Ausgabe 
14.2.1902 Drittes Blatt
 
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Gießener Eisverein

cben bei Vtöoi, >

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Ker Kasseler Treöerprozeß.

XI.

haben aber die Prüfung doch selbst gewünscht; jetzt können wir daS Examen naturgemäß auch nur von denen bestehen lassen, die unfern Ansprüchen für die höheren Stellen genügen. So lange sich noch Niemand über ungerechte Behandlung beschwert hat, müssen wir annehmen, daß bei den Examen korrekt verfahren wird. Gesuche um Versetzung werden nach Möglichkeit berücksichtigt; namentlich, wenn ältere Beamte in ihre Heimarh versetzt werden wollen, geschieht dies bei der ersten Gelegenheit. Für Massenjendung hatten wir eine Zeit lang den Markenzwang aufgehoben. Die Sache war zu theuer und umständlich für die Verwaltung; außerdem war die Kontrole sehr schwierig, und es kamen mehrfach Unterschlagungen vor. Deshalb haben wir wieder das alte Verfahren eingeführt Die Postuhren werden bereits jetzt jeden Morgen richtig gestellt. Wenn die Uhren an einzelnen Postämtern falsch gehen, so bitte ich, die Fälle namhaft zu machen.

Arendt (Neicksp.): Ich wollte auch auf den uner­hörten Rechtsbruch Englands aufmerksam machen. Mit Befrie­digung habe ich von dem Staatssekretär gehört, daß in Zukunft solche Vorgänge nickt mehr vorkommen sollen. Es ist doch uner- hoy, daß unsere Briefe geöffnet sind. Wie zum Hohn tragen diese Briefe den Stempel: Openeck under Martial law (Geöffnet unter Kriegsrecht). Daß man unsere Briefe öffnet, ist unter allen Um­standen eine Verletzung des Völkerrechts. Was wäre wohl 1870 MArt'tteHn wir damals englische Briefe etwa nach der Schweiz geöffnet hatten! '

.. Auch ich glaube, daß jetzt eine Tarifreform nicht am Platze Ware; hier muß jetzt em gewisser Stillstand eintreten. Das Ein- !$re »vräfibenten gegenüber den Namensnennungen des Abg. Muller kann ich nur billigen. Es wäre Wünschenswerth, wenn auch rn den Berichten der Presse keine Namen genannt würden. Die Bauern mißgönnen den Unterbeamten ihr Gehalt nicht, sie wollen nur zum Ausdruck bringen, daß es ihnen schlechter geht.

Albrecht (Soz.): Die Bücher der Krankenkassen werden von manchen Postämtern als Drucksache befördert, von anderen nicht. Es herrscht hier keine einheitliche Praxis. Bedauerlich ist die Ueberlaftung der Briefträger Leider werden trotz der großen Arbeitswilligkeit keine genügenden Hilfskräfte eingestellt; in Halle a. d. Saale z. B. müssen die Briefträger des Sonntags die Arbeit für die dienstfreien Kollegen mit übernehmen. Ich bitte den Staatssekretär, diese Sache zu untersuchen.

Abg. Eickhoff (freis. Vp.): Der Kollege Dr. Hasse hat sich ge- mußigt gesehen, eine Bemerkung des Präsidenten gegenüber meinem Kollegen Moller zu widerholen. Wenn es nicht den Traditionen des Hauses entspricht, über Kommissionsverhandlmigen unter Namensnennung zu berichten, so ist es sicher keine gute Gepflogen- Ijett, eine kolche Rektifikation des Präsidenten noch zu unterstreichen. Im übrigen haben ältere Parlamentarier mir gegenüber eine an­dere Auffassung vertreten.

Den Ausführungen des Hauptredners habe ich nur noch wenig hinzuzufugen Ich Wunsche, daß die Zahl der Postkassirer und der Oberpostdirektionssekretäre vermehrt wird und daz letztere nicht den

Jreilag den 14. Jeöruar, nachmittags 5-7 Ahr- Konzert auf der Eisbahn. w* Jkendkauf von 7 öis 9 Nßr öei elektrischer ZZeteuchtung.

Eintrittsgeld: Nichtmitglieder 30 Pfg., Mitglieder 10 Pfg. 1338

0?n parlamentarischen Enqueten, und zwar eine über die Wirkung der Lebensmittelzölle auf die Ernahrungsverhältnisse und über die Wirkung der Lebensmittel- und Materialzölle auf die Produktions­bedingungen, die Wirkung der Schutzzölle auf die Bil­dung von Syndikaten und Trusts, über die Schädi-- gung der weiter verarbeitenden Industrien durch Kar­telle für Halbfabrikate, über die durch Schutzzölle der- wirkte Konzentration verschiedener Betriebszweige in emem Unternehmen und ber den damitü geschfafenen Anreiz.

Der l i n, 13. Febr. Der Bundesrat überwies die Vorlagen betreffend Aenderung einiger Nummern der An- läge b zur Eisenbahnverkehrsordnung und betreffend Be- stellung des Schiffsvermessungsamtes als Revisionsbebörde Lur ?ie J^unÖ ber Binnenschiffe im Bereiche der Wasser­straße Rostock-Gustrow den zuständigen Ausschüssen und stimmte dem Ausschußberichte über den Entwurf einer Be­kanntmachung betreffend gesundheitsschädliche täuschende unb bessen Zubereitungen, sowie dem Aus- schußberichte zu dem Entwurf einer Verordnung wegen teil­weiser Inkraftsetzung des Gesetzes betreffend die Schlacht- vom 3. Juni 1900 und ben Auchchußberichten betreffend das Abkommen mit Frank-

UmeT Verkehr mit Branntwein an der deutsch-franzöli- 1*? ^bnze, sowie betreffend die Vorlage vom 1. Novbr 1901 betreffend Erstattung des Zolles für TabaS aus Billigkeitsrücksichten zu. 1 aDaC

-trieft, 14. ^yebr. Die Ausstandsbewegung nimmt immer größeren Umfang an. Die Schriftsetzer schloffen sich ebenfalls der Ausstandsbcwegung an. Deshalb werden morgen früh die Zeitimgen nicht erscheinen. Die Gesamtzahl der Ausständigen beträgt 7500. 1

Groton, 14. Febr. Präsident Roosevelt reiste gestern Nachmittag nach Washington zurück. Er sprach sich über das zusehends gebesserte Befinden seines Sohnes sehr befrie­digt aus.

W°»Rattenfallen. Arsenik, pbos. phorlatwerge Rattenhunde, Kab.cn ,c her nichts genutzt haben, da mache man vertrauensvoll einen versuch mit dem Lattenmittel- (Es hat geschnappt, Tausendfach bewährt und erprobt, Kerne Ratte entkommt lebend bei t>tt* ständiger Anwendung, wo keine Ratte mehr in die Falle geht, wo keine aus. gekgten Giftbro-ken mehr angerührt werden, da wird mit GierLs hat geschnappt vertilgt. Ls hat geschnappt wird von den Ratten nicht verschleppt sondern an Ort und Stelle mit ßctft.' hunger gefressen und wirkt darum tod. sicher, ohne für Haustiere gefährlich,u fein. Ueberall L SO pfg. und mr i in plombiertem Karton zu haben G Die Wirkung ist wunderbar, nichts wirkt so gut wieLs hat geschnappt". .

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t. Dasbach (Str.): Manche Postunterbeamte müßten bester behandelt werden; es giebt Postämter, deren Vorsteher die Ver­fügungen der Sentralbehörde nicht beachten.

o Dr. Grüflcr (fr. Vp.): Diejenigen Unterbeamten, deren Lage verbesserungsbedürftig ist, müssen aufgebessert werden. Das Geld muß trotz der schlechten Finanzlage herbeigeschafft werden. Wie em Beamter mit 1000 Mk. Jahresgehalt auskommen kann, ist mir unerklärlich. Die Konservativen allerdings haben für die Be- amten nichts übrig; sie sprechen immer nur von der Noth der Landwirthe. Redner bemängelt des Weiteren die postalsicken Ein­richtungen von Sharlottenburg und wünscht eine allgemeine An- toenung qber die Zulässigkeit der Wahl von Assistenten zu Reserve-

. Staatssekretär Kractkc: Prinzipiell besteht jedenfalls keine Ab­neigung dagegen, Postassistenten zu Reserveoffizieren zu machen. Wenn die Vororttelegramme nicht mehr über Berlin gingen, fo toare den Vororten nicht gedient. Berlin hat die besten Apparate und die schnellsten Verbindungen u. f. w., über Serhn geht die Beförderung am schnellsten. Die Vororte haben alle sehr viele Brief-Bestellungen; speziell Sharlottenburg hat eben so viel Bestellungen wie Berlin. Beim Sekretär-Eramen1 formen totr nut den Anforderungen nicht heruntergehen. Im ersten! Jahre haben 45, im zweiten 267 Assistenten bestanden. Das Erqebniß ist also gar Nicht so schlecht. Allerdings haben 500 das Examen nicht I

I Hilfsreferenten erhalten. Die Frauen sind oabon auch nicht erbaut, denn sie sind manchmal sogar die Hauptreferentcn. (Heiter-

« « 3n ern ., gicbt es Postreferendare und Post- assessoren. Warum nicht auch bei uns? Sehr schlecht geht es den Sekretären, die das höhere Verwaltungsexamen nicht bestanden £ Avam^-aT^lcn-toar früher nicht obligatorisch, sondern nur fakultativ. Wenigstens sollte man den Herren eine persönliche Zu- lage nach dem 20. Dienstjahr geben. Erfreulich ist die Erklärung des Staatssekretärs bezüglich des Petitionsrechts der Beamten

<Dn^-Uno DA'Plin muß in einem so großen Betriebe sein, aber oa§ Petitionsrecht darf man den Beamten nicht nehmen. Zweifel- haft ist es mir, ob eine Vermehrung der Zahl der Postinsoekloren geboten ist. Herr von Podbielski wollte ja die ganzen Poitinsvek- toren aufheben. Jedenfalls erhalten die Inspektoren heute eine gan^e Menge von Aufträgen, die die Direktoren scllist ausführen fennnen. Ick will mich auf diese wenigen Ausführungen beschrän­ken und hinzufugen, daß ich der Poswerwaltung ein lebhaftes Inter­ne cntgegcnbringe und die Hoffnung habe, daß die wenigen Miß­stande bald beseitigt werden. (Beifall.) B

lRp.): Ich danke dem Staatssekretär für die Be- fd^tigung der Verkehrsbedürfnisse auf dem Lande, namentlich wr die Vermehrung der Postanstalten und die Ausdehnung des Telegraphennetzes. Ich wünsche, daß das billige Porto der großen Stadtbezirke auch dem platten Lande zu gute kommt. Die posta- Iffchen Kenntnisse des Vorredners bewundere ich. Ich begreife nur nicht marurn die Postverwaltung auf eine so h'ervorraaende ' Kraft verzichtet Hot. (Lacken links.) " '*

Pekmg, 14. Febr. (Reuter.) Die chinesischen Beamten darunter Prinz Tsing, gaben ihrer großen Befriedigung über den englisch-japanesischen Vertrag Ausdruck. Tsing erklärte, daß er sich eigne, Rußland weiter über die geplante Konvention zu verhandeln.

Aus Stadt uud Land.

(Der Abdruckderunter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe:Gieß^ Anzft' geftattet) Gießen, 14. Februar 1902.

. Heute nachmittag von 57 Uhr findet auf

der Eisbahn Konzert statt. (Siehe Ins.)

" Die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen Verbandes hält heute abend 8/2 Uhr im oberen Saale des Cafe Ebel eine Versammlung ab, auf die wir auch an dieser Stelle auf- mertsam machen. Herr Oberlehrer Karl Berger aus Worms wird überDeutsche Weltpolitik und Ausland­schulen" sprechen.

bestanden. Die Post-Inspektoren sind sehr wichtige Beamte, fo toidjtig, daß wir auf eine Vermehrung angewiesen sind. Damit geschieht dem Publikum der größte Gefallen.

(fr. '2p.) führt Beschwerde über die postalischen Ver- haltniffe m Raibenow a. H. Die Schalterbeamten müßten ent» wer.en. Dies geschehe am besten dadurch, daß man bett Markenver.au; durck Private mehr ausdehne, indem man ihnen einen kleinen Rabatt gewähre.

Staaissekrerär Sractfe: Die Verhältnisse in Rathenow find allerdings .eine guten; wir werden da ein neues Postgebäude hets Itener: mujien. Em Rabatt auf Marken kann an Händler nach dem Poptargeseh nicht gewährt werden. In andern Ländern hat man aucfi -ungesehen, daß die Händler, wenn sie Rabat: bekommen, die großen Korresvondenten heranziehen, während die Postschalter die l.einen behalten Das Bedürfmß nach hohen Marten prüfen trir; wenn es fick herausstellt, daß fein Bedürfmß danach vor­handen fein sollte, ;o werden wir sie einziehen. Wenn auch einmal ein paar Geschäftssendungen als Drucksache durehgelassen werden, so ist es noch kein Beweis, daß die Beförderung als x-rucfiadie zulässig nt; bei den Lausenden und Millionen von eenbungen kann eben ntdjt bei jedem Brief lontrolirt werden, ob die Frankirung richtig ist.

Darauf vertagt sich das Haus. ""S-S

Persönlich bemerkt

Abg. Prinz Arenberg (Str.): Die mir vom Abg. Dr. Müller- Srt» i,Yin. S... ___x _ . v* gegen eine Erhöhung

. r Gehalter der Unterbeamten fei, habe ich selbstverständlich weder in der Kommiffiori noch sonstwo gethcm. Ich habe nur gesagt, ^Q^Cr§Jese-n Feine Leute, Bauern, Händle? u^> Handwerker, der Ansicht, die Gehälter der Unterbeamten seien hoch £-nu®'- bedenkt, daß die Beamten ohne Rücksicht auf

bte wirthschaftliche Lage ein sicheres Einkommen hätten. Ich glmibe, diese Meinung kann man bei solch kleinen Leuten fehc wohl begreifen.

... P-äs. Graf Ballestrem: Das Letzte war nicht mehr per- onnch.

, . R Dflrr- Müller (Sagan freis. Vp., persönlich): Ich habe die betreffende Aeußerung gar Nicht dem Abg. Prinz Arenberg zuae- schrieben, sondern ausdrücklich gesagt, die Bauern in seinem Wahl­kreis meinten u. s. w.

(6fc' p-rsönlich): Ich trat während der ' - ? E Fuller nicht anwesend; daher der Jrrthurn. Uebri- gens habe ich nicht nur von Bauern, sondern überhaupt von kleinen X/CUtcn, jeftroetjen.

Nächste Sitzung'- Freitag 1 Uhr. (Fortsehuna der heutigen Beraihung und Etat des P e n s i o n s f o n d SA 8

Schluß ö Uhr»

Die englische Regierung sein überaus mißtrauischer Mensch sei. Wenn Sunws

und der deutsche Nureuhrlfsöund, erfahre, daß er, Schmidt, seiner Mittel benötige, würde Berlin 13 I ? Geld geben. Schmidt warnt Larssen

Lchick itÄa6cC/^fT^3f dh L r W e °W d^'nk-äg-wegen

Buren Hilfsbundes bekundet worden ist batmirfi L 2 Untreue in vollem Umfange auf-

Hwr Graf Bülow beauftragt. Ihnen sofort von dem^wtt^' ^Eage wegen betrügerischer Ein­halt eines des Nachts hier eingegangenen, die Antwort a_uf den Kurs der Aktien falben und bean-

derbritischen Regierung enthaltenden Telegramms 9egcn Hermann Sumpf zwei Jahre Gefängnis Kenntnis zu geben." Das Telegramm des Botschafters und 5 0 00 Mk. Geldbuße, gegen Schlegel und Otto ,n lautet: je 1 Jahr und 6 Monate Gefängnis und 5000 Mk

SanitatSetpebition nach den Konzentrationslagern Verteidiaer- LV?

nicht gestatten zu können, weil eine solcke Erlaubnis /i. xa.rnt^r Gebrüder Sumpf, Caspari

sowohl Engländern wie Ausländern mebriacti bereits Cohn für Otto, Gordon für Schulze-Dellwig,

ab gesch lagen worden ist Ebenso führen, daß

Regierung die finanzielle Hilfe für hiip n 15?^ Angeklagten bona flde handelten und beantragen deren zentrationslager nVcht befürwort^ezu können"! Uu -etLent niedrige Geldstrafe, bezw. An­

da dieselbe ohne Nutzen sein würde. Leb en s m i t t e k 8 Uftr^bte- Freiheitsstrafe, ^^idung usw würden dagegen annehmbar sLn f Uhr Lat Verhandlung auf morgen mittag

Ueber die Art und Weise, wie Frljn^ - 9~ ____ _

in ihre Bestimmung gelangen können, wird mir ®X r hotf

morgen durch eine Note Mitteilung zugehen." gez. Met-

tCrniCgn , . T r i e st, 13. Febr. Infolge der Weigerung, die Wünsche

T! ^^nach dem Anträge des deutschen ^r a u s,ta n d i g e n H e i ze r des Lloyd zu erMen, stellten Buren Hilfsbundes nicht in vollem Umfange ftattgeqeben H^^e auch die Ar sen a l a r b e i ter die Arbeiten wordejn ist, so ist es doch mit Genugthuung zu Insgesamt sind 5000 Mann ausständig. Das Militär

^unt^r huldvollen Billigung den Kasernen konsigniert. Von der Gasanstalt hatten

der Kaiserin, und Königin von unsIW 2000 Arbeiter versammelt, welche Einstellung der Antrag des Bundes nicht ohne Erfolg! Arbeit verlangten. Sie wurden indessen von der Wacbe geblieben ist, und daß die deutsche Unterstützung streut. Auch vor anderen Etablissements sammelten für hilfebedürftige Buren englischerseits an- srch Ausständige an und verlangten Einstellung der Arbeit, genommen und so der Weg eröffnet mordest ist, nm! Auch diese wurden von der Wache auseinanderaetrieb^n.

dem deutschen Burenhilfsbunde zu ermöglichen, sich den! 6i ' .. ------

notleidenden Burenfamilien hilfreich zu erweisen. Wir

toten, Dti®CrItabrutTbr9USCnsS

erleichtern werden. Insbesondere werden wir dal in E^.n Vororten von 76634, außerdem wirken, daß der aus diesem Hause geäußerte Wunsch ^^0 1 ^1 Leute nut beschränktem Tageswerk und 19 369 Kranke wegen frachtfreierundzollfreier Beförderung unb Invaliden.

du» gen nach Möglichkeit erfüllt werde. Jeden- .Berlin, 13 Febr. Die Bud ge t ko mmission des falls nuid »ich da» Auswärtige Amt voll und ganz in den Reichstages bewilligte an einmaligen ordentlichen Ausgaben Dien' der L-ache stellen. (Beifall.) Das Haus geht kann JcfWcit$ die ersten Raten für Po st di e n st b au t e n zur gesordnung über. |in Bad Nauheim, in Barmen-Unterbarmen, für ein

neues Lagerhaus der Telegraphenapparatewerkftatt in Berlin, für ein neues Fernsprechdienstgebäude in Berlin, LUr?eU^ Postdienstbauten in Bielefeld und Chemnitz. -- In der Z o l lta r i f k o m mis s i on des Reichstages brachte G o t h e i n zwei weitere Anträge ein auf Veranstaltung

Kassel, 13. Febr.

Nachdem zu Beginn des heutigen 7. Verhandlungstaqes der Rest des urkundlichen Materials erledigt und die Sach­verständigen sich wiederholt dazu äußerten, bemerkte der Vorsitzende, daß vorläufig noch nicht auf das Er- fcheinen Schmidts gerechnet werden könnte. Jnfolge- dessen erklärten die Verteidiger und Angeklagten, daß sie ihrer,eits ans die Vernehmung Schmidts verzichten wollen, .ter Gerichtshof erachtet darauf die Bewei-'- ^geschlossen. Es erhält nunmehr der Vertreter der Anklagebehörde, Staatsanwalt Mantell, das Wort zur Antragstellung und Begründung der "Anklage. Bei der Vorlegung des urkundlichen Materials gelangt: U 0- eVl. schreiben Schmidts an den Chemiker Larsjen zur Verlesung, das von Wilhelmshöhe nach London am 29. ^uU 1891 gerichtet ist. Darin teilt Schmidt mit, daß er rn der nächsten Woche mit Hermann Sumpf nach London .ommen werde, unr zusammen mit Larssen über die Ein- luhrung von dessen rotierender Retorte au verbanden <><'' :,;LXlicn b -ESE macht L-rss°n darauf ausm^am" daß Sumpf

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onate Gefängnis u^^000 M'k" Geldstrafe.^ Nach einer kurzen Pause folgen die P lai do y e r s der