Dienstag 16. Dezember 1008
152, Jahrgang
Zweites Blatt.
Die ßartige Mummer umfaßt 10 Seiten.
ämpfer, welche jetzt in Europa weilen und ihren Unter-
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Aus Stadl uni Land.
Gießen, den 16. Dezember 1902.
•* Hofnachrichten. Der Großfürst und die Großfürstin Sergius von Rußland sind am SamStag abend 8 Uhr 4 Min. nach Petersburg abgereist. Zur Ver- abschiedrmg waren am Bahnhöfe erschienen Prinzessin Ludwig von Battenberg nebst Prinzessin-Tochter Alice, der Prinz und die Prinzessin ffrang Joseph von Battenberg, die Prin- zessin Tenia von Montenegro. Ferner waren daselbst der russische Gesandte Fürst Kudaschrff nebst Gemahlin und Kammerherr v. DoubenSky, sowie der preußische Gesandte Prinz zu Lohenlohe-Qehringen nebst Gemahlin anwesend.
— DaS Amtsblatt Großh. Ministeriums der Justiz Nr. 35 vom 3. Dezember dS. IS. enthält ein AuS- schreiben an die Großherzogl. Justizbehörden, betreffend die Kosten der Rechtshilfe in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit.
•• Die Erste Kammer der Stände wird Samstag den 20. d. M. zu einer Sitzung zusammentrcten.
*• Aus dem Tbeaterbureau. Mittwoch den 17. Dezember 1902 findet eine Wiederholung des Anzen-
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger w **
Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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• rpetnt tSgllch aujn Sonntag-.
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müssen, zu versenken. „ . , f .
Der Frkf Ztq " wird aus London telegraphiert: Ein deutscher Bankier in Caracas soll einer Meldung der „Daily Mail" zufolge der venezolanischen Negierung ein Darlehen zur Regelung der deutschen und englischen Ansprüche angeboten, die Regierung dies aber abgelehnt haben. Nach einer weiteren, Meldung desselben Blattes wurden die venezolanisä)en.Kriegsschiffe „General Crespo" und „Tutumo" durch das deutsche Kanonenboot „Panther" zum Sinken gebracht. — Nach etner Meldung des „Hcrald" sind Argentinien und Chile geneigt, Venezuela beizustehen.
Deutsches Reich.
Berlin, 15. Te-. Ein Berliner Mitarbeiter fcfireibt uns: Aus Potsdam wird dem „Berl. Lokalanz." berichtet, der Kaiser habe dem Grafen Bülow in Anerkennung der Verdienste um daS Zustandekommen der Zollvorlage die Erhebung in den Fürsten st and angeboten. Allerdings wurde eine solche Mitteilung auch in Berliner politischen Kreisen verbreitet. Die „N. A. Z." nimmt jedoch in ihrer neuesten Ausgabe davon keinerlei Notiz. Es ist anzunehmen, daß der O Öffentlichkeit von der Absicht einer so hohen Ehrung, zumal wenn sie, wie es heißt, Graf Bülow ablehnte, alsbald amtlich« Mitteilung gemacht worden wäre.
— Reichskanzler Graf Bülow empfing heute den österreichisch-ungarischen Botschafter v. Szoegyenyi, der im Auftrage seines Souverän? das vom Kaiser und Könige Franz Josef dem Reichskanzler verliehene Bildnis überreichte.
— Wie eine parlamentarische Korrespondenz meldet, werden diejenigen Mitglieder des Bundes der Landwirte, die für den Antrag K ar do r ff gestimmt haben, an ihrer Spitze die schlesischen Großgrundbesitzer, vor der Wiederaufnahme der Reichstagssitzungen chre Scheidung vo m Bunde vollziehen.
— Tie ,tVosss. Ztg." meldet aus Spandau: Der Kriegsminister ordnete die Niederlegung der Span- bauet: Festungswerke als Notstandsarbeiten für entlassene Arbeiter der Militärwerkstätten an.
— Tie Mvrgenblätter melden: Bei einem Fest, welches die Direktion der großen Berliner Straßenbahn am Montag anläßlich der vollendeten Umwandlung des Bahnnetzes in elektrischen Betrieb den Angestellten gab, hielt Minister Budde eine Rede, in der er auf die Bedeutung der letzten Kaiserreden hinwies und die Angestellten aufforderte, stets treu zusammenzuhalten und treu zu sein gegen sich selbst und gegen den König. In jeder Organisation müsse Treue bewahrt werden, ob sie Armee, Eisenbahn- oder Straßenbahn-Verwaltung heiße.
Berlin, 15. Dez. General Louis Botha hat, wie uns geschrieben wird, es in dankbarer Anerkennung der großen Opfer, welche die verschiedenen Länder Europas seinem Volke dargebracht haben, für Pflicht erachtet, bei der Verteilung der den Generalen anvertrauten Geldsummen auch der nicht mehr in Südafrika weilenden Witwen und Waisen, ihrer im K iege auf Seite der Buren gefallenen Männer und der in diesem Kriege verwundeten Buren-
Anstand.
London, 15. Dez. Unterhaus. Lord Beresford fragte die Regierung, ob, da die deutsche und englische Regierung bezüglich Venezuelas gemeinsam vorgehen, die englische Regierung irgendwelche Verantwortung habe für irgendwelche Handlung, welche die deutsche Regierung zu unternehmen das Recht zu haben glauben könnte und ob die britische Regierung in irgendwelcher Weise für die Versenkung der venezolanischen Kriegsschiffe verantwortlich sei. Premierminister Balfour erwidert: Das sei lediglich eine Angelegenheit der deutschen Regierung. Dal ziel fragt, ob die Meldung irgendwie begründet sei, daß der englische Admiral für die Versenkung der genommenen venezolanischen Schiffe verantwortlich sei und ob die Regierung weitere Mitteilungen über die Angelegenheit machen könne. Lord Cranborne erwidert: Die erste Frage beantworte er verneinend. (Beifall.) Die Operation^ gegen die venezolanischen Schiffe seien in einigen Füllen von den englischen Seebehörden, in den übrigen Fällen von den deutschen ausgeführt. Mr sind benachrichtigt, schließt Cranborne, daß der deutsche Kommodore es für nötig befunden habe, zwei Kanonenboote zu versenken. Healy fragt, in welches Verhältnis der Wert der deutschen Forderungen zu dem Werte der versenkten Kanonenboote stehe. (Gelächter.) Eine Antwort wird auf diese Frage von der Regierung nicht erteilt. Schwann beantragt hieraus die Vertagung des Hauses, um die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Stand der Beziehungen zwischen England und B'nczuela zu lenken. Der Antrag wird in der Abendsitzung zur Beratung gelangen. , £
Brüssel, 15. Dez. Gestern abend war, h?te wir I gestern schon telegraphisch meldeten, in der Stadt das
Gerücht verbreitet, daß ein At t e n t a t auf den König tattgefunden habe. Es sollen vorgestern abcnd, als er aus Paris zurückkam, im Park von Lacken zwei Schüsse auf ihn abgegeben worden sein. Die ganze Nachricht wird im Palais entschieden dementiert. Ter Ministerpräsident Smet de Naeyer erklärte der Zeitung „Patriote" )ie ganze Sache für eine geschmacklose Erfindung, e« ei nichts wahres daran.
Rom, 15. Dez. Heute vormittag 11 Uhr fand in Gegenwart des Königs imb der Königin, der Königin- Mutter und anderer Mitglieder des königlichen Hause-, ohne der Minister im Quirinal die Taufe der Prinzessirr Mafalda statt.
Wien, 15. Dez. Wie die „Politische Korresv." auS Petersburg erfährt, wird der Minister des Meußern Graf L a m s d o r f, der bisher keine Gelegenheit hatte, sich dem Kaiser Franz Josef vorzustellen, in nächster Zett hier eintteffen, um dem Kaiser seine Aufwartung zu machen. — Die Einberufung der Landtage zwischen 19. und 29. Dezember ist bereits erfolgt.
— (Abgeordnetenhaus.) Im Einlaufe befindet sich eine Interpellation Haider, ob die Regierung bereit et, der durch das Deutsche Reich drohenden Zollerhöhung auf Nutzvieh in geeigneter Weise mit allen Kräften entgegenzutteten; ferner eine Interpellation Licht, Kubik unb Genossen, ob eS richtig sei, daß der Zolltarif zwischen der österreichischen und ungarischen Regierung bereits vollgiltig vereinbart sei und ob derselbe noch vor der Einbringung im Reichsrate veröffentlicht werde.
Brünn, 15. Dez. Heute mittag fand in feierlicher Meise die Einweihung des Denkmals für 1038 in Brünn im Jahre 1866 gestorbene preußische Soldaten und 6 Offiziere statt, deren Gebeine von. ver- chiedenen andern Friedhöfen nach dem Zentralfriedhof übergeführt waren. An der Feier nahmen unter andern der Militär-Attachee tu Wien, Major v. Bülow, und der deutsche Konsul in Brünn, Frhr. von £ ff ermann teil. Major Bülow sprach im Namen des deutschen Kaisers allen an dem pietätvollen Werke der Denk- malserrichtting Beteiligten wärmsten Dank auS und teilte mehrere Ordensauszeichnungen des Kaisers mit. Die Feier schloß mit einem von Offermann auf Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef ausgebrachten Hoch.
Konstantinopel, 15. Dez. Die Fahrt deS Sultans aus Anlaß des 15. Ramazan zum Mantel deS Propheten im alten Serail von Stambul verlief ohne Zwischenfall. Die Hin- und Rückfahrt erfolgte zu Schiff.
Newyork, 15. Dez. Der Kongreß, der soeben zu seiner „kurzen Session" zusammengetteten ist, hat gestern die zweite Botschaft deS Präsidenten Roosevelt angebört. Tas in seinen Reden in Neu-England geäußerte Verlangen, die Verfassung solle amendiert werden um neue Waffen gegen die Trusts zu erlangen, taucht in der Botschaft nur noch im Hintergründe auf. Die Trustfrage selbst bildet natürlich den ersten unv.' hauptsächlichsten Teil der Botschaft, indessen glaubt Herr Roosevelt, die Machtbefugnis des Kongresses gehe weiter als man bisher geglaubt hat, und man werde noch Mittel und Wege finden, den großen Kombinattonen beizukommen, ohne daß der beschwerliche und unsichere Weg einer Ver- fassungs-Mevision beschritten §u werden brauche. Ja, der Präsident hat sich zu der Ansicht bekehrt, das gegenwärtig schon bestehende Gesetz sei viel weitreichender als man glaube. Man solle es nur mit Eifer durchführen, dann werde sich schon Herausstellen, daß ohne neue Maßregeln manche Trusts in ihrem verderblichen Walten eingeschränkt werden könnten. Um nun dem obersten Justizbeamten
Hilfskräfte zur Seite zu stellen, empfehle es sich, sofort eine halbe Million Dollars auszuwerfen, die ganz der Trustverfolgung gewidmet sein sollten. Herr Roosevelt nimmt übrigens sehr viele Trusts in Schutz, denn er erklärt, nicht alle Kapitals-Kombinationen seien dem Gemeinwohl nachteilig. Tie Gesetzgebung solle auf die Veröffentlichung der Finanzausweise aller Jndusttie-Gesell- schäften dringen. „Ehrliche Korporationen werden nicht das Licht der Oeffentlichkett scheuen", sagt der Präsident „und unehrliche zu schonen wäre ein Fehler und ein Verbrechen."
Newyork, 15. Dez. Colombia bereitet einen Angriff auf Nicaragua vor, hauptsächlich um einen fäSi Mosguitostrich bekannten Landstreifen zu erobern.
halt nicht gänzlich aus eigenen Mitteln bestreiten können, zu gedenken. General Botha hat daher durch seinen VettrauenS- mann, bewährte Burenfreunde Deutschlands, mit Anfertigung und Einsendung von NamenSliften solcher in Deutschland sich aufhaltenden Unterstützungsbedürftigen beauftragt.
Liegnitz, 15. Dez. (Amtliches Wahlergebnis.) Bei der Reich stagsersatzwahl im Wahlkreise ßieg- nitz-Goldberg-Heynau am 11. Dezember erhielt Justizrat Pohl-Gleiwitz (freis. Volkspartei) 7576, Stadtverordneter Bruhnö-Breslau (Soz.) 6483 und Roericht (kons.) 6290 Stimmen. Somit ist Sttchwahl zwischen Pohl und Bruhns erforderlich.
Dresden, 15. Dez. DaS „Dresdner Journ." meldet: Die Erörterung, welche die Staatsregierung wegen der U m- gestaltung des Personentarifs anstellte, ist nunmehr soweit zum Abschluß gelangt daß dem Eisenbahnrat bestimmte Vorschläge in einer ausführlichen Denkschrift zu- glngen. Tie endgilttge Entschließung der Staatsregierung ist mithin bis zur Erstattung des Gutachtens ausgesetzt. Gleichzeittg wurde auch den übrigen deutschen Regierungen von den sächsischen Vorschlägen mtt dem Ersuchen um Beitritt Mitteilung gemacht.
Aer Konflikt mit Venezuela. j
AuS Berlin, 15. Dezember, wird unS geschrieben: । Ueber den Konflikt mit Venezuela wird dem Reichs- < sa g voraussichtlich eine ausführliche amtliche Denkschrift ] jugehen. Unhaltbar ist die nach einem Newyorker Tele- , jramm in den Ver. Staaten verbreitete Auffassung, das । Bombardement von Puerto Cabello erscheine als ein Bruch . lindender Versprechungen. Thatsache ist, daß die ameri- j !anische Regierung von der Möglichkeit der Anwendung von ; Gewaltmitteln vor Ueberreichung des UlttmatumS an , Venezuela unterrichtet war. Ein Ultimatum, bem nicht ^forderlichen Falles Nachdrücklichkeit durch die That geieben werden kann, würde ja auch nur eine leere Drohung ein. In dem jetzigen vorgeschrittenen Stadium hat ein llwaiges Vermittelungsgesuch der Ver. Staaten keine Aus- jicht auf Annahme seitens der verbündeten Mächte.
Zu dem Bombardement von Puerto da - äello, über daS wir gestern telegraphisch berichteten, wird lern „Lok.-Anz." aus Newyork gemeldet: Puerto Cabello wurde von dem britischen Kreuzer „Charybdis" und dem deutschen Kreuzer „V i n e t a" bombardiert. Am Mittwoch wurde der britische Dampfer „Topaz" von den Einwohnern der Stadt Überfällen und besetzt, nachdem sie die britische Bemannung vertrieben hatten. Als die Nachricht hiervon in La Guayra eintraf, dampften die „Cha- ryvdis" und „Vineta" nach Puerto Cabello ab. Eine Abteilung von 50 Marinesoldaten wurde an Land geschickt mit dem Auftrage, den „Topaz" um jeden Preis zu nehmen. Nach kurzem Handgemenge wurde der „Topaz" genommen und die Venezolaner mit aufgepflanztem Bajonett vom Schiff vertrieben. Sofort nach der Eroberung des „Topaz" sandte der Kapitän der „Charybdis" ein Ultimatum an die Behörden der Stadt, worin er diese aufforderte, binnen zwei Stunden Entschuldigung und Entschädigung zu leisten. Ta nach Ablauf der Frist keine Antwort angekommen war, begann das Bombardement um 5 Uhr nachmittags. Tie Schiffe zielten auf die eine Strecke von Puerto Cabello entfernt liegenden Forts. Diese erwiderten das Feuer, ließen aber bald nach und stellten nach kurzerZett das Feuern ein. Hierauf wurde auch den Kriegsschiffen Befehl zum Einstellen des Feuers gegeben. Die „Charybdis" und „Vineta" dampften sodann außer Schuü- weite der Forts. Ter „Topaz" wurde unter dem Schutz der beiden Kriegsschiffe gestellt. Die Stadt Puerto Cabello ist nicht beschädigt und man glaubt, daß keine Verluste an Menschenleben zu beklagen sind.
Obgleich das Bombardement von Puerto Cabello Mißtrauen erweckt, weil es als ein Bruch positiver Versprechungen erscheint und die Besorgnis vorhanden ist, daß weitere Schritte geplant seien, die gegen das Abkommen mit der amerikanischen Regierung verstoßen würden, beharrt das Kabinett in Washington auf seinem Entschluß, nicht zu intervenieren. Senator Cu l l o m, der Vorsitzende des Kabinetts für auswärtige Angelegenheiten ernärte, der Angriff auf Venezuela durch Truppen-Vormarsch auf Caracas würde die Union zwingen. Halt zu rufen, well die Invasion der erste Schritt zur Besitznahme von Territorien sei. — Dem „B. T." wird aus Newyork gemeldet, die deutsche und e n g l i s ch e K o l o n i e in Caraca s befinden sich in vollständiger Panik. An 114 Personen verlangten am Sonntag morgen den Schutz des amerikanischen Gesandten. Tie amerikanische Gesandtschaft verproviantiert sich auf alle Fülle. Viele Deutsche wurden in der amerikanischen Gesandtschaft aufgenommen und das Haus in eine Kaserne umgewandelt.
In Caracas ist eine Bewegung im Gange, um den Rücktritt Castros zu verlangen und den Vizepräsientedn Ayala zu veranlassen, daß er den Kongreß berufe, damit derselbe einen zellwelligen Präsidenten ernenne, und mit Deutschland und England eine Verständigung zu erreichen suche.
Aus La Guayra wird gemeldet: Von den drei oenezolanischen K r i e g s f a h r z e u g e n, die das deutsche Geschwader weggenommen hat, ist der „Restau- rador" ein Dampfer von 600 Tons, die anderen waren aanz kleine Dampfer, „Totumo" und „General Crespo" fe 13? Tons Der „Restaurador" ist mit deutscher Besatzung versehen und fährt jetzt unter deutscher Kriegsflagge. Die anderen Schiffe sind nicht genügend s^fahig, um mit einer Besatzung die Reise nach Trinidad selbst zu unternehmen. Auch'hätte ihr baulicher Zustand das Schleppen dorthin aller Wahrscheinlichkeit nach unmöglich gemacht Ein solcher Transport würde überdies die Aktionsfähigkeit des mit bem Aussuchen der übrigen venezolanischen Kriegsfahrzeuge beschäftigten deutschen Ge>chwaders wesentlich behindert haben. Ein bloßes Treibenlassen der beiden Schiffe erschien gleichfalls nicht angängig, da fte m diesem Falle voraussichtlich den Venezolanern wieder M die Hände gefallen wären. Hiernach blieb nur übrig die Schiffe, welche als absolut wertlos bezeichnet werden


