Nr. 15
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Zweites Blatt.
152. Jahrgang
Samstag 18. Januar 1902
GießenerAnzeiger
General-Anzeiger w
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Are heutige Wummer umfaßt 16 Seiten.
Die Arbeitslosen-Aerstcherung.
Mährerrd der vierte Ausschuß der Zweiten hessischen Kammer das Ergebnis seiner Verhandlungen über den Arbeitslosen-Antrag der ALgg. Ulrich und Gen. bekanntgiebt (siehe in der heutigen Nummer unseres Artikels „Parlamentarisches aus Hessen"), beschäftigte sich der Reichstag mit derselben Frage. Wie bei uns im Landtage, so lag auch im Reichstage die Initiative dazu bei der äußersten Linken, die in der üblichen Form der Interpellation anfragte, welche Maßregeln der Reichskanzler zu ergreifen gedenke, um dem Notstände entgegenzu- wirken? Wg. Zubeil (Soz.) begründete die Interpellation in langer Rede. Er hatte ein stattliches Zahlenmaterial zur Verfügung, fuhr schweres Geschütz gegen die Reichs- Regierung auf und forderte die sofortige Inangriffnahme staallicherArbeiten, die Schaffung eiuesArbeitsministeriums und eines Arbeitsamts, das wieder in Arbeiter kämm ern sich
gliedern soll, die Einführung des zehnstündigen Maximalarbeitstages, das Verbot der Arbeit von Kindern unter 14 Jahren, gesetzliche Regelung des Arbeitsnachweises, Ausbau der Arbeiterschutzgesetzgebung.
Staatssekretär Gras Posadowsky übernahm es, die Interpellation zu beantworten, aus Grund von Berichten, die ihm von sämtlichen Bundesregierungen zugegangen waren. Tiefe Erhebungen find recht gründlich gewesen; das Bild, das sie darbieten, ist allerdings ein anderes, als das von Herrn Zubeil entworfene. Wie unsere hessische Regierung, so vertreten auch die anderen deutschen Einzel-, regicrungen die Auffassung, daß ein allgemeiner Notstand nicht vorliegt; nur vereinzelte Erwerbszweige weisen anormale Verhältnisse auf. Selbstverständlich ändere sich das Bild von Tag zu Tag einigermaßen, doch vor Uebertreib- ungen, meinte Gras Posadowsky, solle man sich hüten, nicht zuletzt im Interesse der Arbeiter selbst. Die Verwaltungen der Post, Eisenbahn und Marine hätten die beschleunigte Jnangrissnahme von Bauten und Arbeiten alsbald angeordnet. In erster Reihe sei es jedoch Sache der Kommunen und E i n z e l st a a t e n, Abhilfe zu schaffen. Ueber die Schwierigkeiten der Durchführung einer Acbeitslosen- statisiil möge man sich nicht täuschen, diese Frage sei nach dem Urteil von Autoritäten fast unlösbar. Lebhaften Beifall erntete der Staatssekretär, als er das Zusammenflulen der Arbeiter in den großen Städten, den Industriezentren, mit verantwortlich machte für die bedauerlichen Wirkungen der wirtschaftlichen Krisis. Das Projekt der Versicherung gegen Arbeitslosigkeit beurteilt der Staatssekretär ziemlich skeptisch. Tie bisher gemachten Erfahrungen seien nicht eben günstig; jedenfalls müssen die Grundlagen für diese Versicherung klarer sein, ehe das Reich dem Gedanken näher treten könne. Dem energischen Zusammenarbeiten aller beteiligten Faktoren werde es hoffentlich gelingen, dem Notstand erfolgreich entgegenzuwirken.
Der Sozialpolitiker des Zentrums, Wg. Dr. Hitze, sieht die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt weniger zuversichtlich an. Dr. Hitze entwickelte in anschaulicher Weise, wie ein Reichs-Arbeitsnachweis am zweckmäßigsten sich einrichten liesse, und verbreitete sich dann allgemein über Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher Krisen mit dem Eifer eines Mannes, der solche Fragen zum Gegenstand besonderen Studiums gemacht hat. „Seien wir froh, daß wir nicht alles auf eine Karte, die der Industrie, gesetzt haben, und lassen wir es uns eine Mahnung sein, auch in Zukunft der Landwirtschaft nicht zu vergessen!" Beifällig stimmte die Rechte zu.
Auch dem Wg. Wg. Gothein (Freis. Ver.) gelang es nicht, die Kollegen wieder „hereinzureden." Ws Kenner des praktischen Wirtschaftslebens behandelte er das weitschichtige Thema sehr anregend und bemühte sich namentlich, den von agrarischer Seite erhobenen Vorwurs zu entkräften, die Börse habe den wirtschaftlichen Rückschlag hauptsächlich, verschuldet. Die finanziellen Zusammenbrüche seien nicht Ursache, sondern Begleiterscheinung der Krisis. Als vor- trefslich geeignetes Mittel, Arbeitsgelegenheit zu schassen — wodurch allerdings am ersten der Arbeitsnot gesteuert wird —, erscheint Herr Gothein der Bau des Mittellandkanals. Damit waren die konservativen Herren natürlich keineswegs einverstanden.
Im übrigen ist aus der Diskussion noch hervorzuheben, daß Graf Posadowsky den Gedanken, die Freizügigkeit irgendwie zu beschränken, als „usopisch" bezeichnete. Zu einen: gescugeberischen Vorgehen auf diesem Gebiete wird also die Rkichsregierung allem Anschein nach ihre Hand nicht bieten.
Politische Tagesschau.
Die Amerikafahrt des Prinzen Heinrich von Preußen.
Unter Bestätigung der Meldung, daß Prinz Heinrich von Preußen die Ausfahrt nach Amerika am 15. Februar mit dem Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd „Kronprinz Wilhelm" antritt, wird heute vom „233. T. B." weiter mit- geteüt, daß bic Rückkehr des Prinzen am 8. März mit dem Schnelldampfer der Hamburg-Amerika-Linie „Deutschland" von New-Port aus erfolgt. — Den Prinzen begleiten auf seiner Fahrt außer seinem Hofmarschall, dem Vice-Admiral Frhrn. v. Seckendorff, seinem Adjutanten und seinem Leibarzt, dem „Lokalanzeiger" zufolge, noch folgende Herren: General von Plesscn, Staatssekretär v. Tirpitz, Kapitän zur See v. Müller, Corvettenlävitän Grumme und Kapitänleutnant v. Trotha. — Nach einer Meldung des „Bcrl. T." mrs Washington wird der Lloyddarnpser „Kronprinz Wilhelm"
nicht zunächst nach Newport-News gehen, sondern den Prinzen Heinrich direkt nach New-Pork bringen, wo eine Flottenparade stattfinden soll. Die amerikanischen Kriegsschiffe werden sich von Tompkinsville in der Bucht von New-Pork sammeln und dann der Pacht „Hohenzollern" entgegenfahren, welche von Westtndien längs der amerikanischen Küste herankommt. Sie werden das Schiff in den New-Porkcr Hafen geleiten.
Die Fahrt des Prinzen bekommt also immer mehr ein hochpolitisches Gepräge. Die Begleitung des Staatssekretärs des Reichsmarineamts v. Tirpitz deutet darauf hin, daß die Reife, die ursprünglich der Taufe der in Amerika gebauten kaiserl. Pacht galt, weitere Zwecke verfolgt, und diese können nur darin bestehen, nicht nur die freundschaftlichen Beziehungen zu der amerikanischen Regierung zu befestigen, sondern auch die Anfeindungen, denen Deutschland von einem Teil der Preffe und der Bevölkerung der Verein. Staaten längere Zeit hindurch ausgesetzt war, verstummen zu machen. Den Amerikanern wird Prinz Heinrich mit seiner glänzenden Suite imponieren, und wer dem Pankee imponiert, der hat ihn gewonnen. Im Reichstag ist die Anwesenhett des Herrn v. Tirpitz bei der Beratting des Marineetats nicht in dem Maße notwendig wie in früheren Jahren, da nach der Annahme der Flottengesetze der „Kampf um die Schiffe" aufgehört hat. Viceadmiral B ü ch s e l, Abteilungschef im Reichs- marineamt, dürste Herrn v. Tirpitz vertreten.
In der „Schreckenskammer".
Aus Berlin, 17. Jan., wird uns geschrieben:
Freunde des Zolltarifentwurfs in den verschiedenen Parteien veranstalten jetzt öfter kleine intime Beratungen, um sich insbesondere darüber zu verständigen, welche Taktik gegenüber den Verschleppungsversuchen anzuwenden ist. Auch gestern, Donnerstag Abend fand eine Besprechung statt, woran Mitglieder des Zentrums, der nationalliberalen Fraktion und der beiden konservattven Parteien teilnahmen. Neuerdings nehmen zwar die Erörterungen in der Zolltarifkommission einen ruhigeren Verlauf, als während der ersten Tage, wo man am Schluß der Sitzung auf demselben Punkt stand wie zu Beginn. Die sozialdemokratischen Vertreter, namentlich der als Dauerredner furchtbare Herr Stadthagen, geben auch nicht mehr so uferlose Auseinandersetzungen zum besten — aber Niemand glaubt, daß etwa die Opposition keinen Geschmack mehr an der Obstruktion finde. Das System der Obstruktion ist nur vereinfacht. Es liegen zu jedem Paragraphen des Zolltarifgesetzes eine Unmenge sozialdemokratischer Abänderungsanträge vor; diese Vorschläge werden zwar fast ausnahmslos von der Mehrheit der Kommission abgelehnt. Aber das bekümmert die Antragsteller nicht im allermindesten, beeinträchtigt ihre „Schaffensfreude" absolut nicht. Denn alle die Anträge kehren zurück im Plenum und können, oder vielmehr werden dort zu unendlichen Reden und zur Herbeiführung namentlicher Abstimmungen oder Auszählungen des Hauses benutzt. Heute wurde über § 5 beraten, der die Gegenstände aufzählt, die vom Zoll befreit bleiben. Welche ungeheure Liste von Forderungen läßt sich, wenn man will, schon zu diesem Paragraphen geltend machen! Redestoff genug für ein Dutzend Reichstagssitzungen! Dazu kommen noch die sogenannten „redaktionellen" Aenderungen des Textes, die Vorschläge auf Streichung eines Satzes, ja eines einzigen Wortes. Auch in solchen Aenderungen thut sich die äußerste Linke hervor. Jegliche Einschaltung oder Streichung, ein einziges harmloses „Und", kann zu einer schrecklichen Waffe der Obstruktion gemacht werden. Wie die sozialdemokratischen Vertreter in der Kommission Antrag auf Antrag hervorholen, das erinnert an die verblüffende Unerschöpflichkeit des Hutes der Zauberkünstler. Aber diese Zauberkünstler sind noch lange nicht auf dem Grund des Hutes; der birgt noch Ueber- raschungen, von denen man sich nicht träumen läßt. Es ist nur erst ein Obstruktions-Geplänkel; auf die ernsten Gefechtsszenen, und zwar bereits in der Kommission, macht man sich in Reichstagskreisen gefaßt bei der Beratung der künftigen landwirtschaftlichen Zölle, vor allem der Getteidezölle. Für diesen Moment scheint die äußerste Linke ihre ganze Kraft aufzusparen. Bemerkenswert ist, wie häufig und wie rasch die Zu s a m m e n s e tz u n g der Zolltarif-Kommission wechselt. Heute haben wieder drei Mitglieder der Kommission ihren Änstritt angezeigt und Ersatz durch andere Abgeordnete der betreffenden Fraktton — zwei vom Zentrum, einer von der Freis. Volkspartet — gefunden. Zum Teil mag Verhinderung oder anderweitige parlamentarische Beschäftigung den Grund des Austritts bilden. Auch werden die Fraktionen Wert darauf legen, daß ihre Vertreter sich die Frische bewahren bei diesen schwierigen Verhandlungen und darum für Ablösung Sorge tragen. Immerhin — wer der „Schreckenskammer" entronnen ist, athmet auf.
Die Konzentrationslager.
Die englische Regierung veröffentlicht ein Blaubuch über die Konzentrationslager. Dasselbe enthält eine Depesche Lord Kitcheners vom 6. Dezember vorigen Jahres, in der die Beschwerde Schalk Burgers wegen ter b arb aris chen Art unö 2Sei|e, in welcher Burenfan: i l i e n aus ihren Heimstätten fortgebracht würden, mitgeteilt wird. Hieran schließt sich die Antwort Kitcheners, in der dieser die Bereitwilligkeit ausspricht, diejenigen zu entlassen, welche die Lager zu verlassen wünschten. Ferner enthält das Blaubuch eine Depesche Milners vom
8. Januar, in der dieser sich über die Schwierigketten aus- spricht, die einer Verbringung der Flüchtlinge nach der Küste daraus erwachsen, daß es an leicht zugänglichen und mit Wasser versehenen Plätzen mangele. Er glaube, daß schließlich nur der fünfte Teil der Insassen der Lager beförderbar sei. Dann enthält das Blaubuch eine Depesche Chamberlains vom 14. Januar, in der dieser seiner Freude über den Rückgang der Sterblichkeit unter den Kindern in Transvaal und» dem Lranjeftaat Ausdruck giebt, der ihm von Miluer am 11. Januar gemeldet wurde, obwohl die Zahlen in Natal weniger günstig seien, den Behörden seinen Dank für ihre Bemühungen, die Lage derselben zu bessern und die Ueber» jeugung aus spricht, daß durch die fortgesetzten Bemühungen der Behörden normale Zustände in den Lagern wiederher- gestellt werden. Eine Depesche Kitcheners vom 28. Dezember vorigen Jahres meldet, er habe Botha mitgeteilt, er werte die Farmen und die Familien der im Felde stehenden Buren unbehelligt lassen, wenn Botha sich bereit erkläre, die Familien ter Buren, die sich ergeben hätten, zu schvnen. Botha habe dies energisch abgelehnt. Kitchener wetst die Anschuldigung, daß Grausamketten vorgekommen seien, mit Entrüstung zurück. Ferner giebt das Blaubuch eine Slattstik für den Dezember, denen zufolge in den Konzentrationslagern sich 117017 wecße Insassen befanden; 2380 Personen, darunter 1767 Kinder, sind in den Lagern im Monat Dezember gestorben.
Deutsches Deich.
Berlin, 17. Jan. Heute mittag versammelte der Kaiser ttn König!- Schlosse die kapitelsähigen Ritter tes Ordens vom Schwarzen Wler zur Aufnahme einiger neuen Mitglieder und zur Whaltung eines Kapitels. Der Aufnahme-Akt der sechs neuen kapitelfähigen Ritter ging mit dem vorgeschriebenen hochfeierlichen und prunkvollen Zeremoniell im Rittersaale vor sich. Zuerst wurden Prinz Ettel Friedrich und Herzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin von chren Parrains, dem Kronprinzen und dem Prinzen Heinrich, in den Saal geleitet, während im Saal aufgestellte Trompeter auf ihren langen Fanfaren- Jnstrumenten sie mit kurzem Ruf begrüßten. Nun wurden der Oberst-Schenk Herzog zu Trachenberg und General ter Infanterie v. Lentze, daraus General der Inf. Graf Finck von Finckenstein und General der Inf. General-Adjutant von Lindequist investiert, denen General-Oberst von Hahnke und General der Kav. Edler v. d. Planitz als Parrains assistierten.
— In Sachen der angeblichen Aeußerung des Kaisers über das Duell im Offizier-Kasino des ersten Garde-Regiments haben in den letzten Tagen gerichtliche Vernehmungen vor dem Amtsgericht stattgefunden. Dabei wurde ermittelt, daß der stellvertretende Vorsteher der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung, Geh. Rechnungsrat Steinbach die angeblichen Duell-Aeußerungen des Kaisers am Biertisch in aller Oeffentlichkeit erzählt hat. Steinbach hatte einen Sohn, der Reserve- Offizier im 1. Garde-Regiment ist.
— Wie der „Lok.-Anz" berichtet, beabsichtigt Graf Waldersee mit seiner Gemahlin in den ersten Tagen des April nach New-Pork zu reisen, um ter Heimat der Gräfin einen Besuch abzustatten.
— Die Bu d g e t ko m mis s ion des Reichstags bewilligte nur sechs von den geforderten zehn neuen Kompagnien Fußartillerie, bewilligte ferner die drei verlangten Stabsoffiziere für die Fußartillerie sowie die geforderten sieben Maschinengewehrabteilungen.
— Einer Korrespondenz zufolge werden auf längere Zeit bei der Felo artillerie keine Offiziers- Aspiranten mehr eingestellt, weil der Andrang so groß ist, daß die Offiziere zwei Jahre warten müssen, ehe sie in eine etatsmäßige Stelle einrücken können.
— Im preußischen Abgeordnetenhause wurde heute die erste Lesung tes Etats beendet. Die üblichen Teile des Etats wurden an die Kommission verwiesen.
Greiz, 17. Jan. Anläßlich der herrschenden Arbeitslosigkeit im Fürstentum Reuß ä. L. sind die nach der Rückkehr des Fürsten geplanten H osfe st lichte it en abgesagt. Die Aufwendungen hierfür sollen den Armen der Stadt überwiesen wbrden-
Anstand.
Lo n d on, 17. Jan. (Unterhaus.) Max Neill richtet an den Ersten Lord des Schatzes Balfour die Anfrage, ob er dem Hause Abschriften der V e r s i che r un g en vorlegen wolle, die dem deutschen Reichskanzler von der englischen Regierung gegeben, und vom Grasen Bülow im deutschen Reichstage erwähnt worden seien, daß nämlich mit den in der Edinburger Rede Chamberlains er» hobenen Beschuldigungen gegen die deutsche Armee wegen Unmenschttchkeit nicht die Absicht verbunden gewesen sei, die Gefühle des deutschen Volkes zu verletzen- Ueber denselben Gegenstand sind noch sieben Anfragen eingebracht. Balfour erwidert, es seien in.ter beregten Angelegenheit amtlich keine Versicherungen verlangt worden. Von Chamberlain seien keine Beschuldigungen der Unmenschlichkeit gegen die deutsche oder irgend eine andere Armee erhoben worden. (?) Diese Thatsache sei dem deutschen Botschafter gegenüber in einer nichtamtlichen Unterredung vom Marquis of Lansdowne festgestellt worden- Nach Ansicht ter Regier un g bestehe keinerlei Notwendigkeit, irgend eine Erklärung abz g.ben, die bezwecke, Chamberlains Rede ab zu schwäch en oder zuruckzunehmen. (Lauter Beifall.) Auf die weitere Frage Max Neills, ob Marquis Lansdowne oder der deutsche Botschafter die Unterredung eröffnet habe- wird


