Ausgabe 
21.3.1902 Erstes Blatt
 
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Aus StM und Kand

! 1902/3, dessen Drucklegung noch vor Ostern beendigt wird, bemerkt Bürgernreister M e cum, daß sich der Voranschlag

? 7 ~ Der Bürgermeister

. . nötigen Ausgaben vor der endgültigen Beratung des Voranschlags nach dem 1. April zu leisten.

Sechs Gesuche um Wirtschafts-Konzession werden, da es sich lediglich um Uebergang bestehender Wirtschaften an andere Inhaber harrdelt, bezüglich der Frage des Bedürfnisses zum Ausschank von Branntwein befürwortet. Tie Gesuchsteller sind 1) Wilhelm Krätzer (Wirtschaft im Hause Schützenstraße 1), 2) Fried. Har­ri icke l (Wirtschaft zum Kaiserhof in der Sonnenstraße), 3) Emil Freund (Seltersweg 13), 4) Reinhold Cho- schick aus Marburg (Bahnhofstraße 48), 5) Hans Prot- tengeier (Schanzenstraße 8), 6) Jak. Noll (Cafe Leib.)

Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.

oersitäts-Jorstgärtner Karl Dörmer zu Gießen auf sein Nach­suchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste

Anhangschiffe zusammen und erlitten ebenfalls Beschädige ungen.Stinnes" konnte seine Reise nicht fortsetzen und wird in den nächsten Tagen jedenfalls zur Reparatur ab­geschleppt werden. Auch der Schraubendampfer erlitt großen Aufenthalt.

Frankfurt a. M., 20. März. An der Germaniastraße, mit der Front nach der Lersnerschule, erhebt sich ein statt­licher Häuserblock, den die Stadt errichtet hat. Der ganze Block umfaßt 12 Zweizimmerhäuser, 2 Dreizimmerhäuser und ein Dreizimmerdoppelhaus. Die Häuser enthalten im Ganzen 64 Wohnungen. Sechs der Häuser sind bereits bezogen und alle übrigen Wohnungen vermietet. Die Mieten betragen in den Zweizimmerhäusern im Parterre 22 Mk. pro Monat, im ersten Stock 24 Mk., im zweiten 23 und im dritten Stock 21 Mk.; in den Dreizimmerhäusern im Parterre 34, im ersten Stock 38 und im zweiten 36 Mk. Die Ausstattung der Wohnungen entspricht bis in die Details allen Anforde­rungen, die man heutzutage an ein gutes Logis zu stellen pflegt. Bewilligt waren für die Bauten 393 000 Mk., für Wege- und Gartenanlagen 11 500 Mk. Die Baukosten für ein Zweizimmerhaus beliefen sich auf 21 000, die für ein Dreizimnierhaus auf 29 000 Mk. Am 15. Oktober 1900 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Die Bauleitung lag in den Händen des Architekten Jakob Müller, unter Ober­aufsicht des Bauinspektors Wilde. Vor den Häuserfronten wird eine hübsche Gartenanlage mit einem Kinderspielplatz angelegt.

* Ein fürchterliches Quidproquo. Mit dem Prinzen Eduard von Anhalt-D essa u verwechselt wurde dieser Tage der sozialdemokratische Reichstags­abgeordnete Peus, welcher von Dessau nach Berlin fuhr und in einem Abteil 1. (!) Platz genommen hatte. Mit demselben fuhr auch der Prinz von Anhalt nach Berlin, und zwar in einem hinteren Wagen, ebenfalls in einem Abtell 1. Klasse. Seine Mitfahrt hatte man telegraphisch nach Wittenberg gemeldet, wo die Passagiere des Zuges auszu­steigen haben, um nach dem Berliner Zug, der auf einem andern Bahnsteig steht, zu gehen. Als der Zug von Dessau nun in Wittenberg antangte, glaubte man dort, der Reichs­tagsabgeordnete Peus sei der avisierte Prinz und empfing ihn unter Verbeugungen, um chn nach dem Berliner Zug zu ge­leiten. Erst als Peus den Stationsbeamten zurief:Meine Herren, Sie irren sich, dahinten ist der Richtige !" wurden sie auf den Irrtum aufmerksam und liefen dem Prinzen, der in­zwischen schon allein seinen Weg nach dem Berliner Zug an­getreten hatte, nach.

* Ueber eine Blutthat in Eberswalde, schreibt man: In dem Hause Bergerstraße 28 spielte sich Dienstag Morgen ein schreckliches Drama ab, dem zwei blühende Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Daselbst hatte der Arbeiter Jaenisch auf dem Hofe eine Parterrewohnung inne, die er außer mit seiner Ehefrau auch mtt deren Tochter aus erster Ehe, der 21jährigen Luise Battels, bewohnte. Letztere hatte ein Verhältnis mit einem Witwer, dem 35jährigen Arbeiter Geißler, einem russischen Unterthan, dem sie bis vor kurzem die Wirtschaft führte. Geißler beabsichtigte das Mäd­chen zu heiraten. In letzter Zett schien eine Erkältung zwischen den beiden eingetreten zu sein, und die Bartels wandte sich schließlich ganz von ihrem Liebhaber ab. Weder Drohungen noch Bitten vermochten das Mädchen umzustimmen, das in seiner ablehnenden Haltung von seiner Niutter be­stärkt wurde. Der Verlassene sann auf Rache und lauerte schon seit eingen Tagen dem Mädchen auf. Montag Abend versuchte er vergebens Einlaß zu der Wohnung der Jaenischs zu erhalten. Er faßte nun einen furchtbaren Racheplan, den er am Dienstag Morgen gegen 5 Uhr zur Ausführung brachte. Als der Arbeiter Jaenisch, der Stiefvater des Mäd­chens, sich zur Arbeitsstätte nach dem nahen Eisenhammer begeben hatte, benutzte der Verschmähte diesen Moment, um durch das Fenster, welches er mit einem Bette zertrümmert, in die Wohnung zu gelangen. Hier zog er einen Revolver hervor und brachte zunächst der Ehefrau eine schwere Ver­letzung in der linken Brnstseite bei; dann stürzte er sich auf die noch im Bett liegende Bartels und gab auf dieselbe zwei Schüsse ab, von denen der eine auf der rechten Kopfieite über dem Ohr in das Gehirn drang und sofort tätlich war, der andere die rechte Hand durchschlug. Nach vollbrachter That eilte der Mörder in eine benachbarte Kammer, riegelte hinter sich zu und erhängte sich mit einem Strick, den er in der Tasche gehabt hatte, an dem Fensterkreuz. Der sofort herbei­gerufene Arzt legte der schwerverletzten Ehefrau einen Not­verband an, später wurde sie nach dem städtischen Krankenhaus übergeführt. Bei Geißler und der Bartels konnte nur noch der Tod konstatiert werden.

" Französische Hilfe. Wie demHamb. Korr." aus Dar-es-Salaam gemeldet wird, leistete am 5. Februar bei einem Waldbrande, der ein Pulvermagazin bedrohte, eine Abteilung Matrosen des französischen KreuzersI n - f e r n o c t" unter dem Befehl des Fähnrichs Benoit wert­volle Httfe.

*Auch ein König im Exil. In Paris wurde soeben Achill Laviarde bestattet, der von seinem Vetter, dem 1661 thatsächlich zum Könige von Patagonien und Araukanien ausgerufenen Aurelius Antonius Laviarde, den Königstitel ererbt hatte. König Achill war seit 1878, dem Jahre seinesRegierungsantrittes", nicht in seinen Staaten, deren Umfang doppelt so groß als Frankreich ist. Er wohnte in Paris an der Place du Trane sehr behaglich und vereinigte einmal wöchentlich seine Großwürdenträger, welche mit allen Orden erschienen, zum Diner, bei welchem es manchmal exotische Gerichte mit araucanischen Namen gab. König Achill starb kinderlos und hinterläßt den Königstttel einem derzeit in Rom weilenden Verwandten.

Vermischtes.

* Lissabon, 20. März. Zwischen zwei Fischer­barken fand gestern bei Nazareth ein Zusammenstoß statt. Elf Personen kamen um.

* Eger, 20. März. Der Lokomotivführer Stark er­schoß heute Nacht in einem Anfalle von Wahnsinn seine beiden Töchter im Alter von 15 und 16 Jahren im Schlaf und stellte sich dann selbst der Polizei.

* Innsbruck, 20. März. Um 12 Uhr 40 Minuten nachts wurden Erdstöße in der Dauer von 45 Sekunden verspürt.

Gießen, den 21. März 1902.

Penfioniruug. Der Großherzog hat den Uni-

Tir beschränkter Submission bis auf weiteres übertragen tvurde, vor, worin derselbe unter Hinweis auf die von ihm. ___.....

Spachten Aufwendungen ersucht, das Vertragsverhältnis ohne Steuererhöhung feststellen'ließ, noch für dieses Jahr bestehen zu lassen. Die Frage der wird ermächtigt, die nötigen Ausgabe: Kündigung des Vertrages wurde s. Z. lediglich auf Vor-' schlag eines Mttgliedes der Stadtverordneten-Bersamm- lung: das Fahren der Fässer und Kehrmaschine aus dem Submissionswege zu vergeben, erwogen. Der Antrag der Baudeputation, das Vertragsverhältnis mit Herzberger bis zum 1. Oktober bestehen zu lassen und die Arbeit dann auszuschreiben, wird zum Beschluß erhoben. Bürgermeister Mecum empfiehlt, dann auch die Kohlenanfuhr beim Gas­werk auszuschreiben. Die Eingabe einer Anzahl Fuhrwerks- besitzer besagt, daß sie sich zurückgesetzt fühlten, wenn ihnen nicht Gelegenheit gegeben werde, mit in Wettbewerb, von dem die Stadt profitiere, treten zu können; das Gesuch geht dahin, die Stadt wolle künftig das Fahren der Fässer und der Kehrmaschine ausschreiben. Stadtv. Hanau spricht j sich für das Ausschreiben aus. Stadtv. Huhn empfiehlt, einen Teil der Gießfässer außer Betrieb zu setzen und bie; Straßen nebst Trottoir aus den Hydranten mittelst Wasser-!

Verteilern zu begießen, womit gleichzeitig die lästige Ver-s pslichtung der Hausbesitzer, die Trottoirs zu begießen, weg-! falle. Bürgermeister Mecum bemerkt, daß es sich heute nicht um die Ausschreibung, sondern nur um Weiterdauer . . - _

des Vertrages handle; das Begießen aus der Wasserleitung mit Wirkung vorn 1. April an in den Ruhestand versetzt und verursache so große Abnutzung des Schlauchmaterials, daß ihm aus diesem Anlaß das Silberne Kreuz des Verdienst­wahrscheinlich die Arbeit nicht billiger werde. Stadtv. ordens Philipps des Großmütigen verliehen.

SW?1 m Etwaigem Ausscheiden der Arbeit ** Ernennungen. Der Großherzog hat den Forstwart

ÜBertiaaen^ b-ümgungslos dem Murdestforderuden Su L Forsthaus Frankel bei Unter-Schönmattenwag Heinrich

Tas zum Anbau van weiteren Kliniken nötige 3um F°chg°rtenaufseh°r bei der Landesuniversität

lande hat die Stadt zum Preise von 2 Mark pro Quadrat-! . ÜOm V ^^tt 1902 ernannt Ferner wurde

meter zur Verfügung gestellt. lieber zwei inmitten bie ®efangcnroärterm am Gefängnis m Mainz Christine von der Stadt erworbenen Geländes gelegene Parzellen Weber zur Gefangenaufseherin an dieser Anstalt mit Wirkung von Simon (3365 Quadratmeter) und Plank II. Erben vom 15. Februar ernannt. Der Großherzog hat den (1042 Quadratmeter) hat Beig. Wolff Kaufvertrag ab- Prioatdozenten Dr. Ernst Kornemann zu Gießen zum geschlossen, dem die Versammlung zustimmt. außerordentl. Professor bei der philosophischen Fakultät der

^as Gesuch des Backerrneisters Jakob Klingel- Landesuniversität, den Oberlehrer an dem Schullehrer-Seminar zum Oberlehrer an dem Realgym- das Gelände dem Gesuchsteller pachtweise überlassen werden. < dU Darmstadt, ^Oberlehrer an d^R^schule und

Tie Lieferung der zur Anlage erhöhter Trottoirs in Progymnasium zu Alzey Prof. Dr. Wlßmann zum der Hofmannstraße erforderlichen Bordsteine wird dem Oberlehrer an dem Oster-Gymnasium zu Mainz, den Ober- H. Müller zu Allertshausen für 798 Mark übertragen. lehrer an der höheren Bürgerschule zu Dieburg Weißgerber

Zu dem Hinweis des Stadtv. Jughardt auf die schad- zum Oberlehrer an der Realschule und dem Progymnasium haften Stellen in den Trottoirs bemerkt Beig. Wolff, twß zu Alzey und den Oberlehrer an dem Oster-Gymnasium zu Auftrag zur Ausbesserung bereits erteilt sei. Mainz Rouge zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule

u n g8^rr igCTe fU mtiägtotfiV erW ^T"9' ^-'Ng °°m 1. AM ab, er»

Älaffe" «Lerbach, 18. März. Nach langem Streben und

tooknDrftinef,relen eOn DrtSfa,,C abge'leh^ s chÄ </e b ä u d?kd^ H ö hkr eV^ür g" 7s chu l e "hfer

Tie Recbnnna der Stadt für iqnn/m gelegt werden. Das Gebäude wird auf dem alten Friedhöfe

die nebst dem Verwaltunasbericht der Büraerm^ist^i ln Bahnhofstraße gegenüber dem Postgebäude errichtet.

StartSnXem bie Fundamente usw. sind schon

WM «eienchm Pasten welche Äwlliche lm Lause des Winters vargenommen Warden. Zur Feier

gegen das B°?jahr, bezw den VEschlag^^ ^ st^r Grundsteinlegung hatten sich außer dem Lehrerkollegium MM» «ästää 5SÄ JKSÄm

L. < or o , P. Y Damen und Herren aus allen Kreisen eingefunden. Er-

Die Einnahmen nnd Ausgaben stellen sich wie folgt (die öffnet wurde die Feier durch einen Gesang des Schüler- emgeflammerten Ziffern bezeichnen bie Ausgaben); chors. Alsdann sprach Oberpfarrer Vogt ein Gebet. Hier-

Rest aus anderen Jahren Mk. 17405391 (Mk. 17.94); ®e= I auf verlas das Kuratoriumsmitglied, der Freiherrlich , bäube Mk. 15160.37 (Mk. 3775.11); Grunbstücke Mk. 30630.70 Riedeselsche Kammerrat Köhler, die zur Niederlegung in Mk. 11817.70): Waldungen Mk. 102 472.06 (40370.12); Gaswerk dem Grundstein bestimmte Urkunde, welche, derDarmst Mk. 1280o1.82 (); Wasserwerk Mk. 68082.98 (); Schlachthaus Ztg." zufolge, folgenden Wortlaut batte-

M Sohnes und des

Jja. odo<.o4 («zooo.z 1), zuchanltalten Mk. 201.25 (22.20); 2Baaqan= I fipifinpn ßtpiffpa,

(?^2 842; Zweite d-utsch-r Kaiser war, unter der Re-

iiäoiIhqi Vollss chule und 6ortbildungs- gierung Seiner Königlichen Hoheit ERNST LUDWIG Großherzoqs

Ä W ^rare ""d -rweü-rt- Mädchen- Lon Hessen und bei Rhein-e.-e., als den Höheren Schulen des

ae.aw®s,

imterbaltuna 2913.27 Mk. (B5966.o9k Str«6,nr.m,nn ber Hand des Gratzd-r-oglichen Kreisstraßenmeisters Jacke, "an

sm» '/qqor,' qq\ 'stv'2 vc». Maurermeister Rosenbaum und der

,083 331-otze Maurerparller Glitsch. Die Kosten des ganzen Baues und seiner

Unterhaltung 2913.27 Mk. (55966.59); Straßenreüiigung 85 Mk. I [^5^'

(45291.99); Straßenbeleuchtung - Äk. (31042.47); offLuliche An- dem sind beschäMat de? M

laaen 168.50 Mk. (10592 90V Brunnen w mx-u, Il. ^.Mstw^oer^uc,

22 99 Äf (ui? qo TnSp ^caurerparuer iDUlicy. ^ie »osten des ganzen Baues und seiner

^stalt^r - M?' (971 Einrichtung bestreitet die Stadt Lauterbach aus ihren Mitteln.

J.^3 33 a§ ^066.18 Mc.Dessen zur Urkund diene ferneren Geschlechtern dieses Pergament,

Zsk U393 -Srnf 6°u-rl°Ichanstalt°n welches die Mitglieder des Kuratoriums der Höheren Bürgerschule

M?» es s » grsto Jmosung - Mk' (öÄm Ättttunaen 937911 S334 77V 8eter- Gott wolle an ihrem Werke di- Bauleute schützen

^42U(4799448)^Schull)'entttaimaÄ?98^30 (^3^-^Gr>,^d- genannten Tag. Das Kuratorium der Höheren Bürgerschule, zinsen und Änerkennunqsgebühren Mk. 808.09 (0 40); Kap'italzinsen obeno^nannten1"?ur*)e .mx^ ^>er Urkunde

Mk. 25 761.64 (258191,99); Oktroi Mk. 120 021.27 (21611 72)- ^9enf^n5en em Exemplar derDarmst.

Hundesteuer Mk. 7 540. .(); Anteil an Stempeltaxen für Wander' , desGießener Anzeigers" unb desSauterb. Anz." lager Mk. 28.50 (); für die Landesunwersität Mk. 80.(924.46)- em gelegt. Die Urkunde selbst wurde nebst den angeführten Fleischbeschau Mk. 7 477.57 (5 299.26); Cholerabaracke und Des- ^egeusränden in einen Zinkkasten gelegt, ber verlötet und ÄÄ^usanstalt Mk. 344.75 (943.82); Zusammenlegung von Grund- in die Höhlung des Grundsteins versenkt wurde. Der siuckeii Mk. 466.69 (311.56) ausgeliehene Kapitalien All. Grundstein wurde dann durch eine Eisenplatte verschlossen, Ob-lh. Eis-nbah7"LLd° - EntDLgung Ak - ^76^4); 7n "n

folgende Zahlen auf: Rest aus vorderen Jahren Mk. 374 246.46 (); r^-Hammer abgegeben wurden, und zwar von dem Stiftungskapitalien Alk. 5542.47 (4052.47); An- und Verkauf von Eroßh. Kreisrat Dr. Wal lau für den Kreis, von dem Gebäuden und Grundstücken Mk. 43 683.22 (29 211.50); Erbauung Bürgermeister Stöpler für die Stadt, von Oberpfarrer gememheitlicher Gebäude Mk. 300. (53345.45); Erbauung von Vogt für bie Kirche, von dem Kreisschulinspektor Andres Strafen und Wegen Mk. 27 960.9o(70 738.00); die folgenden Posttios für das Kuratorium, von Rektor Förmes für die Schule, zeigen keme Einnahmen; die Ausgaben betragen für Kanal- und von dem Kreisstraßenmeister Sockel als des Bauletters Was)erbauten Mk. 17 367.09, Erbauung eines Gaswerks Mk. 51218.69, Das neuniäbniaP m x ol

Erbauung eines Elekrizitätswerkes Mk. 300 000, Anlage eines neuen ^chterchen des Bauleiters Zocket sprach

Friedhofes Mk. 99 588.37, für ein Kriegerdeittmal M. 5011.65. Die als Schlußwort em Gedicht. Mit dem Gesang des Kapitalausnahme verzeichnet an Einnahmen Mk. 736.788.47, an I : sei Dir" von Karl Gläser schloß die

^§9aben 58 ö22. Summa der Vermögensrechnung: Einnahmen offizielle Feier. Daran schloß sich ein Schulaktus der höheren Mk. 1 188 521.57, Ausgaben Mk. 711920.24. Bürgerschule. Rektor Förmes hielt eine Ansprache, die mit

Tem Gesuch des Vorstandes des Lesehalle-Ve r»Mnem Hoch auf den Kaiser und den Großherzog schloß.

eins, um Gewährmlg eines Zuschusses aus städtischen Darmstadt, 20. März. Die Prinzessin Heinrich von Mttteln wird stattgegeben. Wie aus dem betr. Schreiben Preußen wird, von Dresden kommend, am Grün- hervorgeht, ist der Verein zu größeren Aufwenoungen donnerstag, Prinz Heinrich am CHarfreitag Vormittag zum bie Folge das Institut bestehen und Besuche am Großherzoglichen Hofe erwartet.

steiaerte eri?eüxe^ foIL ^ ge- Bingen, 19. März. Heute vormittag fuhr hier der

steigerte Arbett der Bibliothekarin erfordert eine Gehalts- Schleppdampfer Stinnes Nr. 3" mit mehreren son 9ebecte6 in"8gedruckten KatMgs ist nicht Anhangschisfcn zu Berg' Bei Erbach im Rheingau fiel nun tolieiit bcÄetein Bcrsammlung plöhli4 der Strom mit dichtem Nebel zu. In dieser Lage

400 ^arf sowie Unterstützung von jährlich wurde der Schleppdampfer von einem thalwärts kommen-

kur Siem bTÄöfnÄ von 200 Mark den h o llänLisch en^SchraubendamPfer angerannt.

^Elegung des Kataloas zu bewllüaen. Der eine Radkasten vonStinnes 3" wurde vollständig zer-

Zum Voranschlag ber Stadt Gießen für|trumraert, ebenso Keßen infolge des Anpralles auch die