Der Iuristeutag in Aerlin*)
(von unserem bc-Korrespondenten.) Berlin, 12. Sept.
nissen der Maschinenindustrie Rheinlands und Westfalens, Maschinen von gewaltiger Größe, zu deren Jnganghaltcn 20 große Dampfkessel mit 26 Dampfmaschinen von 46 bis 3000 HP. nötig sind. Tie elektrische Anlage kann 12 000 IIP. oder 7800KW. erzeugen. Mehrere über 50 Mtr. hohe Schornsteine führen die Verbrennungsgase ab. Tie drei elektrisch betriebenen Laufkrahne^. haben je 30 000 Kgr. Tragkraft, während in den Scitenhallcn Krahncn von 5»—10 000 Kgr. Tragkraft zur Bewegung der schweren Maschinenteile bei der Montage dienen. Näher auf die ausgestellten Maschinen cin- zugchen, isl nicht angängig; es möge zur Bcurtcllung des Ganzen mitgeteilt werden, daß Besucher^der Pariser Weltausstellung darin einig sind, daß dieser Teil der Düsseldorfer- Ausstellung der Pariser nichts nachgiebt. — Der Palau des Bergbaulichen Vereins enthält außer den Produkten des Bergbaues an Kohlen, Erzen usw. die znm Bergbau nötigen Maschinen. Man weiß nicht, ob mein die riesigen Pumpmaschinen, die 25 000 Ltr. Wasser in einer Minute 500 Mtr. hoch heben, mehr bewundern soll oder die Fördermaschinen, die 4200 Kgr. mit 20 Mtr. Geschwindigkeit in der Sekunde zu Tage fördern. Die Hauptinduslriehalle vereinigt auf einer bedeckten Flüche von 30000 Quadratmeter bei einer Länge von 400 und einer Breite von 75 Mtr. in riesiger Anzahl die Erzeugnisse der rheinisch-westfälischen Industrie, von der die Kleinelsenindustrie am stärksten vertreten ist. Dec Mittelbau stellt eine prächtig gegliederte Kuppel von 62 Mtr. Höhe dar. Die Halle reichte aber bei weitem nicht aus, es mußten drei Erwclterungshallcn crrichlct werden.
Ein wichtiger Teil der Ausstellung fällt dem Eisenbahnwesen zu. Die Eiscnbahndirektioncn Köln, Elberfeld und Esten, die vereinigten Waggon, und Lokoiiiotivfabriken Düstel- dor-f,' Georgs-Marien - Bergwerks- und Hüttenvercine Osnabrück sind die Aussteller. Auf zahlreichen Geleisen steten
Dem Vorsitzenden der Strafabteilung, Ober-Reichs- anwalt Tr. Olshausen wurde für seine ausgezeichnete Leitung der Verhandlungen auf Antrag des Bankdirektocs Justizrat R i e ß e r - Berlin dec lebhafte Tunk ausgesprochen.
Im großen Sitzungssaale wurde heute über die Anträge auf Beschränkung des Parteibetriebes im Zivllprozesse und die Erweiterung des Prozeßleitungsrechts des Gerichts verhandelt. B.rannrlich ist die Verschleppung der Prvze,je durch deren fortwährende Vertagung zu einer wahren Kalamität geworden, über welche jawohl das Publikum als auch Richter und Anwälte gleichmäßig klagen. Man hoi st vielfach dem Uebel bcizukommcn dadurch, daß dem
r B eine Stadt oder eine Provinz oder ein Verein, welcher den'großen Teil der Angehörigen eines bestimmten Berufes umfaßt, sich um Hilfe an den Staat wendet, well « seine Mitglieder in ihrer wirtschaftlichen Existenz durch das Kartell bedroht sieht. Dann solle der Staat eine Kommission einfetzen, welche nicht ipach juristischen, sondern nach Volks- wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht, ob dre vom Kartell vorgeschriebenen Preise richtige suid, d. h. mit ter der Konjunktur des Marktes entsprechenden Berechnung des Unternehmergewinnes, und ob seine sonstigen Maßnahmm im Rahmen einer gesunden VolkSwirtichaft zu brlltgen fmb. Ter Ausspruch dieser Kommission soll aber kem er lei bin-
Sparkasse vom 1. Januar 1903 ab für die Einlagen aus 3 und für die Darlehen auf 4 pEt. herabgesetzt. Außerhalb der Tagesordnung beantragte Beigeordneter Ger- yäuser für Beschäftigung von Arbeitslosen, da die vor zwei Monaten bewilligten Mittel fast ausgegeben sind, weitere 5000 Mark, die auch bewilligt wurden.
Mainz, 12. Sept. Tie Arbeiten an den Baulichkeiten gehen in gewohnter Weise weiter, sodaß vorläufig der Zeitpunkt für Eröffnung des vollen Betriebes noch nicht bestimmt werden kann; hingegen sind die Schieß- einrichtuiigen mit dem Schußfeld nun vollständig fertig, sodaß zu jeder Tageszeit geschossen werten kann, es sind Daher auch wie früher die regelmäßigen Schießübungen, zu welchen die Gesellschaft die Zeiger stellt, an Sonn- und Mittwoch-Nachmittagen für die Stand und Feld-Scheiben, Samstags für Jagdscheibe angeordnet worden. Am nächsten Sonntag wird ein Monatsschießen abgehalten; bet demselben gelangen die Töllscheibe, sowie die Wanderbechcr auf Stand und Feld zum Herausschießen. Tie Kegelbahn wird in einigen Wochen benutzbar werden und damit ein weiterer Anlaß zur Hebung der Geselligkeit vorhanden sein.
rm. Metzlar, 11. Sept. In unserem Kreis wie im gesamten Regierungsbezirk Eoblenz wird der Lehrermangel immer fühlbarer. Seit eurer Reihe von Jahren sind mehrere Volksschulen dreiklassig, besitzen aber nur zwei Lehrkräfte, ebenso haben zweiklassige Schulen vielfach nur einen Lehrer. Durch die Errichtung des hiesigen Seminars hofft man diesem Uebelstand erfolgreich entgegen zu arbeiten. Der Lehrermangel hat aber wohl in erster Linie seinen Grund darin, daß die Gehaltsverhältnisse im Kreise Wetzlar bedeutend besser sein müßten. Ter Regierungsschulrat weilte kürzlich hier und unterzog die Sck)ulen des Kreises, besonders des Tillthals, einer Inspektion. „ „ r ,
Kassel, 12. Sept. Bet einem gestern ausgebrochenen Gewitter wurden aus freiem Felde zwischen Leinefelde und Wahnsried vier Arbeiter durch Blitz erschlagen.
Industrie bergenden Palästen und Sonder-Pavillons müde, stndet, sofern er nicht vorzieht, sich m einem der vielen und großen Restaurants zu verlieren, Abwechselung in dem Panorama, das den Uebergang Blüchers über den Rhein in der Ncujahrsnacht 1813—14 darstellt, ferner in dem Alpenpanorama, den Manne-Schauspielen oder der Ausstellung .Kairo". — Es ist selbstverständlich, daß an einem Platz, an dem täg- lich bis zu 80 000 Menschen zusammenströmen, auch für Bc- dürfniste des inneren Menschen gesorgt werden muß. In dieser Hinsicht ist reichlich, und jedem Geschmacke Rechnung gcliagen. Rächst der Hauptfcsthalle bieten zahlreiche, große Bier- und Weinrestaurants, Eafv's, Bäckereien, Konditoreien, Trinkhallen das Erforderliche an Trink- und Eßbarem, un schließlich der Vergnügungspark mit Wasserrutschbahn usw. allerlei Kurzweil.
Wenn die Sonne im fernen Westen verschwindet, die Ausstellungshallen geschlossen werden, fesselt uns an mehreren Stellen liebliche Musik der Militärkapellen, und bald erstrahlt auch die ganze Ausstellung mitsamt der Rhembrücke ir prächtigem Lichte; lausende von Bogen* und Glühlampen, sowie der große Scheinwerfer auf dem Gefechtsmast des Knipp'schen Pavillons bestrahlen den AuSslellungSpark, und während die lampiongeschmückten Dampfer den Rhein entlang ziehen, öffnen sich die großen Fontamen, um m glänzender Farbenpracht ihre elektrisch erleuchteten Wasicr spielen zu lassen. Volle fünf Wochen noch werden die Pforten der Ausstellung geöffnet fern; noch stellt sich die Ausstellung in ihrer Vielseitigkeit und Pracht dem staunenden Beschauer dac. ES scheint, daß mit jedem Tage, der noch bleibt, der Strom dec Besucher ivächst. Wer jetzt die Ausstellung besucht, i|t besser daran, als derjenige, der die verfloßenen wetterwendischen Tage des .Hochsommers" sich erkor.
ganze Züge mit schweren Lokomotiven und Wagen aller Art, von ter Kohlenlowri bis zum Luxus-Personenwagen, Straßen- bahmragen, Geleise-Anlagen mit Stellwerken, Signal-Vorrichtungen usw.; die komplizierten SlellwerkSanlagen großer Bahnhöfe sind durch zierliche Modelle vectretön, auch wird vieles aus den Anfängen des Eisenbahnverkehrs gezeigt. — Besondere Aufmerksamkeit erregt ein für Lstasien bestimmter prächtig ausgeslutteler H-Wagen von beträchtlicher Länge mit vergoldeter chinesischer Aufschrift auf weißem Grunde. Ohne mit der Aufzählung der bebentcnbltcn Industrie- Gruppen am Ende zu sein, verweisen wir noch auf eine Anzahl prächtiger Sonderpavillons nut allen erdenklichen Erzeugnissen des größten deutschen Industriebezirls, auf die Wohlsahrtseinrichtungen, die durch die sozialpolitischen Gesetze gebotenen Maßnahmen, das Unterrichtswesen, die sanitären Einrichtungen der Städte, daS Bauwesen, die Schiffahrt re. re. Leider werden die ausgestellten und komplett eingerichteten Arbeileiwohnhäuser noch lange Gegenstand frommer Wünsche vieler Arbeiter bleiben.— In dem inmitten des Au^steklungs- gedietes für dauernd errichteten Kunslpalast erhält die^Stadt Düsseldorf eine neue Zierde. Seme 132 Meter lange Fassade wendet sich dem Rheinstrom zu, die Säle des Palastes be- decken 6500 Quadratmeter. Unter der 46 Meter hohen Kuppel besindet sich die mächtige Eingangshalle, hinter dieser der .Ehrenhof". In diesem Palast hat die deutschnationale Kunst-Ausstellung und die kunsthistonsche Ausstellung stch niedergelassen: Gemälde aller deutschen Schulen, Lkulpturen in allem denkbaren Material, Werke des Bconzegustes und der Gold, und Etsenschinlcdekunst, Kunstwerke der Keramik, Waffen, Möbel, Stoffe, Tapifferien und die Schatze und Heiligtümer der Kirchen und Kloster. Tie in dem Knnitpalast vereinigten Schätze sind nach Millionen von Mart zu Lciücrtcn.
Wer dcS SchauenS in den die Erzeugnisse der Kunst uno
Balten und die Zuvorldrmnenheit des Militärs verdienen obende Erwähnung.
[] Offenbach, 11. Sept. Der Verband der Zimmer- meister des Großherzogtums Hessen hielt hier seine diesjährige Generalversammlung ab. Ter Vorsitzende, Herr Ph. Wittmann -Darmstadt, erstattete zunächst den Bericht über die Thätigkeit des Verbandes, die bisher in der Hauptsache organisatorischer Natur war, daraus gerichtet, dem Verbände möglichst alle Zimmermeister des Landes als Mitglieder zuzuführen. Diese Bemühungen waren bis jetzt nicht ganz von dem erwarteten Erfolge begleitet, jedoch hofft man, daß es im Lause des neuen Jahres gelingt, die Dem Verband noch fernstehenden Zimmermeister für diesen zu gewinnen. Ein Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Einführung der Normalprofile und der vom Verband aufgestellten Landesüblichen Grundsätze" für Zimmerarbeiten. Nach einem ausführlichen Referat des zweiten Verbandsvorsitzenten, Herrn Ph. Spieß-Tarmftadt, wurde die Einführung der Normalprofile und der Grundsätze beschlossen. Ter Großh. Regierung soll über die ganze Frage eine eingehende Denkschrift übersandt werden, ebenso sollen die Stadtverwaltungen und die Privatarchitekten des Landes in einem ihnen zu übermittelnden Zirkular ersucht werden, in Zukunft oie Normalprofile und die Grundsätze zur Richtschnur bei der Ausschreibung und Vergebung von Zimmerarbeiten zu nehmen. Weiter beschloß die Versammlung, in einer Eingabe an das Groß!;. Ministerium zu bitten, in Zukunft staalliche Bauten nicht mehr an Generalunternehmer zu vergeben. Herr Zimmermeister Gg. Herrmann-Mannheim referierte über die Einführung des Befähigungsnachweises im Baugewerbe und wurde seinem Anträge gemäß beschlossen, das Großh. Ministerium in einer Eingabe zu ersuchen, dahin zu wirken, daß bei der Einführung des Befähigungsnachweises im Baugewerbe die Zimmerarbeiten nur derjenige Meister ausführen darf, der für das Zimmerhandwerk den Befähigungsnachweis erbracht hat. Zum Ort der nächstjährigen Generalversammlung wurde Friedberg bestimmt. Ferner wurde der Beschluß gefaßt, in einer Eingabe an die Großh. Lberforstbehörde zu ersuchen, die staatlichen Holzversteigerungen auch in der „Süddeutschen Zimmermeisterzeitung", dem Organ des Verbandes, zu veröffentlichen. Nachdem noch Herr Herrmann- Mannheim den Abschluß von Arbeitsverträgen zwischen den Meistern und Gesellen empfohlen und der Vorsitzende, Herr Wittmann, auf die Notwendigkeit hingewiesen hatte, sich durch solche Arbettsvetrräge gleichzeitig gegen die etwaigen Folgen des Paragraph 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches zu schützen, sand die sehr interessante und anregend verlaufene Versammlung nach ca. vierstündiger Dauer ihren Abschluß. — In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde der Zinsfuß bei der
*) Der nachstehende Aussatz ist im Anschluß an unsere telegraphischen, unter der Diubrit „Deutsches Reich" veröffentlichten Artikel geschrieben. D. Red.
Zwei in der Privatrechtsabteilung verhandelte Fragen haben über die Kreise der Juristen hinaus Interest ^ besonders bei den jungen Leuten, die Juristen werden wollen: ich meine die Frage der Zwischenprüfungen und auch die Frage nach der R ech tskrast d er Entscheidungen der Verwaltungsbehörden. Um den viel beklagten Unfleiß der jungen Juristen auf den Um- n ................
versitäten zu heben, ist vorgeschlagen, ZchisckeuprufungenJ £ e i: Bedeutung haben, sondern lediglich den Kartell-Mit- wie sie in Bayern bereits bestehen und in der Müte ber ^rden. Aentern dieselben danach ihre
Studienzeit abgelegt werten entweder in dieser oder ui gre niL -0 wird das Gutachten ter Kvmmisswn anderer Art in ganz Deutschland emzusuhren. Mit sei- I M b^n Angehörigen des Kartells werten die
teuer Einmütigkeit erklärten sich sämtliche Professoren, Ehrenrechte entzogen, well sie sich als Menschen
welche zum Worte kamen — es werden kaum weniger als Jerau^cf'[en welche ihre Sonderinterefsen im Widerspruche ein Dutzend gewesen sein — ll^gen die Zwischenprüfungen, h^.^ Filterungen des Gemeinwohls verfolgen. Bei der Besonders eindrucksvoll waren die Ausführungen des Pro- Publikation soll ^übrigens vermieden werden, Bettiebs- fessors Tr. L e r tm an n - Erlangen, welcher sich als Ber- ^rarion '^uo^g gerichtSrat Ku lem ä nn- treter Bayerns bezeichnete und erklärte, durchaus schlechte gh . ^^ erkannte das Bestreben der Kartelle, durch Erfahrungen damit gemacht zu haben, da der Fleiß m den 'ch Ronfu cine Erhöhung der Preise herbei, ersten Semestern nicht gehoben und m den folgenden das g p durchaus berechtigt an und sieht darin einen Studium der Disziplin, > denen tee I hD^föwife^^StIi^^renS•ort^^^?Ät höhere Preise das
standen sei, vernachlässigt werde. Auch Pro.eftor . . qyitte( ,-e(en um ,u einer besseren Vergütung der K l e i n f e l l e r von Kiel, welcher iruher m München als g ™baTWeifen der Gesetz- Privatdozent die Einführung von Zwischenprüfungen befur- 5 6 volkswirtschaftliche Entwicklung als ein rein
wortet hatte, bekannte sich nach lem« 1 »SKnVÄe® bä? ÄwÄreiit unausführbar und
als deren Gegner. Einstimmig^wuroe vielmehr eine Sw- mecham cyes Knüffe eine Hllfe auf organi-
dienzeit von mindestens sieben Semestern als unumgänglich w g - n)Cröen un^ l>as geschähe durcy Hebung nötig bezeichnet und daneben eine strenge erfte ^rufung WewtBege &>lbS.
sowie die Pflege praktischer Uebungeu schon von den ersten der K°ustr°ft der unteren Mas,er°y,zh^ die Be, Semesteril an gefordert. Referenten ßiarm aünfiiaunfl ber gewerkschaftlichen Vereinigungen berArbeiter,
neeeerus-Marburg und'^' b^?sie^Erhöhung des Arbeitslohnes anstreben, trotz ber
Dörner- Karlsruhe. Schriftliche Gutachten hatten er- Lntacaem‘tetenbcn politischen Bedenken. — RechtSanwalt stattet die Professoren Hriler-Graz und R°srn-Frer-f^tgegenstehenden polrtrschen -olche stnrtelle,
Urteilen und sonstigen Entscheidungen gleuher Art welche^in tha^sächliches^M°n°f°l b°Mn, jitr oerpsluhter L nach
Seidlcr.Wien annahm, Rcchtskaft nach Biapgabe der ung habe diesen auWruntt^o ^se»
“ÄXÄÄX d.e ^g°than,in welchem
Kraft haben, Pie Verwaltung zu binden, Pa eme ^sahrdung ^ t I[ üon Schiffahrtsgesellschaften, welche, um ein
MMch'welch^str die Mkärnpl'ung"der^m""ngAhrlich^ ^Ge-EtkgehNmnU^r^ s MÄSiiia«; F« SSSWffH teilen werde man nichts ausrichten mit dem Hmwctse, daß ergab stch, daßdre Au,tchten de Li^^enven »rnnum
Ugen° L wenn sie schon ^ingetreten' sind, Abhilfe zu «^«icher Kartellregl^r rn^ 4^g g». 4° Stirnmem w^. sfe, ’ÄS ms? SSflt SSti?
ÄSffl!S i»«S-TÄ'EäTt..T3
gesclläftliche Verbindung treten wollen oder nicht, aufzu- Wegen vorgerückter Zeit wurde die Frage, od die beben und ob nicht auch gewisse andere Rechtssätze des freien Strafbarkeit der fahrlässigen faftchen eidlichen abänderlichen Rechts als zwingendes Recht zu gestalten Aussage vor Gericht im deutschen Rechte beibehalten seien Bestimmte Vorschläge machte Tr. Klein in dieser und im österreichischen emgeführt werden solle, von ber Beziehung nicht. Er betonte jedoch, daß die bisherigen diesjährigen Tagesordnung abgesetzt.
Versuche, auf dem Wege des Privattechts den Kartellen' - - - <■ --
beizukommen, sich als erfolglos erwiesen hätten, insbesondere die Erklärung der Vereinbarung^ mit ihren Mitgliedern als rechlsunwirksam. Auch mit Strafen werde man nichts ausrichten und ebenso wenig mit Verwaltungsmaßnahmen, wie z. B. Erhöhung der Tarife, höhere Besteuerung ober dergleichen. Als einzig möglichen ^veg empfahl er größere Publleität und ein Eingreifen des Staates dann, wenn eilte Korporation höherer Ordnung,


