Teilnehmern meldet. Etwa beabsichtigte Anschlüffe müssen binnen 14 Tagen bei dem hiesigen kaiserl. Postamt onge- meldet werden, wo Formulare zu Anmeldungen abgegeben werden.
Laubach, 18. Febr. Unsere telephonische Verbindung, die sich bis jetzt aus die einzige Linie Laubach— Freienseen erstreckte, wird demnächst von hier aus eine be- deutende Erweiterung erfahren. Zunächst sind die Ausführungen der Jernsprechstellen nach Hungen nach Süd und nach Mücke nach Nordorst geplant.
8 Hoch-Weisel, 18. Febr. Bei der heutigen Beigeordnetenwahl siegte unser bisheriger Beigeordneter, Gastwirt Mohr über den Gegenkandidaten Konrad Dämon IV.
•* Friedberg, 18. Febr. Die uns gestern von unserem ^.-Korrespondenten zugegangene Nachricht, dass der Dekan Buch hold m Friedberg gestorben sei, ist auf ein am Samstag in Friedberg umgehendes Gerücht zurückzuführen, das sich glücklicherweise als irrtümlich erwiesen hat. Der alte Herr, der allerdings bereits im 87. Jahre steht, befindet sich wohl, und es ist zu hoffen, daß er noch manches Jahr seinen An- gehörigen erhalten bleibt.
ti. Darmstadt, 19. Febr. Das Bureau der 2. Kammer, sowie die Fratlionsvorslände werden Mittwoch Vormittag i/ilO Uhr eine gemeinsame Sitzung abhalten, um die Anordnungen betr. die Einteilung der Budget-Beratungen zu treffen.
Mainz, 18. Febr. Der in der Nacht von Freitag auf Samstag von der hiesigen Polizei Verhaftete, der im Besitze einer Anzahl Brechwerkzeuge, goldener Uhren u. s. w. gewesen ist, wurde gestern Morgen unter Bedeckung nach Mannheim gebracht, um dort wegen schweren Einbruchs abgeurteilt zu werden. Sobald dies geschehen, wird er nach Köln transportiert, um dort ebenfalls wegen Einbruchs abgeurteilt zu werden. Auf die Ergreifung des Einbrechers war eine Belohnung ausgesetzt, die nunmehr dem hiesigen Polizeipersonal zuteil wird. — Der städtische Schulvorstand hat das Gesuch des Verbandes deutscher Frauenvereine zur Gründung einer Ober-Realschule für Mädchen als zurzeit unthunlich abgelehnt. — In einem renommierten rheinhessischen Weinort sind in verflossener Woche die Keller eines angesehenen Weinproduzenten, der alljährlich mit großem Erfolge Weinoersteigerungen abhält, gerichtlich versiegelt worden.
b. Mainz, 18. Febr. Die hiesigen Schneidermeister haben eine Ein- und Verkaufs-Genossenschaft m. b. H. gegründet. Bisher hatten sie bereits eine gemeinschaftliche Einkaufskasse.
Frankfurt a. M., 18. Febr. Der deutsche Fleischer- verband, der hier seinen Sitz hat, wendet sich in Eingaben an Staats- und Kommunalbehörden gegen die Forderung der Landwirtschaft, daß der Handel von den Schlachtoieh- märkten nach Lebendgewicht obligatorisch eingeführt werde.
Vermischtes.
* Kronberg, 18. Febr. Das Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen beabsichtigt zu Ostern seine Uebersiedelung nach Schloß Friedrichshof, wo die Hofhaltung wahrscheinlich das ganze Jahr über verbleibt, auch wird dort das griechische Kronprinzenpaar im Sommer einen längeren Aufenthalt nehmen.
* Münchberg (Oberfranken), 18. Febr. In Haid bei Münchberg erstickten bei einem geringfügigen Brande drei Kinder eines Fabrikarbeiters.
• Paris, 18.Febr. Das Duell zwischen Cavaignae und Renault hat heute vormittagstattgefunden, ohne daß einer der beiden Gegner verletzt wurde.
* Duellforderung eines Freigesprochenen gegen den Staatsanwalt. Wie ine „Köln. Volks- ztg." aus Elberfeld erfährt, hatte wegen des vom Ersten Staa tsanwaltJohnenim letzten Militärbefreiungsprozeß über den Oberstabsarzt Schimmel gefällten ungünstigen Urteils letzterer beabsichtigt, dem Ersten Staatsanwalt eine He rausforderung zum Zweikampf zugehen zu lassen. Daraufhin se ibei dem Kartellträger Schimmels ein Brief Johnens eingegangen, in dem dieser die Herausforderung prinzipiell ablehnt und gleichzeitig bedauert, die Aeußerung gethan zu haben, da er die Möglichkeit zugeben muß, daß der Ver
dacht, für der, es an ausreichendem Beweise nach dem freisprechenden Urteil Schimmels fehlt, von Anfang an unbegründet gewesen fei. Er fügt an, „daß wir uns geirrt haben".
Theater, Kunst und Wissenschaft.
Hamburg, 18. Febr. Ter hiesige Ehemiker Tr. Karl Fietz hat ein Fluidum erfunden, das, gewöhnlichem Wasser zugesetzl, ej n e von Petroleum nicht z n unterscheidende Flüssigkeit ergiebt. Dasselbe tarnt sowohl zu Beleuchtung^ als zu veizzweücn verwendet werden. In eurer gewöhnlichen llampe mit gewöhnlichem Docht gebrannt, erzielt es eure äusser- ordenllich wcrße Flamme von der doppelten Starke einer P e l r o l e u m s l a nr m e. Das Flurdiunr ist nicht explosiv. Es har sich in London eine Gesellschaft zur Ausnutzung dieser Erfindung gebildet.
©mdjtölmiL
M. Gießen, 18. Febr. Strafkammer. Ten Vorsitz führte. Landgerichtsdireltor Gungerich, die Anklagebchörde verirai Staatsanwalt Neuss. Die Eheleute Reinhold K a |i n e v aus Alsfeld waren von dem dortigen Schöffeirgericht wegen der gemcinjchastlich begangenen Tclitic des Hausfriedensbruchs und der Körperverletzung zu je 10 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Tie Slraslammer änderte aus die von der Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung hin das gesetzlich unzulässige Strafmaß dahur ab, das; jeder der Angeklagten zu 2 Wochen GHängms verurteilt wurde. Ter Mitangeklagte Ernst W a g ii e r wurde mangels Bcweiies freigesprochen. — Gegen den Bäckergesellen Gnslav Rohrbach aus^ .peübronn wurde unter Ausschluss der Oeffentlichkcit wegen Liiilichkens- verbrechens verhandelt unb aus eine »monatliche Gefängnisstrafe, abzüglich 1 Atonal erlittener Untersuchungshaft, erlannt. — Ter Maurer Ludwig T a u l aus Schlitz ist der fahrlässigen Brandstiftung beschuldigt. Er hat, als er einen Herd nebst Kessel in einem Hause in Schlitz setzte, die Mauer zwischen Kessel und Haus wand nur ui der halben vorfchrijtsmässigen Ticke hcrgesteUl. Tas Feuer teilte sich dann der Hauswand mit, von der em Holzbalken in Brand geriet. Zufällig wurde der Brand rechtzeitig entdeckt uiid größerer Schaden verhütet. Erschwerend fiel für den Angeklagten ms Gewicht, daß er es unterlassen hatte, den Hausbesitzer zu einer Nachprüfung durch einen Sachverständigen zu veranlassen. Tas Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von einer Woche. — Der Heinrich Schneider aus Trais-Horloff ist der Zechprellerei angeklagt. Tie vom Schöffengericht Hungen verhängte Strafe wird mit Rücksicht aus den geringen Betrag der Zeche — 39 Psg. —, und die Unbestraslheck des Angeklagten in Bezug auf Eigentumsdelikte auf zwei Tage Gefängnis herabgesetzt. — Em Standesbeamter hat — analog früheren Fällen — vor einer Eheschliessung unterlassen, gemäß § 69 des Personenstandsgesetzes und § 1314 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu prüfen, ob die Braut, die Witwe mit Kindern erster Ehe war, von dem Bormundschastsgericht sich em Zeugnis verschafft hatte, daß sie ihren zu Gunsten der Kiiider erster Ehe getroffenen Verpflichtungen bezüglich der Vermögensverwaltung ge- nügt hat. Er wird zu einer Geldstrafe von 5 Alk. verurteilt.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Bad-Nauheim, 18. Febr. Ter Verwalter im Konlurs oer Fabrik feuer- und säurefester Produkte, Vallendar-Bad-Rauheim, Justizrat S a y n, bestreitet alle Ersatzansprüche ans Kurssturz sowie die Forderungen des Exdirektors Boeing und der früheren Aufficbtsräte.
Koblenz, 18. Febr. Heute fand vor dem Amtsgericht Ehren- breüstein ein Prüfungstermin betr. die angemeldeten Forderungen in der Konkursmasse der Aktiengesellschaft Fabrikseuer- und säurefester Produkte in Vallendar statt. Die Forderungen erster Klasse wurden anerkannt, jedoch ihr Vorrecht bestritten; die Forderungen zweiter Klasse (Gemeindesteuern, Handelskammerbeitrag) werden beftritten, desgleichen die Forderungen dritter Klasse (Feuerversicherung, Beitragszahllmgen für die Be- rufsgenosienschaften, Arbeilerversicherungen usw.) Tie gellend gemachten Forderungen, die sich aus dem Kurssturz der Aktien ergeben, wurden sowohl von der Konkurs» erwaltung als auch vom Vertreter des Direktors Boeing bestritten. Tie angemeldeten Forderungen betragen iiisgesamt 254.
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
b. Darmstadt, 19. Febr. Prinzess in Heinrich von Preußen ist heute Vormittag 1001 Uhr mit ihren beiden Söhnen Sigiömund und Heinrich hier eingetroffen und am Bahnhof vom Großherzog, dem preußischen Gesandten nebst Gemahlin und dem Grafen von Erbach-Schönberg nebst Tochter empfangen worden. — Die Abberufung des hiesigen preußi- scheu Gesandten, Prmzen zu Hohenlo h e-Oehring en, steht bestimmtem Vernehmen nach in kurzer Zeit bevor.
Berlin, 19. Febr. Das Zentrum hielt gestern Abeud die augekundigte Fraktious-Sitzung ab, um Stellung zu nehmen zu der Frage der Mindestzölle für Getreide.
Tie Sitzung dauerte S1/» Stunden. Tie allgemeine Aussprache ergab, daß die große Mehrheit der Fraktion gewillt ist, sich auf den Standpunkt des Kompromiß-Antrages zu stellen. Auf dieser Grundlage werden die Kommissions-Mitglieder dis Zentrums >m Verein mit deu übrigen zolltarif-freundlichen Parteien in der Kommission zunächst vorgehen. Ein förmlicher Beschluß wurde jedoch nicht gefaßt
Nizza, 19. Febr Gestern wurde ein deutscher Baron auf Verfüguug der Pariser Staatsanwaltschaft verhaftet. Terfelbe wird des Betruges und oer Spionage beschuldigt. Er befand sich im Besitze mehrerer Lebel Patronen und ftanzö- fifcher Generalstabskarten Tie Behörden bewahren Stillschweigen über die Affaire.
l'ondon, 19. Febr. Ter „Standard" meldet ans Pretoria von gestern: Die Buren brannten die deutsche Missionsstation Rueler im Spelnnkendistrikt im nördlichen Transvaal nieder. — Eine andere Meldung des „Standard" aus Pretoria besagt: In der Nacht, in der man erwartete, daß der Burengeneral Ben Viljoen als Gefangener von Machadodorp nach Pretoria gebracht werden sollte, legten die Buren zwischen Machadodorp und Dal- nianutha eine Mine unter die Bahnlinie. Sie beabsichtigten wahrscheinlich, den Zug zum Entgleisen zu bringen und den General auf diese Weise zu befreien. Ein Fürderkarren, der dem Panzerzug voransfuhr, wurde von der 9)hne in die Luft geschleudert und zertrümmert. Der Zug selbst wurde nicht beschädigt. Der Plan der Buren wäre in jedem Falle mißlungen, weil Viljoen nicht in Machadodorp, sondern in Talmanntha zur Bahn gebracht wurde.
Madrid, 19. Febr. Nach langen heftigen Debatten, woran sich alle Parteiführer beteiligten, beschloß die Kammer die Verhängung des Belagerungs-ZustandeS über alle Provinzen. In Barcelona wurden bei den Zusammenstößen zwischen Ausständischen und Truppen 15 Personen getötet. Die Ausständischen verhinderten tue Beerdigung der Leichen. Der geheime Agent, der mit der lieber» wachung der Anarchisten beauftragt war, wurde durch mehrere Revolverschüffe verwundet. Es gelang ihm jedoch, sich in Sicherheit zu bringen.
Barcelona, 18. Febr. Der neue Präfekt hatte heute eine Beratung mit den Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeiter. Zwischen den letzteren erfolgte eine Einigung über die Grundlagen der Beilegung des Ausstandes, wonach alle Arbeiter die Arbeit unter den gleichen Bedingungen, wie vor dem Ausstand wieder aufnehmen würden. Es soll ein gemeinschaftliches Schiedsgericht zur Prüfung der erhobenen Ansprüche eingesetzt werden.
Wien, 19. Febr. Gestern trat in Abgeordnetenkreisen das bestimmte Gerücht auf, der Finanzminister erkläre, Oesterreich in der Zuckerfra ge nicht isolieren zu können, und die österreichische Regierung werde den englischen Forderungen nachgeben und den Eingangszoll für Zucker auf 5 Frs. herabsetzen. Man führt diese Entschließung auf gleiche Absichten der deutschen Regierung zurück. Die Nachricht ruft in agrarischen Kreisen große Erregung hervor.
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Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt a. 11.. 19. Februar.
8 VgO/o Reicheanleihe . . 102.15 8% do. ... 92.00 8‘/,°/o Koneole .... 101.90 ßO/o do 91.80 8*/e% Heesen .... 100.00 3% Heseen .... —.— 4% Oeeterr. Goldrente . 103.00 4‘/,% Oeeterr. öilberrento 101.75 4% Ungar. Goldrente . . 101.00 4% Italien. Rente . . . 120.00 4%% Portugiesen . . . 42.00 '0/ Portugiesen .... 27.75 1% C. Türken .... 27.90 Türkenloee 114.40
4% Griech. Monopo 1-Anl. 45.00 4%% äussere Argentiner —.—
Tendenz:
3u/q Mexikauer .... 26.80 4,/g /•> Chinesen .... 90.95 Electric. Bctuckert ... 122.50 Nordd. Lloyd .... —.— Kreditaktien 219.00 Diskonto-Kommandit . . 194.90 Darmstädter Bank . . . 138.70 Dreedi ner Bank .... 137.20 Berliner Handelsges. . . 151.50 Oeeterr. Staatsbahn , . . 145 00 Lombarden .... 19.00 Gotthar-ibahn 168.70 Laurahütte 205.50 Bochum ...... 201.00
Harpener ..... 160.50
schwächer.
Seidenstoffe
von Elten & Haussen, g anOluna Krefeld.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Gartenitraste 2.
Angebot der Arbeitnehmer: 1 Maurer, 2 Schlosser, 1 Schreiner, 2 Fuhrknechte, 2 Taglöhner, 1 Wickelmacher, 1 Haus- burjche, 1 Schmiedelehrlmg zu katholischem Meister, 2 Laufwauen, 1 Schenkamme, 1 ältere, gut einpfohlene Frau als Wartfrau zu Kindern, 1 Büreaugehilfe, 1 Magazinier.
Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Schmied, 1 Schmiedelehr- lina, 1 Schneider, 1 Fuhrmann, 2 Schreinerleyrlinge, 1 Köchin, 3Dienstmädchen, 1 Laufmädchen.
Nrrstholzversteigernng im Butzbacher BZald.
Montag den 24. Februar werden in den Distrikten Struch, Öroalb, Dillenberg, Pfingstweide, Zipfen und Schrenzer des acher Stadtwaldes versteigert:
2Ö Ltchenstämme — 16,25 Cbm. (34—48 Ctm. stark, Schnittholz), 107 Eichcnstämme = 37,48 Cbm. (bis 29 Ctm. stark, Wagnerholz,
70
261
Bauholz).
Fichten- und Kicferustämmc — 23,92 Cbm. (bis 33 Ctm.
1
2
54
stark bis 20 Meter lang.)
Vncheustamm — 0,80 Cbm. (45 Ctm. stark),
Birkeustämmchen — 0,42 Cbm.,
Eicheu-Derbstangeu — 3,54 Cbm. (Dagnerholz, Deichseln), Fichtcu-Derbstaugcn — 13,61 Cbm. (bis l^Mlr. lang) und 1110 Fichten-Reiostaugen — 25,40 Cbm. (bis 10 Mtr. lang, 5 und ,6 Ctm. stark).
Zusammenkunft vormittags 10 Uhr aus der Kreisstrabe nach Espa an der Wegjcheide nach Cleeberg bei der Hauptschneise.
Butzbach, den 16. Februar 1902.
Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. K ü ch e L
ist der wichtigste Pflanzennährstoff, erhöht die Ernten und verbessert die Qualität dereelben.
Zur bevorstehenden Frühjahrsdüngung bringen wir unsere überall bewährten Kalisalze:
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mit garantiert 9% reinem Kali,
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Man versichere sich, dass die Kalisalze von den uns angeschlossenen Kalisalzbergwerken stammen, da nur dann eine Gewähr vorhanden ist, dass die Ware auch wirklich mit den oben angegebenen, von uns garantierten Kaligehalten geliefert wird. 1466
Verkaufssyndikat der Kaliwerke, Leopoldshall-Stassfurt
Giessener fesehalle-Verein.
Donnerstag den 20. Februar 1902, abends &l/2 Uhr:
Mulliche Mitglieder - PerMUilrmg in den Räumen der Lesehalle.
Tages-Ordnung: 1. Geschäftsbericht über das abgelaufene Dereinsjahr. — 2. Neuwahl des Vorstandes. — 3. Verschiedenes.
Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Borstand.
Donnerstag, 20. dS. MtS., nachmittags 2 Uhr, sollen dahier, Neuenweg 28, verschiedene Haus- und Küchengeräte sowie 2 'Mille Cigarren u. v. A. zwangsweise gegen bar versteigert werden. 0691
Gießen, den 19. Februar 1902. Seipel, Gerichtsvollzieher.
OOOOOOOOOQ
Stadt. Schlachthaus.
Freibank.
Heute uflo iMücgttt:
Schsenvejsch 5U pfg.
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Submission.
Für die psychiatrische Klinik soll für das Rechnungsjahr 1902/03 auf dem Wege öffentlicher Submission die Lieferung »on 7000-8000 6tr.6ootS vergeben werden.
Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 3 bis 5 Uhr nachmittags in dem Verwaltungsbureau offen.
Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum
Mittwoch, 26. Febr. 1902, vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben.
Der Zuschlag erfolgt bis 15. März d. I.
Gießen, 18. Februar 1902. Großh. Direktion
der psychiatrischen Klinik.
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