Freitag 14. März 1903
Zweites Blatt
Die heutige Dummer umfaßt 12 Seiten
Viehzölle in den
Bei
den Viehzöllen
Rechnungsrats bekannten Pro- noch ein dis-
152. Jahrgang
Geh. des
Nr. 62
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Kamilien- dlättcr oiermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Untoers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei:
Lchulstratze 7,
Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.
Frrnsprechanschluß Nr. 51.
Preußisches Abgeordnetenhaus.
Sitzung am 12. März.
In fortgesetzter Beratung des Kultusetats beklagt Abg. Roeren (Ctr.) jene Erlasse, wonach geistliche Reliqions- lehrer lediglich als Beamte anzusehen seien. Wie könne ferner ein Kultusminister Schülern gegen den Wunsch der Ettern die Teilnahme an religiösen Vereinen untersagen? Das sei eine Beeinträchtigung der Rechte der Eltern. Der Kultusminister erklärte, jene Erlasse lägen 25 Jahre zurück. Wenn er auch bestreiten müsse, daß der bestehende Zustand die Gefühle der Katholiken verletze, wolle er doch in eine eingehende Prüfung der Frage eintreten.
Auf Anregung des Abg. Metzger (natl.) führt der Kultusminister aus, er habe in der Angelegenheit der Herbeiführung einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung Veranlassung genommen, mit den beteiligten Ressorts zu verhandeln. So sei denn eine Konferenz der Bundesstaaten berufen. Auch Oesterreich habe in Aussicht gestellt, die Grundsätze der Konferenz auf sein deutsches Sprachgebiet auszudehnen. Ebenso werde auch die Schweiz voraussichtlich dieselben Grundlagen annehmen.
Im weiteren Verlaufe der Debatte wird allseitig der Wunsch betont, die Abiturienten der Realgymnasien nicht hinter den Gymnasiasten zurücktreten zu lassen. Ministerialdirektor Alt ho ff bestreitet, daß irgend ein Unterschied zwischen Gymnasial- und Realabiturienten gemacht werde. Sodann wird die bereits im Vorjahre angeregte Frage der Gehaltsaufbesserung der Oberlehrer aufs neue besprochen. Der Kultusminister erklärt, er sei es dem Andenken Miquels schuldig, den Irrtum zu berichtigen, als habe Miquel den Wünschen der Oberlehrer nicht wohlwollend gegenüber gestanden. Es werde dem Hause ein Vorschlag unterbreitet werden, der die Schwierigkeit der Gehaltsfrage behebe. Die Schulgelder würden erhöht werden und von den dadurch erzielten Mehr-Einnahmen von 500 000 Mk. würden 460 000 Mk. für Gehaltserhöhungen verwendet.
— Tie Zentrums-Fraktion des Reichstages war heute mittag nochmals zusammengetreten und beschäftigte sich mit dem Zolltarif. Es lvurden bestimmte Positionen des Tarifs, namentlich die Bereich der Erörterungen gezogen, gingen die Meinungen auseinander.
Ausland.
London, 13. März. Wie seinerzeit gemeldet wurde, war es Anfangs Januar in N i u t s ch lv a n g zwischen Matrosen des amerikanischen Kriegsschiffs „Bicksburg" und russischen Soldaten zu Schlägereien gekommen. Die hieraus entstandenen Schwierigkeiten sind nunmehr, wie Reuters Bureau aus Washington meldet dadurch in befriedigender Weise beigelegt, daß der russische Befehlshaber dem Kommandanten der „Bicksburg" sein Bedauern über den Vorfall ausgesprochen hat.
Brüssel, 13. März. Kammer. Am Schlüsse der heutigen Schung, tn der die Beratung über die Vorlage betreffend das allgemeine Stimmrecht fortacfcttt wurde, kam es zu h e f t i g e n L ä r m s z e n e n. Der Mi- nrsterprasrdent de Smet de Raeyer hatte geäußert, die Taktik
Graf Hoeusbroech in München.
Aus unserem Leserkreise wird uns freundlichst folgende von einem tn München studierenden jungen Gießener her- Ehrende Postkarte zur Verfügung gestellt, die unsere gestrigen ausführlichen Nachrichten über den großen Hoensbroech-Skändal »oll beftätigt. Herr O. R. schreibt vom 12. d. M *
j^teru im Kindl-Keller, wo Graf Hoens'broech sprechen
Großartiger Tumult von Zentrums- und Antisemiten Seite" öollstakidlg organyiert! Johlen und Brüllen wie in der volle 6er,ammlung und Sprecher verekelt. Maßkrüge, Bierfilze! und owhle, auch Tischplatten wurden geworfen. Besonders die Geschosse äLn « ^üene richteten viel Unheil an. Geistliche in der Soiuane ^‘Singecn wie unsere Schäfer rc. EtzlicheVerwundete nm Krankenhau--. Der Borstandstisch mit faulen Eiern, Stinkbomben re. bombardiert. „Dös war a Gaudi und a Hetz"."
Politische Tagesschau.
Markante Erklärungen.
Aus Berlin, 13. VLarz, wird uns geschrieben:
Vor der heute erfolgten Vertagung der Zolltarifkom- misswn bis zum 8. April hat der Staatssekretär des Aus- wärtiaen Frhr. v. Richthosen mit unverblümten Worten der Kommissionsmehrheit ,chie Meinung gesagt". Frhr. v. Richthofen erklärte, das Ausland werd: nach den letzten Beschlüssen — Gemüsezüllen usw. — zu der Annahme gelangen, daß die Mehrheit der Kommission Handelsverträge überhaupt nicht wolle. Frhr. v. Richthofen hätte ebensowohl von einer Annahme oer Verbündeten Regierungen in diesem Sinne sprechen können, denn wenn schon ein Fernstehender jenen Einoruck gewinnt, um wieviel- mehr ein den Dingen Nahestehent^r. Wohl, um nicht einen offenen Konflikt herbeizuführen mit der Kommissionsmehrheit, bezog sich der Staatssekretär auf das Auslano. .'wer es läßt sich auch denken, daß bereits von der einen und anderen auswärtigen Regierung Aeußerungen nach Berlin gelangt sind, die den Zweifel ausdrücken an dem Zustandekommen von Handelsverträgen im Hinblick aus die Haltung der Zollkommissionsmehrheit. Frhr. v. Richthofen beschwerte sich ferner, daß gewichtige Erklärungen, wie er sie gestern namens der Verbündeten Regierungen abgegeben, bei der Abstimmung ohne Wirkung geblieben seien. Ter Effekt dieser erneuten Warnung war, daß zum Schluß noch ein von Frhrn. v. Wangenheim beantragter Zollschutz von 250 Mark — über 200 Prozent t>om Wert! — auf Cycaswedel angenommen wurde, ungeachtet des Protestes der Regierung. Mit knapper Not blieb die Zollfreiheit für frische Blumen und Blüten gemäß der Regierungsvorlage erhalten. Frhr. v. Richthofen machte noch die markante Ankündigung, daß die Regierung gegebenenfalls auch gegen die Beschlüsse der Kommis sion neue Handelsverträge abschließen werde. Das heißt, daß der Zolltarif, wie chn der Reichstag beschließt von der Regierung nicht als eine „gebundene Marschroute" betrachtet wirb, sondern mehr als „Material" für die Vertragsverhandlungen. Anders Wäre es auch wohl ausgeschlossen, z. B. mit Italien zum Vertrag zu ge-
Die Verlobung des Prinzen Mirko von Montenegro mit der Tochter des Obersten Kvn st a n t ino vi t sch begegnet in den politischen Kreisen Wiens einer sehr kühlen Auffassung. Es soll sich zwar da um eine Liebesheirat handeln, doch besitzt sie ohne jeden Zweifel auch ihre politische Bedeutung. Indem der Sohn des Fürsten der Schwarzen Berge eine Obrenovitsch, uüd zwar eine Nichte des Königs Alexander, heiratet, würde er dem serbischen Throne, für den die Montenegriner immer besondere Vorliebe gezeigt, ein wenig näher rücken. Es ist jedoch zu beachten, daß die serbische Krone nach der neuen Verfassung wohl auch unter Umständen auf eine Tochter des Königs Alexander, wenn sie vorhanden, übergehen könnte, aber aus kein anderes wirkliches Mitglied der Familie Obreno- vitsch Ja, nach dieser Verfassung zählt weder Oberst Kon- stantinovitsch noch dessen Tochter zu den Mitgliedern der königlichen Familie. Der Prinz, so wird hier werter betont, habe auch schon aus dem Grunde keine Anwartschaft auf den serbischen Thron, weil König Alexander noch jung ist, und die Möglichkeit, daß er noch direkte Erben hinier- lassen könnte, nicht ausgeschlossen erscheint. Schließlich — und das ist die Hauptsache — wird eine montenegrinische Sekundogenitur in Serbien von Rußland nicht gewünscht und würde von Oesterreich-Ungarn niemals zugelassen werden. Die beiden Mächte haben aus ihren Absichten in dieser Sache niemals ein Hehl gemacht — was hoffentlich nicht hindern wird, daß sich die Ehe des Prinzen Mirko mit der Tochter des Obersten Konstantinovrtfch recht glücklich gestaltet. Der Versuch, den König Alexander für eine Thronfolgerschaft Mirkos in Serbien zu gewinnen, ist nach allen Belgrader Berichten gründlich gescheitert.
willen wlllkommen geheißen, aber noch herzlicher als Ihren Vertreter und des mächtigen deutschen Volkes. Ich danke Ihnen namens des amerikanischen Volkes für das, was Sie gethan; ich danke Ihnen außerdem persönlich für die huldvolle Form, in der sich Ihre Courtoisie geäußert hat."
— Nach einem Londoner Telegramm sind Kopieen der vom Kaiser angefertigten Marine-Tabellen auch dem König Eduard und Lord Selborne, dem C^f der britischen Admiralität übersandt worden.
— Die große Uebungsfahrt des ersten Geschwaders mit dem Prinzen Heinrich findet, wie aus Kiel depeschiert wird, Ende April statt, und führt nach England. Eine zweite Fahrt dorthin wird das Geschwader ans Anlaß oer englischen Krönungsfeier unternehmen.
— Die „Nordd. Alla. Ztg." schreibt: Die Antwort Lord Lansdownes auf die Anfrage über die Brüsseler Zuckerkonvention liegt nunmehr den Londoner 23lottern vor. Der auf die Stellung der britischen Kolonien bezügliche Teil lautet dem „Standard" zufolge: Nach der Konvention wird es den Kronkolonien nicht erlaubt fein, auf Zucker irgend welche direkten oder indirekten Prämien auf den eigenen oder fremden Märkten zu gewähren. Mas die Selbstverwalt- ungskolonien betrifft, so sind diese nach dem Artikel 11 von der Kommission ausgeschlossen, es steht ihnen aber frei, der Konvention beizutreten, wenn sie dies wünschen, und wenn sie den Beitritt vollziehen, werden sie in jeder Beziehung die Stellung der hohen vertragschließenden Mächte einnehmen. Durch die allgemeinen Abmachungen über die Kolonien sind wir gebunden, dem Kolonialzucker keinerlei Vorzüge vor dem aus den Ländern der hohen vertragsschließenden Mächte her- stammenden Zucker zu gewähren, und es ist klar, daß wir von den anderen Mächten kaum hatten verlangen dürfen, auf eine Vereinbarung einzugehen, wonach für sie die Gewährung von Prämien vollständig ausgeschlossen wäre, während wir unsere volle Freiheit behielten, und dem aus unseren eigenen Kolonien herstammenden Zucker Prämien gewähren.
— Ter Bundesrat überwies in seiner heutigen Sitzung den Entwurf eines Gesetzes wegen Abänderung des Paragraphen 7 der Strafprozeßordnung den zuständigen Ausschüssen. Tie Zustimmung wurde zu folgenden Ausschußan trägen erteilt: a) zu den Entwürfen von Ausführungsbestimmungen zum Schlachtvieh - und Fl e i f chb e f ch au g e s e tz vom 3. Juni 1900 und von Prüfungsvorschriften für Trichinenfchauer, b) zu der Vorlage betreffend Einlaß- und Untersuchungsstellen für in das Zollintand eingehendes Fleisch, c) zu dem Entwürfe eines Ausführungsgefetzes vom 3. Juni 1900, e) zu dem Gesetzentwurf betreffend den Servistarif und die Maffeneinteüung der Orte, sowie Abänderung des Gesetzes über die Bewilligung von WohnungsgeldMfchüffen.
— Graf Schwerin-Löwitz sagte in der Zoll- tariskommission am Dienstag bei der Hopfenzolldebatte, daß im Wirtschaftlichen Ausschuß die Tabakbauern gefragt worden seien, wie viel Schutz sie brauchten. s * * *Jtun ist zwar in dem vorliegenden Zolltarif der Tabakzoll nicht erhöht Worben; dies soll aber nach der „Freis. Ztg." nur deshalb geschehen fein, weil man nach dem Zustandekommen des Zolltarifs den Tabak noch ganz besonders für die Reichsfinanzeir bluten lassen will. (??)
Deutsches Deich.
Berlin, 13. März. Der Kais er ist mit der Flottille heute nachmittag auf der „Weser" angekommen und beim Hohewegleuchtturm vor Anker gegangen. Oberbaudirektor Franzius aus Bremen, der zum Vortrag befohlen War, begab sich an Bord des Panzerschiffes.
— Kaiser Wilhelm richtete an den Präsidenten Roosevelt folgendes Telegramm:
„Jetzt, da mein Bruder die gastlichen Gestade Amerikas verlassen, empfinde ich es als angenehme Pflicht Ihnen auszusprecheu, wie tief dankbar ich und das ganze deutsche Volk sind für den Glanz der Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Aufnahme welche dem Prinzen von allen Klassen des amerikanischen Volkes bereitet wurde. Meine ausgestreckte Hand Wurde von Ihnen mit festem, männlichem und freundschaftlichem Griffe erfaßt. Möge der Himmel unsere Beziehungen mit Frieden und Wohlwollen zwischen den zwei großen Nationen segnen, kleine besten Empfehlungen und Wünsche au 2llice Roosevelt."
Präsident Roosevelt antwortete:
„Der Besuch Ihres Bruders in unserem Lande trug viel dazu bei, die Ziepe der freundlichen Gesinnungen zu erweisen, welche zwischen den beiden Nationen bestehen, und zwar in jeder Beziehung außerordentlich glücklich. Ich hoffe, daß Sie mir gestatten, Ihnen zu der bewunderungswerteu Art und Weise Glück zu wünschen, in der er sich gezeigt und echteste herzlichste Sympathie und Hochachtung aller sich erworben hat. Wir haben ihn um seiner eigenen Per on
Die Studeuteufahrt nach Paris.
Zu der Absicht einer Anzahl Leipziger und Berliner Studenten, in einigen Wochen nach Paris zu fahren, um dort mit Mitgliedern der Berliner königl. Theater Schillers Räuber in deutscher Sprache aufzuführen, berichtet die „Post", daß von maßgebender Stelle dem Gedanken der Aufführung entgegen gearbeitet werde, der an sich zwar etwas Bestechliches haben möge, der aber jeraoe jetzt. Wo die Mahlbewegung in Frankreich bereits m Gange ist, leicht zuunliebsamenKundgebungen uyren tonnte, die nur zu leicht gerade das Gegenteil von >entLrSr. haben könnten, was seitens der Studenten beabsichtigt wird. Die „Nationalztg." versichert, der Reichskanzler habe in sehr entschiedener Weise von diesem Unternehmen abgeraten, weil es die normalen Beziehungen öwstchen beiden Ländern unter Umständen stören könnte
Studenten pflegen sich um diplomatische Rücksichten im allaemeiueu viel zu kümmern, und es ist das auch u^'hres Umtes. In die Zeit der französischen Kammer- wahlen pflegen bekannilich die Pariser Nationalisten in ge- ^a,ci:-r* l * * * ö". verfallen, und so könnte es zu chauvNlisti- scheu Exzeßen gar leicht kommen. Diplomatische Auseinandersetzungen, vielleitch gar Konflikte ernster Natur waren die folgen solcher Vorkommnisse, und daß eine etubentenja^t ixte buti) wohl nicht teert ist. bürsten sich b-i ruhiger UÄeileguug selbst sagen Dte ^bee an hich ist ja Empathisch, aber sie büstt b-iese Eigenschaft keineswegs ein, wenn die Ausführung emstteeilen vertagt wird. Ein Kenner des französischen Uni^s^is lebens machte beMusig einen uK?Mif°Vi^ü darauf aufmerksam, daß gerade die Pariser Studenten-
, nationalistischen Elementen durch etzt
lK die Beteiligung deutscher Schauspieler an der na$ betrifft, so erfährt die „Voss Qta" daß die jur die Hauptrollen dec Räill)^-" aZik« 9‘ '
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wahrscheinlich bcn Stubenten nicht Magen wirk Doch es
ch zu twarcen, daß soweit Mitglieder von Hchbühnkn in Frage kommen, _ in Ruchicht aus die Stellungnahme bJ« Eltens der Jntenbanteu ein mt chech^. b eC39t anbelen Schauspieler werben K, auch nicht mehr mttthun wollen. ^nn
GlcheimAnzeigerW
" General-Anzeiger v
v für den polit. u. allgem.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
_______________________________________________________________ zeigenteil: Hans Beck«.
— Tie Verurteilung des Steinbach in Potsdam cuiläßlich zefses wegen der „Duell re de" dürfte ziplinarisches Nachspiel haben.
H ad er s leb e n, 13. März. Bei der heutigen 2an b» tagsersatzwahl im hiesigen Landtags-Wahlkreise wurden 142 Stimmen für Kaufmann Julius Viielsen-Tammacken (Dane) und öl Stimmen für Amtsgerichtsrat Bachmann (Kandidat der Deutschen) abgegeben. Fünf dänische und ein deutscher Wahlmann waren nicht erschienen.
Hannover, 13. März. Zu der in der General-^ Versammlung des Bundes der Landwirte abgegebenen Erklärung des Dr. Hahn, daß die Forderung des Bundes der Landwirte in Bezug auf die landwirtsch as tlichen Zölle auf Vereinbarung mit der maßgebenden Großindustrie beruhten, welcher entsprechende industrielle Zollerhöhung zugesichert sei, bemerkt das Or- ßan des „Zentralverbanoes deutscher Industrieller", daß in dessen leitenden Kreisen von einer ,olchen Verabredung oder Abmachung nicht das Mindeste bekannt sei.


