Donnerstag 6. November LSOS
152. Jahrgang
Erstes Blatt.
Nr. 261
Brldjetttl täglich außei Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Keffischen Landwirt die Siehener Kamillen- blätter viermal in der
Woche beigelegL IRotattonSbrud u. Verlag der vrühl'schen Untverj.-Buch- u. Stein- bruderet lPielsch Erben) Webcftion, Exvedrttoa und Druckerei:
Schul st ratze 7.
Adresse tüt Depeschenr Anzeiger Gießen.
&«nsprrchanIchlußNr 61.
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GießenerAnzeigerW
General-Anzeiger v
_ _ für den poltt. u. aügem.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Stehen MWZ
zeigenteil: Han» Beck.
Krkanntmachimg.
Auf Grund des § 42 der Verordnung vom 13. Januar 1900, die Anlegung des Grundbuchs und die Ausführung der Grundbuchordnung betreffend, hat das Großh. Ministerium der Justiz bestimmt, daß das Grundbuch und Berggrundbuch für die Gemarkung Annerod vom 15. Dezember 1902 ab als angelegt anzusehen ist.
Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten noch bis zu dem gegebenen Zeitpunkte zu geschehen hat, können auf der Amtsstube des Großh. Ortsgerichtsvorstehers zu Annerod und aus dem Anschlag an der dortigen Ortstafel ersehen werden.
Gießen, den 3. November 1902.
Großh. Amtsgericht.
Bekanntmachung.
® e t r.: FeTdbereinigrmg in der Gemarkung Langsdorf, kreis Gießen.
Nachdem sich in dem Abstimmungstermin vom 6. Aug. t I. 164 Grundeigentümer mit 334 Hektar 7143.8 Quadratmeter beteiligter Fläche gegen die rubr. Feldbereinigung erklärt haben, während im ganzen 409 Grundeigentümer mit 722 Hektar 4572 Quadratmeter Fläche an dem Unternehmen beteiligt sind ,hiernach als-o mehr als die nach Art. 6 des Feldbereinigungsgesetzes erforderliche Mehrheit für die rubr. Feldbereinigung vorhanden ist, uno nachdem dte innerhalb der gesetzlichen Frist erhobene Einwendung gegen die Zu- läifiQteii und Rechtsbeständigkeit dieses Ergebnisses als unbegründet abgewiesen worden ist, hat Großh.Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten angeordnet und den Unterzeichneten zum Bercinigungskommi^sär ernannt.
Indem ick dies zur öffentlichen Kenntnis bringe, lade ich in Gcmäßyeit des Art. 16 des Feldbereinigungsgesetzes vom 28. September 1887 die sämtlichen beteiligten Grundbesitzer zu der
Donnerstag den 20. November 1902, vormittags 91/, Uhr, tm Gemeindehause zu Langsdorf stattsindenden Versammlung ein.
Diese Versammlung hat:
i. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätmngswert der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfnis erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalaufnahme aufgebracht werden sollen;
2. die zur Vollzugsvomnniscon zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen.
Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Beteiligten vorgebracht und beraten werden.
In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende beteiligte Grundeigentümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Giltigkeit eine Mehrheit von Zweidrrtteilen der Anwesenden, und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Beteiligten verbindlich. Kommen gil- tige Beschlüsse nicht zu stände, so hat:
zu 1. die Vollzugstvmmission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen,
zu 2. Großherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe die Sachverständigen und die Schiedsrichter zu ernennen.
Friedberg, den 31. Oktober 1902.
Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: S p a m e r, Zreisamtmann.
Ileischnot.
Schluß.
Drittens: Eine Oeffnung der Grenzen hätte nicht nur keine Preisverbilligung im Gefolge, brächte vielmehr unserem Nationalvermögen und unserer wirtschaftlichen Existenz unermeßlichen Schaden. Es ist eine durch Wissenschaft und Erfahrung bewiesene Thatsache, daß die Schweinepest, unter der unsere Landwirtschaft vor Einführung der Sperre so schwer gelitten hat, aus dem Auslande eingeschleppt wurde.
Tie „Berliner Tierärztliche Wochenschrift" sagt:
„Unsere Schweinebestände werden noch heute von der Schweinepest verheert, die aus Dänemark eingeschleppt wurde und deren furchtbares Herrschen in Ungarn den Grund zu dem gegenwärtigen totalen Schweineeinsuhrverbot gegeben hat. Ja, freilich haben wir jetzt selber Schweinepest genug. Die Grenze ist aber nicht bloß deshalb gesperrt, um unsere reinen Bestände zu schützen, sondern besonders deshalb, damit wir unsere verseuchten Bestände isolieren und in ihnen schließlich der Seuche wieder Herr werden können, ohne zugleich durch den internationalen Handel immer neue Ausbrüche entstehen zu lassen." —
Wie verhalten sich nun die landwirtschaftlichen Betriebe zur Schweinezucht? Nach dem Buche „Tie deutsche Viehwirtschaft im vorigen (19.) Jahrhundert" entfallen auf die Betriebe über 50 Hekt. 12119 000, auf die kleinsten Betriebe unter 1 Hekt. (Zwerg- und Nebenbetriebe) 2 347 000 Schweine. Also nicht, wie die Freihändler behaupten, „eine Handvoll Großgrundbesitzer" ist an der Rentabilität der ^-Schweinezucht interessiert, sondern in erster Linie ebenso wie an den Getreidepreisen der deutsche Bauer. Und auch der kleinste Betrieb z. B des auf dem Lande wohnenden Arbeiters hat wesentliche Interessen an guten Schweinepreisen. (Tenn der ländliche Arbeiter, Handwerker re. ist es, der sich oft zwei Schweine mästet und durch den Berkaus des einen sein zum Schlachten bestimmtes Schwein frei hat.) „Tas Schwein ist die Sparbüchse des armen Mannes", sagte einmal irgend ein Abgeordneter zwar nicht sehr geschmackvoll, aber sehr richtig.
Und wie eine Unzahl von Kleinbauernfamilien durch die Schweinepest zu Grunde gegangen ist, so würde durch Oeffnung der Grenzen der Jammer von neuem losgehen. Verpestete Hofraiten, fußtief ausgegrabene Stallböden, tot« geschlagenes Vieh, verbrannte Geschirre bezeichnen den Weg der Pest, jenes Fluches des Bauernstandes. Der Landwirt wird bankerott, seine Kaufkraft geht der Industrie verloren uni) der Arbeiter erhofft vergebens billige Schweinepreise.
Und wir fragen: Ist das gerecht? Hat die Landwirtschaft nicht schon Bitternis genug gekostet? Ist das der wahrhafteste Sozialismus, der jedem Arbeiter seinen Lohn gewährt? Will nicht auch jeder Arbeiter, jeder Geschästs- mann mehr verdienen? Würden sie es dulden, wenn man sie deshalb „Wucherer"" nennen wollte?
Wie jämmerlich standen denn die Preise trotz der Sperre vor wenigen Jahren! Warum schreit man nun Zetermord io über Preise, die doch früher auch gezahlt wurden, Preise, die doch täglich mehr zurückgehen? Glaubt man denn, der Landwirt sei au ewig hoben Preisen interessiert? Ter „begehrliche Agrarier"" ist nicht halb so schlimm, wie ihn die Handelszeitungen dem fürchtigen Philister aus- malen!
Tie Agrarier sind weit gerechter gegen die Industrie als umgekehrt. Ter Bauernstand hat ein Interesse an gleichmäßigen mittleren Preisen. So schrieb erst kürzlich ein Hauptorgan des ,Fundes der Landwirte"". Aus diesem Interesse stammt der von der Linken als „staatsgesäbr- lich'" betämpste Antrag Kanitz. Ter Jmporthandel aber hat ein Interesse an schwankenden Preisen; diese müssen bald hoch, bald niedrig sein, auf der Differenz beruhen händlerische Spekulation und Gewinne. Das Interesse der Konsumenten ist dem Großhandel in Wahrheit ganz gleichgültig. Turch die ungeheure Preßmacht, die ihm zu Gebote
steht, weiß er aber Konsumenten" und „Produzenten" zu verfeinden, läßt er die Arbeiter ganz vergessen, daß auch sie Produzenten sind wie die Bauern und ihre Ware, d. i. ihre Arbeitskraft, nicht der des chinesischen Kulis gleich- geschätzt wissen wollen. So stehen heute Stadt und Land in wildem Kampfe gegenüber. Und nirgends ist eine größere Verständnislosigkeit für das Recht des Andern zu treffen, als in den Städten. Die deutschen Fleischer, denen einst die Bauern im Kampfe gegen die minderwertige amerikanische Fleischeinfuhr treue Bundesgenossen waren, stimmen mit ein in den Ruf nach Oeffnung der Grenzen. Und doch schreibt eines ihrer Organe, die „Intern. Fleischerztg." in Leipzig, in richtiger Erkenntnis der Sachlage, daß die Schweinepreise in Amerika um 2 2,4 Prozent gestiegen sind. Und sie mahnt die Metzger weiter:
„Wollen wir bessere Verhältnisse, so dürfen wir nicht nach dem Auslande rufen, das, wie gezeigt, uns doch nicht auf die Tauer helfen kann. Mit unserem so oft erhobenen; Rufe nach Auslandszufuhren helfen wir nur dem Zwischenhandel die Taschen füllen;wirund die Konsumenten! gewinnen nichts, während die einheimische Produktion geschädigt wird."
Viertens: Tie deutsche Viehproduktion ist stärker gewachsen als die Bevölkerung. Wenn in Hessen gerade; die Schweinezucht einen so ungeheueren Aufschwung genommen hat, so beweist das, daß unsere Landwirtschaft die ihr durch die Grenzsperre gebotenen Vorteile derartig ausgenutzt hat, daß sie den Fleischbedarf des arbeitenden Volkes reichlich und auf lange Zeit hinaus zu decken in der Lage ist. Wer ist es denn der Schweinefleisch und Wurst konsumiert? Es ist doch in der Hauptsache die Ar- beiterllasse. Will man diese volkswirtschaftlich und politisch überaus wichtige Thatsache mit einer zwecklosen Aufhebung der Grenzsperre zu Wasser werden lassen? Will man auch fernerhin mit kühner Stirn behaupten, die Landwirtschaft sei nicht imstande, das deutsche Volk zu ernähren und ihn mit frevelnder Hand die Möglichkeit rauben, zubeweisen^ daß sie es kann? Reden wir doch nicht von 1930 und 1950, warten wir, und die Bauern werden nichts schuldig bleiben. Doch davon später einmal mehr.
Fünftens: Es bestehen verblüffende Preisdifferenzen zwischen den Preisen im Kleinhandel und den Lieferungenj jür staatliche, städtische und großkapitalistische Institute. Wie kommt es, daß der Konsument der Großstadt oft ncth^u doppelt hohe Preise für gleich gutes Fleisch hat zahlen müssen, als die großen Schiffahrtsgesellschaften?
Auch das zu untersuchen, wäre keine zwecklose Arbeit der von der Regierung unternommenen Fleischnotenquete.
Es ließe sich noch so mancherlei sagen und reden, noch so manches Beweismaterial herbeibringen und verwerten. Für heute genug davon.
Eines aber ist, was Freude bringt trotz allen trüben Lichtes über unserm Volke.
„Wir haben es erlebt, daß die deutschen Bauern alle einig sind in der Frage der Schutzzölle"", rief der Abg. Bebel auf dem letzten Parteitag der Sozialdemokratie in grimmem Zorne aus. Und wir fügen hinzu: Jawohl, sie sind einig geworden in der Not der Zeit, und wo noch kleinmütiges Verzagen und Kurzsichtigkeit herrschten, sie sind verschwunden in diesen Tagen. Wohl konnte man früher des Großgrundbesitzers Getreidezollnutzen wirksam ausrechnen und „Brotwucher" bekämpfen, wohl konnte man manchen Heinen Landwirt aufreizen, well er relativ weniger Getreide verkauft. Jetzt sind die Schleier gefallen, die Maske ist zerrissen. Heute weiß auch der kleinste Vieh-, bauer, daß man auch ihm nichts geben will. Heute steht er da mit fliegenden Fahnen, der gewaltige Heerbann des deutschen Bauernstandes. Ter Rütlibund ist neu- geschlossen, die Bauern sind erwacht und werden chre Augen nicht wieder blenden lassen.
Ihr aber in den Städten, ihr habt nichts anderes gewollt. Und wenn bei einer Reichstagsauflösung auch fünfzig^ ja hundert Sozialdemokraten mehr in den Reichstag kämen, die übrigen 250 Abgeordneten wären da um der Bauern
Ueber Kritik und Aeklame
spricht sich Heinr. Welti in einer großen Berliner Tageszeitung u. a. folgendermaßen aus:
„Von der Kritik erwartet die Mehrzahl der Leser Aufschluß nicht über das Sein, sondern über den Schein der künstlerischen Tinge und greift aus der ernstlichsten Darlegung nur etwa em flüchtig hingeworfenes Schlagwort auf, das zu mißverständlichem oder böswilligem Gebrauch sich eignet. Es ist leicht begreiflich, daß die Einsicht hierin die Berufsfreudigkeit der Kritik erheblich mindert.....
Ter bekannteste, well am leichtesten erkennbare Typus ist der Reklame machende Künstler. Ta dies in der Regel nicht die bedeutenden Künstler sind, sondern die Schein- berühmten und Gernegroße, ist ein Teil des Publikums über den Wert der Rektamenachrichten ja völlig im Klaren, die Mehrzahl aber läßt sich doch durch beharrliche Klapperei täuschen. So kann man es erleben, daß ein blutiger Anfänger durch gradweise Belehnung mit den schmückenden Beiwörtern „bekannt"", „geschaht"", „beliebt"" im Handum- kehren zu einer Notcwilität wird — in ben Zellungsspalten natürlich, und daß eine Sängerin dritten Ranges durch Erfolgdepeschen aus allen möglichen Provinznestern ihr bescheidenes Berliner Ansehen verbessert. Weniger harmlos als diese .gemeine Walo- und Wic^enreklarne ist schon die Klapperei mit dem GeLsack des Impresarios. Gerade die Trugnachrichten dieser Art wirken weiter und tiefer, als man vermutet. Ich spreche nicht von den Vortelleu über Gebühr, die fte eaoa beut Marktschreier selbst verschallen. sondern denke vor allem au oen verlockenden
Anreiz, den sie auf die Bielzuvielen ausüben, die sich nur aus materiellen, sozialen Gründen, nicht aus innerem Beruf zur Kunst drängen. Nicht nur künstlerische, sondern auch national-soziale Gefahren entwachsen diesen Täuschungen.
Tas sind lauter Beispiele aus der Welt der ausübenden Künstler, doch ist bei den Schaffenden neuerdings die Re- flame nicht weniger gebräuchlich geworden. Wir haben schon mehr als eine Oper durchfallen sehen, auf deren Erscheinen bereits ein Jahr lang mit allen Mitteln der Marktschreierei hingewiesen wurde. Erscheint dann endlich das Werk auf der Bühne, so findet es eine wohl vorbereitete, geschickt abgestimmte Hörerschaft, die unter dem Einfluß jener langandauemden Suggestion völlig um die Unbefangenheit und Freiheit im Empfangen des Eindruckes wie im Urteil gekommen ist. Es handelt sich für den Besucher dann nicht mehr um Wesen und Wert des Neuen — denn dieses erscheint dem Publikum über allem Zweifel erhaben bei einer Sache, von der man schon so viel Mfhebenöi gemacht — sondern lediglich um den Erfolg des Autors. Entspricht dieser, was heute ziemlich häufig, nur dem künstlich genährten Glauben daran, so erleben wir die wohlbekannte Thatsache, daß eine neue Oper am ersten Wend mit wahrem Beifallsgetöse aufgenommen, anderen Tages aber von der berufenen Kvitik abgeleönt wird und nach wenigen Aufführungen im Orkus verschwindet. Und dann hebt das große Schimpfen auf die Kritik an. Hier nun liegt der ernstliche Grund für die Kritik, sich der geschäftigen unverantworllichen Nebenregierung zu erwehren. Mögen die Thorheiten und Unrichtig teilen, welche durch den di-otizen- kram verbreitet werden, im einzelnen geringfügig sein, die
Summe aller dieser Fehler ist beträchtlich genug, das Gesamtbild zu fälschen, und zeitigt Folgewirkungen, die nicht bloß für unsere Kunst, sondern auch für unser Kulturleben verderblich sinp< Ich meine daher, es wäre an der Zeit« dem Mißstand zu steuern. Man behandle die Kleine Theater- und Musikzeitung als Inseratenteil und drucke in fetten Lettern den Preis der Zeile über ihre Spalten. Tann weiß jeder, was die Nachrichten wert sind, und wieviel es kostet, sich vom gemeinen Saitenkratzer zum Paganini emporloben zu lassen."
Darmstadt, 5.Nov. Großh. Hoftheater. Nach jahrzehnte- langer Paufe ging Moretos „Donna Diana" wieder in Szene, dessen starker Erfolg für die Berechtigung der Wiedereinstudirnng des Stückes einen oollgiUigen Bewels lieferte. Die Einlage eines Ballets im zweiten Akte erwies sich als kein glücklicher Gedanke. Tie Jnszenirung des Stückes bietet der Regie dankbare Aufgaben der sie sich mit vielem Geschmack unterzogen hatte. Die Hauptrollen sptelten Fräulein Eichelsheim und die Herren Hacker und Kreidcinann.
— Engelbert Humperdincks neues Werk, dessen Erst- aufführung am 12. d. M. zu Frankfurt a. M. stattfindet, ist nicht eine Oper. Vielmehr ist das von E. B. Ebeling-Filhss textlich verfaßte, ein Vorspiel und drei Akte enthaltende Märchen „Torn- röschen- „ein Ausstattungsstück mit allerhand Musik."
— Der Großherzog von Baden verlieh dem französischen Maler EaroluS Duran als Anerkennung für seine Verdienste um die Jubiläums-Kunstausstellung in Karlsruhe das Großkreuz des Zähringer ^öwenorden's. Tie Insignien sind dem Maler am 4. Nou. durch den deutschen Botschafter Fürslep Radolin überreicht wordem


