Ausgabe 
22.8.1902 Erstes Blatt
 
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Nr. 196 Erstes Blatt.

15Ä. Jahrgang

Freitag Ä8. August 1902

«rscheiut täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siegener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Untvers.-Buch- mStein- druckerei (Pietsch Erben- Redaktion, Expeditio« und Druckerei:

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger

Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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Verantwortlich: für den polit. u. öligem. Teil: P. Wtttko: für .Stadt und Land* und .GerichtssaaC: Lurt Plato; für den An­zeigenteil: HanS BeL

KeKanntmachung.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß in dem Gehöft Bahnhofstraße Nr. 31 die Rotlaufseuche aus- gebrochen ist.

Gehöstsperre ist verhängt.

Gießen, 22. August 1902.

Großherzoglichcs Polizeiamt Gießen.

I. V.: Roth.

Bekanntmachung.

Betr.: Milzbrand bei einer Kuh des Wilh. Peter Klotz zu Holzheim.

Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß dem Wilh. Peter Klotz zu Holzheim am 19. d. M. eine Kuh an Milzbrand gefallen ist.

Gießen, den 21. August 1902.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Dr. Heinrichs.

KeKanntmachung.

Die Rotlaufscuchc unter den Schweinen des Bürger­meisters Breit st adt zu Hassenhausen ist erloschen.

Die Sperrmaßregeln sind aufgehoben.

Marburg, den 18. August 1902.

Der Königl. Landrat.

Politische Tagesschau.

Geheimrat Löhuiug wird deutlich.

Der Provinzialsteuerdirektor a. D- Löhning erläßt fol­gende Erklärung:

Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" vom 17. d. enthält cur der Spitze des politischen Tagesberichts eine von der Finanzverwaltung, also wohl dem Finanz­minister von Ryeinbaben inspirierte Erklärung dahin, daß für meine Versetzung in den Ruhestand meine den Intentionen der Staatsregicrung zuwiderlaufende Hal­tung in der Polenpolitik entscheidend gewesen sei. Diese beweislose Behauptung der Finanz- verwaltung weise ich, gestützt aus die in meinem Ex­pose enthaltenen Thatsochen, als unwahr zurück".

So spitzt sich denn der Fall Löhning immer mehr zu. Materiell bringt Löhning nichts Neues bei, aber die Form, in der er den preuß. Finanzminister rektifiziert, ist von solcher Entschiedenheit und Schärfe/ daß Frhr. von Rheinbaben die Sache nicht bis zur Wiedereröffnung des preußischen Landtags, also nach 4i/> Monate hindurch, auf sich beruhen lassen kann. Jetzt ist gewissermaßen die Regierungsmoral engagiert, und da geht es nicht länger an, an der Gepflogenheit der Verwaltung, über solche Vor­fälle nur im Parlament Rede und Antwort zu stehen, festzuhalten. Löhning beabsichtigt auch offenbar mit ferner Stellungnahme, einer Vertagung der Angelegenheit vor­zubeugen, und er mutz sich feiner Sache sehr sicher fühlen. Wie die Dinge jetzt liegen, ist mit einem als­baldigen Eingreifen des Ministerpräsidenten Graf Bülow zu rechnen. Es wäre wohl besser gewesen, die preuß Finanzverwaltung hätte es zu so unerquicklicher Gestal­tung des Falles, wie sie nunmehr notwendigerweise ein­treten muß, nicht erst kommen lassen. Jetzt freilich nimmt das Schittsal seinen Lauf.

Vom Bavkiertag.

In Börsenkreisen giebt man sich der Erwartung hin, daß an dem zum 19. und 20. September nach Frank­furt a. M- einberufenen Deutscher Dankiertag entweder Staatssekretär Graf Posadowsky oder Preußens Handels­minister, Möller, teilnehmen und bezüglich des Erschei­nens der Börsenreformvorlage eine bestimmte Erklärung abgegeben wird. Es wird speziell eine Mitteilung dar­über erwartet, ob grundsätzlich beschlossen ist, diese Vor­lage erst nach Verabschiedung des Zolltarifs einzubringen, was mit einer nochmaligen Vertagung der Börsenreform ziemlich gleichbedeutend wäre. Auch liegt in der Absicht, die Bankprozesse der jüngsten Zeit und die sich daraus ergebende Eventualität einer Aenderung der Gesetzgebung zu erörtern. Daß man über die allgemein ungünstige Lage des Banliergewerbes und deren Rückwirkung auf die Reichsfinanzen ständige und beträchtliche Minderein­nahmen aus der Börsensteuer sich unterhalten wird, bedarf kaum besonderer Erwähnung. Hoffentlich fehlt es auch nicht an Hinweisen auf die dringend der Verbesserung bedürftige Lage der Bankangestellten.

Ein willkommener Gast.

Aus Berlin, 21. August, wird uns geschrieben:

Die langgeplante Europasahrt des Präsidenten der Republik Mexilo scheint nunmehr der Verwirklichung nahe zu sein. Eine ges'teril aus London eingegangene Meldung, daß Porsirio Diaz voraussichtlich schon iin September die Fahrt autreten werde, wird mir von hiesiger diploma­tischer Seite mit dem Bemerken bestätigt, daß auch ein Besuch des Präsidenten in Deutschland und ein Zusam­mentreffen mit Kaiser Wilhelm in Frage kommen dürften. Es läßt sich wohl denken, daß der Kaiser die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen will, den greisen Staatsmann persönlich kennen zu lernen, der sich um das Deutsch­tum in Mexico so wesentliche Verdienste erworben hat und erst kürzlich noch bewirkte, daß vom 1. Januar 1903 ab in sämtlichen höheren Lehranstalten Mexikos die deutsche Sprache, neben der englischen, als obligatorischer Unter­

richtsgegenstand eingeführt wird. Zur Zeit arbeitet in Mexiko, den Angaben des Allgemeinen Deutschen Schul­vereins zpfolge, ein deutsches Kapital von 130 Millionen Mark. Der Handel liegt überwiegend in deutschen Hän­den, die Bierbrauerei völlig. Auch vom Bankwesen und an der industriellen Produktion sind die Deutschen hervor­ragend beteiligt.

Deutsches Reich.

Berlin, 21. Aug. DemBert. Tagebl." zufoHe ist an hiesiger unterrichteter Stelle noch nichts darüber bekannt, daß der Kaiser im Herbst England besuchen werde. Man hält aber einen derartigen Besuch des Kaisers durchl- aus nicht für ausgeschlossen.

Ter Kaiser machte heute in Homburg der Frau Professor v. Esmarch in der Villa Quisiana in Begleitung der Prinzessin Mktoria Luise einen kurzen Besuch. Später rühr die Kaiserin in Begleitung des Baurats Jacobi und des Landrats v. Meister nach Cronberg zur Besichtigung des dortigen Krankenhauses. Wie weiter gemeldet wird, hörte der Kaiser heute die Borträge des Kultusministers Studt, des Kriegsministers v. Goßler und des stellver­tretenden Chefs des Geheimen Zivilkabinetts v. Valentini. Wie derFrkf. Ztg." berichtet wird, verlaßt das Kaiser­paar mit bett jüngsten Kindern Samstag abend Homburg und begiebt sich direkt nach dem Neuen Palais bei Pots­dam. Tas griechische Kronprinzenpaar reist Sonntag abend nach Berlin, verbleibt dort einen Tag und fährt alsdann nach Petersburg, um der Hochzeit des Prinzen Georg bei­zuwohnen.

Zum Nachfolger des Generalmajors v. Gersdorff, des bisherigen Kommandeurs der 6. Kavallerie-Brigade, ist der bisherige Kommandeur des 2. Leibhusaren-Negiments, Oberst v. d. Schulenburg, ernannt worden.

Amtlich wird erklärt, daß die Blüttermeldung, wo­nach Staatssekretär Kraetke auf einer seiner Dienstreisen zu höheren Beamten seines Ressorts gesagt haben soll, er werde neue P o str a t s st c lle n nicht schaffen und die freiwerdenden vorläufig durch Hilfsreferenten ver­walten lassen, in allen Teilen frei. erfunden ist.

Einer der ältesten Agitatoretr der Sozialdemokratie, Theodor Metzner, ist am Herzschlag verstorben. Er war für die nächsten Reichstagswahlen als sozialdemo­kratischer Kandidat im Kreise Lebus aufgestellt.

München, 21. Aug. DieMünch. Allg. Ztg." betont bei Besprechung des D e p e s che n w e chs e ls zwischen dem Kaiser uird dem Priuzregenten noch einmal, daß die amtlichen Stellen in Bayern keine Kennt­nis von der Veröffentlichung gehabt haben und daß diese eine persönliche Angelegenheit zwischen den Beteiligten ge- wesen sei.

Ausland.

Toner, 21. Aug. Heute sand hier aus Anlaß der Anwesenheit des deutschen Schulschiffes t e i n" ein Festmahl statt. Hierbei trank nach, Toasten aus König Eduard und Kaiser Wilhelm General Rundle auf das deutsche Heer, worauf der deutsche Marine-Attachee Kapitän zur See Cörper erwiderte.

Haag, 21. Aug. Heute fand wieder eine Konferenz der Burenvertreter und Generale im Haag statt. Der Inhalt der Konferenzen bildete zum großen Teil das Elend der B u r e n i n S ü d a fr i k a. Die Regierungen der ehemaligen Republiken haben z. B. für benötigtes Vieh, Pferde rc. Guffcheine ausgegeben, deren Honorierung nun möglich ge­macht werden muß, da sonst viele Inhaber vollkommen mittellos würden. Während des Aufenthalts der Gene­räle im Haag kamen vieffach von Mitteln entblößte ent­lassene Kriegsgefangene zu ihnen, die Rat und Hilfe er­baten, so selbst ein früherer Kommandant, der auf Ber­mudas gefangen saß. T c w e t und D e l a r e y, die seit dem Krieg noch nicht ausruhen konnten, werden noch einige Tage hier verweilen, ehe sie nach England gehen.

Brüssel, 21. Aug. General Botha ist mit Frau und Sohn hier eingetroffen. Tie aufs äußerste begeisterte Menge empfing ihn mit frenetischen, nickst enden wollenden Hochrufen.Leven de Buren!", so hallte es durch den ganzen Bahnhof. Botha im schwarzen Gehrock, einen etwas alt­modischen Cylürder auf dem Kopf, eine La France-Rose im Knopfloch, schien über den Empfang hoch erfreut Rechts und links mußte er den Dahnbeamten, Maschinisten, Jour­nalisten, ja den Schiutzleuten die Hände drücken. Große Herzensgüte lagert auf seinem jugendlichen Gesicht; unter roten Lippen schimmern blendend weiße Zähne hervor. Mit Mühe konnte der General seinen kleinen Loohn vor dem Er­drücken retten. Von seiner Frau, die Kanzler Goldmann von der Tr ansv aalg es and ffchast geleitete, wurde er ge­trennt. Bahnbeamte retteten ihn endlich durch einen sonst geschlossenen Nebenausgang auf die Straße, aber die Menge stürmte nach und wollte die Pferde ausspannen. Mit Mühe entkam er in einer Droschke. Frau Botha folgte in einem anderen Wagen. Das Häuschen, das Frau Botha mit ihren Kindern bewohnt, wurde von den ältesten Töchtern ganz mit Blumen gefüllt. Freudestrahlend zeigte Fräulein He­lene den Journalisten, die Erkundigungen einigen, ein Telegramm, worin der Vater seine Ankunft für heute an- zeigte. Tie Kinder hatten ihn seit fast drei Jahren nicht gesehen.

Paris, 21. Aug. Ter Kolonialminister hat An­weisung gegeben, bei der Anstellung und Beförderung von Kolonialbeamten in erster Linie auf die Befähigung, sodann aber auch auf die Gesundheit und das m o r alis ch e Vorleben derselben zu sehen. Ebenso beabsicht.gt der Minister bedeurende Ersparnisse beim Kolonialbudget vorzunehmeu.

Paris, 21. Aug. Es heißt, die Regierung beabsichtige, durch die Erfahrungen der letzten Wochen veranlaßt, einen Gesetzentwurf einzubringen, der die Absehbarkeit der Richter unter gewissen Bedingungen zum Gegenstand hat.

Tie gegen bie siamesische Herrschaft a u f stä udi - scheu Eingeborenen haben im nördlichen Siam an der Grenze von Birma bedeutenden Erfolg errungen. Sie griffen am 25. Juli das Quartier der siamesischen Offiziere in Muangpre an und töteten den Kommissar, seinen Ver­treter, einen Offizier, fast alle siamesischen Sekretäre, sowie ihre Familien. Prinz Pre mußte die Stadt räumen und sich nach Nan zurückziehen, das die Aufständischen einzu» schließen suchen. Bis jetzt ist die siamesische Regierung im stände, Leben und Eigentum der Ausländer zu schützen.

Ter Kommandeur des 11. Armeekorps, General Grisot, befahl dem Oberst des 19. Infanterie-Regiments, gegen den Bataillonskommandeur Le yiioi) La- durie wegen Gehorsamsverweigerung ein kriegs- gerichtliches Verfahren einzuleiten.

Rom, 21. Aug. Einer amtlichen Note zufolge wird König Viktor Emanuel sich nach Paris begeben, bevor er in Rom den Besuch des Zaren und des Kaisers Wilhelm erhalten hat.

Ter Justizminister hat die Ausarbeitung des Ehe- scheidun gsge , etzes fertiggestellt und beschäftigt sich augenblicklich mit dem Entwurf eines Gesetzes betr. die Er­mittelung der Vaterschaft. Seihe Gesetzentwürfe werden im November dem Parlament unterbreitet werden.

New York, 21. Aug. Wie ein Telegramm aus Ha­bana meldet, ist es zweifelhaft, ob bereits gegenwärtig der Versuch gemacht wird, die vom Senat bewilligte 35- Millionen-Anleihe auszunehmen. Ter Präsident von Cuba sprach sich gegen die Aufnahme einer großen Anleihe aus, bis die Verwaltung beweist, daß sie den wirtschast- licheir Aufgaben gewachsen ist.

St. Helena, 21. Aug. Etwa 1000 Buren sind heute auf dem Transpor DampferCanada" nach Süd- afrika abgegangen.________________________,

Kus Stadl und Land.

Gießen, den 22. August 1902.

** Der Groß Herzog ist gestern abend von Bayreuth ivieder in Darmstadt eingetroffen und hat sich nach Jagd­schloß Wolfsgarten begeben.

** Personalien. Dem Eisenbahn-Zugführer a. D. Horn zu Friedberg, dem Eisenbahn-Weichensteller a. D. Ludwig Weis zu Ackendorf a. d. L. und dem Eisenbahn- Wagenwärter a. D. Valentin Licht ist das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden.

** Das Kriegerdenkmal in Nidda, bas sich burch seine schlichte Einfachheit und durch seine originelle Auffassung auszeichnet, ist aus der Werkstatt eines Gießeners hervorgegangen. Dem hiesigen Bildhauer H e w e l wird das Deillmal zur bleibenden Ehre gereichen.

g. In die hiesige Augenklinik wurde gestern ein Knabe eingeliefcrt, oer bei einer der Spielereien mit Schießwaffen, vor denen schon so ost gewarnt ist, ein Auge eingebüßt hat. lieber die Ursache dieser Verletzung toirb uns von unserem g.-Korrespondenten aus Friedberg berichtet: Wiederum trug sich hier ein bedeutender Un- gl ü ck s f a l l zu. Mittags zwischen 12 und 1 Uhr spielte der 12jährige Sohn des Schreiners Kr. in Gegenwart des sieben­jährigen Knaben des Gastwirts K. mit einer Kinderpistole, wie man sie auf Festen kaufen kann. Er hatte sie mit Pulver, Wasser, Papier usw. geladen, zielte nach dem Kleinen und schoß ihm birefr ins Auge. Ter sofort herbei- gcrufene Arzt verordnete die Ueberführung in die Gießener Augenklinik. Das eine Auge des armen Kleinen ist voll­ständig verloren.

r? Hilfsverein für Geisteskranke. Heute trifft eine Anzahl von Vertrauensmännern desHilfs­vereins für Geisteskranke im Großherzogtum Hessen" hier zum Besuch der psychiatrischen Klinik ein. Aus demselben Anlasse werden am nächsten Mittwoch eine weitere Anzahl von Herren in unserer Stadt weilen.

** Das Gesetz über die Wohnungsfürsorge für Minderbemittelte ist soeben erschienen, doch hängt dessen Inkrafttreten noch von dem Erlaß einer besonderen Verordnung ab. Als Wohnungen für Minderbemittelte gelten im Sinne des Gesetzes solche Häuser, bei welchen Wohnungen mit nicht mehr als 3 Zimmer nebst Küche und Zubehör als Regel vorgesehen sind. Darlehen werden an Gemeinden bis zuni vollen Betrag der Kosten für den Er­werb des Baugeländes, sowie für die Bauausführung ge­währt ; unbemittelte Gemeinden tonnen Darlehen zu einem geringeren Zinsfüße als dem üblichen erhalten, vorausgesetzt, daß diese Gemeinden das Darlehen in den ersten 10 Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes aufnehmen. Werden von der Empfängerin eines Darlehens die Vereinbarungen nicht ein» gehalten, so kann die Gemeinde das Darlehen, ohne Einhal­tung der Kündigungsfrist, kündigen.

§ Heiraten und vertragsmäßiges Güter­recht i n H e s s e n. In den Jahren 1900 und 1901 wurden Ehen geschlossen: in der Provinz Starkenburg 9093, Oberhessen 4335, Rheinhessen 5821, in Summa 19 249. In Ansehung dieser Heiraten wurden 2175 Eheverträge errichtet. Hierdurch wurde vereinbart: in 1444 Fällen Errungenschaftsgemeinschaft, in 199 Gütertrennung, tu 330 allgemeine Gütergemeinschaft. Erbverträge sind 1252 im ganzen während der zwei letzten Jahre errichtet worden. Ter Gesamtdurchschnitt aller ui 1900 und 1901 geschlossenen Ehen, die mangels anderweiten Ver­trags dem gesetzlichen Güterrechte des Bürgerlichen