Tendenz: ruhig.
VV-
9
123
2249
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2245
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2262
2264
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2660
84
40
121
Groß-Rechtenbach, den 17. März 1902.
26.40
90.75
113.70
101.10
44.60
28.60
28.30
115.40
45.30
rm
n
ii
Brücke eingestürzt sei. lieber 100 Personen sollen er- trunken sein. ---———
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Z. 1 Handarbeitswägelchen mit Jauchefaß,
4. 1 Breakwagen
öffenllich versteigert werden.
Krofdorf, 17. März 1902.
Leib, Vollziehungsbeamter.
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Montag den 24. d. M. wird im hiesigen Gemeindewald, Abteilung Wurzel und See, folgendes Holz versteigert :
süchtiges Mädchen für Hcms- arbeit sucht »um L April
01109 Frau Postdrrektor Schäfer.
Die Zusammenkunft ist vormittags V29 Uhr auf der Thalschneise am Pflanzgarten.
Großen-Linden, den 17. März 1902.
Großherzogl. Bürgermeisterei Großen-Linden.
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vekanntmKchUKg.
Im Auftrage der Gemeinde- lasse zu Krofdorf werden am IS. März d. I., vormitt. 8 Uhr, auf dem Bureau des ^Gemeinde-Rentmeister E h r i g Hierselbst die nachbezeichneten Sachen, nämlich:
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Kiefern- und Fichtenstämme von 13 bis 39 cm Durchmesser u. 4 bis 17 m Länge mit 51,41 fm. ,
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Paris, 18. Marz. Der „Eclair" schreibt: Seit einiger Zeit wird in politischen Kreisen die Frage ventiliert, ob da8 jetzige Ministerium auch nach den Wahlen bestehen bleibt. Waldeck-Rousseau soll beschlossen haben, am 1. Ium dem Tage des Wiederzusammentritts der Kammer zu demissionieren. Er soll dasselbe von sämtlichen Mitgliedern des Kabinetts verlangt und von diesen die bindende Erklärung gefordert haben, nicht Mitglied des neuen KabmettS zu werden. Um sich von den Anstrengungen der letzten Zeit zu erholen, beabsichtigt Waldeck-Rousseau, eine Reise von 8 bis 9 Monaten zu unternehmen, zunächst nach Dänemark, Schweden und Norwegen. Im Winter wird er Egypten bt- suchen. Waldeck-Rousseau will dann nach seiner Rückkehr dre Leitung des Kabinetts wieder übernehmen, um sie bis zum Ablauf der Präsidentschaft Loubets zu behalten und dann für die Präsidentschaft zu kandidieren.
Mailand, 18. März. Die Berichte bezüglich des Ausstandes derLandarbeiter lauten fortgesetzt beunruhigend. Der Streik dehnt sich auch auf die Provinzen Padua, Verona und Mantua aus. 10 000 Landarbeiter durchzogen am Sonntag die Straßen der Stadt Verona. Die Zahl der Ausständigen in der Provinz Ferrara beträgt 30 000, in Rovigo 20 000. Die Eigentümer beschloßen äußersten Widerstand gegenüber den Forderungen der Landarbeiter und Kolonisten. Lieber wollen sie ihre Fel der unbebaut lassen. Zahlreiche Verhaftungen und Austreibungen von Kolonisten fanden statt. 3iach Varese, in der Provinz Como, wo Straßen-Unruhen ausbrachen, ging ein Regiment Infanterie ab.
Franzensveste, 18. März. Eine mit dem Schnellzuge von Verona nach München reisende junge Dame wurde verhaftet, weil sie in der Nähe der Stadt Roveredo ihr neugeborenes Kind aus dem Koup e-Fe n ster geworfen hatte. Das Kind war auf der Stelle todt. Die ’ Identität der Verhafteten ist noch nicht festgestellt.
Krakau, 18. März. Blättermeldungen zufolge soll in l Sosnowice der Vertreter einer Warensirma unter dem Ver- . dacht verhaftet worden sein, die Sendungen von Dokumenten 1 des Obersten Grimm nach Deutschland vermittelt zu haben.
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Knüppel (hiervon 34 rm in Schichten von 2,5 m Länge), 2380 Wellen, 78 rm Stöcke. Nadel: 345 rm Knüppel (hiervon 125 rm in Schichten von 2,5 bis 3 m Länge), 3200 Wellen, 75 rm Stöcke.
Zusammenkunft morgens 9^2 Uhr auf der Frankfurterstraße, an Abt. Neuwald.
101. Belohnung demjenigen, welcher mir zur Er-- mittellmg der Person behilflich ist, die mir von der Umzäunung an meinem Grundstück im alten Feld das Drahtgeflecht ent- roenbet hat. 2“47
Christ. Pfeiffer, Gartner.
Telephonischer Kursbericht* l'rankfart ». 51.. 18. März 1902.
D ä London, 18. März. Der Kriegsminister hat Lord Kit- chener telegraphisch ersucht, eine strenge Aufsicht über den Verbrauch von Zug- und Lasttieren auszuüben und ihm erklärt, daß die Regierung vor den großen Kosten einer Erneuerung des Pferdematerials zurückschrecke. — Als Antwort auf eine Anftage über den südafrikanischen Krieg erklärte Lord Roberts, es sei kein Anlaß vorhanden, sich über die jetzige Lage zu beunruhigen. — Es ist völlig unrichtig, daß Lord Kit- chener aus Gesundheitsrücksichten seine Zurückberufung nach England beantragt habe.
31/2% Reichsanleihe
3% do.
3>/,o/v Konsole .
3% do . .
3*/2o/o Hessen 3% Hessen . .
40/ Italien. Rente . . . 4V2% Portugiesen . . . oO/' Portugiesen.....
1% C. Türken . . . . Türkenlose ....*• 4% Griech. Monopol.-Anl. 4*/,% äussere Argentiner
Gerichtssaal.
Kassel, 17. März. Der in dem Prozeß gegen den Auffichts- «at der T r e b e r t r 0 ck n u n g s a e s e l l f ch a f t als Zeuge vernommene Kaufmann Georg Christian Schäfer wurde von der L Strafkammer des hiesigen Landgerichts roegen fortgesetzter Er- vressung, begangen an dem Kaufmann Richard Schlegel, dem früheren stellvertretenden Vorsitzenden der Trebertrocknungsgesell- schaft, zu 9 Monat Gefängnis und zweijährigem Ehrverlust bei sofortiger Verhaftung verurteilt. Schlegel hatte sich 1897 zur lähr-
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
Berlin, 18. März. Wie der „Dtsch. Tgsztg." mstgeteilt wird, ist die Frage, ob und in welcher Form den Mitgliedern der Zolltarif-Kommission für den Fall, daß sie während der Vertagung des Reichstages weiter tagen sollte, Diäten zu gewähren seien, vor der Hand unerledigt geblieben. — Zum 70. Geburtstage des General-Feldmarschalls Grafen Waldersee (8. April) wird der Magistrat der Stadt Hannover ein großes Festbanket veranstalten. Man rechnet auch auf das Erscheinen des Kaisers.
London, 18. März. „Reuters Bureau" meldet aus Pretoria vom 17. März: Ein Bureneinfall in llpper- tugela mißlang. Der Feind war gezwungen, sich zurück-
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Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
»„KCL 17. März. 112 Mitglieder der hiesigen F l e r s ch e r - . «nnuna gründeten eine Genossenschaft für H aule- und 3»llverwertung. Im Hinblick aus dre großen finanziellen , Infolge, welche eine ähnliche m Frankfurt a. M. bestehende Ver- Nauna verzeichnen konnte, dürfte dre Mrtglrederzahl m aller- nörfiiter Zeit schon bedeutend zunehmen.
_ Znr Börsenstimmung. Während dre Börse noch vor wenigen Wochen der leisesten Anregung willig folgte und die Ku^e hbmuiiehtc, bleibt sie jetzt bet elbst thatjachlich günstigen Nach- ricksten vollständig W und es ist wieder die Lustlosigkett em- getreten, die im vorigen Jahre durch Monate zu beobachteniwafc. Weder die Unterzeichnung der ungarpchen Conversion vermochte das Geschäft irgendwie zu beleben, noch der Abschluß der neuen russischen AnN. Es ist eben wieder die alte Leier: zuerst wird das Prrvat- kavital durch allerlei Stimimmgsberrchte, unter denen d,e Behauptung dou einem allgemeinen Wrederauchluhen der Industrie die Hauptrolle spielte, zur Kauflust angeregt, und hat es gekauft, fcßfänt auf einmal die Stimmung um, warum weiß kem Mensch.
9_ Pg^ugicsisches Tlrrangemcut. Dre portugiesischen Staatssonds steigen, da nunmehr offiziell bekamst gemacht wird, daß ein Einvernehmen mit sämtlichen Gruppen der Staatsglaubiger evüelt wurde und dem Cortes denniächst eine entsprechende Vor- lage zugehen wird. Eine nochmalige VeZchleppung der Angeleaen- bett wird nun nicht mehr befürchtet. - Nun, so bombenfest ist dies denn doch noch nicht; man hat m dieser Beziehung mit Portugal schon die schlimmsten Erfahrungen gemacht.
' — 4prozentige steuerfreie russische Staatsanleihe. Von
dieser Anleihe im Betrage von 393 Mill. Mk. gelangen demnächst 300 Mill. Mk. zur Emission. Die Anleihe ist entsprechend der Tllgung der chinesischen Entschädigungssumme spätestens m39Jahren zu amortisieren. Eine Verstärkung der Amortisation ist bis zum L Januar 1915 ausgeschlossen. - Das ist das Neueste, was man hi dieser Angelegenheit erfährt. Heber den Subflriptionstermm, den Emissionskurs u. s. w. wird noch nichts veröffentlicht. Das kommt alles langsam, nach und nach, um das Interesse wach zu erhallen. Anleihe. Die Verhandlungen mst der
Dttomanbant wegen einer neuen serbischen Anleihe von 90 Mill. sind ins Stocken geraten. Der diesbezügliche Vertrag wird dem Parlament kaum noch vorgelegt werden können. ,
Von der Bogtländifchen Wcbwarcnindustrre wird gemeldet, daß die Reise des Prinzen Heinrich der Industrie große Vorteste gebracht hat. Die amerikanischen Auftrage gehen fo zahlreich em, daß die vorgeschriebenen Lieferungsfristen nicht immer emgehalten ^^'Neue'Anleihen. 20> d. findet in Berlin die Subskriv- üon auf die 3V»prozentige Schleswig-Holsteinische Provmzanleihe von 1902 statt. Die Anleihe beträgt 3600000 Mk. Der Zeich- mmqspreis ist auf 90.40 Prozent festgesetzt. — Am 19. d. Mts. findet die Zeichnung auf 4 ,2 Millionen Mark 3 /zprozentige Karlsruher Stadtanleihe von 1902 statt und zwar zum
Rheinische Kaffee-Effenzfabrik, Worms. Herr Moritz Karlebach aus Karlsruhe hat die Herrn W. Kahn gehörige Fabrik käuflich erworben. Derselbe wird das Geschäft roeiter betrieben. _______________________
Gingesandt.
Würde die Direktion des Gießener Stadttheaters, die am Sonntag ausgefallene „Dame von Maxim", zu der sich damals chon ein zahlreiches Publikum eingefunden hatte, vielleicht Donnerstag oder Freitag noch einmal geben?
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Mtttwoch den 19. März: Zum ersten Male wiederhol: „Weberfinden." Donnerstag den 20. Ma^: Gastspiel der Frau 5lina Sandow vom tönigl. Hoftheater m Berlin. „9lora . <jrei tag den 12. März: „Götz von Berlichmgen". Samstag den 22. März: Zu Goethes 70. Todestaac: -Elcwigo' Sonntag den 23. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Alamsell Tourbillon". Abends 7 Uhr: „Heiniat".
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