Das Vertraue« der Ms-m
MAGGI-Auszeichnungen: 2 Gross Preise, 20 Gold. Medaillen, 3 Ehrendiplome, 3 Ehrenpreise; viermal äusser Wettbewerb: 1887 Mailand, 1884 Zürich, 1889 und 1900 Weltausstellungen Paris (J. Maggi, Preisrichter).
1717
diesem Gebiet.
In Fläschchen schon von 35 Pfennig an.
hat sich wohl selten ein Produkt in so hohem Grade erworben, wie die gr
altbewährte Maggi - Würze. Infolge ihrer Vorzüge ernwglicht sie, g=
richtig verwendet, große Ersparnis rm Haushalt. Denn wenige Tropfen genügen, um schwache Bouillon und Suppen, sowie Saucen und Gemüse JaT überraschend zu verbessern. tigae
Stic MAGGI-VFürzo ist und bleibt das edelste Produkt aus
Aufgebot.
Auf Antrag der Johannette Noll, geb. Petri, in Gießen als Bevollmächtigte von
1. Christian Emil Martin Karl Löber in Brighton,
2. Minna Löber in Brighton,
3. Marie Noll, geb. Löber in Newark, ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke, der Todeserklärung des im Jahre 1836 in Gießen geborenen und im Jahre 1862 nach Neuseeland ausgewanderten Emil Vogt, zuletzt wohnhaft in Gießen, eröffnet worden.
Derselbe wird hiermit aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin:
Mittwoch den 19. November 1902, vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zur Empfangnahme seines Vermögens zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt und sein Vermögen seinen sich meldenden nächstberechtigten Verwandten ausgeliefert wird.
Bis zum gleichen Termine sind etwaige Erbansprüche bei Meldung der Nichtberücksichtigung bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen.
Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen.
Gießen, den 6. März 1902. 2126
Großherzogliches Amtsgericht.
Vergehung.
Für dos Großh. Provinzial-Arresthaus dahier soll die Lieferung der folgenden, für die Zeit vom 1. April 1902 bis
31. März 1903 erforderlichen
Verzehrungs- nnii MmP-AMstiiniie:
Brod, Wecke, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Kalbfleisch, Frank-
furter Würstchen, gemischte Wurst, Schweineschmalz, Butter, Cocosnußbutter, Kaffee, Milch, Bohnen, Erbsen, Linsen, Gerste, Mehl, Reis, Gries, Hafergrütze, Nudeln, Grün-Gemüse (Weißkraut, Wirsing 2C.), Salat, eingemachte Bohnen, Gurken, Handkäse, Heringe, Eier, Thee, Chokolade, Zucker, Mohnöl, Salz, Lorbeerblätter, Pfeffer, Nelken, Kümmel, Muskatnuß, Essig, Krystallöl, Petroleum, Zündhölzer, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpulver, Vitriol, Spiritus, weißer Sand, Stroh, Thran, Wichse, Fensterleder, sowie ca. 600 Centner reine Stückkohlen, ca. 800 Centner gewaschene Nußkohlen, 30 his 50 mm Durchmesser, und ea. 30 rm Tannen- Scheitholz; ferner soll die
Entleerung der Senkgruben während der angegebenen Zeit im Submissionswege vergeben werden.
Versiegelte Angebote und — soweit thunlich — Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine
Mittivch beit 19. März 1992, mmltG 10 Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft dahier — Justiz - gebäudc, Zimmer Nr. 43 — niederzulegen.
Bis zu diesem Termin werden auch Gebote auf die sich im Provinzial - Arresthause ergebenden Lumpen, Küchen- absälle und das abgängige Lagerstroh entgegengenommen.
Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft eingesehen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden können.
Bezüglich der Cocosnußbutter kann der Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfling der vorzulegenden Proben durch den Anstaltsarzt erfolgen, im Uebrigeu bleibt der Zuschlag 3 Tage vorbehalten.
Gießen, am 27. Februar 1902. 1726
Der Großh. Ober-Staatsanwalt
bei dem Landgericht der Provinz Oberheffen.
v. Hessert.
Spar- und Veihkajse Gießen.
Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der Verwaltungsrat beschloffcn hat, den Zinsfuß für alle Einlagen bei unserer Kaffe auf 33/4 Proz. zu ermäßigen und zwar für neue Einlagen mit alsbaldiger Wirkung, für bereits bestehende vom 1. Juli l. I. ab.
Diejenigen Einleger, welche mit dieser Zinsermäßigung nicht einverstanden sind, werden ersucht, dies bis zum 1. k. Mts. bei unserer Kaffe anzuzeigen, worauf dann Rückzahlung der Einlagen am 1. Juli l. I. stattsinden wird. Erfolgt eine solche Anzeige nicht, so wird unterstellt, daß die betreffenden Einleger mit der Ermäßigung des Zinsfußes einverstanden sind und ihre Kapitalien bei unserer Kaffe stehen lassen wollen.
Gießen, am 11. März 1902.
Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen.
Wiener. 2042
AeiiWm-Bez«zs-8eseWlist 8iehk«.
Wir ersuchen unsere Mitglieder, die Bestellscheine bis zum 20. d. Mts. ausgefüllt an den ersten Vorsitzenden, Herrn A. Dickors, Schanzenstraße 8, zurückzugeben, andernfalls auf rechtzeitige Lieferung des bestellten Kohlenquantums nicht gerechnet werden kann.
Mitglieder, welche Briketts (Grube Friedrich) wünschen, wollen diese ebenfalls bis zum obigen Termin bestellen, jedoch nicht unter 25 Centner. 20SL
Der Borstand.
Holz-Versteigerung.
Mittwoch den 19. März 1902 werden aus den Abteilungen Brauhof 1, Zellenrod 9, 29, Tempel 13, Wüstc- kopf 23, Sommerberg 35, Kirchberg 39, Dörnergrund 46, Gezuckerter Kopf 49 versteigert:
Buchen: 7 rm Knüppel, 270 Wellen, 3,2 rm Stöcke; Eichen: 6 rm Scheiter, 11 rm Knüppel, 310 Wellen, 5 rm Stöcke; Ahorn, Ulmen, Elsbeere: 3 rm Knüppel; Nußbaum: 5 rm Scheiter, 90 Wellen, 1 rm Stöcke; Nadel: 219 rm Scheiter, 168,6 rm Knüppel, 10140 Wellen, 140 rm Stöcke; Weichholz: 2960 Wellen.
Das in Brauhof 1, Tempel 13, Sommerberg 35, Kirchberg 39 und Forsthaus Baumgarten lagernde Buchen-, Eichen-, Elsbeer-, Nußbaum-, Nadel- und Weichholz-, Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz wird nicht vorgezeigt, es kommt gegen mittag am Bahnwärterhaus auf der Kreisstraße Gießen—Steinberg zum Ausgebot. Steigliebhaber wollen dieses vorher cinsehen. — Gleichzeitig kommt auch eine Partie leerer Dungsäcke daselbst zur Versteigerung.
Zusammenkunft vormittags 9’/2 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Hausen, an der Knickschneise.
Nähere Auskunft erteilt Forstwart-Aspirant Dietrich zu Baumgarten.
Gießen, den 11. März 1902.
Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. _______________________Heyer.___________________2153
Knaben-Handarbeit.
Sonntag den 16. d. Mts., von vormittags 11 bis nachmittags 2 Uhr, soll in dem Konferenzzimmer der Stadtknabenschule eine Ausstellung der von den Schülern im diesjährigen Unterrichtskursus für erziehliche Knaben-Hand- arbeit gefertigten Gegenständen stattsinden, zu welcher wir hiermit einladen.
Gießen, den 11. März 1902. 2078
Mecum, Bürgermeister. Hahn, Oberlehrer.
Preuss. Renten-Ver Sicherungs-Anstalt
(Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit)
Gegründet 1838. in Berlin, Kaiserhofstr. 2. Gegründet 1838. I
Renten- und Kapital-Versicherung
auf den Lebenstall
besonders empfehlenswert zur Erhöhung des Einkommens, zur
Altersversorgung und zur Sicherstellung der Mittel für Aussteuer, Studium und Militärdienst 584
Vertreter: Ohr. Emil Derschow, Frankfurt a.M., Kaiserstr. 14,Kaiserpl.
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(Privatschule mit Pensionat) in Marktbreit a. Main.
Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilligen
Dienste. — Ausnahme-Alter 10—16 Jahre. 1525
Prospekte durch J. Hamm. Rektor.
Aofmännisches Institut
(10IC höhere Mädchenschule mit Fortbildungskursus).
Zu Ostern finden noch einige Kinder und junge Mädchen in meinem Pensionat Ausnahme. Fortbildung in Wissenschaften, Sprachen und im Hauswesen. Vorbereitung zum Volksschullehrerin-
0. v. Szczepanski,
Darmstadt.__________________Neckarstratzc 5.________1715
Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege. Ordentliche Generalversammlung
Dienstag den 18. März d. Fs., nachmittags 5 Uhr, im oberen Saale des Gemeindehauses (Kirchstraße 9).
Tagesordnung:
1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung und Entlastung des Rechners. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes.
Die Mitglieder des Vereins werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5 und 7 der Statuten ergebenst eingeladen.
Der Vorstand: Schlosser. 1924
EmgeWtt MliW- «i> Itaitmmii. Vereinsabende: Souutag, Montag, Donnerstag u. Samstag, von abends 8 Uhr an.
Versammlungsort: Diezstraße 15. — Gäste willkommen!
192 Der Vorstand: Dr. Naumann, Pfarrer.
GrsmMsMttMdM
von höchstem Nährgehalt
leicht verdaulich und sehr schmackhaft.
Aerztlich empfohlen.
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