Montag 21. Juli 1902
Zweites Blatt.
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m9, von 3 n geliefert.
Die Heuttge Yummer umfaßt 10 Seiten
Dr. Breidert.
152. Jahrgang
iroei |d)one, viermonai- deutich-kurzhaarige jnerhunde
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Kratze 4.
manbank eine Anleihe von dreißigtausend Pfund gegen Verpfändung der Zolleinnahmen des Hafenplatzes Samsun auf. Als der Großvezier hiervon Kenntnis erhielt, über* reichte er seine Demission mit der Begründung, daß das Vorgehen des Palastes den Bedingungen zuwiderlaufe, welche er bei der Annahme des Großvezierrptes stellte. Ter Sultan befahl hierauf, daß Se. Hoheit einige Tage das Zimmer hüten möge.
Petersburg, 20. Juli. Wie versichert wird, dürften die Verhandlungen mit der Pforte wegen Erweribiung eines eigenen russischen Handelshafens am Bosporus demnächst zu einem positiven Resultat führen.
Sansibar, 20. Juli. Ter Sohn des verstorbenen Sultans, Seyyid Ali, ist zum Sultan ausgerufen worden. Der Premierminister Rogers wird die Regentschaft ühren, bis der Sultan sein 21. Lebensjahr vollendet hat. Tie Ruhe ist nicht gestört. Heute ist ein aus sieben Kriegschisfen bestehendes englisches Geschwader hier an- zekommen.
Nr. 168
Erscheint tLgttch außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien- tlätter viermal in der Woche beigelegt
Rotationsdruck u. Verlag t>L. Brühl'sche- Unroer|, Buch-u.Stei. tr.ucferpi (Pietsch Erben) thebafuu.. Expeditio.» um Druckerei:
Schulstratze 7.
Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.
sftrnsprechanschluß Nr.51.
Dolitische Tagesschau.
In Italien glaubt man schon wieder einem anarchistischen Anschlag gegen den König Viktor Emanuel auf die Spur gekommen zu sein. Einer vom Bureau Lassan weitergegebenen Meldung des „Daily Telegraph" aus Mailand zufolge verhaftete die Polizei in Bra, Provinz Piemont, welchen Ort König Viktor Emanuel auf seinen Automobilfahrten oft passiert, einen jungen Mann, der kürzlich aus der Anarchistenstadt Paterson (Newjersey) nach Italien gekommen sein soll, und sich für einen Barbier ausgiebt. Bei der Durchsuchung feiner Wohnung durch die Polizei wurden zahlreiche Schriftstücke gefunden, die eine enge Verbindung des Verhafteten mit den Anarchisten in Paterson, für deren Abgesandten man ihn hält, beweisen. Unter den Papieren soll sich folgende Notiz befinden: „Die Königin-Mutter, die um die Ermordung chres Gatten weinte, wird noch einmal umdie ihres Sohnes weinen". Der Verhaftete gabs der Polizei gegenüber seinen Namen als T 0 n e t t i an, man glaubt jedoch, daß dies nicht sein richtiger Name ist. Er be§eid}nete sich selbst als Anarchisten der That. Wie verlautet, wurden die italienischen Behörden durch die Polizei in Paterson von der Abreise Touettis nach Italien benachrichtigt.
Die Meldung klingt ja stark romanhaft. Aber obwohl ein Anarchist Tonetti in Paterson unbekannt ist, und auch bas dortige AnarchDenlager um keins seiner Mitglieder in der letzten Zeit kleiner geworden sein soll, scheinen doch für das Leben des Königs ernsthafte Befürchtungen zu herrschen. Wenigstens wird aus Innsbruck gemeldet, daß dort auf Befehl der Statthalterei alle Bahnhöfe Tirols, die der Hofzug mit dem Könige von Italien auf der Itückreise von Rußland passierte, für das Publikum streng abgesperrt waren und längs der Bahnlinie Gendarmerie Aufstellung genommen hatte.
Deutsches Mich.
Berlin, 20. Juli. Aus M 0ld e wird gemeldet: Außer einigen Spaziergängen konnte der deutsche Kaiser wegen schlechten Wetters besondere Partien nicht unternehmen. Heute vormittag war Gottesdienst an Bord der „Hohen- zollern", mittags sah der Kaiser einige Gäste der hier ein- gelaufenen „Auguste Viktoria" zur Frühstückstasel. Dtorgeu, Montag, vormittag Wreise nach Drontheim, wo der Älufent- hatt auch für Dienshag in Aussicht genommen ist An Bord alles wohl.
— Eine weitere drastischeAeußerung Herrn von AodbielskiZ gräbt die „Voss. Ztg." ans:
Die Arbeitszeit der Frauen.
Die Aufforderung des Reichskanzlers an die Gewerbe- Inspektion zur Berichterstattung über die Zweckmäßigkeit und Ausführbarkett einer weiteren reichsgesetzlichen Beschränkung der täglichen Arbeitszeit für Frauen von elf auf z e h n Stund en hat in den Kreisen der Industrie lebhafte Beachtung gefunden. Verschiedene wirtschaftliche Körperschaften haben schon über die Frage beraten oder ihre Mitglieder um Aeußerungen darüber ersucht. Eine, Kundgebung liegt vor von dem Verbände rheinisch-westfälischer Baumwollspinner, Vorsitzende C. O. Langen jr. in M.-Gladbach, der auf eine Anfrage der königlichen Gewerbe- Jnspettion in M.-Gladbach die Frage mit „Nein" beantwortet. Jede Herabsetzung der Arbeitszeit der Arbeiterinnen in den Spinnereien würde die Herabsetzung der Arbeitszeit überhaupt, also auch die sämtlicher männlichen Arbeiter, zur unausbleiblichen Folge haben. Der Verband weift dann im einzelnen nach, daß in regelrechten Zeiten jede Verkürzung der Arbeitszeit in den Baumwollspinnereien eine entsprechende Erhöhung der Gestehungskosten und demgemäß auch eine Verringerung des Lohnes zur Folge haben müsse. Ob eine Verlängerung der Mittagspause von 1 auf iy2 Stunden angezeigt erscheine, hänge von den örtlichen Verhältnissen ab und würde gegebenenfalls keine Schwierigkeiten bieten, wenn die Arbeiter damit einverstanden seien, abends eine halbe Stunde später zu schließen. Ein früherer Schluß der Arbeitszeit für weibliche Arbeiter an Samstagen als um 51/2 Uhr, wie jetzt bereits, sei unmöglich. Aehnlich beurteilt man die Frage in anderen Betriebszweigen, die weibliche Arbeiter be- schäfttgen.
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19. Hessischer Ieuerwehrtag in Aad-Muheim
am 19., 20. und 21. Juli 1902.
(—) Bad-Nauh ein;, 20. Juli.
Am Sonntag nachmittag 3i/2 Uhr fand in der Turnhalle zu Bad-Nauheim die Delegiertenversammlung des Landesverbandes Hess. Feuerwehren tatt. Hierzu waren ca. 180 Abgeordnete erschienen. Der erste Vorsitzende des Verbandes, Ober-Branddirektor! Drücket- Mainz, ist zur Zeit leider an Zungenkrebs schwer erkrankt und konnte gleich dem ebenfalls verhinderten zweiten Vorsitzenden der Tagung nicht beiwohneti. An ihrer Stelle eröffnete das Mitglied des Landesausschusses Feller-Lollar die Sitzung mit einer Begrüßung der Delegierten. Dann ergriff Kreisrat Fay-Friedberg das Wort zu einer Ansprache, indem er betonte, daß sowohl die Staats- wie auch die Kreisverwaltung ein reges In-, teresse an den Verhandlungen des Feuerwehrtages hätten; zum Wohle des Feuerlöschwesens wünschte Redner den Verhandlungen guten Erfolg. — Nun begrüßte der Vorsitzende des Festausschusses, Bürgermeister W ö r n e r - Bad- Nauheim die Mrsammlung, und hieß die so zahlreich Erschienenen namens der Stadt und des Festausschusses herzlich willkommen. Anschließend hieran widmete der zweite Hauptmann der Nauheimer Freiw. Feuerwehr den erschienenen Feuerwehrleuten, sowie den anwesenden Kreis- seuerlösch-Jnspektoren warme Begrüßungsworte.
Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen des Vorsitzenden brachte sodann Kreisfeuerwehr-Inspektor Damm- Friedberg eine Statistik des Feuerlöschwesens im Groß- Herzogtum Hessen zur Kenntnis, worauf Kreisfeuerwehr- Jnjpektor Völker- Dieburg einen längeren Vortrag über „Mäugel int Feuerlöschwesen" hielt. Redner behandelte in rascher Folge die verschiedensten Gebiete. Er sprach zuerst über „die Gründung freiwilliger Feuerwehren" und hob dabei hervor, daß in sehr vielen Fällen die Landbürgermeister sehr beeinträchtigend auf die Gründung der freiwilligen Feuerwehren wirkten; den Bürgermeistern erscheine eine freiwillige Feuerwehr int Verhältnis zu einer Pflichtfeuerwehr zu teuer, während doch einem gut organisierten Korps ein bedeutender Vorzug zuzumeften sei usw. Der Redner empfahl hierauf, es solle dahin gewirkt werden von setten des Landesverbandes, daß bestimmte Vorschriften gegeben würden für einheitliche Uniformen, ein* heitltche Ausrüstungsgegenstände und Geräte. Völker will die Gemeindevertretungen ausgeschlossen haben bei Verwendung von Geldern der Landesfeuerlöschkasse, dafür sei der Vorstand der freiwilligen Feuerwehr da. Warum existiere denn eigentlich die freiwillige Feuerwehr? — Auch bemängelte Redner, daß es den Bürgermeistern obliege, die Listen der freiwilligen sowohl wie der Pflichtfeuerwehr zu führen. Im Februar stelle der Bürgermeister die Liste der Feuerwehrleute auf, welche bekannt gemacht würden; gegen diese Liste könne Beschwerde erhoben werden, aber wer entscheidet über die Beschwerde? Der Bürgermeister! Am 1. April nehme der Bürgermeister die Einteilung der Feuerwehr (der Pflichtfeuerwehr? D. Red.) vor. Wozu seien da nun egentlich die Kommandanten da; alle diese Machtbefugnisse der Bürgermeister seien verfehlt. — Redner geht dann auf bie UnfaHfrage ein. Alle Gewerbe hätten ihre Berufsgenossenschaften resp. Unfallversicherungen, nur die Feuerwehren nicht. Er empfehle die Errichtung solcher und Einsetzung von Vertrauensmännern. — Tie Mitglieder der Wehren hätten Arbeit und Beschwerde zu erdulden, was würde denselben dafür geboten? Redner glaubt diese Angelegenheit noch nicht abgeschlossen und hofft, daß Provinzialkassen ersteben, die den Mitgliedern freiwilliger Feuerwehren im Bedarfsfälle Unterstützung usw. gewähren. — Tie 'dreijährige Landesversammlung sei nicht hinreichend genug, um Beschlüsse in genügender Weise und rechtzeitig zu fassen, überhaupt sei zu empfehlen, daß mehr Zusammenhang der Wehren resp. Verbände erstrebt werde. Die Provinzialausschüsse sollten ihre Beschlüsse fallen und dem Landesverei.lt Bericht erstatten. Auch sei die „Feuerweh rzeitung" als Verbandsorgan nicht ausreichend; sie sei als obligatorisches Organ zwar behördlicherseits empfohlen, auf den Landgemeinden beziehe der Bürgermeister das betr. Exemplar, das in den meisten Fällen sofort zu den Akten wandere. Den richttgen Zusammen- hang schaffe eine allgemeine Kranken- und Sterbekasse. Jedenfalls sei es gut, wenn in dieser Hinsicht etwas geschehen wird. — Nunmehr wendet sich der Vortragende der Allgemeinen Bauordnung zu; er bemängelt den Bau der Treppenhäuser und anderes. Beim Brande der Darmstädter Turnyalle habe man gesehen, daß selbst die steinernen Treppen nichts taugten, wenn sich irgend eine
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Ausland.
London, 19. Juli. Ter König der Belgier stattete heute dem König Eduard einen Besuch auf der Aacht „Victoria and Albert" ab.
— Wie üerlaufet, ist der heutige schwache Stand der Konsols teilweise zurückzuführen auf Gerüchte über bevorstehende (Hmssion einer Dransvaal-A nleihe, die die Einkünfte der Kolonie gesichert und von der britischen Regierung garantiert werden soll.
— Bei der heute nachmittag stattgehabten Eröffnung des neuen konservativen Klubs zu Fulham hielt Balfour seine erste außerparlamentarische Rede als Premierminister. Nachdem er über den Verlust gesprochen, den das Land durch den Rücktritt Salisburys erlitten habe, führte der Premierminister aus, daß England während des Krieges teilweise erstaunt und teilweise empört gewesen sei über die Anschauungen verschiedener Völker des Kontinents gegenüber dem britischen Volke und den britischen Truppen; Balfour gab der Hoffnung Ausdruck, daß diese Konttoversen für immer ihr Ende gesunden hätten. Er glaube, daß die Kritiker Englands nach einiger Ueberlegung einsehen werden, England habe einige Züge an sich, die nicht ganz (stimmt auch! T. Red.) unvorteilhaft seien, und daß diejenigen, welche England beschuldigten, es habe ein freies, sich selbst regierendes Volk mutwillig angegriffen, aus der zukünftigen Entwickelung Transvaals erkennen werden, was die britischen Ideen von Freiheit, kolonialer Selbstregierung und Reinheit der Verwaltung dazu tchun können, die Rassen zu verschmelzen, und aus Südafrika das zu machen, was England aus so manchen anderen Teilen der Welt gemacht habe. Er glaube jetzt, daß die Angriffe gegen England auf dem Kontinent eingestellt würden und daß man Aussicht habe auf stets wachsende gute Beziehungen zwischen England und den Nationen des' Kontinents. Alsdann sprach Balfour die Hoffnung aus, man werde sich an der Schwelle eines langenZeitraumsinternatio- nalen guten Einvernehmens befinden. Der Premierminister besprach hieraus die gleichfalls befriedigenden Beziehungen zu den Kolonien. Im weiteren Verlaufe seiner Rede betonte Balfour, Lord Salisbury gehöre der Regierung nicht mehr an, aber seine Politik werbe weiter geführt werden.
Wien, 20. Juli. Wie ein Lemberger Blatt aus Warschau berichtet, hat die dorttge polnische Jugend zur Grunwaldfeier eine gegen die Marienburger Rede gerichtete Broschüre verbreitet. Die russische Behörden haben energische Vorkehrungen zur Verhütting etwaiger Kundgebungen anläßlich der Grunwaldfeier getroffen. In den Warschauer Kasernen ist das Militär konsigniert.
K 0 n st a n t i n 0 p e l, 20. Juli. Das Valais nahm unter Ignorierung der Pforte in der vorigen Woch>e bei der Otto-
„Wie Herr v. Podbielski denkt und spricht, erweist ein Vorgang, der sich abspielte, als er noch Staatssekretär des Reichspostamtes war. In einer landwirtschaftlichen Genossenschaftsversammlung zu Talmin nahm er als einer der Hauptinteressenten das Wort, um den anwesenden Landwirten, die durch Vermittelung der Genossenschaft Milch und Eier nach Berlin schickten, eine größere Reellität sehr energisch ans Herz zu legen. Sie sollten sich vorhalten, daß die Stadtbevölkerung für gutes Geld nicht schlechte Ware, sondern gute Ware zu beanspruchen habe. Was im Besonderen die Einlieferungen anlange, so sei es vorgekommen, daß nach Berlin als frische Trinkeier eine Ware gelangt sei, die das ganze Reichspostamt und seine A!mts Wohnung durch stänkert habe."
— Ter „Fränkische Kurier" erzählt:
„Als die Erhöhung der Getreidezölle noch im Vordergründe des Interesses der Öffentlichkeit stand, sagte dem Minister ein freisinniger Reichstagsabgeordneter bei der Fahrt des Nordd. Lloybdampfers „Kronprinz Wilhelm": „Excellen^, die sechs Mark bekommen Sie nie und nimmer!" und Excellenz antwortete mit der größten Seelenruhe in reinstem Berlinerisch: „Na, denn nich, denn is et ooch jut!"
— Der „Frkf. Ztg." wird aus Aachen berichtet: Tagtäglich halten Tausende von Menschen, ihrer Tracht nach meistens Bauern, das Münster umstellt und hemmen im Kernpunkt der Stadt den Verkehr. Morgens 10 Uhr beginnt die öffentliche Vorzeigung der Heiligtümer von einer Turmgalerie des Münsters aus. Ein priesterlicher Herold ruft die einzelnen Gegenstände in der Art des lithur? gischen Gesanges aus, wie folgt:
„Man wird Euch zeigen die Windeln, worin Christus nach seiner Geburt von seiner Mutter eingewickelt ward. Bittet den allmächtigen Gott, daß wir dieses Heiligtum anschauen mögen zur Vermehrung seines Lobes und zur Erlangung der ewigen Seligkeit!"
Sodann zeigt ein anderer Geistlicher die Gegenstände vor, worauf *ba-§ Volk zu beten anfängt. Wenn zum Schluß mit dem Lendentuch^ mit dem man Bildchen, Skapuliere, Rosenkränze und die Kranken berührt, der Segen erteilt wird, fallen die Tausende in die Kniee. Ein älteres Fräulein wurde bei der Heiligtumsfahrt vom Schlage getroffen und als Leiche weggetragen, ein Gutsbesitzer aus Sittart verfiel in religiösen Wahnsinn, lief betend und singend duurch die Straßen unb machte beständig den Versuch, sich zu entkleiden.
Kiel, 20. Juli. Das unter dem Befehl des Prinzen Heinrich stehende erste Geschwader ist heute nachmittag von jeiner Uebungsreise in der Nordsee durch den Kaiser Wilhelm-Kanal zurückgekehrt. 9kach dem Einlaufen begaben sich Prinz Heinrich und Prinz Friedrich Karl von Hessen nach Hemmelmark.
——5* Ä Ä Bezugspreis:
W d monatlich^ Pft viertel«,
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V General-Anzeiger " Sf
** für den polit. tu allgem.
Amts- und Aiyelgeblatt für den Kreis Gießen ZWZ
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Kekanntmachung.
Sämtliche Diensträume der Großh. Provinzial- Direttion Oberhessen, des Großh. Kreisamts Gießen und des Großh. Kreisbauinspektors befinden sich von heute an wieder im Regierungsgebäude, Brandplatz Nr. 9 dahier.
Gießen, den 21. Juli 1902.
Großherzogliches Kreisamt Gießen- Dr. Breidert.
Gießen, den 21. Juli 1902.
Das GroMerzogliche Kreisamt Gießen
an die Grötzh. Bürgermeistereien des Kreises.
Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie wiederholt ortsüblich zur Kenntnis Ihrer Geineindeangehörigen bringen lasten.


