16 Orten des Großherzogtums stellten sich im Df«
Telephonischer Kursberichts
Mk.
Tendenz: fester.
sich auch in
das der
. 99.80 . 103.10
101.35 . 101.70 . 103.10 . 50.10 . 31.20 . 28 40 . 123.20 . 44.40
3Vs% 3°/j 3V,% 3°/o 378°/o
kosteten tn Kassel 100 kg Wecken (Brödchen)
Reichsauleiho do.
Konsole . do. . .
Hessen
Gesamtmenge nach bet SSoHenbimg des Werkes cruf 800 000 Tonnen vorgesehen ist. Das Projekt entspricht durchweg ren neuesten technischen Errungenschaften.
und von da bis heule 3.50 Mark.
Also der Müller verdient wenig, der Bäcker hat nur nackte Leben, wer steckt den Verdienst ein? Heraus mit Sprache!
3j/q Mexikaner 41/e'/j Chinesen . Electric, ticbuckert Nordd. Lloyd . , Kreditaktien . . Diskonto-Kommandil Darmstädter Bank Dresdener Bank . Beniner Handelsges. Oesterr. Staatabahn Lombarden . . Uotthardbahn . . Laurauütte . . . Bochum .... Harpener . . .
zusammengestellt wurde, ersichtlich: Es m den Jahrfünften 100 kg Weizen
3% Öberhesaen . .
4% Oesterr. Goldrente .
4* Oesterr. bilberrente 4% Ungar. Goldrente, . 4°/. Italien. Rente . . 4ili% Portugiesen . . a°l Portugiesen. . . . 1% C. Türken ... Türkenlose.....
4% Griech. Monopol.-Anl. 47« % äussere Argentiner
. . 25.20 . . 92.60 . . 79.00 . . 94.90, . . 211.20 . . 187.60 . . 137.90 . . 142.10 . . 155.50 . . 149.70 . . 18.90 . . 180.50 . . 199.50 . . 167.00 . . 166^0
. . 102.00
. . 91.70
. . 101.95
. . 91.65
. . 100.40
Kassel der Brotpreis nach dem lÄetreidepreis richtet. Wie trotz niedrigem Getreidepreis der Brotpreis sich hochhält. Auch der Getreidezoll hat sich nicht geltend gemacht, da es bis 1880 keine Getreidezölle gab und von 1880—85 p. 100 Kilogramm nur eine Mark erhoben wurden, bis 1887 drei Mark, 1887—1892 fünf -'5.
Dor längerer Zeit 'ederGehilfeeuies hastet, gegen eine :t °us freien Fuß p w diese Unterschlag« G die Untersuchung folge einer anonymen 3 an den Tag. ragen janb hier ernt ft kaufmännischer Pu- anderer Interessenten e Reform der & uhe eine Besprchnz als Grundlage dienen in aus, daß eine Ä- bie Handhabung der ringend notiWi? ng kam die Berstis keinen Um|täni.; onntagen, toit inne, sondernde/^ le Unterbiet' > eien die SLÄ non er BeriuksiGuHw, besondere ger, Backer usw.s $ ut Wugnafynt der an , foll eine ÄeMtig- ejtatiei fein, ferner >
, Ltteäe Main^Woml i des Bahnhofes de rgang ein Weiche«' überfahren, ta wurde der sinke W abaerissen. Ter h dem Wall MM
Antrag, das Dm»
\x4> «ur PrüM * ■ö ^ten eintreten i eue n bieie» W lehnung w P heB
HA-Ä I ? Erwägung 8 ^sl^^neriam'nlung^
Arbeiterbewegung.
y Die französischen Ausstände. In S r. Etienne veran- tarteten am 13. Stooernber die Grubenarbeiter des ganzen Kohlenbeckens eine Kundgebung. Sie zogen mit Fahnen und Tambours durch die Straßen der Stadt und der benachbarten Kohlengruben. An der Spitze des Zuges gingen Bürgermeister Ledin, die Deputierten Brand und Piger, die Sekretäre des Nationalkomitees und Grubenarbeiter Cotte. Im Bassin Pas-de-Ca- l a i 5 ist die Nackt ruhig verlausen. Die Ausständigen-Patrouillen mb nur wenig zahlreich. In der Nähe von Sains (Bezirk Bethune) explodierten zwei Dynamitpatronen. Die Zahl der Leute, die die Arbeit wieder aufnahmen, ist beträchtlich gewachsen. In Lens sind 4265, in Bethune und Lieoia ungefähr 2000 Mann eingefahren. — In Havre sind 90 Hafenarbeiter in den Ausstand getreten. Sie verlangen eine Lohnerhöhung. Tie Nutze ist bisher nicht^estört^
et der dunklen Rauchwolke zu einem magischen Sanken nettoebte, fürwahr ein für alle Teilnehmer unvergeßlicher 'Anblick. Tie Chargierten der Korporationen begaben sich «un in das Institut, um die Glückwünsche ihrer Verbin- itungen zu überbringen. Dann setzte sich der Zug wieder in Bewegung durch die Gartenstraße nach den Gaibschen Wiesen, wo unter Absingung des Gaudeamus die Fackeln
Eingesandt.
(Für Form und Jnbair anc. unter oiefcr Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Motto: Ach es ist nicht auszuhalten mit den Leuten, Alles wissen sie so giftig auszudeuten!
(Brahms: Liebesliederwalzer).
In Veranlassung des gestrigen Eingesaiidts sowie verschiedener mir au Ohren gekommener Mitteilungen, bekenne ich mich hiermit als Verfasser des Berichts über das erste Konzert des Gießener Konzertvereins. Ich bedauere auf das lebhafteste, daß dieser Bericht, wie ich höre, Wirkungen gehabt haben soll, an die ich nicht im entferntesten bei seiner Abfassung gedacht habe und denken konnte. Es scheint, daß man die große Anerkennung, welche ich allen Leistungen ohne Ausnahme gezollt habe, über den doch wirklich geringfügigeren Ausstellungen unbeachtet gelassen habe. Dies im Einzelnen nachzuweisen, dessen darf ich mich wohl entschlagen; man kann ja den Bericht daraufhin selbst nochmals in aller Ruhe nachprüfen. Wenn aber alle die Folgen, die, rote man mir sagt, von verschiedenen Leuten in Aussicht gestellt roorden sind, in Thaten umgefetzt roerden sollten, so wäre dies für unser musikalisches Lebeu allerdings ganz außerordentlich zu bedauern. Hoffentlich dient nun dieser Vorgang nicht gar mit dazu, das unveräußerliche Recht einer unbeeinflußten sachlichen Krttck auf freie Meinungsäußerung hier in Gießen zu untergraben.
Dr. Spohr.
Nochmals billiges Brot.
Es ist von drei verschiedenen Seiten in diesem Blatt behauptet roorden, daß das Brot im Verhältnis zum Preise des Getreides zu teuer sei und es ist ausdrücklich gefragt roorden, roie das komme, roas auf dem Wege der Entstehung des Brotes aus dem Getreide das erstere so verteuere. Dem Bäcker direkt rourbe fein besonberer Vorrourf gemacht, aber die Thatsache festgestellt, daß bet einem Weizenpreis von 30 Mk. per 100 kg der vierpfündige Laib Brot 58 Pfg. gekostet habe, während er jetzt bei einem Weizenpreise von 15 Alk. 42 Pfg. koste, statt 29 Pfg., die er kosten müße, wenn sich der Brotpreis nach dem Getreidepreis richte, wie von freihändlerischer Seite stets behauptet wird. Der Schreiber des Eingesandt in Nr. 265 d. Bl. fühlt sich berufen, die Bäcker Gießens in seinen besonderen Schutz zu nehmen, obgleich ja nicht von diesen allein die Rede war. Er spricht auch von der diesjährigen Ernte, die vielfach bei uns schlecht eingebracht sei und die Gefahr von ausländischem Getreide besonders nötig macht. Führen wir denn nicht jedes Jahr weit über den Bedarf hinaus ausländisches Getreide ein, auch wenn wir unsere Ernte noch so reichlich und noch so trocken einbringen? Gegen diese Luxuseinsuhr richten sich ja die Klagen der deutschen Landwirte! Daß wir auch in diesem Jahre wie stets fremdes Getreide, wie die Müller sagen, zum Mischen mit ausländischem Getreide, einfahren, ändert doch nichts an dem Mißverhältnis zwischen Getreidepreis und Brotpreis. Vor der diesjährigen Ernte hatten wir doch auch den hohen Brotpreis neben dem niedrigen Getreidepreis. Dazu jagt der Artikelschreiber, das das Mehl der diesjährigen Ernte per L-ack um 1 bis 1 7, Mk. relativ teurer sei, als das Mehl der vorjährigen Ernte. Dann mußten wir ja vor der diesjährigen Ernte noch viel billigeres Brot haben, als wie meine obige Nebeneinanderstellung ergibt. Nicht Die vereinzelt schlecht eingebrachte diesjährige Ernte bringt uns die verhältnismäßig hohen Brotpreise über die wir seit Jahren klagen, sondern eine Menge anderer Umstände. Durch roie viel Hände ist das Getreide und das Mehl gegangen, ehe es Brot wird? Daß der kleine Müller nichts, der große Müller nicht viel verdient, ist auch den Landroirten bekannt. Nach den Aussührungen des oben genannten „Eingesandt* verdient auch der Bäcker nichts, nun muß doch eigentlich der Einsender, der nach feinen Ausführungen weiß, roie sehr ein großer Teil der hiesigen Bäcker ringen muß, um die Familie ehrlich durchzubringen, wissen, wer das Geld bet der Umwandlung des Getreides in Brot verdient! Sind das allein die Frucht-, Mehl- und Kleinhändler? Irgendwo muß doch die große Differenz im Preise zwischen Frucht und Brot hängen bleiben! Daß an den Händen derer, die dem Landwirt das Getreide abnehmen, um es in Brot au verwandeln, recht viel hängen bleibt, ist aus nachstehender Tabelle, die in Kassel nach amtlichen Zahlen
gefunden. Er schloß seine Rede mit einem Salamander auf die Regierung, Die Stadt und die Caritas Dttttenatum, »on der im alten Studentenliede die Rede ist. In seiner (Äwiderung führte Herr Prof. Dr- Drude mit bewegten Worten aus, was ihn bewogen hätte, den drei an ihn ergangenen ehrenvollen Rufen nach anderen Universitäten wicht Folge zu leisten, das sei nicht zum wenigsten das außerordentliche Entgegenkommen der Regierung. Seine Aufgabe werde es sein, durch treueste Pflichterfüllung und ganzes Einsetzen seiner Persönlichkeit das ihm anvertraute 2Zerk zu fördern. Hauptsächlich aber habe chn an Gießen die Schönheit der Umgebung, das Wesen und der Charakter hier Bevölkerung gefesselt. Er schloß mit einem Hoch auf die liniversität. Von den Reden des Abends, die noch gehalten wurden, seien noch die Begrüßungsrede des Vertreters wer „Chattia" an die Gäste, und der humorvolle Toa-st wes Erektors, Herrn Prof. Dr. Hansen, auf Frau Prof. Dr. Drude erwähnt.
Gegen 12 Uhr wurde der offizielle Teil der Kneipe geschloffen, und das Präsidium der Fidulität an Herrn Prof. Dr. Drude übertragen. Ernste und heitere Ansprachen wechselten in rascher Folge, sodaß die Stimmung eine immer feucht-fröhlichere ward. Rur zu schnell flogen die ^eiteren Stunden dahin. Mitternacht war schon längst vorüber, als die letzten Festtettnehmer den heimischen Pe- mtten zusteuerten mit dem Bewußtsein, an einer überaus erhebenden und fröhlichen Feier teilgenommen zu habeu
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
2 5. Sonntag nach Trinitatis, den 16. Novemdex. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9Hz Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MatthäuSgemeürde Pfarrer Schlosser.
Abends 5 Uhr: Siehe Johanneskirche.
Abends 8 Uhr im Konsirmandensaal: Vereinigung der Ion* firmirten männlichen Jugend der Matlhäusgemeinde.
Montag den 17. November, abends 8 Uhr, im Konfirmand en- saal: Vereinigung der konsirmirten weiblichen Jugend der MatthäuS- gemeinde.
Donnerstag den 20. November, abends 8 Uhr: Bibelstund4 im oberen Konsirmandensaal, Kirchstraße 9.
Pfarrer Schlosser.
In der Iohanncölirche.
Vormittags 9</i Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdieust für die Johannes» gemeinde. Pfarrer Dr. N a u m.a n n.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler.
Montag, den 17. November, abends 8 Uhr, Bibel st unde im Konsirmandensaal der Johanneskirche. 1. Johannesbrief, Kap. 2f 12—14, die Absage an die Welt.
Pfarrer Dr. Naumann.
Nächstfolgenden Sonntag, den 23. November: Gedächtnis- eier für die Verstorbenen.
An diesem Tage, nachmtttags 2 Uhr: Gottesdienst in der fFriedhofskapcllc.
Die Versammlung der konfirmierten Mädchen der Lukas* gemeinde findet nicht Dienstag, sondern Donnerstag den 20. Noobu^ nachmittags 57, Uhr, im Konsirmandensaal der Johanneskirche sML' Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 15. November.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Sonntag, den 16. dlooember:
26. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 67. Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kam- munion.
Vormtttags um 8 Uhr: Die zweite hell. Meffe. Mllitärgottesdienst mtt Predigt.
„ „ 9>/, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 27, Uhr: Christenlehre, Darauf sakramentalifche Bruderschafts-Andacht.
Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. Israelitische Religionsgemeinde.
Samstag, den 15. November 1902.
Vorabend 4.30 Uhr. Morgens 9 Uhr. Nachmittags 3L0 Uhr Sabbathausgang 5.30 Uhr.
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Renette Rletöüngen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeiger.
Altona, 14. Nov. Bei den Stadtverordne ten^ Wahlen unterlagen sämtliche 7 sozialdemokra^ tische Kandidaten.
Bochum, 14. Nov. Heute verunglückten auf Zeche) Centrum 7 Bergleute in einem Förderkorbe tätlich.
Stuttgart, 14. Nov. Hätte vormittag fand die Grundsteinlegung der von der Studentenschaft der technischen und der tierärztlichen Hochschule zu errichtenden Bismarck s ä u l e statt. Die Festrede hielt der Rektor Prof., Dr. Wettbrecht. Heute abend findet eine akademische Feier und darauf ein Fackelzug statt.
Straßburg, 14. Nov. Ter derzeitige Rektor bet Kaiser Wilhelm-Universität Dr. Otto Mayer, hat unter besonders ehrenvollen Umständen einen Ruf als ordentlicher Professor des öffentlichen Rechts einschließlich des Völkerrechts nach Leipzig erhallen. — In dem benachsii barten Schilttgheim brannte heute nacht die große P a-i pier-Manufaktur Holweg vollständig nieder^ Ter Schaden ist enorm.
London, 14. Nov. „Dailv Matt" veröffentlicht weitere Telegramme aus Berlin und Shanghai über die Räumung von Shanghai. Darnach bestätigt das amtliche Blatt in Shanghai die Nachricht, daß Deutschlands bereit sei, sich dem allgemeinen SSorgegen der Mächte anzu-i schließen. Die Unterhandlungen hierüber nähmen eineni günstigen Verlauf. „Daily Tkail" berichtet des wetteren/ daß der ftanzösische Genie-Offizier, welcher dem Stabe ttr Shanghai beigegeben ist, von seiner Regierung ein Telegramm erhielt, wodurch ihm gestattet wttd, die zur Vergrößerung der französischen Kasernen er* forderlichen Terrains anzukaufen. Die hierfür disponible Summe beträgt 200 000 Francs.
Rom, 14. Nov. Die Jagd auf den sizilianischen Briganten Varsalona, der sett vielen Jahren die Umgebung von Palermo unsicher macht, wird von der Polizei! sett Monaten wieder mtt großem Eifer betrieben. In dem' Heimatsorte des Briganten Casttonowo, wurden 60 Personen unter dem Verdacht der Vergünsttgung festgenom/ men, darunter auch angesehene und reiche Perfönlich-f feiten. Bei der Verhaftung eines Gutsbesitzers kam es zu einem blutigen Zusammenstoß mit der Karabinieri, von denen einige tot und 2 verwundet zusammenbrachen., Erst nach stundenlangem Kampf konnte die Verhaftung vorgenommen werden. — Be ider Audienz des Bischofs Benz- ler von Metz beim Papste, welchem der Bischof den Peters^ Pfennig überbrachte, er Härte der Papst il a., er wünsche- Kaiser Wilhelm wiederzusehen.
Rom, 14. Nov. Der Vulkan Stromboli zeigt eine beunruhigende Thcttigkett. Er ftreut Aschenregen aus und häufige Erderfchütterungen beschädigen die Häuser.
Linz, 14. Nov. Ter Dechant Anton Schinaglt wurde zu 24 Stunden Arre st verurteilt, weil er in der Schule den Ausspruch gethan hatte, daß diejenigen, welche zum Protestantismus überträten, Trottel feien/
Ceuta, 14. Nov. Tie Lage in Marokko ist andauernd ernst. Der Gouverneur von Tetuan hatte wiederholte Scharmützel mtt den Kabylen, in denen es Tote und Verwundete gab. Neue Gefechte stehen bevor-
Uermischles.
• Brüssel, IS. Nov. Im benachbatteu Hall stürzte sich heute ein Liebespaar unter den Nordexpreßzug n.nb blieb auf der Stelle tot — Die Polizei verhaftete d m früheren Leutnant Balopand, der im Burenkrieg ujiter dem Befehle Villebois-Mareuils gekämpft hatte und suh der Unterschlagung von Geldern schuldig gemacht hiwen soll.
Handel und Uerkchr. Uolkblolttschast.
Die «auerei-Gefellschaft Eichbaum, Mannheim, schlägt für 1901/02 eine Dividende von 10 pCt. vor (i. V. 12 pEt.).
Au der Börse au Frankfurt und Berlin wurde der Antrag irm Zulassung von 8 Älillionen Alt neue Aktien und 6 Millionen N..art 4proz.Obligationen der HarpenerBergbau-Gesell- t(Kb a f t, Dortmund gestellt.
Der Aufsichtsrat der Aktieubrauerei Retteumcher in Stuttgart hat beschlossen, für 1901/02 eine Dividende von 77, pCt. gs-gen 7 pCt. 1. V. vorzuschlagen.
Au der Berliner Börse werden vorn 14. November d. I. ali die Aktien der G e s e l l s ch a f t s ü r e l e k t r i f ch e B e l e u ch- tnmg, S t. Petersburg, ausschließlich Tividendenschein Nr. 6 tr.it Zinsberechnung vom lo. Mai 1902 gehandelt und votiert.
München, 13. Nov. Das unter Mitwirkung des Landtags von der Regienmg seinerzeit eingesetzte tech- u.ische Bureau zur Ausarbeitung des Projelles der Main- Kanalisation von Offenbach nach Aschaffenburg ist nun mit seiner Arbeit fertig. Die Projektierung enstreckte sich auch auf die über Bayerns Grenze hinaus- nächende Streck. Außer dem Hauptprojell sind Alter- rativprojelle für einzelne Tette ausgearbettet, um ev. miere Hand zu haben. Für die nötigen Grunderwerb- u-jigen sind Eventualverträge bereits abgeschlossen. Auch iji die Möglichkett von Erwetterung der Schleusen- und hoifenanlagen vorgesehen. Die Ges amt ko ft en der Kais ilisation sind auf etwas über 20 Millionen Mark b.trechnet. Eine Veröffentlichung des Projettes ist vorerst n cht zu erwarten. Für die Verhandlungen mit Preußen, iüer deren Wiederaufnahme bei der jüngsten Anwesenheit d.ts preußischen.Eisenbahnministers dahier gesprochen wurde, lammt dieses Projekt zunächst nur wegen der Kostenüber- juht in Betracht. Bei diesen Verhandlungen handelt es sich ja zunächst daraum, ob ein Staatsvertrag über die tfprtfehunq der Mainkanalisation zu stände kommt.
München, 13. Nov. Wie die „M. N. N." über die e itrige Konferenz der bayerischen Kommission für das Main -Kanalisierungsprojekt erfahren, wurde d.:s Projekt allgemein gebilligt. Dasselbe zersälll in em solches für die Kanalisierung der Sttecke zwischen öcmau und Aschaffenburg und in ein anderes für die Um- fchlaganlagen bei Aschaffenburg. Ersteres umfaßt vier Eiauftufen, und soll, ebenso wie die beiden Staustufen zwischen Offenbach und Hanau, in gleichen Dimensionen ausgeführt werden, wie die bestehende Kanalisierung unter» h.:lb Offenbachs, sodaß die großen Rheinschiffe uugehttidert bis Aschaffenburg verkehren tönnen. Die Kanalisierung . d«r Strecke zwischen Hanau und Aschaffenburg erfordert üi:f einer Flußstrecke von etwa 50 Kilometern einen s Kostenaufwand von rund 91/2 Millionen. Tas umgearbeitete Projekt für die Umschlag anlagen bei Aschaf- | seuburg erzielte gegenüber dem ursprünglichen Projekt ei ,ie nicht unwesentliche Kostenersparnis, und zwar eine solche von 12 statt 16 Millionen im Voranschlag.Ein großer Xfil dieser Anlagen ist ausschließlich für den Umschlag von Kohlen für den Staatsbahnbetrieb bestimmt. Deren
Landwirtschaft.
Gießen, 14. Nov. Die Preise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände ut
«Uksammengeworfen wurden.
Um 10 Uhr begann der Festkommers in Steins Quarten. Fast das ganze Professorenkollegium der Universität war erschienen . Auch die Vertreter des Kreisamtes, der ssiädttschen Behörde und des Offizierkorps hatten der an sie gegangenen Einladung Folge geleistet. Ein Chargierter der Burschenschaft „Memannia", der das Präsidium des offi- «fieUen Teiles der Kneipe hatte, eröffnete mtt einem Salamander auf (Dien feuchtfröhlichen Verlauf des Abends den ttvmrners. Tie erste Rede hielt ein Angehöriger des,/Vereins Leutscher Studenten", der in schwungvollen Worten auf Kaiser und Großherzpg.toastete. Im Anschlüsse daran wurde Sie Nationalhymne gesungen. Bald folgte eine mit stürmischen Beifall aufgenommene Rede eines Angehörigen der ^Alemannia" auf Herrn Professor Dr. Drude, die diesem nochmals den Dank der Burschenschaft aussprach und mit einem Salamander auf den Gefeierten Moß. Der nächste Redner, Se. Magnisicenz, Herr Prof. Tür. Krüger, dankte der Regierung für ihre Bemühungen, 0-ießen als Universität zu fördern. Wer, wie er, die Ent- ivickeluna Gießens feit vielen Jahren verfolge, wisse das ttoll und gcuiz zu würdigen. Tank dieser Bestrebungen llabe sich ine Zahl der Hörer fortwährend vermehrt, sodaß iin Sommersemester bereits die Immatrikulation des 1000. Studenten gefeiert werden konnte, auch in diesem Semester umd zwar zufälligerweise am Tage dieses Festes habe die ; mmatrikulation eines 1000. Studenten bereits wieder statt-
tober 1902 roie folgt (per Kilo):
Schweines!.
Brod
Butter
Ochsenfl.
Kalbst.
Darmstadt
1,52
1,52
1,60
0,22
2,20
Bensheim
1,40
1,52
1,52
0,22
2,10
Dieburg
—
1,40
1,40
0,20
2,40
Erbach
1,40
1,40
1,40
0,20
2,10
Offenbach
1,40
1,40
1,70
0,24
2,60
Gießen
1,40
1,32
1,40
0,21
2,20
Alsfeld
1,30
1,40
1,20
0,22
2,20
Büdingen
1,32
1,32
1,36
0,23
2,30
Butzbach
1,44
1,40
1,20
0,24
2,70
Friedberg
1,44
1,44
1,36
0,24
2,40
Lauterbach
1,28
1,20
1,32
0,22
2,40
Schotten
——
1,26
1,40
0,21
1,80
Niainz
1,44
1,52
1,60
0,25
2,00
Alzey
1,32
1,40
1,40
0,24
2,20
Bingen
IchO
1,40
1,80
0,24
2,30
Worms
1,48
1,60
1,60
0,23
2,48
Mittelpreis
1,40
1,41
1,45
0,23
2,16
3)lt.
Atk.
1854/58
23.30
27.78
1859/63
21.20
28.18
1864,68
22.54
30.65
1869/73
24.30
45.81
1874/78
22.35
66.00
1879/83
21.20
66.67
1884 88
16.74
66.67
1889/93
18.79
66.67
1894/98
15.64
66.67
Aus der Tabelle
ist klar ersichtlich,
wie wenig


