Donnerstag 15. Mai 1903
152. Jahrgang
Erstes Blatt.
toubrcmufeum uni)
Volilische Tagesschau.
Zur Aufhebung des Diktatur-Paragraphen.
Im Zusammenhang mit einer augenscheinlichen autori- srrten Besprechung der Erwägungen, welche für die eigenste Anregung deS Kaisers wegen Aufhebung des Diktaturparagraphen maßgebend waren, wird gesagt: Der übrig bleibende Wunsch nach einer später erfolgenden Gewährung einer eigenen Vertretung der Reichslande im Bundesrate sei Sache der Reichsverfassung. Thatsächlich bildet Elsaß-Lothringen in staatsrechtlicher Beziehung ein monetrnm politicum. Es giebt nahezu ein Dutzend verschiedene Theorien über die juristische Natur des Reichslandes. Wie ist eine andere Regelung der staatsrechtlichen Beziehungen zwischen dem letzteren und dem Reiche herbeizuführen? Die Lösung des Problems auf dem Wege einer Aenderung und Ergänzung der Reichsverfassung war schon in § 2 Absatz 2 deS Gesetzes vom 9. Juni 1871 in Aussicht genommen, über dessen provisorische Bedeutung seine Urheber niemals im Zweifel waren. Der Kaiser führt bekanntlich die Regierung im Reiche und im Reichslande „im Namen des Reichs", also nicht im eigenen Namen, sondern im fremden Namen, im Namen der verbündeten deutschen Fürsten und freien Städte. Während dem Kaiser die Regierung, die er im Reiche führt, gegen seinen Willen niemals entzogen werden kann, da er als Inhaber der 17 preußischen Stimmen gemäß Art. 78 der Ncichsverfassung jede Aenderung dieser Verfassung verhindern kann, beruht die Regierung des Kaisers im Reichslande auf dem 1871er Reichsgesetz, das durch Reichsgesetz wieder aufgehoben werden kann. Würde das jetzige provisorische Verhältnis des Kaisers zum Reichslande in ein definitives umgewandelt werden, so erlangte der Kaiser im Reichslande dieselbe Stellung eines erblichen Regenten, die er schon im Reiche hat. Er könnte dann auch als Regent des Reichslandcs ein Stimmrecht im Bundesrat beanspruchen.
Zu den vielen Mutmaßungen, ob der Kaiser in einer tmpulsiven Eingebung des Augenblicks die Aufhebung des Diktaturparagraphen anordnete, oder ob er nach vorheriger Erwägung mit der Reichsregierung handelte, teilt die „Straßb. Post" mit, daß er sich nicht erst in Str a ßburg nach der Unterredung mit dem Staatssecretär v. Köller und dem Bürgermeister Back entschlossen habe, sondern bereits mit der Absicht dort eingetroffen sei, die Maßregel zu treffen, welche dann in dem Erlaß vom 9. Mai zur Ausführung gelangte. Der Reichskanzler hätte sich schon vorher mit der Aufhebung des Diktaturparagraphen einverstanden erklärt, und die Reise des Staatssekretärs Grafen Posadowsky hätte mit der Ausführung zusammengehangen. Die Unterredungen, welche der Kaiser in Straßburg mit den leitenden Persönlichkeiten hatte, hätten ihn in seinem Entschlüsse nur bestärken können.
Ausland.
P a r i s, 14. Mai. Heute früh um i/49 Uhr trafen Prinz Albrechtvon Preu ßen und P r in z I o a ch i m Al b - recht mit Gefolge au. pbetn Nordbahn Hof ein, wo sie vom Botschafter Fürsten Radolin und den übrigen Herren der Botschaft empfangen wurden. Tie Prinzen unternahmen - ' ■ ' " ‘ 11 "ie besichtigten die
Nr. 112
Erscheint täglich außer Sonntags.
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ung der geistigen Einigkeit des Vaterlandes erleben würde. Ich werde mich diesem Werke mit Leidenschaft und Beharrlichkeit widmen, die, wie ich hoffe, von Erfolg gekrönt sein werden. (Langandauernder, wiederholter Beifall.)
Um 3 Uhr nachmittags begab sich Loubet nach dem Hafen, um die dort liegenden beiden Schulschiffe zu besuchen. Um 5 Uhr erfolgte seine Abfahrt auf dem „Montcalm".
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im Pavillon dauerte über eine Stunde. Der Kaiser lieft sich eingehend von Thielen, Bürgermeister v. Marx und Landrat v. Meister Vortrag halten, wobei auch der neue Entwurf des Baurats Jacobi nach dm Vorschlägen des Bürgermeisters v. Marx in Erwägung gezogen wurde. Eine Bestimmung wurde beute nicht getroffen, das Ministerium soll vielmehr noch einmal diesen letzten Plan ausarbeiten. Gleich nach 3Va Uhr fuhr der Kaiser durch die Luisenstraße, von einem zahlreichen Publikum mit lebhaften Hochrufen begrüßt, nach der Saalburg. 9Lach eingehender Besichtigung des Fortschrittes der Restaurierungsarbeiten unter Führung des Baurats Jacobi verließ der Kaiser gegen 4 dreiviertel Uhr die Saalburg und fuhr nach dem Bahnhof von Homburg zurück, wo um 5i/4 Uhr die Abreife erfolgte.
)araus eine Fahrt durch die Stadt; sie besichtigten die Sainte-Chapelle, die Eoncicrgerie, das Louvremuseum und die Alexanderbrücke. Aitf der Botschaft fand sodann ein Frühsttick statt, welchem alle Botschaftsmitglieder mit ihren Damen, sowie der bayerische Geschäftsträger von der Tann beiwohnten. Um i/4l Uhr reisten die Prinzen nach Madrid vom Orsaybahnhof weiter, wo sich Fürst Radolin mit den Herren der Botschaft zur Verabschiedung eingesunden hatte.
Haa g, 14. Mai. Tas Befinden dec Königin ist an- dauernd vollständig befriedigend. Von heute ab werden Krankheitsberichte nicht mehr regelmäßig veröffentlicht.
Rotterdam, 14. Mai. Der Leibarzt Tr. R ö s s i n g h ist heute mittag von Schloß Äw nach dem Haag zurückgekehrt, u m das Direktorat des Haager Krankenhauses wieder zu übernehmen. Die Königin bleibt nunmehr der Sorge res Dorfarztes Dr. Pot überlassen. Die Kräfte der Pa- tientin kehren langsam zurück. Die Königin unterzeichnete wiederum einige Edikte.
A m sie r d a m, 14. Mai. Dem Gutachten der Aerzte zufolge dürste die Königin innerhalb 3 bis 4 Wochen bei günstiger Witterung bie erste Ausfahrt machen können. Die Stimmung im Palaste ist fceudiger. Die Kü- nigin-Mutter und fixer Prinz-Gemahl machen jetzt täglich Spaziergänge. , .
Rom, 14. Mai. General Joseph Ottvlenghr ist zum Kriegsminister ernannt worden .
Petersburg, 14. Mai. Graf Leo Tolstoi i|t, Blattermeldungen zufolge, wegen der Bauernunruhen beim Zaren in einem Briefe vorstellig geworden. Tolstoi redet in dem Briese den Zaren mit „Du und teurer Bruder" an und bezeichnet als die einzige Möglichkeit, den Bauernstand auf die Beine zu bringen, schleunigste Hilfe der Krone. Weiter spielt er auf eine konstitutionelle Verfassung an und unterbreitet dem Zaren die Idee, die Regierung mtge ihrerseits Land auskausen und es den Bauern zu mäßigen Preisen überlassen. Der Zar hat den Brief richtig erhalten und unlängst dem Grafen persönlich Mitteilung davon gemacht mit dem Bemerken, daß das Schreiben ihn sehr interessiert habe, da es viel Wahres
«Die vulkanische Kalastropye.
Der MontPelse hat zwar seine verderbenbringende Thätigkeit immer noch nicht eingestellt. Nach gestrigen Mitteilungen von Martinique schien die Eruption des Vulkans ich fogar wieder zu verstärken. Trotzdem muß die Gefahr ür die Gegend von St. Pierre sich verringert haben, da es nach Feststellung der Behörden von Fort de France jetzt leichter möglich ist, in die vernichtete Stadt zu gelangen.
Wie dem „Daily Expreß" berichtet wird, ist die Stadt von einigen Forschungsabteilungen von Fort de France aus betreten worden. Als man sich der Stadt näherte, äh man die See mit Trümmern und Lava bedeckt und zahlreiche Leichen einhertreiben. Weitere Leichen lagen aus den Quais. Augenscheinlich sand eine allgemeine Flucht nach der See statt, als der Wirbelwind von Feuer aus die unglückliche Stadt herabkam. Viele Leichen waren durch stürzendes Gestein fürchterlich verstümmelt. Andere waren versengt und wieder andere offenbar durch die Dünste, die dein Berg entstiegen, vergiftet. Eins war auffallend: Sä m t l ich e L ei ch e n warennackt. Die Bekleidung der Neger ist allerdings immer eine spärlick)e. Man nimmt an, daß die Leute die wenigen Kleidungsstücke, die ie anhatten, abrissen, um ihre Gesichter vor dec sengenden Hitze und dem fallenden Feuer zu schützen. In ganz St. Pierre war kein lebendes Wesen zu sehen. Zerrissen und einsam lag die Stadt unter einer Masse von Staub und Steinen da. Die hölzernen Gebäude sind vollständig zerstört, nur wenige Wände stehen noch, lieber der ganzen Szene breitete sich vom Bulkan aus wie ein Sargtuch eine Wolke von Rauch. Die Hitze der immer noch rauchenden Trümmer war unerträglich. Man suchte die Toten zusammen und verbrannte sie mit Hilfe von Holz und Petroleum. Es war nötig, die Leichen der Opfer schnell zu beseitigen, iveil der dura) bie Hitze beschleunigte Verwes ungs- prozeg eine Epidemie zu veranlassen drohte. Etne Anzahl von P r i e st e r n verlas andenflammendenScheiter- Haufen Gebete. Das Bild war über alle Maßen seierlichj und ergreifend. Kleine Kinder, Frauen, Männer, in den Stellungen, wie sie der Tod ereilt hatte, wurden aus die, Scheiteryausen getragen. Ihre brennenden Körper verbreiteten einen fast lrankmachenden Geruch. Das Grollen des Berges in dec Ferne tlang wie ein Grablied sür die Toten und das glühende Licht des Vulkans, welches dann und wann die Finsternis der Staubwolken durchbrach, bildete eine geeignete Beerdtgungssackel. Eine genaue Uitlersuchung ergab, daß der Boden durch zahlreiche Einschnitte zerrissen war, und daß dec ganze Disttikt eine neue Gestalt an» genommen hat. Im nördlichen Teil der Insel ist die Erde m beständiger Bewegung. Dre Einwohner der ganzen Insel leben in panikartiger Furcht. Viele verlassen dre Insel. Die Lebensmittel sind knapp und die Leiden sind außerordentlich groß.
Unter den Opfern befinden sich auch zahlreiche Angehörige frommer Orden. Sämtliche Schwestern deS sranzvstfchen Klosters St. Josephs de Eluny, 20 Patres und 160 Schnier der elsässischen Heiligen Geist-Gemeinde, sowie 37 Schwestern und 200 Schülerinnen des Instituts der .Schwestern von St. Josephs sind ums Leben gekommen.
' Unter den durch die Katastrophe schwer Bettoffenen befinden sich auch zwei junge Studenten aus Martinique. Sie sind Bcnoer und kamen nach Par is, um Medizin zu studieren. Am Abend des Unglückstages telegraphierten sie nach Hause, aber das Ausbleiben einer Antwort sagte ihnen nur zu deutlich, daß sie Vater, Mutter, Haus Familie, — kurz alles verloren hatten. Sie sagen, dag niemand in St. Pierre auch nur im Traume daran gedacht habe, daß der Pelse gefährlich werden könne. Es existiere aber eine alte Negerlegende, die besage, daß ein großes Ungeheuer in der Tiefe des Sees schlafe, daß es eines Tages auf.oachen und St. Pierre verschlingen werde.
Wie dec Gouverneur von St. Vincent telegraphiert, ist die Lage aus der Insel vie l schlimmer, als nach den früheren Berichten der Fall zu sein schien. An der Qstkuste Der Insel zwischen Robin Rock und Georgetown ist das Land anscheinend inähnlichec Weiseverwüftet wie in St. Pierre- Man fürchtet, daß in diesem Gebiete alles lebende Wesen thatsächlich tot ist. Die genaue Zahl der Umgekommenen dürste wohl nie begannt werden. Tie Betriebsleiter der Plantagen und die Großgrundbesitzer mit ihren Familien sind umgekommen. Gegen 1000 Leichen find bereits beerdigt. 160 Schwerver- letzie wurden nach Georgetown jns Hospital geschasst. Die Einzelheiten des Unglücks sind herzzerreißend und unbefchreibbar.
Eine Depesche aus Port Castris auf der südlich von , Martinique gelegenen Insel St. Lucia besagt, die dortige Signalstation meldet, sie habe in der Nacht vom 13. zum . 14. in der Richtung aufFortdeFrance einen Feuerschein wahrgenommen. ES ist zweifelhaft, ob dieser Feuer- rn aus einen weiteren AuSbruch bt5 Pelse zuruckzusühren oder ob etwa gar der nördlich von Fort de France gelegene Berg ebenfalls in Thätigkeit geraten ist. Hoffentlich bewahrheitet sich unsere letztere Bännutung nicht.
Auch in dem östlich von Portoriko gelegenen St. Thomas hat jm Dienstag nachmittag ein starkes Erdbeben ilattyifunbtn. Tas b.Syer dänische St- Thomas wird zu , Den virginischen Inseln gerechnet, die, zu den Inseln unter
GiehenerAnMer
u General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Deutsches Reich.
Berlin, 14. Mai. Die „N. A. Z." meldet: Infolge einer Anregung der zur Vorberatung des Brüsseler Vertrages über die Behandlung des Zuckers eingesetzten Kommission des Reichstags wurden im Reichsschatzamt unter Vorsitz des Staatssekretärs Thielmann erneute Vernehmungen von Sachverständigen emgeleitet. Die Sachverständigen sind ausschließlich aus den Kreisen der Zucker- sabrikanteri und der zur Zuckerindustrie in Bfziehung stehenden Landwirte gewählt worden. Zunäch stfindet die Vernehmung der Herren Arnim-Güterberg, Kröger-Alten, Skene Klettendorf, Cofte-Biere, Karcher-Frankenthal, Preiß- ler-^annover, Berendes-Kulmsee und Bruckner-Stralsund stattt Tie sehr eingehend geführten Verhandlungeti werden in den nächsten Tagen fortgesetzt.
— Ter Verein der Spiritusfabrikanten in Deutschland erläßt in Verbindung mit der deutschen Landwicistbastsgesellschast und zahlreichen landwirtschaftlichen Körperschaften und unter Beteiligung der Regierungen von Preußen und anderer Bundesstaaten ein mit 30 000 Mark dotiertes Preisausschreiben zur Gewinnung eines Verfahrens behufs Ueberführung von Kartoffeln in ein Tauerfutter (Trocknung).
— Tic angekündigte Polen vor läge sott dem preußischen Landtag in dieser Session nicht mehr zugehen. Die Regierung scheint Bedenken dagegen zu haben, im letzten .Stadium der Session den Landtag noch mit dieser wichtigen Angelegenheit zu befassen. Dagegen soll der Gesetzentwurf über die Befähigung für den höheren Verwaltungsdienst und Über die Aenderung des juristischen Studiums und den juristtschen Vorbereitungsdienst noch erledigt werden. Man rechnet die Dauer der Session nach Pfingsten auf noch 3—4 Wochen. Daß in dieser Zeit noch die Lex Adickes erledigt werden könnte, güt für ^eifelha ttchs.sche Kultusminister sprach sich in der heutigen Sitzung der zweiten Kammer gegen die Ein- stihrung einer juristischen Zwischenprüfung aus.
' L> o ui bürg v. d. H., 14. Mai. Ter Kaiser traf mit Sonderzug um 2.20 Uhr hier ein. Gleich nach der Ankunft hielt EisenbahnmiNistcr v. Thielen im Kaiserpavillon des Bahnhofes einen Vortrag über die Bahnhofsanlage in Homburg v. d. H. Zu diesem Vortrage waren außer dem Eisenbayndirekiions-'präs.denten Thome aus Frankfurt am Main, xanDrat Dr. Meister, Bürgermeister Dr. v. Marx und Baurar Jacobi von hier besvhttn. Nach dem Vortrag fand eine totale Besichtigen zu welcher die drei in Frage kommenden Bahtit,-fsprc^ekkc t.n G. lande nach -ber- uriel ’u durch Sä&i&rit abgeMtt waren. Dre Konferenz
enthalte.
staubet auf der Auyrt Nach Außlaud.
Paris, 14. Mai.
Der Präsident der Republik ist heute vormittag programmmäßig in Brest eingetroffen. Das Wetter ist günstig, die Stadt ist überfüllt von Menschen, die Loubet überall mit Hochrufen, sow w mit Rufen: „Es lebe die Republik!" begrüßen. Der Präsident empfing in der Marinepräsektur die Beamten, Bürgermeister und Generalräte des Departements Finistöre. Nach dem Besuch mehrerer Spitäler begab er sich mittags mit dem Minister nach dem Festsaal, wo das vom Departement veranstaltete Bankett stattfand. Die 1500 Personen zählende Versammlung bereitete dem Präsidenten einen enthusiastischen Empfang. Ter Bürgermeister von Brest ergriff das Wort zu einer Begrüßungsansprache, in der er Loubet eine glückliche Reise nach Petersburg wünschte. In seiner Erwiderung dankte der Präsident für den begeisterten Empfang, den man ihm bereitet habe. Er gedachte ferner In lobenden Worten des Wirkens des Ministerpräsidenten Waldeck-Rousseau, des Ministers des Aeußern Delcassö und des Marineministers Lanessan und fuhr dann fort:
Tie soeben stattgehabten Wahlen haben bewiesen, daß das Departement Finistäre nicht das einzige Departement ist, das der Republik zugewandt ist. Frankreich ist einmütig gewesen, und unter den ausgezeichneten Männe rsn, die um die Stimmen der Wähler geworben haben, war nicht ein einziger, ber sich für die Monarchie oder das Kaiserreich erklärt hätten. Ich will gern glauben, daß die, welche sich Republikaner nennen, es auch aufrichtig sind und sich weder mit ihren Wahlaufrufen, noch Reden in Widerspruch setzen. Sie haben recht gethan, sieb der Republik anzuschließen, die Frankreich 30 Jahre Frieden gegeben hat. Heute, wo der Kamp vorüber, ist die Zrit der Beruhigung gekommen (Anhaltender Beifall); das will aber nid^t heißen, daß man unbewaffnet Jein soll denen gegenüber, welche die Waffen nicht niederlegen wollen. Man muß sich verteidigen mit allen Mitteln, welche das Gesetz den guten Bürgern gewährt. Ich glaube, daß die Pflicht sich allen auferiegt, nämlich gemeinsam za arbeiten an der Moralisten und materiellen Ea... - V ng des 5ba>euanM. Hierfür i|t die Einigte »l n-.tj und i«y wäre der glücklichste der Präsidenien, wenn ug bie LKederherstell-


