Diesen Seelenverkäufern ist nun fefit schwer beiznkonnneu. Sie haben ihren eigenen Geheinrkooex.'Manche von ihnen haben sich selbst dcHu. angeboten, bei der Bekämpfung des Mädchenhandels mitzuwirken! Polen und Rußland stellen das größte Kontingent, sowohl was Mädchen, als auch Besitzer der Freudenhäuser und Agenten anlongt Der Mädchenhandel erstreckt sich jetzt sogar bis China und Japan Zwei jüdische Vereinigungen haben in der Bekämpfung dieses Handels schon manchen Erfolg erzielt: in London und in Hamburg. Die Photographien der berüchtigsten jüdischen Mädchenhändler sind m Händen des Hamburger Komitees; hervorragende Verdienste hat sich der Vorsitzende Gustav Tuch erworben. Das jüdische Komitee wird aus dem Frankfurter Kongreß durch Tuch und Sanitätsrat Maretzky-Berlin vertreten sein. Man erließ einen Aufruf, warnend und mahnend, an die jüdischen Glaubensgenossen in Galizien, der von 500 galizischen Rabbinern und Gemeinden unterzeichnet ist. Man b^sMftigt sich in Hamburg auch mit der Frage, ob man nicht Sendbotinnen zur Aufklärung der Jugend nach Galizien schocken soll."
Vermischtes.
* Berlin, 8. Juli. Der Dampfer „Trier" des Nordd. Lloyd, von Bremen nach Kuba bestimmt, sollte Coruna anlaufen, um dort Auswanderer auszunehmen. An der Küste herrschte dichter Nebel. Der Dampfer nrußte infolgedessen äußerst langsam fahren. Die Strömung warf das Schiff gegen das Land und der Dumpfer strandete vier Meilen westlich von Coruna an klippenreicher Stelle. Die Ausladung des Dampfers hat begonnen. Zahlreiche spanische Fahrzeuge leisten Hilfe und man hofft, daß es gelingen wird, die „Trier" wieder slott zu machen. Die Beschädigung des Schiffes ist nicht bedeutend.
Alfeld a d. Leine, 8. Juli. Auf der Gewerkschaft Hohenzollern in Freden kippte die Tribüne aus 600 bis 800 Metersohle um. Die darauf beschäftigten Arbeiter, sämtlich Italiener, stürzten in die Tiefe. Einer blieb an einem Balken hängen und wurde gerettet. Die beiden anderen sanden den Tod.
* Madrid, 8. Juli. Gin furchtbarer Hagelschlag ist in Chantada (Provinz Lugo) und Umgebung niedergegangen. Der Hagel bedeckte den Boden in Höhe von einem Meter; zahlreiche Personen wurden v er letzt. Auch in den Provinzen Orense und Pontededra sind furchtbare Stürme niedergegangen, welche gewaltigen Schaden anrichteten. Hunderte von Familien sind in Not geraten.
* Cholera Der „Rappell" berichtet aus Shanghai, bah an Bord des Dampfers „Friand" die Cholera ausgebrochen und bereits vier Matrosen gestorben feien.' 20 andere mußten an Land gesetzt werden. — Die russische Stadt Charbin wurde currtrich als durch Cholera verseucht erklärt.
* .lieber Thronsolgerverhältnrsse. Bei einer näheren Betrachtung des Thronwechsels im Königreich Sachsen fällt auf, daß Kronprinz Friedrich August nach erheblichem zeitlichen Zwischenraum der erste deutsche Prinz ist, der neben dem Kronprinzen von Preußen wieder den Titel „Kronprinz" führt. W hat seit der Thronbesteigung des nun verstorbenen Königs Albert am 22. Oktober 1873 in den vier deutschen Königreichen nur in Preußen einen direkten Thronfolger gegeben. In Bayern wie in Württemberg hat seit 1864 niemand mehr den Titel Kronprinz geführt: die Ludwig II. und Karl I. waren kinderlos; ebenso ist es König Otto, und der jetzige Thronfolger in Württemberg ist das Haupt der herzoglichen Linie, da der König Wilhelm IL bekanntlich noch als Prinz seinen einzigen Sohn im zarten Alter verloren hat. Ueberhaupt rst es auffallend, in wie wenigen europäischen Kaiser- und Königreichen ein direkter Nachfolger des jetzt regierenden Herrschers als „Kronprinz" existiert. Es ist dies der Fall nur in Schweden-Norwegen, Dänemark, Großbritannien, Portugal. In Rußland, Oesterreich, Rumänien, Serbien, Italien, Spanien, Belgien, Holland ist entweder ein Verwandter des Herrschers präsumtiver Thronfolger oder es fehlt überhaupt an einem solchen. Bemerkenswert erscheint, tmh die kinderreichen Familien von Griechenland und Großbritannien von einer Seite her von dem ebenfalls in gerader Linie forterbenden dänischen Königshause abstammen, das seinerseits zum Hause Holstein gehört; und diesem wiederum gehört unsere Kaiserin mit ihrer Kinderschar an. Es scheint dies also ein besonders gesunder Stamm zu sein. Aber auch abgesehen von den Kaiser- und Königreichen Europas ist die Thronfolge in vielen anderen Staaten keine direkte. Nur in Anhalt (der Enkel ist Erbprinz), Baden (der Erbgroßherzog ist noch kinderlos), Meck
lenburg-Strelitz, Oldenburg, Reuß, Sachsen-Meiningen, Schaumburg-Lippe und Waldeck, ist im Deutschen Reich die Thronfolge direkt. In Hessen, Lippe-Detmold, Mecklen- burg^Sck)werin, Sachsen-Weimar-Eisenach, Altenburg, Sach- en-Koburg-Gotha und den beiden Schwarzburg geht sre entweder aus einen anderen Verwandten über, oder es fehlt überhaupt an einem Nachfolger. Ebenso in dem Für- 'tentnm Liechtenstein, wo der Bruder des Fürsten Thronanwärter ist. Luxemburg, Bulgarien, Monaco und Montenegro dagegen besitzen direkte Thronfolger. In mehreren deutschen Ländern können sich übrigens die Verhältnisse noch durch Heirat ändern; so in H e s s e n, Schwerin, Sachsen-Weimar-Eisen ach und Sachsen-Koburg-Gotha
* Ein übermütiger Studenten st reich. Als ein Professor in Heidelberg kürzlich des Morgens erwachte und daran dachte, zu seiner Univerfitätsvorlesung zu gehen, da zeigte es sich, daß die Hausthür vermauert war. Eine Gesellschaft übermütiger Studenten hatte in nächtlicher Stunde eine hohe Backsteinmauer errichtet. Das Material lieferte ein Neubau in der Nähe.
Universitäts-Nachrichten.
— Es ist bekanntlich beschlosfen, daß in baldiger Zukunft zum Studium der Tierheilkunde nur derjenige zugelassen wird, der die Uuiverfitätsreifeprüsuug bestanden hat — ein Beschluß, den man namentlich auch bei uns in Gießen mit besonderer Genug- thuung ausgenommen haben wird. Auf den Antrag Preußens hat der Bundesrat bestimmt, daß die neue Anordnung am 1. April 1903 in Kraft treten soll. Nur ist zu gunsten der Militärroßarztschule eine Einschränkung festgelegt worden. Den Eleven der Militär- roßarztschule soll eine Uebergangsfrist bis zum 1. Oktober 1905 gewährt werden. Diese Ausnahme ist wohl vorbesehen, weil befürchtet wird, daß ohne diese vorerst ein mllitärärztlicher Nachwuchs in der erforderlichen Zahl nicht zu erlangen wäre. Voraussichtlich wird die Hebung des tierärztlich en Studiums, die mit der Steigerung der Mindestvorbildung der Tierheilkunde- Studierenden verbunden ist, dazu führen, daß die Stellung der Eleven der Militärroßarztschule verbessert wird. — In der „Deutschen tierärztl. Wochenschrift" schildert Prof. Dr. Dammann- Hannooer die Geschichte der Bewegung für die Einführung der Universitälsreifeprüsung für die Studierenden der Tierheilkunde. An dem Erfolg hat danach Prinz Ludwig von Bayern hervorragenden Anteil. Seit Jahr und Tag hatten Sachkundige gefordert, daß die unerläßliche Vorbildung für Studierende der Tierheilkunde erhöht werden solle; aber vergeblich. „In dieser Schwierigkeit erschien, saat Dammann, ein Retter in der Not in der Person des Prinzen Ludwig von Bayern, welcher sich in der Plenarsitzung des Bayerischen Landwirtschaftsrats am 21. Dez. 1899 dahin aussprach, daß die Ausgaben der Tierärzte in der gegenwärtigen Zeit sowohl in der Erkennung und Heilung von Krankheiten wie auch auf dem Gebiet der Seuchenpolizei, der Volksernahrung. der bakteriellen Forschung usw. so hochwichtig und einschneidend seien, daß deren Vor- und Fachbildung derjenigen der ersten wissenschaftlichen Berufszweige gleichwertig und ebenbürtig werden müsse, und daß er sich dieserhalb mtt der Forderung des Gymnasialabsolutoriums durchaus einverstanden erklärte. Ich glaube nicht fehlzugehen in der Annahme, daß diese Stellungnahme des Prinzen Ludwig den wesentlichsten Anstoß zu der Einbringung des bayerischen Antrags im Bundesrat gegeben hat." Weiter zollt Dr. Dammann dem Dezernenten für Veterinärwesen im preußischen Landwirtschastsministerium, Geh.-Rat Küster, Dank. Die Ausgaben, die den Pflegern der Tierheilkunde aus den geänderten Verhältnissen erwachsen, kennzeichnet Prof. Dammann, einer der Führer der Disziplin, wie folgt: „Ausgabe der Mitglieder des Standes wird es jetzt sein, des hohen Vertrauens, das, die Staatsregierungen ihnen geschenkt haben, durch die That sich würdig zu erweisen. Den Hochschullehrern bietet die umfassendere und gründlichere Vorbildung der ihnen anvertrauten Jugend die Möglichkeit, besser vorbereitete, von sittlichem Ernst getragene Männer dem Staat und der Gesellschaft zuzusühren; die Studierenden müssen bestrebt sein, das ganze Maß allgemeiner wissenschaftlicher und ethischer Bildung und die volle Kenntnis der Fachwissenschaft sich anzueignen, um den staatsbürgerlichen und beruflichen Pflichten, welche vor ihnen sich auf- thun, besser gerecht werden zu tonnen. Geschieht beides, so muß es in absehbarer Zeit dazu kommen, daß die viel ersehnte bessere gesellschaftliche Stellung des tierärztlichen Standes sich von selbst verwirklicht und daß seine Mitglieder den Angehörigen der anderen höheren Berufszweige in vollem Umfang gleichberechtigt erachtet werden. Mit der Einführung der Maturität allein ist es nicht gethan; dasSchicksal desStandesliegt in den Händen seiner Vertreter."
Deutscher Aerztetag. Aus Königsberg i. Pr. wird gemeldet: Der Aerztetag beschloß einstimmig, durch den Geschästs- ausschuß beim Bundesrate dahin vorstellig zu werden, daß 1. die Ausübung der Heilkunde durch nicht approbierte Personen untersagt werde, wenn Thatsachen vorliegen, die die Unzuverlässigkeit der Gewerbetreibenden bezüglich dieses Gewerbetriebes darthun; 2. daß mit Geltung für das Reich eine Verordnung erlassen werde, welche sich an die vom Staate Hamburg unter dem 1. Juni 1900 erlassene Verordnung anschließt und vor allem die prahlerischen Ankündigungen von Geheim Mitteln und Geheimmethoden unter Strafe stellt; 3. daß
gegen die Schs-invelmittel der Kurpfuscher öffentliche Warnungen von den Behörden erlassen werden; 4. daß Rezepte von Kurpfuschern in denApotheken nicht angenommen werden dürfen. — Im Anschlüsse an die Berathungerr zur Aenderung des Krankenkassengesetzes beantragt Medizinal- r a t Dr. Krug (M a i n z), daß der Aerttevereinsbund Schritte thue, damit die amtliche Statistik der Krankenversicherung verbessert werde. Sein Antrag geht dabin: „Der Aerztetag wolle beschließen, eine Eingabe an den Bundesrath zu richten, dahin gehend, daß das Formular, welches durch das Ausschreiben des Bundeskanzleramtes vom 16. November 1892 für die Uebersichten und Rechnungsabschlüsse der Krankenkassen vorgeschrie- ben wurde, so abgeändert werde, daß aus diesen Uebersichten erkenntlich sei, wieviel Krankheitstage auf die erwerbsunfähigen Kranken im Ganzen kommen, und für wieviel dieser Krankheitstage Krankenrente bezahlt wurde; ferner wieviel erwerbsfähige Kranke in ärztliche Behandlung kamen; ferner ob ärztliche Behand- lung der Familienangehörigen stattfand, und wieviel Krankheitsfälle bei diesen vorkamen; ferner welcher Betrag an den Ausgaben für ärztliche Behandlung auf die Behandlung der Familienangehörigen entfällt." Auf eine Anregung aus der Versammlung wird sestgelegt, daß die vom Bundesrat erbetene Erweiterung des Formulars sich auch auf die Art der ärztlichen Versorgung (freie Arztwahl, fixierte Kassenärzte) und die Art der Honorierung (festes Gehalt, Einzelleistung rc.) beziehen.
— Evangelische Philosophie an der Universität Münster. Um die Parität an der neuen Universität zu Münster zum Ausdruck zu bringen, sind im diesjährigen Staatshaushaltsetat die erforderlichen Mittel bewilligt worden, damit künftig neben dem katholischen auch ein evangelischer Vertreter für Philosophie wie für mittlere und neuere Geschichte angestellt werden kann. Als ordentlicher Professor für Philosophie ist der bisherige außerordentliche Professor Dr. Erich A d i ck e s von der Universität Kiek nach Münster berufen worden. Er ist ein Bruder des Oberbürgermeisters von Frankfurt a. M. und hat sich durch mehrere Schriften über Kant, sowie durch seine Mitarbeit an der von der Berliner Akademie der Wissenschaften veranstalteten Ausgabe von Kants Werken einen sehr geachteten Namen erworben. Prof. Adickes wird das erste evangelische Mitglied der philosophischen Fakultät zu Münster sein.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
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Juli
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
8.
226
750,0
25,8
123
50
WNW.
4
Sonnenschein
8.
936
749,0
22,1
133
68
NW.
1
Bed. Himmel
9.
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747,3
18,6
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— An der Thalstation einer der besuchtesten Zahnrad-Bahnen der Schweiz findet sich folgendes, die Passagiere beruhigende« Plakat:
„Zur Beachtung!
Auf dieser Bahn ist jeber Unglückssall zur Unmöglichkeit geworden, da sämtliche Zähne an Rädern und SchiLn-eu wöchentlich zweimal mit „Odol" gebürstet werben!
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen
Garteustratze 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.
An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bis 6 Uhr geöffnet.
Angebot der Arbeitnehmer: 1 Bäckergeselle, 1 Spengler, 1 Schlosser, 1 Hausdiener oder Büreaudrener, 1 Fahrbursche, 1 Kindeftrau, 1 Dienstmädchen, 1 Büreaudiener oder Kassebote.
Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Schlosser, 1 Bäckergeselle, 1 Schreiner, 6 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen.
Lehrlinge: 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schlosser, 2 Schuhmacher.
Bekanntmachung.
Aus der Stiftung der Friedrich Textor Eheleute sollen am 23. September 1902 240 Mark an sog. verschämte Arme ohne Unterschied der Religion in Gaben von nicht unter 50 Mark vergeben werden.
Anmeldungen hierzu haben bis zum 1. August bei dem Armeuamt zu erfolgen.
Gießen, 3. Juli 1902. . . 4963
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.
Mecum.
Bekanntmachung.
In das hiesige Handelsregister wurde heute eingetragen:
Die Firma „Hessische Verlagsanstalt und Druckerei Dr. Rehm u. Co. norm. Wilh. Keller" zu Gießen ist erloschen.
Die Firma Ludwig Steinhäuser" zu Gießen; Inhaber: Kaufmann Ludwig Steinhäuser daselbst. Angegebener Geschäftszweig: Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft.
Die Firma „W. Louis Schäfer zu Gießen; Inhaber: Apfelweinfabrikant Wilhelm Louis Schäfer daselbst. Angegebener Geschäftszweig: Apfelweinfabrikation.
Gießen, am 7. Juli 1902. 5015
Gpoßtzerzogliches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
In das hiesige Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Zweigniederlassung „Gießener Depositenkasie und Wechselstube der Bank für Handel und Industrie" eingetragen: Die Firma ist geändert in „Bank für Handel und Industrie Depositenkasse Gießen". Theodor Winkler zu Berlin ist zum Direktor, Paul Hartog, Felix Bamberger, beide zu Berlin, und Karl Emmerling zu Darmstadt sind zu stellvertretenden Direktoren bestellt. Die Generalversammlung vom 21. April 1902 hat die Erhöhung des Grundkapitals um 13 060000 Mark beschlossen. Die Erhöhung des Grundkapitals um diese 13 060 000 Mark, sowie um roeitere 11940000 Mark in Gemäßheit des Beschlusses vom 21. April 1902 auf Erhöhung um weitere höchstens 16 667 000 Mark ist erfolgt. Die Erhöhung ist durch Ausgabe von Inhaberaktien zum Betrag von je 1000 Mark erfolgt.
Gießen, am 7. Juli 1902. 5016
______________Großherzoglicyes Amtsgericht.______________.
Arbeitseinstellung
der
AillM- iniii Mllum-Kesellen in Kiel.
Arbeitswillige, nur tüchtige Gesellen, insbesondere Zimmerer, finden dauernde Beschäftigung bei 55 Pfg. Stundcnlohn. 10 Mark Reisekosten werde» nach Aufnahme der Arbeit in Raten vergütet. Da der Zuzug sehr stark (es arbeiten bereits über 1100 hiesige und fremde Gesellen in Kiel) ist vorher anzusragen im Bureau der Bauhütte iu K'.el, Faulstraße 7. 4696
Rkll!- Mil Handelsschule (Privatschule mit Pensionat) in Marktbreit a. Main. Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwillige« Dienste. — Aufnahme-Alter 10—16 Jahre. 1525.
Prospekte durch J. Damm, Rektor.
Geschäfts-Verlegung.
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