ritten
vermutet.
jedoch vollständig den Regeln der allgemeinen Disziplin unterworfen. Der Kriegsminister kann chm den Aufenthalts-
zehn Tage.
— Der erste sürMitrowitza ernannte russis ch e
eigenen Bureaus näher zu treten.
Worms, 10. Sept. Kurz nach 4 Uhr heute morgen
schienen alsbald auf dem Schauplatze. Sie fanden bei Als jedoch am folgenden
einen äußerst warm gehaltenen Artikel zur Begrüßung des deutschen Kronprinzen. DasBlatt schreibt, man kenne die Gesinnungen und Gefühle väterlicher Freundschaft des Königs Franz Josef für den jugendlichen Prinzen und für diesen werbe, zumal in Ungarn, die Verehrung, die feinem | kaiserlichen Vater dargebracht werde. Freudige Anerkennung zolle man der unverbrüchlichen Bundestreue des deutschen Kaisers und durch die intimen Beziehungen zwischen ihnen und dem ungarischen Könige werde im ungarischen VolkS- gemüte tiefe Dankbarkeit ausgelöst. Es mute wie eine Bürgschaft für die Zukunft des Verhältnisses an, welches das Deutsche Reich und Oesterreich-Ungarn verbindet, daß der erste Weg m die internationale Oeffentlichkeit den Prinzen zu dem ehrwürdigen Monarchen Oesterreich-Ungarns führe.
Konstantinopel, 10. Sept. Ter Sanitätsrat erhöhte die Quarantäne für Iper fünfte aus Odessa auf
sowie der russische Kommandant der Provinz Mukoen sind Dienstag in der Angelegenheit der Zurückziehung der Truppen und der Rückgabe der Shanhaik- wan-Eisenbahn nach Peking abgereift. — Dieselben werden wahrscheinlich von der Kallerin-Witwe in Audienz kNlpf an £en.
Paramaribo (Surinam), 4. August. Heber ein» Kuli-Revolte wird geschrieben: Ende Juni und An- fang Juli brachen unter den britisch-indischen Immigranten der Plantage Alliance und anderer, die am Commewyne- Fluß liegen, Unruhen aus, weil, nach den "Angaben der Arbeiter, die Arbeit zu schwer und der Lohn zu gering war. Militär und Polizei wurden zur Herstellung der Ordnung aufgeboten, und das erste Mal endete die Sache unblutig mit der Wiederherstellung der Ordnung. Am 29. Juli d. I. wurde aber der Direktor der größten Unternehmung der Kolonie, der Zentral-Zuckerfabril, von einer Bande meuternder Kulis erst in den Zuckerfeldern angefallen und dann in der Fabrik auf gräßliche Weife ermordet. 125 Mann Soldaten und ca- 30 Polizisten er*
Heer und Flotte.
München, 10. Sept. Das Verordnungsblatt des K r i e g s m i n i st e r i u m s meldet: Der Kommandeur der dritten Division Generalleutnant Ed l e r von Grauvogl ist unter Verleihung des Großkreuzes des Militärordens zur Disposition gestellt. Der Kommandeur der ersten Jn- fantcriebrigabe Generalmajor v. Rittmann ist unter Beförderung zum Generalleutnant zum Kommandeur der dritten Division ernannt.
B e r li n , 10. Sept. Die provisorische ,,Ostasiatis ch e! Abteilung" im Kriegsministerium, die durch Kabinettsordre vom 16. August 1900 errichtet worden ist, wird nunmehr mit dem 31. Oktober 1902 wieder auf gelb fl. Die Seetransport-Angelegenheiten für die Ost asiatische Besatzungsbrigade werden vom 1. November bet dem Reichsmarineaint bearbeitet, die sonstigen jetzt der ostasia- lischen "Abteilung obliegenden Geschäfte von den übrigen Abteilungen des Kriegsministeriums.
Frankfurt a. lo. Sept. In Gegenwart des Kaisers, des Kronprinze.' um) de. sonst hier amvejenoen Prinzen und £i;eiiü*u OMere [erteil fretue nnd.
der Arbeiterschaft.
Innsbruck, 10. Sept. Der internationale fünft- historische Kongreß nahm beifällig die telegraphische Einladung des Bürgermeisters von Straßburg an, den nächsten Kongreß im Jahre 1904 in Straßburg abzuhalten.
Budapest, 10. Sept. Der „Pestcr Lloyd" bringt
abgehen. Ter Schaden tst cm lehr oeoeuienoer; oer unut- nehmet: ist versichert. (Erst kürzlich ist die Police wegen Neuanschaffung wertvoller Maschmen um 12 000 Mk. erhöht worden.) Viele fertige Arbeit für Neubauten ist vernichtet. Als Ursache wird Kurzschluß der Starkstromleitung
ort vorschreiben und durch eine spezielle Untersuchungskommission die völlige Entlassung jederzeit in Erwägung ziehen i M «r
lassen. Der Beschluß des Ministerrats wird von der geg- <4^115 AlÜVI Ulw &UIUI.
nerischen Presse als eine übertriebene Strafe hingestellt. Die Gießen, den 11. Sept. 1902.
republikanischen Blätter erinnern immer daran, daß der ganze Zur Fleischteuerung. Die Breslauer Fleischer- Vorfall die Reform der Militärjustiz endlich in d"luB mnung beschloß in ihrer gestrigen Sitzung eine Petition bringen müsse. an den Reichskanzler zu richten, solange die Breslauer
Haag, 10. Sept. Minister Dr. Küpper |tattetc s))iai:ftpreife für Schweine 42 Nck. per Zentner lebend Geheute nachmittag den Burengeneralen imHotel einen längeren! pid)t ^er höher seien, die Einfuhr russischer Schweine Besuch ab. m der Höchstzahl von 300 Stück wöchentlich zur sofortigen
Rom, 10. Sept. Die Vorgänge m Candela (Apu- Schlachtung in Breslau zu gestatten. Von einer Erhöhlien), wo vorgestern, rote erst jetzt nähere Nachrichten melden, ! bcr Fleischpreise rourbe abgesehen.
Truppen gegen revoltierende stre ikende Bauern Der Lehrer-Turnverein für das Groß
schießen mußten, um verroundete Gendarmen vom Tode 3uL gtum Hessen wird gegen Ende Oktober seine dies- retten, erregt großes Aufsehen. Von den Bauern sind sechs I • Hauptversammlung in Darmstadt abhalten. Der noch tot, elf verwundet. Der Fall ist besonders bedauerlich, weil >£ercm luurbc bekanntlich im Dezember 1900 nach dem er ein Echo auf dem Sozialistenkongreß in Imola finden ^u|-ter bc§ badischen Lehrer-Turnvereins in Frankfurt a. M.
wurde die Einwohnerschaft durch Feuerlärm aus dem Schlafe geweckt. In der Richtung nach Pfiffligheim zu war der Himmel roth gefärbt, ungeheure Rauchmassen, gleich Wolken, fliegen empor. Allgemein hieß es zuerst, eS brenne in Oertges Brauerei. Der Feuerheerd lag nur zwei Hof- raithen weiter, tm Holzhof des Zimmermeisters Loew in der Alzeyerstraße. Die zweistöckige Werkstatt nut Bureau stand in Hellen Flammen. Man sah sogleich, daß im Heerde selbst nichts mehr zu retten sei, es galt hauptsächlich das Feuer dort möglichst zu beschränken. Denn rechts liegt die Äon- llcroenfabrif Lacher u. Vittel, in deren Hof viele Kisten nahe der Brandstelle lagerten, die ein Uebergreifen des FeuerS leicht gemacht hätten, links ist der Holzhof der jjirma „Rhein. Hobel- und Sägewerke", der wohl am meisten ge- I fährbet war. Thatsächlich rourbe auch bas an ber Grenze Konsul kann sich nicht auf seinen Posten begeben, ba Lagembe Holz sogleich von den Flammen ergriffen“ die Türkei infolge der offen feindlichen Haltung der Al- ist nur dem kräftigen Eingreifen derFeuenvehr zu verdanken, banesen von Mitrowiha und Umgebung, welche keinen daß das Feuer nicht mehr als einen Holzstoß vernichtete. Vertreter der Dlächte in ihrem Bezirke zulassen wollen, Tie Werkstätte des Herrn Loew ist mit vielen Maschinen, das Exequatur bisher nicht erteilt hat. Die Pforte machte öaruntcr cm Elektromotor, zerstört. Bei den LöschungSarbetten Rußland auf die persönliche Gefahr Aufmerksam, welche (etbec Qud) cjn Feuerwehrmann (Jaberg) ernstlich zu der Konsul dort liefe. Unter dem Einftuß der Albanesen- Sckaben aefommen. Beim Einstürzen bet Branbmauer kam Häuptlinge verpflichteten sich die Einwohner von Mltro. » SaU unb erlitt einen Bruch beS Schlüssel,
witza, dem Äon)ul fein Haus zu vermieten. Die russische ^averg mir zu # A Dr Gernsheim
Botschaft forderte energisch, mit Stellung einer begrenzten bems. Aerztliche Htlsc,war mit b H * V Frist, die Erteilung des Exequatur. und Dr. Gießen gleich zur Stelle. Nach Anlegung eines
Washington, 10. Sept. Reuter meldet: Tie Re- Notoerbandes wurde Jaberg in das Spital verbracht, ©egen gierung wird nicht zulassen, daß die Aiiordnung der hatti- 7 Uhr etwa konnte das Feuer als vollständig niedergehallen scheu Regierung, betreffend die Schließung gewisser angesehen werden. Die Militärabteilung, die gegen 6 Uhr von der Partei des Prätendenten Fe r m i n besetzter Häfen, anrückte, konnte ohne in Arbeit getreten zu fein, wieder den Handel mit diesen Häfen störe, wenn nicht die baitiidje I , n Der Schaden ist ein sehr bedeutender; der Unter- Regierung entweder die Insurgenten vertreibt, oder die b } - - - " - - -----------
effektive Blokade aufrechterhält.
Tientsin, lu. Sept- Oberst Baron Kopp. Direktor der Mandschurischen Eisenbahn, General Bolkoft, stellvertretender Gouverneur in Mwesenheit des General Alexejeff,
gierung Verhandlungen über den Ankauf e O 0 r 1 üert werden, Juden fein dürfen, während dort bisher nur ?wische!?Te"uts^LÜbwest°Asrik° "und Aug°"lo) lug-Äst ? "7 J"'u°trikuli°rten Juden sein burfterL
labe. Wie die „Post" ersähet, liegt hier nicht der mindeste Beschränkungen in der Ausnahme von Juden m einzelnen Grund vor, der zu einer solchen Meldung hätte Veran- Fakultäten bestehen nicht. , .
lassung geben können. Wien, 10. Sept. Das Eisenbahnmmisterium leitete
Chemnitz, 10. Sept. König Georg traf heute nach der „N. Fr. Pr." amtliche Erhebungen über die Lage nachmittag mit größerem Gefolge aus dem Manöver-Ge- ^^d Arbeiterverhältnisse in den Waggonfabriken lande bei Wermsdorf zu mehrtägigem Aufenthalte hier Die Erhebungen ergaben eine bedeutende Reduktion ein. .Die Stadt ist feftlid) geschmückt. Am Bahnhof fanbk Arbeiterschaft großer Empfang durch "bie Militär- unb Zivilbehörben " cnart.
unb Begrüßung burch Ehrenjungfrauen statt. Auf bem neustäbtischen Markte begrüßte Oberbürgermeister Beck namens ber Stabt ben König mit einer Ansprache, worauf der König dankte. Ms dem weiteren Wege wurde der König am Hauptpostamt vom Oberpostbirektor Richter, ber mit den Beamten vor dem Gebäude Aufstellung genommen
hatte, bewillkommnet. Nachmittags fand im Römischen Kaiser, dem Absteigequartier des Königs Tafel statt, zu der die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden geladen sind. Abends giebt die Stabt zu Ehren bes Königs einen Festkommers. 9cach bem Kommers hält ber König Cercle । unb nimmt bann einen Fackelzug der Bürgerschaft entgegen. Morgen wirb ber König eine Reihe ber bebeutfam- st en Chemnitzer Fabriken besichtigen.
Nürnberg, 10. Sept. Naa) einem Bericht ber sozialdemokratischen „Fränk. Tagespost" aus Fürth hat das bayerische Ministerium in der Fleisch teuer un gs- f r ag e eine doppelte (Enquete veranstaltet. Die eine Umfrage will die gegenwärtigen Fleischpreise unb bie in ben letzten Monaten eingetretenen Erhöhungen, sowie ben Rückgang ber Schlachtung ermitteln. Binnen fünf Tagen müssen die Antworten bei ber Staatsregierung eingelaufen sein. Durch bie zweite Umfrage soll feslgestellt werben, ob die heimische Landwirtschaft den Fleischbedarf des Landes decken kann. Cs soll deshalb der Fleischbedarf der einzelnen Orte ermittelt worden, ferner die Zufuhr von Vieh nach ihrer Herkunft, die Einrichtungen in den städtischen Viehhöfen und Sck)lachthäusern zur Vermeidung von Viehseuchen, die Herttuift von verseuchten Tieren usw.
der Ankunft alles ruhig vor. Als jedoch am folm Morgen zur Verhaftung der Rädelsführer gesch wurde, suchten einige hundert Kulis diese zu befreien. Nach fünfmaliger Aufforderung, die Hauer niederzulegen und ftillzustehen, gaben die Truppen eine Salve ab. Sechzehn Kuli stürzten tödlich getroffen, neununddreißig wurden verwundet, der Rest flüchtete eiligst. Von den Verwundeten sind später sieben im hiesigen Militärhospital verstorben. Am folgenden Tage rourbe von ben meisten Kulis die Arbett roieber aufgenommen. Tie Ordnung ist wieder hergestellt, doch hat man sicherheitshalber noch je einen Militärposten von 25 unb 15 Mann auf ben beiden Hauptanlagen stationiert. Eine Untersuchung ist eingelettet und auch eine Kommission ernannt, uni zu ermitteln, ob die den Immigranten auferlegte Tagesarbeit zu schwer unb ber Lohn im Verhältnis zu gering gewesen ist.
etwa an ber Spitze der Ansiedelungs-Komi!fünfte Korps die Manöver rn^ ber pmschen
miffion, in Frage kommt, ift ungewiß, jedenfalls wird Zielenzig und Me,errtz fort. Von 7 Uhr ab entwickelte ich Graf Bülow denWun sch hegen, Herrn Witting der Ostmark ein großes heftiges Feuergefecht. Ate rote N erhalten. mit Glück zum Angriff über. Tie blaue^Armee wurde in
— In der heutigen ersten Vollversammlung des. deut- nordwestlicher Richtung zurückgeb rängt. 2. er Kaiser geben kl scheu Juristentages würbe Prof. Brunn er-Berlin im Manövergelände zu verbleiben und zwar rm Kavallerie- zum ersten Vorsitzenden gewählt. Ter Reichskanzler richtete biwack bei Weißensee nordwestlich von -^^ritz. ^e aus Norderney folgendes Schreiben: Für die freundliche Prinzen und fremben Offiziere lehrten nach Frankfurt Einladuna zu Ihren Verhandlungen sage ich Ihnen besten zurück. Ä _ . ...
Tank. Ich bedauere verhindert zu sein, ben Verhand- Berlin, 10. Sept. (Mitteilung bes Kriegvminftte- lungen bes beutschen Juristentags beiwohnen zu fönnen, rium» über die Fahrt der ^ruppentranvportichiffe.) „p i f a und zwar um so'mehr, da ich die Bedeutung des deut- ist am 10. Sept, in Colombo angetommen. An Bord schen Juristentages voll zu schätzen weiß. Ich verfolge I ist alles wohl. daher die Beratungen des Juristentages nut lebhaftem ~ Interesse unb wünsche bemselben besten.Erfolg. Ich habe ^VUzJlUHV*
im übrigen ben Staatssekretär bes Reichsjustizamts Wirkl. London, 10. Sept. Die „Morning Post" meldet
Geh. Rat Exz. Dr. Nieberbing mit meiner Vertretung bokom 9 b. Mts. aus Pietersburg: Fünf Häuptlinge des auftragt. (Lebh. Beif.) Staatssekretär Nieberbing begrüßte Ooutpanberqqebietes in Transvaal erklärten sich be- n^mens des Rttchskanzlers die Erschienenen, darunter die die Waffen unter der Bedingung abzugeben, baß bie regi-^g " d-mscheu' gLz Ob-rh°upttmg° die Waffen bebalten dürfen. Der Vorschlag
befonbere Bebeutung beigelegt, da derselbe gewissermaßen wurde von den Behörden angenommen, anregend und vorbereitend für die prattische Gesetzgebung Paris, 10. Sept. Die im gelingen Mimsterrat de- gewirtt habe. Tas Reichsjustizamt betrachte ben Juristen- schloffene Maßregelung des OberstleutnantsRsmy tag cüs vornehmste Stätte zum Austausch von Gedanken stellt die schwerste disziplinarische Strafe dar, die der Kricgs- über die Fortbildung ber Rechtsanschauungen bes beutschen minifler verhängen konnte. Der Betroffene wirb dadurch Volkes. Ter Juristentag stelle einen fruchtbaren, wahrhaft ^^^r Dienst qestellt, bezieht blos 3/< seines Gehalles, bleibt glücklichen Zusammenhang zwischen idealer Arbeit unb ben1 _ .
praktischen Problemen bes politischen Lebens bar. Der Vorsitzenbe Brunner bankte bem Staatssekretär für die begeisternden Worte. — Justizminister Schönstebt schließt sich namens der Justizverwaltung ben begrüßenben Worten Nieberbings an. Durch bas zwanglose Zusammenwirken ber Berufsgenossen in Norb unb Süd, die treue Mitarbeit der Mitglieder von Oesterreich und die unmittelbare Berührung zwischen Theorie und Praxis wurde für die Rechtsentwickelung Deutschlands viel Ersprießliches geschaffen. Die Staatsregierung blicke mit Dank auf bie bisherigen Leistungen bes Juristentages zurück. Der Vorsitzenbe begrüßte alsbann ganz besonbers bie Mitglieber aus Oesterreich unb ber Schweiz, bie, wenn auch politisch von uns geschieden, doch zum gemeinsamen beutschen Sprachgebiet gehören. Nach kurzer Pause begannen bie Abteilungssitzungen ber brei Abteilungen für Strafrecht, Privatrecht unb Prozeßrecht. Die Strafrechtsabteilung nahm eine Resolution an, welche bie Revision bes Straf- recyts als bringenb bezeichnet und Direktiven für die Revision giebt. Heute abend wird ber Juristentag im
m'otbn eten^Berlins em prangen" Oberbürgermeister Kirsch-1 wird. Auch Zan ar belli ist schmerzlich erregt, weil er m I mit 52 Mitgliedern gegründet und zählt jetzt bereits deren ner wird die Begrüßungsrede halten. — Wie uns weiter- den nächsten .tagen seine langst geplante Beruhigungsreye k^o. Die Mitgliederzahl ist fortwährend im Wachsen be» hin heute telegraphisch gemeldet wird, waren die nach Unteritaüen antritt. griffen. Auch für Gießen besteht ein eigener Bezirksverein,
Mitglieder des Deutschen Juristentages gestern Petersburg, 10. Sept. Der „Regierungsbote" ver- k -rcn Mitgliederzahl fast 20 beträgt. Zweck des Vereins ist abend die Gäste der Stadt Berlin. Im Bürgersaale des öffentlicht neue Bestimmungen über bie DiSziplinar-k>^^,m bcS Turnunterrichts in der Volksschule. Den Rathauses wurden die Mitglieder von dem Oberbürger- gcrichte an allen dem Unterrichtsministerium unterstellten führt LanbeS-Turninspeklor Schmuck aus Tarrn-
9nlnCnpr^nlCanChpn n^id Hochschulen. Darnach sollen die Gerichtshöfe aus Pro- Auf der Hauptversammlung werden u. a. von ben
b^Vtabt^eOber- ^sl7r^ LiaLb^^ischln Mo- M^^dem Aufmärsche und Stabübungen nut Musik vor-
bürgermeister begrüßte die Versammlung, in der sich auch Ruhestörungen an Hochschulen, ^5 geführt. .
Justizminister Sch 0 e n ft e b t befanb, mit einer Ansprache, sessoren, Universilalsbeamten und ^tubenten, sowie gewisse Rödgen b. Gießen, 9. Sept. Unser Krieger-
bie in ein Hoch auf ben Juristentag ausklang. Der Vor- Vergehen der letzteren. verein hat dieser Tage die Anschaffung einer Fahne be-
K, Professor Brunner, sprach dem Magistrat und — Es bestätigt sich jetzt, daß der Unterrichts- Raffen. Die Weihe findet voraussichtlich im Juni 1903
abtverorbneten feinen Dank aus. Darauf folgte eine minifler, wie schon vor einiger Zeit verlautete, juden-k^^lich beS zehnjährigen Bestehens des Vereins statt.
festliche Bewirtung ber Gäste. freundliche Maßnahmen durchzuftihren gesonnen ist. Darmstadt 10 Sept. Der Gastwirtsverein
1 I"Lissabon hatte seiner Zett die aus Deutsch.lcmd So hat er gestattet, baß 10 Prozent Studenten, die,'m s^^,^b £a'nbfreig fcarml’iabt hielt gestern hier gemeldete Nachricht Aufsehen-erregt, baß• fommenbeu Semester an der Universität Odessa immatriku- - diesjährige ordentliche Generalversammlung ab, welche
Se?iete« am C u n e n e (Grenzfluß l^rt werden, Juden sein dürfen während dort bisher nur besucht war. Aus dem Jahresbericht ist zu ersehen, zwibschen^Tcutsch^Sü^bwbst-Afrika ^und ^Angola) angekn^üpst 7 Prozent aller neu Immatrikulierten Sg« f«« ?ttS die Thätigkeit beS Vereins resp. beS Vorstandes eine
habe. Wie bie „Post" erfährt, liegt hier nicht ber mindeste | Beschränkungen in ber^ Aufnahme von Juden m emz | außerordentlich umfangreiche unb intensive war unb daß
bie baburch im Jntereffe beS GastwirtestandeS erzielten Erfolge, bank ber guten Beziehungen zu allen Be- hörben unb maßgebenben Personen sehr segensreiche waren. Eingehenb wurden die großen Nachteile erörtert, welche dem Gaftwlrteftanb durch das neue Gesetz betr. bie Ruhezett des Personals drohen, welche nahezu unhaltbare Zustände gezeittgt haben. Auch das große Auswüchse zeitigende Stellvertreter- wesen, die Vereinswirtschaften usw. wurden einer scharfen Kritik unterzogen. — Um die vielen Nachteile und Ueber- oorteilungen im Stellenvermittlungswesen zu vermeiden, wurde beschloffen, nunmehr der Gründung eines
vermischtes.
'London, 11. Leptbr. Rach fünftägigen ununttt* hrochenen Arbeiten ist es gelungen, drei in der vorigen 2vocy»


