Ausgabe 
20.10.1902 Erstes Blatt
 
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Seifenpulver

Peter Berg,

Braudplatz 14.

im 1,

Eduard Rieger,

Asterweg 8.

durch den Gießener Anzeiger. Gießen, den 17. Oktober 1902.

GroKfterzoglickes Amtsgericht.

rod und Beuern demnächst . Ausführung gelangenden Wiesen- melioratiollsarbeilen,veranschlagt

Warum soll man Kathreiner's Matzkaffee verwenden?

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Weil er als Zusatz zum Bohnenkaffee diesen weitaus bekömmlicher macht und dem Ge­tränk einen milden, besonders angenehmen Geschmack verleiht. Das ist tausendfach erwiesen und von allen erfahrenen Haus­frauen anerkannt.

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Lieferung von Stratzenlaterne«.

Die Lieferung von 7 Straßen­laternen mit 5 Larernen armen und 2 Laternensäulen für die Ge­meinde Birklar soll durch Sub­mission vergeben werden. Die betreffenden Angebote sind an Gr. Bürgermeisterei Birklar, welcher Voranschlag und Beding­ungen eingesehen werden können, bis spätestens den 25. d. M. vor­mittags 10 Uhr einzureichen. Den Angeboten für Laternenlieferung ist eine Musterlaterne beizufügen.

Hungen, am 18. Oktober 1002, Lütmann, 7867 Kreisstraßenmeister.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

Garten strotze 2 (BürgermeistereigebLude) Zimmer Nr. 14.

Cer Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dteustboteu und Lehrlinge«) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.

th den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet.

Angebot der Arbeitnehmer: 1 Schreibgehülfe, 1 Maschinen- Mlosser, 2 Maschinenschlosser oder Heizer, 1 Heizer, 1 Schmied, 1 Schuhmacher, 1 Einkassierer oder Bureaudiener, 3 Pferdeknechte, 1 Herrschastsdiener, 7 Hausburschen, 1 Packer, 1 Herrschastskutscher, 1 Kutscher, 2 Taglöbner, 2 Lauffrauen, 2 Dienstmädchen, 1 Haus- imidchen, 1 Dienstmädchen zu alleinstehender Dame oder als Haus- haäterm, 1 Waschfrau, 1 Frau zum Brötchenaustragen.

Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Branntwein-Brenner, 1 Bau- unb Möbelschreiner, 1 Schweizer, 1 Fuhrknecht, 2 landwirtschaftliche Knechte, 1 junger Kutscher, 1 Haushälterin, 4 Dienstmädchen, 1 Küchenmädchen, 2 landwirtschaftliche Mägde, 1 Lauffrau, 1 Lauf- yrädchen.

Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, 1 Bäcker.

Beerdigte. MatthäuSgemeinde. Den 11. Orwde-^ Johanette Gwhl, geb. Korell, Ehefrau des Taglohner« Hemrich Giehl, 67 Jahre alt, starb den 9. Oktober. Den 14. Okt. Mftma Schwarz, geb. Reibeling, Witwe des UmversitatSkanzlerdlenerS Peter Schwarz, 67 Jahre alt, starb den 11. Oktober. Eft abeth Hofmann, geb. Rohrbach, Ehefrau des Schremermersters August Hofmann, 41 Jahre alt, starb den 11. Oktober. IohanneS- gemeinde. Den 16. Oft Christian August PrätoriuS, Lehrer . P., 92 Jahre alt, starb den 13. Oktober.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Montag, den 20. Oktober, abends 8 Uhr, Bibel stunde Konfirmandensaal der Johanneskirche. 1. JohanneSbrief, Kap. Gott ist Licht, Gemeinschaft, Erkenntnis. Pfarrer Dr. Nau-

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Gerichtssaal.

S Gießen, 17. Okt. Schöffengericht. Gegen den Taglöhner t W. war Anzeige ergangen wegen Uebertretuna der Fahr- raiüverordnung vom 10. Oktober 1899. Er soll in so schnellen l-impo durch die Marburgerstraße gefahren sein, daß er nicht au bet Stelle halten konnte, als ihm ein Mann in den Weg kam, so- bcifc dieser umgefahren wurde und eine Verletzung am Arm da- o.-ntrug. Ta es sich in der Verhandlung herausftellte, daß den jl ngeklagten keine Schuld an dem Unfall traf, wurde er von Strafe ucib Kosten freigesprochen. Der Maurermeister Wilhelm R. aus Heuchelheim war beschuldigt, bei einem Neubau den von ihm d-!'chastigten Arbeitern nicht die gesetzlich voraeschriebene Unter­last geschaffen, auch das Aushängen der bett. Verordnung unter»

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Zlvelges der für Innere Ichrabt, am 28. lten werden. Am -lesdimü in da uf,am Vormittag uöfchußmitglieda, ferenz folgt. Ilm uttcr dem Vorsitz tuptversamm« agesvrdnung auf, lg und Gebet, er Rechnung M egenstand ist bai über religios.siw Kien der Landes. Pfarrer korell »einsames Mittag.

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Bekanntmachung.

In das hiesige Handelsregister, Abt. B, wurde heute eingetragen die FirmaBohrgesellschaft Hessen- Nassau" mit beschränkter Haftung mit dem Sitz zu Gießen, errichtet durch notariellen Vertrag vom 15. September 1902 mit Nachtrag vom 9. Oktober 1902. Gegenstand des Unter­nehmens: Erbohrung und Fasiung von Mineralwasser- und Kohlensäure-Quellen in Oberhesien und Nasiau, sowie die Verwertung derselben, sei es durch eigene Ausbeutung, durch Verpachtung oder auch durch Veräußerung. Stammkapital 100000 Mark. Geschäftsführer: Bergwerksdirektor Wilhelm Wildenhayn zu Gießen, Adolf Bär, Kaufmann daselbst, Kauf­mann Wilhelm Schütz zu Weilburg. Zwei der Geschäftsführer, unter denen sich Wilhelm Schütz befinden muß, find berechtigt, die Firma zu zeichnen. Auf die Stammeinlagen werden folgende den sämtlichen Gesellschaftern nach dem Verhältnis ihrer Stammeinlagen gehörige Vermögensgegenstände im Wert von im ganzen 100 000 Mark eingebracht l 1) der Mineral- quelle in Kirschhofen, einschließlich des bereits angekauften Grundstücks Nr. 393, Kartenblatt 3 der Gemeinde Kirsch­hofen, Nr. des Stockbuchs 596, des Lagerbuchs Nr. 393 und der erworbenen Rechte an dem Grundstück Kartenblatt 3, Parzelle Nr. 392; 2) der von den Herren Wildenhayn und Tölle, sowie Herrn Schütz erworbenen Gerechtsame zur Auf» suchung von Mineralwasser in der Gemarkung Weilburg Nr. 16, 17, 18, 19, 20, 21, Kartenblatt Fl. 5 und der da­selbst bereits begonnenen Bohrung; 3) der von den Herren Wildenhayn, Schütz und Tölle erworbenen Gerechtsame zur Aufiuchung von Mineralwasser in der Gemarkung Löhnberg bezüglich folgender Grundstücke, nämlich: 1. des Grundstücks Stockbuch Nr. Lagerbuch Nr. 4^1 2. der Grundstücke Lagerbuch Nr. 1877, 1978, 1979, 1985 und der daselbst begonnenen Bohrung; 4) der von den Herren Wildenhayn und Tölle erworbenen Gerechtsame auf Mineralwasser- und Kohlensäure-Quellen in Trais-Horloff in Oberhessen und die hierzu gehörenden Verträge mit der Gräflich Solms-Lau- bach'schen Rentkammer und den Eigentümern der an die Quellen angrenzenden Ländereien. Hieran find beteiligt: 1) Wilhelm Schütz mit 17500 Mark, 2) Wilhelm Wilden­hayn mit 20000 Mark, 3) Fritz Tölle mit 17500 Mark, 4) Karl Frensdorf mit 8100 Mark, 5) Adolf Bär mit 8100 Mark, 6) Max Bär mit 8100 Mark, 7) Luise Dulheuer mit 8100 Mark, 8) Hans Brarnkarnp mit 8100 Mark, 9) Helene Schütz mit 4500 Mark. Bekanntmachungen erfolgen

lasten zu haben. $a8 Urteil lautete auf eine G e ldstrafe von vier Mark -^er Landwirt Balthasar N. war angeklagt sern Rmd durch Stockschläge in ärgerniserregender Weise roh mißhandelt zu haben. In der Hauptverhandlung wurde;edoch sestgestellt, daß er sein Rind nur angegeben hat, ohne besonders roh habet zu ver. fahren. Charakteristisch ist, daß bei der Anzeige seitens eines Dorf- bewohners offenbar der Parteihader wahrend der Burgermeister- wahl eine Rolle gespielt hat. Ter Angeklaate wurde frelgesprochen. - Ter Kreisamtsgehilse Wilhelm B., der Technrker Wilhelm L. und der Postgehilse Heinrich B. waren beschuldigt sich eines Nachts, nachdem sie vorher friedlich miteinander gezecht hatten, gegenseitig durch Stockschläge körperlich verletzt zu Habern Ta das Gericht der Ansicht war, daß ein jeder fern Teil SU der Schlägerei beigetragen habe, wurden die Angeklagten zu je 15 Wit. Geldstrafe und zu dem entsprechenden Teile der Gerichtskosten venrrteilt. - Eme ge­riebene Person scheint die Elisabeth S. aus Hardenrod zu fern. Dieselbe ist schon wegen Betrugs vorbestraft. Heute hat sie sich wieder wegen dieses Delikts zu verantworten. Unter andern besitzt sie auch ein Mittel gegen Trunksucht, das sie leichtgläubigen Leuten Ür 80 Wit. auszuschwatzen pflegt. Ta sie auch Haus und Hof zu besitzen vorgiebt, hat man ihr gern JBaren auf Sirebit überlasten, ohne nachher bezahlt zu werden. In Wirklichkeit ist sie aber em völlig mittelloses, betrügerisches Weib Tas Gericht hielt in An­betracht der Raffiniertheit ihres Vorgehens eme Gefängnisstrafe von 10 Wochen für angemessen.

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itletjt wird, kann niemand bestreiten, der die Hühnerhaltung in . 'Lerhessen auf dem Lande auS eigener Anschauung kennt. Mein IIReferat Über die III. Verbands-Ausstellung hat sich überhaupt nicht nil den Zuchtresultaten der einzelnen Hühnerrasten m unserer sagend besaßt, sondern sich nur allein mit der Hühnerhaltung be- || luitigt. Die VerbandS-Ausstellungen sind inS Leben geruien um tl.om Heit zu Zeit ein Bild vorn Stande unserer heimischen Nutz­te lügelzucht zu geben, und man darf daher diese Geflugel-Vor- ufcrungen nicht vom Standpunkt deS Rastenzuchters, der in der )crupt acht nur Sportgeflügel züchtet, aus beurteilen. Von diesem Snsichlspunkt aus kann man nur seine Freude daruber aussprechen, .cri das Hamburger Huhn, welches nun ein Mal fein sogenanntes öaiuernhuhn ist, sondern mehr ein Mittelding zwischen Nutz- und sitirhuhn oildet, in Oberhessen verdrängt wird durch die Jtaliener- Mfe, die etwa 12-15° » mehr Eier legt, leichter aufzuziehen ist, irrt) deren Eier auch erheblich schwerer im Gewichte sind als die

Hamburger Huhnes, wobei noch bemerft werden muß, daß die libltener alle die vom Herrn Einsender dem Hamburger Huhn nachge- iijmien guten Eigenschaften im vollen Umfange ebenfalls besitzen. Der )scr Einsender erkannte ja unumwunden an, daß das Jtaftenerhuhn, wi er jedoch jedenfalls sagen will, als Nutzhuhn, an der Spitze mrrschiert. Diese Thatsache kam bei ben ersten beiden ^rbands-Aus- tettungen in Friedberg und Gießen nicht so zum Ausdruck, wie bei he-.: Budinger Ausstellung; in beiden Verbands-Ausstellungen über- 5 v.°g das am bürg er Huhn erheblich. Was der Herr Einsender

)oat der Qualität der Mmorkazucht sagt, hat nut der tfrage, ob iti diese Rasse für unsere Gegend eignet, nichts zu thun. ^eder Banner der Hühnerhaltung aus dem Lande wird bestätigen, daß ilLe Anstrengungen der Spezialzüchter dieser Rasse (und auch solche ü.ibt es in unserer Provinz) und alle Bemühungen der Geslugel- WerDereine, das Minorkahuhn bei uns heimisch zu machen, bis- ;i-c ohne nennenswerten Ersolg geblieben sind. Dte Grunde dasur Imen in der schweren Auszucht der Kücken, die lange Nicht so rot- )Mstandssähig gegen Wstterungsemflüsse sind, wie die Kucken der Italiener oder m anderer Beziehung rote die der Minorkazucht. tue verständige und in der Hühnerhaltung und Nutzgeflügelzucht , : relrhrene Landwirt ist eben in unserer Provinz dahm gekommen, al:6 landwirtschaftliches Nutzgeflügel das Jtaftenerhuhn 8« beoor- lu aen dafür gab die Büdinger Ausstellung durch dte Vorführung o«ii Proben derjenigen Rasten, welche unser Hühnerhöfe bevölkern, dnien Beweis. Das Jtaftenerhuhn marschiert eben, rote der Herr mfenber zugestehen muß, an der Spitze und nimmt als lanbroirt- !t,astliches Nutzhun in Oberhessen die erste Stelle ein, d. h. die an­te reu, srüher starker gehaltenen in Frage kommenden Huhnersorten äuiat eS an zu verdrängen, bero. hat es teilweise schon verdrängt, ixiran wird auch nichts geändert durch die Liebhaberei^ mtt der diuelne Leute auf dem Lande, die aber keine Landwirte sind, wie , y. Lehrer, Pfarrer rc. z. B. an der Hamburger Raste festhalten ober wohl gar aus Sport Minorkas züchten, für die aber em SBe- beirf bei den Landwirten nicht vorhanden ist.

Aisjug aus 6tn tzinhkitbiitzer» der Stadt tzießeii.

Evangelische Gemeinde.

Getaufte. M a 11 h ä u s g e m e i n d e. Den 12. Okt. Dem . Schneider Heinrich Ludwig Steinbrecher eine ^.ochter, Elli Elise 8 Wlarie, geboren den 28. Juni. Dem Hilssweichenfteller Ludwig I Friedrich eine Tochter, Emma Elisabethe, geb. den 11. September, j Dem Werkführer Philipp Schreiner ein Sohn, Ludwig Heinrich I Martin, geboren den 25. August. Markus gemein de. Den I 12. Okt. Dem Dachdecker Wilhelm Heinrich Schmitt em Sohn, Theodor, geb. den 15. August. Dem Gerber Heinrich Schulz ein Sohn, Wilhelm, geb. den 23. Juli. L u k a s g e m e i n d e. Den 12. Okt. Dem Lokomotivheizer Peter Schaub eine Tochter, Lina Auguste Wilhelmine, geb. den 80. August. Dem Briefträger Her­mann Jlgner eine Tochter, Karolina Amafte Katharina, geboren den 29. Juli. Dem Bremser Heinrich Linkmann em ooljn, Otto Ludwig Karl Wilhelm, geboren den 30. August. Erne uneheliche Tochter, Katharina Blondine, geb. den 23. Sept. Sf^onneS- gemeinbe. Den 12. Oktober. Dem Metalldreher Karl Weinhardt ein Sohn, Hans Karl Theodor, geb. den 24. Julu

Getraute. Wiatthäusgemeinde. Den 11. Oktober. Johann Heinrich Dörmer, Forstgartenaufseher im Forstgarten bei Ließen und Katharine Engel, Tochter des Landwirts Philipp I Engel zu Rüddingshausen. Am 15. Okt. Philipp Uob Schwarz, Militär-Jntendantur-Bureau-Diätar zu Frankfurt a. M. und Wftnna Karoline Emma Hofmann, Tochter des verstorbenen Wietzger- meisters Slugust Hofmann zu Gießen. M ar t uS g emetnb e. Ten 11. Oktober. Wilhelm Heinrich Schmitt, Dachdecker zu Gießen und Anna Dorothea Katharine Dietz, Tochter des verstarb. Dienst- knechts Johannes Tietz zu Nieder-Wollstadt. GeorgJung, Schlosser □u Gießen und Christine Katharine Röhrig, Tochter des Erd­arbeiters Johann Konrad Röhrig zu Gießen. L u k a S g em e i n b e. Den 11. Oktober. Karl Ernst Christel, Hotelbesitzer zu Gießen unb Helene Asch, Tochter bes verstorbenen Schlossermeisters Friedrich Karl Alex. Asch zu Frankfurt a. WL I o h a n n e s g e m e i n d e. Ten 14. Okt. Wilhelm Jakob August Ernst Noll, Schlosser zu Gießen unb Elise Junker, Tochter bes Lohnkutschers Konrad Junker zu Gießen. Ten 16. Okt. Wilhelm Schnabel, Bankbeamter zu Frankfurt a. WL unb Katharine Lina Weeg, Tochter bes verstor­benen Schuhmachermeisters Christian Weeg zu Gießen. I

Submission.

Für die psychiatrische Klinik oll die Lieferung von

5 Ctr. guten Tafeläpfeln

300 w Kartoffeln

10 Weißkraut auf dem öffentlichen Sub- miffionswege vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen auf dem Verwaltungsbureau nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen.

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungs­termin Donnerstag, den 23. Oktober, vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen. 6974

Der Zuschlag erfolgt bis zum 30. Oktober 1902.

Gießen, den 3. Oktbr. 1902.

Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik.

Verdingung

von Grabenarbeiten.

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23 Stück Rindvieh (dar­runter 9 Kühe und 11 Stück Jungvieh Simmen« thaler Rasse)

9 Zuchtsauen

2 Fohlen (3l/, jährig)

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2 Jährlinge ru 4 Mutter- lämmer.

Die gesteigerten Tiere werden gegen Barzahlung ober Bürg­schaft gleich verabfolgt.

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zu 460 Mark, sollen Donners­tag, den 23. d. AUS., nach­mittags 172 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Bersrob durch öffenttiches Ausgebot in 2 Losen oder im ganzen vergeben werden. Voranschlag unb Bebingungen nebst Projektplan liegen ebenda­selbst zur Einsicht offen. 7368 Gießen, ben 17. Oktober 1902. Großh. Kulturinspektion Gießen. Wißmann.

Der der Gemeinde Ettings­hausen gehörige 7374

Basalt- und

Pflastersteinbruch soll am 28. Oktober, mittags 2 Uhr, auf dem Rathaus da­selbst auf wettere 6 Jahre verpachtet werden.

Die Bedingungen liegen für die Interessenten auf Großh. Bürgermeisterei-Bureau zu Et­tingshausen offen.

Großherzogi. Büraerrneisterei Ettingshausen.

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Bekanntmachung,

bett.: Das Einhallen der Tauben während der Saatzett.

Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis aus Art. 79 M Feldstrafgesetzes aufgesordert, ihre Tauben von jetzt bis 81. Ok- laber in den Schlägen einzuhallen. Uebertretungen dieser Vorschrift Essen nach Wlaßgabe des Feldstrafgesetzes zur Anzeige unb Be- lamsung gebracht roerben.

Diese Bekanntmachung finbet auf bie Militärbrieftauben keine Slnroenbung.

Gießen, ben 16. Oktober 1902. 7837

Grvßherzogtrcye Bürgermeisterei Gießen.

________Mecum._______________

Iergevung von Aauarveitm.

Zur Erbauung einer Central-Wafchanftalt für die Kliniken werden folgende Rohbauarbeiten bezw. Lieferungen unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni : 11893 hiermit öffentlich ausgeschrieben:

LoS I: Erd- und Maurerarbeiten; darunter

200 cbm Bruchstein-, 309 cbm Backsteinmauerwerk, 59 qm Lungsteinverkleidung;

Sos II: Steinhauerarbeit (Lungstein)

3,56 cbm Fensterbänke rc.,

19 lfde. Meter Treppenstufen;

«os III: Lieferung von Walzeifenträgern, 9975 kg; Los IV: Zimmerarbeiten, darunter 63 cbm Tannenholz, 14 cbm Kiefern-Fachwerksholz.

Angebotsunterlagen können auf unserem Zweigbüreau, Frankfutterstraße 83, eingesehen, Angebotsformulare (keine Zeichnungen) zum Selbstkostenpreis dotther bezogen werden.

Offerten mtt bezeichnender Aufschrift sind spätestens bis 25. Oktober, vormittags 10 Uhr, dem Eröffnungstermin, ccuf genanntem Bürecm einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 15. Oktober 1902. 7262

Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten.

Becker.