Ausgabe 
22.11.1902 Zweites Blatt
 
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unseres Gedächtnisses für große nationale Aufgaben, für die Bedeutung einer tüchtigen, schlagfertigen Flotte zur Erreichung derselben, kann, so schreibt derRh. Cour.", der guten Sacke nur dienlich fein, kann besonders der reiferen Iugeno eine nicht zu unterschätzende Anregung werden. Taß ein großes Interesse dafür vorhanden, be­wies der gefüllte Saal und die beifällige Aufnahme des Dortrages.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Offenbach teilte den Stadt­verordneten Oberbürgermeister Brink mit, daß das Kreis­amt den Beschluß der Stadtverordneten, Einkommen unter 600 Mark künftig von der Gemeindesteuer zu befreien, genehmigt hat.

Beschäftigungsgrad in der Zigarreu-Judustrie.

Tie Arbeitsmarkts-Korrespondenz schreibt:

Die Besserung, die seit Anfang September im Geschäfts­gänge der Zigarren-Industrie eingetreten war, hat keinen weiteren Fortschritt gemacht. In manchen Bezirken hat der Beschäftigungsgrad vielmehr wieder nachgelassen, da der Absatz neuerdings sehr viel zu wünschen übrig laßt. Im Tabakhaudel wird der erneute Rückgang des Umsatzes in Zusammenhang mit den teuren Fleischpreisen ge­bracht. Der Zigarrenoerbrauch hat sich in Orten mit starker Industrie nach Schätzungen der Fachpresse um durch­schnittlich etwa Zweifünftel vermindert. Der Kon­sum ist vor allem in den Kreisen der Arbeiter, Klein­gewerbetreibenden und Unterbeamten zurück- Begangen. Dom Handel gehen nur wenige Reu­est e l l u n g e n bei den Fabriken ein.

Zu dem Rückgang des heimischen Zigarrenverbrauchs gesellt sich aber auch eine Abnahme des Exports, die, im Jahre 1901 einsetzend, im laufenden Jahre besonders erheblich ins Gewicht fällt. Während in den ersten neun Monaten 1900 noch 3540 Doppel­zentner Zigarren ausgcsührt wurden, waren es 1901 nur 3284; in dem lausenden Jahre dagegen wurden bis Ende September erst 2925 Doppelzentner exportiert. Rach manchen Ländern ist die Ab­nahme geradezu rapid. Die Ausfuhr betrug in den ersten neun wnatcn nach Doppelzentner

1900

1901

1902

Großbritannien

255

249

204

Norwegen

283

254

257

Finland

76

57

48

China

346

190

197

Brit. Australien

457

267

159

Daß aber die Fabrikanten auch wenig auf Lager arbeiten lassen, geht aus den geringen Umsätzen am Rohtabak-Markt hervor. Am Mannheimer Markte macht sich eine st arke Erlahmung im Einkaufsgeschäst be­merkbar, da die Fabrikanten zu größeren Enkäufen sich nicht ent­schließen wollen. Unter diesen Absatzverhältnissen muß der Ge­schäftsgang ganz erheblich leiden.

Auf dem Arbeitsmarkte werden von dem Rückgänge des Beschäftigungsgrades die in der H a u s i n d u st r i e beschäftigten Arbeitskräfte am meisten betroffen. Vielfach können sie gegenwärtig gar keine Arbeit bekommen oder, soweit sie be- fchäsligt werden, können sie das frühere Wochenguantum von fertigen Zigarren nicht herstellen, da weniger Tabak zum Verar­beiten herausgegeben wird. Es kommt auch vor, daß die A r- beiter vorübergehend ausfetzen müßen. Besser ist noch

Drotprcise

vom 23. November bis 7. Dezember 1902.

Der hiesigen Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrot H 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot 24

2 , (4 , ) - , 2 , (4 , ) , 48 ,

1 , (2 , ) Weißbrot 26 8 , (6 , ) 72 ,

2 , (4 , ) , 52 , 1 , (2 , ) Kornbrot 22 ,

2 , (4 , ) , 44 ,

Der auswärtigen Bäcker.

1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrot bei:

Georg Tern II., Gr.-Linden 23^ Heinr. Weber, Heuchelheim 25 , L. Steinmüller, Gr.-Linden 24 W. Weitzel, Lang-Göns . . 25 , W. Steinmüller, L.-Göns . 24 L. Steinmüller, Gr.-Linden 25 L. Schmidt, Gr.-Linden. . 25 Karl Post, Wieseck ... , W. Jabel, Wieseck . . . 25 W. Lein, Klein-Linden . 26 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot bei:

I. Kd. Velten, Kirch-Göns 46 -S, Jakob Appel, Krofdorf . . 50 , Georg Dern II., Gr.-Linden 46 W. Weitzel, Lang-Göns . . 50 , L. Steinmüller, Gr.-Linden 48 Heinr. Weber, Heuchelheim 50 , W.Steinmüller,Lang-Göns 48 , L. Steinmüller, Gr.-Linden 50 L. Schmidt, Gr.-Linden . . 50 , Karl Post, Wieseck . . . W. Fabel, Wieseck ... 50 , W. Lein, Klein-Linden . . 52 , 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrot bei:

Georg Dern I ., Gr.-Linden 21-$ W. Steinmüller, Lang-Göns 22 , L. Schmidt, Gr.-Lindcn. . 22 Hch. Weber, Heuchelheim 22 L. Steinmüller, Gr.-Linden 22 , W. Lein, Klem-Linden . . 24 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot bei:

I. Kd. Velten, Kirch°Göns 42 -$ W. Weitzel, Lang-Göns. . 44 Jakob Appel, Krofdorf . . 42 Gust. Jakoby, Alten-Bufcck 44 ,

Georg Tern II., Gr.-Linden 42 Heinr. Weber, Heuchelheim 44 ,

L. Schmidt, Gr.-Linden. . 44 Karl Post Wieseck. . . . ,

L. Steinmüller, Gr.-Linden 44 Jakob Appel, Krofdorf . . 46 ,

W.Steinmüller, Lang-Göns 44 W. Lein, Klein-Linden . . 48 ,

8 Kilogramm (6 Pfnnd) Schwarzbrot bei:

W. Fabel, Wieseck . . . 66 .$ Gust. Jakoby, Alten-Duseck 66 ,

Karl Post, Wieseck . . . Ernst Christ, Wieseck . . , 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei:

Jakob Appel, Krofdorf . . 42 -$ W. Lein, Klein-Linden . . 44 Der Brotvcrkäufer:

Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.

Gießen, den 21. November 1902.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Arbeiisnachlveis der Stadt Gießen tNartenstraße 2 lBürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.

Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern «Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu oenmttdn.

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 ins 6 Uhr geöffnet.

- Angebot der Arbeitnehmer: 1 Friseur, 1 Zimmermann, 2 Schlosser, 2 Wagner, 2 Schmiede, 1 Schuhmacher, 3 Schreiner, 1 Kellner, 16 Hausburschen, 8 Fnhrknechle, 2 Kutsche^ 1 Büreau- diener, 4 Taglöhner, 1 Schneekehrcr, 2 Lauisrauen, 1 Laulmädchen, 8 Dienstmädchen, I Nähterm, 2 Büglerinnen, 1 Wäscherin, 1 Kleidcr- macherin.

Lehrlinge: 1 Kaufmann, 1 Metzger.

Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Schneider, 5 Knechte auf Weihnachten, 1 lediger Herifchaflskl,kicher, 1 Kutscher, 1 Zimmer­mädchen für 1. Januar 1903, 10 Dienstmädchen, 1 Lansmädchen, mehrere landwirtsch. Mägde.

Lehrlinge: 1 Schneider, 2 Bäcker, 1 Kaufmann.

Bekanntmachung.

Die Beniitzung deS Schweinemarktplatzes und verschiedener anderer Plätze zur Förderung deS in der Lahn gewonnenen Elies soll für den laufenden Wiuler

Montag, den 24. November er., vormittag» 11 Nhr an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 21. November 1902. 8142

Großherzogtichr . mciftetei Gießen.

Mecum.

der Beschäftigungsgrad für die in eigentlichen Werkstätten ui® Fabriken thätigen Arbeiter. Entlastungen werden möglichst ver­mieden; nur wird in sehr vielen Betrieben gegenwärtig früher Feierabend gemacht In den wenigen Großbetrieben, die sich hauptsächlich in Baden befinden, ist der Geschäftsgang noch am besten. Diese vermögen durch ihre größeren finanziellen Mikkel und zum Teil engen Beziehungen zum Detailhandel ihre Umsätze auf einer Höhe zu erhalten, die hinreichk, um den Betrieb in nor­malem Gang zu halten. Allerdings geschieht dies auf Kosten der kleineren Betriebe, die gleich günstige Zahlungsbedingungen und ebenso niedrige Fabrikpreise wie die Großbetriebe nicht stellen können.

~ Vermischtes.^

* Athen, 21. Nov. Der Matrose Kohler rourbe dem Kommando der »Loreley* auS geliefert. Kohler wiederholte in Gegenwart deS Unterkommandanten der .Loreleys und deS deutschen Konsuls vor dem Untersuchungs­richter seine erste Aussage, daß er die That allein be­gangen habe. Er habe die Schiffskasse stehlen wollen, in der Eile habe er aber den betreffenden Kasten mit demjenigen, der die Dokumente enthielt, verwechselt. Der Verbrecher wurde an Bord derLoreley* eingekerkert.

Eingksanlit.^

Die Haltestelle Gießcn-Aord.

Unter dieser Svitzmarke sprach sich in der gestrigen AuSgabe deSG. 91/ ein Nicht-Grundbesitzer des nördlichen Stadtteils gegen da? geplante Nordbahnhofsvrojekt aus. Zweck der heutigen Zeilen ist nun, zli zeigen, daß auch ein großer Teil der Grund- und Häuserbesitzer an der Haltestelle kein Interesse hat.

Es wäre wohl besser, wenn die Stadtverordneten für eine elektrische Bahn einträten, welche die Anwohner des Nord-Ost- ViertelS schneller und bequemer zum Hauptbahnhoi bringen würde als die? zu Fuß nach dem neuen Nordbahnhof möglich wäre.

Diese Ansicht dürfte bei den ®runb- und'uierbefitzern, die nickt private Jntereste verfolgen, wohl die größte Unterstützung erfahren. Mehrere Hausbesitzer des Nord-Ost-Viertels.

Märkte.

Gießen, 22.Nov. Marktbericht. Auf demheufiqenWochenmarkt kosteten: Butterpr.Pfd. 1,001,15 Mk., Hühnereier pr. St. 79 Psg., 2 Stck. 0000 Psg., Gänseeier 00 00 Vfg., Enteneie OOVfg., Käse vr. Stck. 58 Pf., Käsematte2Stck. 56 Psg., Erbsen pr. Liter 21 Psg. Linsen pr. Liter 32Pfg., Tanbenpr.Paar0,801,00 Mk., Hühner pr. St 1,001,50 Mk., Hahnen pr. Stück 0,751,50 Mk., Enten pr. Stück 2,102,70 Mk., Gänse pr. Psd. 5264 Psg., Ochsenfleisch pr. Pfund 6676 Pfa., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6064 Big., Schweine­fleisch vr. Pfund 7080 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kalbfleisch vr. Psd. 6872 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 5070 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. S.Oq5,50 Mk., Weißkraut per Stück 0000 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 3,504,50 Mk., Milch per Liter 18 Psg. Aepsel per Psd. 000 Pfg., in Körben 0000 Psg. Trauben 0000 Psg.

Unieste Weidlingen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeiger.

Berlin, 22. Nov. Im Reichstag wird soeben die sozialdemokratische Interpellation wegen der

Missgriffs brr PoNzeibeh örd en vom Staats­sekretär Nieberding beantwortet.

Berlin, 22. Nov. Zur Fortführung der Berstän- digungsverluche über den Zolltarif, zu denen die Mehrheits-Parteien jetzt einen gemeinschaftlichen stän­digen Ausschuß entsenden, haben die Nationall'beralen die Dbgg. B a s s er mann und Tr. P a a s ch e delegiert. Seitens des Zentrums dürste Tr. Spahn und Herold in den Ausschuß entsendet werden. Es gilt als entschieden, daß nach dem Abschluß der zweiten Beratung des Zolltarif. Gesetzes das Plenum zur zweiten Beratung des Tarifs selbst übergehen wird. Alle Vorschläge, auf die zweite gleich die brftte Beratung des Zolltarifaesetzes folgen zu lassen oder die Beratung des Tarifs durch eine allgemeine Resolution zu ersetzen, sind ins Wasser gefallen.

Wildpark, 22. Nov. Ter Kaiser traf hier um 8 Uhr ein und begab sich ins Neue Palais.

München, 22. Nov. Tie außerordentlichen Pro­fessoren an der Universität Würzburg Chroust und Förster sind zu ordentlichen Professoren ernannt worden.

Kopenhagen, 22. Nov. Zu dem 1! n tc rgange de s Tampfers Knud wird gemeldet: Ter Zusammen­stoß war so heftig, daß der Knud nach wenigen Minuten sank. Es entstand ein schrecklicher Hampf umS Leben. Tie Boote wurden von den Wetten ''ortgerissen. Man hörte das Geschrei des Kavitäns, dessen Füße von dem Takelwerr verstrickt waren. Don 17 Mann wurden nur 8 gerettet.

Loudon, 22. Nov.Central News'" meldet auS Lissabon die Verhaftung einer französischen Tarne gesetzten Alters. Gerüchtweise verlautet, es handle sich um Frau Humbert-

Brüssel, 22. Nov. Ter König erklärte dem Bürger­meister von Modeubeck, es würde eine Feigheit sein, jetzt, nach dem Attentat, abzudanken.

Rom, 22. Nov. Unter der Bevölkerung herrscht große Unzufriedenheit infolge der Nachricht, daß der König an­läßlich der Geburt einer Tochter nur eine teilweise AImnestie erlassen werde.

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3%

Telephonischer Kursbericht, frankfnrt *. 22. November 19U2

Reichsanleihe . . 102 00 frVo Mexikam-r ... 24 40

do. ... 90.95 4V,7- Chinesen . . 91,95

Konsole .... 101.70 Ekrtric. 8c* uckert ... 80 00 do...... 90 90

31Hessen .... 100.30 3 % Oberhesson ... 99 80 4% Cksterr. Goldrorte . . 10300 4* Oesterr. Silberrente 101.30 4% Untrar. Ooldrente . . 101.60 4V Italien Rente . . . 103.05 4tft% Portngiesen . . . 49 70

V Portugiesen.....30.75

\% C. TQrkon ....--

Türkenlose .....121.60

4% G riech Monopo1 - XnL 44.30 41/, % Süssere Ar^enb'ner.

Nordd Lloyd . . . . 96 40

Kreditaktien . . . . 21090

Diskonto-Kommandit. . . 1871'6 Darnistidkr Bank . . . 137 50 Dresdener Ba-k . . . . 14200 Ber iner HandelncM. . . IM 30 Cksterr Staatobahn . . . 149 25 Lombarden . . . . . 1H 40

Gotthar thahn ..... 180 25

LanraiiOtte......2(0 50

Rochmn ... . . « Ito 75

Harponer......168.00

Tendenz: fest.

Betanntmod)unc

Für einen 18 Jahre alten Schmicdeyeselleu wird Stellung gesucht. Näheres auf dem Armen­amt Gießen. 7693

Submission.

Die Füllung des Eiskellers in den neuen Kliniken in Gießen soll auf dem öffent­lichen Submissionswege ver­geben werden. 8112

Die LieferungS-Vedingungen können auf dem Verwaltungs- Büreau genannter Anstalt nach­mittags von 35 Uhr ein- gesehen werden.

Offerten sind mit entsprechen­der Aufschrift versehen, ver­siegelt bis zum Eröffnungs­termin Donnerstag, den 27. November 1902 mittags 12 Uhr dahier einzureichen.

Zuschlag erfolgt bis zum 2. Dezember 1902.

Gießen, den 21. Nov. 1902. Großh. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken.

FlcWerdiiMng.

Arn 1. Dezember 1902, vor­mittags 10 Uhr, wird im dies- settigen Geschäftszimmer Kaserne I der Bedarf an Fle sch- und Wurst­waren für die Garnison Gießen auf die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1903 verdungen.

Die Lieferung^ - Bedingungen liegen im Geschäftszimmer aus; dieselben können auch gegen Zah­lung der Selbstkosten bezogen werden. 7929

Schriftliche und versiegelte An­gebote sind im Geschäftszimmer vor Beginn des Termins mit der Aufschrift:Angebot ans Lieferung von Fleisch- unb Wurstwaren" versehen abmqeben.

Garnison Verwaltung.

FislhkttivcrpülhtW.

Die der Gemeinde Wieseck ge­hörige Fischerei deS Mühl­grabens bei der Badenburg soll Samstag, den 29. November ds. Js., nachm. 2 Uhr auf dem hiesigen Bürgermeisterei» bureau auf weitere 9 Jahre verpachtet werden.

Pachlliebhaber sind steundlichst eingeladen.

Wieseck, 21. November 1902. Gr. Bürgermeisterei Wieseck.

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Montag den 1. Dezember d. I. vormittags 10 Nhr wird im Geschäftszimmer der Garnison-Verwaltung Marburg ZimmcrNr. 24 in derKaserne derBedarf anFlcisch- und Wurst- tooren für bic Garnison Marburg auf die Dmier vom 1. Januar bis 30. Juni 1903 verdungen. Die Lieferungsbedingungen liegen im genannten Geschäftszimmer aus, dieselben können auch gegen Zah­lung der Sclbsckostenbezogen wer­den. Schriftliche und postmäßig verscklosiene Angebote sind daselbst vor Beginn des Termins mit der AnsickristAngebot auf die Liefer­ung der Fleisch- und Wurstwaren" versehen abzugeben. 8150 Intendantur 11. Armeekorps.

Versteigerung.

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