Ausgabe 
26.7.1902 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 173

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siehener Famillen- blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u. Stein­druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei:

Schul st ratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Fernsprechanschluß Nr. 51.

Drittes Blatt. 153. Jahrgang

Samstag 36. Juli 1903

GießenerAnMger

w General-Anzeiger *sZ

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Bezugspreis: monatlich 7b Pf., viertel­jährlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk. 2. viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg.

Verantwortlich: für den polil. u. allgem. Teil: P. Wittko; für Stadt und Land* und Gerichtssaal"- Curt Plato; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

Der Würzburger Krosessorenstreit und der Reichsrat

Auch die erste bayerische Kammer hat sich jetzt in ihrem Finanzausschuß mit den Verhältnissen an der Würzburger Universität und der durch sie mit veranlaßten Zuspitzung der innerpolitischen Lage in Bayern beschäftigt. Tie Stimmung war in dieser Wrperschuft überwiegend gegen das Verhaltet: der Würzburger Sena­toren. Aus dem Verhandlungsbericht geben wir folgende Einzelheiten wieder:

Ter Präsident GrafvonLerchenfeld-Köfering führte aus, er nehme Gelegenheit, vor Antritt in die Be­ratung der für die Universität Würtzburg postulierten Summen an die Staatsregierung die Anfrage zu richten, in welcher Weise sie beabsichtige, wieder Ruhe und Ord­nung zu schaffen und in gewissem Grade auch der Universität Würzburg gegenüber zu erreichen.

Ter Staatsminister des königlichen Hauses und des Aeußern, Tr. Graf v. Crailsheim, betonte, er müsse vor allem in Abrede stellen, daß die Beurlaubung des Kultusministers mit dem Mißtrauensvotum der liberalen Partei in irgetrd einem Zusammenhänge stehe. Eine Be­scheidung des Enthebungsgesuches der Mitglieder des Se­nates der Universität Würzburg sei nach Ansicht des Mi­nisterrates nicht möglich ohne gleichzeitige Würdigung der Frage, ob und inwiefern deren Verhalten zu beanstanden sei. Ties setze aber deren Vernehmung und eine gründ­liche Prüfung der ganzen Sachlage voraus. Insbesondere wäre festzustellen, in welcher Weise das Entheburvgsgesuch in die Presse gelangt sei, und wie die Senatsmitglieder ihre Behauptung, die Aeußerung des Kultusministers enthalte eine mit der Aktenlage in direktem Widerspruch stehende Anklage, begründen zu können glauben.

Zweiter Präsident v. Auer bemerkt als Referent, er unterscheide das Verhalten der Professoren in Würzburg vor der fraglichen Kammerver'handlung und das nach derselben. Er könne behaupten, daß das kollegiale Ver­halten dieser Herren auf niemand einen guten Eindruck! gemacht haben werde. Die sofortige Entsendung eines Kom­missärs wäre das Wenigste gewesen, was hätte eintreten sollen, nachdem die Professoren nicht einmal versucht hätten, durch eine entsprechende Erklärung den dringen­den Verdacht von sich abzuwälzen, daß sie selbst die Publi­kation veranlaßt hätten. Hieraus wäre wohl die Absicht der Regierung zu erkennen gewesen, daß sie sofort jeder Verletzung ihrer Autorität entgegenzutreten bestrebt sei. In welchem Gegensatz hierzu stehe dagegen der Rücktritt des Ministers v. Landmann, den die öffentliche Meinung nicht von dem Vorgänge mit den Würzburger Professoren trennte? Dieser schroffe Gegensatz werde nur dazu dienen, die Anschauung zu befestigen, daß Untergebene nur nötig hätten, ihre Beschwerden aus beredtem Munde vor der Kammer vertreten zu lassen, den Minister zu einem scharfen Wort zu reizen und dann das eigene Unrecht auf ihn abwälzen. Damit werde die Autorität des Staates nicht gekräftigt. Thatsächlich erblicke jedermann in den Pro­fessoren die Sieger, in dem Minister den Unterlegenen.

Staatsminister Graf v. Crailsheim betont, die Frage sei die, ob es sich empfohlen hätte, das Ent- hebungsgesuches der Professoren sofort zu genehmigen und dann erst die ganze Angelegenheit zu untersuchen, oder ob es nicht vorzuziehen fei, zuerst eine Prüfung der Sach^- lage eintreten zu lassen und dann erst das Enthebungsgesuch zu bescheiden. Eine Enthebung der Professoren ohne gleich­zeitige Rüge würde kaum als eine Wahrung der Staats- autorität im Sinne des Referenten betrachtet werden können, eine Beanstandung des Verhaltens der Pro- fessoren könne aber nicht ausgesprochen werden, ohne den­selben vorgängig Gelegenheit zur Verantwortung zu geben. Es sei auch, alsbald nach- Beurlaubung des Kultus­

ministers an den Senat der Universität Würzburg die Auf­forderung ergangen, sich zu äußern. Die Berichterstattung stehe noch aus.

Graf zu Törring-Jettenbach verteidigt das Vorgehen des Senats der Universität Würz­burg. Reichsrat Freiherr v. So d e n-Fraunhofen: Es handle sich hier nicht um das Recht der Krone, Minister zu ernennen oder zu entlassen, sondern ob durch die Art der Behandlung der Angelegenheit die Autorität des Staates! geschädigt worden sei oder nicht-

Staatsminister Graf v. Crailsheim: Wenn Frhri v. Soden bemerke, das Ministerium habe viel zu lange gewartet, um Klarheit in der Sache zu schaffen, so beziehe er sich auf seine Mitteilung, daß der Senat der Uni­versität Würzburg alsbald nach Beurlaubung des Kultus­ministers zur Berichterstattung über die noch näher fest­zustellenden Punkte aufgefordert worden sei. Tas sei aus den vom Ministertische aus abgegebenen Erklärungen in der Kammer der Abgeordneten unzweideutig zu entnehmen. Er müsse sich dagegen verwahren, daß die Staatsautorität gefährdet werde, indem das Ministerium gerecht und über­legt vorzugehen beabsichtige. Nichts würde die Autorität der Regierung mehr schädigen, als wenn sie einen übereilten Schritt thue, welcher sich hinterher als ungerechtfertigt er­weisen würde. Was die Beurlaubung des Kultusmi­nisters anlange, so habe sie sich nicht hintanhalten lassen, da derselbe erklärt habe, wegen nervöser Ueberreiz- ung die Vertretung seines Etats nicht zu Ende führen zu können.

Präsident Graf Lerchenfeld und Prinz Ludwig sprachen schließlich den Wunsch aus, daß in dieser Ange­legenheit seitens der Regierung möglichst bald etwas ge­schähe.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 26. Juli 1902.

" Der Abg. Weidner hatte sich bekanntlich kürzlich im hessischen Landtag darüber beklagt, daß trotz der Heu­ernte die Kammermitglieder an die Landeshauptstadt gefesselt würden. Daran erinnert uns ein hübsches Geschichtchen, das jetzt die Runde durch die Presse macht: Eine bescheidene kleine französische Gemeinde, Mere, hat soeben ganz Frank­reich ein großes Beispiel gegeben. Seit einigen Tagen waren in Möro alle Vorbereitungen für die Feier des Nationalfestes am 14. Juli getroffen. Die von der Genteindeoerwaltung bewilligten Kredite waren aufgebraucht, man hatte geflaggt und die Oriflammen aufgesteckt, man hatte auch den Fackelzug gehörig vorbereitet, als plötzlich am Nachmittag des 13. Juli der Ausrufer alle Einwohner zusammenrief und ihnen ver­kündete:Da der Herr Bürgermeister sein Heu noch nicht ganz eingefahren hat, so wird das Nationalfest auf den 20. Juli verschoben." Haben diese Dorfbewohner, so fragt derFigaro" bei dieser Nachricht, nicht die wahre Lösung für die Frage gefunden, die sich so plötzlich durch die Revue und die bedauerlichen Folgen derselben erhoben hat? Verschieben wir den 14. Juli auf den 22. September: das Fest wird darum nicht weniger schön sein und die historische Wahrheit wird auch damit nur zufrieden sein können, da dies ja das wirkliche Datum der Proklamation der ersten Republik ist.

Mainz, 24. Juli. Ein interessanter Fund. Gestern wurde bei der Ausbesserung des Daches des Deut­schen Hauses, jetzt Gr o ß h erz o glich es Palais, ein interessanter Schiefer st ein aufgefunden. Derselbe trug auf der Innenseite folgende gut lesbare Inschrift:

Den 28. January A D 1732 wurde der erste leyenstein unter Ihro freyherl. Excellenz Herrn v: ROEDER als H: Baumeistern Ihro Churf: Durchleuch zu Mainz des H: Teusch: Ritterordens Teuschs Meistern auff genagelt

Unter damahliger obsicht Herrn JACOB STUBEN­RAUCH Verwalthern/.

Meister Johan fec.

Der Schieferstein, der also 170 Jahre auf dem Dache des Deutschen Hauses lag, ist etwa 25 x 40 Zentimeter groß und noch sehr gut erhalten. Nur an der rechten Seite ist er etwas schadhaft und auch die Inschrift kaum noch sicht­bar. An der Unterschrift des Meisters ist ein Stück aus dem Leyenstein" ausgebrochen, das vermutlich den Familien­namen des Dachdeckermeisters trug, wenn dieser nicht einfach alsMeister Johann" unterzeichnet hat. Die Schrift ist sehr schön geschrieben, scheinbar von dem Meister selbst. Daß es kein Berufsschristenzeichner war, dafür spricht, daß auf dem Schiefer feine Linien gezogen sind, damit die Schrift einen gleichmäßigen Stand hat.

Universitäts Nachrichten.

Die theologische Fakultät der Universität Jena verkleb dem Superintendenten L o e b e in Noda (Sachsen-Altenburg) den Doktorkitel honoris causa. Aus Würzburg wird geschrieben: Der Assistenzarzt am Julius-Spital Tr. Ludwig Burkhardt habilitierte sich heilte als Privatdozeilt für Chirurgie mit einer Probe-Vorlesung überoperative Eingriffe am Magen". Die älteste Burschenschaft an der hiesigen Universität, die VerbindungGer­mania", die auch an der Bewegung des Jahres 1848 lei (genommen, feiert in diesen Tagen ihr 60. Stiftungsfest. Aus Breslau berichtet dieSchles. Volksztg.": Vielfach wundert man sich darüber, daß den von der Universität unabhängigen Bibliotheksbeamten Be­freiung vom Unterrichtshonorar auf den Universitäten gewährt wird, während den Lehrern an den höheren Unterrichtsanstalten die Wohlthat der Befreiung vom Schulgeld für ihre Söhne ent­zogen ist. Der Grund liegt aber doch auf der Hand. Der preußische Unterrichtsfiskus ist zwar von einer unbegrenzten wohlwollenden Freigebigkeit; aber er übt diese Tugend nur, wenn es auf fremde Kosten geschehen kann. Das Schulgeld erhält der Staat, während die Universitätshonorare den Professoren zufließen, die auch, wenigstens hier in Breslau, dieser Verkürzung ihrer Einnahmen entschieden aber erfolglos widersprochen haben.

g

Verlobte

verlangen von der Darmstädter Möbel-Fabrik, Darmstadt, Offerte nebst Katalog und Preisliste. Bedeutendstes und größtes Einrichtungshaus Mittel- mid Suddeutschlands für alle Stände. 160 Zimmer - Einrichtungen wohnungsfertig, einschließlich Küche. Sehenswürdigkeit 1. Ranges. Spezialität: Brautausstattungen in Tebern Genre und Preis. Konkurrenzlos in Auswahl, Form, Gediegenheit und Preis. 3789

Wertaveß

^»phalt-Iaollrplittc n. Master u. Prospekt mit zahlreichen Anerkennungsschreiben]

postfrei und umsonst A. W. And : rfi3Ch in Beuel am Rhein. _y

Zu haben in Gießen auf dem Fabriklager bei Herrn Emil

Horst, Ricgelpfad. 175

Sommerörief aus Kelgokand.

(Nachdruck 'verboten.)

Helgoland einst und jetzt. Oberland und Unterland. Dünen- Idylle. Meerfreuden. Die Flotte in Sicht!

Helgoland! Es gab eilte Zeit, wo Herzen, in denen die heimliche Liebe Dauerquartier genommen hatte, freudiger klopften, wenn der Name des roten, von grünen Meeres­wogen umspülten Eilandes ausgesprochen wurde. War doch Helgoland der Port, in dem man hartherzigen Vätern ein Schnippchen schlagen konnte und getraut wurde mit dem Herrlichsten von allen", der keine Gnade gefunden vor den kühlen Blicken des Alten, der längst vergessen, was Liebe sei! Aber diese romantische Periode ist vorüber, seit auf der Insel die schwarzweißrote Flagge weht. Auch hier giebt es jetzt ein Standesamt, das unerbittlich alle die bösen Papiere verlangt, die verliebte Leute manchmal ebenso wenig beisammen haben, wie ihre braven fünf Sinne, und die Galoppheiraten von ehedem werden langsam zu Mythen! Nicht lange wird es dauern und noch manche anderen Reste aus englischer Zeit gehen dahin. Mit dem Jahre 1911 treten die deutschen Zollverhältnisse auch für Helgo­land in Kraft und das kanadische Obst, das an der Tafel im Kurhaus alle Gäste entzückt ob seiner Zartheit und Süße, wird vielleicht auch zu einer schönen Erinnerung, gerade so wie der Henessy-Kognak, den man um beinahe drei Mark die Flasche billiger kauft als auf dem deutschen Festlande. Was thut's? Dafür werden die Hummern bil­liger, die um Helgoland herum so wunderbar gedeihen und alljährlich in vielen Tausenden von Exemplaren hrnaus- wandern und die Besuche erwidern, die die Bewohner des Binnenlandes der Insel abstatten, freilich ohne je heim­zukehren, obgleich sie Krebse sind und daher ein Recht auf

rückwärts" hätten! Ebenso werden in späteren Jahren die Helgoländer Austern wieder zu ihrem alten Ruhme gelangen, die heute des hohen Einfuhrzolles wegen nicht mehr gesischt werden. Und unsere Marine wird um die­selbe Zeit den ersten Zuwachs aus den Söhnen des see­tüchtigen Jnselvolles erhalten. Das am roten Felsen auf der Südsette vorgelagerte Unterland mit der Landungs­brücke, dem Kurhaus re. ist der Hauptplatz des sommerlichen Badelebens; hier flanieren die zahlreich vertretenen Ham­burgerinnen und Bremerinnen, hier bummeln die schlanken Marine-Offiziere umher, wenn der Dienst sie frei läßt, hier steht das Helgoländer Scksisfervolk und ladet die Fremden ein zu Segelfahrten, Makrelenangeln oder Mövenschießen. Aber auch das Oberland hat seine Reize, und manch einer bezieht lieber oberhalb der großen Steintreppe, die allein hinaufführt, sein Zimmerchen, weil ihm die wundervolle Aussicht aus das herrliche Meer in seinen wechselnden Ge­staltungen das Treppensteigen wert ist. Hier oben hat der strategische Ausbau der Insel den Raum gegen früher ziem­lich beschränkt; hier stehen die Geschütze, die int Ernstfälle unsere Hafeneinfahrten schützen sollen; hier ragt auch der Leuchtturm auf, der allnächtlich mit seinen rastlos rotieren­den Scheinwerfern das Meer überfliegt wie em unermüdlich arbeitender Lichtpinsel, bis das Morgenlicht ihn ablost. Der Mondscheinzauber der Sommernächte, der sich früher an diesein Straiide so köstlich genießen ließ hat dadurch eine entschiedene Einbuße erlitten. Ader die Tücken des Meeres um das kleine Eiland herum sind arg; der störende Geselle ist ein notwendiges Uebel, gerade so wie die Fahrten zur Düne, wo man allein nur baden kann. Die Düne ist von der eigentlichen Insel nämlich durch eine ziemliche Wasser­breite mit starker Flut getrennt, sodaß auch die lieber- führten nur zu bestimmten Zetten möglich sind. Hier rm Dünensande läßt es sich wundervoll träumen. Tas Meer

singt sein uraltes Wiegenlied; die Ferne, die weite Un- endlichekit nimmt uns gefangen; Wikingerschiffe tauchen auf und wilde, blonde Gesellen, Bardengesänge erschallen. Die Lieder der Edda werden lebendig ausHelgis Eiland", man liest mit Vorliebe JordansNiebelunge" undFeli Dora", eine kleine epische Dichtung, die hier auf Helgo­land entstand, und tausend Jahre verrauschen im Fluge wie ein Tag.

Freilich, nicht jeder ist gekommen, hier zu träumen. Das uralte Thema von Kleidern und Hüten wird auch hier erörtert; Kursnotizen flattern dazwischen und kosiges Jugendgeplauder. Da ist em Jüngling aus Bremen, der beinahe Assessor sein könnte, aber noch Primaner ist! Herr­gott, was raspelt der Bursche an Süßholz zusammen, dicht am Salzwasser, und schöne Mädchen und junge Wttwen hören ihm andächtig zu und widmen ihm die schmachtendsten Blicke, als ob er schon Senator oder Amtsrichter wäre! Andere wieder haben sich dem Angelsport ergeben, der frei­lich draußen auf dem Meere ergiebiger und interessanter ist. So mancher Rochen und Katzenhai wird herausgeholt aus der salzigen Flut, ebenso Dorsche, die nach Würmern schnappen, und Makrelen, denen man die Haut ihrer eigenen Stammesgenossen als Köder an den Angelhaken steckt. Die höchste Freude für manchen jedoch ist es, wenn die Flotte auftaucht am Horizonte, wenn die riesigen Schlachtschiffe näher und näher kommen, die leichteren Kreuzer dazwischen, und die unheimlichen, flinken Torpedoboote nebenher. Deutschland auf dem Meere! Ein erfüllter Traum unserer Väter, die einst sehnsüchtig und auf die Zukunft hoffend jenes Lied gesungen haben, das auf Helgoland entstand und seinem Dichter dafür auch ein Denkmal am Strande eingebracht hat. Der Mann heißt Hoffmann von Fallersleben und sein LiedDeutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt" ....