wurden 95 Personen für die Taner von 25 Jahren verbannt. 567 Personen wurden mit 36 Monaten Gefängnis bestraft, 6 Personen an Orten, ivo ihre Eltern oder Verwandten leben, für die Dauer eines Jahres unter Pollzeiaufsicht gestellt. Gegen 14 Personen wurde das Verfahren eingestellt. Unter den Beteiligten sind 537 Studenten der Moskauer Universität, 56 Studeir- ten verschiedener Dtoskauer Hochschulen und Institute, 55 Hörerinnen verschiedener Kurse, 34 Personen ver­schiedener Stände, darunter auch Frauen. Die meisten werden ihre Gefängnisstrafen in Archangel verbüßen.

Gerichtssaal.

Flensburg, 26. März. Das Kriegsgericht der 18. Division verurteilte den Z a h l m e i st e r Horst vom 2. Bataillon des RegimentsKönigin" luegcn fortgesetzter U n t e rs ch l a g u na von Kantinengeldern und amtlichen Geldern von zusammen 20700 Mk. und wegen gefälschter Buchführung zu 3 I a h r e n Z u ch t h a u s und 3 Jahren Ehrverlust. . .

Petersburg, 26. März. Das Moskauer Bezirksgericht hatte einen Frauenarzt, Dr. M 0 dlinski, zu 7 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er an einer Patientin ohne deren Ge­nehmig u n g eine Operation, die er für notwendig hielt, vor^ genommen hatte. Auf Berufung des Verurteilten hob der Mos­kauer Gerichtshof die Verurteilung auf und erkarmte auf einen strengen Verweis vor versammeltem Gericht und auf eine i r d) e n b u fj c.

VezugSpretSr monatlich 75 Pf., viertel­jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel- jährl. cmsfchl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bte Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf. auSwärts 20 Pfg.

Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko- für Stadt und Land" und Gerichtssaal": R.Ditt- mann; für den An­zeigenteil: Han8 Beck.

Unterhaltung hat gestern abend mit einer glänzend ver- aufenen Veranstaltung imSaalbau" seine winterlichen Dar- üetungen abgeschlossen. Das Programm war wohl das beste eit Bestehen dieser allseitig beliebt gewordenen Einrichtung. Aklßer dem gern gehörten Sängerchor des Turnvereins zu Offenbach unter Leitung de§ königl. Musikdirektors Glück hatte der Ausschuß Frau Kernic von der hiesigen Oper ge­wonnen, deren Leistungen durch lebhaftesten Beifall aus­gezeichnet wurden. Gesanglich lüirtte noch der Baritomst Martin Le es er aus Berlin in vortrefflicher Weise mit. Der auch in Gießen bekannte Cellist Johannes He gar erntete : ebhaften Beifall für seine Darbietungen und Clemens Grün wurde geradezu für feine launige Recitation mit Beifall über- chüttet. Frl. G e r l a ch begleitete die Vokal- und Instrumental- Vorträge in feinsinniger Weise am Klavier. Der Saal war wie immer bis auf den letzten Platz gefüllt.

Frankfurt, 26. März. Die Frage, ob eine Gemeinde ür die polizeilichen Anordnungen ihres Bürger­meisters zivilrechtlich verantwortlich ist, wurde vom hiesigen Oberlandesgericht in folgendem Rechtsfall ent» chieden. Im Herbst 1900 hatten sich bei Hönningen Fels- nassen losgelöst. Der Bürgermeister zu Leutersdorf verfügte in seiner Eigenschaft als Poltzeivorsteher im Interesse der öffentlichen Sicherheit und zur Abwendung einer bestehenden Gefahr die ^Beteiligung eines 100 Kubikmeter starken Fels- blockeS. Bei der Ausführung dieser Arbeit fielen Steine in einen bei Hönningen belegen en Weinberg. Dessen Besitzer machte im Rechtswege einen Schadenersatzanspruch in Höhe von 400 Mark gegen die Gemeinde Leutersdorf geltend, der dem Grunde nach von dem Landgericht Neuwied als ge­rechtfertigt anerkannt wurde. DaS Oberlandesgericht als Be­rufungsinstanz hob jedoch lautFrkf. Ztg." das Urteil auf und rotes die Klage ab. In den Entscheidungsgründen roirb ausgeführt, daß der Bürgermeister zu Leutersdorf jene Ver­fügung nicht als Vertreter der Gemeinde, sondern als Poliz eivorsteher erlassen habe, und die Gemeinde daher in diesem Falle nicht zivilrechtlich verantwortlich ge­macht werden könne. 4

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Aus dem Geschäststeven.

DaS Publikum wird heutzutage derartig mit Neuheuten über chwernmt, sowohl aus technischen, als aus dein Gebiet des Heil­wesens, daß es nachgerade für die Empfehlungen abgestumpft und keptisch wird, mit Recht, da der für gutes Geld erhaltene Gegen­stand in den meisten Fällen weit unter der durch die Reklame hoch" gespannten Erwartung zurückbleibt. Es gibt aber, Gott fei Dank, noch Ausnahmen von dieser Regel und wollen wir nicht verfehlen, unsere Leser aus ein neues Mittel aufmerksam zu machen, welchem laut ärztlichen und privaten Zeugnissen, schon in Hunderten von Fällen und in radikaler Weise und in angenehm anzuwendender Form Hautausschläge und Flechten, sowie Haar und Bartkrank­heiten geheilt hat und zwar in Fällen, welche jahrelanger Behand­lung trotzten. Dieses Mittel, in Oberweyers Herbaseife enthalten, ist, wie wir uns überzeugten, ärztlich warm empfohlen und von Jedem, der es kennt, gelobt, wie man in allen Apotheken tagtäglich hören kaiw.

Ein geschmackvoll auSgcstatteteS Werkchcu liegt vor uns. ES istSuppenbüchlein" betitelt und der praktischen Hausfrau ge­widmet. Neben allgemeinen Kochvorschristen enthält das Büchlein 122 erprobte Suppenrezepte für die einfache wie für bte feinere Küche. Besondere Berücksichtigung findet auch die Resteverwendiing. (Herausgeberin ist die durch ihre vorzüglichen Produkte allbekannte Maggi-Gesellschaft.) Die besseren Koloiiialwarengeschafte sind m der Lage, das Snppenbüchlein kostenlos abzugeben.

Korman vorzügliches Schuupfcnmittcl!2203