Ausgabe 
7.3.1902 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt.

Freitag 7. März 1903

Die Heutige Wummer umfaßt 12 Serien.

153. Jahrgang

Nr. 56

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kekfischea Landwirt die Sleyener Familien- dlütter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'schen Unwers.-Buch- u.Stein- druckeret lPtetsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei:

Echnlstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Fernsprrchanschluß Nr. 51.

Ile Arüffeler Zucker-Konferenz.

TieNordü. Allg. Zig." faßt das Ergebnis der Brüsseler

Spanen und Schweden mi. Ferri blieb Rutzland dem aber, wl° änderen Landern der Beitritt offen qebM»: worden ich Tie genannten ZuckerexportlLnder verpflicht^ sich alle direkten oder indirekten Prämien 2 die ErKeuguns tund die Ausfuhr von Zucker bedingunas?!s a b z u d) a f e n. Also auch in Frankreich werden die Prä­mien nunmehr vollftandig beseitigt. Für diese Lände? E ferner der sogenannte Ueberzoll auf den

feftgei^t worben, der bei Raffinade und ähnlichem Zuck« b.Franks rohem Zucker 5i/a Franks für 100 KilogLunm uM überschreiten darf. Zweck dieser Bestimmung ist^' Anftrg unmöglich zu machen, daß unter einem Mchutz die Zuckerindustrie eines Landes mit Hilst?

Kartellen, Syndikaten den Zuckerpreis tu st» § d | e treibt und übermäßigen Prämien gleichkommende ^e )t 'Iu^ 3tahet1' Spanien und Schweden finden ^^chmmungen solange keine Anwendung, als sie Mucker m5ker^JU^ren< Großbritannien übernimmt gleichfalls die Verpflichtung, daß Prämien nicht gewährt werden GroK- britannien gießt das Versprechen ab, daß es während bei ,4u?ec seiner Kolonien nicht günstiger be­handelt. Die britischen Kolonien und Besitzungen Men

Zosstarifkommisflon.

Berlin, 6. März.

Vor Eintritt in die Tagesordnung teilt der Vorsitzende Rettich mit, daß hinsichtlich der Handhabung der Ge­schäftsordnung ein Uebereinkommen dahin er­reicht worden sei, daß Schlußanträge zulässig sind, jedoch erst, wenn der Antragsteller feine Anträge begründet hat. Wenn nach Bekanntgabe des Schlußantrages vor der Ab­stimmung darüber das Wort zur Geschäftsordnung ver­langt wird, wird der Vorsitzende es erteilen. Jedoch soll über einen Schlußantrag eine Erörterung nicht mehr statt- sinden. Antragstellern wird das Wort vorweg erteilt. Ist von Mehreren genieinsam ein Antrag gestellt, erhält > nur ein Antragsteller das Wort vorweg. Die Vereinbar­ungen wurden widerspruchslos von der Kommission an­genommen.

Tie Positionen 16 und 17, Rotkleefaat, Weißkleesaat und andere Kleesaaten, 5 Mark, beantragt v. Wan­ge n h e i m 10 Mark, An trick und G o thein Zolls rei- heit. Ministerialdirektor Wermuth tritt für die Re­gierungsvorlage ein. v. Wangenheim begründet seinen Antrag, indem er darauf hinweift, daß ausländische Klee­saaten vielfach zum Betrug der kleinen Landwirte dienen, Die sich nicht durch Untersuchungen schützen können. Der Antrag Wangenheim wird mit 13 gegen 11 Stimmen ab­gelehnt und die Regierungsvorlage genehmigt. Tie Position 19, Grassaat, 2 Mark, wird genehmigt unter Ablehnung eines Antrages v. Wangenheim auf 10 Mark und eines Antrages der Linken auf Zollfreiheit. Bei Pos. 23, frische Kartoffeln frei, beantragt v. Wangen­heim für Frühkartoffeln 5 Mark, sonst eine Mark, He­rold für Kartoffeln von Mitte Februar bis Ende Juli 2.50 Mark, sonst frei. Nacy> längerer Debatte wird der vom Grafen P osadowsky bekämpfte Antrag Herold, der die ausländischen Luxuskartoffeln trifft, angenom­men. Position 24 wird angenommen, die Position 25, Zuckerrüben frisch frei, getrocknet 1 Mark, wird an­genommen, ein Antrag v. Wangenheim, Zuckerrüben frisch 50 Pf., abgelehnt. Die Position 26, Zichorien fri ch frei, getrocknet 2 Mark, wird unter Ablehnung verschie­dener Abänderungsanträge angenommen. Die Kommission beschließt, morgen die Entscheidung zu treffen über die Sitzungen wählend der Neichstagsferten, sowie über die von Kanitz und Gamp angeregte Frage der Diäten für Kommissionsmilglieder für die Zeit der Ferien des Ple- nums. Der Vorsitzende Rettich teilt mit, das Reichstags­präsidium erwäge bereits die Frage.

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Das Hauptorgan der Konservativen, dieKveuzAa.", aiebt^ soeben alseinzige Möglichkeit", von dem Tarrsentwursüberhaupt etwas zu retten", fol- gendenAusweg" an: Verzicht der Regierungen auf die Erhöhung der Jndustriezölle und die Annahme der Tarifsätze für agrarische Produkte durch den Reichstag. Also wegen der Differenz von 50 Pfennig auf den Roggen- nnd Weizenzoll wird der Verzicht auf die Erhöhung der Jndustriezölle verlangt. Das ist kein sehr verlockender Handel. Und welch schier verwegenen Worte, bisher kaum dagewesen in einem konservativen Blatt, liest man bet dieser Gelegenheit in derKreuzztg.":Die Weish eit der ver^ bünbeten &egierungen wiegt verfassungsmäßig in w^^^ebung nicht schwerer, als die Einsicht der ^^Ssmchrseit" Das klingt ganz anders, als man :Die Regierung weiß es besser". Den Hinweis der offiziösenSudd Reichskorrespondenz" auf ber Mitwelt und vor der Geschichte geriert dieKreuzztg." mit grimmigem Sarkasmus fol- niäte r n fe? kehre zu oft wieder, um

nupt aiö fs ü r a) e behandelt zu werden.

Das sind ein paar Stimmungssymptome, die nicht die ' zu stutzen geeignet sind, die Konservativen ' näherten sich" dem Regierungsstandpunkt in der Zollfchage

nicht ohne weiteres unter den Vertrag. Der Beitritt ist ihnen offen, indessen verpflichtete sich Großbritannien, aus Zucker aus Kronkolonien keinerlei Prämien zu gewähren. In Britisch-Ostindien fallen die Ansgleichszöue weg. Auf Zucker aus den niederländischen Kolonien dürfen keine Prämien gewährt werden. Die Einfuhr in den Niederlanden muß günstiger sein, als der Zucker ans den Vertragsländern., Zucker aus den an den Vertrag nicht angeschlossenen Ländern soll mit Einern Mehrzoll belegt oder durch ein Einfuhr­verbot ausgefchlossen werden. Ter Dermin für den Beginn des Vertrags, der auf fünf Jahre geschlossen, später aber von Jahr zu Jahr kündbar ist, ist auf den 1. September 1903 festgesetzt. Bleibt die Zustimmung Italiens, Spaniens und Schwedens aus, so soll dies auf das Zustandekommen des Vertrages unter den übrigen Staaten einflußlos sein.

Tiedtordd. Allg. Ztg." fügt hinzu: Die von den Prämienfreunden jetzt vielfach ausgestellte Behauptung, die Prämien hätten den Zweck, dem Rübenzucker die Konkurrenz mit dem Rohrzucker zu ermöglichen, ist notorisch nicht richtig. Richtig ist nur, daß die Rohrzuckerindustrie unter den Prämien des Rübenzuckers gelitten hat, eine Thatsache, die erklärt, warum Großbritannien jetzt einen anderen Stand­punkt einnimmt, anstatt die Verbilligung des Zuckers im Interesse der ZuckerverbrauchEr zu begrüßen, welche die Beseitigung der Prämien erstrebt. Fast allgemein war die Auffassung, die Prämien seien keine dauernde Einrichtung, sondern nur ein Abwehrmittel gegenüber den Prämien anderer Länder. Täes gilt besonders für Deutschland. Das Zuckersteuergesetz von 1896 sieht die Möglichkeit der Be­seitigung der deutschen Prämien für den Fall vor, daß andere Lander die Prämien abschaffen. Bei der Beratung des Gesetzes faßte der Reichstag eine Resolution auf künftige Wiederaufhebung der Prämien.

Wie dasB. T." hört, schweben gegenwärtig Erwäg­ungen über den Zeitpunkt, an dem die Brüsseler Konvention dem Reichstage r,ur Genehmigung vorgelegt werden soll. Es herrscht jedoch die Tendenz vor, die Vorlegung an den Reichstag so früh als möglich zu bewirken.

Die Zuckerfabrikanten und Rübenbauer waren am Donnerstag vom Verein der deutschen Zuckev- industrie zu einer außerordentlichen Versammlung nach Berlin geladen, um zu den Beschlüssen der Zuckerprjämien- Kvnferenz und speziell zu der beabsichtigten Aufhebung der Prämien und Verkürzung des Schutzzolles bis auf 2.40 Mk. pro Doppelzentner Stellung zu nehmen. Die überaus zahlreich besuchte Versammlung nahm nach längeren Debatten eine Resolution an, in der sie sich zunächst mit allen Maßnahmen einverstanden erklärte, welche die Organe des Vereins in der Frage der Prämienabschaffung und der Aenderung des Ueberzolles ergriffen haben im Interesse der Zuckerrüdenindustrie und der Landwirtschaft. Die Versammlung hält es für verfrüht, sich zu den Brüsseler Beschlüssen sachlich, zu äußern, spricht aber die bestimmte Er­wartung aus, daß die verbündeten Regierungen vor end- giltigen gesetzgeberischen Maßnahmen der Zuckerindustrie Gelegenheit geben werden, in eingehendem Maße ihre be­gründeten Wünsche zum Ausdruck zu bringen.

In Frankreich hat als Antwort auf die Zucker- Konvention der sozialistische Abg. Fournier der Kammer einen Entwurf unterbreitet, wodurch der Finanzminifter er- mächttgr rocroen soll, eine Gesetzes-Vorlage auszuarbeiten zum RückkaufderZucker-Raffineriendurchden Staat.

Kriiiz Keiurich i« Amerika.

Nach Meldungen aus Newyork wurde auf der Station Niagarafalls Prinz Heinrich, der Civilkleidung trug, in der üblichen formellen Weise vom Bürgermeister em­pfangen. Die Einwohnerschaft war in Scharen zur Be­grüßung des Prinzen erschienen. Nach dem Empfang begab ich die Reisegesellschaft lin Wagen an die Niagarafälle. Zuerst ging die Fahrt zu der Brücke über der Schlucht. Auf der Mitte der Brücke, wo die Grenzlinie zwischen der Umon und Canada liegt, machte das von den Vereinigten Staaten gestellte militärische Geleit, sowie die Wagen Halt. Auf der canadischen Seite waren im Auftrage des General­gouverneurs Lord Minbo dessen militärischer Sekretär und im Auftrage des Parlaments das Mitglied des eanadischen Unterhauses Harcourt zum Empfange des Prinzen er- chienen; auch: Vertreter der Deutschen hatten sich zur Be­willkommnung eingefunden. Dann ging die Fahrt zu der Gallerie über dem Strudel. Prinz Heinrich verließ den Wagen und watete knietief durch den Schnee zu )em besten Aussichtspunkte, von wo aus er lange das ge­waltige Naturbild bewunderte. Hierauf begab man sich zum Tadle Rock und von dort zur Besichtigung der elektrischen kraftstation. Ms Admiral Evans aus der Krlaftstation herauskam, fühlte er in feiner Tasche die Hand eines Diebes und sagte kühl:Mein Portemonnaie befindet frch rn der anderen Tasche." Der Dieb entkam. |

Um 6y4 Uhr abenbS erfolgte die Weiterfahrt. In Löck- vort, Rochester und Syracuse wurde noch kurz Halt gemacht, dann zog sich Prinz Heinrich zurück, um sich auf den Em­pfang in Boston vorzubereiten.

Rochester war bei der Ankunft des prinzlichen Zuges, der mit donnernden Kanonenschlägen begrüßt wurde, in ein Meer von Feuerwerk getaucht. Die Reisegesellschaft war überrascht von der grenzenlosen Begeisterung, mit der man sie empfing. Ms sich der Zug der Stadt näherte, würben elektrische Scheinwerfer auf ihn gerichtet, die ihn auf dem ganzen Wege bis zum Bahnhof hell beleuchtete. Von den Dächern vieler hohen Gebäude loderte Feuerwerk und vom Bahnhof aus flammte auf beiden Seiten eine halbe englische Meile weit eine Gasse von bengalischem Rotfeuer. Prinz Heinrich sah sich, die Illumination von der hinteren Platt­form seines Wagens aus an. Etwa 20 000 Menschen hatten sich zur Begrüßung des Prinzen eingefunden. Eine Militärf- kapelle spielte dieWacht am Rhein". Zwei Marine-Kom- pagnien waren an beiden Enden des Zuges aufgestellt, konnten aber die begeisterte Menge nicht zurückhalten, welche die Truppen beiseite schob. Im Gedränge wurden mehrere Frauen ohnmächtig. Der Präsident der Handelskammer überreichte dem Prinzen ein Album und einen Kodak, beides Erzeugnisse der Industrie von Rochester. Sodann über­brachten neun junge Damen Blumen- und Fruchtkörbchen. Der Prinz dankte kurz für die Ansprachen. Bei &r Abfahrt, die unter Hurrarufen der Menge erfolgte, wurde das Sternenbanner" gespielt und abermals ein Feuerwerk ab­gebrannt.

Im englischen Unterhaus fragte unter Bezug­nahme auf die Erklärung Englands in dem Schlußprotokoll der Zuckerkonvention, daß englischer Kolonialzucker keine Vorzugsbehandlung erfahren soll, Lewis Maciver, ob die Regierung die Ratisizierung der Konvention, soweit die beregte Erklärung, die England in Betreff der von der Einfuhr aus britischen Kolonien zu erhebenden Eingangs­abgaben die Hände binde, in Frage komme, ablehnen wolle. Schatzkanzler Hicks Beach erwidert, nach seiner Ansicht sei, wenn der Fragesteller nicht etwa wünsche, daß, nachdem Abschaffung der Zuckerprämien erlangt ist, England nun plötzlich mit Bewilligung einer Prämie für britischen Kolo- niattucker vorgehen solle, nichts in der Konvention, was zu dem Einspruch, den zu erheben beabsichtigt sei, Anlaß gebe. Dem Hause würden binnen kurzem hieraus bezügliche Schriftstücke zugehen.

k In Sprinsie 1 d (Massachusetts) traf der Zug am ' Tonnerstag früh 61/2 Uhr ein. Da der Prinz durch die : lange Reise ermüdet war, ließ er die Willkommen- grüße der Deutsch-Amerikaner unbeantwortet. Ein Nelkenbouquet wurde dem hohen Reisenden in den Wagen

1 hineingereicht. Nach kurzem AusentMt setzte der Eisen­bahnzug die Reise fort und traf in Boston um 1/2W Uhr vormittags ein. Dort hatte am Mittwoch ein heftiger Sturm getobt, der die Ausschmücrung der Stadt verhinderte. Am Abend hatte aber das enorme Schneetreiben aufgehört. 2Las möglich war, geschah, um die ^Straßen Bostons für die heutige Ankunft des Prinzen zu säubern. Vom Bahn­hofe, wo eine kurze Begrüßung durch den Bürgermeister stattgefnnden Hatte, fuhr Prinz Heinrich nach dem Somer- sethotel. Der Prinz fuhr mit Admiral Evans in einem vierspännigen Wagen, eskortiert von Kavallerie- jeder Wagen des Gefolges hatte vier Vorveiter. Es folgte eine Fahrt durch die Stadt, in deren Verlaufe Prinz Heinrich dem Gouverneur iusnd dem Bürgermeister Besuche abstattete und dann das Shaw-Denkmal besichtigte. Dann besuchte er das Staatsabgeordnetenhaus, in dem gerade eine Sitzung stattfand. Der Prinz wurde mit Beifall begrüßt. In der öffentlichen Bibliothek begrüßten 35 deutsche Kriegsveteranen den Prinzen, der jedem von ihnen die Hand reichte. Nach dem Besuch des Professors Münsterberg, dem Prinz Heinrich Geschenke des deutschen Kaisers für das germanische M u s e u m übergab, wohnte der Prinz einem Festmahl der Stadt im Sommersethotel bei. Die Harvad-Universität verlieh dem Prinzen den juri- stischen Dvktvrtitel unter brausendem Jubel der Studenten. Der Präsident der Havard-Universität, Ellivt, hielt hierbei eine Rede,, in der er darauf hinwies, daß es das erstemal sei, daß die Universität eine außerordentliche Sitzung einem fremden Prinzen zu Ehren abhalte. Für dieses einzige Vorkommnis feien gewichtige Gründe vor­handen. Viele Einrichtungen, die aus England nach Neuengland kamen, seien deutschen Ursprungs; die Universität sei eine puritanische Gründung, daher werde auf ihr das Gedächtnis der Reformatoren, die von deutschen Fürsten unterstützt worden, gepflegt. Ms fernere Gründe führte Redner die deutsche Einwanderung an, die die größte und gebildetste sei, die Dankverpflichtung für die Gaben der deutschen technischen Schulen und Uni­versitäten, Deutschlands außerordentliche Beiträge seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur reinen und angewandten Wissen­schaft und die hohe Sympathie und Bewunderung für das neue politisch vereinte Deutschland. Dazu kommt, schloß Redner, daß wir uns mit gutem Gedächtnis erinnern, daß vor 40 Jahren, als die Union sich in Todesgefahr befand Englands Königin ihren Ministern den Krieg gegen Amerika verbot, und ein Enkel dieser großen Frau steht vor uns. Nachdem noch weitere Ansprachen erfolgt und von Studenten Lichtungen vorgetragen waren, erwiderte der Prinz in wenigen Worten, daß er jetzt Harvardmann sei, und forderte zu einem dreimaligen Hoch auf den Präsidenten Roosevelt auf. Prinz Heinrich erhielt ein Kabelte le- gramm des Kaisers, das ihn zur Verleihung des Toktorgrodes beglückwünscht, und worin der Kaiser sagt der Doktorgrad steUe die höchste Ehre dar, welche Amerika'ihm (dem Prinzen) gewähren Eönne.

TerEvening News" wird aus Newyork gemeldet im Repräsentantenhause zu Washington habe der Sprecher Henderson den Prinzen Heinrich infolge eines Versprechens^ alsVertreter der deutschen ReMblik" begrüU. Ten Prinzmt habe dies nicht gestört. y

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W General-Anzeiger "S

A e -r w 11 x für den polit. u. allgem.

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen WGZ

___ _______ ____ _____________ zeigenteil: Hans Beck.

In Syracuse wurden dem Prinzen Heinrich vom Bürgermeister eine Adresse und das Siegel der Stadt in Gold, in einer silbernen Büchse ruhend, überjreicht. Die deutschen Frauen übergaben dem Prinzen für Kaiser Wil­helm und für die Prinzessin Irene je ein Album. Der Syracuse Herold" veröffentlicht ein Kabektelgr/amm des amerikanischen Botschafters White in Berlin, in dem es heißt, daß niemals ein edler Plan edler durch geführt wor­den sei, als durch den Besuch! des Prinzen Heinrich in Amerika. Die Stadt Syracuse ist die Heimat des Botschafters White.