Ausgabe 
25.2.1902 Erstes Blatt
 
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Dienstag LS. Februar 19058

ISS. Jahrgang

Erstes Blatt.

Nr. 47

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener KamUiem dlätter viermal in der Woche bksgelegt.

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Gietzeim Anzeiger

W General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Volitische Tagesschau.

Eine Gefahr für die Tabakarbeiter".

In dem irr München erscheinenden Organ des Ver­bandes der christlichen Tabak- und Cigarren­arbeiter finden wir unter der Ueberschrift:Eine Gefahr für die Tabakarbeiter^' folgenden Artikel:

,Lm voraus sei bemerkt, daß es hier nicht unsere Aufgabe sein soll, einen Kampf der Meinungeu zu in­szenieren, sondern vielmehr im Interesse unserer Ar- beits- und Erwerbsverhältnisse unsere Ansicht zu der schwebenden Frage darzulegen. Um was dreht sich die Sache? Um die Mehrbesteuerung des auslän­dischen Tabaks. Noch nicht lange ist es her, daß die Tabakindustrie durch ein ähnliches Vorhaben in Schrecken versetzt wurde. Es war im Jahre 1893, wo eine Vorlage auf Erhöhung der Tabaksabrikation ein­gebracht wurde, dieselbe wurde aber nicht genehmigt. Jetzt renkt man wieder mit einer ähnlichen Vorlage die Tabak- ndustrie zu bescheren, was aus der Etatsrede des Reichs­chatzsekretärs v. Thielmann entnommen werden muß, ndem derselbe sich äußert: Zum erstenmal muß das Reich zur Bilanzierung des Etats zu einer Eraänzungsanleihe schreiten, um laufende Ausgaben ans der Anleihe zu befriedigen, es müsse eine Mehreinnahme bewilligt wer­den, die auch wirklich durch schlag geb end sei, und als solche sei die Besteuerung vonBier und Tabak" zu empfehlen. Wie sehr die Worte des Herrn Schatzsekretärs Gehör ge­funden, beweist der sofort eingebrachte Antrag in der Zolltariskommission des Freiherru v. Hehl zu Herrns­heim: den Zoll auf ausländische Tabakblätter von 85 auf 125 Mk. pro Doppelzentner zu erhöhen.

Christliche Berufskollegen, darf das geschehen? Wir sageu nein! Darum, christliche Berufskollegen, sammelt Material, damit wir zur gebotenen Zeit und an maßgeben­der Stelle dieses zur Verfügung haben und Aufklärung geben können, daß eine MehrbelastungdesTabaks auf unser Erwer bsieben schädlich einwirkt."

Aos Stadt und Land.

Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindllchen Original-Nachrichten (ff nur unter genauer Quellenangabe:Gieß. Auz." gestattet.) Gießen, 25. Februar 1902.

* Pros. Dr. A. Sturmfels vom Realgymnasium hier hat eine Studienreise nach Paris angetreten, zu der ihm die Großh. Regierung einen längeren Urlaub erteilt hat.

*" Vortragsabend. Der Kaufmännische Verein und der Ortsgewerbeoerem veranstalten am Mittwoch Abend 8% Uhr in Steins Saalbau wieder einen Vortragsabend. Der Forschungsreisende Dr. Hugo Grothe-Wiesbaden wird einen Vortrag über das Thema: ,Von Konstantinopel ins Herz Kleinasiens, eine Fahrt auf deutscher Eisenbahn", halten.

Von der adventistischen Bewegung. Wie uns aus unserem Leserkreis mügeteill wird, gehen die ün Saale des Hotels ,Zum Einhorn" gehallenen Vorträge, die ihre Spitze zunächst nur gegen den Spiritismus zu kehren schienen, von der aus Amerika stammenden Sekte der Seventhday Adventiats, d. h. den siebten Tag (Samstag) als Sabbath feiernden Adventisten, aus. Diese äußerst rührige Sekte ist aus der Erwartung der Wiederkunft Christi, wie sie je und je, besonders in religiös erregten Zeiten, so im 18. Jahrhundert, die Gemüter bewegte, und speziell aus einer darauf gerichteten religiösen Bewegung, die sich in der ersten Hälfte des 19. Jahr­hunderts m England, Schottland und in Ztordamerika zeigte, hervorgewachsen. Am 22. Oktober 1844 wurde in den Kreisen dieser Leute auf Grund ihrer Bibelforschungen ganz bestimmt die Wiederkunft (Advent) des Herrn erwartet. Die Enttäuschung, als ihre Erwartung sich nicht erfaßte, hat sie merkwürdigerweise in ihren Ueberzeugungen nicht erschüttert, sondern im Gegenteil zu einer sorgfältigeren Begründung und Ausarbeitung, allerdings unter end giftiger Aufgabe jeden Versuchs, den Termin der Wiederkunft Christt zu berechnen, geführt. Seitdem wurde eine lebhafte und erfolgreiche Pro­paganda begonnen, die später auch nach Europa und nach Deutschland übertragen wurde. Die geffüge Führung dabei hatte das Ehepaar White. Besonders Frau White, offenbar eme Frau von ungewöhnlicher geistiger Bedeutung, übte einen mächtigen Einfluß durch ihre Schriften und mehr noch durch ihre Visionen. Sett dem Jahre 1846 wurde auch die Rück­kehr zur Feier des siebten Tages (Samstag) statt des ersten Tages (Sonntags), als des von Gott schon bei der Schöpfung eingesetzten Sabbaths in das Programm aufgenommen, und mehr und mehr in dem Abfall von dieser Gottesordnung die Ursache aller Mißstände in Staat und Gesellschaft gesucht. Später legte man sich auch auf Gesundheitsreformen, verwarf jeden Alkoholgenuß und das Rauchen, eiferte gegen allerlei Mode­torheiten in Kleidung und Essen, empfahl vegetarische Lebens­weise, Kaltwasserbehandlung u. bergt In Battle Creek (Michigan), und später in St. Helena wurden Sanitanen errichtet. Im ganzen zählen sie jetzt über 42 000 Mitglieder (Kommunikanten), in Deutschland über 700. Die Gemeinschaft hat sich eine feste Verfassung gegeben, an deren Spitze die Generalkonferenz steht. In Deutschland haben sie sei: ewigen Jahren ihren Mittelpunkt in Friedensau bei Burg. Tort besteht eine Fortbildungsanftalt für auszusendende Brüder, ein Lchw ei lern Haus und ein Sanitarium, alles von ameri­kanischem Geld erbaut. Die echt amerikanische Verschmelzung von schwärmerischen und sehr realistisch praktischen Elementen

sichert der Sekte bei dafür disponierten Gemütern wohl noch wettere Verbreitung.

* Prüfungskommission zur Abnahme von Meisterprüfungen. Das Ministerium des Innern, Abt. für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, veröffentlicht in derDarmst. Ztg." die Namen der Herren, die zu Mitgliedern der Prüfungskommissionen für Abnahme der Meisterprüfungen auf die Dauer von drei Jahren ernannt worden sind. Die Prüfungskommission zu Gießen, die zuständig ist für Prüflinge aus der Provinz Oberhessen, besteht aus folgenden Herren:

Vorsitzender: Ludwig Traber, Baumeister und Großh. Hauptlehrer zu Gießen.

Stellverttetender Vorsitzender: Louis Petri II., Bau­unternehmer zu Gießen.

Ständige Beisitzer: Ludwig Huhn, Architekt, Martin Dörr, Schlossermeister zu Gießen.

Wettere Beisitzer:

Aus dem Bäckergewerbe: August Deibel, Georg Keil, Bäckermeister zu Gießen.

Aus dem Bandagisten- und Messerschmiedegewerbe: Adam Reinig, Heinrich Schmidt, Bandagisten und Messer­schmiede zu Gießen.

Aus dem Bildhauergewerbe: Jakob Atzbach, Wilhelm Barthel, Bildhauer zu Gießen.

Aus dem Buchbindergewerbe: Konrad Steinhäuser, Joh. Peter Sann, Buchbindermeister zu Gießen.

Aus dem Buchdruckgewerbe: Peter Muth, Buchdruckerei­besitzer zu Bad-Nauheim, Alwin Andreas, Buchdrucker zu Gießen.

Aus dem Konditorengewerbe: Ed. Lind, Heinrich Heüler, Konditoren zu Gießen.

Aus dem Dachdeckergewerbe: Heinrich Carls, Philipp Kröck, Dachdeckermeister zu Gießen.

Aus dem Drehergewerbe: Julius Bach, Karl Schwan, Drehermeister zu Gießen.

Aus dem Fetten Hauergewerbe: Andreas Müller, Hein­rich Lehr, Jeilenhauer zu Lollar.

Aus dem Friseurgewerbe: Heinrich Tichy, Franz Klenker, Friseure zu Gießen.

Aus dem Glasergewerbe: B. Bierau, G. Fillmann, Glasermeister zu Gießen.

Aus dem Goldarbettergewerbe: Karl Brück, Emtt Loos, Goldarbeiter zu Gießen.

Aus dem Graveurgewerbe: Julius Bach, Karl Schwan, Graveure zu Gießen.

Aus dem Gürller- und Bürstenmachergewerbe: Johannes Leichtweiß, Emil Weißbäcker, Bürstenmacher zu Gießen.

Aus dem Jnstallateurgewerbe: Heinrich Schaffstaedt, Fabrttant, Georg Appel, Installateur zu Gießen,

Aus dem Küfergewerbe: Wilhelm Kohlermann, Karl Klemmrath, Küfermeister zu Gießen.

Aus dem Kupferschmiedegewerbe: Christian Zimmer, Eduard Trautmann, Kupferschmiedemeister zu Gießen.

Aus dem Lackierergewerbe: Justus Vogel, Karl Leib fr., Lackierermeister zu Gießen.

Aus dem Ltthographiegewerbe: Martin Loos, Karl Reinecke, Ltthographen zu Gießen.

Aus dem Maurergewerbe: Heinrich Winn, Heinrich Keßler, Maurermeister zu Gießen.

Aus dem Mechaniker- und Optikergewerbe: Wilhelm Spörhase, Wilhelm Schmidt, Mechantter und Optiker zu Gießen.

Aus dem Metzgergewerbe: Jakob Braun, Fritz Schlörb, Metzgermeister zu Gießen.

Aus dem Pflästerergewerbe: Johannes Nickel, Johannes Hofmann, Pflästerermeister zu Gießen.

Aus dem Posamentiergewerbe: Louis Kattrein, Julius Schulze, Posamentier zu Gießen.

Aus dem Sattlergewerbe: Ludwig Kühne, Christian Spieß, Sattlermeister zu Gießen.

Aus dem Schlossergewerbe: Fr. Krogmann, Christian Noll, Schlossermeister zu Gießen.

Aus dem Schmiedegewerbe: Konrad Walther, Johannes Becker III., Schmiedemeister zu Gießen.

Aus dem Schneidergewerbe: Georg Pfaff, Friedrich Heuser, Schneidermeister zu Gießen.

Aus dem Schornsteinfegergewerbe: Eduard Rupp, Wtt- helm Keil, Schornsteinfegermeister zu Gießen.

Aus dem Schreinergewerbe: Karl Schäfer, Emil Bett sen., Schreinermeister zu Gießen.

Aus dem Schuhmachergewerbe: Karl Berg sen., Philipp Seipp, Schuhmachermeister zu Gießen.

Aus dem Seilergewerbe: Valt. Brauer, Hermann Bing- mann, Seilermeister zu Gießen.

Aus dem Spenglergewerbe: Georg Appel, Rudolf Rödiger, Spenglermeister zu Gießen.

Aus dem Steinmetzgewerbe: Jakob Atzbach, Franz Hewel, Steinmetzmeifter zu Gießen.

Aus dem Tapeziergewerbe: Johannes Klinkersuß, August Oßmann, Tapeziermeister zu Gießen.

Aus dem Uhrmachergewerbe: Otto Schmidt, Heinrich Marx, Uhrmacher zu Gießen.

Aus dem Wagnergewerbe: Louis Faber, Aiigust Kilbinger, Wagnermeister zu Gießen.

Aus dem Zimmergewerbe: Georg Schuhbecker, Konrad Marx, Zimmermelster zu Gießen.

Aus dem Weißbinder-, Maler- und Baulackierergewerbe: Karl Neuling, Christoph Schmidt II., Weißbindermeister zu Gießen.

** Die Handwerkskammer hält am 7. März, vormittags 10y2 Uhr, in dem Sitzungssaal der Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt ihre 5. Sitzung ab mit folgender Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Be­richt über die Thätigkeit des Vorstandes. 3. Erlaß der Prüfungsordnung für die Meisterprüsung. 4. Regierungs­vorlage betr.: a) bas Verdingungswesen, hier die Auf­stellung von Preisverzeichnissen durck) die GroßherzoHlichen Hochbauämter und die Mitwirkung des Handwerks hierbei; b) das Verdingungswesen, hier die Vergebung der Unter­haltungsarbeiten. 5. Regierungsvorlage, betr. die amt­lichen Bekanntmachungen der Handwerkskammer. 6. Vor­lage, betr. Festsetzung der den Mitgliedern der Gesellen- Prüfungsausscyusfe zustehenden Tagegelder und Reisekosten. 7. Verschiedenes: 1. Die Bestellung von Vorsitzenden und Stellvertreter derselben bei neu errichteten Gesellen-Prüs- ungsausschüssen. 2. Regelung des Herbergswesens. 3. Aus­hebung der Fahrradsteuer für kleine Handwerker, sofern dieselben das Rad ausschließlich zu Erwerbszwecken be­nutzen. 4. Abänderung des Kursus der Hufschmiede. 5. Hausieren mit Backwaren. 6. Der Befähigungsnachweis. 7. Statutengemäße Ergänzung des Berufungsausschusses. 1. Etwaige Anträge müssen in bestimmt formulierter Weise bis spätestens 3. Ai ärz bei dem Vor­sitzenden schriftlich eingereicht sein. 2. Im Falle der Verhinderung sind die Kammermitglieder um sofortige Mitteilung an den Vorsitzenden unter dessen persönlicher Adresse nach Mainz gebeten, da dieser gemäß § 9 Abs. 3 des Statuts die Ladung der Ersatzmämier selbst vorzu­nehmen hat.

** Historischer Verein für das Großherzogtum Hessen. In der am 19. Februar abgehaltenen 5. Monatsversammlung erfreute Hofrat Kofler die zahlreich erschienenen Mitglieder mit dem angekündigten Vorttag über Gr ä b er der Bronze­zeit bei dem Forsthaus Baierseich. In Aufttag des Großherzogs hat der Vortragende eine im Distrikt Diebshang bei der Baierseich gelegene Gruppe von Hügelgräbern unter­sucht, und zwar wurden von 17 Hügeln 5 geöffnet, die eine reiche Ausbeute an Funden ergaben; sie gestatten, als Zeit der Bestattungen die ältere Bronzezeit anzunehmen. In den Wäldern zwischen Kelsterbach und Dietzenbach finden sich zahlreiche Gruppen von solchen Hügelgräbern, die bis jetzt zum Teil auSgegraben sind; in neuerer Zeit fanden nur ganz wenige Grabungen statt, die den Anspruch darauf er­heben dürfen, nach wissenschaftlichen Grundsätzen ausgeführt zu sein. Der Vortragende schilderte nach einander die Einzel­erscheinungen, wie sie bei den Grabungen zutage traten; das Schwergewicht siel natürlich auf die Funde selbst. Der Er­haltungszustand der Gegenstände ist fast durchgängig trefflich; Dolche, Kelte, Schmuckspiralen, Halsketten mit Bernstein- und Bronzeschmuck, Brillenspiralen, Knöcherbänder, Nadeln, kurz das ganze Inventar an Schmuckgegenständen aus einer Zeit, der das Eisen noch ftemd war, lernten wir in ausgezeich­neten Exemplaren kennen. Sodann ging der Vorttagende auf die prinzipielle Bedeutung der Funde ein, indem er sie vor allem mit den Fundergebnissen verglich, die Naus in O b erbayern bei seinen ausgedehnten Untersuchungen gleich­zeitiger Grabstätten gewonnen hat. Es zeigen sich im Ein­zelnen verschiedene Unterschiede zwischen den Verhältnissen in Bayern und hier. Don sind z. B. meist die Gräber auf aussichtsreichen Hochflächen angelegt, bei uns dagegen liegen sie ziemlich flach. Steinsetzungen, wie sie in Bayern in Bronzezeitgräbern vorkommen, fehlen in der Baierseich fast gänzlich, sie kommen dagegen in der darauf folgenden ersten Eisenzeit, der Hallstattperiode, auch bei uns vor. Ein be­deutender Gewinn war es, daß es hier, wie sonst nur selten gelang, Reste der Leichen zu finden und damit die Orien­tierung der Begräbnisse festzustellen. Die Leichen lagen hier alle von Nord nach Süd, während in Bayern vorwiegend westöstliche Richtung vorkommt. Von großer Bedeutung ist es, daß es bei der Baierseich glückte, eine so große Zahl von Topffcherben zu sinden, daß die Wiederherstellung einer größeren Reihe der sonst so überaus seltenen bronzezettlichen Gefäße gelang; sie wurde im Römisch-germanischen Zentral­museum in Mainz ausgeführt. Es sind Schalen, größere Urnen, und vor allem die sehr seltenen kleinen Tassen und Töpfchen. Ihre Form erinnert vielfach noch an neolithische Vorbilder, ist aber gelegentlich auch viel roher. Die Frage nach der zweifellos in der Nähe der Grabhügel vorhandenen Ansiedelung ist noch offen. Zum Schluß wies der Vor­tragende noch auf den vor kurzem in der Westdeutschen Zeit­schrift erschienenen Aufsatz von Professor Dr. Schumacher hin, in dem die Herkunft der bei uns gefundenen Geräte und Schmucksachen der Bronzezeit einer eingehenden Erörterung unterzogen wird. (Darmst. Ztg.)

** Nach München. Im Sommerfahrplan erhält der Schnellzug N 16 9/9 0 Frankfurt a. M. Mbuchen, der um 1106 Nachts wegfährt und um 7on in München ein- trifft, auch Personenbeförderung dritter Klasse. Es ergibt sich deshalb die Notwendigkeit, den Zug 169/90 mit einer geringeren Grundgeschwindigkeit zu fahren. Die ab 1. Mai neu eingelegten Schnellzüge München-Vlissingen und zurück sollen dagegen nur die erste und zweite Wagentlasse führen. Diese Züge, die Frankfurt a. M. um 116 Nachm. und am Rückwege um 48/4 Nachm. passiven, werden mit großer Be­schleunigung befördert, (6 Std. Fahrzeit München-Frank-