Samstag »4. Mat isoa
Drittes Blatt.
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153. Jahrgang
Nr. 119
Urschetut täglich außer Sonntags.
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Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'schen Unwerf.-Buch- u.Stein- druckerei (Pretsch Erben) Nedaktton, Exveditton und Druckerei: Schul st raße 7.
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Kernsprcchanschluß Nr. 51.
GietzenerAnzeiger
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Aklegiertenversammlung des Aeröandes evavgelifcher Arbeitervereine.
Düs selb ors, 2t. Mar.
Gestern begann die offizielle Tagung der Delegierten- Versammlung des Gesamtverbandes der evangelischen Arbeitervereine. Es sind gegen 70 Delegierte anwesend, darunter nur sehr wenig Arbeiter. Ter Vorsitzende Lic. Weber gab einen Rückblick auf die sozialpolitischen Ereignisse des letzten Jahres. Ec betonte, daß die evang. Arbeitervereine sich mehr an den Gewerbegerichtswahlen beteiligen müßten. . Gegen die katholischen Gewerkschaften, für die neuerdings Propaganda gemacht wird, polemisierte der Vorsitzende sehr entschieden. Dagegen empfahl er den ^Mitgliedern die Unterstützung der christlichen Gewerkschaften. Zum Schluß verlangte er, wie die katholische Kirche in Hitze einen sozialethischen Professor in Münster erhalten hätte, auch für die evangelische Kirche eine Prosessur für Sozialethik und
Achtung Indien!
Wenn man durch die Dinge, die in Asien kommen werden, nicht überrascht werden will, so muß man seine Augen nicht nur auf das 400 Millionen zählende Chinesenreich, sondern auch auf die 250 Millionen Inder richten, die vorläufig noch von einer Hand voll Engländer regiert werden und sich mit Bewußtsein diese Regierung als eine Erziehung zur nationalen Selbständigkeit gefallen lassen. Freilich gilt dies letztere vorläufig nur von den geistig hoch stehenden Vertretern der indischen Rasse. Auch in Indien bereiten sich, wenn auch langsam, aber um so sicherer, umwälzende Ereignisse vor. Für die Politik gilt ja schon seit einem Jahrzehnt ein ähnliches Wort, wie es König Philipp von Macedonien seinem Sohne Alexander zurief: „Europa ist zu klein für Dich." Die Staatsmänner der Zukunst werden nicht nur mit Chinesen und Yankees, sondern auch mit den ehemals als so fromm und unterwürfig geltenden Hindus zu rechnen haben. „Unterwürfig waren wir", so werden die Hindus sprechen, wenn sie von keinem Engländer mehr regiert werden.
Tie Frage ist, auf welche Zeichen sich diese Annahme stützt? Dian sagt, man merke doch nichts von kriegerischem Lärm an dem Büßergestade des Gangesstromes, von Aufstandsbewegungen in den pestverseuchten Quartieren Bombays und Kalkuttas. Wurde in China das Nahen des Sturmes, die gegen die Fremden gerichtete Bewegung, rechtzeitig bemerkt? Tie Inder sind ein hochbegabtes.Volk, das nach dem Urteil dec Kenner in seiner ungeheuren Litteratur hinter keinem abendländischen Volke zurücksteht. Von dem Reichtum dieser Begabung und der geistigen Höhe, zu der die Inder sich ausgeschwungen hatten schon vor über 2000 Jahren, findet man vielfach feine richtige Vorstellung. Die Inder haben philosophische Werke geschaffen, die denen eines Kant und Schopenhauer völlig ebenbürtig sind, von einer logischen Durchbildung, die uns erstaunen macht.
Tie Engländer begingen nun eine Unüberlegtheit. Sie haben Geld dazu hergegeben, um den Rigvedazu drucken. Ter Rigveda ist die B i b e l d er I n d e r, das älteste Buch der Erde, und seine Herausgabe im Druck hat schon viel dazu beigetragen, den Nationalstolz der Inder zu wecken. Indem ferner durch die vereinigte Arbeit von europäischen und indischen Gelehrten die kolossale indische Litteratur von neuem dem Studium zugänglich gemacht wurde, sind die Inder zu dem Bewußtsein ihres Wertes gelangt, und es giebt ihrer sicherlich tausende, die einen Vergleich zwischen den sreiheitsliebendeil Buren und dem oon wenigen Engländern regierten indischen Riesenvolk ziehen. Wie Max Müller meint, kommt der Herausgabe der indischen Bibel, jenes Rigveda, dieselbe Bedeutung zu, wie der Uebersetzung der christlichen Bibel aus dem Lateinischen durch Erasmus. Reformatorische Bewegungen haben bereits in Indien begonnen, und die religiösen Bewegungen führen sehr leicht zu politischen. Welche fähigen Leute an dec Spitze dieser Bewegungen stehen, das kann man aus den Schilderungen Max Müllers von seinen „indischen Freunden" ersehen. Zahlreiche Inder kommen zu Studienzwecken nach England, um, zurückgekehrt, die Samenkörner auszustreuen, aus denen die Befreiung der Inder aus dem britischen und die Bewahrung vor dem russischen Joch hervorsprießen wird.
Politische Tagesschau,
llmftationierang von Kriegsschiffen.
Die seit dem vorigen Jahre in Aussicht genommene Ruckberufung einiger Kreuzer von der o st a s i a - tischen Station steht nunmehr bevor. Der „Geier" soll wieder an der Westküste Amerikas die deutsche Kriegs- flagge zeigen, der „See ad le r" in der Südsee, „Bussar d" und „Schwalb e" in den o st afrikanischen Gewässern, in denen seit dem Januar 1901, dem Termin der Heimfahrt des Kreuzers „Eondor" kein deutsches Kriegsschiff mehr weilte. In der Oefsentlichkeit ist dies, wie erinnerlich sein dürfte, vielfach mißliebig bemerkt worden; man gab der Vermutung Ausdruck, die Marineverwaltung halte mit Rücksicht auf England die deutschen Kriegsschiffe jenen Gewässern fern, da die Sachlage in China ein solches Aufgebot maritimer Wehrkraft nicht mehr erfordere. Ausfallend bleibt es allerdings, daß, während früher die englischen und Portugiesischen Häfen Südafrikas stets von deutschen Kriegsschiffen besucht wurden, dies während des Krieges nicht mehr der Fall war. Doch die deutschen Interessen haben darunter wohl nicht gelitten, und das ist die Hauptsache. Es muß sich ja Letzt Herausstellen, ob die Rückberufung der beiden Kreuzer zeitlich zusammenfällt mit der Beendigung der Feindseligkeiten in Südafrika.
Sozialpolitik. Ein entsprechender Antrag soll dem Ministerium unterbreitet werden.
Pastor Arndt berichtet über die ThatigkeiL der einzelnen Verbände. In Rheinland-Westfalen bestehen 121 Vereine mit 28000 Mitgliedern. Der Gesamtverband zählt 79 000 Mitglieder. Tie Mitgliederzahl hat im letzten Jahre, die Bochumer Absplitterung abgerechnet, noch etwas zugenommen, doch wird geklagt in den Vereinen und Verbänden über Lauigkeit der Mitglieder. Einzelne delegierte beklagten, sie hätten nicht einmal die Tagesordnung für die Tüsseldorfer Tagung gekannt, geschweige denn mit ihren Vereinen dazu Stellung genommen.
Nachmittags folgte die Beratung der Satzungsänderung. Der Ausschuß hat den Vorschlag, der von Pastor Schmidt-Höchst ausgegangen war, gemacht, daß künftig der Ausschuß bestehen soll aus vier gewählten Geschäftsführern und sämtlichen Verbandsvorsitzenden. 'Tie drei ganz frei Gewählten sollen künftig wegfallen, darunter Naumann und Stöcker. Pastor Schmidt sagt, es werde immer Streit sein wegen der Wahl der drei freien Aus- schußmitglieder. Deshalb solle man lieber diese fallen lassen, was er sage, trotzdem er mit Naumann befreundet fei. Pastor Weirbcecht-Heilbronn bekämpft ihn, weil ^Naumann dadurch hinausgedrängt werde. Er führt aus, daß die meisten Delegierten, die voriges Jahr Naumann gewählt hätten, den Auftrag von ihren Verbänden erhalten hätten, Waumann wieder zu wählen. Behrens-Berlin will, daß nicht die Vorsitzenden der Landesverbände den Ausschuß zusammensetzen sollen, sondern delegierte dec Landesverbände, die nicht Vorsitzende zu sein brauchten. Sonst säße im Ausschuß überhaupt kein Arbeiter. Lümmel-Essen betont den Wert von Persönlichkeiten wie Naumann und Stöcker. Würden diese nicht wieder gewählt, so würde die Oefsentlichkeit mit Fingern auf diese Vereine weisen. B ä r r n - Frankfurt a. M. spricht aus, daß ihm noch nichts so schwer getvorden sei im Leben, als wie auf Naumann zu verzichten, weil er ein politischer und persönlicher Freund Naumanns sei, aber das Zusammenhalten des Verbandes stehe ihm höher. Bei der Abstimmung wird der Antrag Schmidt mit 53 gegen 27 Stimmen abgelehnt. Dagegen stimmten die Württemberger, die Sach,en, die Saarvertreter; Schlesien teilte sich. Die Statutenänderung verlangt zwei drittel aller Stimmen, darauf wird über den Antrag Weitbrecht abgeftimmt. Auch dieser fällt. Man versucht den gefallenen Antrag Schmidt wieder aufzunehmen, aber ein Herr macht auf diesen Parlamentaschen Nonsens aufmerksam, darauf stellt Pastor Niemeyer einen neuen Antrag, der zum Antrag Schmidt nur eine kleine redaktionelle Aenderung bedeutet. Gegen 19 Stimmen wird der Antrag angenommen. Namentlich einige Sachsen und die drei Rheinländer haben sich geändert. Man dankt den 9)tännern, die wie Naumann und Stöcker nun nicht mehr wiedergewählt werden können, aber bisher mitgearbeitet haben, und erhebt sich zu ihren Ehren von den Plätzen.
Lie. W e b e r-München-Gladbach wurde zum Vorsitzenden !des Gesamtverbandes wiedergewählt.
Für die nächste Jahresversammlung wurde Berlin gewählt.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 24. Mai 1902.
** lieber die in Fabriken thätigen Arb ei-- t ertnn en entnehmen wir dem Jahresbericht der Großh. Gewerbeinspektionen für 1901 folgendes: die Gesamtzahl der Fabriken und der diesen gleichgestellten Anlagen im Großherzogtum, in denen erwachsene, d. h. über 16 Jahre alte Arbeiterinnen beschäftigt werden, beträgt 931 (gegen 888 im Jahre vorher). Der Aufsichtsbezirk Darmstadt ist mit 197 Anlagen beteiligt, Offenbach mit 343, Gießen mit 142, Mainz mit 152 und Worms mit 97. Im ganzen waren 13 630 (13 427 im Jahre 1900) Arbeiterinnen beschäftigt oder 18 Prozent (15,7 pEt.) der gesamten Arbeiterschaft. Der Bezirk darmftabt hat 2775, Offenbach 4667, Gießen 2491, Mainz 1788 und Worms 1913 Arbeiterinnen. 5920 Arbeiterinnen sind unter 21 Jahre und 7714 über 21 Jahre alt. Die Anzahl der verheirateten Frauen beträgt 3776 (3676) oder 27 pEt. der erwachsenen Arbeiter, davon sind 671 Witwen, 23 Geschiedene und 101 von ihrem Mann getrennt lebende. In 156 gewerblichen Anlagen wurden Zuwiderhandlungeii gegen Schutzgesetze und Verordnung festgestellt, in 18 Fällen mußte mit Strafen eingeschritten werden. Im ganzen wurden 469 Verfehlungen festgestellt, davon betrafen 164 Unterlassung von vorgeschriebenen Anzeigen unb Aus Han gen, 163 zu lange Beschäftigung an Samstagen und Vorabenden der Festtage, 47 Dauer der Beschäftigung, 33 die Mittagspause und 19 Fälle die Nachtarbeit. Ueberarbeit wurde in 39 (52) Betrieben für 1354 (2734) Arbeiterinnen und 806 Betriebe bewilligt. Die regelmäßige Arbeitszeit schwankte in ben einzelnen Betrieben zwischen 11 unb 8 Stunben. Ganz unhaltbar sind die Verhältnisse in der Kaufe kti o n s b r auch e, namentlich in den vielen kleinen Konfektionswerkstätten, wo die sogenannten Lehrmädchen vielfach auf das äußerste ausgenutzt werden. Die Behörde vermag vorläufig diesen unwürdigen Zuständen kaum beizukommen. Ta, wo ein behördliches Einschreiten zuweilen am nötigsten wäre, verläßt den Beamten oft das Gesetz, so daß die für die Konfeklionswertsrätten erlassene Verordnung nur äußerst selten Anwendung finden kann. Tas gleiche gilt von den Dielen Putzges mästen, die Wünsche der Konfektionsarbeiter gehen dahin, daß die Mitgade von Handarbeit nach dec Werkstättebeschäftigung verboten werde, die Ausgabe von Arbeit an Heimarbeiter seitens der Unternehmer unter Umgehung der Zwischen
meister erfolge, die Arbeitsräume von den Wohnräumen der Arbeitgeber getrennt werden und für jede Person ein Mindestlustcaum festgesetzt werde, außerdem wird Ausdehnung der Bestimmungen der Verordnung vom 31. Mai 1897 auf alle Konfektionswertstätten verlangt, die Arbeiterinnen und jugendliche Arbeiter beschäftigen und die nicht zu den Weriscatten der Heimarbeit gerechnet werden müssen. In Bezug auf die Trennung dec Geschlechter in den Acbeiiscäumen, Ankleide- und Waschräumen, sowie Bedürfnisanstalten wurde vielfach durch Weuanlagen, Umänderung usw. eine wesentliche Besserung der seitherigen Zustande herbeigeführt.
** Fleischer-Bezirks-Verbandstag beider Hessen und Nassau. Am 3. unb 4. Juni findet in den Sälen des Stadtpacls zu Cassel der Bezirkstag des genannten Verbandes statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte zur Beratung: 1. Jahresbericht des Vorstandes. Referent: Nub. Ochs-Frankfurt. 2. Kassenbericht. Referent: Ph. Kröcker-Ossenbach. 3. Subventionierung einer Fachschule für ben Deutschen Fleischec-Verbanb. Referent: Eg. Schwarz-Fulda. 4. Herausgabe eines Verbandsorgans unter Regie des Verbandes. Referent: C. Schnell- Cassel. 5. Schaffung eines Reichsgewerbeamtes unb gleichartiger Aemter in den Bundesstaaten. Referent: Ant. Schwarz-Fulda. 6. Genossenschaftswesen. Referent: Herrn. Weidmann-Wiesbaden. 7. Mißbräuchliche Benutzung der Freibänke. Referent: Gg. W. Eoldmann-Worms. 8. Die Vergebung des Bedarfs an Fleisch- und Wurstwaren an die lUicnagen. Referent: L. Pirr-Gießen. 9. die Erhebungen der Rerchstommission für Arbeiterstatistik über die Verhältnisse der im Metzgecg^werbe Beschäftigten. Referent: C. Lautz-darmftadt. 10. Erlaß einer Arbeitsordnung. Referent: Ph. Kröcker-Osfenbach. 11. Zuständigkeit des Mar Hortes für alle aus dem Macttverkehr entspringenden Klagen. Referent: C. Lautz-Tacm stabt. 12. Ergänzungswahl des Vorstandes. 13. die Entsendung von delegierten zum Verbandstage in Stuttgart. 14. Bestimmung des Ortes für den nächsten Bezirkstag. 15. Verschiedenes: Zolltarif, Lebendgewüythandei, Fleischbeschaugeietz, Wahrschaft, Konservemittel, SchlachtviehDersicyecung, Abänderung des Verbandsstatuts, Handwerkerorganisation 2c.
h. Garbenteich, 22. Mai. die Feldbereinig* ung in der hiesigen Gemarkung wird in diesem Jahre vo 1 le ndet werden. Fünf volle Jahre i',st daran geart beitet worden. Ungefähr zwei drittel des bereinigten Landes wurden bereit» im vorigen Herbst in Benutz gegeben, mit dem letzten drittel wirb dies im kommenden yerbst geschehen. Leider war der vorjährige Uebergabe- termin verspätet. Eine vorschriftsmäßige Bestellung mit Wintergetreide konnte, zumal fast chmtliches bereinigte Land in andere Sage kam, nicht mehr vorgenommen werden; desgleichen reichte die Zen nicht zu einer gründlichen Vorbearbeitung für die Frühjahrsaussaat. Unsere Landwirte erleiden dadurch empfindlichen Schaden, der durch die Ungunst der Witterung in den letzten Wochen noch vergrößert wird. Hoffen wir, daß in diesem Jahre ein ähnlicher Fehler vermieden wird. — die Weg- unb Rodungsarbeiten werben wohl noch den ganzen kommenden Winter in Anspruch nehmen. Für unsere arbeitende Bevölterung ist somit wieder Aussccyr für lohnende Winterbeschäftigung vorhanden, wie man denn auch im vergangenen Winter infolge Vornahme ähnlicher Arbeiten Don einem Arbeitsmangel nichts gemerkt hat.
Freiensteinau, 22. Mai. Nächsten Sonntag findet hier eine allgemeine öffentliche Versammlung statt, die beraten will, wie unsere Gegend bem Verkehr näher gebracht werden kann. Man plant die Gründung einer Auto- mobil-Gesellschaft.
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Kronen-Papier-Wäsche H ind achte beim Einkauf auf die nebenstehende
Schutzmarke.
WchrlllliHk ilcdrrWdkr TodrssVe m der Stadt Hieße«.
18. Woche. Vom 27. April bis 3. Mai 1902.
Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (infl. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsziffer: 14,05, nach Abzug von 6 Ortsfremden 2,01 7lC.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
Diphteritis Knochenmark-Ent- zunoung
Bauchfellentzündung Gehcrnhaul-Ent- zündrma
Wassersucht
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31^7
Summa: 7 (6)
Anm.: die in Klammern gesellen Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krantheii auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kraute koinmen.
Bameü-Haudschulie Preislagen A. Waag, weg 60.


