ntunion.
n
4.
4% Oesterr. Goldretne
Tendenz: still.
Der
2737
11.
11.
102.20
92.70
101.80
92.20
99.90
99.25
103.00
102.75
46.10
29.65
26.30
113.20
44.20
20,80 c.
5,6° C.
3u/o Mexikaner . . 4 >/s /ü Chinesen . . Electric, bchuckert , Nordd. Lloyd . . Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden ♦ • . Gotthard bahn . . . Laurabütte . . . . Bochum . . , » . Harpener . . . .
Lukasgemeinde.
Vormittags 9‘/a Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Nornrittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeirtde. Pfarrer Dr. Naumann.
Nächstfolgenden Sonntag, den 22. Juni, findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lulas-- und die Johannesgemeinde im Hauplgottesdtenste statt. Anmeldungen vorher bei deM Pfarrer
die unterschlagenen Summen im Würfelspiel verloren haben.
Pola, 13. Juni. Der Unterrichtsminister gestattete, daß an den vier unteren Klassen der Mittelschulen in der Provinz Frauen als Professoren angestellt werden, alls sie die erforderliche Qualifikation hierfür beibringen.
Laibach, 13. Juni. Der Gutsbesitzer Petak stürzte im Selo-Gebirge von einer 70 Mtr. hohen Felswand ab und blieb sofort tot.
Belgrad, 13. Juni. Das seit Juli v. I. bestandene Verbot der Ausfuhr vonHornvieh aus Serbien nach dem Ausland wurde nunmehr aufgehoben.
3. Sonntag nach Trinitatis, den 15. Juni. Gottesdienst.
3Va % 8°/o
8%
3,/2°/n
3*/2%
gemeinde.
Bormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Mathäusgememde. Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 3 Uhr: Festgottesdienst zur Feier der Jahresver- ammlung des Hessischen Hauptvereins des Evangelischen Bundes, istarrer Dingeldey aus Darnrstadt.
I« der Johanueskirche.
Vorrnittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der
Bremen, 10. Juni. (Per transatlandischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Schnellpostdampfer „Kaiser Wilhelm der Große", Kapitän D. Högemann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 8 Uhr morgens wohlbehalten in Nerv-York angekommen.
Br em en, 11. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Doppelschrauben-Postdampfer „Bremen", Kapitän R. Nierich, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 1 Uhr nachmittags wohlbehalten in New-York angekommen.
Der Doppelschrauben-Postdampfer „Rhein", Kapitän G. Rott, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen.
„R e d Star Linie" Antwerpen.
Der Postdampfer „Southwark" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 10. Juni wohlbehalten in New-York angekommen.
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.
Sabbathseier am 14. Juni 1902.
Freitag abend 800. Samstag vormittag 800. Nachmittag Sabbathausgang 9<0.
Wochengottesdienst: morgens 680 Uhr, abends 730 Uhr.
4°/ Italien. Rente . .
4*/,% Portugiesen . . . 10/ Portugiesen. . . .
1% C. Türken . . . Türkenlose ..... 4% Grieoh. Monopol -Anl. 4*/,% äussere Argentiner
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers.
8. Darmstadt, 13. Juni. In der heutigen Sitzung der 2. Kammer wurden die Beratungen der Wahlrechtsvorlage fortgesetzt. Abg. Schönb erger tritt gegen die Vermehrung der städtischen Vertreter im Landtage ein, da die Interessen der Städte durch deren bisherige Vertreter hinreichend geschützt seien. Die Wahlpflicht hält er für wünschenswert. Abg. Weidner bekämpft ebenfalls die von der Regierung vor- geschlagene Vermehrung der städtischen Vertreter, dagegen hält er es für wünschenswert, daß die nach Artikel 9 notwendig gewordene Vermehrung der Abgeordneten um zwölf mehr als bisher aus dem Volke genommen würde. Auch die Festsetzung des wahlmündigen Alters auf 21 Jahre halte er für wünschenswert, da mau ja auch in diesem Alter heiraten könne. Minister Rothe ersucht, die Frage bezüglich der städti- schen Abgeordneten nicht in der Generaldebatte zu erledigen. Abg. Graf Oriola erklärt sich mit der Regierungsvorlage einverstanden, ebenso hält Abgeord. Haas die Vermehrung der städtischen Vertreter für zweckmäßig. — Nächste Sitzung Dienstag 10 Uhr.
Sibyllenort, 13. Juni. Das heute morgen um 7 Uhr ausgegebene Bulletin sagt, daß der König von Sachsen die Nacht unruhig verbracht habe; erst gegen Morgen trat mehrstündiger Schlaf ein. Das erste Frühstück nahm der König mit Appetit ein.
bis 12. Juni „ 12. „
Vormittags von
, um
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
. 25.65 . 90.70 . 106.00 . 110.25 . 216.50 . 187.40 . 139.60 . 147.40 . 158.70 . 150.80 . 18.85 . 169.50 . 207.25 . 200.50 . 177.50
In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.
Bremen, 9. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.)
Doppelschrauben-Postdampfer „Barbarossa", Kapitän F. Mentz, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
Arbeiterbewegung.
b. Mainz, 12. Juni. Hier bereitet sich ein Droschken- tuts ch erstreik vor. Am 1. Juli tritt nämlich der neue Droschkentarif in Kraft, der für das Publikum insofern manche Annehmlichkeit bringt, als die Dienstdauer abends länger ausgedehnt wird, und einzelne weiter gelegene Punkte den gleichen Tarif wie in der inneren Stadt erhalten. In diesen Aenderungen erblicken nun die Kutscher für sich eine große Schädigung. Wenn eine von ihnen angestrebte Vermittelung nicht zu einer Aenderung des neuen Tarifs führen sollte, will man allgemein den Dienst einstellen.
Rew-Uork, 10. Juni. Der Führer des Kohlen st rerks Mitchel, der von dem Arbeitskommissär Wright im Auftrage des Präsidenten Roosevelt über den Streik befragt wurde, erklärte, die Streikenden seien wohl gerüstet f ü r einen längeren Kampf. Das „Journal of Commerce" tadelt den Präsidenten wegen seines Eingreifens in den Kohlenstreik und bemerkt, dasselbe stelle einen verderblichen Patrialismus dar.
Telephonischer Kursberichte
Frankiert a. 24., 13. Juni 1902.
Reichsanleihe do.
Konsole . do. ...
Hessen Oberhessen
Höchste Temperatur am
Niedrigste „ „
Notiz für alle Hantleideudeu: Veranlaßt durch Zuschriften und Anfragen, die dem Fabrikanten von „Obermeyer's Herba- Seife" von allen Seiten tagtäglich zugehen und die für alle Hcmt- kranken von allgemeinem Interesse find, verfehlen wir nicht, hiervon einige besonders wichtige nachstehend zu veröffentlichen: So schreibt u. A. Herr Oberstabsarzt und prakr. Arzt Dr. med. Neid- hardt, München: Obermeyer's Herba-Seife hat in zwei Fällen von trockenen Ekzem (Ausschlag) beide Male an den Beinen geradezu brillant gewirkt und zwar in dem einen Fall nach dreijährigem Bestand des Leidens, nach erfolgloser Anwendung aller möglicher Salben.
Herr Dr. med. Julius Heufeld, Alla. Wiener Krankenhaus, Wien schreibt: Obermeyer's Herba-Seife habe bei mehreren Patienten bei akuten Ekzemen Herbes tonsurans, sowie bei Akue angewandt. Der Erfolg war in den meisten Fällen ein überraschend prompter.
Außer diesen liegen Hunderte derartiger Beweise von der vorzüglichen Wirksamkeit von Obermeyer's Herba-Seife dem Fabrikanten vor, wo sich das Präparat erfolgreich erwiesen hat gegen Haut- und Haarleiden wie trockene und nasse Flechten, skrophulöse Ausschläge, Hautausschläge, Wundsein von Säuglingen, Ausschläge bei Kindern, Sommersprossen, Haarpilze, Haarausfall u. s. w.
jeder Gemeinde erbeten.
An demselben Tage nach aller: Gottesdiensten Sammlung für die evangelische Gemeinde Bürgel bei Offenbach zum Bau einer
werden. Auch die Deutsche Grundschuldbank soll durch Terrain- geschäfte der beiden Angeklagten geschädigt worden sein. Der Vorsitzende giebt eine Uebersicht der Thatsachen, um die es sich hrer handelt. Schmidt soll sich zum Schaden der von ihm getesteten Lank bei der hier in Frage kommenden Terrainspekulatron emen großen eigenen Vorteil verschafft haben. Eduard Sanden hat diese Geschäfte als der Generalbevollmächtigte Heinrich Schmidts besorgt. Schmidt bekundet, daß er sich um dieses Terraingeschast nicht weiter gekümmert habe, nachdem er dem Eduard Sanden Generalvollmacht erteilt gehabt habe. Uebrigens habe er bet dieser Spekulation em sehr trauriges Geschäft gemacht. Ein einziges Mal habe er von Eduard Sanden ä conto 15 000 Mk. erhalten, wahrend Sanden aus dem Konto dieses Geschäfts 381102 Alk. gezogen habe. Eduard Sanden bestreitet dies. . Er habe sich persönlich an dem Geschäft nicht beteiligt und auch nichts bezogen; er habe lediglich als Bevollmächtigter des Schmidt gehandelt. Es werden dann die Verhältnisse von vier Häusern, die auf dem Terrain erbaut worden sind, erörtert, um zu zeigen, welche Schicksale die Kaufgeldbypo- theken gehabt haben und wie die Deutsche Grundschuldbank durch sie geschädigt worden ist. Zu diesem Punkt der Anklage werden morgen eine Reihe von Zeugen vernommen. Die Verhandlung wird morgen fortgesetzt.
Parts, 12. Juni. Das Zivilgertcht sprach heute das Urten in dem Prozeß der Witwe des Obersten Henry gegen Retnach und das Journal „Le Siöcle". Die Witive Henry hatte 200 000 Fr. Schadenersatz nebst Zinsen verlangt. Tas Gericht verurteilte Rein ach unb den „Siöcle" zur Zahlung von 500 Frcs. an die Witwe Henry und den Sohn.
Aus dem Geschästsleben.
— Gewerbliches Schutzweseu. Wortzeichen „Klub" nicht eintragssähig. Aufklärung von Patentanwalt Sack, Leipzig. — Dre Eintragung des Wortzeichens „Klub" für Harmonika wurde versagt, weil dieses Wort eine Bestimmungsangabe erkennen laßt. Es wurde angenommen, daß die mit „Klub" bezeichneten Instrumente besonders in Klubs, wie solche zur Pflege der Musik bestehen oder entstehen können, zur Verwendung gelangen sollen. Eine solche Bestimmung im Warenzeichen ist unzulässig.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— 3V.proz. Sächsische Rente. Tie Subskription auf die 50 Mill. Mk. 3proz. sächsische Rente ist keinesfalls so glänzend ausgefallen, wie die Subskription auf die deutsche und russische, sowie Wiener Anleihe, lieber das Ergebnis wurde offiziell nur gemeldet, daß der gesamte aufgelegte Betrag gezeichnet worden sei. _ Wenn man von den unvermeidlichen Spekulalionszeichnungen absiehl, so verkleinert man das Resultat nicht, wenn man behauptet, daß die 50 Mill, nur gerade knapp plaziert worden sind. In sächsischen Blättern wird dem Finanzministerium der Vorwurf gemacht, daß man mit neuen Rentenemissionen nicht Maß halte. Seit 4 Jahren folge eine Begebung der anderen und schon sind wieder anderweite 100 Mill. Mk. postuliert. So ist es gekommen, daß die sächsische Rente, die lange Jahre hindurch Anlagepapier par «xcellence gewesen, von dieser Goldschnittfassung neuerdings sichtlich eingebüßt hat.
— Die Minensteuer. Eine der Hauptbeschwerden der Mmen- nagnaten über die Ungerechtigkeit der Burenregierung bildeten dte Klagen über die „kollosale Besteuerung" der Mmenausbeute. Nun ist der Krieg beendet, die Burenregierung existiert nicht mehr, aber die Minensteuer verschwindet nicht, im Gegenteil — sie wird verdoppelt. Eine am vergangenen Montag in Pretoria erlassene Proklamation hebt den Beschluß des Volksraad auf, nach welchem eine Steuer von 5 Prozent vom Reingewinn der Minen erhoben wird. Statt dessen wird eine Steuer von 10 Prozent vom Reinertrag der Ausbeutung der Claims, Mynpachtrechten und anderen Goldführenden Grundstücken in dieser Kolonie erhoben. Als dieser Reinertrag ist der Wert des gewonnenen Goldes anzusehen nach Abzug der Gewinnungskosten und in der Proklamation näher angegebenen Kapitalabschreibungen.
— Der Morgansche Schiffahrtstrust. Die so folgenschwere Konvention, über deren Einzelheiten und Bedeutung man erst volle Klarheit erlangen wird, wenn die Abmachung auch in ihren praktischen Folgen zu Tage tritt, versetzt in England die Gemüter noch immer in große Aufregung. Selbst- und Staatshilfe sollen gegen den Trust aufgerufen werden. Die Selbsthilfe soll sich in einem englischen Gegentrust dokumentieren, oder auch mSchiffahrtspramien. Die reichen englischen Schiffsrheder wollen von der englischen Regierung unterstützt sein. In einer in Liverpool abgehaltenen Versammlung verlangten sie für jedes britische Segelschiff von über 500 t eine Prämie von der Regierung. Für die Erhöhung der Dampfersubvention ist das Parlament selber eingetreten. Hier wurde eine Spezialkoinmission eingesetzt, die sich mit der Submissionsfrage möglichst eingehend beschäftigen soll. Jedenfalls hat Deutschland ein großes Interesse an der werteren Entwicklung der Dinge. ,
— Allgemeiner Deutscher Walzwerksverbaud. Seit der Berliner Zusammenkunft im Anfang des Monats April hat man mchts mehr davon gehört, in welchem Stadium sich die Verhandlungen befinden, die auf das Zustandekommen des Verbands ab- zielen. Es heißt, daß im Laufe dieses Monats eine neue Versammlung, diesmal in Köln, stattfinden wird. Was die Preisfestsetzung angeht, so dürfte es sich nur um die Bemessung der Preise jür das vierte Quartal handeln, da die des dritten Quartals bereits festgestellt sind. Natürlich handelt es sich nur um die Festsetzung der Minimalpreise, doch soll nach Ansicht der Produzenten zu einer Ermäßigung keine Veranlassung vorliegen. Umlaufende Gerüchte von einer Aufhebung des Feinblechverbandes werden dem „B. T." als unrichtig bezeichnet.
— Transvaalbahn. Londoner Depeschen bestätigen, daß die englische Regierung die Obligationen zu pan nebst Zinsen einlösen werde. Die Regierung werde jedoch nicht mit den Obligationären, sondern mit der Gesellschaft wegen des ganzen Unternehmens verhandeln.
— Rheinisch - westfälisches Kohleusyndikat. Der vom Syndikat eingesetzte Ausschuß wird der am 17. ds stattfindenden Zechenbesitzeroersammlung die Beibehaltung der Förderungseinschränkung von 24 Proz. vorschlagen.
Berlin, 12. Juni. Wie man in politischen Kreisen versichert, ist die Entsendung der beiden deutschen Kreuzer „Falk e" und „Gazelle" nach La Gnayra (Venezuela) lediglich durch die dort ausgebrochene Revolution veranlaßt und bezeckt den Schutz der dortigen deutschen Staatsangehörigen. Mit den deutschen Reklamationen an Venezuela steht die Entsendung der Kriegsschiffe in keinem Zusammenhang. Sobald die Stube in La Gnayra wieder hergestellt sein wird, werden auch die deutschen Kriegsschiffe die venezuelanischen Gewässer wieder verlassen.
New-York, 12. Juni. Die Verschmelzung der amerikanischen Schiffsbau-Gesellschaften ist erfolgt. Sie umfaßt 8 große Firmen und verfügt über 20 Millionen Dollars, in die 16 Millionen Bonds nicht eingerechnet sind. Wie verlautet, beabsichtigt die Gesellschaft auf Staaten Island das größte bisher gebaute Trockendock anzulegerp
Sibyllenort, 13. Juni. Es steht schlecht um de« König, die Stimmung ist höchst gedrückt. Die Kräfte schwinden immer mehr. Alle Fenster des Parterrezimmer« an der Wasserfeste des Schlaffes, in dem der König leidet, find weit geöffnet, um der Lust möglichst ungehindert Zutritt ,u lassen. Am Krankenbett weilt neben den Aerzten die Königin, ferner der Kammerdiener und die beiden Leibjäger des Monarchen. Vor dem Hauptportal im Schloßpark befinden sich in ernste» Gesprächen die Herren und Damen des Hofstaates. Erkundigt man sich, wie es steht, so ist ein trübes Achselzucken die Antwort. Schlecht, leider schlecht lautet die Auskunft. Ein glück- licherweise noch nicht ganz schlecht wird hinzugefügt.
London, 13. Juni. Gut informierte Kreise glauben zu wissen, daß es schwer sein wird, die Schuldbeweise gegen den verhafteten D 6 ec ft Lynch zu sammeln, da die englische Gerichtsordnung die schriftlichen Zeugenaussagen nicht anerkennt, und da sich nur eine sehr kleine Zahl Zeugen finden wird, welche gegen Lynch vor Gericht aussagen kann. — „Daily Mail" meldet aus Pretoria: Zahlreiche Personen wohnten gestern der Unterwerfung des Generals Lindenberg und feines Kommandos hier bet. — In amtlichen Kreisen wird der Ansicht Ausdruck gegeben, daß die Buren seit Beginn des Krieges insgesamt 71,000 Mann im - . - Felde gehabt haben. — Wie verlautet, werden Louis
Mrd9e* ----- Botha und Dewet nach der Krönung London be-
Heute Freitag, den 13. d. Mts., abends 8«/r Uhr, in Steins suchen. — Für die Heimführung der auf der Insel St. Garten: Vortrag des Waldenser Pastors Gay ans Mailand: Helena internierten Buren ist von der Regierung ein Dampfer Waldenser in Vergangenheit urtb Gegenwart (Lichtbilder). ^ch St. Helena beordert worden.
ß London, 13. Juni. Die „Times" melden aus Peking,
Katholische Oemernde. die englische Gesandtschaft habe eine Herabsetzung der
Nachmittags um^5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur Kriegsentschädigungsansprüche um zwei Proheil. Beicht. zent befürwortet.
Sonntag den 15. Juni. Paris, 13. Juni. Ein Beamter, der seit einer Reihe
s^E^6e"heit zur heil. Beicht. Don cyQ^ren Wertpapiere in Höhe von einer Million vo?und ^in^decheweir Austeilung der heil. Korn- Mark veruntreut hatte, ist flüchtig geworden. Er soll
Ju der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus-
Landwirtschaft.
Mannheim, 11. Juni. Die deutsche Landwirtschafts- Ausstellung, die nunmehr zu Ende gegangen ist, schloß mtt einem Defizit von 150,000 Mark ab. Im ganzen ist die Ausstellung von ca. 130,000 Personen besucht worden, 20,000 Personen weniger, als die Leitung der Ausstellung angenommen hatte. — Die elektrische Straßenbahn hat während der Ausstellungstage eine Gesamteinnahms von rund 70,000 Alk, erzielt.
8 Uhr: Die zweite hell. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt.
91/2 Ubr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 21/, Uyr: Sakramentalische Bruderschafts-Andacht. _________
41/3% Oesterr. Silberrente 101.65 4% Ungar. Goldrente . . 101.55
WMMMM
der Weih- 1
Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage.
Israelitische Religionsgemeinde.
Samstag, den 14. Juni 1902.
Vorabend: 7“ Uhr. Morgens: 8*" Uhr. Nachmittags: 4 Uhr: Schrifterklärung. Sabathausgang: 985 Uhr.
Juni
Barometer aus 0° reduziert
c a x 2 (W
der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
12.
12.
13.
225
925
7 35
740,2
738,4
738,8
20,4
15,2
14,5
8,6
10,0
11,1
48
77
91
SSW. NE. SW.
2
1
1
Bew. Himmel
U H
Bed. Himmel


