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Nr33
Drittes Blatt.
1SÄ. Jahrgang
Samstag 8. Februar LAOS
Srfchut täglich außSonntagS.
Dem Gener Anzeiger werden, Wechsel mit dem Sech«» Landwirt die Steter KamUien- blütter >rmal in der Wochbeigelegt.
Rolottor.ru cf u. Verlag der rühl'schen Unwert.-lch-u.Stein- deuckerellelsch Erben) Reboftior Erpedition und Werci:
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen
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Volilische Tagesschau.
Gegen die Erhöhung des Eierzolles richten diüändige Deputation für den Eierhandel in Berlin und der irein Berliner Buttertaufleute eine Eingabe an den Reichag. Darin wird ausgeführt, daß der Eierzoll nicht ein xhutzzoll, sondern ein Finanzzoll sei, da die deutsche Pduktion den Konsum kaum für 14 Tage befriedige und 95 v-». aller in Deutschland konsumierten Eier vom Auslände izogen werden- In der Eingabe heißt es weiter:
Auchus voltshygienischen Gründen ist eine Erhöhung des Eierlles unbedingt zu verwerfen- Bei dem minimalen Bdienst, mit dem die Importeure schon heute bei dem edrigen Zoll sich begnügen müssen — es wird durchschn lich an einer Kiste, von 24 Schock Eiern 1 Mk., d- h. diemlste des jetzigen BertragSzolles, verdient — würde diZollerhöhung ganz auf die Schultern des Konsumentengewälzt werden müssen- Das bedeutet aber nichts anwes, als eine unerträgliche Verteuerung ei's der wichtigsten und durch tein Surrogat zu ersetzten Nahrungsmittel. Daß darunter die roenigftemittelteit Kreise am schwersten zu leiden übten, ist selbstverstaydlich- Und dabei sind Eier ein it lebenerhaltendes Nahrungsmittel gerade für Kranke, K der und Greise- Mit der Erhöhung des Eierzolles nimt ferner die Schwierigkeit in der Beschaffung guter üuctäten zu, die schon jetzt unter der Konkurrenz zollfreier ander, namentlich Englands, zu leiden hat. Dabei ist och zu erwägen, daß der Cierzoll von dem Bruttogewht erhoben wird, wodurch nicht nur die Emballage m verzollt wird, sondern auch die während des Transortes schlecht werdenden Eier- So ist eine Erhöhung,es Eierzolles aus handelspolitischen, Volkswirtschaftlien und hygienischen Gründen unerträglich. Die inlänische Eierproduktion wird und kann sich auch durch die vorgeschlagene Zollerhöhung nicht bewegen lassen, Hü.rerstämme in solchen Massen anzulegen, daß der Jmpot, der 'heute schon weit über 12 Millionen Kilo gram« beträgt, überflüssig werde-
;\U5 Stadt and Laad.
(Der Abdruck !r unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist nur unter gnauer Quellenangabe: „Gieß. Anz." gestattet.)
Gießen, 8. Februar 1902.
•* Obertsfischer Geschichtsverein. An verschiedenen Tagen der letzten ud vorletzten Woche ist für den Oberhessischen Geschütz tsverm wieder mit sckMern Erfolge gegraben worden auf den weiten Totenfelde der Lindener Äkark. Gleich am ersten Aöeitstage wurde das interessanteste Grab aufgedeckt, das ine in der Umgebung Gießens bis jetzt noch nicht beobaxlete Anlage hatte. Es befand sich in einem Hügel von 1( Meter Durchmesser und nur 15 Ctm. Scheitelhöhe über de Umgebung, sodaß man die sanfte Anschwellung mit bei Steigung von 15 Millimeter auf 1 Meter aus der Näh gar nicht, aus einiger Entfernung nur bei
scharfem Hinsehen merkte. Der Hügel war von einem unter der Oberfläche liegenden kreisförmigen Steinwalle von 7 Meter Durchmesser umsäumt. An der Nordostfeite waren die Steine, die sonst einen 60 Ctm. breiten und 40 Ctm. hohen Wall bildeten, dünner und breiter gelegt, vielleicht infolge späterer Störung durch Waldarbeiten. Innerhalb des Ringwalls lag genau im Südwesten ein großer länglicher Stein, der nach der Mitte gerichtet war, während gegenüber, vom Nordosten des Walles nach der Mitte gerichtei, eine 30 Ctm. breite und 50 Ctm. lange Brandschicht auf dem gewachsenen Boden und etwa 10 Ctm. tiefer gefunden wurde. Genau in der Mitte des Hügels erhob sich eine unten 65 Ctm. breite Pyramide vom gewachsenen Boden an 65 Ctm. hoch, also bis an die Oberfläche des Hügels reichend: sie war aus Erde und großen Steinen gebildet. In dieser Pyramide fand sich, eine Hand- breit über dem Boden, eine Kohlenschicht, in der Teile eines Scl)ädels lagen. Am Nordrand der Pyramide stand ein Gefäß, ebenso eines etwa 70 Ctm. vom Südrand entfernt. Dicht am Rande der Pyramide, in der Richtung Südost-Nordwest, standen 5 Gesäße fast in gerader Linie, an den äußersten Enden je eine Urne, dazwischen flache Schalen. In den Gefäßen befand sich Erde mit Asche gemischt, in den beiden Urnen auch noch je ein kleines Spitztöpfchen. Alle Gefäße standen auf dem gewachsenen Boden, der 40 bis 65 Ctm. unter der Oberfläche Lag. Von dem interessanten Grabe sind zu verschiedenen Zeiten während des Aufdeckens von Herrn Dr. phil. Saame, der die Arbeiten beaufsichtigte, gut gelungene photographische Ausnahmen gemacht worden; einige davon konnten noch am Fundtage selbst in der Sitzung des Geschichtsvereins vorgezeigt werden. — Ein zweiter Hügel, der viel höher war (fein Scheitel erhob sich 1 Meter über die Umgebung), enthielt feinen Steinwall. Dagegen sand sich in der Mitte eine Kohlenschicht von 4 Meter Durch?- messer, innerhalb deren die Beisetzung stattgesunden hat. Genau in der Mitte war eine kleine Erderhöhung mit Steinen belegt; also Pyramidenanlage wie im vorigen Hügel, nur nicht so scharf ausgebildet. Dort fand sich ein Gefäß, 40 Ctm. tief, in dessen Inhalt (Erde mit Asche) ein Bronze- ring steckte. Zwei weitere Gesäße, etwa 1 Meter davon südwestlich, enthielten ebenfalls solche Bronzeringe. Alle drei Bronzeringe sind unversehrt, haben also den Leichenbrand nicht mitgemacht, sondern sind erst bei der Bestattung zugelegt worden: sie waren auch alle drei auf die hohe Kante gestellt, nicht breit gelegt. Die Ringe sind offen und vierkantig, der Größe und Form nach Unterarmringe; aller Wahrscheinlichkeit nach haben sie einer Frau gehört, denn bei Männern sind bis jetzt keine Armringe gefunden worden. Solche Ringe wie die hier gefundenen besitzt das Museum noch nicht. — Sobald das Wetter wieder günstiger wird, soll weiter gegraben werden. Thatkrästige Freunde der vorgeschichtlichen Forschung haben aud)i Beiträge zu den nicht geringen Kosten in Aussicht gestellt; ein ansehnlicher Betrag ist schon von einem warmen Freunde des Museums zu diesen Zwecke gestistet worden. Es besteht die Absicht, die neuesten Funde immer eine Zeit lang in einem besonderen
Schranke auszustellell, sodaß die Freunde der vaterländischen Altertümer sich sofort mit den neuesten Erwerbungen des Museums bei ihrem Besuche bekannt machen können. Tie Gefäße aus den letzten Grabungen, die durch Bodendruck gelitten haben, befinden sich bereits in der chirurgischen Klinik des Museums; einige werden bereits sehr bald Besuch annehmen dürfen, die übrigen werden Hoss ent lich bis Ende dieses Monats geheilt sein. Die Ringe und Photographien werden schon Sonntag, den 9. Februar, ausgestellt.
** Aliee-Frauenverein. Der hiesige Zweig, verein des Alice-Frauenvereins sür Krankenpflege läßt auch in diesem Jahre wieder eine Reihe von Vortragen für Frauen und Mädchen im Saale der höheren Töchterschule abhalten. Herr Stabsarzt Dr. Ehrich, der das Amt des Vortragenden für diesmal in bereitwilligster Weise übernommen hat, gab am ersten Abende an der Hand zahlreicher Abbildungen eine kurze, klare, das Auffassungsver- mögen des Laien nicht übersteigende Uebersicht der Anatomie des menschlichen Körpers, mit besonderer Berücksichtigung des Blutkreislaufes. Aus die hierdurch von [einem Hörerkreise gewonnenen Vorkenntnisse gestützt, beschäftigte er sich im zweiten Vortrage mit der Wunde und deren sachgemäßer erster Behandlung, refp. bis zur Ablieferung des Verletzten in die Hände des Arztes. Von einer einseitigen Ausbildung seiner Zuhörerinnen für den Kriegsfall glaubte der Vortragende unter den zur Zeit herrschenden politischen Verhältnissen ab fei) en und sich mit seinen Unterweisungen hauptsächlich aus die betreifenben Vorkommnisse des täglichen Lebens, wie plötzlich euitretenbe Unglücksfälle und Erkrankungen beschränken zu dürfen- Von diesem Standpuillte ausgehend, erscheine es als das Richtige, nur die allereinfachslen, in jedem Falle leicht zu beschaffenden Hülssmittel in betracht zu ziehen- Doch sei es für jede Frau geboten, neben Binden, Verbandswatte und Verbandsmull stets eine desinfizierende Flüssigkeit zur Hand zu haben- Als solche könne man vor allem essigsaure Thonerde und eine Lösung von Salicyl empsehlen, Mikkel, die durch ihre sowohl wirksame, wie nach der anderen Se.te hin völlig harmlose Eigenschasken, mehr als alle anderen für den Hausgebrauch geeignet seien- Nach einer kurzen Besprechung der mancherlei Arten von Verletzungen durch Hieb, Schuß, Stich oder Quetschung folgte eine Darlegung der aseptischen Wundbehandlung, bei der den verschiedenen Möglichkeiten der Blutstillung eine besondere Sorgfalt zugewandt wurde. Der im höchsten Grade interessante und fesselnde» Vortrag schloß mit einer eingehenden Belehrung über die richtige Behandlung der entweder nachträglich durch Verunreinigungen aller Art oder von vornherein durch Schlangenbiß, Insektenstich usw- vergifteten Wunden. Der dritte und bisher letzte Vortrag berührte neben den am häufigsten austretenden Infektionskrankheiten die verschiedenen Arten von Knochenbrüchen und Verrenkungen in ihren Symptomen und beschäftigte sich mit bcn, in biesen Fällen anzuwendenden ersten Hülseleistungen. Mit einer Unterweisung über die an Ertrunkenen, Erfrorenen und Vergifteten vorzunehmenden Wiederbelebungsversuche
gfaioeteien aus der Kaiserstadt.
• (Nachdruck verboten.)
Vom Arberts- nd Vergnügungsmarkt. — Ein neuer Sudermann. — Zur Wiederkehr eines Wunderkindes.
Wenn mal die Debatten in den gesetzgebenden Häusern sowohl, wie ii den Sitzungssälen der StaMöäter von Groß- Berlin über He Arbeitslosigkeit verfolgt, sollte man wirklich das Prüf ein lernen, sofern man nicht schon die Gänsehaut eräugende, schöne Fähigkeit besitzt; und auch ein Blick zu fpäta Abendstunde aus die Thore der Asyle für Obdachlose mt ihrem unheimlich anwachsenden Zuspruch kann einen vohl melancholisch machen; aber in welchem krassen Widerpruch zu den Lamentationen auch aus den besser situierten Kreisen heraus stehen die täglich annoncierten Vergnügungen aller möglichen Etablissements und Vereine! Die Theater machen brillante Geschäfte trotz der Ueberbret.l, die sich unlängst schon wieder um eines: m fiebeiten Himmel" vermehrt haben; der Ball des Alpemereins war überfüllt wie noch in feinem Jahre; die Kir n e vals feste der Rheinländer, die Hausbälle der verschiedenen Bühnen, die Konzerte rc. finden den regsten Zuspruch; „Leipziger", „(Stettiner", „Norddeutsche" und „Hamburzer Sänger" locken ihr Publikum, und in den Bierpalästen ijt kein Platz zu finden! Ist bas die Sucht nach Betäubung, de die „schlechten Zeiten" beherrscht? Oder steht's vielleicht doch nicht ganz so schlimm um die Welt, wies die Pessimisten uns normalen? Jedenfalls hat der bisher milde fßinter manche der trüben Befürchtungen glücklicherweise nicht erfüllt. Eine ganze Menge von Arbeitern, die sonst sogar alljährlich brach liegen, wenn der Winter Ernst macht, sind bis in diese Tage hinein voll beschäftigt worden; z. B. die Stukkateure, die ein Heer von ein paar Tausenden in Berlin repräsentieren. Außerdem sorgt öffentliche und in vielen Fällen auch private Wohlthätigkeit für die zur Unthätigkeit Verdammten. Wer freilich aus der Provinz kommt, in der Hoffnung, in dem großen, rastlosen Berlin, wo so viel Hände gebraucht werden, ein Plätzchen zu finden, wird sich bitter enttäuscht finden. Wie viele der Aermsten opfern ihre letzten Groschen für das Eisenbahn- Billet nach Berlin, und roanbem nun, immer entmutigter, von einem Kontor zum anbern, laufen die Zeitungs-Speditionen ab, um so früh wie möglich die Arbeitsnachweise zu erlangen, und pilgern schließlich abends, immer noch brotlos, zu der primitiven Schlafstelle, wo bie Wirtin sie mißtrauisch empfängt — oder in den Hafen der völlig Fertigen:
das Asyl! Ach, und die Straßen, durch die sie schleichen, schwimmen in einem üppigen Meer von Licht; stolze Equipagen mit brillantenbefätcn Damen darin, sausen an ihnen vorüber, ab und zu streift ihr Aermel auch den Sealskin- Pelz eines vornehmen Müßiggängers, und aus eleganten und zweifelhaften Lokalen klingen die luftigen Töne eines flotten Walzers ober einer schneidigen Polka, schwirrt das Geplauder und Lachen sorgloser oder doch leichtlebiger Menschen, die keine Ahnung davon haben, wie weh der Hunger tyut und wie jammervoll sich's schläft in der trostlosen Fremde! So mancher, der daheim ein ehrlicher Bursche gewesen, wird endlich mürbe durch die Not und wird zum Verbrecher! So mancher auch macht ein schnelles Ende und geht in den Tod!
Wie ein Mißton klingt Sudermanns Titel seines neuen Dramas in die freudlose Stimmung der wirklich Darbenden. „Es lebe das Leben!" leuchtete es von den Litfaßsäulen in diesen Tagen, ein hohnvoller Imperativ für die planlos Umherlungernden, der sie durch alle Stadtteile verfolgt! Aber Sudermann hak durchaus feine Dithyrambe auf die „schöne Gewohnheit des Daseins" geschrieben. Sein Stück zeigt die etwas verzwickte, späte Sühne eines unerlaubten. Verhältnisses in den höheren Gesellschaftskreisen und geißelt dabei das politische Panei- Getriebe in packender Art. Seine Anhänger bereiteten ihm einen enthusiastischen Empfang und Abgang. Daß er Gegner hat, bie ihm den Erfolg verkümmerten, ist nicht verwunderlich.
Geradezu hingerissen zeigte sich das Publikum — allerdings ein sehr gewähltes — von den Leistungen eines ehemaligen Wunderkindes in der „Singakademie". Dort gab Bornislaw Hubermann, der manchem der Leser von seinen Konzertreisen, die er als blondlockiger Knabe machte, bekannt sein dürfte, fein erstes Konzert als nunmehr heran- gereifter Künstler. Die blonden Locken freilich hat er eim oebüßt, und das beinahe häßlich gewordene, hagere bleiche Antlitz erfüllt zunächst nicht mit Sympathie. Aber welche Empfindung, welche Tiefe redet aus feiner herrlichen Geige' Wie edel ist feine Auffassung von Brahms und Mendelssohn, deren Konzerte er spielte! Wie leicht und sicher behandelt er alles Technische, baß man nie den Eindruck hat, als wären da Schwierigketten zu überwinden! Wahrlich, dieser eine hat einmal gehalten, was er als Knabe versprochen; er ist nicht im seichten Fahr was; er allzu früh bejubelter Talente gestrandet, sondern eut feiner, voll- giltiger Künstler geworden, der in der Reihe der großen Geiger von Pagamni an feinen Platz mit allen Ehren be
haupten wird! Aber wie viele, viele sind an uns vorübergezogen, und wir haben sie nie wiedergesehen! A. R.
Kaiser Wilhelms II. 25jähriges D ienstjubi- läum- Morgen, am 9. Februar, werden es 25 Jahre, daß Kaiser Wilhelm II- in bie Armee eintrat Da war es ein glücklicher Gebaute, ein Werk zu schassen, bas eine Charakteristik des Kaisers bietet und ihn in seinem Wirken als Chef des Land- und Seeheeres dem Leser vorführt. Dieses Werk wird von der Militärbuchhandlung C- A. Weller, Berlin, veröffentlicht und als Iubiläumsbucy für das deutsche Volk auf den Büchermarkt gebracht- Als Herausgeber zeichnet Joseph Kürschner. „Kaiser Wilhelm II. als Sot bat und Seemann" bietet in einem starken, eleganten tfolio- band von ca- 400 Spalten ein Kompendium des Wirkens Kaiser Wilhelms II-, durch zahlreiche Illustrationen ergänzt Da finden wir neben einer knappen, aber übersichtlichen Geschichte des Reichsheeres und der glatte eine Würdigung Kaiser Wilhelms II- als Soldat und Seemann; die Beziehungen, die den Kaiser mit den Armeen der deutschen Bundesfürsten verbinden, und das Verhältnis, in dem er zu den fremden Armeen und Marinen skehk, werden mit- octeilt- Kürschner hat sich mit einer Schar von Mitarbeitern umgeben, die als Autoritäten auf ihren speziellen Gebieten gelten. Wir nennen nur Karl Baron von Beaulieu-Mar- cotinay (Des Kaisers Jugendzeit); Ernst von Testouch-s (Der Kaiser und die bayerische Armee); Oberstleutnant Fedor von Köppen, der ein Gedicht beigesteuert; Kontre-Admiral T. Martin (Die Verdienste Kaiser Wilhelms um die deutsche Wehrmacht zu Wasser und zu Lande); Oberst z- D. Bernhard Poten (Das deutsche Reichsheer 1871—1888); Generalmajor z. D. Paul v. Schmidt (Kaiser Wilhelm als Soldat, denen sich noch andere Mitarbeiter anschlleßen, von denen Beiträge über Kaiser Wilhelm und ferne Stellung zu fremden Armeen, die „Württembergische Armee", die „Jacht Hohenzollem", „Die deutschen Bundesfürsten", bie , Kommandierenden Generäle" rc- rc. vorliegen. Eme besonderer Zierde des mit Hunderten von Illustrationen geschmückten Buches bilden bie Beilagen, die den Kaiser Wilhelm II. in charakteristischen Momenten seiner Thätigkeit wiedergeben, und nach Zeichnungen von Kossak, Skower und v- Gerlach reproduziert sind; seine Geburtsanzeige ist in Faksimiledruck wiedergegeben. Das Werk wendet sich nicht nur an die interessierten Kreise des Heeres und bet Marine, es richtet sich ebenso sehr an den Bürger-


