Zweites Blatt.
153. Jahrgang
Dienstag S. Dezember 1902
Nr. 289
Erscheint täglich außer SonnlagS.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Kamillen, blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'schen Univers.-Bilch- u.Slem- dructeret tPietsch Erbens Redallion, ExvediNon und Druckerei:
Schul st raße 7.
Adresse sür Deveschen: Anzeiger Gießen.
KernlprechanIchlußAr.bl.
ZZSF 9 6fr 9
Gießener Anzeiger
w General-Anzeiger " Sg
Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW
zeigenteil: HanS Beck.
Ale veuttge Kummer umfaßt 10 Seiten.
Politische Tagesschau.
Statistische Erhebungen
über Kontorarbeiten fand im Kaiser!. Statistischen Amt in der Abteilung für Arbeiterstatistik eine Sitzung des Aus' chusses für die Kontorerhebung statt. Auf der Tagesord- auna stand die Vorlage fron Ergänzungen der statistischen Erhebungen, ferner die Beratungen über die an die Verbände, Vereine und Handelskammern zu stellenden Fronen, io tote über den dem Beirat zu machenden Vorschlag über üe Auswahl der Verbände und Handelskammern, an welche !^ie vom Beirat demnächst zu beschließenden Fragen gerietet werden sollen. Es wurden von dem Kaiserl. Statistischen Amt Tabellen vorgelegt über das Zusammentreffen von regelmäßiger Arbeitszeit und Ueberarbeit, sowie über die Mittagspausen. Der Atlsschuß beschloß, die Nebersichten dem 'Beirat vorznl"gen. Die an die Verbände und Handels- !ammern zu stellenden Fragen wurden alsdann einzeln 'estgestellt. Bezüglich der Auswahl der Verbände, Vereine md Handelskammern schlägt der Ausschuß vor, in der 'Veise zu verfahren, daß zunächst eine kleinere Anzahl von 'Ferbänden aufgefordert werden solle, alle ihnen bekannten, u Betracht kommenden Vereinigungen zu bezeichnen. Aus itiefem Material wird das Kaiserliche Statistische Amt als- -aun eine Auswahl treffen. Bezüglich der Handelskammern loll in der Weise verfahren werden, daß der Ausschuß des chanhelstages um die Bezeichnung der für die Befragung anläßlich der vorliegenden Erhebung geeigneten Handels- 'sfimmern ersucht werden soll. Referent war der Kvnial. lichsische Geheime Rat Dr. Fischer. — Bei der am 8. d. M. ffiattgehabt^n Sitzung des Ausschusses für die demnächst fe-ntt der Abteilung für Arbeiterstatistik herauszuaebende monatliche Zeitschrift gelangte u. a. die Frage der Arbeitsmarktstatistik zur eingehenden Erörterung, wobei von den Mitgliedern des Ausschusses wertvolle Vorschläge für den weiteren Ausbau des vorgelegten Plans gemacht wurden. "Tas Referat hatte der Geheime Regierungsrat Neumann »bernommen. — Die Vorschläge der Ausschüsse werden der Nächsten Sitzung des Beirats vorgelegt werden.
Ein ttfaS de8 Zaren.
An die russische Armee und Flotte ist folgender, aus kkivadia, den 3. Dezember (20. November) 1902 datierter Tagesbefehl des Zaren ergangen: „Vor 25 Jahren, am DO. Dezember 1877, fiel Plewna, und wurde der Weg yunt siegreichen Vormarsch unserer Truppen eröffnet, der Las Schicksal des letzten Krieges entschied. An diesem ge- "ächtuisreichen Tage wollen wir nach althergebrachter Sitte Gebete zu Gott emporsenden, um die Seelenruhe des Kaisers ^llexander II. unvergeßlichen Andenkens, nach dessen Willen Set bedeutungsvolle, für Rußland und die slawischen Völker Ker Türkei ruhmreiche und edle Kampf und deren Befreiung arfolgte, des hochseligen Kaisers Alerander HI., der mit steinern erhabenen Vater die Mühsalen und Beschwerden ckes Feldzuges teilte, sowie für alle Kameraden, die auf üen Schlachtfeldern des letzten Krieges gefallen sind. An ttiesem Siegestage wollen wir aber auch den lebenden Teilnehmern des Befreiungskrieges für ihre Ausdauer,
Tapferkeit und grenzenlose Pflichtergebenheit Ehre erweisen. Sie dienen uns als lebende Offenbarung der Traditionen, auf denen feite moralische Kraft und Macht der russischen Krieger begründet ist. Falls nach den unerforschlichen Ratschlüssen der göttlichen Vorsehung unserem Vaterlande eine Prüfungszeit beschieden werden sollte, bin ich überzeugt, daß meine ruhmreiche Armee und meine heldenmütige Flotte, die meinem Herzen teuer sind und mir nahestehen, ihre Pflicht dem Throne und dem Vaterlande gegenüber ehrenvoll erfüllen werden."
Aus Stadl und Land.
Gießen, den 9. Dezember 1902.
Gedenket der hungernden Vögel!
•* Gedenktage. Am 9. Dezember 1641 starb der niederländische Maler van Dyck. Seine Mutter, eine Landschaftsmalerin, und sein Vater, ein Glasmaler, gaben dem Sohne den ersten Unterricht. Seine künstlerische Vollendung verdankt Dyck dem Maler Rubens. Des Künstlers Ruf war weit verbreitet: König Jakob T. zog Dyck nach England, Italien und Frankreich suchte der Maler ebenfalls auf. Eine Unzahl Bildniste hat Dyck gefertigt, deren die Dresdener Gallerie allein 21 aufweist. Vor allem behandelte der Künstler religiöse Stoffe; den toten, von den Seinen beweinten Christus hat Dyck oft gemalt.
•* Personalien. Ernannt wurde am 3. Dezember der Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Wald-Michelbach Georg Hambach zum Kanzleidiener am Landgericht der Provinz Oberhessen mit Wirkuug vom Tage seines Dienstantritts. — Am 6. d. M. wurde der Hauptsteueramtsassistent bei dem Hauptsteueramt Mainz, Karl W e sp, zum Revisionskontrolleur bei dem genannten Amte ernannt.
** Eisen bah nunsall. Von der hiesigen Provin- zial-Direktian wird uns geschrieben: „Im August d. Js. passierte ein Fuhrwerk einen unbewachten Wegeübergang über die Nebenbahnstrecke Grüuberg—Lollar zu derselben Zeit, als ein Eisenbahnzug sich demselben näherte. Das Fuhrwerk wurde von der Lokomotive erfaßt, wobei der Lenker desselben herabgeftbleudert und verletzt, das Pferd getötet und der Wagen zertrümmert wurde. Da der Fuhrmann diesen Unfall selbst verschuldet hat, weil er, ohne auf die Warnungszeichen des herannahenden Zuges und auf die Bahnstrecke zu achten, blindlings darauf losfuhr, so ist er durch die Strafkammer des Großherzoglichen Landgerichts nach § 316 des Strafgesetzbuches wegen fahrlässiger Gefährdung eines Eisenbahntransports verurteilt worden. Außerdem hat er auch für den au der Lokomotive entstandenen Schaden aufzukommen."
** Handelskammerwahlen. Es wurden gewählt: Direktor Stein ecke-Lollar mit 46 von 49 Stimmen, Fabrikant L. Rinn-Heuchelheim mit 37, Fabrikant Gutermuth-Großen-Linden mit 8, Fabrikant Ohitbo Günther-Wieseck mit 6 Stimmen. 23 Personen haben durch bevollmätigte Personen stimmen lassen.
** Hessi sche Handwerkskammer. Im Saale des Gildehauses zu Braunschweig trat am vergangenen
Freitag der Ausschuß der deutschen Handwerkskammer zu einer Sitzung zusammen. Anwesend waren die Vertreter der Dusschußkammern Berlin, Breslau, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Hannover, Lübeck und München. Zu- gezogen waren die Kammern Braunschweig, Dessau, Hamburg und Weimar. Tie reichhaltige Tagesordnung umfaßte insbesondere die Erledigung der in der Bor- versammlung des Leipziger Kammertages dem Ausschüsse übertragenen Arbeiten und die Ausführung der auf dem Kämmertage gefaßten Beschlüsse. Hervorzuheben ist hier der Antrag, die strengere Durchführung der §§ 126—128 der Gewerbeordnung (Lehrlingshaltung) und die geeignete Neberwachnng der Durchführung. Die Frage der Altersund Jnvaliditütsversicherung für selbständige Handwerker, ferner der Bestellung von Sachverständigen aus dem Handwerkerstände fand eingehende Beratung, ebenso wie die Frage der Anerkennung der Prüftmgs^eugnisse der Fach- und Gewerbeschulen und die Frage des Fachschulwesens. Ein weiterer Beschluß galt dem Erlaß eines Preisausschreibens für Ausarbeitung eines Leitfadens zur Vorbereitung auf den allgemeinen theoretischen Teil der Meisterprüfung.
** Im ,Merein zur Förderung des Handwerks unter den Juden in Gießen" hielt am 7. Dezember abends Herr Alfred Fröhlich von hier vor einer zahlreich erschienenen Zuhörerschaft einen mit großem Beifall aufgenommenen dreiviertelstündigen Vortrag über das Thema: ..Bedeutende jüdische Frauen in der Geschichte". Der wirkungsvolle Vortrag wurde zum Schlüsse reichlich applaudiert und dem Redner namenS des Vereins von dessen Vorsitzenden, Herrn N. Stamm hier, öfkentli'ch"r Dank ansaesvrochen.
** Vorsicht bei Kachelöfen. In der letzten Zeit ist es mehrfach voraekommen, daß Fußböden und Zwischen- gebälke bei mangelhaft gesetzten Kachelöfen, namentlich bei solchen mit Dauerbrandeinsatz, in Brand aerieten. In den aenannten Fällen fehlte stets die in § 64 Ziffer 2d der AuS- sührungSverordnung zur allgemeinen Bauordnung oorge- schriebene mindestens sechs Zentimeter starke Steinplatte zwischen Ofen und Fußboden. Ein Ofensetzer, der einen solchen Ofen setzt und es entsteht ein Brand aus der mangelhaften Isolierung, macht sich nicht allein einer strafbaren Baukontravention schuldig, sondern er kann auch wegen fahrlässiger Brandstiftung von der Staatsanwaltschaft zur Rechenschaft gezogen werden.
et. Borsdorf, 6. Dez. Ein Fall von "Delirinm tremens ist hier vorgekommen. Bei einem hiesigen jung- verheirateten Mann trat die Krankheit mit solcher Heftigkeit auf, daß vier starke Männer notwendig waren, um den Wütenden zu bändigen und ihn zu verhindern, Unheil anzurichten. Der Kranke wurde dann in Sicherheit gebracht.
Vermischtes.
* Mainz, 8. Dez. Seit beute Morgen ging auch der Rhein stark mit Treibeis. Die Schifffahrt wird vollständig eingestellt.
Stehen wir am ßnde eines geologischen Zeitalters ?
0(4. Vortrag des Käufmänn'scheu- und OrtSgewerbevereins.)
8t. G i e ß e n , 9. Dezember 1902.
„Unser Wissen von der Erde muß Stückwerk bleiben. Es fehlt der Standpunkt sie ganz zu übersehen."
v. Zittel.
„Die geologische Wissenschaft ist ein stolzer Bau geworden", sagt von Zittel in einem Aufsatz über Geologie, .an dessen Vollendung und Ausschmückung in allen Teilen ter Welt emsig gearbeitet wird. Tie Ansichten über OefTnlt, Größe, Schwere, Oberflächenbeschaffenheit und stmstige Eiaenstbaft-'n unseres Planeten haben sich geklärt unb auch ihre Entstehung aus einst gasförmigem, später ftuerflüss'g-un Sonnenmaterial erscheint kaum mehr zweifelhaft. Tas Studium der Vorgänge, welche heute verändert citf uus»re Erde einwirken und teils wie Wasser, Eis. Atmosphäre und organisches Leben, von außen her ar- Seiten. t-ils toi? Vulkanismus Erdbeben, Dislokationen der Truste, ihren Sitz in der Tiefe haben, bilden beute die Aufaabe her auf hoh^r Stute stehenden dvnamischen 6ko- lligie". Wir hatten g"stern Gelegenh"it. uns in dem Vor« tirag des Kä"fmäun'sck>en und Ortsaewerh.'vereins mit ti?T ^raqe nach h-mt Ende eines geologischen Zeitalters ter Erde zu b-schäftigen. Die Antwort auf diese Frage cafc uns her Redner Herr Jens Lützen, Mitglied der Mumb^ldt-Akademie in Berlin, indem er, ausgehend von ter oft noch unaufgeklärten Zerstöwmg möchtigeT- Werke ton Mens'b<mhanh wie z. B. des Eamvanile in Venedig tachmip« daß eh-nso ftn#> nTY» menschlich'M Werke crnch tre Werk" der Notur veränderlich sein müssen. Die Erde Mt ein Lebensalter, sie ist einmal entstanden und muß Mch wieder vergeben. Wenn sie aber ein Lebensalter Int, so ist sie auch Perioden unterworfen, in denen sie s-ch verti"^"^t. und die dem Untergang unbedingt vorauS- izchen müFm.
Das Ende eines derartigen geolon's^-n Zeftaftms s'mn berechnet werden, indem wir zunächst die älter-n Wrioben betrachten und die Zeitdauer derselben fest
zustellen suchen. Diese Perroden werden am besten in Altertum-. Steinkohlen-, Siluweit: in Mittelalter-. Trias-, Jura- und Kreide-Zeit; in Neuzeit-. Tertiär-. Tiluvium- loder Eiszeit), 9llluviumzeit. eingeteilt. Die Dauer dieser Perioden ist recht schwierig festzustellen, weil keine scharfen Grenzen zwischen ihnen gezogen werden können, und sie nicht durch Katastrophen von einander geschieden werden, sondern allmählich ineinander übergehen. Gelegentlich sind zwar an einzelnen Stellen der Erde Katastrophen ein getreten, die totale Veränderungen erzeugten, wozu z. B. die Sintflut gehört, die bekanntlich eine vollständige Ueberschwemmung des E"vhrat- und Tigristhales herbeiführte. Daneben wäre der Einbruch des Ziudersees, des Dollart usw. zu nennen. Man schätzt die Zeitdauer, die für die Bildung der Steinkohlen nötia war, auf ca. 100000 Jahre, ylllerdings hat man zur Bestimmung der Zeitdauer solcher Rerioh-n auch noch ander.' AnHaltsvunkte, wie z. B das Zurückweichen der Wasserfälle, die Hebungen und Senkungen der Erdkruste, die Deltabildungen u. a. m. Jedoch werden Bestimmungen nach diesen Naturereignissen nur sehr ungenau sein. Die Iftsachen aller dieser Erscheinungen sind in der allmählichen Erkaltung der Erde und dem damit verbundenen Zufammenbrechen her Erdrinde zu suchen. Wir wissen, daß die einzelnen Schichten der Erdkruste v-ehf^ch gebrochen, in ihrer ^nfeinanderlage- runq oft vollstänhig zerrissen und gestört sind, und müssen dara'w ans gewoftige Ktäfte, die hier thätig gewesen sind, schließen. Man kann für die zerklüftete Form der G'dobe'-släch^ nur das beim Erkalten des Feuerballs aescheh-ne Einbrechen der Erdrirrde gelten lassen, und mrf diese Weise lind ftn'M' durch festst-hmde Teile der mäch- ft'gen gebrochenen Schallen die Gebirae entstanden. Die dazwischen liegenden Raume füTf+en sich dann mit Wafter imb wurden so zu Meer"n und Seeen: die durch das Zn- s-7mmenbrechen der v-rhältnitzwäßig noch dünnen Erdrinde rwischen die Bruchstücke n ernten en Fetzen geschmolzenen Erdinnems suchten Air«wege nach oben und
fanden solche naft'rgemöß dort am leichtesten wo Svalten in her ^inde waren. Darauf ftud
euch die Vulkane, h'e Erdbeben und B-weannoen her P'i’tiitnripn itrh h-st-h^n,
^vannnno'm h*r E^-inde und de-n"l>-'chen mehr znrückzn- führen. Perioden hefftger und lebhafter Thätigkeit dieser
flüssigen Massen wechseln mit verhältnismäßig ruhigen Veriohen ab. Für die Gegenwart trifft das erstere zu. Neberals finden Ausbrüche von V^llkanen, Erdbeben und lft-derschütterimgen statt. Wir erinnern an die Ausbrüche des Vesuv ls-it 1872), Prakatan, Martinique. St. Vine»nt; auf dem Festlande, Guatemala, in Aften. in Australien, an die Erdbeben im Vogtlande bei Morf, in SchemachZl, in Rußland tc. k. Eine Umwälzung geht allo vor ftch, zwar nur langsam und für uns kaum merklich, weil wir in derselben leben. Damit ändert sich natürlich auch das Leben auf der Erde, das ia vom Klima abhängig ist, das wiederum durch die Verteilung von Wasser. Land und dem Kohlen säur eg eh alt der Luft beeinflußt wird. Viele Tier- aestalten sind ousgestorben, viele Pflanren desaleich-en, vieles ist im Aussterben begriffen imd vieles wird noch aussterben. Auch der Mensch ändert ftch mit den Perioden, wie sich überhaupt alles Lebende ändern wird. Die Sinne ww'den schwächer werden, besonders' Auge und Geruch. Vielleicht gewinnt er die Fähigkeit, andere Kräfte der Natur mit anderen Sinnen wahrzunehmen. Kurz, es wird so nach und nach ein Wechsel eintreten, dessen letzte Dioftmaen wir allerdinas nicht voraussehen können: es zeigt sich hier in Bezug auf die Zukunft nur ein sehr verschleiertes Bild, von dem wir Einzelheiten leider nicht ablesen können.
Die Erde hat einen Anfang genommen, sie wird, wte wir schon oben sagten, auch ein Ende nehmen: doch was will das in dem ungeheuren, unendlich großen, für unser Begriffsvermögen nicht zu ermessenden Weltraum bedeuten? Millionen und Millionen solcher Planeten wie unsere Erd^ finden sich darin, und unter diesen Millionen ist unsere Erde entstanden und wird auch vergehen, wie auf derselben das kleinste Lebewesen entsteht und vergeht. — Herr Jens Lützen ist wohl unter den vielen R-dnern, die ber Kaufmännische und Ortsgewerbeverein alljährlich aewinnt, einer der beliebtesten und besten. Durch ein klares Organ und eine deutliche Aussprache, unterstützt, weiß er mit seinem Vortrag, der hie und da mit echtem Humor gewürzt ist, das Interesse seiner Zuhörer von Anfang bis zu Ende vollständig für sich zu gewinnen und zu fesseln. 120 ausaezeichnete kolorierte Lichtbilder ergänzten feine vortrefftichen Ausführungen in der Weise, daß es ftdem ermöglicht war, auch ohne Vorbereitung mit vollem Verständnis zu folgen.


